Regionalverkehr: Ein Zug, ein Bahnsteig, vier Ziele Technik trägt zur Fahrgastverwirrung bei – Bahnkunden-Verband fordert schnellstmögliche Änderungen

Ein Zug, ein Bahnsteig, vier Ziele Technik trägt zur Fahrgastverwirrung bei – Bahnkunden-Verband fordert schnellstmögliche Änderungen

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 gibt es im Bereich des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) eine Neuerung: einige Züge im Regionalverkehr werden seitdem auf einem Unterwegsbahnhof getrennt und fahren in verschiedene Richtungen weiter. Offenbar ist die Fahrgastinformation mit der verständlichen Darstellung auch fast ein Jahr nach Einführung dieses Verfahrens überfordert. Der DBV fordert deshalb eine Anzeige der unterschiedlichen Ziele eines Zuges analog den verständlichen Bahnsteiganzeigen bei den Zügen des Fernverkehrs. Bahnhof Charlottenburg, 17.03 Uhr: auf Gleis 2 steht ein Zug, der in Potsdam Hauptbahnhof getrennt wird. Die ersten, vorderen fünf Wagen fahren von Potsdam Hbf weiter als RB 22 nach Schönefeld, die hinteren drei als RE 1 wenige Minuten von Potsdam Hbf später nach Brandenburg Hbf. Zwischen Charlottenburg und Potsdam fahren beide Zugeinheiten als ein Zug. Eigentlich eine klare Sache. Jetzt beginnt ein Problem, dass bei vielen Fahrgästen in Charlottenburg Rätselraten auslöst. Der vordere Teil des Zuges (RB 22) ist richtig mit „RB 22 Schönefeld“ ausgeschildert. Die hinteren drei Wagen mit „RB 22 Potsdam Hbf“. Was steht an der großen, modernen LCD-Anzeige am Bahnsteig? Nicht etwa „RB 22 Flughafen Schönefeld/RE 1 Brandenburg“, nein. Der verdutzte Fahrgast liest dort „Golm/Brandenburg“. Ja, was denn nun? Jetzt sind vertiefende geografische und Liniennetzkenntnisse erforderlich. Zögernd steigen viele Fahrgäste ein und wenden sich fragend an andere Fahrgäste – Personal ist natürlich nicht anwesend. Die nächsten Fahrgast-Verwirrungstests lassen nicht lange auf sich warten. Laut Informationsbildschirme im RE 1-Zugteil kommt dieser Zug bereits aus Friedrichstraße und fährt nur bis Potsdam Hbf. Falsch! Der Bahnhof Charlottenburg war End- und Startpunkt. Trotz Durchsage des Zugbegleiters, dass der hintere Zugteil nach Brandenburg Hbf weiterfährt, kommt kurz vor Einfahrt in Potsdam Hbf die gegenteilige, standardisierte Durchsage „Wir bitten alle Fahrgäste in Potsdam auszusteigen.“ Es ist bedauerlich, dass es nach über 9 Monaten nicht gelungen ist, eine eindeutige, richtige und verständliche Fahrgastinformation auf dem Bahnsteig und im Zug zu realisieren. Das Beispiel zeigt wieder einmal, dass Technik den Menschen nicht komplett ersetzen kann, sondern nur eine Unterstützung sein kann. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg Wilmersdorfer Straße 113/114 10627 Berlin Berlin, 14.10.2013

Regionalverkehr: Bauarbeiten am Berliner Hauptbahnhof: Fahrplan und Information sind eine Katastrophe

www.bahnkunden.de

Bildquelle: DB AG

#Bauarbeiten am Berliner #Hauptbahnhof:

#Fahrplan und Information sind eine Katastrophe

Unter den ständigen, erheblichen #Verspätungen haben insbesondere die Fahrgäste aus Brandenburg zu leiden, die zur Weiterfahrt mit Straßenbahn und Bus weitab von Berlin auf zuverlässige Züge angewiesen sind. Zur Zeit macht die DB AG mit einem katastrophalen RE 1-Fahrplan wirksam vor, wie auch noch der letzte Berufspendler zwischen Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) aufs eigene Auto getrieben wird.

