BVG: Prüfung von Cyberabwehr BVG eskaliert im Konflikt mit Bonner Bundesamt, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/pruefung-von-cyberabwehr-bvg-eskaliert-im-konflikt-mit-bonner-bundesamt/26831542.html

Das Risiko ist der #BVG bekannt. Ein #Angriff professioneller #Hacker auf die Steuerungssysteme der #U-Bahn könnte gravierende Folgen haben. Sollte es Cyberkriminellen gelingen, die Barrieren der IT-Sicherheit zu überwinden, wären Fahrgäste stunden- oder sogar tagelangen Störungen ausgesetzt, womöglich auch der Gefahr von Zugunfällen in den Tunneln. Mit Mühe versucht die BVG, dem Eindringen von Cyberkriminellen vorzubeugen. Jedes Jahr gebe es bei der IT einen großen „Penetrationstest“, sagte BVG-Sprecherin Petra Nelken dem Tagesspiegel im Juli 2020. Manche Systeme würden sogar täglich geprüft.

Doch jetzt ergeben Recherchen des Tagesspiegels, dass die BVG schon seit Jahren im Streit mit der Behörde liegt, die in Deutschland über die meiste Kompetenz in puncto IT-Sicherheit verfügt, dem in Bonn ansässigen #Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (#BSI). Und der Konflikt wird härter. Seit Oktober 2020 ist eine Klage der BVG beim Verwaltungsgericht Köln anhängig.

Die Verkehrsbetriebe wollen sich vom BSI keine Vorschriften machen lassen. „Es geht ums Prinzip“, sagt Nelken vor wenigen Tagen auf Anfrage des Tagesspiegels. Dabei nimmt die BVG offenbar in Kauf, dass die IT-Sicherheit des öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin trotz der hohen Gefahr von Hackerattacken …

BVG: Wie die BVG das Auto in der Stadt überflüssig machen will, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article231350326/Wie-die-BVG-das-Auto-in-der-Stadt-ueberfluessig-machen-will.html

Eva #Kreienkamp ist seit Oktober #BVG-Chefin. Wo das Netz wachsen soll und welche Ticket-Angebote es braucht, erklärt sie im Interview.

Berlin. Es sind stürmische Zeiten, in denen Eva Kreienkamp den Chefsessel der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) übernommen hat. Mitten in der Corona-Pandemie ist die Managerin am 1. Oktober Vorstandsvorsitzende des Landesbetriebs geworden. Im Interview spricht sie über ihre Pläne mit dem Unternehmen und ihre Vorstellung vom Stadtverkehr der Zukunft.

Frau Kreienkamp, Sie sind seit gut drei Monaten bei der BVG. Welchen Eindruck haben Sie in dieser Zeit von Ihrem neuen #Unternehmen gewonnen?

Die BVG ist ein super Unternehmen. Ich war sehr glücklich, diese Position bekommen zu dürfen. Hier habe ich in den letzten drei Monaten so viele Menschen kennengelernt, die hochmotiviert und engagiert mit Bussen und Bahnen Berlin rund um die Uhr mobil halten. Das ist jeden Tag eine enorme Herausforderung und wird durch Corona nochmal verschärft.

Ihre Vorgängerin Sigrid #Nikutta trat nach innen und außen sehr lautstark auf. Von Ihnen sind solche Töne bislang nicht bekannt. Wie definieren Sie ihre Rolle als Vorstandsvorsitzende?
In der jetzigen Corona-Situation, die eine besondere #Aufmerksamkeit für das Unternehmen braucht, gestalte ich eher nach innen. Mein Weg nach außen …

BVG: Der erste Corona-Tote bei der BVG – wie gefährlich ist der Nahverkehr? Seit März 2020 haben sich fast 250 Beschäftigte des Unternehmens infiziert., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/der-erste-corona-tote-bei-der-bvg-wie-gefaehrlich-ist-der-nahverkehr-li.130230

Der Aushang im #Straßenbahn-Betriebshof #Marzahn wartete mit einer traurigen Nachricht auf. Ein 49 Jahre alter Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) ist am 30. Dezember gestorben, war dort zu lesen. Es ist ein #Todesfall mit besonderer Brisanz, wie weitere Informationen aus dem #Landesunternehmen zeigen. Denn ihnen zufolge hatte sich der Hohenschönhausener mit dem Coronavirus angesteckt. Er sei der erste Beschäftigte der BVG, der an #Covid-19 gestorben ist.

