Straßenverkehr: 6-streifiger Ausbau der A 10 in Berlin- Pankow Vollsperrung der Schönerlinder Straße am 21. und 22. März 2015, aus Senat

www.berlin.de Nach der Fertigstellung der Südfahrbahn im Herbst vorigen Jahres wird nun an der Dammaufschüttung für die Strecke, an den 4 Brückenbauwerken sowie an der Errichtung einer Stützwand und der Lärmschutzwand auf der Nordseite des Baubereiches zwischen den Autobahndreiecken Barnim und Pankow gearbeitet. Nach dem die Fundamente und Widerlager der neuen Brücke über die Schönerlinder Straße errichtet wurden, wird als nächstes das Traggerüst für die Herstellung des Überbaus aufgebaut. Das Traggerüst überspannt die Schönerlinder Straße. Von Sonnabend, 21. März 2015, 18.00 Uhr bis Sonntag, 22. März 2015, 10.00 Uhr muss für den Aufbau des Traggerüstes die Schönerlinder Straße in Berlin-Buch im Bereich der Autobahnbrücke für alle Verkehrsteilnehmer komplett gesperrt werden. Umleitungsstrecken für den Kraftfahrzeugverkehr sowie die Führung von Fußgängern und Radfahrern werden ausgeschildert. Der Fahrzeugverkehr wird über die Wiltbergstraße zur Karower Chaussee und in der Gegenrichtung über die Pankgrafenstraße zur Bucher Chaussee umgeleitet. Zu beachten ist, dass für die Lindenhofbrücke eine Gewichtsbeschränkung auf 18 t besteht. Deshalb sind das Gewerbegebiet Pankow mit der Zufahrt über die Straße Am Posseberg und das Gewerbegebiet Schönerlinder Straße 29 in der Zeit der Vollsperrung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 18 t nicht erreichbar. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die vorhandenen Beschilderungen zu beachten und die aktuellen Empfehlungen des Verkehrswarndienstes sowie die Hinweise aus den laufenden Informationen zu verfolgen. Für die Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit den Ausbaumaßnahmen an der A 10 in Berlin-Pankow bitten wir weiterhin um Verständnis. Vor Beginn der nächsten Bauzustände bzw. Sperrungen werden rechtzeitig erneute Presseinformationen bekannt gegeben.

S-Bahn + Regionalverkehr: Nach Streit um Mängel an gelieferten Zügen – Bahn einigt sich mit Bombardier, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/03/bahn-einigt-sich-mit-bombardier-wegen-maengel-an-zuegen.html Die Deutsche #Bahn und der Zughersteller #Bombardier haben ihren Streit über angebliche Mängel an #Regional- und #S-Bahn-Zügen #außergerichtlich beigelegt. Es ging es um Probleme mit #Achsen und #Bremsen und eine angeblich fehlerhafte #Neigetechnik. Die Bahn hatte #Schadenersatz verlangt. Ob Geld geflossen ist, wurde nicht bekannt. Die Deutsche Bahn und der kanadische Zughersteller Bombardier haben alle ihre teils langjährigen Rechtsstreitigkeiten über mangelhafte S-Bahn- und Regional-Züge beigelegt. Bahn-Rechtsvorstand Gerd Becht sagte am Freitag in Berlin, es habe einen für beide Seiten akzeptablen Vergleich gegeben. Über Details sei Stillschweigen vereinbart worden, teilten die Unternehmen mit. Es geht um einen #dreistelligen Millionenbetrag Der Vergleich umfasst den Angaben zufolge Berliner S-Bahnen, aber auch Regional- und S-Bahnzüge in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Zum Streitwert äußerten sich die Unternehmen nicht. Medienberichten zufolge ging es um …

Parkeisenbahn: Der Osterhase zu Besuch bei der Berliner Parkeisenbahn

Für viele Familien ist es am Oster-Wochenende wieder so weit – raus ins Grüne! So dann, auf in die #Wuhlheide. Da ist der Osterhase bei der #Parkeisenbahn zu Besuch. Und für Kinder hat er, wie immer, kleine #Überraschungen mit dabei. An den beiden Oster-Wochenendtagen, am 5. und 6. April, sind die Züge der #Kindereisenbahn mit urigen #Dampflokomotiven unterwegs. Die Züge fahren jeweils zwischen 11 und 13 Uhr sowie ab 14 bis etwa 17 Uhr ihre Runden im Park. Einsteigen Bitte … Im Bahnhof Eichgestell lädt zudem das „Parkbahncafé Merapi“ zu einer Pause beim Osterspaziergang ein. Während „die Großen“ entspannen, können die Kinder hier malen, basteln und sich mit Spielen beschäftigen. Dazu dreht dort unsere Spielzeug-Gartenbahn ihre Runden. Am Ostersonntag um 12 Uhr, um 14.30 Uhr und 16.30 Uhr lädt die Parkeisenbahn Kinder mit einer Fahrkarte der Parkeisenbahn Wuhlheide vom Tag, zum Ostereiersuchen ein. Treffpunkt dazu ist auch der Bahnhof Eichgestell. Wir freuen uns auf viele Besucher, Groß und Klein! Mehr Informationen zur Parkeisenbahn unter www.parkeisenbahn.de. Pressekontakt: Frau Ramona Fritsche Tel. 030 / 53 89 26-60 Fax. 030 / 53 89 26-99 E-Mail info@parkeisenbahn.de