Seit dem 7.10.2013 wird am Berliner Hauptbahnhof gebaut, ein Ferngleis ist gesperrt. Zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten fährt der Fern- und Regionalverkehr in beiden Richtungen über ein Gleis. Trotz Einschränkungen und Umleitungen zahlreicher Linien bleibt am Tag 5 nach Inkrafttreten festzustellen, dass der theoretische Baufahrplan in der Praxis wieder einmal nicht funktioniert.

Die absolut schlechte und unvollständige Fahrplaninformation ist inzwischen keine besondere Aufregung mehr Wert. Da gibt es nirgends eine komplette Information über die gesamte Sperrung und Personal an den „neuralgischen“ Punkten zur Betreuung der Fahrgäste scheint nicht notwendig. Auch an die sich widersprechende Zielbeschilderung von Bahnsteig und Zug hat sich der regelmäßige Fahrgast schon lange gewöhnt. Großformatige Hingucker an den Bahsteigzugängen – ebenfalls Fehlanzeige. Am Bahnhof Zoo ist ein Aufzug seit Tagen defekt, eine elektronische Hinweistafel gleichermaßen. Der Hinweis „… bitte informieren Sie sich rechtzeitig!“ mag zwar die bequemste Variante der Fahrgastinformation sein, ausreichend ist sie keinesfalls.

Was aber bis zum Ende der geplanten Stadtbahn-Bauarbeiten am 20.10.2013 dramatischer ist, sind die regelmäßigen Verspätungen der Linie RE 1 (Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Berlin – Frankfurt (Oder) von mindestes 10 Minuten. Fast jeder Zug hat Verspätung und damit wird der Anschluss für viele tausend Pendler, die zu „ihrem“ RE 1-Regionalbahnhof mit dem Linienbus oder der Straßenbahn fahren, zu einem unkalkulierbaren Risiko. Ob die Straßenbahn in Brandenburg (Havel) nach Hohenstücken wartet? Der Bus nach Lehnin, der ab Groß Kreutz fährt, ist sicherlich schon abgefahren wie in Füstenwalde der Anschlussbus nach Beeskow. Wer ständig wegen eines verpassten Anschlusses bis zu einer Stunde auf den nächsten Bus- und Straßenbahnanschluss warten muss, zieht daraus die Konsequenzen und fährt lieber frühmorgens mit seinem Auto zum Bahnhof. Da macht es dann weniger aus, ob der RE nun 10 oder 15 Minuten Verspätung hat. Das Nachsehen haben die kommunalen Verkehrsunternehmen.

Der DBV erwartet von der DB Netz AG, in Zukunft bei Baustellenfahrplänen auf die Zuverlässigkeit des Fahrplans zu achten. Alle Beteiligten sollten sich daran denken, dass die Fahrgäste mit Zahlung ihres Fahrpreises auch ein zuverlässiges Zugangebot erwarten können. An- un Abfahrtszeiten in den Fahrplänen dürfen nicht zu unverbindlichen Schätzungen werden. Was die Fahrgastinformation angeht, so können die Fahrgäste ebenfalls zu recht erwarten, dass sie umfassend und ausreichend informiert werden.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Der Bahnkunden-Verband im Internet: www.bahnkunden.de

Regionalverkehr: Bauarbeiten am Berliner Hauptbahnhof: Fahrplan und Information sind eine Katastrophe

