VBB + Tarife: Tickets von und nach Zielona Góra gelten auch für Stadtverkehr Internationale Anerkennung von VBB-Fahrausweisen aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/tickets-von-und-nach-zielona-g-ra-gelten-auch-fuer-stadtverkehr-polen-fahrausweis-polska/741779.html

Mit der Unterzeichnung des Vertrages am 27. Oktober im Rathaus von #Zielona Góra ist es ab sofort möglich, mit einem #VBB-Fahrausweis aus Berlin und Brandenburg mit den bestehenden Zugangeboten nach Zielona Góra zu reisen und vor Ort den #Stadtverkehr zu nutzen.

Zu den Unterzeichnenden gehören Susanne #Henckel, VBB-Geschäftsführerin; Janusz #Kubicki, Stadtpräsident Zielona Góra, Jörg #Pöhle, Leiter Marketing DB Regio Nordost sowie Czesława #Bieruta, Leiterin Przewozy Regionalne Zielona Góra.

Reisende können den Stadtverkehr vor Ort mit VBB-Einzelfahrausweisen oder Tageskarten des Anschlusstarifs nach Zielona Góra drei Tage ab dem Reisedatum nutzen. Die Tageskarten gelten am Tag der Reise auch im Stadtverkehr der deutschen Städte in Berlin und im Land Brandenburg, die als Start- oder Zielort gelten. Einzelfahrausweise gelten hier in den Stadtverkehren bis zum Ende der Fahrt. Für das erweiterte Angebot ist eine Probezeit von einem Jahr vereinbart.

Seit 1. April 2016 fährt täglich (außer donnerstags) ein direkter Zug von Berlin-Lichtenberg nach Zielona Góra. Darüber hinaus bestehen Umsteigeverbindungen mit dem RE1 über Frankfurt (Oder) oder RB26 über Küstrin.

Susanne Henckel: „Mit dieser Vereinbarung wird das Reisen leichter. Ein zusätzliches Ticket für den Bus vor Ort ist nicht mehr nötig. Es ist seit langem Ziel des VBB, zu unseren polnischen Nachbarn nicht nur gute Zugverbindungen anzubieten, sondern den vielen Touristen, Pendlern und Geschäftsleuten ein integriertes Angebot mit dem Stadtverkehr vor Ort anzubieten. Beide Seiten profitieren.“

Zielona Góra zieht mit dieser Vereinbarung mit anderen polnischen Nachbarstädten gleich: Ähnliche Verträge bestehen mit Stettin (Szczecin) (seit 2005) und Gorzów Wlkp. (seit 2008). Für den Kulturzug nach Breslau gelten Fahrkarten als Tagesticket am Tag der Reise im Stadtverkehr in Breslau.

Weitere Informationen zum Stand der Verbindungen von und nach Polen:www.VBB.de/infografik.

Tarife + VBB: Verkehrssenator Andreas Geisel zu neuen Tarifen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, aus Senat

www.berlin.de

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg hat am Donnerstag Tarifanpassungen für das Tarifgebiet Berlin-Brandenburg beschlossen.

Berlins Verkehrssenator Andreas #Geisel sagte dazu: „Bei intensiverer Betrachtung des Beschlusses zeigt sich, dass die neuen #Tarife für Berlin #Preisstabilität im #ÖPNV sicherstellen. Die Stammkunden sind von Preiserhöhungen ausdrücklich ausgenommen. Für Familien gibt es mit der neuen Mitnahmeregelung für Kinder bei der Tageskarte sogar deutliche Verbesserungen. Selbst Gelegenheitskunden können durch den Kauf einer Vier-Fahrten-Karte jegliche Preiserhöhungen vermeiden. Es gab für das Land Berlin daher keinen Grund, im Aufsichtsrat die Entscheidung über die Gesamtmaßnahme zu blockieren.“

Grundsätzliche Fragen zur zukünftigen Tarifgestaltung in Berlin sowie gegebenenfalls daraus entstehende Ausgleichszahlungen an die Verkehrsunternehmen müssten Teil der anstehenden Koalitionsverhandlungen sein, sagte Andreas Geisel. „Klar ist aber, dass wir von Berlin aus nicht das Tarifgefüge und die Finanzierung in Brandenburg bestimmen können. Das wird auch in Zukunft Aufgabe der dortigen Städte und Landkreise sowie des Landes Brandenburg sein.“

In Berlin steigt ab dem 1. Januar 2017 zwar der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin AB um 10 Cent, die 4-Fahrten-Karte Berlin AB bleibt aber wie gefordert mit 9,00 Euro unverändert. Für alle, die mehr als einmal mit Bus und Bahn in Berlin unterwegs sind, verteuert sich die Einzelfahrt nicht – sie kostet somit weiterhin nur 2,25 Euro.