Straßenbahn: Weichen- und Gleiserneuerung auf dem Alexanderplatz

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1462 Da am #Alexanderplatz mehrere #Straßenbahnlinien aufeinander treffen, ist der Alexanderplatz einer der meist befahrenen Abschnitte in Berlin. Um auch in Zukunft für alle Fahrgäste einen reibungslosen Verkehr garantieren zu können, #erneuert die BVG die #Gleise und #Weichen auf dem Alexanderplatz. Vom Montag, den 23. März 2015, ca. 4:30 Uhr bis Montag, den 30. März 2015, ca. 4:30 Uhr kommt es wegen dieser notwendigen Instandhaltungsarbeiten zur Sperrung des Straßenbahnverkehres direkt auf dem Alexanderplatz. Die Straßenbahnlinien #M4, #M5 und #M6 fahren in der genannten Woche über eine Umleitung über Mollstraße und Karl-Liebknecht-Straße zu den gewohnten Endhaltstellen.

Regionalverkehr: Brandenburg: Wir schließen keine Bahnhöfe, aber schränken Bahnbedienung ein

http://www.lok-report.de/archiv/news_12/archiv_woche_donnerstag.html Verkehrsministerin Kathrin #Schneider hat am dienstag in einer zweiten Runde mit den #Landräten der Region Lausitz-Spreewald und der Stadt Cottbus über die Auswirkungen der Fertigstellung der Fernbahnstrecke Berlin-Halle/Leipzig-Nürnberg-München und die Stabilisierung der #RE2-Strecke Berlin-Cottbus gesprochen. Die Regionalexpresslinie RE2 muss auf dem Abschnitt zwischen Berlin und Cottbus #pünktlicher und #stabiler unterwegs sein als bisher. Dies erfordert für einen Zeitraum von voraussichtlich zwei Jahren die Einschränkung der Bahnhalte an den geringer frequentierten Bahnhöfen. Schneider: „Wir schließen keine Bahnhöfe. Aber wir müssen für einen Übergangszeitraum von zwei Jahren die Bahnbedienung auf den geringer frequentierten Halten einschränken. Dies ist im Interesse der durchschnittlich 6.500 Fahrgäste, die täglich den RE2 benutzen und die pünktlich ihre Ziele und auch die Fernverkehrsverbindungen erreichen wollen, erforderlich. Wir besprechen mit den Landräten von Oberpreewald-Lausitz und Spree-Neiße jetzt mögliche Buskonzepte.“ Die Investitionen an der Schnellbahnstrecke Berlin-Halle/Leipzig-Nürnberg-München werden zum Fahrplanwechsel Dezember 2015 soweit fertiggestellt, dass die Inbetriebnahme starten kann. Der Fernverkehr wird um ca. 30 Minuten schneller. Das ist gut, aber es ergeben sich neue Anforderungen für die Abstimmung von Fern- und Regionalverkehr in der Hauptstadtregion. In diesem Zusammenhang musste der enge Fahrplan des RE2 überprüft und stabilisiert werden. Der RE2 befördert auf dem südlichen Teil täglich durchschnittlich ca. 6.500 Fahrgäste. Die Pünktlichkeit war im vergangenen Jahr mit 85 Prozent unbefriedigend und muss im Interesse der Pendler und auch für die Planungssicherheit der Fernverkehrsanschlüsse erheblich verbessert werden. Um dies zu erreichen, müssen 4 Minuten Fahrzeit eingespart werden. Bei der Planung der Verbindung ergeben sich Zwänge aus der hohen Belegung der Berliner #Stadtbahn, dem eingleisigen Bahnhof #Königs Wusterhausen sowie der eingleisigen Streckenführung zwischen #Lübbenau (Spreewald) und Cottbus. Diese können nur mittel- und langfristig durch Investitionen in die Infrastruktur beseitigt werden. Damit bleibt als Handlungsalternative nur die vorübergehende Einschränkung der Verkehrshalte. Die Einschränkung soll an den geringer frequentierten Halten #Kolkwitz, #Kunersdorf und #Raddusch erfolgen. Der Verkehrshalt Brand (Niederlausitz) bleibt aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen und der absehbaren Erweiterung der touristischen Destination Tropical Islands erhalten. Verkehrsministerin Schneider: „Die Haltepunkte in Kolkwitz, Kunersdorf und Raddusch werden nicht geschlossen. Sie werden von den Früh- und Spätzügen weiter bedient. Die Verstärkerzüge morgens von Cottbus und nachmittags von Berlin sollen ebenfalls an diesen Stationen halten. Damit bleiben für einen Teil der Pendler die Bahnverbindungen erhalten. Ab dem Jahr 2018 werden wir den Abschnitt zwischen Lübbenau und Cottbus mit einer zusätzlichen Regionalbahn verstärken, die alle Stationen bedient. Eine frühere Verstärkung der Linie durch eine Regionalbahn ist wegen Bauarbeiten und Umleitungsverkehren auf der Frankfurter und der Dresdner Bahn nicht möglich.“ In den Jahren 2016 und 2017 sollen ergänzende Busverkehre die Anbindung aus Raddusch, Kunersdorf und Kolkwitz an die Zugangsstellen zum RE2 in Cottbus, Vetschau bzw. Lübbenau gewährleisten. Hierzu beginnen jetzt die Fahrplanabstimmungen mit den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße. Der vor ca. zwei Jahren vorgelegte erste Entwurf eines Fahrplankonzeptes zur Abstimmung von Fern- und Regionalverkehr war für Brandenburg nicht akzeptabel. Nach langen Verhandlungen steht nunmehr fest, dass der sogenannte Nullknoten in Cottbus erhalten werden kann. In Cottbus können durch das rechtzeitige Erreichen des Umsteigeknotens zur vollen Stunde (Nullknoten) die wichtigen Anschlüsse nach Spremberg-Görlitz-Zittau, Forst, Senftenberg und Guben auch weiterhin angeboten werden, ohne die Fahrpläne in der gesamten Lausitz verschieben zu müssen. Auch die Anschlussverbindung in Königs Wusterhausen von der und zur RB22 nach Schönefeld Flughafen und Potsdam wird beibehalten. In Berlin bestehen günstige Anschlüsse zu den Fernverkehrszügen in Richtung Kassel-Frankfurt (Main), Hannover-Köln und Amsterdam. Zum Fahrplanwechsel kommt neu auch der Anschluss Richtung Hamburg hinzu. Damit wird die bisher schon gute Fernverkehrsanbindung für die Lausitz und den Spreewald mit der Linie RE2 nochmals verbessert. Die Linie RE2 bietet täglich zwanzig Verbindungen im Stundentakt zwischen Cottbus und Berlin. Die Züge fahren darüber hinaus weiter in Richtung Wittenberge, Schwerin und Wismar. Seit Dezember 2014 fährt aufgrund der starken Auslastung von Montag bis Freitag ein weiteres Zugpaar in der Hauptverkehrszeit. Die Fahrzeit von Cottbus nach Berlin beträgt bis zum Ostbahnhof rund 75 Minuten, bis zum Hauptbahnhof rund 85 Minuten. Die Linie RE2 wird südlich von Berlin je nach Abschnitt von 5.000 bis zu 8.500 Fahrgästen am Tag genutzt. Das geringste Fahrgastaufkommen besteht an den Stationen Kolkwitz (70 Ein- und Aussteiger pro Tag), Kunersdorf (70) und Raddusch (140). In Brand wird die Linie RE2 bereits von 560 Ein- und Aussteigern genutzt (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, 19.03.15).