BVG-Sprecherin Petra #Nelken bestätigte den Todesfall. Aus Unternehmenskreisen ist zu erfahren, dass der Mann als #Straßenbahnfahrer tätig war. Am 17. Dezember soll er zu Hause in Quarantäne gegangen sein. Anlass war offenbar, dass sich ein Familienmitglied mit dem Virus angesteckt hatte, wie ein Corona-Test zeigte. Danach ging es dem BVG-Mitarbeiter immer schlechter. Berichten zufolge wurde er schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort starb er am 30. Dezember.

„Es war ein schwerer Schlag für die Familie“, hieß es bei der BVG. „Wir trauern jetzt um einen Kollegen aus unseren Reihen. Sven B. ist an Corona verstorben“, ist bei Facebook zu lesen. Der Mann, der einst in Lichtenberg zur Schule ging, …

Fahrplan: Alle Jahre wieder Vieles ist anders in diesem Jahr, auf eines ist aber Verlass: Rund 3500 Beschäftigte der BVG sind an Heiligabend … , aus BVG

Vieles ist anders in diesem Jahr, auf eines ist aber Verlass: Rund 3500 Beschäftigte der #BVG sind an #Heiligabend für Berlin und seine Menschen im Einsatz. Auf Fahrersitzen, in den Leitstellen, bei der Sicherheit und Infrastruktur und vielen anderen Bereichen sorgen sie dafür, dass der Rest der Stadt ein paar unbeschwerte Stunden genießen kann. Auch an den #Weihnachtsfeiertagen und zum #Jahreswechsel sind jeweils mehrere Tausend BVGer*innen im Dienst.

Die BVG bietet dabei – trotz der beschlossenen Corona-Beschränkungen – das volle Platzangebot und die dichten Takte, wie sie im regulären Ferienfahrplan vorgesehen sind. An Heiligabend fahren alle Busse und Bahnen nach den Samstagsfahrplänen. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag gelten die Sonntagsfahrpläne.

Weitere Informationen zu Bus und Bahn im Detail finden sich wie immer im BVG #Navi sowie in der App BVG #Fahrinfo Berlin. Die BVG wünscht allen Berlinerinnen und Berlinern ein frohes Fest und einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr!

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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Bahnhöfe: Doppeltes Liftchen Die BVG macht Ihren Fahrgästen, die nicht so gut zu Fuß sind, verfrühte Weihnachtsgeschenke., aus BVG

Die BVG macht Ihren Fahrgästen, die nicht so gut zu Fuß sind, verfrühte Weihnachtsgeschenke. Am heutigen Mittwoch, 16. Dezember 2020, gehen gleich zwei neue Aufzüge in Betrieb. Auf den U-Bahnhöfen Sophie-Charlotte-Platz (ab 15 Uhr) und Kurfürstenstraße (ab sofort) sorgen sie für mehr #Barrierefreiheit.

Auf der Station #Sophie-Charlotte-Platz verbindet der erste #Aufzug den Bahnsteig der #U2 (Fahrtrichtung Ruhleben) und die Straßenebene miteinander. Der zweite Aufzug, der den Bahnsteig der U2 (Fahrtrichtung Pankow) mit dem Straßenland verbindet, wird voraussichtlich Ende März 2021 in Betrieb geben. Die Kosten für den barrierefreien Ausbau belaufen sich insgesamt auf rund 4,3 Millionen Euro.

Neben dem Aufzug wurde die Station mit einem #Blindenleitsystem ausgestattet, der Asphaltboden erneuert und die Bahnsteigkanten angepasst. Die Zugangstunnel sowie die sanierten Ausgänge wurden mit neu gebrannten Fliesen nach den originalen Vorbildern verkleidet. Der Bau war für die Fachleute eine besondere Herausforderung. Da sich der U-Bahnhof im Grundwasser befindet, mussten für die Baumaßnahmen wasserdichte Baugruben erstellt und zahlreiche Leitungen um die Ausgänge und Aufzüge herum umverlegt und erneuert werden.

