Schiffsverkehr: Neue Solarboote: Berlins größte Reederei wird grün Die Reederei Stern und Kreis lässt für rund vier Millionen Euro zwei Solarboote für die Personenschifffahrt bauen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215751821/Neue-Solarboote-Berlins-groesste-Reederei-laesst-wird-Gruen.html

Berlin. 31 #dieselbetriebene #Personenschiffe zählen zur Flotte von Berlins größter #Reederei #Stern und Kreis. Im kommenden Jahr sollen erstmals zwei #solarbetriebene #Boote in Betrieb genommen werden, sagte Stern-und-Kreis-Geschäftsführer Andreas #Behrens am Donnerstag. Für das Projekt hat sich die Reederei mit dem Unternehmen #Solar Water World AG zusammengetan. Die neuen, umweltfreundlichen Schiffe sollen unter Flagge der Gemeinschaftsfirma #Solar Circle Line fahren. Nahezu vier Millionen Euro investieren die Partner in das Projekt. Berlins Personenschifffahrt steht seit einiger Zeit auch unter politischem Druck, die Schadstoffemissionen zu reduzieren. „Diese Kooperation bringt uns ein ganzes Stück nach vorne“, erklärte Behrens. Stern und Kreis befördert jedes Jahr bis zu 900.000 Passagiere über Havel und Spree.

Bereits Mitte 2019 sollen die beiden Solarschiffe auf den Berliner Gewässern eingesetzt werden. Auf den Booten ersetzen Batterien den Dieseltank. Die Schiffe gleiten deswegen fast geräuschlos über das Wasser. Geladen werden die Akkus während der Fahrt über die 48 Solarmodule, die auf dem Dach eines Bootes verbaut sind. Aber auch an Land ist das Aufladen möglich. Für den bis zu zehn Stunden dauernden Prozess soll an der Stern-und-Kreis-Zentrale im Treptower Park auch eine Schnellladesäule aufgebaut werden. Eine Batterieladung werde für zehn bis zwölf Stunden Fahrt ausreichen, versprach Tim Schultze, Geschäftsführer der Solar Water World AG, die als Chartergesellschaft in Berlin bereits Solarschiffe zum Mieten anbieten.
Werft aus Sachsen-Anhalt baut die Solarboote

Um Energie zu sparen, musste sich aber auch die Bauweise der Boote ändern. Herkömmliche Personenschiffe werden …

S-Bahn: Doppeljubiläum in Halensee Am Bahnstandort mit Tradition und Zukunft werden Mitarbeiter gesucht aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/aktuelles/artikel/doppeljubilaeum-in-halensee/

Diese Klinkermauern atmen Eisenbahngeschichte!

1928 als Schalt- und #Gleichrichterwerk #Halensee eröffnet, ist und bleibt das Ensemble ein traditionsreicher Berliner #Bahnstandort mit Zukunft. Seit 90 Jahren versorgt die #Schaltwarte hier das #S-Bahnnetz mit Strom, früher war das eine Aufgabe mit hohem Platzbedarf, längst ist der dank des technischen Fortschritts kleiner geworden.
Platz für Neues: 25 Jahre #Betriebszentrale

Die frei gewordenen Räume konnten anderweitig genutzt werden: Die Einrichtung des ersten elektronischen Bedienplatzes der Berliner S-Bahn im Mai 1993 gilt als Geburtsstunde der Betriebszentrale S-Bahn Berlin. Das war der Start, um die rot-gelben Züge von hier aus zentral zu disponieren und zu steuern.

Das Streckennetz umfasst rund 330 Kilometer mit rund 31 Millionen Zugkilometern pro Jahr – ein #Hochleistungsnetz! Zwei Drittel der Signale und Weichen im S-Bahnnetz können von hier aus per Mausklick gestellt werden, Voraussetzung dafür ist,dass die Strecke mit der #Elektronischen Stellwerkstechnik (#ESTW) ausgerüstet ist.
Bis 2025 Sicherung und Steuerung mit elektronischer Technik

Für den sicheren Zugbetrieb wird seit 2011 das gesamte Streckennetz schrittweise auf das eigens entwickelte #Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (#ZBS) umgestellt. Ziel ist, das S-Bahnnetz bis 2025 vollständig mit ESTW/ZBS-Technik auszustatten. Dafür wird auch die Betriebszentrale S-Bahn der DB Netz in Halensee erweitert, so dass dann das gesamte S-Bahnnetz in Halensee gesteuert wird.

Das wachsende Streckennetz, auf dem mehr Züge fahren sollen, muss zuverlässig mit Strom versorgt werden. 22 neue #Unterwerke entstehen dafür im Stadtgebiet. Investitionsvolumen: 168 Millionen Euro bis 2025.
Arbeitsplätze von gestern, heute und morgen


Gleichzeitig werden neue engagierte Mitarbeiter, wie Fahrdienstleiter und Techniker, für diese wachsenden und interessanten Aufgaben gebraucht.

Wer sich für einen solchen Job entscheidet und am Standort Halensee eingesetzt wird, kann sich vielleicht auch einmal das besondere Prunkstück aus vergangenen Tagen anschauen: Die ehemalige Schaltwarte wird als Rückfallebene erhalten und versprüht den Charme früherer Zeiten.