www.bahnkunden.de

Bildquelle: DB AG #Bauarbeiten am Berliner #Hauptbahnhof: #Fahrplan und Information sind eine Katastrophe Unter den ständigen, erheblichen #Verspätungen haben insbesondere die Fahrgäste aus Brandenburg zu leiden, die zur Weiterfahrt mit Straßenbahn und Bus weitab von Berlin auf zuverlässige Züge angewiesen sind. Zur Zeit macht die DB AG mit einem katastrophalen RE 1-Fahrplan wirksam vor, wie auch noch der letzte Berufspendler zwischen Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) aufs eigene Auto getrieben wird. Seit dem 7.10.2013 wird am Berliner Hauptbahnhof gebaut, ein Ferngleis ist gesperrt. Zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten fährt der Fern- und Regionalverkehr in beiden Richtungen über ein Gleis. Trotz Einschränkungen und Umleitungen zahlreicher Linien bleibt am Tag 5 nach Inkrafttreten festzustellen, dass der theoretische Baufahrplan in der Praxis wieder einmal nicht funktioniert. Die absolut schlechte und unvollständige Fahrplaninformation ist inzwischen keine besondere Aufregung mehr Wert. Da gibt es nirgends eine komplette Information über die gesamte Sperrung und Personal an den „neuralgischen“ Punkten zur Betreuung der Fahrgäste scheint nicht notwendig. Auch an die sich widersprechende Zielbeschilderung von Bahnsteig und Zug hat sich der regelmäßige Fahrgast schon lange gewöhnt. Großformatige Hingucker an den Bahsteigzugängen – ebenfalls Fehlanzeige. Am Bahnhof Zoo ist ein Aufzug seit Tagen defekt, eine elektronische Hinweistafel gleichermaßen. Der Hinweis „… bitte informieren Sie sich rechtzeitig!“ mag zwar die bequemste Variante der Fahrgastinformation sein, ausreichend ist sie keinesfalls. Was aber bis zum Ende der geplanten Stadtbahn-Bauarbeiten am 20.10.2013 dramatischer ist, sind die regelmäßigen Verspätungen der Linie RE 1 (Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Berlin – Frankfurt (Oder) von mindestes 10 Minuten. Fast jeder Zug hat Verspätung und damit wird der Anschluss für viele tausend Pendler, die zu „ihrem“ RE 1-Regionalbahnhof mit dem Linienbus oder der Straßenbahn fahren, zu einem unkalkulierbaren Risiko. Ob die Straßenbahn in Brandenburg (Havel) nach Hohenstücken wartet? Der Bus nach Lehnin, der ab Groß Kreutz fährt, ist sicherlich schon abgefahren wie in Füstenwalde der Anschlussbus nach Beeskow. Wer ständig wegen eines verpassten Anschlusses bis zu einer Stunde auf den nächsten Bus- und Straßenbahnanschluss warten muss, zieht daraus die Konsequenzen und fährt lieber frühmorgens mit seinem Auto zum Bahnhof. Da macht es dann weniger aus, ob der RE nun 10 oder 15 Minuten Verspätung hat. Das Nachsehen haben die kommunalen Verkehrsunternehmen. Der DBV erwartet von der DB Netz AG, in Zukunft bei Baustellenfahrplänen auf die Zuverlässigkeit des Fahrplans zu achten. Alle Beteiligten sollten sich daran denken, dass die Fahrgäste mit Zahlung ihres Fahrpreises auch ein zuverlässiges Zugangebot erwarten können. An- un Abfahrtszeiten in den Fahrplänen dürfen nicht zu unverbindlichen Schätzungen werden. Was die Fahrgastinformation angeht, so können die Fahrgäste ebenfalls zu recht erwarten, dass sie umfassend und ausreichend informiert werden. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Der Bahnkunden-Verband im Internet: www.bahnkunden.de

Straßenverkehr: Carsharing auf Crashkurs, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/carsharing-auf-crashkurs/8927278.html

#Autovermieter verklagen Anbieter für Privatverleih. Berlin – #Carsharing wird immer beliebter – und der Konkurrenzkampf der Anbieter immer härter. Der Wettbewerb um Marktanteile beschäftigt jetzt auch die Justiz: Der Bundesverband der Autovermieter Deutschlands (#BAV) hat das Stuttgarter Unternehmen Autonetzer.de vor dem Landgericht Berlin verklagt. Das vom Autokonzern Daimler unterstützte Unternehmen bietet seit 2010 erfolgreich ein Carsharing-Modell im Internet an, bei dem Privatleute ihre Autos untereinander ausleihen können. 30 000 registrierte Nutzer und 4000 Autos zählt die Autonetzer-Kartei, die stetig größer wird. Hinter der Klage des BAV steht nach Informationen des Tagesspiegels die Deutsche Bahn. Sie will mit ihrer Car sharing-Tochter Flinkster nach früheren Angaben Ende 2013 ebenfalls ein Angebot für das …

Straßenbahn + Bus: BVG verärgert Kunden – fast jeder sechste Bus kommt zu spät, aus Berliner Morgenpost