Jetzt 138 U-Bahnhöfe stufenfrei erreichbar

Auf dem Bahnhof #Kurfürstenstraße verbindet der heute eröffnete Aufzug die Bahnsteige der #U1/#U3 und die Straßenebene (Mittelinsel Kurfürstenstraße) miteinander. Die Kosten für den barrierefreien Ausbau belaufen sich auf rund 1,7 Mio. Euro. Neben dem Aufzug wurde die Station mit neuen Bodenfliesen auf dem Bahnsteig sowie einem Blindenleitsystem ausgestattet. Die Mittelinsel im Straßenland wurde zudem vergrößert.

Mit den beiden neuen Anlagen sind nun 138 Berliner U-Bahnhöfe stufenlos erreichbar. Insgesamt 184 Aufzüge sind auf den #BVG-Stationen im Einsatz.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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BVG: Senat beschließt BVG-Verkehrsvertrag 2020 bis 2035, aus Senat

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1030611.php

Pressemitteilung vom 15.12.2020
Aus der Sitzung des Senats am 15. Dezember 2020:

Zentraler Baustein für Berlins #Verkehrswende: modernisierte Wagen, dichtere Takte, #Streckenausbau, #Barrierefreiheit und Einigung zum #E-Bus-Programm

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, den Nachträgen zum neuen #Verkehrsvertrag für die Jahre 2020 bis 2035 mit den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG AöR) zugestimmt. Der Mantelvertrag dazu war bereits im Juli beschlossen worden und ist seit September in Kraft.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Mit diesem BVG-Verkehrsvertrag bewegen wir uns in eine neue Dimension: Es ist ein klarer Wachstumsvertrag – und die Unterlegung unseres politischen Anspruchs, die Verkehrswende voranzutreiben. Moderne neue U-Bahnen und Straßenbahnen, ausgebaute Verkehrswege, Taktverdichtungen, deutlich mehr Barrierefreiheit und nicht zuletzt die Einführung klimafreundlicher Busse bis 2030 werden den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin attraktiver als je zuvor machen. Der BVG-Verkehrsvertrag ist der Startschuss für die Entwicklung eines neuen Qualitätsniveaus für den ÖPNV der Hauptstadt.“

Mit dem Verkehrsvertrag werden wichtige Zukunftsthemen abgebildet. Dazu zählt:

Das #Fahrplanangebot folgt bis 2030 dem Wachstumspfad des Nahverkehrsplans.
Der #Schienenfahrzeugpark der BVG wird in der Vertragslaufzeit runderneuert.
Das #Qualitätssteuerungssystem wird verbessert (inklusive Bonus-/Malussystem).
Der Vertrag ist insbesondere auf ein erweitertes #Straßenbahnnetz ausgerichtet.
Erstmals wird eine #Mobilitätsgarantie bei fehlender Barrierefreiheit eingeführt.
Zur #Beschleunigung des ÖPNV sind verbesserte Prozesse vereinbart.
Vertraglich geregelt wurden zudem der Prozess und die wesentlichen Bausteine der sukzessiven #Dekarbonisierung des BVG-Busbetriebs bis zum Jahr 2030. Der Betrieb von 227 E-Bussen war bereits im Mantelvertrag enthalten (Basispaket mit Zuschussbedarf). Neu konzipiert wurde ein Paket „#Elektromobilität 2025“. Dieses legt einen Schwerpunkt auf die bis Mitte der 20er-Jahre erforderliche Entwicklung der Infrastruktur und soll zudem weitere #Gelenkbusse und auch #Doppelgelenkbusse beinhalten. Das Land finanziert dabei die Mehrkosten der Beschaffung der E-Busse sowie die #Ladeinfrastruktur.

