Straßenverkehr: Mehr kostenpflichtige Parkzonen in Berlin geplant, aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/mehr-kostenpflichtige-parkzonen-in-berlin-geplant

Rot-Rot-Grün will die #Parkraumbewirtschaftung ausweiten, um mehr Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn zu animieren. Doch nicht jeder Bezirk spielt mit. Die Grünen sehen noch ein anderes Problem.

Berliner Autofahrer werden künftig an mehr Stellen in der Stadt für ihren #Parkplatz zur Kasse gebeten. Mindestens drei Bezirke planen eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, wie die Senatsverkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Grünen-Abgeordneten Harald Moritz mitteilte. Demnach wollen Tempelhof-Schöneberg, Mitte und Neukölln neue gebührenpflichtige #Parkzonen einrichten, teils noch in diesem Jahr, teils in den kommenden Jahren. In der Nördlichen Luisenstadt in Mitte geht es bereits an diesem Freitag los.
42 Parkzonen mit 104.000 Plätzen

Aktuell gibt es in Berlin laut Verkehrsverwaltung 42 Parkzonen im öffentlichen Straßenraum mit 104.000 bewirtschafteten Plätzen. Im Koalitionsvertrag hat sich Rot-Rot-Grün vorgenommen, die Parkraumbewirtschaftung bis 2021 schrittweise auszuweiten, „mit dem Ziel einer Flächendeckung innerhalb des S-Bahn-Rings”, wie es heißt.

In seiner Antwort auf die Anfrage verweist Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) darauf, dass für die Parkzonen die Bezirke zuständig seien und nicht alle aktuelle Angaben zu ihren Plänen gemacht hätten. Wesentliche Voraussetzung, um solche Zonen einzurichten, sei der „politische Wille …

Straßenverkehr: A 10 wölbt sich vor Hitze Achtung: Autofahrer auf der A 10 zwischen Birkenwerder und Oranienburg müssen derzeit vom Gas gehen. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Birkenwerder/A10-Autobahn-woelbt-sich-vor-Hitze

Birkenwerder: Zwischen der Anschlussstelle #Birkenwerder und Dreieck #Oranienburg wölbt sich auf der linken Fahrspur der Richtungsfahrbahn Hamburg die Fahrbahn aufgrund der #Hitzeeinwirkung um bis zu zehn Zentimeter auf. Darüber informierte Polizeihauptkommissar Sandro Grapentin von der #Autobahnwache Walsleben auf MAZ-Nachfrage. In diesem Bereich bitte langsam fahren!
Gegen 18 Uhr erhielt die #Autobahnpolizei erste Hinweise von Autofahrern. Inzwischen sei die Autobahnmeisterei Birkenwerder verständigt, heißt es. Deren Mitarbeiter waren bereits gemeinsam mit der Polizei gegen 19.15 Uhr vor Ort, um den Schaden zu begutachten.

Aktuell werde geprüft, ob der Schaden mittels einer Fräse kurzfristig repariert werden kann. Parallel wird eine Geschwindigkeitsreduzierung erwogen, informierte der Polizei-Dienstgruppenleiter. Nach seiner Erfahrung sei ein Tempolimit auf 80 km/h zu erwarten, vielleicht sogar auf 60 km/h.
Ähnliches Problem bereits 2015

Bereits vor zwei Jahren machte die Hitze den Straßen in Brandenburg ordentlich zu schaffen. Auf #Autobahnen bereiteten vor allem Abschnitte vor Brücken Probleme, wo die Fahrbahn von #Beton auf #Asphaltbelag wechselt. Hier kam es oft zu Wölbungen, die schnell abgefräst werden müssten. Auf Bundes- und Landstraßen macht indes die Sonne den Asphaltdecken zu schaffen, die durch Hitze klebrig werden.

Im Jahr 2015 waren die Schäden enorm. Fahrbahnen platzten an mehreren Stellen auf. Am schlimmsten traf es den westlichen Berliner Ring bei …

Radverkehr: Dienstfahrräder für Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Welche landeseigenen Unternehmen bzw. Verwaltungen des Landes als auch in den Bezirken bieten ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit für Dienstfahrten auch ein #Dienstfahrrad zu nutzen? (Bitte Auflistung nach Unternehmen/Verwaltung)

Frage 2:

Wie viele Fahrräder stehen dafür in den landeseigenen Unternehmen bzw. Verwaltungen zur Verfügung? (Bitte Auflistung nach Unternehmen/Verwaltung)

 

Antwort zu 1 und zu 2:

Die  Fragen  1  und  2  werden  wegen  ihres  inhaltlichen  Zusammenhangs  gemeinsam beantwortet.