Die Berliner Verkehrsbetriebe verfehlen die #Fahrplan-Vorgaben deutlich. Fast jeder sechste Bus und jede elfte Tram ist zu spät. Damit schneidet die #BVG schlechter als die S-Bahn ab.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120864583/BVG-veraergert-Kunden-fast-jeder-sechste-Bus-kommt-zu-spaet.html Was viele Fahrgäste täglich an ihrer Haltestelle spüren, bestätigt eine aktuelle Statistik: Nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind im September gerade einmal 84,7 Prozent der 1300 Linienbusse und 92 Prozent der knapp 400 Straßenbahnen nach Fahrplan gefahren. Damit kommt in Berlin jeder siebte Bus und jede elfte Tram zu spät. Die #Pünktlichkeit liegt damit deutlich unter der der viel gescholtenen Berliner S-Bahn und verfehlt zudem klar die Vorgaben des Landes Berlin, das die Verkehrsleistungen bestellt und mit rund 140 Millionen Euro pro Jahr bezahlt. So sieht der Verkehrsvertrag, der 2007 zwischen Senat und BVG geschlossen wurde, für die Tram eine durchschnittliche Pünktlichkeit von 93 Prozent, für den Bus von …

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahnhof Karlshorst Bauarbeiter stirbt nach Brückenabsturz, aus Berliner Zeitung

Am Berliner #S-Bahnhof #Karlshorst kracht ein tonnenschweres Stahlteil herunter. Ein Bauarbeiter überlebt das Unglück nicht. Polizei und Landesbehörde ermitteln nun, warum die schwere Stahlkonstruktion herunterfiel.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/s-bahnhof-karlshorst-bauarbeiter-stirbt-nach-brueckenabsturz,10809148,24609088.html Der tragische Unfall am S-Bahnhof Karlshorst, bei dem am Sonnabend ein Bauarbeiter starb und zwei verletzt wurden, hat keinen Einfluss auf den S-Bahn-Verkehr. Wie angekündigt soll der Verkehr auf der S-Bahn-Linie #S3 am heutigen Montagmorgen wieder aufgenommen werden, teilte eine Bahnsprecherin am Sonntag mit. Bei den Umbauarbeiten am Bahnhof Karlshorst war am späten Sonnabendmittag ein sieben Tonnen schweres Stahlelement in die Bahnhofsvorhalle gestürzt. Bauarbeiter waren zu dieser Zeit dabei, eine zehn Meter lange Fußgängerbrücke in die rund sieben Meter hohe Lichtkuppel der Bahnhofshalle einzubauen. Dazu hievten sie das rund sieben Tonnen schwere Stahlteil mit Kettenzügen, die an galgenähnlichen Konstruktionen befestigt waren, in …

Flughäfen: Lärmkommission berät neue Flugrouten für den BER, aus Berliner Morgenpost

Ehe der neue #Airport in #Schönefeld startet, müssen die #Flugrouten stehen. Am Montag beginnen neue Beratungen. Auch das Konzept eines Hobbypiloten aus Eichwalde wird dann auf dem Tisch liegen.

http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article120859886/Laermkommission-beraet-neue-Flugrouten-fuer-den-BER.html Fast zwei Jahre nach dem erbitterten Ringen um die Flugrouten für den neuen #Hauptstadtflughafen beginnen an diesem Montag neue Debatten. Vertreter von Anrainer-Gemeinden und Luftfahrtbranche beraten in der Fluglärmkommission über Konsequenzen aus einem Urteil, das im September einen Teil des komplizierten Systems kippte. Startende Maschinen sollen nachts einen Bogen um Blankenfelde-Mahlow machen, die am stärksten vom Fluglärm betroffene Gemeinde – was wiederum Widerstand in den Nachbarorten provoziert. Zunächst will das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung, das die Flugrouten festlegt, den 32 Bürgermeistern über das …

Straßenverkehr: Wartungsarbeiten führen zu Sperrungen auf Autobahn 113, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article120840877/Wartungsarbeiten-fuehren-zu-Sperrungen-auf-Autobahn-113.html

Berlin – Autofahrer im Berliner Südosten müssen sich wegen Wartungsarbeiten kommende Woche auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Betroffen sind die Autobahn 113 und die Tunnel Rudower Höhe und Alt-Glienicke. Fachleute bessern unter anderem Fahrbahnschäden aus oder überprüfen die Brandmeldetechnik und die Belüftung in den Tunneln. In den Nächten vom 14. auf den 15. Oktober und vom 15. auf den 16. Oktober wird die Fahrtrichtung Süd von der Anschlussstelle (AS) Adlershof bis zur AS …