Neu und familienfreundlich ist die Möglichkeit, mit Tageskarten bis zu drei Kindern bis einschließlich 14 Jahren mitzunehmen; das gilt für den Regeltarif Berlin AB, BC und ABC.
Alle Zeitkarten im Tarifbereich Berlin AB (VBB-Umweltkarte, Schülerticket, Geschwisterticket, Azubiticket, 10 Uhr-Karte und Berlin-Ticket S) sowie die Kurzstrecke Berlin AB, die Tageskarten Berlin AB und die 4-Fahrten-Karte Berlin AB verteuern sich nicht.
Bilder: 
Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Tarife + VBB: Neue Angebote und neue Preise im VBB ab 1. Januar 2017 Neu: 4-Fahrten-Karte für Berlin BC und ABC sowie die kreisfreien Städte – Aufwertung der Tageskarte – Fahrradtickets preisstabil, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/neue-angebote-und-neue-preise-im-vbb-ab-1-januar-2017/692574.html

Zum 1. Januar 2017 wird es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) eine #Tarifanpassung geben. Das hat der Aufsichtsrat des VBB heute beschlossen. Mit verbundweit durchschnittlich 0,56 Prozent ist es die #niedrigste #Anpassungsrate, die bislang im Verkehrsverbund umgesetzt wurde (2016: 1,84 Prozent). Eine #Ausnahme bildet das Tarifgebiet #Potsdam AB. Hier beträgt die durchschnittliche Tarifanpassungsrate vier Prozent. Neben Preisänderungen einzelner Tarifpositionen, werden neue Angebote eingeführt bzw. bestehende Angebote ausgeweitet. So beinhalten zum Beispiel künftig die Tageskarten in Berlin ABC und Potsdam AB die Mitnahme von bis zu drei Kindern bis einschließlich 14 Jahren. Weiter wird der Geltungsbereich für die 4-Fahrten-Karte erweitert. Unverändert bleiben unter anderem die Preise für Schülertickets und Geschwisterkarten sowie Zeitkarten in Berlin AB und alle Fahrausweise für Fahrräder.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: “Niemand wird übermäßig zur Kasse gebeten. Wie versprochen, fällt die kommende Tarifanpassung sehr #moderat aus. Viele Tickets bleiben im Preis #unverändert und es freut uns, dass wir bestehende Angebote ausweiten und aufwerten können. Vor allem Familien und Stammkunden werden sowohl von der erweiterten Mitnahmemöglichkeit bei den Tageskarten als auch vom Angebot der 4-Fahrten-Karten profitieren. So steigt zwar der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin AB von 2,70 Euro auf 2,80 Euro, die 4-Fahrten-Karte Berlin AB bleibt dagegen mit 9,00 Euro preisstabil. Für jeden der also mehr als einmal mit Bus und Bahn in Berlin unterwegs ist, verteuert sich die Einzelfahrt nicht. Mit der 4-Fahrten-Karte Berlin AB kostet die einfache Fahrt weiterhin nur 2,25 Euro.“ Dem vielfach geäußerten Wunsch der älteren Fahrgäste nach einer Ausweitung des Angebots für Senioren, wird mit der Einführung des VBB-Abo 65vorOrt nachgekommen. Der VBB-Aufsichtsrat beschloss weiterhin eine zukünftige Umstellung der Schülertickets AB auf die elektronische VBB-fahrCard um das jetzige Verfahren des Erwerbs zu vereinfachen. Familien werden durch die Umstellung im Vergleich zum bestehenden Angebot preislich künftig nicht schlechter gestellt. Die Preise für die bestehenden Schüler- und Geschwistertickets ändern sich zum 1. Januar 2017 nicht. Das Verfahren und der Zeitplan zur Umstellung auf die elektronische Fahrkarte befinden sich noch in der Abstimmung.