Informationen zum Einsatz von Dienstfahrrädern bei den landeseigenen Unternehmen und Verwaltungen werden nicht regelmäßig erfasst. Die Angaben beruhen auf einer Abfrage, die im Rahmen dieser schriftlichen Anfrage kurzfristig durchgeführt wurde.

Informationen zu den landeseigenen Unternehmen bzw.  Verwaltungen,  die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dienstfahrräder anbieten, sind folgender Tabelle zu entnehmen:

Name Verwaltung bzw. Unternehmen

Anzahl Dienstfahrräder

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Abteilungen III, IV und VLB)

4

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

2

Senatsverwaltung für Kultur und Europa

2

Maxim Gorki Theater

2

Kulturprojekte Berlin GmbH

2

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

3 (im Bereich des Tempelhof Projektes)

BVG

10

Berliner Bäder-Betriebe AöR

8

Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR (BSR)

13

Berliner Wasserbetriebe AöR (BWB)

178

Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM)

7

degewo AG

10

GESOBAU AG

40

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung – Unternehmenssitz

3

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung – Kundenzentren und Tochtergesellschaften

168

STADT UND LAND

Wohnbauten-Gesellschaft mbH

10

WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH

26

Polizei Berlin

743

Gewobag Wohnungsbau- Aktiengesellschaft Berlin

Im Rahmen der Kooperation mit Deezer Nextbike wurde eine Nextbike Station mit ca. 20 Fahrrädern vor dem Sitz der Gewobag errichtet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Nextbike Flotte in Berlin für dienstliche Fahrten kostenfrei nutzen.

Berliner Feuerwehr

Die Berliner Feuerwehr verfügt über einen kleinen Bestand an älteren Dienstfahrrädern. Eine Anzahl der Räder liegt nicht vor.

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

0

Vivantes

0

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

0

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

0

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

0

Senatsverwaltung für Finanzen

0

Die Bereitstellung von  Dienstfahrrädern in den Bezirken wird nicht einheitlich erfasst. Daher kann hierzu keine Aussage getroffen werden.

Frage 3:

Wie viele Beschäftigte der landeseigenen Unternehmen bzw. in den Verwaltungen des Landes und der Bezirke nutzen mittlerweile ein Dienstfahrrad? (Bitte Auflistung der Zahlen nach Unternehmen)

Antwort zu 3:

Angaben zur Nutzung der Diensträder liegen nur vereinzelt vor. Die nachfolgenden Angaben beruhen auf der Abfrage, welche kurzfristig durchgeführt wurde, und geben kein vollständiges Bild wieder.

Die von der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft angebotenen Diensträder nutzen ca. 200 Personen, die der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH ca. 30 Personen und die der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH 8 Personen.

Die seit September 2017 zur Verfügung stehenden E-Bikes der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wurden insgesamt für 19 Dienstgänge genutzt.

26 Dienstfahrräder werden durch die Angehörigen der Fahrradstaffel der Polizei Berlin genutzt.

Frage 4:

Wie viele Dienstwagen konnten in den öffentlichen Betrieben in den letzten drei Jahren durch Job-Fahrräder ersetzt werden?

Antwort zu 4:

Es liegen keine Angaben darüber vor, ob Dienstwagen durch Dienstfahrräder ersetzt wurden.

Frage 5:

Welche Anreize bieten die landeseigenen Unternehmen den Beschäftigten an, um den Umstieg auf ein Dienstfahrrad attraktiv zu machen (Übernahme der kompletten Leasingrate, zusätzliche Abstellplätze, Ladestationen für E-Bikes etc.)?

Antwort zu 5:

Angaben zu dieser Frage liegen nur vereinzelt vor. Die nachfolgenden Angaben beruhen auf der durchgeführten Abfrage und geben kein vollständiges Bild wieder.

Die BVG bietet Dienstfahrräder mit der zugehörigen Ausstattung an. Dazu gehören Fahrradhelme, Pumpen und Schlösser. Außerdem dürfen die Dienstfahrräder auch für den Arbeitsweg genutzt und mit nach Hause genommen werden (keine private Nutzung). Abstellmöglichkeiten werden zur Verfügung gestellt. Allein im letzten Jahr wurden 70 neue Fahrradstellplätze auf dem Betriebshof Lichtenberg und 32 auf dem Betriebshof Marzahn errichtet. Die BVG veranstaltet jährlich einen Radwettbewerb für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in dem auch die mit dem Dienstfahrrad zurückgelegten Kilometer aufgenommen werden.