Straßenbahn: Neue Oberleitungsmasten für die Pappelallee

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1458 Um auch in Zukunft einen zuverlässigen und #sicheren #Straßenbahnverkehr zu gewährleisten, erneuert die BVG #Oberleistungsmasten in der #Pappelallee. Von Samstag, den 21. März 2015, 4:30 Uhr bis Montag, den 23. März 2015, 4:30 Uhr muss deshalb der Straßenbahnverkehr der Linie 12 unterbrochen werden. Die Linie #12 verkehrt während dieser Zeit zwischen Weißensee, Pasedagplatz und Prenzlauer Berg, Björnsonstraße. Zwischen den Haltestellen Mitte, Am Kupfergraben und Prenzlauer Allee/ Ostseestraße besteht ein #Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen.

Straßenbahn: Gleisbauarbeiten in der Ehrlichstraße

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1456 Von Samstag, den 21. März, ca. 4:30 Uhr bis Montag, den 06. April 2015, ca. 4:30 Uhr #erneuert die BVG planmäßig die stark beanspruchten #Straßenbahngleise und -weichen in der #Ehrlichstraße. Für die Arbeiten muss der Straßenbahnverkehr in diesem Abschnitt unterbrochen werden. Die Linie #21 fährt im genannten Zeitraum zwischen S+U Lichtenberg/Gudrunstr. und Blockdammweg. Zwischen Blockdammweg/Ehrlichstr. und S Karlshorst wird ein #Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen eingerichtet. Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen des Individualverkehrs, u. a. durch eine Vollsperrung der Ehrlichstraße.

Bus: E-Bus Berlin: Ab Sommer fährt die Linie 204 mit kabelloser Ladetechnik sauber durch die deutsche Hauptstadt

