Ein halbes Jahr nach der #Eröffnung des Berliner #Hauptbahnhofs präsentiert sich die Station in einer für Berlin ungewohnten Ordnung und Sauberkeit. Verlässt man aber das #Bahnhofsgebäude, um mit dem #Bus weiterzufahren, so steht man inmitten einer #Service-Qualitäts-Brache.
Im Juni stellt die Bahn den neuen #Ausgang am #S-Bahnhof #Anhalter Bahnhof zum Tempodrom hin fertig und erfüllt damit die #brandschutztechnische Forderung, jeden unterirdischen Bahnhof mit wenigstens zwei Ausgängen zu versehen.
Die #Baugenehmigung für den zweiten Ausgang liegt seit dem 24. Februar vor. „Wir mussten mit dem Baubeginn allerdings noch einige Wochen warten, weil sich, wie jeder weiß, der Winter bis weit in die zweite Märzhälfte hinzog und damit Frost im Boden war“, erklärt Burkhard Ahlert, DB-Pressesprecher der Region Nordost, die Pause zwischen der Erlaubnis zum Bauen und dem tatsächlichen Beginn.
Seit Montag ist der #Ausgang#Pariser Platz des S-Bahnhofs #Unter den Linden gesperrt und bleibt dies voraussichtlich bis zur #Eröffnung der neuen #U-Bahnstation #Brandenburger Tor vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.
Zwischen dem S-Bahn- Ausgang und dem U-Bahnhof wird eine direkte #Verbindung hergestellt, um das Umsteigen zwischen der künftigen Minilinie #U55 und den S-Bahn-Linien zu ermöglichen.
Statt mit Keramikfliesen sind die Wände nun mit emaillierten Platten behängt. Die Farbgebung soll dem ursprünglichen Ton aus der #Eröffnungszeit 1930 entsprechen. Außerdem hat der Bahnhof #Schillingstraße seinen westlichen #Ausgang wiederbekommen, der seit 1945 geschlossen und zu DDR-Zeiten beim „paradegerechten“ Ausbau der Karl-Marx-Allee beseitigt worden war. Dieser Ausgang ist als zweiter unabhängiger Fluchtweg im #Gefahrenfall wichtig.
Am 17. November, als auf dem ehemaligen #Schlachthofgelände die neuen Großmärkte Plus, Dänisches Bettenlager, toom-Baumarkt und Möbeldiscounter Fritz eröffneten, ging auch der neue #Ausgang des #S-Bahnhofs #Storkower Straße zur #Friedrichshainer Seite hin in Betrieb.
Der östliche #Ausgang des Bahnhofs #Spandau zum Stabholzgarten soll voraussichtlich Ende September fertig gestellt sein, rund drei Monate später als angekündigt. „Die Herstellerfirma der Betonbausteine am Treppenabgang war pleite“, begründet die Sprecherin der Deutsche Bahn Projektbau, Gabriele Schlott, die Verzögerungen. Inzwischen habe man Ersatz beschafft. Derzeit arbeiteten noch die Maler. Im Mai hatte die Bahn für 1,3 Millionen Euro eine #Fußgängerbrücke zwischen die Gleise über die #Klosterstraße gehängt, um den östlichen #Zugang wieder herzustellen.
Elf U-Bahnhöfe bekommen zukünftig einen #zweiten#Ausgang. Mit einem halben Jahr Verspätung hat die BVG jetzt begonnen, am ersten, dem #U-Bahnhof #Viktoria-Luise-Platz an der #U4 (Nollendorfplatz – Innsbrucker Platz), zu bauen. Der Einbau soll rund 1,1 Millionen Euro kosten. Begonnen wird auf der schwach frequentierten U 4, weil der Bau dort verhältnismäßig einfach ist. Der Tunnel liegt nur etwa einen halben Meter unter der Oberfläche.
Die Arbeiten zum Aufbau des Bahnhofs #Gesundbrunnen gehen endlich weiter. Die Überbauung der #Bahnsteige und Gleise, die nach dem Konkurs einer Baufirma eingestellt werden musste, kann fortgesetzt werden.
Damit wird die derzeit noch wasserdurchlässige #Platte abgedichtet und so fertiggestellt, dass sie letztlich von der #Badstraße aus befahren werden kann. Unter dieser sogenannten #Vorfahrtplatte werden die Verkleidungen und #Lichtdurchlässe eingebaut, so dass der #Bahnhof sein endgültiges Aussehen erhält.
Die #Feuerwehr erhält einen Abschnitt der #U-Bahn, um dort unter „#lebensnahen“ Bedingungen regelmäßig üben zu können. Dazu werden im bisher nicht genutzen Teil des Bahnhofs #Jungfernheide etwa 500 Meter Gleis gelegt. Auch ein ausrangierter #Zug wird dort aufgestellt. Die #Übungsanlage ist eine der Konsequenzen, die die Feuerwehr und die #BVG aus einer Übung im Sommer gezogen haben. Sensibilisiert sind beide, seit dem #Brand eines Wagens am Tag der Love Parade im Jahr 2000 auf dem Bahnhof #Deutsche Oper.
Ich steige häufig am #S-Bahnhof #Schulzendorf aus (#S25). Bereits bei der erneuten Inbetriebnahme des Streckenabschnittes nach Hennigsdorf Ende 98 wurde versprochen, daß der zweite #Ausgang in Richtung #Diakoniezentrum ebenfalls wieder zugänglich gemacht werden sollte. Bis heute ist dies nicht geschehen. Viele Fahrgäste müssen daher längere #Fußwege in Kauf nehmen. Wann können wir damit rechnen, daß die zuständigen Behörden ihr Versprechen einlösen? Jürgen Holz, Reinickendorf.