Auch die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft stellt ihren Mitarbeitenden E-Bikes, sowie Helme, Warnwesten und zusätzliche Abstellplätze zur Verfügung.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gewobag können die Nextbike-Flotte in Berlin für dienstliche Fahrten kostenfrei nutzen. Im Weiteren bietet Nextbike diesen in Kooperation mit der Gewobag eine vergünstigte Jahresmitgliedschaft zu attraktiven Konditionen an.

Die BIM prüft im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes das Angebot von Fahrradleasing/E- Bikes. Dazu gibt es schon Angebote und Gespräche mit verschiedenen Dienstleistern. Auch die GESOBAU AG erarbeitet derzeit ein Konzept zur Förderung von Diensträdern.

Zudem fördert die degewo die Nutzung des Fahrrads für den Arbeitsweg durch Mitmachaktionen, wie z.B. "mit dem Rad zur Arbeit". An den Betriebsstätten der WBM stehen überdachte und gesicherte Abstellplätze zur Verfügung, und die BWB stellen ihren Beschäftigten Ladestationen für private Elektrofahrräder in der Unternehmenszentrale zur Verfügung.

Frage 6:

Welche Leasinganbieter für Diensträder gibt es in Berlin?

Antwort zu 6:

Es gibt zahlreiche Leasinganbieter, die sich auf Diensträder spezialisieren. Zu den Anbietern, die auch über Partnerhändler in Berlin vertreten sind, gehören unter anderem Eurorad, Jobrad, Businessbike, Bikeleasing, Lease-A-Bike, Mein-Dienstrad und Company Bike Solutions. Die Geschäftsstellen dieser Anbieter liegen nicht unbedingt in Berlin.

Frage 7:

Welche weiteren Maßnahmen plant der Senat um die Anzahl an Pkw-Dienstwagen in Berlin zu reduzieren?

 

Antwort zu 7:

Zu dieser Frage liegen keine Angaben vor.

 

Berlin, den 24.05.2018 In Vertretung

 

Jens-Holger Kirchner Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Ende für SMS-Parktickets in Prenzlauer Berg zum 1. Juni 2018, aus Senat

www.berlin.de

 Die bislang in den #parkraumbewirtschafteten Zonen des Bezirkes Pankow angebotene Möglichkeit des #bargeldlosen Bezahlens der Parkgebühren mittels #SMS wird zum 1. Juni 2018 eingestellt. Für eine berlinweit einheitliche Angebotslandschaft steht dann für bargeldlose Zahlungen ausschließlich das sogenannte Handyparken, also das Zahlen über eine #Smartphone-App bei allen Anbietern zur Verfügung.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Radverkehr: Fahrradfreundliche Ampeln -„Grüne Welle für den Radverkehr“, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wo wurden die Modellprojekte der #Radverkehrsstrategie zur Fahrradfreundlichen Koordinierung von #Lichtsignalanlagen (#"Grüne Welle für den Radverkehr") bisher in Berlin umgesetzt?

Antwort zu 1:

Das #Modellprojekt wurde unter Federführung der Technischen Universität Berlin (TU) als Forschungsprojekt im Rahmen des Nationalen #Radverkehrsplans (gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur -#BMVI-) mit Unterstützung des Landes Berlin durchgeführt. Das Projekt bestand aus zwei Phasen:

In der ersten Phase wurden auf insgesamt sechs Berliner Hauptverkehrsstraßen (Bernauer Straße, Hardenbergstraße, Uhlandstraße, Mühlenstraße, Müllerstraße, Wilhelmstraße) Möglichkeiten und Grenzen der #Radverkehrsbeschleunigung durch die Koordinierung von Lichtsignalanlagen (LSA) durch Verkehrssimulationen ermittelt.

In der zweiten Phase wurde durch einen #Pilotbetrieb in der #Uhlandstraße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die Wirksamkeit der ausgewählten Maßnahmen und Erkenntnisse aus den Simulationen bestätigt.


Frage 2:

Nach welchen Kriterien wurden die Strecken ausgewählt?
 
