Seit dem Brand am #U-Bahnhof #Schloßstraße prüfen die Fachleute der BVG fortlaufend, wie die Situation für die Fahrgäste verbessert werden kann. Mit dem aktuellen Stand der #Reparaturarbeiten kann nun der nächste Schritt umgesetzt werden. Ab Montag, 26. Januar, pendeln die U-Bahnen wieder bis zum #U-Bahnhof #Rathaus#Steglitz. Der #Pendelverkehr zwischen den Stationen U #Friedrich-Wilhelm-Platz und S+U Rathaus Steglitz fährt im #10-Minuten-Takt.
Montagfrüh am verrammelten #Anhalter Bahnhof. Auf Gleis 2 fährt ein: ein #Bagger mit acht Rädern. Außer den #Gummireifen hat er vier #Ganzmetallräder, mit denen er auf den Schienen fährt, auf denen sonst die #S-Bahn rollt. Aber die fährt seit Anfang Januar nicht mehr, weil im #Nord-Süd-Tunnel unter der Berliner Innenstadt gebaut wird.
Die #Baumaßnahme auf der östlichen #U5 (siehe High five! – BVG Unternehmen) endet wie angekündigt am morgigen Donnerstag, den 8. September 2022. Die U5 fährt dann wieder auf der gewohnten Strecke vom #Hauptbahnhof bis #Hönow.
Am #U-Bahnhof #Elsterwerdaer Platz müssen die Züge der U5 in Richtung Hauptbahnhof allerdings noch bis zum 22. September 2022 ohne Halt #durchfahren. Bei der Erneuerung der #Bahnsteigkante wurden an den sich anschließenden Bahnsteigflächen erhebliche Schäden festgestellt, die nun noch behoben werden.
Um zuverlässiger und pünktlicher zu werden, bereitet die #S-Bahn Berlin zum Teil ungewöhnliche Maßnahmen vor. So ist nach Informationen der Berliner Zeitung für die #Ringbahn vorgesehen, verspätete Züge auf bestimmten Stationen ohne Halt #durchfahren zu lassen.
Dadurch können sie Zeit aufholen, um in den regulären Fahrplan zurückzukehren. „Die Information der Fahrgäste dürfte schwierig werden“, sagte ein Beobachter. Denn die dürften nicht erfreut sein, wenn sie nicht aus- oder zusteigen können. Doch die Zahl der Reisenden, denen das neue Verfahren hilft, werde deutlich größer sein.
Im Vergleich zu den Fahrgästen anderer S-Bahnen können die Berliner und Brandenburger noch relativ zufrieden sein. Trotzdem bleibt auch die Berliner S-Bahn, die von einem Unternehmen der Deutschen Bahn (DB) betrieben wird, nicht selten hinter den Erwartungen zurück.
Fast 442 Millionen Fahrgäste
Der #Verkehrsvertrag mit Berlin und Brandenburg sieht vor, dass mindestens 96 Prozent der S-Bahn-Fahrten als pünktlich registriert werden – wobei Verspätungen von weniger als vier Minuten noch als pünktlich zu werten sind. Im vergangenen Jahr betrug die Quote 94,7 Prozent, heißt es im #Qualitätsbericht des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB). 2016 lag der Anteil bei 95,5 Prozent.