Neue Angebote zum 1. Januar 2017

  • Einführung Mitnahmemöglichkeit von bis zu drei Kindern bis einschließlich 14 Jahren (eine Person muss älter als 14 Jahre sein):

    • Tageskarten Regeltarif Berlin AB, BC und ABC
    • Tageskarte Regeltarif Potsdam AB
  • Ausweitung des Tarifangebots 4-Fahrten-Karte (z.Zt. nur Berlin AB)

    • Berlin BC und ABC für 12,00 und 13,20 Euro (Einzelfahrausweis)
    • Potsdam AB (Einzelfahrausweis für 7,60 Euro und Kurzstrecke für 5,60 Euro)
    • Frankfurt (Oder) AB für 6,40 Euro (Einzelfahrausweis)
    • Brandenburg an der Havel AB für 6,40 Euro (Einzelfahrausweis)
  • Einführung VBB-Abo 65vorOrt in den Geltungsbereichen AB

    • Frankfurt (Oder)
    • Cottbus
    • Brandenburg an der Havel

Das VBB-Abo 65vorOrt ist ein spezielles personengebundenes Seniorenzeitkartenangebot für Fahrgäste, die 65 Jahre oder älter sind, in den Stadtgebieten der kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Dieses Angebot ist für 340 Euro im Jahr im Abonnement mit monatlicher Abbuchung erhältlich. Vorteil gegenüber der bisherigen 8/9 Uhr-Karten ist der Wegfall der Sperrzeit.

Unveränderte Preise

  • bei allen Zeitkarten in Berlin AB (VBB-Umweltkarte, Schülerticket, Geschwisterticket, Azubiticket, 10 Uhr-Karte und Berlin-Ticket S)
  • Kurzstrecke Berlin AB
  • Tageskarten Berlin AB
  • 4-Fahrten-Karte Berlin AB
  • Einzelfahrausweise und Tageskarten in Orten mit Stadtlinienverkehr und in den Landkreisen sowie die Tageskarte VBB-Gesamtnetz
  • verbundweites Seniorenzeitkartenangebot VBB-Abo 65plus
  • bei allen Zeitkarten AB, BC, ABC in den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder), Cottbus sowie Brandenburg an der Havel
  • VBB-Freizeit-Ticket für Auszubildende und Schüler.

 Veränderte Preise

Tarifbeispiele Berlin

Preis seit 1.1.2016

Preis ab 1.1.2017

Einzelfahrausweis AB

2,70 Euro

2,80 Euro

Einzelfahrausweis BC

3,00 Euro

3,10 Euro

Einzelfahrausweis ABC

3,30 Euro

3,40 Euro

Tageskarte ABC

7,60 Euro

7,70 Euro

Kleingruppen-Tageskarte AB

17,30 Euro

19,90 Euro

Monatskarte VBB-Umweltkarte ABC

99,90 Euro

100,50 Euro

Abo (monatlich) VBB-Umweltkarte ABC

986,00 Euro

992,00 Euro

Tageskarte BC

7,30 Euro

7,40 Euro

Kleingruppen-Tageskarte BC

17,60 Euro

20,60 Euro

Kleingruppen-Tageskarte ABC

17,80 Euro

20,80 Euro

 

Tarifbeispiele Land Brandenburg

 

Preis ab 1.1.2016

 

Preis seit 1.1.2017

Einzelfahrausweis Regeltarif:

 

 

Brandenburg an der Havel AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Frankfurt (Oder) AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Cottbus AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Potsdam AB

1,90 Euro

2,10 Euro

Grundlage für die neue Preisbildung zum 1. Januar 2017 ist ein im Jahr 2014 vom VBB-Aufsichtsrat beschlossener Index, der die Kostenentwicklung bei Lebenshaltungskosten, Kraftstoffen und Strom im Verhältnis 83 zu 8,5 zu 8,5 berücksichtigt. Die letzte Tarifanpassung im VBB gab es zum 1. Januar 2016.