Antwort zu 2:

Die Auswahl der Uhlandstraße für den Pilotbetrieb erfolgte,

•    da hier das Modellprojekt zeitnah umsetzbar war,
•    keine größeren Umbauvorhaben anstanden,
•    keine Konkurrenz zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) besteht,
•    diese Radverkehrshauptroute eine Route mit starker Nachfrage bzw. hoher Bedeutung für den Radverkehr ist sowie
•    die geeigneten Knotenpunktsabstände ausweist.

Darüber hinaus hat das Land Berlin in der Belziger Straße bereits auf einer wichtigen Route für den Radverkehr durch verkehrstechnische Maßnahmen an den Lichtsignalanlagen erste Erkenntnisse zur Radverkehrsbeschleunigung gewinnen können.


Frage 3:

Wurden dazu Daten erhoben über die Verkehrsströme auf zwei Rädern, z.B. welche Radwege am meisten genutzt werden und wo Radfahrende wie schnell fahren können? Sind weitere Projekte zu Datenerhebungen in dieser Art geplant, die die "Verkehrssteuerung vor Ampeln optimieren"?

Antwort zu 3:

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden Erhebungen der Verkehrsstärken im Kfz- Verkehr, im Radverkehr und im Fußgängerverkehr durchgeführt. Auf ausgewählten Teilabschnitten, der untersuchten Streckenabschnitte erfolgten zusätzlich Messungen zur Ermittlung der lokalen Fahrgeschwindigkeiten im Radverkehr. Die Messungen dienten der Ableitung der anzusetzenden Progressionsgeschwindigkeiten für den Aufbau der grünen Welle im Radverkehr.


Frage 4:

Nach welchen Geschwindigkeiten richten sich die Ampelschaltungen für die radverkehrsfreundliche „Grüne Welle“?

Antwort zu 4:

Im Rahmen des erwähnten Forschungsprojektes wurden Messungen im Berliner Stadtgebiet durchgeführt, Richtlinien ausgewertet und auch bereits durchgeführte Projekte in anderen Städten herangezogen. Es stellte sich dabei heraus, dass eine Geschwindigkeit von 20 km/h für die Radfahrenden im Durchschnitt anzunehmen ist.
Diese Geschwindigkeit liegt am oberen Ende der in den Richtlinien für Lichtsignalanlagen angeführten Werte (16-20 km/h) und führt zu einer Harmonisierung der Geschwindigkeiten, sowohl bei den langsameren als auch bei den schnelleren Radfahrenden.


Frage 5:

Welche Ergebnisse haben die Modellversuche gezeigt, zum Beispiel in Bezug auf die Verstetigung von Radverkehrsflüssen?
 
Antwort zu 5:

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes befindet sich in der Endredaktion. Die Ergebnisse können erst nach Freigabe durch das BMVI (voraussichtlich im Sommer) veröffentlicht werden.


Frage 6:

Wo wurden in den letzten drei Jahren, wenn neue Ampeln gebaut oder Signalprogramme geändert wurden, geprüft ob eine Grüne Welle für den Radverkehr möglich ist?

Antwort zu 6:

Es gab nach der Einrichtung einer Radverkehr-Grünen-Welle auf einem Teilstück in der Belziger Straße und dem TU-Projekt bislang keine weiteren Projekte zur Einrichtung von weiteren Grünen Wellen für den Radverkehr.


Frage 7:

Welche weiteren Maßnahmen plant der Senat um Wartezeiten vor roten Ampeln für Radfahrerende und zu Fuß gehende möglichst gering zu halten?

Antwort zu 7:

Über die Auswahl weiterer Modellstrecken soll nach Vorlage des Abschlussberichts des Forschungsprojektes entschieden werden.

Die Wartezeit vor roten Ampeln ist darüber hinaus nur eines von vielen Kriterien zur Schaltung von Lichtsignalanlagen (LSA). Dieses Kriterium steht beispielsweise im direkten Gegensatz zur Forderung nach langen Grünzeiten für den Fußverkehr, da der Querverkehr (inklusive Radverkehr) zur gleichen Zeit Rot hat. Das Wartezeit-Kriterium kann somit nicht isoliert im Rahmen von zukünftigen Maßnahmen an LSA betrachtet werden.


Frage 8:

Wie schätzt der Senat die Möglichkeit ein, auf Displays die verbleibenden Sekunden bis zum nächsten Signalwechsel für Radfahrende anzuzeigen, wie es Kopenhagen vormacht?