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1450 Mit dem Anfang März gestarteten Bau der ersten kabellosen #Ladestation nimmt das Projekt „#E-Bus Berlin“ Fahrt auf. Vom Sommer 2015 an können Fahrgäste auf der Linie 204 eine #geräuscharme und #emissionslose Fahrt durch Berlin erleben. Das Bundesverkehrsministerium fördert das #Modellprojekt im Rahmen des „Internationalen Schaufensters #Elektromobilität Berlin-Brandenburg“ mit insgesamt rund 4,1 Millionen Euro. Am 18. März 2015 informierten die Projektpartner auf der Baustelle an der Hertzallee über die technischen Details der induktiven Ladetechnik, den aktuellen Projektstand und den weiteren Zeitplan. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Christian Gaebler, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG, Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich, Leiter des Fachgebiets Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik an der Technischen Universität Berlin, sowie Jérémie Desjardins, Business Leader PRIMOVE bei Bombardier Transportation, stellten die Eckdaten der erfolgreichen Kooperation von Bund, Land, Verkehrsunternehmen, Wissenschaft und Industrie vor. Sieben Tonnen schwer, fünf Meter lang, zwei Meter breit, 25 Zentimeter dick – das sind die äußeren Merkmale der Ladeplatte, die in der Baugrube an der Hertzallee unter einer Betonschicht verschwinden wird. Im Auftrag der TU Berlin entsteht dort die erste von insgesamt drei induktiven, „unsichtbaren“ PRIMOVE Ladestationen. Die Universität betreibt später auch die Anlage in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Zoologischer Garten. Die wissenschaftliche Begleitforschung der TU Berlin umfasst eine technisch-wirtschaftliche Gesamtbewertung des Projekts „E-Bus Berlin“. So werden beispielsweise erforderliche Ladezeiten und notwendige Kapazitäten der Hochleistungsbatterien bestimmt sowie der Energiebedarf von Heizung und Klimatisierung im Bus ermittelt und Maßnahmen zur Optimierung entwickelt. Mit dem innovativen PRIMOVE System von Bombardier Transportation können die Batterien der Busse dank einer Leistung von 200 Kilowatt binnen weniger Minuten an den Endhaltestellen geladen werden. Vergleichbar mit einer elektrischen Zahnbürste erfolgt die Ladung ohne Kabelkontakt. Sobald der Bus die unterirdische Ladeplatte abdeckt, senkt sich die an der Fahrzeug-Unterseite montierte Aufnahmespule ab und die induktive Energieübertragung beginnt. Dafür wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Dieses ist für Fahrer, Fahrgäste und Passanten – auch für Menschen mit Herzschrittmachern – übrigens völlig ungefährlich. Durch die Optimierung der Übertragungsfrequenzen und eine ausgeklügelte Abschirmung unterschreitet das Ladesystem die sehr strengen europäischen Grenzwerte deutlich. Weitere induktive PRIMOVE Ladestationen entstehen ab April 2015 im Auftrag der BVG an der zweiten Endhaltestelle der Linie 204 am Bahnhof Südkreuz sowie auf dem Omnibus- Betriebshof an der Indira-Gandhi-Straße, wo die vier E-Busse stationiert sein werden. Auf dem Betriebshof werden zudem von der Vossloh Kiepe GmbH vier Ladepunkte installiert, an denen die Batterien der Busse jeweils über Nacht mit Kabelkontakt vollständig aufgeladen werden. Die vier E-Busse werden in diesem Frühjahr vom Hersteller Solaris gebaut. Die zwölf Meter langen Fahrzeuge entsprechen dem Typ Urbino 12 electric, der bereits in mehreren Städten erfolgreich im Einsatz ist. Die Antriebstechnik liefert der Hersteller Vossloh Kiepe. Die E-Bus- Flotte wird jährlich rund 260 Tonnen CO2 einsparen. Um diesen Effekt zu erreichen, müssten rund 250 Berliner Personenkraftwagen bei durchschnittlichem Fahrverhalten elektrifiziert werden. Voraussichtlich im Mai 2015 wird der erste Bus zur Endabstimmung technischer Komponenten zum Bombardier-Standort in Mannheim geliefert. Anschließend kommen die Fahrzeuge zur Zulassung und Inbetriebnahme nach Berlin, wo dann nach der Schulung von Fahrern und Werkstattpersonal erste Testfahrten – zunächst noch ohne Fahrgäste – stattfinden werden. Nach derzeitigem Planungsstand wird der Betrieb mit E-Bussen auf der Linie 204 im Sommer 2015 starten. Damit testet Berlin als erste europäische Hauptstadt auf einer kompletten Innenstadtlinie E-Busse mit einem kabellosen Ladesystem. —– Grafiken zur Technologie und Fotos (ab 15 Uhr) zum Download unter: www.tu-berlin.de/?id=157939 —– Kontakt Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Pressestelle, Tel.: 030 256-27901, E-Mail: pressestelle@bvg.de Bombardier Transportation Pressesprecher Immo von Fallois, Tel.: 030 98607-1134, E-Mail: immo.von_fallois@de.transport.bombardier.com Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Pressestelle, Tel.: 030 18300-7204/7205, E-Mail: presse@bmvi.bund.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Pressestelle, Tel.: 030 90139-4040, E-Mail: pressestelle@senstadtum.berlin.de Technische Universität Berlin Pressesprecherin Stefanie Terp, Tel.: 030 314- 23922, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de