 

Radverkehr: Berlins erster gepollerter Radweg ist eröffnet Er ist breiter und durch Poller geschützt: Der Radfahrstreifen in der Holzmarkstraße ist ein Modellversuch. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/hauptstadtverkehr-berlins-erster-gepollerter-radweg-ist-eroeffnet/23597138.html

Er hat #Poller, er ist #grün und er ist #breit. In der #Holzmarktstraße hat die Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) am Donnerstag den ersten „geschützten #Radfahrstreifen“ Berlins eröffnet – stilecht mit einem ersten Abradeln. Bei dreieinhalb Metern Breite ist problemloses Überholen möglich. Weiß-rote Poller trennen den #Radverkehr vom #Autoverkehr und verhindern, dass illegale Autoparker ihn blockieren.

Nach Angaben Günthers sind die gepollerten Radfahrstreifen ein Modellversuch und werden nun fünf Jahre lang erprobt. Zuvor hatte sie im Verkehrsausschuss gesagt, dass verschiedene Poller auf ihre Haltbarkeit und Wirksamkeit getestet werden sollen. An der Kolonnenstraße war vor ein paar Tagen an der „Todeskreuzung“ von Schöneberg ein anderes Pollermodell aufgestellt worden, allerdings nur auf wenigen Metern. Nachdem Anfang des Jahres an der Einmündung der Kolonnenstraße in die Hauptstraße eine Radfahrerin von einem rechtsabbiegenden Lastwagen überfahren worden war und dabei zu Tode kam, hatten Fahrradaktivisten massiv geschützte Radwege für ganz Berlin gefordert.
In der Vergangenheit waren Radwege nur mit weißer Farbe auf der Fahrbahn markiert worden – was Missbrauch nicht …

Straßenverkehr: Streit um Ausbau des Stadtrings neu entfacht Ist am Treptower Park Schluss oder soll die A100 länger werden? aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/stau-in-berlin-streit-um-ausbau-des-stadtrings-neu-entfacht/23596976.html

Auch nach zwei Jahren Rot-Rot-Grün träumt die Opposition vom #Weiterbau der #A100. Die CDU forderte im #Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses den sofortigen Planungsbeginn für den 17. Abschnitt der Stadtautobahn über die Spree bis zur Frankfurter Allee. Dieser sei „zugegebenermaßen sehr teuer“, wie CDU-Verkehrsexperte Oliver Friederici zugab, aber unabdingbar. Die AfD setzte noch einen Antrag drauf und forderte den kompletten Ringschluss durch Prenzlauer Berg und Wedding. „Wenn schon, denn schon“, begründete dies der verkehrspolitische Sprecher der AfD, Frank Scholtysek.

Natürlich lehnte die Mehrheit aus SPD, Grünen und Linkspartei die Anträge ab. Henner Schmidt von der FDP ärgerte sich: „Sie sind für den Stau verantwortlich, weil sie keine #Autobahn bauen.“
#Eröffnung des Abschnitts bis #Treptower Park bis 2022/2023

Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) sagte, dass der 16. Bauabschnitt bis Treptower Park „Ende 2022, Anfang 2023“ eröffnet werde. Die Kosten bezifferte sie auf 417 Millionen Euro für den Bau und 56 Millionen Euro für den Grunderwerb. Der Tiefbauamtschef aus ihrem Hause, Lutz Adam, ergänzte später mit einem Halbsatz, dies setze natürlich eine „funktionierende Elsenbrücke“ voraus. Bekanntlich ist diese wichtige Spreequerung seit Wochen halbseitig gesperrt, da sich im Beton Risse gebildet haben. Neuigkeiten von der Elsenbrücke nannten Adam und Günther nicht. Wie berichtet, hatte die Verkehrsverwaltung angekündigt, dass die Untersuchungen zur Standfestigkeit des DDR-Bauwerks bis Ende Oktober abgeschlossen sein sollen. Anschließend solle entschieden werden, ob die Brücke abgerissen …

Straßenverkehr: Spannstähle in der Elsenbrücke und in anderen Berliner Brücken, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Welche Diagnose gibt es aktuell zu dem rund 28 Meter langen Riss in der #Elsenbrücke? Frage 2:

Was ist nach jetzigem Kenntnisstand die Ursache und ist dieser #Riss reparabel, so dass die Brücke wieder uneingeschränkt genutzt werden kann?

Antwort zu 1 und zu 2:

Die Untersuchungen dauern noch an, daher liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Frage 3:

Ist dem Senat bekannt, dass bereits im Jahr 1998 bei Untersuchungen von insgesamt 14 je etwa 1m langen Abschnitten von #Spannstählen aus der #Quervorspannung der Elsenbrücke (Bundesanstalt für #Materialforschung) in diesen Anrisse diagnostiziert wurden, die eindeutig auf wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrision zurückzuführen waren?

Frage 4:

Wenn diese Schäden dem Senat nicht bekannt sind, wie kann das sein?

Antwort zu 3 und zu 4:

Das „Gutachten zu Spannstählen der Elsenbrücke“ der Bundesanstalt für Materialforschung vom 02.10.1997 wurde durch die damalige Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen beauftragt und ist daher bekannt.

Frage 5:

 

Wenn dem Senat diese Schäden, die in der unter Fußnote 2 zitierten Fachzeitschrift ausgiebig dokumentiert sind, bereits bekannt waren, wie kann es dann sein, dass die Berliner Zeitung in ihrer Meldung vom 08.10.2018 folgendes schreibt?:

Zitat: „Eine von der Berliner Zeitung beantragte Akteneinsicht in der Senatsverkehrsverwaltung zeigt: Bisher war das Bauwerk Nummer 05002 nicht auffällig geworden. Seit Jahren hatte die von 1965 bis 1968 errichtete Brücke die Note 2,3 erhalten. 2,3 heißt: befriedigender Zustand – es gibt Bauwerke, die viel schlechter abschneiden. Die Note wurde auch vergeben, nachdem Mitarbeiter des Büros IGS Ingenieure Berlin die Brücke im August 2015 während einer dreitägigen Hauptprüfung untersucht hatten.“

 

Antwort zu 5:

 

Die Elsenbrücke wurde und wird der regelmäßigen Bauwerksprüfung nach DIN 1076 unterzogen. Die Prüfung dient dazu, sichtbare Mängel und Schäden zu erkennen. Bislang war die Brücke nicht auffällig.