Antwort zu 8:

Eine Restzeitanzeige ist für LSA mit einem statischen Umlauf denk- und umsetzbar. Im Berliner Stadtgebiet wird jedoch vermehrt, auch zur Verbesserung des ÖPNV, der Einsatz verkehrsabhängiger Steuerungen forciert. Hierdurch können die Grünzeiten dem Verkehrsaufkommen individueller angepasst werden. Diese Flexibilität bedingt jedoch, dass die Schaltzeitpunkte variabel und sowohl Grünbeginn als auch Grünende einer Signalgruppe nicht exakt vorhersagbar sind. Eine Restzeitanzeige ist in diesen Fällen somit nicht möglich. Ferner wird insbesondere das Problem des Frühstartens gesehen.
Dieses Phänomen ist bei statischen Wechseln von Signalzeichen (Fußgänger kurz vor Kfz) auf Seiten des Fahrverkehrs bereits heute zu erkennen. Ein von der Ferne zu erkennender Countdown-Zähler würde das Phänomen verschärfen und gegebenenfalls zu
 
einer Reduzierung der Freigabezeiten zugunsten erhöhter (Sicherheits-)Zwischenzeiten führen. Dies würde dann jedoch die Leistungsfähigkeit aller Verkehrsteilnehmenden betreffen und das gewünschte Ziel konterkarieren.


Berlin, den 22.05.2018 In Vertretung

Jens-Holger Kirchner Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Neu verkabelt, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressemitteilungen/Detailansicht?newsid=2556

Auf der #Landsberger Allee, zwischen Judith-Auer-Straße und dem S-Bahnhof Landsberger Allee, arbeitet die BVG ab Montag an den unter der Straße liegenden #Stromkabeln für die #Straßenbahn. Die 1.800 Meter Kabel, die nun erneuert werden, leiten der #Oberleitung den #Fahrstrom zu. Trotz der Arbeiten fahren die Straßenbahnen wie gewohnt weiter, sodass sich für die Fahrgäste der BVG nichts ändert. Aufgrund der Bauarbeiten wird es aber in unterschiedlichen Abschnitten zu Einschränkungen für den Individualverkehr kommen.

Von Montag, 28. Mai, bis Donnerstag, 5. Juli 2018, muss zwischen Judith-Auer-Straße und Oderbruchstraße in beide Fahrtrichtungen eine Fahrspur gesperrt werden. Im Anschluss folgt der Abschnitt zwischen Oderbruchstraße und dem S-Bahnhof Landsberger Allee. Die Bauarbeiten dauern insgesamt bis Freitag, 24. August 2018, an.

Radverkehr: Kreuzberg setzt sich durch XXL-Radwege sollen ab September gebaut werden – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/kreuzberg-setzt-sich-durch-xxl-radwege-sollen-ab-september-gebaut-werden-30515412

Zwei Meter breite, mit Pollern abgetrennte und grün markierte #Radstreifen: Nach monatelangen Verzögerungen sollen diese #XXL-Radwege der Zukunft nun doch gebaut werden, voraussichtlich ab September an der #Hasenheide an der Bezirksgrenze von Friedrichshain-Kreuzberg zu Neukölln.

Wie der rbb berichtet, hält der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Einwände der #Feuerwehr gegen die verbreiterten Radspuren für wenig stichhaltig. Denn dort, wo die breiten #Radwege hinsollen, stünden jetzt parkende Autos – für die Feuerwehr und deren Einsatzwagen ergäben sich somit keine Verschlechterungen im Vergleich zur bestehenden Situation.

Ursprünglich sollten die neuen Radwege unmittelbar nach Ende der Frostperiode angelegt werden. Die Feuerwehr argumentierte, ihrer Einsatzwagen könnten womöglich nicht mehr nahe genug an brennende Häuser heranrücken, um im Notfall Menschen über Drehleitern zu retten. Auch wurde angeführt, die Poller am Rande der Radwege könnten …

Straßenverkehr: Boblitz Autobahn-Flickenteppich wird wieder Piste, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/autobahn-flickenteppich-wird-wieder-piste_aid-22851133

Fünf #Baustellen auf  den #A13 und #A15 rücken dem #Betonkrebs zu Leibe und verlangen viel Geduld für Autofahrer in der Lausitz.   Von Christian Taubert

