U-Bahn: U-Bahn-Züge für Nord-Korea aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele Einheiten (#Doppeltriebwagen) der Baureihe „#D“ wurden von der BVG nach #Nord-Korea geliefert
und wann erfolgte die Lieferung?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Jahr 1999 wurden von der BVG 108 Doppeltriebwagen der Baureihe D (Baujahre
1957-1965) an eine Schienenfahrzeuggesellschaft (Zwischenhändler) verkauft und
ausgeliefert.“
Frage 2:
Wie viele Einheiten (Doppeltriebwagen) der Baureihe „#GI“ wurden von der BVG nach Nord-Korea geliefert
und wann erfolgte die Lieferung?
Antwort zu 2:
Der Senat hat hierzu keine eigenen Kenntnisse.
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Der Fachpresse ist zu entnehmen, dass im Jahr 1996 50 abgestellte Doppeltriebwagen
der Baureihe GI (Baujahre 1978-1983) und 10 abgestellte Doppeltriebwagen der
weitgehend baugleichen Baureihe #GII (Baujahr 1983), insgesamt 60 Doppeltriebwagen
verkauft wurden. Von 1997 bis 2001 waren diese im Netz der Metro Pjöngjang im Einsatz.
Frage 3:
Wurden die gelieferten Fahrzeuge vorher generalüberholt? Wenn ja, wie hoch waren die Kosten? Bitte für
jede Baureihe einzeln angeben.
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Nein, die Fahrzeuge waren in gebrauchtem Zustand und wurden verkauft bzw. wie
stehend und besichtigt.“
Frage 4:
Zu welchem Stückpreis, bzw. Gesamtpreis wurden die Fahrzeuge von Nord-Korea erworben?
Bitte für jede Baureihe einzeln angeben.
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die 108 Doppeltriebwagen der Baureihe D wurden für damals knapp 3 Millionen DM
(zzgl. MwSt.) verkauft.“
Zu den Zügen der Baureihen GI/GII konnte die BVG keine Angaben machen.
Frage 5:
Wie kam der Verkauf, bzw. die Übernahme durch Nord-Korea zustande?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Per Kaufvertrag zwischen der BVG und einer Schienenfahrzeuggesellschaft.“
Frage 6:
Wer war in der zuständigen Senatsverwaltung und bei der BVG für die Transaktionen verantwortlich?
Frage 7:
Wie beurteilt der Senat heute dieses Geschäft mit der Regierung in Nord-Korea?
Antwort zu 6 und zu 7:
Die Fahrzeuge der Baureihe D waren bereits 1988-1990 überzählig und der #BVB in Ost-
Berlin überlassen worden. Mit der Wende kamen sie wieder in den Bestand der BVG.
Der Fachpresse ist zu entnehmen, dass nach der Zusammenführung des Berliner
Kleinprofilnetzes 1993 die Baureihe GI und die weitgehend baugleiche GII durch eine