 

Frage 6:

 

Ist das Untersuchungsgutachten der #BAM nicht Bestandteil der unter 5. zitierten und von der Berliner Zeitung eingesehenen Akte? Gibt es keinen Hinweis in der Akte auf dieses Gutachten?

  • warum nicht?
  • wird sichergestellt, dass spätere Erkenntnisse zu einzelnen Brückenbauwerken dauerhaft in den

Bauunterlagen bzw. der „Bauakte“ nachvollziehbar sind?

 

Antwort zu 6:

 

Das Gutachten ist Bestandteil der Bauwerksakte der Elsenbrücke. Gutachten zu Ingenieurbauwerken werden grundsätzlich der jeweiligen Bauwerksakte zugeordnet.

 

Frage 7:

 

Wie bewertet der Senat den Umstand, dass die im Artikel nachlesbaren Erkenntnise in der Fachzeitschrift Beton- und Stahlbetonbau zudem die Autoren zu dem Schluss kommen lassen, dass nicht nur die Stähle der Quervorspannung betroffen waren bzw. weiterhin sind, sondern auch die Stähle der Längsvorspannung? So dokumentieren lt. Artikel die Bauwerksunterlagen, dass sowohl in der Quer- als auch der Längsvorspannung der Brücke identische Stähle mit der Bezeichnung St 140/160 des Stahl- und Walzwerkes Hennigsdorf verbaut wurden und bereits bei der Errichtung der Brücke erste Schäden dieser Art an den Spannstählen aufgetreten sind. Diese Stähle gelten lt. o.g. Artikel, aber auch anderer wissenschaftlicher Arbeiten und der Handlungsanweisung Spannungsrisskorrosion des BMVI als „stark gefährdet“ für Schäden bedingt durch Spannungsrisskorrosion.

 

Antwort zu 7:

 

Aufgrund der Ergebnisse des Gutachtens wurde die rechnerische Untersuchung des Ankündigungsverhaltens für ein Versagen des Bauwerks in Längs- und Querrichtung beauftragt. Danach hat die Brücke ein ausreichendes Ankündigungs- und Umlagerungsverhalten. Vor einem Versagen zeigen sich zuerst Risse oder Verformungen.

 

Frage 8:

 

Wenn die unter 3. genannten Schäden dem Senat bislang schon bekannt waren, wie und in welchen Zeitabschnitten wurde seit dieser Diagnose in 1998 die Brücke auf ihre weitere Verkehrstauglichkeit geprüft?

 

 

Die Brücke wurde in regelmäßigen Bauwerksprüfungen gemäß DIN 1076 sowie mittels Sonderprüfungen untersucht.

 

 

Frage 9:

 

Wurden seit 1998 die Prüfzeiträume verkürzt? Wurden die Prüfzeiträume und Prüfverfahren nach der Untersuchung der BAM und der Feststellung vorhandener Spannungsrisskorrosion verändert?

  •  
  •  

 

Antwort zu 9:

 

Ja, es wurden zusätzliche Sonderprüfungen durchgeführt.

 

 

Frage 10:

 

Entsprachen diese Prüfungen seit 1998 durchgehend den vom BMVI veröffentlichen Handlungsempfehlungen? Wenn nein, warum nicht?

 

Antwort zu 10:

 

Die Ergebnisse der Untersuchung des Ankündigungsverhaltens lagen seit 2003 vor. Seitdem wurden Sonderprüfungen gemäß den vom BMVI veröffentlichten Handlungs- empfehlungen durchgeführt.

 

 

Frage 11:

 

In welchen zeitlichen Abständen wurde seit 1998 geprüft und welche Untersuchungs- / Prüfmethoden wurden angewandt?

 

Frage 12:

 

Welche Ergebnisse lieferten diese Prüfungen? (Bitte für alle Prüfungen mit Prüfdatum auflisten). Frage 13:

Wer hat diese Prüfungen vorgenommen?

 

Antwort zu 11, zu 12 und zu 13:

 

Es wurden Bauwerksprüfungen gemäß DIN 1076 und regelmäßige Sonderprüfungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind der Abbildung 1 zu entnehmen. Die Prüfungen wurden von Mitarbeitern der Senatsverwaltung und beauftragten Ingenieurbüros durchgeführt.

 

 

 

Abb 1: Bauwerksprüfung und Sonderprüfungen der Elsenbrücke, Teilbauwerke 1 und 2

 

 

Frage 14:

 

Welche Erkenntnisse hat der Senat über weitere Brücken, in denen diese oder weitere, für gleichartige Schäden als stark gefärdet geltende Spannstähle folgender Typen verbaut wurden?

  • Spannstahl St 145/160, Querschnitt rund oder oval, Hersteller Felten & Guilleaume Carlswerke AG
  • Spannstahl St 145/160, Querschnitt rund oder oval, Hersteller Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG
  • Hennigsdorfer Spannstahl St 140/160, Querschnitt rund oder oval, Hersteller VEB Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf bzw. Hennigsdorfer Stahl GmbH.