Den Pfingstverkehr auf den Autobahnen der Lausitz haben die Baustellenplaner noch abgewartet:  Jetzt aber nimmt Gestalt an, was zu Jahresbeginn angekündigt wurde. Bautrupps rücken dem sogenannten Betonkrebs auf den Autobahnen 13 und 15 zwischen der polnischen Grenze, Cottbus und Berlin zu Leibe. Vor allem von Pendlern wird bis Ende August und in den September hinein viel Geduld abverlangt. Denn gleich auf fünf Autobahnabschnitten wird es Tempolimit und Fahrbahneinengungen geben. Es muss mehr Zeit zum und vom Arbeitsplatz jenseits der Lausitz eingeplant werden.
Schon am Dienstag nach Pfingsten hat der Landesbetrieb Straßenwesen mit der Einrichtung der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Barth begonnen. Bis  Mitte August wird hier eine Asphaltschicht über den defekten Beton gezogen. Wie Bauüberwacher Thomas Mattuschka vom Landesbetrieb Straßenwesen der RUNDSCHAU erläutert, wird diese Methode an vier der fünf Betonkrebs-Abschnitten angewandt. Dass es erneut zur Blasenbildung im Asphalt kommen könnte, wie es vor gut sieben Jahren auch auf der A 15 bei Cottbus der Fall war – diese Gefahr sei inzwischen weitgehend ausgeschlossen worden. Heute werde eine Dichtungsschicht zwischen Beton und Asphalt eingezogen, sagt Mattuschka und fügt hinzu, dass das manuelle Aufbohren der Asphaltblasen wohl der Vergangenheit angehört.
Während die Sanierung mit einer Asphaltschicht schneller geht und deshalb öfter angewandt wird, „haben wir uns für die fast fünf Kilometer zwischen Freiwalde und Duben …

Straßenverkehr: Barrierearme Ampelanlagen, aus Senat

www.berlin.de

Frage:

Wie viele #Lichtzeichenanlagen sind, aufgegliedert nach Bezirken, derzeit nicht #barrierearm, bzw. mit Signalanlagen für #Sehbehinderte ausgestattet?

Antwort:

Bei der Beantwortung dieser Frage wird davon ausgegangen, dass mit dem Begriff

„Barrierearme Ampelanlagen“ die zusätzliche Ausrüstung von #Lichtsignalanlagen (#LSA) mit akustischen Signalgebern für #blinde und #sehbehinderte Mitmenschen gemeint ist. Eine Übersicht, an welchen LSA die #Borde für #Gehbehinderte abgesenkt sind, liegt dem Senat nicht vor.

Bezirk

LSA-Anlagen gesamt

mit akustischen Signalgebern

ohne akustische Signalgeber

Charlottenburg-Wilmersdorf

282

113

169

Friedrichshain-Kreuzberg

164

82

82

Lichtenberg

112

93

19

Marzahn-Hellersdorf

104

88

16

Mitte

302

199

103

Neukölln

132

71

61

Pankow

148

129

19

Reinickendorf

135

42

93

Spandau

156

72

84

Steglitz-Zehlendorf

223

101

122

Tempelhof-Schöneberg

236

87

149

Treptow-Köpenick

126

102

24

 

Gesamt

 

2120

 

1179

 

941

Berlin, den 16.05.2018 In Vertretung

Jens-Holger Kirchner Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Sicherheit im Straßenverkehr, aus Senat

www.berlin.de

Vorbemerkung:

Die in der Antwort zu Frage 4 genannten fünf Hauptunfallursachen beziehen sich auf

die Gesamtzahl der polizeilich registrierten #Verkehrsunfälle. Sie sind diejenigen, die im Rahmen der #Verkehrsunfallaufnahme am häufigsten festgestellt worden sind.

Die von der Polizei Berlin u. a. im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz zur #Verkehrssicherheitslage publizierten fünf #Hauptunfallursachen decken sich nicht vollständig mit den in der Beantwortung dieser Schriftlichen Anfrage dargestellten Ursachen. Sie beziehen sich vielmehr auf die präventionsrelevanten Verkehrsunfälle, denen mit polizeilichen Maßnahmen im Rahmen der #Verkehrsüberwachung und

-unfallprävention begegnet werden kann.

  1. viele Verkehrsunfälle sind in den Jahren 2010 bis 2017 polizeilich erfasst worden? In wie vielen dieser Fälle waren ausschließlich #Kraftfahrzeuge beteiligt? In wie vielen Fällen Radfahrer und Kraftfahrzeuge? In wie vielen Fällen #Fußgänger und #Radfahrer? In wie vielen dieser Fälle ausschließlich Radfahrer?

Zu 1.:

Die  Daten  zu  den  Verkehrsunfällen  (VU)  sind  der  nachfolgenden  Tabelle  zu entnehmen.