Bahnhöfe + S-Bahn: Abbau von Abfertigungspersonal an Bahnhöfen // Störungen im Betriebsablauf bei der S-Bahn Berlin, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be-antworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die Deutsche Bahn AG (DB AG) um eine Stellung-nahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nach-folgend gekennzeichnet wiedergegeben. Frage 1: Im nächsten Jahr soll es nur noch an 20 soge-nannten #Stammbahnhöfen festes #Aufsichtspersonal geben. Um welche Bahnhöfe handelt es sich und welche Krite-rien kamen bei der Auswahl dieser Bahnhöfe zur Anwen-dung? Antwort zu 1.: Die DB AG teilt hierzu mit: „Es sind 20 reguläre Stammbahnhöfe im #S-Bahn-Netz definiert:  Birkenstein  Birkenwerder  Blankenburg  Bundesplatz  Charlottenburg (wird 2015 in Betrieb genommen)  Friedrichshagen  Gesundbrunnen (zurzeit noch in Beusselstraße, soll noch 2015 umgesetzt werden)  Gesundbrunnen  Greifswalder Straße  Lichtenberg  Ostbahnhof  Ostkreuz (innerhalb des Bauprojekts geplant)  Potsdamer Platz  Schöneberg (Vorortbahnsteig)  Südkreuz (Ringbahnsteig)  Südkreuz (Vorortbahnsteig)  Treptower Park (2x)  Wannsee  Westkreuz Der 21. Stammbahnhofsarbeitsplatz befindet sich in der Betriebszentrale in Halensee.“ Mit der doppelten Benennung des Kreuzungsbahnhofs Gesundbrunnen dürften die beiden Systeme Ring und Nord-Süd gemeint sein. Frage 2: a) Inwieweit soll es durch den Einsatz von (120) mobilen Mitarbeitern zu einer Verbesserung der Qualität kommen? b) Welche weiteren Vorteile erhofft sich die S-Bahn Berlin von dieser Entscheidung? c) Mit welchen Nachteilen rechnet die S-Bahn Berlin und welche Maßnahmen werden zur #Kompensation der Nachteile ergriffen? d) Wie viele Stellen wurden bisher und werden noch aufgrund dieser Entscheidung abgebaut oder abgewan-delt? Antwort zu 2.: Die DB AG teilt hierzu mit: „Durch den Einsatz der mobilen Aufsichten soll die Qualität in der jetzigen Form gleich bleiben bzw. sichergestellt wer-den. Das bietet einen Vorteil im Vergleich zur jetzigen Situation: Aktuell steht ein Mitarbeiter, der mit dem Ab-fertigen eines Zuges beschäftigt ist, nicht als Ansprech-partner für unsere Fahrgäste zur Verfügung. Die mobilen Aufsichten haben vorrangig die Fahrgastinformation, nur in besonderen Fällen und bei Störungen, sind sie bei der Abfertigung von Zügen behilflich. Auch auf die Pünktlichkeit kann das ZAT-FM Verfah-ren positive Auswirkungen haben, so muss der Triebfahr-zeugführer nicht warten, bis ein Zug am anderen Gleis abgefertigt ist, diese Vorgänge können nun parallel erfol-gen.“ Frage 3: a) Welche Fixkosten und laufenden Kosten entstehen durch die Installation von einer Überwachungs-kamera an einem Bahnhof? b) Wie viele Kameras sollen voraussichtlich installiert werden? c) Wie viele Kameras sind derzeit an den S-Bahnhöfen installiert? Antwort zu 3.: Die DB AG hat zu Frage 3 keine Stel-lungnahme übermittelt. Sie verweist auf Ihre Mitteilung im Rahmen der Schriftlichen Anfrage Nr. 17/15369. Frage 4: Inwieweit wird das Personal für den Umgang mit Störungen oder Notfällen im Betriebsablauf geschult? Wenn keine Schulung erfolgt, warum nicht? Antwort zu 4.: Die DB AG teilt hierzu mit: „Unser Personal wird zwei Mal im Jahr zu betrieblichen Themen geschult. Themen sind u.a. Meldungen und Handlungsab-läufe in Störungsfällen und Verhalten und Meldungen in Notfällen.