 

Antwort zu 14:

 

Hersteller und Typ des verbauten Spannstahls sind in der Bauwerksdatenbank erfasst. Bauwerksbezogen wurden und werden einmalige bzw. jährliche Sonderprüfungen durchgeführt.

 

 

Frage 15:

 

Für welche Brücken (auch die in der Berliner Auftragsverwaltung befindlichen) ist bekannt, dass entsprechende Spannstähle verbaut wurden? (Bitte auflisten)

 

 

Die Liste der Brücken ist der Anlage „Liste Bauwerke – Spannungsrisskorrosion“ zu entnehmen. Die Konstruktion der Elsenbrücke stellt im Zusammenhang aus Spannverfahren und verwendetem Spannstahl eine Ausnahme dar.

 

 

Frage 16:

 

Gibt es Brücken, bei denen diesbezüglich Unklarheit herrscht? Welche sind dies?

 

Antwort zu 16: Nein.

 

Frage 17:

 

Gibt es für weitere Brücken konkrete Erkenntnisse oder zumindest Verdachtsmomente über aufgetretene Schäden verursacht durch Spannungsrisskorrosion? (Bitte auflisten).

 

Antwort zu 17:

 

Erkenntnisse über durch Spannungsrisskorrosion hervorgerufene Schäden an Brücken liegen nicht vor.

 

 

Frage 18:

 

Konnten im Zuge des Rückbaus der Salvador-Allende-Brücke (Köpenick) Erkenntnisse über eingetretene Spannstahlschäden gewonnen werden? Werden/wurden Spannstähle aus dem Rückbau auf Schäden durch Spannungsrisskorrosion untersucht?

 

Antwort zu 18:

 

Nein, da die Salvador-Allende-Brücke aufgrund von Schäden durch Alkali-Kieselsäure- Reaktion und Schäden an Koppelfugen ersetzt werden muss und nicht aufgrund von eventuell schadhaften Spannbetonstählen.

 

 

Frage 19:

 

Welche Maßnahmen ergreift der Senat, um bei weiteren mit diesen Stählen vorgespannte Brücken Schäden und insbesondere daraus resultierende Personenschäden möglichst auszuschließen?

 

Antwort zu 19:

 

Der Senat orientiert sich an die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (ehem. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung), eingeführte „Handlungsanweisung zur Überprüfung und Beurteilung von älteren Brückenbauwerken, die mit vergütetem, spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl erstellt wurden“.

 

Frage 20:

 

Lt. dem Eintrag zum Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf in der Online-Enzyklopädie Wikipedia belieferte der spätere Eigentümer des Stahl-und Walzwerkes Hennigsdorf, die italienische Stahlgruppe Riva, die Großbaustelle Potsdamer Platz mit Baustählen. Hat der Senat Kenntnisse darüber, ob auch hier Stähle zum Einsatz kamen, die durch Spannungsrisskorrosion gefährdet sind? Wenn ja, welche Erkenntnisse gibt es hier?

 

Antwort zu 20:

 

Die oben genannte Handlungsanweisung schätzt Stähle des Stahl- und Walzwerkes Hennigsdorf bis zum Produktionsende 1993 als stark gefährdet ein. Die Großbaustelle Potsdamer Platz begann später. Genauere Erkenntnisse liegen dem Senat hierzu nicht vor.

 

 

Berlin, den 30.10.2018 In Vertretung

Stefan Tidow Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

 

 

id_nr

ibwnr

Bauwerksname

3446015 0

01019

Friedrichsbrücke

3446018 1

01025

Mühlendammbrücke/Mühlendammbrücke, Überbau Südost

3446018 2

01025

Mühlendammbrücke/Mühlendammbrücke, Überbau Nordwest

3446032 0

01042

Spittelmarktbrücke

3446050A

02008

Hansabrücke

3446173 0

04006

Pappelalleebrücke

3446174 0

04007

Dunckerbrücke

3446176 1

04009

Kniprodestraßenbrücke/Kniprodestraßenbrücke, nordwestlicher Überbau

3446176 2

04009

Kniprodestraßenbrücke/Kniprodestraßenbrücke, südöstlicher Überbau

3446180A2

04032b

Landsberger-Allee-Brücke/Landsberg.-All.-Br.(nördl.Str)

3446180A4

04032d

Landsberger-Allee-Brücke/Landsberg.-All.-Br.(südl.Str)

3446286B

04032e

Landsberger-Allee-Brücke Fußgängerzwischengeschoß/Kinderwagen- und Behindertenrampe

3546241B1

05002

Elsenbrücke und Stützwände/Elsenbrücke, Überbau nordwest

3546241B2

05002

Elsenbrücke und Stützwände/Elsenbrücke, Überbau südost

3446126 2

06017

Schöneberger Brücke/Schöneberger Brücke – Fahrbahngewölbe

3446127 0

06020

Möckernbrücke

3445024 0

07015

Caprivibrücke

3445028A

07022

Knobelsdorffbrücke/Knobelsdorffbrücke (westl. Teil über BAB A 100)

3445028C

07022

Knobelsdorffbrücke/Knobelsdorffbrücke (östl. Teil über BAB A 100)

3445031 0

07025

Ostpreußenbrücke

3445039B2

07035b

Spundwand Rognitzstraße II/Wendeplatte

3445050 1

07044b

Brücke West über die Halenseestr.Ost (07044 b-d)/Brücke Ost ü. Halenseestraße Ost, FR Nord (07044b)

3445050 2

07044c

Brücke West über die Halenseestr.Ost (07044 b-d)/Brücke West ü. Halenseestraße Ost, FR Süd (07044c)