Neu und bundesweit einmalig ist die mit den Verkehrsbetrieben vereinbarte Mobilitätsgarantie. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sollen künftig auch etwa bei Ausfall von Fahrstühlen oder anderen Hindernissen garantiert und ohne zusätzliche Kosten an ihr Ziel kommen können. Die BVG entwickelt hier in Abstimmung mit der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung sowie anderen Verkehrsunternehmen und dem #VBB ein Umsetzungskonzept, das voraussichtlich Ende 2021 in die einjährige Pilotphase starten wird.

Der neue #BVG-Verkehrsvertrag soll noch in diesem Jahr durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und den Vorstand der BVG unterzeichnet werden.

Bus: Falschparker auf Busspuren, aus Senat

Klicke, um auf S18-25713.pdf zuzugreifen

www.berlin.de

 

1. Wieviel widerrechtlich parkende Fahrzeuge wurden auf #Busspuren im Berliner Stadtgebiet in den Jahren 2018, 2019 und seit dem 01.01.2020
a) #abgeschleppt aufgrund einer Anforderung der BVG-Betriebsaufsicht?
b) abgeschleppt aufgrund einer Anforderung von Polizei oder Ordnungsamt?
c) festgestellt, aber nicht abgeschleppt, weil der Halter vor Eintreffen des Abschleppwagens oder vor Beendigung des Ladevorgangs zu seinem Fahrzeug zurückgekehrt ist?

Zu 1. a): Die Anzahl der erfolgten #Umsetzungen ist der folgenden Tabelle zu entneh- men:

Jahr 2018 2019 2020 (bis 30.11.)
von BVG-Busspuren nach Anforderung der BVG umgesetzte Fahrzeuge
5.143
4.612
4.324
Quelle: ABAKUS (Programm zur Verwaltung von Umsetzungen, Sicherstellungen und Beschlagnah- mungen von Fahrzeugen), Stand 30. November 2020

Zu 1. b): Die Frage kann nicht beantwortet werden, da Umsetzungen der Polizei und der Ordnungsämter statistisch nicht im Zusammenhang mit der jeweiligen Ordnungs- widrigkeit erfasst werden.

Zu 1. c): Die auf Busspuren festgestellten, aber letztendlich nicht umgesetzten Fahr- zeuge, differenziert nach Leerfahrten, Fehlfahrten und Stornierungen der Abschlepp- fahrzeuge, sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Entsprechend der Beantwortung der Frage 1. b) können nur Aussagen über von der BVG angeforderte Umsetzungen getroffen werden.

Nicht umgesetzte Fahrzeuge von BVG- Busspuren nach Anforderung durch die BVG
2018
2019 2020 (bis
30.11.)
Leerfahrt (Umsetzfirma ist beauftragt, aber vor Ort nicht tätig geworden) 925 827 460
Fehlfahrt (Beauftragung erfolgte für mehrere Fahrzeuge, Auftrag konnte nur teilweise durchgeführt werden
2.371
1.947
1.410
Stornierung (Umsetzfirma wurde beauf- tragt, Auftrag aber rechtzeitig storniert) 93 136 140
Insgesamt 3.389 2.910 2.010
Quelle: ABAKUS, Stand 30.November 2020

2. Welche durchschnittlichen Kosten entstehen der BVG, bzw. dem Steuerzahler pro angefangenem, bzw. pro vollzogenem Abschleppvorgang durch Bindung der Arbeitszeit der BVG-
Betriebsbediensteten und der Mitarbeiter des Ordnungsamtes bzw. der Polizeibeamten
a) durch die Anwesenheit vor Ort?
b) durch Verwaltungsaufwand (Bericht schreiben, Kommunikation mit dem Fahrzeughalter, usw.)?

3. Welche Gesamtkosten für die unter 2. angefragten Aktivitäten sind a) der BVG und b) dem Steuer- zahler in den Jahren 2018, 2019 und seit dem 01.01.2020 insgesamt entstanden?
Zu 2. und 3.: Die durchschnittlichen Kosten für die verschiedenen Umsetzungsvor- gänge münden jeweils in der Festlegung einer angepassten Gebühr. Diese Gebühren sind der jeweils aktuell gültigen Polizeibenutzungsgebührenordnung1 zu entnehmen. Das Ziel der Gebührenfestsetzung ist die Kostendeckung, sodass die Kosten durch die Gebührenzahlungen gedeckt sind.
In den Gebühren sind auch die Kosten für Personalaufwände vor Ort, der Auskunfts- und Fahndungsstelle und Verwaltung pauschalisiert enthalten.