Die Presseinformation und die komplette Übersicht der Fahrpreisanpassungen ab dem 1. Januar 2017 finden Sie auf der VBB-Homepage unter VBB.de/presse.

VBB + Tarife: So teuer werden BVG und S-Bahn ab 2017 Gelegenheitsfahrer und Pendler aus dem Umland zahlen künftig mehr, Familien werden verschont. Dennoch gibt es Kritik., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208319567/So-teuer-werden-BVG-und-S-Bahn-ab-2017.html

Nun ist es amtlich: Bus- und Bahnfahren in Berlin wird teurer. Am Donnerstag beschloss der Aufsichtsrat des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) die neuen #Ticketpreise. Sie gelten ab dem kommenden Jahr für die Kunden von Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und S-Bahn.

Innerhalb des Tarifgebiets #AB bleiben die Preise weitestgehend stabil. Allein ein #Einzelfahrschein verteuert sich um zehn Cent auf 2,80 Euro. Die besonders bei Berlinern beliebte Vier-Fahrten-Karte kostet weiterhin neun Euro, sprich 2,25 Euro pro Fahrt. Auch die Monats- und Jahreskarten im Tarifgebiet AB werden nicht teurer, egal, ob im Abo oder nicht. Ebenfalls keine Erhöhung gibt es bei den Fahrradtarifen.

Pendler aus dem Umland zahlen hingegen drauf. Der Einzelfahrschein #ABC kostet ab Januar 3,40 statt 3,30 Euro. Gleiches gilt für die Monatskarte ABC, die sich um 60 Cent auf 100,50 Euro verteuert. Eine vergleichsweise geringe Erhöhung, allerdings wird damit erstmals die "magische" 100-Euro-Grenze überschritten. Der Preis für die Jahreskarte steigt um sechs Euro auf 976 Euro.

Im Gegenzug versucht der VBB, #Familien mit Kindern entgegenzukommen. Die geplante Abschaffung des Geschwistertickets ist vom Tisch, es kostet weiterhin 18 Euro im Monat. Zudem können bei Tageskarten künftig bis zu drei Kinder umsonst mitgenommen werden, wobei eine Person älter als 14 sein muss.

"Man kann die Preise nicht unendlich steigern"

Zum dritten Mal berechnet der VBB die neuen Tarife anhand eines Indexes. Er setzt sich zu 83 Prozent aus der Inflationsrate sowie zu jeweils 8,5 Prozent aus den Kraftstoff- und …

Tarife + VBB: Öffentliche Verkehrsmittel Monatskarte für den ABC-Bereich wird teurer – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/oeffentliche-verkehrsmittel-monatskarte-fuer-den-abc-bereich-wird-teurer-24769584

Berlin – Der #Preis der #Monatskarte für Berlin und das #Umland könnte zu Beginn des kommenden Jahres die 100-Euro-Marke übersteigen. Nach Informationen der Berliner Zeitung sieht der aktuelle Vorschlag für die künftigen #Nahverkehrstarife vor, die #Umweltkarte Berlin #ABC auf 100,50 Euro zu verteuern. Derzeit werden dafür noch 99,90 Euro fällig.

Dem Vernehmen nach sollen zum 1. Januar auch die Abopreise für die Umlandpendler steigen. So ist vorgesehen, für die Jahreskarte Berlin ABC künftig 976 Euro zu verlangen. Heute kostet das Zwölf-Monats-Ticket, das im Voraus bezahlt wird, 970 Euro. Geplant ist auch, den Preis für den Einzelfahrschein Berlin ABC von 3,30 auf 3,40 Euro anzuheben. In der kommenden Woche soll die Entscheidung fallen.

Preise sollen regelmäßig steigen

So viel ist sicher: Die Fahrpreise der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der S-Bahn Berlin, von DB Regio und den anderen Verkehrsunternehmen sollen regelmäßig steigen. So haben es die Politiker in Berlin und Brandenburg vereinbart. Ein Index legt fest, wie hoch die Tariferhöhung ausfällt. Er wird vor allem von der Entwicklung der Verbraucherpreise in den vorangegangenen fünf Jahren bestimmt. Auch die Trends bei Strom- und Kraftstoffpreisen fließen in die Rechnung ein.