3445050 3

07044d

Brücke West über die Halenseestr.Ost (07044 b-d)/Brücke West ü. Halenseestraße Ost, FR A115(07044d)

3445051 1

07044h

Ringbahnbrücke und Rampenbrücke/Ringbahnbrücke  (07044h)

3445076 0

07077

Messedammbrücke II

3445082 1

07088a

Westl. u. Östl. Rampenbrücke Kurt-Schumacher-Damm/Westliche Rampenbrücke Kurt-Schumacher Damm

3445082 2

07088b

Westl. u. Östl. Rampenbrücke Kurt-Schumacher-Damm/Östliche Rampenbrücke Kurt-Schumacher-Damm

3445083 0

07089

Östliche Brücke über den Siemensdamm

3445084 0

07090

Westliche Brücke über den Siemensdamm

3445103 0

07121

Brücke zum Parkhaus ICC – Halenseestraße West

3445135 0

08019

Karl-Heinrich-Brücke

3545001 0

09002

Kurfürstendammbrücke

3545012 1

09020

Tunnel Rathenauplatz/Tunnel Rathenauplatz-Weströhre, FR Süd

3545012 2

09020

Tunnel Rathenauplatz/Tunnel Rathenauplatz-Oströhre, FR Nord

3545015 0

09024

Schwarzbacher Brücke

3445171 0

09042d

Halenseestraßenbrücke Ost

3545031 1

09055

Brücke über den Westring/Brücke über den Westring, Übb 1 (Östl.)

3545031 2

09055

Brücke über den Westring/Brücke über den Westring, Übb 2 (Westl.)

3545032 0

09056

Brücke über die Rudolstädter Straße

3545033 0

09057

Brücke am S-Bhf Schmargendorf (Heidelberger Platz)

3545036 0

09061

Brücke Abfahrt BAB A 100 Stadtring/Brücke Abfahrt BAB Stadtring

3545037 0

09062

Brücke Einfahrt zum AK Wilmersdorf

3545038 0

09074

Rampenbrücke Dillenburger Straße

3545094 1

09075

Brücke über den Breitenbachplatz/Brücke über den Breitenbachplatz, östlicher Übb.

3545094 2

09075

Brücke über den Breitenbachplatz/Brücke über den Breitenbachplatz, westlicher Übb.

3545048 0

10024

Stützbauwerk am Nikolassee

3546052 0

11022

Friedenauer Brücke

3546260C1

11040

Tunnel Innsbrucker Platz mit Trogstrecken/Tunnel Innsbrucker Platz (11040), T-Röhre FR Nord

3546260C2

11040

Tunnel Innsbrucker Platz mit Trogstrecken/Tunnel Innsbrucker Platz (11040), T-Röhre, FR Süd

3545084A

12028a

Br.üb.Albrecht-,Kieler Str,Düppelmarkt u.2 Trhs/Brücke über Albrechtstraße  (12028a)

3545091 0

12056

Rampenbrücke Ausfahrt Breitenbachplatz

3545092 0

12057

Rampenbrücke Einfahrt Breitenbachplatz

3546080 0

13051

Rampenbrücke Alboinstraße

3546013A

14027

Grenzalleebrücke

3547004A

15024

Teltowkanalbrücke und Stützwand/Teltowkanalbrücke

3547006 0

15048

Nördl. Germanenstraßenbrücke

3547008 1

15062

Brücke über die S-Bahn/Brücke über die S-Bahn, Übb 1 (West)

3547008 2

15062

Brücke über die S-Bahn/Brücke über die S-Bahn, Übb 2 (Ost)

3547010 2

15063a

Brücken Ausf.n.Schönefeld u.Einf.n.Dresden/Brücke Ausfahrt nach Schönefeld

3547021 0

15088

Fußgängerbrücke im Zuge des Rebenweges

3547022 0

15089

Fußgängerbrücke Brigittensteg/Brigittensteg

3547023A

15090

Brigittenbrücke und Stützwand/Brigittenbrücke

3547039 0

16010

Straßenbrücke am Bahndamm

3547049 0

16021

Nördl. Freiarmbrücke

3547053A

16028

Dammbrücke und Stützwand/Dammbrücke

3547058A1

16034

Salvador-Allende-Brücke und Stützwände/Salvador-Allende-Brücke, östl.Übb.

3547058A2

16034

Salvador-Allende-Brücke und Stützwände/Salvador-Allende-Brücke, westl.Übb.

3548013 0

16052

Fahlenbergbrücke

3648001 0

16053

Gosener Brücke

3548015 0

16057

Brücke am neuen Krug

 

 

 

3547065B

16071

Brücke an der Wuhlheide und Stützwand/Brücke an der Wuhlheide

3446259 0

17001

Seebrücke

3446252A

17003

U-Bahnüberbauung Lichtenberg

3447052A1

17005

Skandinavische Brücke, südl. Überbau

3447052A2

17005

Skandinavische Brücke, nördl. Überbau

3447053 0

17007

FGB Alt-Friedrichsfelde West

3447054A

17009

Gensinger Brücke mit Treppenanlage/Gensinger Brücke

3447065 0

17013

Nördl. Grenzgrabenbrücke

3447056 C

17048

Straßentunnel Alt-Friedrichsfelde

3446206 0

18001

Darßer Brücke

3446208 0

18025

Lindenberger-Weg-Brücke

3446217 0

19011

Schlossparkbrücke

3346065 0

19069

Feldwegbrücke Pankow

3446235 0

19094

Westlicher Parksteg

3446237 0

19096

Östl. Parksteg/Östlicher Parksteg

3346030 0

19141

Pankebrücke (Weg z. S-Bahn)

3346031 0

19142

Pankebrücke (Kinderspielpl.)