Jahr

Gesamt- VU

VU ausschl. mit Kfz- Beteiligung

VU           mit Rad-/Kfz- Beteiligung

VU mit Rad-

/Fußgänger- Beteiligung

VU              mit

ausschl. Rad- Beteiligung

2010

130.502

122.381

5.818

408

659

2011

130.463

120.945

6.954

468

742

2012

130.782

121.311

6.932

444

745

2013

130.930

121.971

6.581

426

754

2014

132.718

123.027

7.279

473

782

2015

137.713

127.835

7.305

469

681

2016

141.155

131.489

7.152

419

700

2017

143.424

134.152

6.674

437

618

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

  1. verteilen sich die Hauptunfallverursacher (absolut und relativ) in den jeweiligen Jahren

    • Altersgruppen

Zu 2. a):

Die Daten sind den nachstehenden Tabellen zu entnehmen.

Absolut

Jahr

Kinder (bis unter 15 Jahre)

Jugend- liche (15    bis

unter 18 Jahre)

junge Erwachsene (18            bis

unter         25

Jahre)

Erwachsene (25            bis

unter         45

Jahre)

Erwachsene (45            bis

unter         65

Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

2010

590

230

13.119

47.229

37.503

11.915

2011

667

291

12.289

44.098

36.600

12.567

2012

617

275

12.388

45.145

38.160

13.418

2013

600

234

11.734

45.130

39.904

14.044

2014

573

308

11.237

45.900

40.332

14.928

2015

606

295

11.325

46.859

41.794

16.030

2016

589

330

11.770

47.593

42.455

16.656

2017

589

317

12.359

48.059

42.477

17.030

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Relativ (im prozentualen Verhältnis zu den Gesamtunfällen)

Jahr

Kinder (bis unter 15 Jahre)

Jugend- liche (15    bis

unter 18 Jahre)

junge Erwachsene (18            bis

unter         25

Jahre)

Erwachsene (25            bis

unter         45

Jahre)

Erwachsene (45            bis

unter         65

Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

2010

0,46%

0,18%

10,13%

36,46%

28,95%

9,20%

2011

0,52%

0,22%

9,49%

34,05%

28,26%

9,70%

2012

0,48%

0,21%

9,54%

34,77%

29,39%

10,33%

2013

0,46%

0,18%

9,03%

34,72%

30,70%

10,80%

2014

0,43%

0,23%

8,52%

34,81%

30,58%

11,32%

2015

0,44%

0,22%

8,28%

34,24%

30,54%

11,71%

2016

0,42%

0,24%

8,39%

33,92%

30,26%

11,87%

2017

0,41%

0,22%

8,68%

33,74%

29,82%

11,96%

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

  • Verkehrsmitteln (Fußgänger/Radfahrer/Motorradfahrer/PKW/LKW/andere

Zu 2. b):

Absolut

Jahr

Fußgänger

Radfahrer

motorisierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

1.138

2.885

1.655

90.906

19.302

13.636

2011

1.264

3.388

1.904

90.299

17.806

14.835

2012

1.186

3.336

1.749

91.948

16.920

14.692

2013

1.113

3.189

1.626

92.132

16.816

15.124

2014

1.118

3.574

1.774

92.977

16.153

16.280

2015

1.203

3.570

1.731

96.737

16.317

17.292

2016

1.194

3.388

1.575

98.517

16.913

18.709

2017

1.208

3.170

1.679

99.681

17.378

19.306

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Relativ (im prozentualen Verhältnis zu den Gesamtunfällen)

Jahr

Fußgänger

Radfahrer

motorisierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

0,88%

2,23%

1,28%

70,19%

14,90%

10,53%

2011

0,98%

2,62%

1,47%

69,73%

13,75%

11,46%

2012

0,91%

2,57%

1,35%

70,82%

13,03%

11,32%

2013

0,86%

2,45%

1,25%

70,87%

12,94%

11,63%

2014

0,85%

2,71%

1,35%

70,50%

12,25%

12,34%

2015

0,88%

2,61%

1,26%

70,69%

11,92%

12,64%

2016

0,85%

2,41%

1,12%

70,22%

12,06%

13,34%

2017

0,85%

2,23%

1,18%

69,99%

12,20%

13,56%

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

  1. verteilen sich die getöteten Verkehrsteilnehmer (absolut und relativ) in den jeweiligen Jahren

    • Altersgruppen

Zu 3. a):

Die Daten sind den nachstehenden Tabellen zu entnehmen.