Zu Beginn dieses Jahres wurden die Tarife in Berlin und Brandenburg um durchschnittlich 1,84 Prozent erhöht. Doch diesmal fällt der Index wie berichtet mit 0,56 Prozent sehr niedrig aus, weil es kaum Inflation gibt. Deshalb werden die Fahrpreise zum 1. Januar 2017 auch nur moderat steigen.

2,80 Euro für die Einzelfahrt

Die Berliner sind in dieser Hinsicht sogar noch besser dran als die …

VBB: VBB-Steckbriefe zeigen Verkehrsverträge im SPNV Wer fährt wo, wie lange und womit auf den Schienen im VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-steckbriefe-zeigen-verkehrsvertraege-im-spnv/676823.html

Mehr als 70 Millionen Zugkilometer #Verkehrsleistung hat der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg für den #Schienenpersonennahverkehr (#SPNV) in diesem Jahr bestellt. Rund 495 Millionen Fahrgäste waren im vergangenen Jahr mit den Zügen des Regional- und S-Bahnverkehrs auf insgesamt 62 Linien in Berlin und Brandenburg unterwegs. Welche #Leistungen die #Eisenbahnverkehrsunternehmen auf welchen Linien erbringen, regeln Verkehrsverträge, die in wettbewerblichen Vergabeverfahren im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg vom VBB vergeben werden. Den Vergabeprozess und die wesentlichen Eckpunkte der derzeitig gültigen Verkehrsverträge #veröffentlicht der VBB nun erstmalig auf der seiner Homepage unter VBB.de/wettbewerb-bahnverkehr.

Im VBB sind zurzeit sechs Eisenbahnverkehrsunternehmen über Verkehrsverträge mit Verkehrsleistungen beauftragt: DB Regio AG (Regionen Nordost und Südost), S-Bahn Berlin GmbH, Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG), NEB Betriebsgesellschaft mbH (NEB), Hanseatische Eisenbahn GmbH (HANS) und Bayrische Oberlandbahn GmbH (BOB). Die VBB-Steckbriefe fassen die wichtigsten Eckpunkte der einzelnen Vergabenetze im Verbundgebiet zusammen. Prägnant aufbereitet und mit Grafiken versehen, können Interessierte sich mithilfe der Steckbriefe schnell einen Überblick verschaffen. Informationen gibt es u.a. über die Strecken, die jeweiligen Betreiber und die bestellten Fahrzeuge einschließlich Sitzplatzkapazitäten und Qualitätsstandards. In dieser Form der Darstellung sind die VBB-Steckbriefe bislang noch einmalig in Deutschland. Der VBB möchte mit der Veröffentlichung dazu beitragen, das komplexe Vergabeverfahren im SPNV näher zu erläutern und die aus Kundensicht wesentlichen Eckpunkte der Verkehrsverträge übersichtlich aufbereitet zugänglich zu machen.

VBB-Verbundbericht 2016 erschienen Zahlen und Fakten zum Bus- und Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-verbundbericht-2016-erschienen/667616.html

3,8 Millionen #Fahrgäste waren im Jahr 2015 täglich mit den Bussen und Bahnen in Berlin und Brandenburg unterwegs – So viele wie nie zuvor. In welchem Umfang und welcher #Qualität das Verkehrsangebot im vergangenen Jahr erbracht wurde, fasst der #VBB-Verbundbericht 2016 zusammen. Der jährlich erscheinende Bericht enthält Daten und Fakten zum Öffentlichen Personennahverkehr (#ÖPNV) in Berlin und Brandenburg und beschreibt einzelne VBB-Projekte. Der VBB-#Verbundbericht 2016 ist ab sofort im Internet abrufbar unter VBB.de/Verbundbericht.

Im VBB-Verbundbericht 2016 sind unter anderem Zahlen zur Verkehrsleistung der 44 Verkehrsunternehmen im VBB veröffentlicht. Bestellt wurden im Jahr 2015 zum Beispiel:

  • rund 80 Millionen Zugkilometer im Regionalverkehr,
  • rund 33 Millionen S-Bahnkilometer und
  • mehr als 320 Million Buskilometer.

Dabei wurden rund 14.000 Haltestellen und Stationen von den mehr als 7.000 Fahrzeugen des Öffentlichen Nahverkehrs angefahren.