“ Frage 5: a) Welcher Ablauf muss von Zugführern und vom Abfertigungspersonal im Falle einer Störung im Betriebs-ablauf (z.B. wegen eines notwendigen Notarz-teinsatzes) eingehalten werden und wie sieht dieser im Detail aus? b) Inwieweit kann sich das Fehlen von Abfertigungs-personal auf diesen Ablauf auswirken? Antwort zu 5.: Die DB AG teilt hierzu mit: „Bei Stö-rungen der Infrastruktur leitet der Fahrdienstleiter alle notwendigen Schritte ein. Treten Störungen an den Fahr-zeugen auf, ist der Triebfahrzeugführer verantwortlich. Zur Prozessunterstützung stehen innerbetriebliche Richt-linien, Handbücher und Weisungen zur Verfügung. Das Fehlen von Aufsichtspersonalen hat kaum Aus-wirkungen bei Störungsabläufen. Bei Fahrzeugstörungen handelt immer der Triebfahr-zeugführer in Abstimmung mit der Transportleitung. Bei Störungen der Leit- und Stellwerkstechnik sind die Maß-nahmen in erster Linie zwischen Fahrdienstleiter und Betriebszentrale abzustimmen. Nur bei Ausfall der Abfer-tigungstechnik ZAT-FM können durch Einsatz einer mobilen Aufsicht die Folgen minimiert werden. Bei stati-onsseitigen Störungen (die selten zu Zugbeeinträchtigun-gen führen) entscheidet das vorgegebene Servicelevel über die Entstörung.“ Frage 6: a) Inwieweit müssen die Fahrgäste in den be-troffenen Zügen über die Störung informiert werden? b) Welche inhaltlichen und zeitlichen Richtlinien zur zeitnahen Information der Fahrgäste gibt es? c) Wie schnell sollen die Passagiere informiert wer-den? d) Inwieweit werden die auf den Bahnhöfen warten-den Passagiere informiert? Antwort zu 6.: Die DB AG teilt hierzu mit: „Die be-troffenen Fahrgäste sollen unverzüglich nach Bekannt-werden eines Störfalls informiert werden. Auch die auf betroffenen Bahnhöfen wartenden Fahrgäste sollen un-verzüglich über Grund und Umfang informiert werden, sobald diese Information die betreffenden Mitarbeiter erreicht hat. Bei der Entscheidung, welche Ansage das Aufsichts-personal zuerst durchführt, müssen folgende Prioritäten eingehalten werden:  Priorität 1 – Alarmansagen (Ansagen zur unmittel-baren Gefahrenabwehr),  Priorität 2 – Warnansagen (Ansagen zur Warnung der Fahrgäste auf dem Bahnsteig vor Gefahren aus dem Bahnbetrieb),  Priorität 3 – Fahrgastinformationen,  Priorität 4 – alle übrigen Ansagen. Die Priorität 1 ist die höchste Priorität.“ Frage 7: Warum kam es am 09.12.2014 ab 11:50 Uhr am S-Bahnhof Friedenau auch nach über 10 Minuten nicht zu einer Information der Fahrgäste der S1 Richtung Wannsee? Antwort zu 7.: Die DB AG hat zu Frage 7 keine Stel-lungnahme übermittelt und mitgeteilt, dass der Sachver-halt zu Frage 7 nicht mehr aufgeklärt werden kann. Frage 8: a) Wie viele und welche Einsatzkräfte hält die S-Bahn für Störungen und Notfälle bereit? b) Wie schnell sind diese im Regelfall vor Ort? c) So Reserveeinheiten bereitgehalten werden, an wel-chen Punkten sind diese im Netz stationiert? d) Wenn keine Reserveeinheiten bereitgehalten wer-den, warum nicht? Antwort zu 8.: Die DB AG teilt hierzu mit: „Bei Stö-rungen und Notfällen stehen aktuell unsere örtlichen Auf-sichten zur Verfügung, zukünftig übernehmen die mobi-len Aufsichten diesen Part. Zusätzlich kommen Betriebs- und Verkehrsaufsichten sowie Notfallmanager zum Ein-satz. Beide sollen so schnell wie möglich am Einsatzort sein. Darüber hinaus werden bei Störungen und Notfällen die im gesamten Netz verfügbaren Sicherheitskräfte ein-gesetzt. Grundsätzlich sind alle Einsatzkräfte nicht an festen Standorten stationiert sondern im gesamten S-Bahnnetz im Regeleinsatz und werden bei Bedarf gezielt alarmiert und gesteuert.“ Berlin, den 19. März 2015 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 23. Mrz. 2015)

