Regionalverkehr: Zeitweise Busse statt Züge zwischen Calau (Nl) und Doberlug-Kirchhain sowie Calau und Cottbus Wegen Gleisbauarbeiten sind die Linien der RE 10 und RB 43 teilweise unterbrochen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4590152/bbmv20131010.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 10. Oktober 2013) Die Deutsche Bahn erneuert zwischen #Calau (Nl) und #Doberlug-Kirchhain sowie zwischen Calau und #Cottbus die Schienen. Deshalb fahren in den nächsten Wochen zeitweise Busse statt Züge. Von Montag, 14. bis Freitag 18. Oktober und vom 4. bis 8. November – jeweils in der Zeit zwischen 8.15 Uhr und 14.30 Uhr – verkehren von Calau (NI) nach Doberlug-Kirchhain Busse statt Züge.

Der Schienenersatzverkehr betrifft die Linien #RE10 (Leipzig – Cottbus) und #RB43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)). Durch die längeren Fahrzeiten wird erst der nächste Zug erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Minuten. Vereinzelt fallen Verbindungen aus.

Am Wochenende von Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr bis Sonntag, 20. Oktober, 24 Uhr verlagert sich die Bautätigkeit und damit auch der Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Calau (NI) – Cottbus.
Zahlreiche Züge der Linien RE 10 (Leipzig – Cottbus) und RB 43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)) werden zwischen Calau (Nl) und Cottbus durch Busse ersetzt. Die Busse erreichen Cottbus mit bis zu 33 Minuten Verspätung. In der Gegenrichtung fahren die Busse ab Cottbus bis zu 34 Minuten früher ab, um in Calau (Nl) den Anschluss an die Züge sicherzustellen.

Die Bahn bittet die Reisenden sich rechtzeitig über die konkreten Änderungen zu informieren. Um das Ziel pünktlich zu erreichen, sollte eine frühere Verbindung genutzt werden.

Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist eingeschränkt. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn die Reisenden um Verständnis.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Zeitweise Busse statt Züge zwischen Calau (Nl) und Doberlug-Kirchhain sowie Calau und Cottbus Wegen Gleisbauarbeiten sind die Linien der RE 10 und RB 43 teilweise unterbrochen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4590152/bbmv20131010.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 10. Oktober 2013) Die Deutsche Bahn erneuert zwischen #Calau (Nl) und #Doberlug-Kirchhain sowie zwischen Calau und #Cottbus die Schienen. Deshalb fahren in den nächsten Wochen zeitweise Busse statt Züge. Von Montag, 14. bis Freitag 18. Oktober und vom 4. bis 8. November – jeweils in der Zeit zwischen 8.15 Uhr und 14.30 Uhr – verkehren von Calau (NI) nach Doberlug-Kirchhain Busse statt Züge. Der Schienenersatzverkehr betrifft die Linien #RE10 (Leipzig – Cottbus) und #RB43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)). Durch die längeren Fahrzeiten wird erst der nächste Zug erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Minuten. Vereinzelt fallen Verbindungen aus. Am Wochenende von Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr bis Sonntag, 20. Oktober, 24 Uhr verlagert sich die Bautätigkeit und damit auch der Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Calau (NI) – Cottbus. Zahlreiche Züge der Linien RE 10 (Leipzig – Cottbus) und RB 43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)) werden zwischen Calau (Nl) und Cottbus durch Busse ersetzt. Die Busse erreichen Cottbus mit bis zu 33 Minuten Verspätung. In der Gegenrichtung fahren die Busse ab Cottbus bis zu 34 Minuten früher ab, um in Calau (Nl) den Anschluss an die Züge sicherzustellen. Die Bahn bittet die Reisenden sich rechtzeitig über die konkreten Änderungen zu informieren. Um das Ziel pünktlich zu erreichen, sollte eine frühere Verbindung genutzt werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist eingeschränkt. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn die Reisenden um Verständnis. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Radverkehr + Straßenverkehr: Fahrrad mieten in BerlinCall a Bike expandiert in Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fahrrad-mieten-in-berlin-call-a-bike-expandiert-in-berlin,10809148,24590028.html