Der VBB-Verbundbericht enthält neben den Statistiken auch die Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Kundenbefragungen und der VBB-Netzzustands- und Stationsanalysen. Durch anschauliche Grafiken werden Hintergründe zur Fahrplangestaltung und zur Entwicklung des ÖPNV-Konzeptes 2030 erläutert. Nicht zuletzt werden die umfangreichen digitalen Aktivitäten des VBB dargestellt, wie z.B. Handyticketing, VBB-App Bus&Bahn, VBB-Fahrinfo und VBBfahrCard.

Regionalverkehr + Bus: 48 Stunden Aktion: Ohne Auto durch die schöne Landschaft des Fläming Ministerin Schneider eröffnet Flämingmarkt Treuenbrietzen, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/48-stunden-aktion-ohne-auto-durch-die-schoene-landschaft-des-flaeming/657118.html

Am kommenden Wochenende können die schöne Landschaft des #Fläming und interessante Orte der Region im Rahmen der #48-Stunden Aktion des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) mit Bahn und #Bus erkundet werden. Eine der Hauptattraktionen ist der #Flämingmarkt in #Treuenbrietzen, den Infrastrukturministerin Kathrin Schneider am Sonnabendvormittag eröffnet.

Termin: Sonnabend, den 10.09.2016

Zeit: 10.00 Uhr

Ort: Vor dem Rathaus Treuenbrietzen, Großstraße 105

„Die Innenstadt von Treuenbrietzen ist ein sehenswertes Beispiel für die positive Entwicklung, die Städte mit historischen Stadtkernen im Land genommen haben. Zahlreiche historische Gebäude sind saniert und werden unter anderem von Verbänden und Vereinen genutzt. Auf diese Weise werden unsere Innenstädte zu lebendigen Mittelpunkten, wo es sich gut auf Stadtfesten wie dem Flämingmarkt feiern lässt. In diesem Jahr ist es wieder leicht dabei zu sein. Busse bringen die Fahrgäste an diesem Wochenende im 30-Minuten-Takt auch an die vielen anderen interessanten Orte in der Region. Von Berlin aus, ist der Fläming gut mit der Bahn erreichbar“ sagte Ministerin Schneider im Vorfeld der Eröffnung des Flämingmarktes.

Während der 48-Stunden-Aktion besteht auch die Möglichkeit eine 1 ½-stündige geführte Busrundtour zu machen, bei der die Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und Aktionen des Flämings zu erleben sind. Der  Flämingmarkt in Treuenbrietzen steht mit auf dem Routenplan. Startpunkt der Busrundtour ist der Bahnhof #Brück (Mark). Die Busse fahren ab 10:13 Uhr bis 17:13 Uhr alle 30 Minuten über Linthe,  Schlalach, Treuenbrietzen, Feldheim,  Niemegk und Locktow zurück zum Startpunkt. Es ist möglich am Ort seiner Wahl auszusteigen und später wieder weiterzufahren. Unter anderem öffnen zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag viele Kirchen und Mühlen ihre Türen. Weitere Informationen auch zu den Verbindungen von und nach Berlin unter:  

http://www.flaeming-havel.de/LAG-FH/48-Stunden-Flaeming/K639.htm

http://www.vbb.de/de/article/sehenswertes/ausflugsziele-brandenburg/48-stunden-flaeming-am-10-und-11-september-2016/551467.html

VBB + Straßenverkehr: Sicherer Schulweg – Unterwegs mit Bus und Bahn VBB-Medienpaket zur Schulwegsicherheit, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/sicherer-schulweg-unterwegs-mit-bus-und-bahn/646523.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat in #Kooperation mit verschiedenen Partnern Materialien zur #Schulwegsicherheit entwickelt. Die Arbeitsmaterialien sind geeignet für Vorschulkinder, Schulanfänger und Grundschüler der 1. bis  4. Klasse in den Ländern Berlin und Brandenburg. Das gesamte Paket zur Schulwegsicherheit besteht aus einer DVD, einem Mal- und Beschäftigungsbuch und einem Unterrichtsmodul und kann unterVBB.de/Schulwegsicherheit kostenfrei bestellt werden.