hohe Ausfallquote auffiel und die Fahrzeuge daher relativ schnell sukzessive
ausgemustert und durch Neufahrzeuge der Baureihe #A3L92 ersetzt wurden.
Zwischen 1995 und 2001 waren die Fahrgastzahlen der BVG rückläufig, eine
Trendumkehr war zum damaligen Zeitpunkt auch nicht ersichtlich. Dadurch dass die
Fahrzeuge durch die Baureihe A3L.92 weitgehend ersetzt wurden, gab es keinen Bedarf,
die ausfall- und wartungsintensiven Fahrzeuge weiter im Bestand und betriebsfähig zu
halten.
Die Entscheidungen zum Verkauf haben die damaligen Aufsichtsräte der BVG getroffen.
Es handelte sich um eine unternehmerische Entscheidung der BVG, nicht mehr benötigte
bzw. nicht mehr nutzbare Betriebsmittel zu verwerten. Hätte sich kein Käufer gefunden,
wären die Fahrzeuge vermutlich verschrottet worden.
Auch aus heutiger Sicht handelt es sich um eine Entscheidung, die angesichts des Alters
der Fahrzeuge, der zulaufenden Nachfolgebaureihen und der rückläufigen Fahrgastzahlen
nachvollziehbar ist. Derart alte Fahrzeuge betriebsfähig zu halten, ist mit hohen Kosten
verbunden, zudem sind nicht unbegrenzt Abstellkapazitäten vorhanden. Der Verkauf
erfolgte an einen Zwischenhändler und nicht direkt nach Nordkorea.
Frage 8:
Warum wurden die Wagen überhaupt verkauft, und nicht als Reserve in Berlin behalten?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt mit:
„Ein U-Bahnfahrzeug ist i.d.R. für einen Betrieb von ca. 30-35 Jahren ausgelegt. Ist die
Lebensdauer abgelaufen bzw. ein betriebssicherer Einsatz nicht mehr gewährleistet,
werden die Fahrzeuge planmäßig verschrottet oder verkauft und durch neue Fahrzeuge
ersetzt. Im Großprofil wurde die Baureihe D bis 2005 ausgemustert. Sie wurde durch die
neue Baureihe H (Lieferung ab 1997) ersetzt, die bis heute im Betrieb ist. Die Fahrzeuge
waren somit 40-48 Jahre im Dienst, heute wären sie bis zu 61 Jahre alt und nicht mehr
einsetzbar.“
In seltenen Fällen können Fahrzeuge zwar aufgearbeitet werden, dies ist in der Regel
aber mit hohen Kosten verbunden. Hinzu kommt ein dauerhaft höherer Wartungs- und
Instandhaltungsaufwand als bei Neufahrzeugen. Dies gilt beispielsweise für drei
reaktivierte Museumsfahrzeuge, die vorübergehend auf der U55 im Einsatz sind und auch
für die zweite, jüngere Baureihe GI/1, die erst in den Jahren 1987-1989 gebaut und in den
2000er Jahren ertüchtigt würden. Diese Fahrzeuge sind aufgrund des heute hohen
Fahrzeugbedarfes noch im Einsatz.
Berlin, den 03.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Sperrung verkürzt Bahnstrecke nach Berlin nur einen Monat dicht, aus Nordkurier

https://www.nordkurier.de/neustrelitz/bahnstrecke-nach-berlin-nur-einen-monat-dicht-0531690904.html

Ausgerechnet dann, wenn alle Ferien haben, wollte die Bahn die Verbindung ins #Urlaubsland MV für drei Monate kappen. Aber jetzt sieht das ganz anders aus.

Berufspendler, Urlauber und andere Reisende, die die Bahnstrecke der Linie #Regionalexpress (#RE) 5 zwischen #Neustrelitz und Berlin nutzen, können aufatmen. Die für den Sommer angekündigte #Sperrung der Strecke im Bereich des #Karower Kreuzes nordöstlich der Bundeshauptstadt dauert wohl doch nicht, wie ursprünglich geplant, die vollen drei Monate über Juni, Juli und August an. „Es geht mittlerweile um ein paar vereinzelte Tage im Juni sowie eine dauerhafte Sperrung der Strecke zwischen dem 29. Juli und 29. August“, sagte Bahnsprecher Gisbert Gahler. Und auch für diesen Zeitraum im Sommer gebe es Überlegungen, den Stress und die Verlängerung der #Fahrzeit für die Kunden so gering wie möglich zu halten.
Heftige Kritik aus MV

Neben dem Umstieg auf die #S-Bahn in #Oranienburg, der schon im Februar und März praktiziert wurde, gebe es nun Überlegungen, einzelne Züge umzuleiten und direkt ohne Umstieg in die Bundeshauptstadt fahren zu lassen. Über die genauen Details der #Umleitung will die Deutsche Bahn (DB) zu gegebener Zeit informieren. „Wir wollen die beste Möglichkeit für die Kunden. Daher prüfen wir gerade das #Verkehrskonzept“, sagte Gisbert Gahler.

Vom Land Mecklenburg-Vorpommern hatte es heftige Kritik an der geplanten dreimonatigen Sperrung in der Hochsaison gegeben. Denn die Sperrung der Strecke im Sommer hätte nicht nur Auswirkungen auf die #Pendler gehabt, sondern auch auf den #Tourismus. Im Juni, Juli und August haben alle 16 Bundesländer ihre Sommerferien. Ausgerechnet dann wäre das Urlaubsland MV für Bahnreisende quasi …

Bahnverkehr: Vor 25 Jahren Die Todesfahrt des IC 995 – Quelle: https://www.berliner-kurier.de

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/vor-25-jahren-die-todesfahrt-des-ic-995-29967486

Der Himmel über Berlin war blau am Karfreitag vor 25 Jahren. Die Sonne schien, ein schöner Tag. Doch der 9. April 1993 war auch ein Tag des Todes und des Schreckens. Beim bis heute #schwersten #Zugunglück der Berliner Nachkriegsgeschichte gab es drei Tote. Weitere 49 Menschen trugen Verletzungen davon, 26 wurden in Krankenhäuser gebracht, Hunderte irrten geschockt durch den Düppeler Forst – während ein paar hundert Meter entfernt Ausflügler durch den Wald spazierten oder auf die Fähre von Wannsee nach Kladow warteten.