#Call a Bike baut das Stationsnetz massiv aus, weiße Flecken von der Karte verschwinden. Die Zahl der #Mietrad-Stationen ist um 50 Prozent angewachsen, denn die Nachfrage war deutlich gestiegen. Wo einst leere Kneipen vor sich hin dämmerten, trinken junge Leute Espresso. In andere Ladenlokale sind Künstler eingezogen, und es gibt erstklassiges Eis sowie Bio-Brot zu kaufen. Kein Zweifel, der Kiez rund um die Schillerpromenade in Neukölln verändert sich. Das zeigt sich auch in der Herrfurthstraße. Dort warten seit Donnerstag rot-grau lackierte #Fahrräder auf Kunden. Damit hat das Wohngebiet im Südwesten Neuköllns jetzt ebenfalls eine Station von Call a Bike. Ihre Eröffnung bildete den Auftakt zu einer massiven Ausweitung des Mietradsystems, mit der die Nachfrage gesteigert werden soll. Das ist auch notwendig, denn das Angebot der Deutschen Bahn (DB) hatte in Berlin deutlich an Zuspruch verloren. „Dies ist die erste von 50 Stationen, die bis Sommer 2014 entstehen sollen. Dadurch wird das Netz, das in Berlin derzeit rund …

SchifffahrtNeue Containerlinie zwischen Wustermark und Hamburg eröffnet, aus Focus

http://www.focus.de/regional/brandenburg/schifffahrt-neue-containerlinie-zwischen-wustermark-und-hamburg-eroeffnet_aid_1125054.html

Im Binnenhafen Wustermark ist am Mittwoch das erste Containerschiff einer neuen Verbindung zum Hamburger Hafen abgefertigt worden. Die „Pankgraf“ bediene die neu geschaffene Containerlinie zwischen Wustermark und der Hansestadt einmal pro Woche, teilte der Betreiber HavelPort Berlin GmbH (HPB) mit. Das Schiff mit einer Kapazität von insgesamt 70 Standardcontainern werde Hamburg am Freitag erreichen. Die Linie sehe zunächst …

BVG kauft nach Beschwerden 900 neue Ticket-Automaten, aus Berliner Zeitung

Umständlich zu bedienen und langsam. Angesichts vieler Beschwerden will die BVG einen Großteil ihrer Ticketautomaten austauschen. Auch in den Straßenbahnen soll bargeldloses Bezahlen möglich sein.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120755453/BVG-kauft-nach-Beschwerden-900-neue-Ticket-Automaten.html Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) machen es ihren Kunden nicht immer leicht, einen #Fahrschein für Bus oder Bahn zu erwerben. Weil es dafür kaum noch extra Personal gibt, haben längst #Ticketautomaten das Gros der Verkaufsarbeit übernommen. Doch die sind oft umständlich zu bedienen, langsam bei der Ausgabe und zudem auch noch wählerisch. Die einen verweigern die Annahme von bestimmten Münzen, andere mögen keine Scheine, und einige geben einfach kein Wechselgeld zurück. Ursachen der vielen Macken sind meist das hohe Alter der Technik und die häufigen …

U-Bahn: Ausbau der U5 für mindestens zwei Wochen unterbrochen, aus Berliner Morgenpost

Die Verlängerung der Berliner Linie U5 ist vorerst gestoppt. Bevor die Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ den Spreekanal untergräbt, muss der Boden eingehend untersucht werden. Das kann acht Wochen dauern.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120712811/Ausbau-der-U5-fuer-mindestens-zwei-Wochen-unterbrochen.html Die Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ legt beim Lückenschluss der U-Bahnlinie U5 erneut eine Pause ein. Nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird der 700 Tonnen schwere Koloss Mitte dieser Woche in eine durch eine Betonwand gesicherte Parkposition unmittelbar vor dem künftigen Bahnhof Museumsinsel manövriert. Vor der Unterquerung des Spreekanals und des Bauschachtes für die neue Station seien Bodenuntersuchungen notwendig, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Parallel werde „Bärlinde“ für den neuen Bauabschnitt vorbereitet und gewartet. Wann die Vortriebsmaschine wieder anfahren kann, …

Regionalverkehr: Zwischenzeitliche Ausschreibung RB25 und RB26

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH hat für das Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, und das Land Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, im Amtsblatt der Europäischen Union Verkehrsleistungen auf den #RB25 und #RB26 vom 14.12.2014 bis 12.12.2015 #ausgeschrieben (2013/S 194-334575). Es geht um die Strecken • Los-Nr: 1: RB25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen, ca. 350 000 Zkm und • Los-Nr: 2: RB26 Berlin-Lichtenberg – Strausberg – Müncheberg – Küstrin-Kietz – Bundesgrenze, ca. 1 100 000 Zkm. Es handelt es sich um ein wettbewerblich und transparent ausgestaltetes Vergabeverfahren nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 in Form einer Freihändigen Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 1 Satz 3 VOL/A, allerdings mit der Besonderheit, dass es nicht nur ausgewählten Unternehmen, sondern jedermann offen steht. In einer ersten Phase werden interessierte Bewerber innerhalb einer einheitlichen Angebotsfrist aufgefordert, verbindliche Angebote abzugeben. Der Aufgabenträger behält sich vor, ohne Durchführung von Verhandlungen auf das zu diesem Zeitpunkt vorliegende wirtschaftlich günstigste Angebot eines geeigneten Bieters den Zuschlag zu erteilen. Entscheidet sich der Aufgabenträger, auf der Grundlage der eingegangenen verbindlichen Angebote Verhandlungen durchzuführen, wird er in einer zweiten Phase alle geeigneten Bieter, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, zu Verhandlungen auffordern. Die Infrastrukturkosten sind nicht in den Angebotspreis einzubeziehen und werden gesondert erstattet (WKZ, Quelle EU-Ausschreibung, 08.10.13).