Viele Kinder fahren bereits ab der Einschulung mit #Bus, #Straßenbahn oder auch #RegionalBahn zur #Schule. Dabei sind sie mit verschiedenen Gefahrenquellen konfrontiert: Auf dem Weg zur Haltestelle oder zum Bahnhof, während der Fahrt im Fahrzeug und auch beim Aussteigen. Eine frühzeitige Aufklärung der Kinder über das richtige Verhalten im Nah- und Schülerverkehr schützt vor möglichen Risiken. Deshalb hat der VBB gemeinsam mit fünf Verkehrsunternehmen und weiteren Kooperationspartnern ein ganzes Paket an Unterrichtsmaterialien zur Schulwegsicherheit entwickelt. Diese Medien sollen die Verkehrserziehung für Kinder der 1. – 4. Klasse in Schulen und Freizeiteinrichtungen unterstützen.

DVD: Unterwegs zur Schule – sicher mit Bus, Tram und Bahn

Gezeichnete Figuren und eine altersgerechte filmische Umsetzung geben Kindern im Alter von fünf bis zehn Jahren Orientierung zum richtigen Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln. Weil nicht nur die Regionen Brandenburgs sondern auch die Schulwege und der Nahverkehr regional verschieden sind, wurden insgesamt fünf unterschiedliche Filme in städtischen und ländlichen Regionen gedreht: drei Filme im Bus, ein Film in der Straßenbahn und ein Film in der Regionalbahn. So kann der jeweils passende Film ausgewählt werden: Zur Vertiefung spezieller Themen enthält die DVD zusätzliche Szenen.

Mal- und Beschäftigungsbuch

Dieses Buch wurde speziell für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren entwickelt. Für Kinder, die noch nicht lesen können, sind Vorlagen zur Verkehrssicherheit mit Bus, Tram und Bahn zum Ausmalen enthalten. Ältere Kinder können sich mit Wissensfragen zum sicheren Schulweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln beschäftigen. Gemeinsam macht es am meisten Spaß und sicherlich können Eltern, Erzieher|innen und Lehrer|innen helfen, damit der Schulweg sicher wird.

Unterrichtsmaterial „Schulweg- und Schulbustraining“

Dieses besteht aus Unterrichtsanleitungen und Arbeitsblätter für die Grundschullehrer|innen zur Verkehrserziehung, die ein Kooperationspartner unter Nutzung unserer Busschulfilme erarbeitete. Sie können dieses Unterrichtsmaterial und die Arbeitsblätter gern nutzen.