Für Olaf Saenger war jener 9. April ein Tag merkwürdiger Zufälle. Der Tourist aus Baden war nicht am Unglücksort. Er kam den fatalen Geschehnissen aber sehr nahe – ohne es zu wissen. „Seltsam“, sagt er heute. „Der Tag begann unspektakulär“, erzählt der 51-Jährige, der in Karlsruhe lebt. Er war in Berlin, um seinem Hobby nachzugehen – Bahnbetrieb zu fotografieren. Am Ostkreuz bekam er den #Intercity nach Stuttgart vors Objektiv, den IC #995 „Leo von Klenze“. Saenger drückte auf den Auslöser der Kamera.

Danach nahm er die S-Bahn. Der Bahn-Fan wusste, dass ein #Entlastungszug, der D #10545, von Hannover nach Berlin fahren sollte. „Im Bahnhof Zoo wartete ich auf ihn – zusammen mit Menschen, die Angehörige oder Freunde abholen wollten. Da kam eine Durchsage: Zug verspätet sich um wenige Minuten. Dann war von einer längeren Verspätung die Rede. Schließlich hieß es: Zug auf unbestimmte Zeit verspätet. Ich dachte: Da habe ich wohl Pech gehabt. Vielleicht war die Lok ausgefallen.“ Er kehrte in sein Berliner Domizil zurück.

Erst am Tag darauf erfuhr er, was es mit dem angeblich verspäteten Schnellzug auf sich hatte. Schnell stieg er in die S-Bahn nach Wannsee. „Und da stand sie, die Lok des IC 995.“ Saenger konnte das lädierte Fahrzeug, das er am Karfreitag heil gesehen hatte, ungestört fotografieren – Motivstoff für eine ungewöhnliche Vorher-Nachher-Bildfolge. „Ich war schwer beeindruckt. Mir wurde klar, mit welcher #Wucht die Züge #zusammengestoßen …

Straßenbahn: Sportlich und flexibel Mauerpark und drum herum: Nicht nur Einheimische und Touristen drehen hier gerne ihre Runden, sondern auch die Straßenbahnen der M10., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3088

Mauerpark und drum herum: Nicht nur Einheimische und Touristen drehen
hier gerne ihre Runden, sondern auch die #Straßenbahnen der #M10. Denn eine
sogenannte #Gleisschleife am #Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erleichtert es
der BVG, den Betrieb auf der zwischen Warschauer Straße und Hauptbahnhof
verkehrenden Linie effektiv und flexibel zu steuern. So können Fahrzeuge hier
#wenden, was zum Beispiel bei #Bauarbeiten, Staus oder Demonstrationen dazu
beiträgt, dass die Bahnen auf der stark frequentierten Verbindung trotzdem
regelmäßig fahren.
Zuletzt stand in der Gleisschleife am Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark nur ein
Gleis zur Verfügung. Um die M10 in Zukunft noch #leistungsfähiger zu machen,
hat die BVG nun ein zweites Gleis hergerichtet. Zudem wurden zwei barrierefreie
Ein- und Ausstiegsbahnsteige gebaut. So kann die Gleisschleife künftig
auch als vorübergehende Endhaltestelle fungieren. Davon profitieren übrigens
nicht nur die Fahrgäste der M10. Denn es ist geplant, bei Großveranstaltungen
wie dem Marathon auch die Linie #M2 hierhin umzuleiten.
Für die erweiterte Gleisschleife am Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind nun
zusätzlich Anpassungen an den Fahrleitungen nötig. Aus diesem Grund
kommt es vom Sonntag, den 8. April, ca. 19:30 Uhr bis Montag, den 9. April
2018, ca. 4:30 Uhr zu einer Sperrung der M10 in der Eberswalder Straße. Die
Straßenbahnen fahren in dieser Zeit zwischen S+U Warschauer Straße und
Kniprodestraße/Danziger Straße. Zwischen S+U Hauptbahnhof und Kniprodestraße/
Danziger Straße sind barrierefreie Busse im Einsatz.