Berliner Flughafen Tegel hat ein Asbest-Problem, aus Focus

http://www.focus.de/finanzen/news/ausmass-der-belastung-noch-unklar-berliner-flughafen-tegel-hat-ein-asbest-problem_aid_1122042.html

Gift- und Gefahrgut-Alarm, Streit um den #Schallschutz: Nach dem Pannen-Flughafen #BER gerät nun auch der kleine Berliner Airport #Tegel wegen Mängel zunehmend in die Kritik. Nun gibt es ein neues Problem: #Asbest. Eine Gefahr für Passagiere? Der Berliner Airport Tegel hat ein Asbest-Problem. In einigen Teilen ist der Giftstoff verbaut, berichtet die „B.Z.“ online unter Berufung auf die Senatsfinanzverwaltung. Staatssekretärin Margarethe Sudhof hatte auf eine kleine Anfrage der Piraten-Fraktion wie folgt geantwortet: „Asbest ist in gebundener Form nach derzeitiger Kenntnis in wenigen Gebäudeteilen vorhanden.“ Wie groß die Belastung sei, wisse niemand. „Untersuchungen zu etwaigen Altlasten im Gebäude sind durch das Land Berlin erst nach Einstellung des Flugbetriebes und Übernahme der Gebäude möglich“, so Sudhof. Nach Auskunft der Senatsfinanzverwaltung wurden „asbesthaltige Teile …

Regionalverkehr: Kein Tourismusverkehr auf der Schiene zwischen Joachimsthal und Templin Rechnet Brandenburgs Verkehrsminister die Kosten für einen Testbetrieb absichtlich zu hoch?

Es ist bedauerlich, wie mit nicht nachvollziehbaren Äußerungen Brandenburgs Verkehrsminister Jörg #Vogelsänger (SPD) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Die Bestellung von #Tourismusverkehren auf dem knapp 28 Kilometer langen Schienenstück zwischen #Joachimsthal (Landkreis Barnim) und #Templin (Landkreis Uckermark) soll angeblich „einen Millionenbetrag“ kosten. Wie hoch wäre dieser Betrag konkret? Wie setzt er sich zusammen? Auf diese Fragen gibt es von ihm keine Antwort. Vogelsänger hätte auch sagen können, dass er an einer solchen Bestellung kein Interesse hat und sich jede weitere Nachfrage verbittet.

Der DBV hat nachgerechnet und käme auf maximal 247.000 € Kosten brutto für einen Probebetrieb im nächsten Jahr von Anfang April bis Ende August zwischen Joachimsthal und Templin mit Halten auf den bisherigen Stationen Friedrichswalde, Ringenwalde, Götschendorf, Milmersdorf, Ahrensdorf, Templin Vorstadt. Von einem Millionenbetrag mit einem Stundentakt jeden Tag von morgens bis abends kann überhaupt keine Rede sein.

Dabei hätte es gerade dieser Streckenabschnitt verdient, genauer betrachtet zu werden. Die Gleise zwischen Templin und Joachimsthal liegen noch, die Strecke ist in Betrieb – einige Male in der Woche fahren zwischen Milmersdorf und Joachimsthal Güterzüge. Aus touristischer Sicht ist die die Schorfheide und die Uckermark eine hochinteressante Region, weil es hier noch für den Ausflugs- und Fahrradtourismus unerschlossene Potentiale gibt. Im Gegensatz zu anderen Ausflugszielen sind Schorfheide und Uckermark noch nicht von Tagesausflüglern überlaufen. Zahlreiche Radwege führen parallel zur Strecke bzw. kreuzen sie. Ein Stundentakt im Sommer würde die Bemühungen vieler Tourismusbetriebe und der Kommunen unterstützen. Was läge näher, als diese wirtschaftsschwache Region gezielt durch eine Bestellung von Zugverbindungen in den Sommermonaten zu unterstützen? Es ist bedauerlich, wenn Vogelsänger reflexhaft immer nur mit dem Argument reagiert, es sei kein Geld da. Dieses Totschlagargument verhindert jede sachliche Diskussion.