3446242 0

19204

Bahnhofstraßenbrücke Blankenburg

3346044 0

19205

Hebammensteigbrücke

3346045 0

19206

Königsteinbrücke

3346046 1

19207

Pankebrücke (A 114)/Pankebrücke (A 114), Übb 1 (Ost)

3346046 2

19207

Pankebrücke (A 114)/Pankebrücke (A 114), Übb 2 (West)

3346047A

19208

westl. Bucher-Str.-Brücke (A 114) u.Stützwände/westl. Bucher-Str.-Brücke (A 114)

3346050 0

19209

Östl. Bucher-Straßenbrücke

3445151 0

20018

Borsigdammbrücke

3447034 0

21015

Frankfurter Brücke

3447038 0

21017

Cecilienbrücke

3447032 0

21018

Mosbacher Brücke

3447005 1

21020

Marzahner Brücke (BW 10)/Marzahner Brücke (BW 10), nördl. Übb, stadteinwärts

3447005 2

21020

Marzahner Brücke (BW 10)/Marzahner Brücke (BW 10), südl. Übb, stadtauswärts

3447006 0

21022

Marzahner Brücke (BW12)

3447008 0

21025

Marzahner Brücke (BW15)

3447009 0

21026

Marzahner Brücke (Bw.16)

3447011 1

21030

Märkische-Allee-Brücke (BW 1)/Märkische-Allee-Brücke (BW 1), Übb 1/ Ri. Marzahn

3447011 2

21030

Märkische-Allee-Brücke (BW 1)/Märkische-Allee-Brücke (BW 1), Übb 2/ Ri. B1

3447073A1

21031

Märkische-Allee-Brücke (BW 2)/Märkische-Allee-Brücke (BW 2), Übb 1/Ri. B1

3447073A2

21031

Märkische-Allee-Brücke (BW 2)/Märkische-Allee-Brücke (BW 2), Übb 2/ Ri. Marzahn

3447074 1

21032

Märkische-Allee-Brücke (BW 3)/Märkische-Allee-Brücke (BW 3), Übb 1 / Ri. B1

3447074 2

21032

Märkische-Allee-Brücke (BW 3)/Märkische-Allee-Brücke (BW 3), Übb 2 / Ri. Marzahn

3447012 1

21040

Br. Allee d. Kosmonauten,Bw.5a+c/Br. Allee d. Kosmonauten,Bw.5a

3447012 2

21042

Br. Allee d. Kosmonauten,Bw.5a+c/Br. Allee d. Kosmonauten,Bw.5c

3447013 1

21043

Br. Allee d. Kosmonauten,BW 6a+c/Br. Allee d. Kosmonauten,BW 6a

3447014D1

21046

Brücke Allee der Kosmonauten und Stützwände/Brücke, Allee der Kosmonauten, Bw.7c (21046)

3447014D3

21048

Brücke Allee der Kosmonauten und Stützwände/Brücke, Allee der Kosmonauten, Bw.7a (21048)

3447033 0

21049

FGB Grabensprung

3547086 0

21052

Honsfelder Brücke

3447035 0

21053

Wasserwegbrücke

3447015A1

21054

Südl.Blumenberger-Damm-Brücke u. Treppenanlage/Südl.Blumberger-Damm-Brücke, ÜBB Ost

3447015A2

21054

Südl.Blumenberger-Damm-Brücke u. Treppenanlage/Südl.Blumberger-Damm-Brücke, ÜBB West

3447019 0

21082

Südliche Nikolai-E.-Bersarin-Brücke

3447042A1

21085

Bitterfelder Brücke und Treppe/Bitterfelder Brücke, südlicher Überbau

3447046 1

21092

Wuhletalbrücke/Wuhletalbrücke, Übb 1 – RF Stadteinwärts

3447046 2

21092

Wuhletalbrücke/Wuhletalbrücke, Übb 2 – RF Stadtauswärts

3447049 0

21093

Nördliche Blumenberger-Damm-Brücke

3447047 0

21096

Köthener Brücke

3447020A

22003

Nördl. Falkenberger Brücke/Nördliche Falkenberger Brücke

3447021A

22005

Südliche Falkenberger Brücke

3447051A

22018

Gehrenseebrücke

3447022A

22020

Hohenschönhausener Rhinstraßenbrücke u.Treppenanl./Hohenschönhausener-Rhinstraßenbrücke

3447026 1

23030

Cecilienstraßenbrücke/Cecilienstraßenbr., nördl.Gehb.- u. Rohrleitungsbr

3447026 2

23030

Cecilienstraßenbrücke/Cecilienstraßenbrücke, Straßenbrücke

3447026 3

23030

Cecilienstraßenbrücke/Cecilienstraßenbr., südl.Gehb.- u. Rohrleitungsbr.