S-Bahn + BVG: Auslastung und Kostendeckung im öffentlichen Nahverkehr, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht vollständig aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) und die Deutsche Bahn AG um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend gekenn-zeichnet wiedergegeben. Frage 1: Wie viele #Fahrgäste beförderten #Busse und #Bahnen der #BVG A.ö.R. und der #S-Bahn Berlin GmbH sowie #Regionalzüge der #DB AG im Land Berlin jeweils in den Jahren seit 2010? (Bitte nach Jahr und Verkehrs-mittel aufschlüsseln.) Frage 2: Wie hoch war das jährliche #Verkehrsaufkommen im Berliner öffentlichen Personennahverkehr (#ÖPNV) in den Jahren seit 2010, gemessen in ÖPNV-Wegen? Antwort zu 1.und 2.: Die BVG teilt hierzu mit (Angaben in Mio.): „ Jahr UBF (Unternehmensbeförderungs¬ fälle) Bus/Fähre Straßenbahn U-Bahn 2010 922,0 386,7 166,5 495,9 2011 936,5 386,0 174,3 505,2 2012 937,4 384,9 174,4 507,3 2013 947,3 392,4 175,4 501,2 2014 977,8 405,0 181,1 517,4“ Die DB teilt hierzu mit: „Die S-Bahn Berlin beförderte folgende Fahrgäste: 2010: 376 Mio. 2011: 383 Mio. 2012: 395 Mio. 2013: 402 Mio. Die Zahl für 2014 liegt noch nicht vor. Reisende DB Regio Berlin 2010: 19,1 Mio. 2011: 20,3 Mio. 2012: 18,5 Mio. 2013: 19,5 Mio. 2014: Daten werden erst nach der Bilanz Pressekonferenz veröffentlicht “ Frage 3: Wie viele Personenkilometer wurden in Bus-sen und Bahnen der BVG A.ö.R. und der S-Bahn Berlin GmbH in den Jahren seit 2010 zurückgelegt? (Bitte nach Jahr und Verkehrsmittel aufschlüsseln.) Antwort zu 3.: Die BVG teilt hierzu mit: „ Jahr Gesamt Bus/Fähre Straßenbahn U-Bahn 2010 4.120.750.468 1.265.685.974 519.333.577 2.335.757.918 2011 4.133.315.118 1.258.317.846 536.888.362 2.338.108.911 2012 4.139.562.246 1.254.759.599 537.216.831 2.347.585.816 2013 4.129.100.513 1.309.492.045 539.707.488 2.279.900.980 2014 4.262.229.951 1.351.712.363 557.108.603 2.353.408.984 “ „Die DB teilt hierzu mit: Bei der S-Bahn Berlin wurden folgende Verkehrsleis-tungen in Pkm erbracht: 2010: 3.558 Mio. 2011: 3.618 Mio. 2012: 4.101 Mio. 2013: 4.142 Mio. Die Zahl für 2014 liegt noch nicht vor.“ Frage 4: Wie hoch war der durchschnittliche Auslas-tungsgrad in Bussen und Bahnen der BVG A.ö.R. und der S-Bahn Berlin GmbH in den Jahren seit 2010, gemessen am Standard des Nahverkehrsplans? Bitte differenzieren nach: a. Jahr und Verkehrsmittel, b. Jahr und Verkehrszeiten (Haupt-, Früh-, Spät- so-wie Wochenendverkehrszeiten), c. Jahr und Tarifgebieten A, B und C. Antwort zu 4.: Die BVG teilt hierzu mit: „ 2010 2011 2012 2013 2014 U-Bahn 18,4 % 18,1 % 18,5 % 18,5 % 18,7 % Straßenbahn 16,6 % 17,3 % 17,4 % 17,6 % 17,9 % Omnibus 15,9 % 15,6 % 15,7 % 16,4 % 16,5 % Für 4 b) und 4c) liegen der BVG keine Daten vor.“ Die DB teilt hierzu mit: „Bei der S-Bahn Berlin wurden folgende Werte zur Sitzplatzauslastung ermittelt: 2010: 45,0% 2011: 41,7% 2012: 42,2% 2013: 41,0% “ Frage 5: Auf wie vielen Fahrten wurde in Bussen und Bahnen der BVG A.ö.R. und der S-Bahn Berlin GmbH in den Jahren seit 2010 eine Kapazitätsauslastung von 100 % oder mehr, gemessen am Standard des Nahverkehrsplans, erreicht? (Bitte nach Jahr und Verkehrsmittel aufschlüs-seln.) Frage 6: Auf welchen Streckenabschnitten wurde in den Jahren seit 2010 regelmäßig eine Kapazitätsauslas-tung von 100 % oder mehr, gemessen am Standard des Nahverkehrsplans, erreicht? Antwort zu 5. und 6.: Der Nahverkehrsplan enthält keine Vorgaben für linienspezifische Kapazitätsstandards. Vielmehr ist dort für alle Linien und Verkehrsmittel for-muliert, dass im Regelfall keine Fahrgäste an Haltestellen zurückbleiben und Überfüllung auch während der Haupt-verkehrszeit nur vereinzelt vorkommen dürfen. Die BVG teilt hierzu mit: „Es kommt nur in Ausnahmefällen vor, dass in einem Streckabschnitt das Fahrgastaufkommen in einem 20-Minuten-Intervall 100 Prozent der angebotenen Gesamt-kapazität überschreitet.“ Genaue Angaben wurden bereits mit den Antworten auf die Kleine Anfrage 17/12928 und die Schriftliche Anfrage 17/13449 übermittelt. Die DB gibt hierzu keine Informationen. Frage 7: Auf welchen Strecken sind in den kommen-den Jahren Angebotsausweitungen oder Angebotskürzun-gen geplant? Antwort zu 7.: Der Aufgabenträger prüft gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen im Rahmen der jährlichen Bestellung der Verkehrsleistungen regelmäßig nachfrage-gerechte Angebotsanpassungen. Hierbei sind neben den Veränderungen der Verkehrs-nachfrage in der wachsenden Stadt Berlin aber auch die nur begrenzt verfügbaren öffentlichen finanziellen Mittel zur Bestellung von ÖPNV1-Leistungen sowie die Fahr-zeugverfügbarkeit der jeweiligen Verkehrsmittel