Gerade die berlinfernen Regionen sind auf ein verlässliches Verkehrsangebot angewiesen, an dessen Finanzierung sich auch das Land Brandenburg beteiligen muss. Die Vergangenheit hat regelmäßig gezeigt, dass bei der Finanzierung von Busverkehren, die nach Abbestellungen eingerichtet wurden, die Kommunen alleine gelassen werden. So wird keine Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert, so wird der Trend zur Landflucht noch verstärkt. Die Einrichtung einer solchen Bahnverbindung in der Sommersaison wäre eine nachhaltige Möglichkeit, die Schorfheide und die Uckermark für den Tourismus zu erschließen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kommunen gemeinsam mit ihren Tourismusanbietern und den örtlichen Kammervertretern nicht aufgeben.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94
Deutscher Bahnkunden-Verband
Landesverband Berlin-Brandenburg
Wilmersdorfer Straße 113/114
10627 Berlin

Regionalverkehr: Kein Tourismusverkehr auf der Schiene zwischen Joachimsthal und Templin Rechnet Brandenburgs Verkehrsminister die Kosten für einen Testbetrieb absichtlich zu hoch?

Es ist bedauerlich, wie mit nicht nachvollziehbaren Äußerungen Brandenburgs Verkehrsminister Jörg #Vogelsänger (SPD) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Die Bestellung von #Tourismusverkehren auf dem knapp 28 Kilometer langen Schienenstück zwischen #Joachimsthal (Landkreis Barnim) und #Templin (Landkreis Uckermark) soll angeblich „einen Millionenbetrag“ kosten. Wie hoch wäre dieser Betrag konkret? Wie setzt er sich zusammen? Auf diese Fragen gibt es von ihm keine Antwort. Vogelsänger hätte auch sagen können, dass er an einer solchen Bestellung kein Interesse hat und sich jede weitere Nachfrage verbittet. Der DBV hat nachgerechnet und käme auf maximal 247.000 € Kosten brutto für einen Probebetrieb im nächsten Jahr von Anfang April bis Ende August zwischen Joachimsthal und Templin mit Halten auf den bisherigen Stationen Friedrichswalde, Ringenwalde, Götschendorf, Milmersdorf, Ahrensdorf, Templin Vorstadt. Von einem Millionenbetrag mit einem Stundentakt jeden Tag von morgens bis abends kann überhaupt keine Rede sein. Dabei hätte es gerade dieser Streckenabschnitt verdient, genauer betrachtet zu werden. Die Gleise zwischen Templin und Joachimsthal liegen noch, die Strecke ist in Betrieb – einige Male in der Woche fahren zwischen Milmersdorf und Joachimsthal Güterzüge. Aus touristischer Sicht ist die die Schorfheide und die Uckermark eine hochinteressante Region, weil es hier noch für den Ausflugs- und Fahrradtourismus unerschlossene Potentiale gibt. Im Gegensatz zu anderen Ausflugszielen sind Schorfheide und Uckermark noch nicht von Tagesausflüglern überlaufen. Zahlreiche Radwege führen parallel zur Strecke bzw. kreuzen sie. Ein Stundentakt im Sommer würde die Bemühungen vieler Tourismusbetriebe und der Kommunen unterstützen. Was läge näher, als diese wirtschaftsschwache Region gezielt durch eine Bestellung von Zugverbindungen in den Sommermonaten zu unterstützen? Es ist bedauerlich, wenn Vogelsänger reflexhaft immer nur mit dem Argument reagiert, es sei kein Geld da. Dieses Totschlagargument verhindert jede sachliche Diskussion. Gerade die berlinfernen Regionen sind auf ein verlässliches Verkehrsangebot angewiesen, an dessen Finanzierung sich auch das Land Brandenburg beteiligen muss. Die Vergangenheit hat regelmäßig gezeigt, dass bei der Finanzierung von Busverkehren, die nach Abbestellungen eingerichtet wurden, die Kommunen alleine gelassen werden. So wird keine Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert, so wird der Trend zur Landflucht noch verstärkt. Die Einrichtung einer solchen Bahnverbindung in der Sommersaison wäre eine nachhaltige Möglichkeit, die Schorfheide und die Uckermark für den Tourismus zu erschließen. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommunen gemeinsam mit ihren Tourismusanbietern und den örtlichen Kammervertretern nicht aufgeben. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg Wilmersdorfer Straße 113/114 10627 Berlin