Berlins Omnibusbahnhof wird endlich saniert, aus Der Tagesspiegel

Die Liberalisierung des #Fernbusverkehrs und der boomende Hauptstadt-Tourismus sprengen die Kapazitäten des Berliner #Omnisbusbahnhofs am Funkturm. Ab 2014 soll der ZOB saniert werden. Eine entscheidende Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ueberlasteter-zob-am-funkturm-berlins-omnibusbahnhof-wird-endlich-saniert/8922796.html Nach Prag oder Kopenhagen für weniger als 30 Euro. Auch mit einem schmalen Portemonnaie steht einem am Zentralen Omnibusbahnhof (#ZOB) gleich neben dem Funkturm die Welt offen. Kurz nach Mitternacht fuhr am Freitag der erste #Linienbus nach Breslau und Krakau. Den Tag beschlossen Busse nach Stockholm und Lublin. Dazwischen standen Paris und London, Wien und Rom, Riga und Tallin auf dem Fahrplan – natürlich auch viele deutsche Städte. Und um 7 Uhr ging’s los zum Almabtrieb in Südtirol. Die Liberalisierung des Fernbusverkehrs Anfang 2013, aber mehr noch der boomende Hauptstadt-Tourismus sprengen allmählich die Kapazitäten des Omnisbusbahnhofs …

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen ab 15. Dezember 2013: Mehr Verbindungen und mehr Halte im Fernverkehr