3447027 0

23031

Grottkauer Brücke

3447028 0

23032

FGB Kastanienalleebrücke

3447029 0

23033

Stendaler Brücke West/Stendaler Brücke (West)

3447030 0

23034

Louis-Lewin-Brücke

3447031 0

23036

Stendaler Brücke Ost

 

Schiffsverkehr: Pegelstände der Spree, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie schätzt der Senat die Entwicklung des #Wasserstands der #Spree im bisherigen Jahresverlauf ein und
inwiefern gab es markante Abweichungen in Bezug auf sehr hohe oder niedrige #Pegelstände?
Antwort zu 1:
Trotz geringer Zuflüsse über die Spree nach Berlin seit Juli 2018 schwankten die
#Wasserstände in der stauregulierten Spree in Berlin nur geringfügig.
Frage 2:
Wie hoch waren die durchschnittlichen Wasserstände nach Kenntnis des Senats in den vergangenen Jahren
und welche markanten Abweichungen gab es dort jeweils?
Antwort zu 2:
Die #Wasserstandsentwicklung für den #Pegel Köpenick für die letzten fünf Jahre kann der
nachfolgenden Abbildung entnommen werden. Deutlich wird, dass die Schwankungen
durchgehend in einem Bereich von 5 cm bis max. 10 cm liegen. Der Pegel Köpenick ist
maßgebend für die #Stauhaltung #Mühlendamm und damit einen Großteil der Berliner
Spree. Die anderen Berliner Spreeabschnitte zeigen ähnlich geringe
Wasserstandsschwankungen.
2
Abb.: Wasserstände am Pegel Köpenick (Datenquelle: Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin)
Frage 3:
Welche Auswirkungen haben Schwankungen des Pegelstands der Spree, z.B. auf die #Fischbestände oder
das #Abwasser?
Frage 4:
Welche Maßnahmen sind nach Ansicht des Senats notwendig oder vorstellbar, um mit den Folgen der
Schwankungen der Pegelstände umzugehen?
Antwort zu 3 und zu 4:
Die geringfügigen Schwankungen (siehe Antwort zu 1) haben keine Auswirkungen, wie
etwa auf Fischbestände und Abwasser. Es sind keine Maßnahmen erforderlich.
Frage 5:
Welche vorbeugenden Maßnahmen werden ergriffen oder sind geplant, um negative Folgen sehr hoher oder
sehr niedriger Pegelstände abzuschwächen?
3
Frage 6:
Welche dieser vorbeugenden und nachträglichen Maßnahmen werden bzw. wurden bereits ergriffen und mit
welchem Ergebnis?
Antwort zu 5 und zu 6:
Bei Starkregen über Berlin kommt es infolge der Ableitung von Regenwasser von
versiegelten Flächen zu kurzfristigen Wasserstandsanstiegen in der Spree und in den
Kanälen. Durch dezentrale Maßnahmen der #Regenwasserbewirtschaftung im Bestand wie
auch bei Neubauvorhaben kann dieser Entwicklung entgegen gewirkt werden. Die
Umsetzung dezentraler Maßnahmen wird durch ein Bündel von ergriffenen Regelungen
und Instrumenten durch den Senat verstärkt gefordert und gefördert.
Frage 7:
Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg in diesem Bereich?
Antwort zu 7:
Berlin ist neben Sachsen und Brandenburg aktives Mitglied der Arbeitsgruppe
#Flussgebietsbewirtschaftung #Spree-Schwarze Elster“. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe
erfolgt ein ständiger Austausch zu aktuellen und strategischen Fragen der Beherrschung
von Hochwasser- und Niedrigwassersituationen.
Frage 8:
Ist dem Senat bekannt, inwiefern andere Städte mit dem Problem stark schwankender Pegelstände und
ihrer Folgen umgehen, und inwiefern wären die Strategien auf Berlin übertragbar?
Antwort zu 8:
Das Land Berlin steht in einem ständigen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus
anderen Bundesländern und Städten zu wasserwirtschaftlichen Strategien im Umgang mit
Extremsituationen. Institutionalisiert ist dieser Austausch in den ständigen Ausschüssen
der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) – einem Gremium der
Umweltministerkonferenz.
Berlin, den 31.10.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe + S-Bahn: Bau der neuen City-S-Bahn geht voran Strecke Richtung Gesundbrunnen nimmt Ende 2020 Betrieb auf , aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/aktuelles/artikel/bau-der-neuen-city-s-bahn-geht-voran/

Fast unbemerkt entsteht derzeit in der Mitte Berlins eine zweite #Nord-Süd-Verbindung.

Von Ende 2020 soll die neue #City-S-Bahn auf dem ersten Teilstück Richtung #Gesundbrunnen in Betrieb gehen. In nördlicher Richtung reicht die Strecke bereits bis in Höhe des Nordhafens an der #Fennbrücke. „Hier queren wir zurzeit den Spandauer Kanal“, erklärt Thomas Rüffer. An dieser Stelle unterquert die künftige zweite #Nord-Süd-Stammstrecke die bereits bestehende Brücke der #Fernbahn, um dann auf den Nordring (in Höhe des S-Bahnhofs #Wedding) einzuschwenken.

Auf dem Abschnitt kurz vor dem #Hauptbahnhof ist von der neuen Strecke noch nicht so viel zu sehen. Doch dieser Eindruck trügt. Unter der Erde ist bereits einiges passiert. Nur wenige Meter nördlich der Invalidenstraße ist in einer Tiefe von 15 Metern schon der neue unterirdische #S-Bahnhof im Rohbau fertig.
Es handelt sich hierbei um ein provisorisches Bauwerk mit einem 80 Meter langen Bahnsteig. Damit kann Ende 2020 ein #S-Bahn-Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Gesundbrunnen starten. Der vollständige unterirdische Bahnhof der City-S-Bahn wird jedoch voraussichtlich erst im Jahr 2025 fertig werden.