Tarife: Sozialticket für Berlin und Brandenburg? aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Warum gibt es kein #Mobilitätsticket/ #Sozialticket
für das #gesamte #Verbundgebiet des Verkehrsverbundes
Berlin-Brandenburg (#VBB), um einkommensschwächeren
Menschen die Benutzung des Öffentlichen
Personennahverkehrs zu erleichtern, obwohl beispielsweise
viele Orte in Brandenburg via Bus und Bahn nur mit
Durchquerung Berlins erreichbar sind? Stehen der Ausweitung
konkrete Hindernisse oder Barrieren entgegen?
Wenn ja, welche?
Antwort zu 1: Der Senat kann nachvollziehen, dass es
bei Betroffenen insbesondere im Land Brandenburg, die
darauf angewiesen sind, den länderübergreifenden Nahverkehr
zu nutzen, ein großes Interesse an einem verbundweiten
Mobilitätsticket gibt. Der Verkehrsverbund
Berlin Brandenburg (VBB) GmbH hat die entsprechenden
Rahmenbedingungen analysiert und festgestellt, dass
erhebliche rechtliche und verwaltungstechnische Hindernisse
bestehen. Im Einzelnen:
VBB-Tarife werden in der Regel für das gesamte Verbundgebiet
angeboten. Dies ist beim Berliner und Brandenburger
Sozialticket nicht der Fall. In der EUVerordnung
(VO) 1370/2007 sind für Sozialtickets die
jeweiligen Aufgabenträger (Land Berlin bzw. Land Brandenburg
sowie die kommunalen Aufgabenträger) als
zuständige Behörden verankert.
Im Land Brandenburg wird das Mobilitätsticket Brandenburg
angeboten. Die Umsetzung ist nach Auskunft des
Landes verwaltungstechnisch aufwändig. Im Sinne der
EU-Verordnung 1370/2007 wird im Land Brandenburg
seit 2010 ein mehrstufiges Vertragsverfahren mit vielen
Einzelverträgen jährlich zwischen Ministerium, kommunalen
Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen durchgeführt.
Das Land Berlin gewährt den Berliner Verkehrsunternehmen
für das rabattierte Sozial-Ticket S ebenfalls Ausgleichsleistungen
auf vertraglicher Basis.
Auch früher wurden schon diesbezügliche Angebote
(Berlin-Ticket A und Berlin-Karte S) angeboten, die aufgrund
gesetzlicher Neuordnungen und wegfallender Zuschüsse
2004 eingestellt wurden. Mit zeitlichem Abstand
wurde das Berlin-Ticket S zum 1. Januar 2005 aufgelegt.
Eine Kombination des Mobilitätstickets Brandenburg
mit dem Berlin-Ticket S, bzw. ein verbundweit einheitliches
Ticket, bedarf einer Vereinbarung zwischen den
Ländern, denen eine Vereinheitlichung des Berechtigungskreises,
des Tarifangebotes und einer detaillierten
Regelung der Finanzierung und des Mindereinnahmenausgleiches
unter Beachtung der genannten EUVerordnung
vorausgehen muss. Zudem wäre sicherzustellen,
dass die Erweiterung des Fahrtangebots nicht dazu
führt, dass sich das Tarifprodukt für den überwiegenden
Teil der Betroffenen, die nicht auf länderübergreifende
Verkehrsangebote angewiesen sind, verteuert.
Frage 2: Bis wann und in welchen Etappen soll ein
ausgeweitetes Mobilitätsticket/Sozialticket, wie es z.B.
von der Brandenburger Regierung im Koalitionsvertrag
vereinbart wurde, eingeführt werden?
Frage 3: Gab es diesbezüglich Gespräche zwischen
dem Land Brandenburg, dem Land Berlin und dem VBB?
Wenn ja, welche Ergebnisse wurden erzielt? Wenn nein,
warum nicht?
Frage 4: Wie bewertet der Senat die Bedeutung eines
ausgeweiteten Sozial-/Mobilitätstickets für Brandenburger
und Berliner Einwohner-/innen?
Antwort zu 2 – 4: Das Brandenburger Verkehrsministerium
ist im Juli 2015 mit der Bitte um Unterstützung zu
einer gemeinsamen Initiative beider Länder, das Mobilitätsticket
Brandenburg und das Berlin-Ticket S in einem
ergänzenden, länderübergreifenden Sozialtarif zusammenzuführen,
an die für die Finanzierung des Berlin Ticket-S
zuständige Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie
und Forschung herangetreten. Dem Brandenburger
Ministerium wurde mitgeteilt, dass dem Wunsch einer
Ausweitung der Sozialtickets derzeit nicht entsprochen
werden kann und es vorerst keine Überlegungen zu einem
für beide Länder geltenden Sozialticket gebe. Priorität für
das Land Berlin ist es, das Berlin Ticket-S ohne Leistungseinschränkungen
und deutlichen Erhöhung des Preises
anbieten zu können.
Grundsätzlich würde eine Ausweitung der Sozialtickets
– wie in dem Beispiel zur Frage 1 erläutert – insbesondere
Brandenburger Betroffenen zugutekommen. Die
finanzielle Mehrbelastung je Land hinsichtlich der Ausgleichsbeträge
wird auf mindestens. 2 – 5 Mio. Euro pro
Jahr eingeschätzt, je nach Größe der Berechtigtenkreise.
Derzeit muss es im Land Berlin jedoch vorrangig darum
gehen, trotz der erhöhten Inanspruchnahme des Berliner
Sozialtickets durch den Zuzug geflüchteter Menschen
Preis und Leistungsumfang weiterhin anbieten zu können.
Das Ziel einer wechselseitigen Ausweitung der Tickets
musste angesichts dieser neuen Sachlage erst einmal zurückgestellt
werden.
Berlin, den 31. August 2016
In Vertretung
R. L ü s c h e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Sep. 2016)