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/4593688/p20131011.html

Vorverkauf startet am 15. Oktober • Tickets für Weihnachten bis 14. Dezember zu alten Preisen buchbar • Seit 1. Oktober: Sparpreis ab 39 Euro in der 1. Klasse • Neu: Reisende zwischen Emden und Bremen können Fernverkehrszüge zu Nahverkehrspreisen nutzen • Baubedingte Änderungen im Knoten Leipzig (Berlin, 11. Oktober 2013) Neue Verbindungen, neue Angebotskonzepte, kürzere Fahrzeiten und mehr Halte: Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 15. Dezember hat die Deutsche Bahn (#DB) ihr #Fernverkehrsangebot weiter ergänzt und verbessert. Der neue Fahrplan wird ab 15. Oktober in allen Auskunfts- und Buchungssystemen veröffentlicht, auch der Vorverkauf startet an diesem Tag. Fahrkarten für Reisen ab dem 15. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 14. Dezember noch zu den alten Preisen erhältlich. Günstiger Reisen in der 1. Klasse Seit dem 1. Oktober bietet die DB den Sparpreis für die 1. Klasse bereits ab 39 Euro für die einfache Fahrt an. Für kurze Strecken bis 250 Kilometer gibt es ihn bereits ab 29 Euro für die einfache Fahrt. Für beide Angebote gilt: Es besteht drei Tage Vorkaufsfrist, die Tickets sind kontingentiert und zuggebunden. Familienkinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit ihren Eltern oder Großeltern mit. Start des Integrationsmodells zwischen Emden und Bremen Auf der Strecke zwischen Emden und Bremen startet die DB das bundesweit erste Integrationsmodell. Dort können Bahnreisende ab dem 15. Dezember auch die IC-Züge mit Nahverkehrstickets nutzen. Gleichzeitig weitet die DB ihr Fernverkehrsangebot von heute täglich drei auf bis zu neun IC-Verbindungen aus. Mit der zweistündlich verkehrenden Regionalexpress-Linie von Bremen nach Emden besteht künftig ein durchgehender Stundentakt an die Nordsee. Angebotsanpassungen aufgrund von Baumaßnahmen im Knoten Leipzig Für die Einbindung der neuen Schnellfahrstrecke Leipzig/Halle (Saale) Erfurt sind umfangreiche Umbauten im Knoten Leipzig sowie Bahnsteigverlängerun-gen im Leipziger Hauptbahnhof nötig. Die DB passt daher die heutige Linien-führung und den Fahrzeugeinsatz auf der Strecke zwischen Dresden und Frankfurt (Main) an. So fährt die alle zwei Stunden zwischen Frankfurt Flughafen, Frankfurt Süd und Leipzig verkehrenden IC-Verbindung ab 15. Dezember weiter bis Dresden und wird weitgehend auf ICE-Züge umgestellt. Die Städte Bad Hersfeld, Gotha, Weimar und Naumburg (Saale) erhalten damit wieder regelmäßige ICE-Anschlüsse. Die bisherige ICE-Linie von Wiesbaden via Mainz und Frankfurt Hbf nach Dresden endet künftig bereits in Leipzig und wird ab Januar weitgehend auf modernisierte IC-Züge umgestellt. In Leipzig besteht Anschluss nach Dresden mit den Zügen der IC-Linie 55 aus Hannover. Alternierend mit oder ohne Umstieg in Leipzig können Reisende ab Dresden künftig eine neue stündliche schnelle Fernverkehrsverbindung in Richtung Halle, Magdeburg und Hannover nutzen. Damit besteht ab Dresden zwei¬stündlich eine Direktverbindung nach Köln statt bisher nach Oldenburg. Die Fernverkehrszüge werden wieder stündlich in Dresden Neustadt halten. City Tunnel Leipzig: Schnelle Achse für Mitteldeutschland Ab 15. Dezember verbinden sechs neue S-Bahn-Linien den mitteldeutschen Wirtschaftsraum um Leipzig und Halle (Saale) schneller und effizienter mit dem Umland und sorgen für deutlich kürzere Reisezeiten auf der Schiene. Der City-Tunnel Leipzig ist dabei das Herzstück des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes: Er schafft eine direkte Schienenverbindung zwischen dem Süden der Stadt und dem Hauptbahnhof. Bislang müssen Züge auf der Nord-Süd-Achse die Leipziger Innenstadt aufwändig umfahren. Durch die schnelle Nord-Süd-Achse unterhalb des Leipziger Zentrums verkürzt sich die Gesamtfahrtzeit auf einigen Strecken um bis zu 40 Minuten. Fahrzeitverkürzung von Rostock nach Berlin auf gut zwei Stunden Nach dem weitgehend abgeschlossenen Streckenausbau verkürzt sich die Reisezeit im Fernverkehr zwischen Rostock und Berlin ab 15. Dezember um rund 30 Minuten auf gut zwei Stunden. Es verkehrt weiterhin von Montag bis Samstag ein