Schiffsverkehr: Bauarbeiten im Barnim Bagger am Oder-Havel-Kanal bei Finowfurt Richtung Autobahnbrücke gerückt, aus MOZ

https://www.moz.de/lokales/eberswalde/bauarbeiten-im-barnim-bagger-am-oder-havel-kanal-bei-finowfurt-richtung-autobahnbruecke-gerueckt-60378537.html

Die #Bagger auf dem #Oder-Havel-Kanal sind von der #Kaiserwegbrücke noch weiter Richtung Finowfurter #Autobahnbrücke gerückt. Derzeit laufen die Arbeiten oberhalb des Durchlasses #Besters Fließ. Neben den eigentlichen #Wasserbauarbeiten finden weiter vorbereitende Arbeiten statt, wie zum Beispiel die Austauschbohrungen zur Verbesserung des Baugrundes unter der Autobahnbrücke als Vorbereitung des Einbringens von #Uferspundwänden. In einer Pressemitteilung informiert das #Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oder-Havel über den Stand der Arbeiten.
Kanal wird deutlich breiter und auch tiefer
Die bislang 27 bis 30 Meter breite Wasserstraße wird zwischen #Marienwerder und #Lichterfelde auf 55 Meter Wasserspiegelbreite und von zum Teil nur 2,50 auf vier Meter Tiefe ausgebaut – ein #Lückenschluss zwischen bereits ausgebauten Teilstücken. Das 65-Millionen-Euro-Projekt des Bundes soll bis 2026 fertig sein. Im Juni 2019 gab es den ersten Spatenstich.

Begleitend zur #Erneuerung der Dichtung bei der #Verbreiterung des Kanals werde auf beiden Seiten der #Wasserstraße das versickernde Kanalwasser mittels einer Wasserhaltungsanlage gefasst und wieder zurückgepumpt, informiert das WSA. So wird zu keinem Zeitpunkt ein vorgegebener Grundwasserstand überschritten. Das diene unter anderem dem Schutz der Anliegergrundstücke.
Zauneidechsen und Waldameisen umgesiedelt
Neben und in der Regel vor den eigentlichen Bauarbeiten seien Vorarbeiten zum Artenschutz notwendig. Innerhalb des Baufeldes sind größere Vorkommen an streng geschützten Zauneidechsen und Waldameisen vorhanden, die vor den baulichen Eingriffen umgesiedelt werden. Auch vorhandene Biberburgen und zugehörige Erdbauwerke konnten laut WSA ohne Schaden für die Tiere …

Straßenverkehr: Straßenbahn-Baustellen setzen Weißensee unter Stress, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article232506649/Strassenbahn-Baustellen-setzen-Weissensee-unter-Stress.html

Es ist ein #Stresstest für #Weißensee – und er ist noch lange nicht vorbei. Seit Monaten sind die einzigen gelben Fahrzeuge, die sich durch die #Langhansstraße schieben, Lkw und #Bagger. Damit hier auch in den kommenden Jahrzehnten #Straßenbahnen den schmalen Korridor zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain durchfahren können, lässt die BVG seit Februar die Gleise sanieren. Das vorläufige Ergebnis: Aufgebrochene Fahrbahnen mit meterhohen Absätzen lassen Abgründe aufklaffen. Gleise, Baustoffe und Mülltonnen lagern mitten auf der Straße. #Holzgerüste, die Straßenbäume schützen, lassen Bürgersteige auf ein Minimum schrumpfen.

Man kann das als eine #Generalprobe für eine noch größere Tram-Baustelle in der #Berliner Allee auffassen. Aber schon das Projekt #Langhansstraße halten Nachbarn für unerträglich. Und mancher fühlt sich regelrecht bedroht.

„Hier geht es darum, dass Leib und Leben gefährdet wird. Die Langhansstraße ist für größere Feuerwehrzüge nicht oder nur zeitweise befahrbar. Zusätzlich werden aber ganze Grundstücksüberfahren gesperrt und sind auch praktisch nicht mehr erreichbar“, beklagt Anwohner Michael Sanne in einem Brief. Dass es überhaupt zu monatelangen Belastungen mit Lärm, Dreck und einer Blockade der stark befahrenen Kiezstraße kommen werde, habe man erst unmittelbar vor dem Start der Maßnahme erfahren. Sanne vermutet, dass die Kommunikation bewusst sparsam blieb, um Beschwerden vorzubeugen und spricht von einer „#Überrumpelungstaktik“.

BVG weist Vorwürfe zu #Baustellen-Ärger in Weißensee zurück

Und was entgegnet die BVG? Die Verkehrsbetriebe weisen die Vorwürfe …

Bahnhöfe: Bauprojekt der Bahn in Adlershof Wie Echsen beim Umzug geholfen wird Die geschützten Zauneidechsen lieben verwilderte Güterbahnhöfe., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bauprojekt-der-bahn-in-adlershof-wie-echsen-beim-umzug-geholfen-wird/22634860.html

In #Adlershof müssen sie jetzt umziehen, bevor die Bagger kommen – ein Biologe hilft dabei.
Der Weg zu des #Echsen ist staubig und steinig, ein Offroad-Trip durch das künftige Berlin. Die beiden PR-Mitarbeiterinnen der Bahn sind froh, dass ein Journalist sie in seinem Auto mitnimmt. Zu Fuß in dieser gleißenden Savanne, zwischen alten Schwellen und Geröll, ohne Wasser und Wanderschuhe – ein Albtraum. Am Ende öffnet sich überraschend ein kleines hügeliges Paradies, entstanden auf alten #Bahndämmen, das Zuhause der artengeschützten #Zauneidechse.
Die Bahn verwandelt 40 Hektar aufgelassene Gleisanlagen zwischen den S-Bahnhöfen #Schöneweide und Adlershof in einen modernen Dienstleistungs- und Gewerbestandort, zusammen mit dem Senat. Es ist die dritte und letzte Ausbaustufe der Wissenschaftsstadt Adlershof. Der Standort ist begehrt, die Flächen sind schnell verkauft.
Doch bevor die #Bagger rollen, müssen die Zauneidechsen professionell eingefangen und umgesiedelt werden. Das ist der Job von Nico Stenschke, studierter Biologe, Spezialgebiet eigentlich Vögel, die ärgsten Feinde der kleinen Echsen. Doch mit den #Reptilien hat er sich inzwischen auch angefreundet. 1600 hat Stenschke in den vergangenen zwei Jahren eingefangen. Ursprünglich hatten die Gutachter der Bahn nur eine Gesamtpopulation um die 200 Tiere geschätzt.
Die Bahn muss dem Umzug organisieren

Die Echsen mögen stillgelegte #Bahnanlagen, weil sie mit viel Sonne, Sand und #Gleisresten ein idealer Wohnstandort sind. Die Bahn muss überall, wo sie Flächen entwickelt, für Ersatzwohnraum sorgen und den Umzug organisieren. Das wird sich auf dem Bahngelände in Adlershof noch einige Jahre hinziehen, weil die Naturschützer darauf bestanden haben, dass nur auf den Flächen umgesiedelt wird, die konkret für den Verkauf vorbereitet werden.
 Jeden Tag muss Nico Stenschke etwa 150 Eimer kontrollieren, aufgestellt an langen Zäunen aus grüner Folie. Die Tiere wandern auf Nahrungssuche an den Zäunen entlang und stürzen in einen …