Die Gebühren, die die BVG erhebt, wenn sie selbst das Abschleppen veranlasst, wer- den in der BVG-Benutzungsgebührenordnung geregelt. Folgende durchschnittliche Kosten entstehen gemäß Mitteilung der BVG:

1
http://gesetze.berlin.de/jportal/?quelle=jlink&query=PolEBenGebO+BE&psml=bsbeprod.psml&max=true&aiz= true

zu 2. a) durch Anwesenheit vor Ort Vollzogener Abschleppvorgang: 162 € Begonnener Abschleppvorgang: 125 €

zu 2. b) durch Verwaltungsaufwand (Bericht schreiben, Kommunikation mit dem Fahr- zeughalter, usw.)
Vollzogener Abschleppvorgang: 46 € Begonnener Abschleppvorgang: 42 €.

Für den BVG eigenen Abschleppdienst, der seit Beginn 2020 in Betrieb ist, wurden bisher rund 1,85 Mio. € aufgewendet. Dies hängt mit den anfänglichen Investitionskos- ten für den Aufbau der Strukturen zusammen: Personal, Fahrzeuganschaffung, Soft- ware etc.

4. Welche messbaren Ergebnisse in Sachen #Pünktlichkeit der #BVG-Linienbusse wurden in den Jahren 2018, 2019 und seit dem 01.01.2020 durch die Abschleppmaßnahmen erzielt?

Zu 4.: Die Pünktlichkeit der BVG-Linienbusse hängt von mehreren Faktoren auf dem gesamten Linienweg ab (z.B. Verkehrsfluss, Fahrgastwechsel, etc.). Die Busse der BVG nutzen dabei nur auf Teilstrecken eine exklusiv für den ÖPNV zur Nutzung vor- gesehene Fläche. Eine eindeutige Zuordnung der Pünktlichkeitsentwicklung einer ganzen Linie zu einer Teilmaßnahme ist daher nicht möglich. Allerdings ist durch Fahr- zeitanalysen deutlich zu erkennen, dass Störungen auf dem Fahrweg zu erheblichen Schwankungen der Fahrzeit zwischen zwei Haltestellen führen, was zu Unpünktlich- keit und auch Pulkbildung führt. Mit frei benutzbaren Busspuren hingegen ist die Fahr- zeit gut planbar und der Verkehr kann in hoher Qualität erbracht werden.
Angesichts der essentiellen Bedeutung eines leistungsfähigen ÖPNV bedarf es des- halb einer konsequenten Freihaltung der für den ÖPNV ausgewiesenen Fahrwege. Daher ist neben der Polizei Berlin und den Ordnungsämtern die BVG nach § 23 des Berliner Mobilitätsgesetzes (MobG) zur Überwachung der für den ÖPNV zur Nutzung vorgesehenen Flächen berechtigt. Das Abschleppen von verkehrswidrig geparkten Kraftfahrzeugen erfolgt zudem nicht nur zur Beseitigung von Behinderungen des pünktlichen Bus- und Straßenbahnbetriebs, sondern dient unter anderem auch der barrierefreien Anfahrbarkeit von Haltestellen.

5. Wie beurteilt die BVG die Verhältnismäßigkeit von entstandenen Kosten für Abschleppvorgänge zu hinzugewonnener Pünktlichkeit der Linienbusse?

6. Wie beurteilt der Senat die Verhältnismäßigkeit von entstandenen Kosten für Abschleppvorgänge zu hinzugewonnener Pünktlichkeit der Linienbusse?

Zu 5. und 6.: Nach ständiger Rechtsprechung ist das Freihalten der Verkehrsanlagen des ÖPNV (z.B. Haltestellen, Busspuren, Gleisanlagen) von Falschparkern mittels Ab- schleppmaßnahmen grundsätzlich verhältnismäßig, da der Abschleppvorgang der Beseitigung einer konkreten Störung des öffentlichen Personennahverkehrs dient. Ei- nem Abschleppvorgang ist hierbei stets ein verkehrswidriges Verhalten vorausgegan- gen.
Entsprechend der jeweiligen Gebührenordnung werden die anfallenden Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt. Dabei ist die #Gebührenordnung so ausgestaltet, dass die Einnahmen eines jeden Falschparker-Vorgangs die Kosten des Abschlep- pens decken. Damit ist das #Äquivalenzprinzip hinreichend beachtet.

Unter Bezugnahme auf die Antwort zu der Frage 4 sind der Senat und die BVG daher einvernehmlich der Auffassung, dass die Verhältnismäßigkeit von entstandenen Kos- ten für Abschleppvorgänge zur hinzugewonnenen #Pünktlichkeit der Linienbusse ge- wahrt ist.

7. Sind seitens des Senats hierzu Optimierungen vorgesehen? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?

Zu 7.: Die operative Umsetzung der im § 23 MobG vorgesehenen Maßnahmen zur Freihaltung der Verkehrsanlagen des ÖPNV erfolgt durch die BVG.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Derzeit wird bei der BVG getestet, inwiefern digitale Aufzeichnungen der Vorgänge mittels einer App den Dokumentations- und Verwaltungsaufwand minimieren können.“

Berlin, den 11. Dezember 2020 In Vertretung
Barbro D r e h e r
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Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

#BVG #doppeldecker #3551 der neuesten Serie am ersten Tag im #Fahrgasteinsatz

 

#BVG #doppeldecker #3551 der neuesten Serie am ersten Tag im #Fahrgasteinsatz 

BVG: Wir bauen auf Ausbildung Die BVG baut für die Zukunft., aus BVG

Die #BVG baut für die Zukunft. Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen setzt auch in den kommenden Jahrzehnten konsequent auf eine erstklassige #Ausbildung der #Nachwuchskräfte im eigenen Haus. Am Machandelweg, in unmittelbarer Nähe zum #U-Bahnhof…

Die #BVG baut für die Zukunft. Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen setzt auch in den kommenden Jahrzehnten konsequent auf eine erstklassige #Ausbildung der #Nachwuchskräfte im eigenen Haus. Am Machandelweg, in unmittelbarer Nähe zum #U-Bahnhof #Olympia-Stadion und zur #U-Bahn-Werkstatt für die #Kleinprofilzüge (Linien U1 bis U4), entsteht bis Mitte 2023 ein neues #Ausbildungszentrum. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie …

Bus: Diese Buslinie soll jetzt Berlin-Spandau retten, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/fahrplanwechsel-am-bvg-busknoten-nr-1-diese-buslinie-soll-jetzt-berlin-spandau-retten/26704892.html

In #Spandau wird ohne Ende gebaut – nur keine Schienen. Deshalb soll der #M36 besonders oft fahren. Alle Änderungen für Berlin-Spandau, Linie für Linie.

Schöne Grüße vom #Omnibushof der BVG! Am Sonntag, 13. Dezember, ist #Fahrplanwechsel, und es gibt Neuigkeiten für Berlin-Spandau aus der Zentrale von BVG-Chefin Eva #Kreienkamp.

Viele Buslinien werden gestrichen oder verkürzt, dafür kommt eine neue Buslinie dazu. Wichtig? Ja, weil das Rathaus Spandau längst Berlins größter #BVG-Busknotenpunkt ist – noch vor dem Bahnhof Zoo. Und weil es ohne die vielen Busfahrerinnen und Busfahrer nicht geht: #U-Bahnpläne, #Tram-Träume und #S-Bahntunnelprojekte werden noch viele, viele Jahre nicht umgesetzt.

Was ist nun konkret anders ab Dezember 2020? Hier die Übersicht aus dem Tagesspiegel-Newsletter für den Berliner Westen.

M36 durch die Wasserstadt: Diese neue Strecke wird die wichtigste Buslinie in Berlin-Spandau. Warum? Weil diese „Metrolinie“ den boomenden Norden mit all den Neubauten erschließen soll. Der M36 ist rund um die Uhr im Einsatz und fährt in Top-Zeiten schon mal im 5-Minuten-Takt, wenn er sich nicht im …