ICE morgens in Richtung Berlin und weiter nach München und von Montag bis Freitag sowie am Sonntag ein ICE abends in der Gegenrichtung. Ab Sommer 2014 wird sich die Reisezeit nach Abschluss des vollständigen Streckenausbaus voraussicht¬lich um etwa weitere 15 Minuten verkürzen. Neue IC-Verbindung von Aachen über Hannover nach Berlin Die Städte Aachen, Mönchengladbach, Viersen und Krefeld erhalten mit einem morgendlichen Intercity montags bis freitags eine direkte Verbindung nach Hannover und Berlin. Der IC 2222 verlässt Aachen um 5.45 Uhr und erreicht Berlin um 12.17 Uhr. In der Gegenrichtung fährt der IC 2223 nachmittags um 13.44 Uhr in Berlin ab und erreicht Aachen um 19.50 Uhr. Gleichzeitig entfällt Sonntagmorgen im Abschnitt Mönchengladbach–Neuss–Düsseldorf der schwach genutzte ICE 1049 nach Berlin. Siebtes railjet-Zugpaar und neue zweistündliche Umsteigeverbindung auf dem Korridor München–Salzburg–Wien Ein zusätzliches siebtes Zugpaar des österreichischen railjet (rj) ermöglicht eine neue Frühverbindung von München nach Wien (Reisezeit: vier Stunden) und schließt nachmittags die bisherige Angebotslücke der zweistündlichen Direktverbindungen von Budapest beziehungsweise Wien nach München. Das neue Zugpaar startet als rj 265 von Montag bis Samstag ab München um 6.24 Uhr mit Halt auch in München Ost (6.33 Uhr) sowie Rosenheim (7.02 Uhr) und erreicht Wien um 10.30 Uhr. In der Gegenrichtung verkehrt der rj 62 täglich ab Budapest (ab 9.10 Uhr) via Wien (ab 12.30 Uhr) und Salzburg (ab 14.56 Uhr) nach München (an 16.32 Uhr). Zudem können Reisende aus Stuttgart und München alle zwei Stunden eine schnelle Umsteigeverbindung nach Wien nutzen, da die EC-Linie 62 künftig in Salzburg Anschluss an die rj-Verbindung Innsbruck Wien hat. Zwischen München und Wien ergeben sich damit zusammen mit den zweistündlichen railjet-Direktverbindungen künftig schnelle Reisemöglichkeiten im Stundentakt. IC-Direktverbindung München–Stuttgart–Karlsruhe–Freiburg–Basel Das bisherige EC-Zugpaar 360/361 München–Karlsruhe–Strasbourg wird nicht mehr nach Strasbourg, sondern ab 15. Dezember entlang des Oberrheins von/nach Basel Bad als IC-Zugpaar 2265/2264 mit dem Namen „Baden-Kurier“ verkehren. Für die Städte am Oberrhein, darunter auch die neu mit dem IC-Zugpaar angebundenen Städte Müllheim (Baden), Bad Krozingen und Lahr, entsteht dadurch von Montag bis Samstag eine umsteigefreie Verbindung nach Stuttgart oder München. In Freiburg ist die Abfahrtszeit des morgendlichen IC 2265 nach München um 6.43 Uhr, die Ankunft des abendlichen Gegenzuges IC 2264 um 21.00 Uhr (verkehrt nicht am Samstagabend). Auf der Relation Freiburg–München ergänzt das am Tagesrand verkehrende IC-Zugpaar damit optimal die seit April 2013 eingeführte zweistündliche IC Bus-Linie Freiburg ( Friedrichshafen/Ravensburg) München, so dass sich insgesamt sieben direkte Fahrtmöglichkeiten pro Tag ergeben. Neue Nachtverbindung Dortmund–München ICE 618 und 619 verkehren ab Fahrplanwechsel an allen Wochentagen als nächtliches Zugpaar zwischen Dortmund–Frankfurt (Main)–Karlsruhe–Stuttgart–München. Das neue Angebot schafft zusätzliche Reisemöglichkeiten von und nach Karlsruhe am Tagesrand, vor allem für Nachtschwärmer und Flugreisende mit frühen Abflügen oder späten Ankünften in Frankfurt Flughafen. In Köln besteht Anschluss an den ICE 18 (ab Köln um 7.43 Uhr) nach Brüssel (an 9.35 Uhr) und in München Montag bis Samstag an den railjet 265 (ab München 6.24 Uhr) nach Wien (10.30 Uhr). Frühzug aus der Pfalz nach Frankfurt (Main) etwa eine Stunde später Der im Dezember 2012 testweise in die Pfalz verlängerte Intercity ist bislang recht schwach ausgelastet. Daher fährt der Frühzug IC 2284 aus der Pfalz nach Frankfurt künftig in einer attraktiveren Zeitlage etwa eine Stunde später (Karlsruhe 5.53 Uhr, Speyer 6.50 Uhr, Worms 7.37 Uhr, Frankfurt an 8.18 Uhr) Zudem hält das IC-Zugpaar künftig zusätzlich in Wörth am Rhein. Die morgendliche Abfahrt in Wörth nach Frankfurt ist um 6.06 Uhr, Ankunft aus Frankfurt um 19.36 Uhr. Zusätzliche ICE-Direktverbindungen für Kiel und Lübeck von/nach Süddeutschland Samstags und montags wird der ICE 674 aus Basel beziehungsweise Karlsruhe