Bahnhöfe: Unterirdische Zustände im Berliner Nahverkehr Einladende Stationen verbessern das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/baustellen-und-sicherheitsgefuehl-unterirdische-zustaende-im-berliner-nahverkehr/21141560.html

Statistisch ist der Nahverkehr sicher. Um Opfer einer Straftat zu werden, muss ein BVG-Fahrgast, der täglich unterwegs ist, 900 Jahre fahren, bis es so weit ist, hat BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta einmal ausrechnen lassen. Das subjektive #Sicherheitsgefühl sieht bei vielen Fahrgästen, wie in den vergangenen Tagen berichtet,anders aus. Und es sind nicht nur Raucher, Trinker oder Drogenhändler, die Angst auslösen können. Beeinflusst wird das Sicherheitsgefühl nach Ansicht von Experten auch vom Zustand der Bahnhöfe. Und der ist bei der BVG zum Teil extrem abschreckend.
 Beispiel #Yorckstraße an der #U7 (Rathaus Spandau–Rudow). Die BVG plant schon seit Jahren, die 1971 eröffnete Station, die inzwischen heruntergekommen ist, zu erneuern. Und zwar vollkommen. Vom einstigen Entwurf des U-Bahn-Architekten Rainer G. #Rümmler soll nicht viel übrig bleiben. Entstehen soll eine Station nach neuen Plänen mit viel Licht.

An den – nur noch gestrichenen – Wänden sollen abschnittsweise angebrachte Lamellen, die ein „Y“ (für Yorckstraße) symbolisieren, das Licht unterschiedlich reflektieren. An der Decke sollen gebogene und beleuchtete Lamellen den Eindruck eines Gewölbes vermitteln.

Bisher sind lediglich die orangefarbenen Fliesen an den Bahnsteigwänden abgeschlagen worden, die herabzufallen drohten. Seit Monaten sehen Fahrgäste nur noch auf blanken Beton, der inzwischen kräftig beschmiert ist. Im westlichen Eingangsbereich ist stellenweise der Putz abgefallen; die dort noch vorhandenen Fliesen sind ebenfalls beschmiert. Die Arbeiten stockten, weil Gespräche mit der S-Bahn zum Verbessern der Umsteigesituation nícht abgeschlossenseien, sagte BVG-Sprecher Markus Falkner.

Auch in vielen anderen der 173 #Bahnhöfe der #U-Bahn sieht es nicht viel besser aus. Fliesen fehlen teilweise oder ganz; Wände sind mehr oder weniger gelungen besprüht. Und das Entfernen ist nicht immer einfach. Bei asbesthaltigen Platten, wie sie auf den Stationen #Eisenacher Straße oder #Bayerischer Platz der #U7

S-Bahn + Museum: Die S-Bahn macht dauerhaft Halt auf Gleis 19, aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/die-s-bahn-macht-dauerhaft-halt-auf-gleis-19-3909684.html

Bereits im September 2017 traf das Schmuckstück in #Schwarze Pumpe ein: ein historischer #S-Bahn-Wagen aus Berlin. Den Transport vom ehemaligen #RAW #Schöneweide nach Schwarze Pumpe hatte das Transportunternehmen #Kunaschk aus Königswartha übernommen. „Es gehört zu den wenigen, die über Länge und Breite solche Sondertransporte durchführen können“, sagte der neue Besitzer des Waggons, Holger Schwarz (51) aus Spremberg.

Polizist statt Eisenbahner

Von Beruf ist er kein Eisenbahner, sondern Polizist. Sein Dienstort ist Berlin und dort ist er als Ermittler mit seinem ausgebildeten Spürhund auf der Suche nach Sprengstoff unterwegs, so auf den Flughäfen, aber auch bei der Bahn. 2015 war Holger Schwarz in dienstlicher Mission im RAW Schöneweide im Einsatz. Dabei sah er den abgestellten S-Bahn-Wagen unter vielen, doch der eine, der fiel ihm auf, weil er restauriert war. Alle anderen Waggons, die da standen, waren in einem jammervollen Zustand. Wie sich herausstellte, war der S-Bahn-Wagen 1921 gebaut und in Dienst gestellt worden und fuhr bei der Berliner S-Bahn bis 1983 im Regelzugbetrieb. 62 Jahre lang! Noch heute versprüht er das jahrzehntelange S-Bahn-Flair mit Holzbänken. Nach der Außerdienststellung wurde er 2007 für einen #Traditionszug restauriert und lief bis 2008 in diesem historischen Viererverband. Bei einer Sonderfahrt im Jahr 2008 entgleiste der Wagen in der Unterführung des Bahnhofs Friedrichstraße, dabei wurde ein Drehgestell aus dem Waggonkasten gerissen und der Schaden war nicht mehr zu beheben. Seitdem stand der S-Bahnwagen im RAW Schöneweide.

Holger Schwarz kam von seiner Entdeckung nicht mehr weg. Zu Hause in Schwarze Pumpe engagiert er sich für gemeinnützige Zwecke wie Verkehrsteilnehmerschulungen. Dafür mussten immer die Garage und Werkstätten ausgeräumt werden; auch für andere gemütliche Beisammensein-Treffen. Im S-Bahn-Wagen sah er plötzlich eine Alternative. Nach zweijährigen Verhandlungen mit der DB AG und dem #Traditionsverein des RAW Schöneweide einigte man sich, und der Gelb-Rote wurde an Holger Schwarz abgegeben. Nun steht der #S-Bahn-Oldtimer in der Straße des Aufbaus auf „Gleis 19“. Die „19“ ist die Hausnummer von Holger Schwarz’ Grundstück, das …

Radverkehr + Regionalverkehr: Am Wochenende raus mit dem Rad – für viele Berliner ist das die Kurzurlaubsoption schlechthin., aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/04/fahrraeder-mitnahme-regionalbahn-berlin-brandenburg.html

Einziger Haken: Die Rückkehr ist wegen voller Züge bisweilen ungewiss. Die Bahn bemüht sich um Besserung, gelöst ist das Problem aber nicht.
Jürgen Neumann ist gerade vom #Rad gestiegen, vor dem Bahnhof #Gesundbrunnen in Berlin-Mitte. Von hier nimmt der Rentner bei schönem Wetter gern den #Regionalzug, um im nördlichen Brandenburg zu radeln. Er fahre oft nach Fürstenberg, erzählt er, von dort gehe es dann abends mit dem Zug zurück. "Das ist hochriskant, weil die ganze Ostsee dann da drin sitzt abends", sagt er. Gerade an schönen Sommersonntagen müsse man das vorher einkalkulieren. Einmal sei er auch schon über Rheinsberg zurückgefahren.
Ein Wagen nur für Räder

Jürgen Neumann nimmt das aber locker. Die Bahn bemühe sich ja schließlich um mehr Platz für Räder. "#Rad im Regio" [mehr dazu auf vbb.de] heißt das 2016 gestartete Pilotprojekt. In manchen Zügen, auch in denen der Linie #RE5, die über Fürstenberg weiter hoch zur Ostsee fährt, ist der letzte Wagen jetzt nur für Fahrräder da. Die Klappsitze dort im Untergeschoss sind einfach hochgeklappt und arretiert. Zusätzlich können #Radler aber auch die Mehrzweckabteile dieser Züge nutzen.

Jörg Werner ist bei der Deutschen Bahn zuständig für das Fahrgastmarketing in der Region Nordost. Wie viele Räder tatsächlich in einen Regionalzug passen, hängt seiner Erfahrung nach auch von deren Besitzern ab. "Es gibt ja mittlerweile viele Reisende, die sehr kostbare Fahrräder haben und dann auch entsprechend vorsichtig sind, …

GVZ + Bahnverkeh + Güterverkehr: Brandenburg: Güterverkehr auf der Schiene ist noch weiter ausbaufähig, aus DBV

DBV sieht Notwendigkeit für weitere Umladestellen für den Kombinierten Verkehr Straße/Schiene in den #Güterverkehrszentren (#GVZ)

Das GVZ Frankfurt (Oder) hat sich zu einem Drehkreuz für den Güterverkehr entwickelt. Die Zahl der von der Straße auf die Schiene umgeschlagenen Standardcontainer ("#TEU") hast sich nahezu verdoppelt. Waren es 2016 bereits 69.000 TEU, so wurden 2017 bereits 115.000 TEU gezählt. Diese Steigerung zeigt, dass eine Förderung solcher Umschlaganlagen durch das Land Brandenburg eine sinnvolle Maßnahme ist, Straßen entlastet und Verkehr vermeidet und die Umwelt schützt.

Der #DBV sieht in solchen Umschlaganlagen in Brandenburg auch eine Chance für zahlreiche Nebenstrecken, die dadurch eine Chance auf Erhalt hätten. Deshalb bedarf es einer weiteren Förderung solcher Anlagen – gerade auch im Berliner Umland (z. B. #Freienbrink bei Erkner). Hierbei darf jedoch nach Ansicht des DBV der Schwerpunkt nicht nur auf die ständige Erweiterung der bestehenden Anlagen gelegt werden. Vielmehr sollte es, verteilt über das gesamte Bundesland, in der Nähe von Berlin bzw. den Großstädten bei Bedarf weitere GVZ geben. Noch sind hierzu genügend Gleisanschlüsse und -anlagen vorhanden.