zu be-rücksichtigen. Der Umfang des Verkehrsangebotes im Schienenper-sonennahverkehr und S-Bahnverkehr (SPNV) wird in den kommenden Jahren maßgeblich von der Entwicklung der Regionalisierungsmittel bestimmt. Die Regionalisie-rungsmittel stellen die finanzielle Grundlage für die Be-stellung von Verkehrsleistungen dar und werden den Ländern durch den Bund zur Verfügung gestellt. Ob und inwieweit aus dieser Entwicklung Angebotskürzungen erforderlich oder Angebotsausweitungen möglich werden, kann derzeit nicht bewertet werden, da die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern noch nicht abgeschlossen sind. 1 Öffentlicher Personennahverkehr Mittelfristig sind auch in Zusammenhang mit Erweiterungen der Infrastruktur Angebotsausweitungen im SBahnverkehr geplant. Dazu zählen insbesondere die Anbindung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) und des Hauptbahnhofes in Nord-Süd-Richtung. Darüber hinaus soll mit dem Streckenausbau der nördlichen S25 ein 10-min-Takt bis Tegel ermöglicht werden. Mit Inbetriebnahme der Streckeninfrastruktur für den Regionalverkehr ist vorgesehen, die Strecke Grünauer Kreuz – Berlin-Schöneweide – Ostkreuz – Berlin- Lichtenberg zusätzlich auch im Regionalverkehr zu bedienen. Einhergehend mit dem Infrastrukturausbau im Bereich Ostkreuz sind auch Verlängerungen von bisher in Berlin-Lichtenberg endenden Regionalbahnlinien vorgesehen. Die BVG teilt hierzu mit: „Die BVG stellt sich in den kommenden Jahren auf einen Zuwachs an Fahrgästen ein, bedingt durch die strukturelle Entwicklung der Stadt (Einwohner- und Arbeitsplatzzunahme, Touristen, mehr ÖPNV-Verkehr durch attraktivere Angebote). In 2015 sind folgende Angebotsverdichtungen geplant: – Ausdehnung des 5-Minuten-Taktes auf der U1 freitags bis ca. 23:00 Uhr – Taktverdichtung MetroBus M41 – Straßenbahnstrecke Hauptbahnhof mit den Linien M5, M8, M10 – Verdichtung der U6 auf 4,3-Minuten-Takt im Dezember 2015 Weitere Angebotsveränderungen in den Jahren 2016 und 2017 (Verdichtung von Takten bei U-Bahn und Straßenbahn bzw. zur Schaffung weiterer neuer Angebote) werden derzeit untersucht und mit dem Aufgabenträger abgestimmt. Weitere Schwerpunkte der Angebotsentwicklung ergeben sich aus dem Nahverkehrsplan.“ Frage 8: Wie hoch waren die Fahrgeldeinnahmen, die BVG A.ö.R. und S-Bahn Berlin GmbH in den Jahren seit 2010 erzielt haben? (Bitte nach Jahr und Verkehrsunternehmen aufschlüsseln.) Antwort zu 8.: Die BVG teilt hierzu mit: „Im Folgenden sind die Fahrgelderträge inkl. Einnahmenaufteilung in Mio. EUR für die Jahre 2010 bis 2014 dargestellt: 2010 2011 2012 2013 2014 529,3 547,9 570,1 603,0 636,3 Die DB teilt hierzu mit: „S-Bahn Berlin Mio. € 2010 2011 2012 2013 2014 Fahrgelderlöse 311,72 € 326,96 € 339,41 € 374,57 € 393,66 € “ Frage 9: Wie hoch war der absolute und relative Anteil der Fahrgeldeinnahmen in den Jahren seit 2010 am jeweiligen Umsatz der BVG A.ö.R. und der S-Bahn Berlin GmbH? (Bitte nach Jahr und Verkehrsunternehmen aufschlüsseln.) Antwort zu 9.: Die BVG teilt hierzu mit: „Der Anteil der vorgenannten Fahrgelderträge an den gesamten Umsatzerlösen beträgt: 2010 2011 2012 2013 2014 80,1 % 81,5 % 82,2 % 82,2 % 80,3 % “ Die DB teilt hierzu mit: „S-Bahn Berlin Mio. € 2010 2011 2012 2013 2014 Umsatzerlöse 511,12 € 541,09 € 568,44 € 638,23 € 651,16 € Fahrgelderlöse 311,72 € 326,96 € 339,41 € 374,57 € 393,66 € relativer Anteil FG am Umsatz 61% 60% 60% 59% 60% “ Frage 10: Wie hoch war der absolute und relative Anteil der Fahrgeldeinnahmen in den Jahren seit 2010 an den ÖPNV-Gesamtkosten im Land Berlin? Antwort zu 10.: Zu dieser Frage können keine Angaben gemacht werden. Die Gesamtkosten der Verkehrsunternehmen sind dem Land Berlin nicht bekannt. Die Eisenbahnunternehmen sind als Privatunternehmen nicht verpflichtet, ihre Kosten dem Land Berlin offen zu legen. Die BVG und die DB gaben hierzu keine Auskünfte. Frage 11: Wie hoch war der Kostendeckungsgrad der BVG A.ö.R. und der S-Bahn Berlin GmbH in den Jahren seit 2010 einschließlich der Bestellerentgelte für erbrachte Verkehrsleistungen? (Bitte nach Jahr und Verkehrsunternehmen aufschlüsseln.) Antwort zu 11.: Die BVG teilt hierzu mit: „Der Kostendeckungsgrad (inkl. Ausgleichszahlungen für Verkehrsleistungen, ohne Berücksichtigung Verkehrsinfrastruktur, Ruhegeld, Finanzergebnis aus Zinseffekten aus BilMoG, neutrales und außerordentliches Ergebnis, Rückstellungen für Personalmaßnahmen, Beteiligungserträge) beträgt: 2010 2011 2012 2013 2014 91,6 % 93,5 % 96,6 % 98,6 % 102,3 % “ Die DB gibt hierzu keine Informationen. Berlin, den 18. März 2015 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 19. Mrz. 2015)