via Frankfurt, Hannover und Hamburg künftig über Neumünster nach Kiel (an 12.44 Uhr) verlängert. Nachmittags fährt der ICE 1183 bereits ab Kiel (ab 14.49 Uhr) via Neumünster, Hamburg, Hannover und Nürnberg nach München (an 21.45 Uhr). Freitags und sonntags sowie in den Sommermonaten täglich fährt der ICE 784 aus München via Nürnberg, Hannover und Hamburg (11.01 Uhr) künftig weiter nach Lübeck (an 11.37 Uhr) sowie in der Gegenrichtung der ICE 1081 um 14.16 Uhr ab Lübeck über Hamburg, Hannover, Nürnberg und München. In Lübeck bestehen in beide Richtungen optimale Anschlussverbindungen in die holsteinische Schweiz (Eutin, Plöner See), an die Lübecker Bucht (Neustadt/Holstein und Lübeck Travemünde Strand) sowie Richtung Grevesmühlen/Bad Kleinen. Letzte Verbindung Hamburg–Berlin freitags und sonntags eine halbe Stunde später Die letzte Verbindung Hamburg–Berlin wird an Freitagen und Sonntagen gemäß Kundenwunsch künftig eine halbe Stunde später verkehren. Aus Kiel (ab 21.21 Uhr) kommend wird ein Anschluss in Hamburg zum ICE 907/1727 (ab 22.43 Uhr) nach Berlin (an 0.25 Uhr) am gleichen Bahnsteig realisiert. IC-Zugpaar aus Berlin via Uelzen nicht mehr nach Munster (Örtze) sondern Hamburg Aufgrund der Abschaffung der Wehrpflicht verzeichnet die Bahn beim IC-Zugpaar Munster–Uelzen–Salzwedel–Stendal–Berlin am Freitag und Sonntag eine stark rückläufige Besetzung. Daher fahren diese Züge künftig ab Uelzen nach Hamburg statt nach Munster. In Uelzen besteht Anschluss mit dem Nah-verkehr von/nach Munster. Zusätzliche Fernverkehrshalte Mit dem neuen täglichen Halt des ICE 721 Essen–München in Ingolstadt (an 18.29 Uhr) entspricht die Bahn einem lange geäußerten Pendlerwunsch. Auch in Bamberg gibt es künftig neben den zweistündigen Anschlüssen an die ICE-Züge Berlin Leipzig München zusätzlich sieben weitere ICE-Züge täglich. Auf der zweistündlichen IC-Linie 87 Stuttgart-Zürich gibt es einen neuen Halt in Böblingen, der nur beim morgendlichen IC 181 Frankfurt Stuttgart Zürich wegen eines Trassenkonfliktes entfallen muss. Weitere Fernverkehrsanschlüsse für einzelne Züge konnte die DB in Ludwigslust, Wittenberge, Lüneburg, Geilenkirchen, München Ost und Rosenheim realisieren. Vorübergehender Entfall einzelner ICE Hannover–Bremen in den Wintermonaten Die nach wie vor eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit aufgrund von Lieferverzögerungen und häufigerer technischen Untersuchungen sowie notwendige Streckenbauarbeiten im Frühjahr führen zu einen temporären Entfall einiger Fernverkehrsverbindungen. Vom 15. Dezember 2013 bis einschließlich 11. April 2014 verkehren folgende ICE-Züge zwischen Hannover und Bremen vorübergehend nicht: ICE 630 (Hannover ab 13.45 Uhr, Bremen an 14.44 Uhr), ICE 538 (Hannover ab 15.45 Uhr, Bremen an 16.44 Uhr) sowie zwischen Bremen und Hannover ICE 631 (Bremen ab 15.14 Uhr, Hannover an 16.14 Uhr) und ICE 633/1133 (Bremen ab 17.14 Uhr, Hannover an 18.14 Uhr). Die dazugehörigen Flügelzüge Hamburg Hannover München und zurück fahren weiterhin, jedoch nur mit einem ICE-Zugteil. Neue Verbindungen mit dem IC Bus Zum Winterfahrplan weitet die Deutsche Bahn auch ihr Angebot an IC-Bus-Verbindungen aus, um das bestehende Fernverkehrsangebot auf der Schiene optimal zu ergänzen. Zusätzlich zur EC-Linie 88 München Zürich verkehren zukünftig vier Mal täglich IC Busse von München nach Zürich und in die Gegenrichtung. Diese verbinden die beiden Städte ohne Zwischenhalt in nur drei Stunden 45 Minuten. Gemeinsam mit den EC-Zügen entsteht damit etwa ein Zweistundentakt zwischen den beiden Städten. Zwei der IC-Bus-Paare München Zürich werden mit Halt am Flughafen München weiter von/nach Nürnberg verlängert. Auf der Strecke kommen moderne Doppeldeckerbusse mit Rollstuhlstellplatz und freiem WLAN zum Einsatz. Ab Fahrplanwechsel wird auch die IC-Bus-Linie Mannheim–Nürnberg fünf Mal täglich bis Prag verlängert. Damit werden einige Leistungen der bisherigen Buslinie Nürnberg–Prag ersetzt. Für Kunden entsteht dadurch eine attraktive Direktverbindung ins europäische Ausland – Prag ist in nur sechs Stunden 40 Minuten ab Mannheim erreichbar. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher