Für die #U5-Verlängerung wird unter der #Museumsinsel eine neue Station gebaut. Zum Schutz vor Wasser mit einer besonderen Technologie. Berlin. Der Winter in Berlin, der war ja bislang noch nichts. Doch mitten in der Stadt, da gibt es ihn noch – mit beständigen zehn Grad Minus und dicken #Eisbatzen an den Wänden. Nur Pulverschnee und Abfahrtshänge fehlen.
Der Eingang zum heimlichen Winterparadies der Hauptstadt liegt gut gesichert direkt neben der Bertelsmann-Repräsentanz am Boulevard Unter den Linden in Mitte.
Frage 1: Wie viele #Sperrungen entlang der #U6 gab es in den Jahren 2017 und 2018 zwischen #Alt-Tegel und dem Bahnhof Friedrichstraße? a) Wie lange dauerten diese Sperrungen? b) An wie vielen Tagen erfolgten die Sperrungen nicht während der Berliner Schulferien? c) Was waren wie Gründe für die Sperrungen? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „2017: 16.01. bis 29.01.2017: Ersatzverkehr zwischen U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz und U-Bahnhof Wedding, durchgehend a) 14 Tage b) außerhalb der Ferien c) Gleis-und Weichenerneuerung U-Bahnhof Seestraße 04.11. und 11.11.2017: eingleisiger Betrieb im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr zwischen U-Bahnhof Alt-Tegel und U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz a) 2 Tage b) außerhalb der Ferien c) Sondierungsarbeiten am Dammbauwerk zwischen U-Bahnhof Borsigwerke und U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz 2 2018: 03.05. bis 06.05.2018: Pendelbetrieb zwischen U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz und U-Bahnhof Seestraße, durchgehend a) 4 Tage b) außerhalb der Ferien c) Gleisumbau U-Bahnhof Seestraße und Beginn der Grundsanierung des UBahnhofes 22.07. bis 18.10.2018 (Unterbrechung der Arbeiten am 02. und 03.10.2018): eingleisiger Betrieb zwischen U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz und U-Bahnhof Seestraße (So bis Do, 22:00 Uhr bis Betriebsschluss), Umsteigen auf Seestraße und Kurt-Schumacher-Platz erforderlich a) 63 Tage b) Sommerferien bis 17.08.2018, daher an 43 Tagen außerhalb der Ferien c) Gleisbauarbeiten zwischen U-Bahnhof Seestraße und U-Bahnhof Afrikanische Straße im Gleis 2 Richtung Alt-Tegel 24.11. und 25.11.2018: eingleisiger Betrieb zwischen U-Bahnhof Alt-Tegel und UBahnhof Kurt-Schumacher-Platz im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr a) 2 Tage b) außerhalb der Ferien c) Sondierungsarbeiten am Dammbauwerk U-Bahnhof Borsigwerke und UBahnhof Kurt-Schumacher-Platz“ Frage 2: Wie ist der Zustand des #Fahrdamms der U6 zwischen den Bahnhöfen #Borsigwerke und #Kurt-Schumacher- Platz? a) Wann wird dieser Streckenabschnitt #saniert? b) Mit welchem Zeitraum und welchen Einschränkungen müssen die Nutzerinnen und Nutzer der U6 in diesem Zeitraum rechnen? c) Welche alternativen Ausweichmöglichkeiten sind für die Nutzer des ÖPNV in diesem Zeitraum geplant? Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Der Bahndamm zeigt Schäden in Form von Setzungen und Verschiebungen auf Grund der unzureichenden Beschaffenheit des eingebauten Bodenmaterials. Die Gleisanlagen haben ihre Grenznutzungsdauer erreicht und müssen erneuert werden. Die Brücke über die #Seidelstraße ist auf Grund von Schäden durch Risse in der Brückenkonstruktion und durch konstruktive Veränderungen durch fehlerhafte Brückenwiderlager zeitnah zu ersetzen. a) Die Sanierungsarbeiten beginnen im Frühjahr 2021. b) Es wird ein durchgehender Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Kurt Schumacher Platz (zeitweiliger Endpunkt der Linie U6) und dem Bahnhof Alt-Tegel während der Bauzeit für ca. 20 Monate eingerichtet. c) Neben dem eingerichteten Schienenersatzverkehr mit Bussen kann auch die SBahnlinie #S25 (nach Hennigsdorf) genutzt werden.“ 3 Frage 3: Wird diese zu erwartende Baumaßnahme mit der dringenden Sanierung des Tegel Tunnels entlang der #A111 dahingehend koordiniert, dass nicht parallel gebaut wird? a) Gibt es hierzu konkrete Abstimmungsgespräche zwischen Senat, BVG und VLB? Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Während der Sanierungsmaßnahmen im Zuge der A111 und auch bereits im Vorfeld dieser Sanierungsmaßnahmen werden tangierende Baumaßnahmen gebündelt über die VMZ Berlin koordiniert. Eine parallele Durchführung ist durch diese zentrale Aussteuerung ausgeschlossen.“ a) Im Rahmen der „Arbeitsgruppe Koordinierung von Großbaustellen R-, S-, U- und Straßenbahn Berlin“ werden zwischen #Senat, #BVG und #VLB Abstimmungsgespräche zu parallel laufenden Baumaßnahmen geführt. Frage 4: Ist geplant, dass während dieser Bauphase auch die noch fehlende Barrierefreiheit an den Bahnhöfen Borsigwerke und Holzhauser Straße nachgeholt wird? a) Werden während dieser Bauphase auch die Bahnhöfe ertüchtigt? b) Wenn ja, was wird konkret an welchem Bahnhof entlang der gesperrten Strecke baulich getan? Antwort zu 4: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Gesamtmaßnahme besteht aus einer Bündelung der verschiedensten Einzelmaßnahmen. Unter anderem wird der noch ausstehende barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe Borsigwerke und Holzhauser Straße ausgeführt. a) Die Ertüchtigung der im gesperrten Streckenabschnitt liegenden Bahnhöfe ist während des Gesamtprojekts eingeschlossen. b) Für die einzelnen Stationen werden unterschiedlich Teilmaßnahmen notwendig. So werden die nachfolgend im Detail genannten Teilmaßnahmen umgesetzt: Bahnhof Alt-Tegel – Erneuerung von Ausgängen an der Berliner Straße / Alt-Tegel Bahnhof Borsigwerke – Barrierefreier Ausbau und Grundinstandsetzung der Treppenanlagen Bahnhof Holzhauser Straße – Barrierefreier Ausbau und Grundinstandsetzung des Bahnhofes Bahnhof Otisstraße – Instandsetzung der Bahnsteigplatte, Sanierung der Stützen und Dachinstandsetzung Bahnhof Scharnweberstraße – Grundinstandsetzung des Bahnhofes“ Berlin, den 31.01.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Nieselregen, Kälte, Autolärm, endlose Leere und das Grauen im Untergrund. Doch dann findet unser Autor beim Spaziergang eine große Überraschung. Große Güte, wie gut riecht’s denn hier? Das #ICC in Berlin-Charlottenburg ist eigentlich ein Grusel-Ort, unheimlich und doch faszinierend. Beginnen wir unseren kleinen Spaziergang im nass-grauen Niemandsland: am S-Bahnhof #Westkreuz. Dieser Bahnhof, der seit 25 Jahren kein richtiges #Bahnhofsgebäude, sondern nur noch eine Holzbrücke als Zugang hat, liegt einsam im Schatten des ICC – zwischen stillen Kleingärten, tosender A100, stillgelegter Autobahnauffahrt und dem dösenden ICC.
Zum Messedamm hinauf geht’s durch einen langen #Fußgänger-Tunnel unterm ICC durch: „Hallo, ist hier jemand?“ Die Radwege: leer. Logo, hier wohnt …
Frage 1: Inwieweit unterstützt der Senat die Idee, die #U-Bahn in dem oben genannten Abschnitt zu verlängern (unter anderem zur Netzkomplettierung und zur Entlastung der #S1)? Antwort zu 1: Die Verlängerung der #U-Bahn-Linie 3 von #Krumme Lanke zum #Mexikoplatz ist Bestandteil der Planungen des Senats für einen Ausbau des U-Bahn-Netzes. Im #Flächennutzungsplan ist eine #Trassenfreihaltung vorgesehen. Im Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr und im Entwurf des Nahverkehrsplans ist die Verlängerung als #Langfristprojekt enthalten. Frage 2: Wie sehen die nächsten Planungs- und Arbeitsschritte hinsichtlich etwaiger Planungen für den Bau aus? Antwort zu 2: Die U-Bahn-Verlängerung ist langfristig geplant. Die nächsten Arbeitsschritte wären eine Machbarkeitsuntersuchung und eine Nutzen-Kosten-Analyse, bevor dann Detailplanung und Planfeststellung beginnen können. Frage 3: Welche Varianten werden untersucht (bspw. Ein- oder Zweigleisigkeit, ober unterirdisch, Kosten- und Zeitplanung)? 2 Antwort zu 3: In den erforderlichen Untersuchungen müssten alle möglichen Varianten einer Betrachtung unterzogen werden. Frage 4: Mit welchem gesteigerten Fahrgastaufkommen wäre zu rechnen in dem genannten Abschnitt? Antwort zu 4: Vorbetrachtungen haben gezeigt, dass das Fahrgastaufkommen einer U-Bahn- Verlängerung zwischen Krumme Lanke und Mexikoplatz zu den niedrigsten von allen im Kontext der Senats- und Abgeordnetenhaus-Aufträge betrachteten U-Bahn-Abschnitten zählt. Dies ist auch einer der Gründe für die Einstufung als langfristiges Projekt. Die entlastende Wirkung für die S-Bahn-Linie 1 ist gering. Frage 5: Bejahendenfalls zu 1.-4.: Mit welchen Planungs- und Baujahreszahlen ist zu rechnen? Antwort zu 5: Aufgrund der Einstufung als langfristiges Projekt kann kein Zeithorizont für Planung und Bau angegeben werden. Berlin, den 08.01.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Die Berliner #U-Bahn ist ein #Gesamtkunstwerk. Das hat nun auch die Stadt verstanden und erklärt immer mehr Bahnhöfe zu #Baudenkmälern. Entworfen hat sie kein Stararchitekt, sondern ein Beamter.
In #Alt-Mariendorf betritt man die Berliner Untergrundbahn durch einen Pavillon, dessen Nüchternheit an den #Kanzlerbungalow in Bonn erinnert. Fliegendes Flachdach, stählerne Stützen, aus Ziegeln gemauerte Pfeiler, eine Waschbetonmauer mit großen Kieselsteinen, darauf der Stationsname in plastischen Bronzelettern.
Mit der Rolltreppe geht es hinab, vorbei an kleinen, schmalen, hochkant und wild verlegten #Glasfliesen in verschiedenen Rottönen. Auf dem Bahnsteig und in den Tunneln dann noch kleinere #Mosaikfliesen im Kreuzfugenverband, quadratische mal in Gelb-, mal in Weißabstufungen, rechteckige in Mitternachtsblau.
Als die #BVG 1929 gegründet wurde, fuhr die Berliner #U-Bahn bereits seit über 20 Jahren. Begonnen hatte alles aber schon 1897 – mit dem Betrieb im #AEG-Versuchstunnel im #Humboldthain. Den kann man heutzutage besichtigen – mit den Berliner #Unterwelten. rbb: Sie bieten Touren durch den #AEG-Tunnel an, der über 120 Jahre alt ist. Wie lang sind denn inzwischen die Tropfsteine?
Holger #Happel: Das hält sich noch in Grenzen – auch weil wir in den vergangenen Jahren einiges dafür getan haben, dass dieser Tunnel etwas trockener geworden ist. Aber hier und da kann man tatsächlich kleine Tropfsteine sehen, die in den letzten Jahrzehnten gewachsen sind.
Der AEG-Versuchstunnel im Humboldthain gilt als Startschuss für die Berliner U-Bahn. Hatte man damals schon die Zukunftsvision, Massentransporte im #Untergrund zu machen?
Für die Nutzer der Berliner #U-Bahn beginnt das neue Jahr mit Einschränkungen: Der Betrieb auf den Linien #U2 und #U3 wird ab Freitag zwischen der City West und #Gleisdreieck für sieben Wochen vollständig eingestellt. Die U3 verkehrt dann nur noch zwischen Krumme Lanke und #Spichernstraße. Auf der U2 fahren zwischen Zoologischer Garten und #Gleisdreieck keine Züge. Damit bleibt eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs bis zum 24. Februar unterbrochen. Inzwischen weisen auch Hinweisschilder auf den Bahnhöfen auf die Sperrung hin.
Fahrgäste müssen auf die #U1 ausweichen, die zwischen Uhlandstraße und Warschauer Straße fährt. Einen regulären #Ersatzverkehr mit Bussen wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dagegen nicht anbieten. Zusätzliche Fahrzeuge würden auf dem Kurfürstendamm auf den Linien #M19, #M29 und #249 „nur bei Bedarf“ fahren, sagte BVG-Sprecher Markus Falkner. Die Züge der Linie 1 würden zwischen den Bahnhöfen Kurfürstendamm und Gleisdreieck aber weitgehend parallel zu den gesperrten Abschnitten der Linien 2 und 3 fahren. Die Züge der U1 würden mit acht Waggons im #Vier-Minuten-Takt verkehren. Normalerweise sind sie nur mit sechs Waggons und alle zehn Minuten unterwegs. „Dieser Ersatzverkehr auf der Schiene ist um ein Vielfaches leistungsfähiger und schneller als die Option, zusätzliche Busse in die ohnehin oft genug zugestaute …
Die BVG lässt drei Verlängerungen zum Märkischen Viertel, nach Schönefeld und zum Tegeler Flughafengelände untersuchen.
Es ist auch schon wieder fast zehn Jahre her, als in Berlin das letzte Mal eine U-Bahnlinie in Betrieb gesetzt wurde. Seit 2009 pendelt ein Zug die knapp anderthalb Kilometer zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor auf der U55. Ende 2020 soll sich die Rumpflinie mit der U5 verbinden, deren Tunnel riesige Bohrer seit Jahren Unter den Linien vorangetrieben haben.
Für das Berliner U-Bahnnetz bedeutet der Lückenschluss in Mitte die erste echte Erweiterung seit Jahrzehnten. Ob demnächst andere hinzukommen, ist politisch hoch umstritten. Zuletzt ging es nur zögerlich voran. Im Jahr 2000 wuchs die Linie 2 um eine Station von Vinetastraße nach Pankow. Ein paar Jahre zuvor erreichte die U8 die Endstation Wittenau. Die letzten wirklichen Verlängerungen von U-Bahnlinien reichen zurück bis in die 80er-Jahre, als im Westen Spandau und im Osten die Neubaugebiete von Hellersdorf bis nach Hönow angebunden wurden.
Eine Morgenpost-Leserin gab der Redaktion folgenden Ratschlag: „Macht es doch einfacher und schreibt, welche U-Bahnlinien ungestört und normal fahren“, schreibt sie auf der Facebook-Seite der Zeitung als Reaktion auf die jüngsten Berichte zur Situation bei der #U-Bahn. Bereits seit Wochen läuft es beim wichtigsten Transporteur der Stadt (täglich bis zu 1,5 Millionen Fahrgäste) nicht rund, vor allem auf den Linien #U6, #U7, #U8 und #U9 häufen sich #Zugausfälle und #Verspätungen. Ausgerechnet in einer Stadt, in der die große Mobilitätswende – weg vom automobilen Individualverkehr, hin zu mehr Bahn, Tram und Rad – ausgerufen wurde, fährt eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel in die Krise.
Diese Krise kam nicht über Nacht. Für den Berliner #Fahrgastverband#Igeb ist sie vielmehr das Ergebnis einer verfehlten #Verkehrspolitik, an der mit SPD und Linke zumindest zwei der aktuell drei in Berlin regierenden Parteien in den vergangenen zwei Jahrzehnten aktiv beteiligt waren. „Jetzt rächt sich vor allem die Sparpolitik des Ex-Finanzsenators Thilo Sarrazin, der Investitionen in die #Infrastruktur und die #Fahrzeugflotte der U-Bahn über Jahre verhinderte“, sagt Igeb-Sprecher Jens #Wieseke.
Was sind die Gründe für die aktuelle U-Bahnkrise? Eine Analyse:
U-Bahn-Ärger? Ansage vom Chef? Berlins Verkehrssenatorin wehrt sich gegen Kritik. „Früher wurde viel zu wenig in die #U-Bahn investiert“, sagt Regine #Günther. Die #Verkehrschefin äußert sich jetzt doch zum Verkehr in Berlin. Zwei Tage nach Veröffentlichung der #U-Bahn-Sperrungen in der West-City durch den Tagesspiegel meldete sich jetzt Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne). In einer Stellungnahme, die sie am Donnerstag verschickte, widerspricht sie Angaben, dass es für die im Januar und Februar gesperrten U-Bahn-Linien 2 und 3 „keinen #Ersatz“ gibt.
„Auf der #U1 werden doppelt so viele Züge fahren wie sonst und in der City West werden #Buslinien bei Bedarf #verstärkt“, schreibt die Verkehrssenatorin. „Insofern ist die Meldung, dass es keinen Ersatz gäbe, nicht richtig.“