Daneben sollte auch geprüft werden, ob an den bestehenden Grenzübergängen zu Polen nicht Flächen für weitere GVZ vorhanden sind. Beispielsweise würde sich in Forst (Lausitz) nach Meinung des DBV-Landesverbandes Nordost eine solche Umschlaganlage anbieten.

Pressekontakt: Michael Wedel, Landesvorsitzender, Tel.: 01 62 / 1 64 33 42

S-Bahn: Probleme im Berliner Nahverkehr S-Bahn-Fahrten fallen wegen Personalmangel aus Die Krise der Berliner S-Bahn verschärft sich wieder. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/probleme-im-berliner-nahverkehr-s-bahn-fahrten-fallen-wegen-personalmangel-aus/21134210.html

#Fahrerlose Züge? Gibt es bei der #S-Bahn immer häufiger. Während bisher vor allem der knapp bemessene und störanfällige Fuhrpark der Engpass war, fallen neuerdings viele Fahrten wegen #Personalmangels aus. Die seit Wochen anhaltende Grippewelle hat das Problem so sehr verschärft, dass nahezu täglich – nach einem für die Kunden nicht vorhersehbaren Zufallsprinzip – Fahrten ausgefallen.

Wie ernst die Lage ist, zeigen Schilderungen von S-Bahn-Fahrern und ein Brief, in dem sich die Geschäftsleitung der DB-Konzerntochter vor einigen Tagen an die Belegschaft wandte.

In dem Schreiben beklagt die Geschäftsführung „Eingriffe von außen, Infrastruktur- und Fahrzeugstörungen“, aber auch eine zunehmend schwierige #Personalplanung, seit das 2017 zwischen Betriebsrat und Unternehmen vereinbarte #Dienstplansystem gelte. Seitdem können #Personaldisponenten vakante Schichten nur mit ausdrücklicher Zustimmung des dafür vorgesehenen Fahrers besetzen.
SMS mit vakanten Diensten werden auf die Handys der Belegschaft verschickt

Nun schickt das Unternehmen fast täglich Kurznachrichten mit vakanten Diensten auf die Handys der Belegschaft. „Eigentlich dürfte es doch solche SMSen gar nicht geben“, sagt ein langjähriger Fahrer. „Gerade die Spät- und Nachtschichten sind unbeliebt – und oft zu dünn besetzt.“ Hinzu komme, dass immer weniger Fahrer für alle Modellreihen und Linien ausgebildet seien; „wir sind nur noch hundert Kutscher von insgesamt tausend“. Das Problem sei hausgemacht, „denn es gibt ja Fristen, nach denen die Berechtigung für Strecken und Typen verfällt, wenn man nicht mehr gefahren ist.“

Ein Kollege bestätigt die Probleme: Die starre Dienstplanung komme zwar einigen Beschäftigten entgegen, aber sei „sehr unflexibel“ und wirke in Einzelfällen obendrein willkürlich – was ein heikler Punkt ist bei Diensten, die morgens vor vier beginnen oder …

BVG: Zahltag! Die BVG bleibt weiter auf Wachstumskurs, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3084

Die #BVG bleibt weiter auf #Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr zählte Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen insgesamt 1064 Millionen #Fahrgastfahrten. 2016 waren es 1045 Millionen. Das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs bildet weiter die U-Bahn mit 563 Millionen Fahrgastfahrten, zehn Millionen mehr als im Vorjahr. In den Bussen waren 441 Millionen Reisende unterwegs, ein Plus von acht Millionen. Die Straßenbahn verzeichnete 197 Millionen Fahrgastfahrten, rund dreieinhalb Millionen mehr als 2016.
Möglich machten diese neuen #Rekordzahlen die Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter der BVG, die Tag für Tag und rund um die Uhr im Einsatz sind, um Ber-lin zu bewegen. Und auch ihre Zahl wuchs um rund 200 auf insgesamt rund 14.600 Kolleginnen und Kollegen Ende 2017.
Diese und viele weitere interessante Informationen finden sich jetzt im aktuel-len #Zahlenspiegel 2018. Er ist ab sofort als Download auf BVG.de verfügbar.