Straßenverkehr: Das Ende einer Stau-Behörde Verkehrslenkung Berlin wird aufgelöst, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/das-ende-einer-stau-behoerde-verkehrslenkung-berlin-wird-aufgeloest-31556872

Berlin – Die #Verkehrslenkung Berlin (#VLB) wird aufgelöst und voraussichtlich bis Ende kommenden Jahres als #Abteilung VI in die #Senatsverkehrsverwaltung eingegliedert. Mit diesem Schritt will Senatorin Regine Günther (für Grüne) das seit Jahren herrschende Chaos in und um die Behörde beenden. Zuvor hatte ein Gutachten genau diese Neustrukturierung empfohlen. Eine Beibehaltung der jetzigen Organisation sei nicht ratsam.
Die VLB mit knapp 130 Mitarbeitern ist unter anderem für die Ampel-Einrichtung und -Steuerung, die Verkehrsführung an Baustellen, die Einrichtung von Busspuren oder Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie die Beseitigung potenziell gefährlicher Stellen auf den Straßen verantwortlich. Diesen Aufgaben wurde die Behörde mit Sitz am Flughafen Tempelhof zuletzt jedoch immer weniger gerecht. Klagen häuften sich, dass die VLB Bauarbeiten teils um ein Jahr verzögerte. Dazu kam, dass die Behörde seit April 2018 keine Führung mehr hat. Ihr letzter Leiter, Axel Koller, war nach einem guten halben Jahr zur BSR gewechselt. 2015 war Jörg Lange entlassen worden, anschließend wurde der pensionierte Leiter der Stadtgüter, Peter Hecktor, kommissarisch an die Spitze gesetzt, bis Koller kam.
Zahl der Schnittstellen soll verringert werden

Mit der Überführung der VLB in die Verwaltung soll die Zahl der Schnittstellen zwischen verschiedenen Verkehrslenkern verringert werden, sagte …

Schiffsverkehr: Lückenschluss im Berliner Kanalnetz aus binnenschifffahrt-online.de

Lückenschluss im Berliner Kanalnetz

Nach einem rund zweijährigen #Planfeststellungsverfahren liegt jetzt #Baurecht für die letzten Teile des #Verkehrswegeprojekts Deutsche Einheit Nr. #17 vor. Es geht um einen #Lückenschluss im Berliner #Kanalnetz.

Die Berliner Nordtrasse umfasst die Spree-Oder-Wasserstraße unterhalb der Schleuse Charlottenburg bis zur Mündung der Spree in die Havel (SOW km 0,000 bis 4,673) und die Untere Havel-Wasserstraße von der Spreemündung bis zum Pichelsdorfer Gmünd in die Kladower Seenkette (UHW km 0,000 bis 4,300). Insgesamt investiert der Bund rund 57 Mio. € in die Anpassung des 9 km langen Streckenabschnittes an die Nutzungsparameter der europäischen Wasserstraßenklasse Vb.

»Die jetzt planfestgestellte Ausbaulösung stellt einen guten Kompromiss zwischen den verschiedenen Nutzungsinteressen für die Wasserstraße dar. Sie genügt dem aktualisierten Bedarf der Verlader und wird auch zu einer nachhaltigen ökologischen und städtebaulichen Aufwertung der Wasserstraße führen«, sagt Rolf Dietrich als Leiter des Wasserstraßen-Neubauamtes (WNA) Berlin.

»Die vorbildliche Zusammenarbeit unseres Planungsteams mit den zuständigen Senats- und Bezirksverwaltungen, der Bundesanstalt für Gewässerkunde, der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei dokumentiert sich insbesondere in der gemeinsamen Entwicklung revierangepasster Flachwasserzonen, die in …

barrierefrei: DBV Potsdam-Mittelmark fordert von der verlässliche Technik und verbindliche Auskünfte für Rollstuhlfahrer, aus DBV

Leider kommt es häufig vor, dass #Rollstuhlfahrer trotz Anmeldung ihres Fahrtwunsches bei der DB AG Probleme haben. Zu häufig kam es in den vergangenen Monaten leider vor, dass nicht funktionierende #Aufzüge oder ein Malheur bei der internen Weitergabe der Anmeldung zu unerwarteten Problemen führen. Die Folge: trotz sorgfältiger Planungen und Rückfragen verlängern sich die Reisezeiten wesentlich oder Reisen müssen plötzlich abgesagt werden.

 

Dass ein #Aufzug vom #Bahnsteig in das #Bahnhofsgebäude auch einmal kaputt geht, mag passieren. Auch regelmäßige Wartungen und Prüfungen müssen sein. Nur darf es dann nicht sein, dass über mehrere Monate überhaupt keine Alternative für Rollstuhlfahrer angeboten wird. Wenn es zu solchen extrem langen Einschränkungen bei der #Barrierefreiheit kommt, müssen Alternativen her! Der Einbau eines zweiten Aufzugs ist in den allermeisten Fällen sicherlich nur bei Neubauten möglich. Bereits 2015 hat der DBV gefordert, dass mobile Treppenrampen angeschafft werden sollen. Diese können dann im konkreten Einzelfall problemlos das Erreichen des Bahnhofsgebäudes sicherstellen. Wo es baulich und finanziell machbar ist, sollte generell auf technische Lösungen verzichtet werden. Rampen und sogenannte Reisendenübergänge (das sind Gleisquerungen nur für Fußgänger) sind die preiswertere und verlässliche Alternative.

 

Inklusion darf nicht nur ein Modewort sein. Deshalb fordert der DBV Potsdam-Mittelmark von allen Beteiligten in der Politik und den Verkehrsunternehmen, die Ausfallzeiten bei den vorhandenen Anlagen zu minimieren und im für den Ernstfall auch Alternativen zur Verfügung zu stellen.

 

Pressekontakt: Jan Krech, Vorstandsmitglied im DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark, Telefon 01 76 / 24 25 99 57