Absolut

Verkehrs- unfalltote nach Alters- gruppen

Kinder (bis unter 15

Jahre)

Jugend- liche (15    bis

unter 18 Jahre)

junge Er- wachsene (18      bis

unter 25 Jahre)

Er- wachsene (25        bis

unter      45 Jahre)

Er- wachsene (45        bis

unter      65 Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

2010

3

0

5

8

10

18

2011

0

1

7

13

16

17

2012

1

1

4

8

12

16

2013

1

0

2

12

14

8

2014

0

1

7

7

16

21

2015

1

0

2

10

17

18

2016

0

2

7

14

7

26

2017

1

0

3

4

11

17

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Relativ (im prozentualen Verhältnis zu den Gesamtunfällen)

Verkehrs- unfalltote nach Alters- gruppen

Kinder (bis unter 15

Jahre)

Jugend- liche (15    bis

unter 18 Jahre)

junge Er- wachsene (18      bis

unter 25 Jahre)

Er- wachsene (25        bis

unter      45 Jahre)

Er- wachsene (45        bis

unter      65 Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

2010

6,82%

0,00%

11,36%

18,18%

22,73%

40,91%

2011

0,00%

1,85%

12,96%

24,07%

29,63%

31,48%

2012

2,38%

2,38%

9,52%

19,05%

28,57%

38,10%

2013

2,70%

0,00%

5,41%

32,43%

37,84%

21,62%

2014

0,00%

1,92%

13,46%

13,46%

30,77%

40,38%

2015

2,08%

0,00%

4,17%

20,83%

35,42%

37,50%

2016

0,00%

3,57%

12,50%

25,00%

12,50%

46,43%

2017

2,78%

0,00%

8,33%

11,11%

30,56%

47,22%

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

  • Verkehrsmitteln (Fußgänger/Radfahrer/Motorradfahrer/PKW/LKW/andere)?

Zu 3. b):

Absolut

Verkehrs- unfalltote nach Verkehrs- beteiligung

Fußgänger

Radfahrer

motorisierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

24

6

9

4

0

1

2011

29

11

11

1

1

1

2012

17

15

6

1

0

3

2013

14

9

4

6

1

3

2014

21

10

12

4

0

5

2015

19

10

6

9

0

4

2016

21

17

10

4

0

4

2017

13

9

5

6

0

3

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Relativ (im prozentualen Verhältnis zu den Gesamtunfällen)

Verkehrs- unfalltote nach Verkehrs- beteiligung

Fußgänger

Radfahrer

motorisierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

54,55%

13,64%

20,45%

9,09%

0,00%

2,27%

2011

53,70%

20,37%

20,37%

1,85%

1,85%

1,85%

2012

40,48%

35,71%

14,29%

2,38%

0,00%

7,14%

2013

37,84%

24,32%

10,81%

16,22%

2,70%

8,11%

2014

40,38%

19,23%

23,08%

7,69%

0,00%

9,62%

2015

39,58%

20,83%

12,50%

18,75%

0,00%

8,33%

2016

37,50%

30,36%

17,86%

7,14%

0,00%

7,14%

2017

36,11%

25,00%

13,89%

16,67%

0,00%

8,33%

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

  • Hauptunfallverursachern?

Zu 3. c):

Absolut

Jahr

Fußgänger

Radfahrer

motorisierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

11

2

5

19

7

0

2011

21

4

4

18

6

1

2012

7

7

3

13

8

3

2013

9

5

3

14

6

0

2014

14

5

2

24

6

0

2015

11

6

2

23

6

0

2016

14

6

4

20

11

0

2017

7

2

4

17

5

1

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Relativ (im prozentualen Verhältnis zu den Gesamtunfällen)

Jahr

Fußgänger

Radfahrer

motorisierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

25,00%

4,55%

11,36%

43,18%

15,91%

0,00%

2011

38,89%

7,41%

7,41%

33,33%

11,11%

1,85%

2012

17,07%

17,07%

7,32%

31,71%

19,51%

7,32%

2013

24,32%

13,51%

8,11%

37,84%

16,22%

0,00%

2014

27,45%

9,80%

3,92%

47,06%

11,76%

0,00%

2015

22,92%

12,50%

4,17%

47,92%

12,50%

0,00%

2016

25,45%

10,91%

7,27%

36,36%

20,00%

0,00%

2017

19,44%

5,56%

11,11%

47,22%

13,89%

2,78%

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

  1. verteilen sich die Hauptunfallursachen

    • Altersgruppen

Zu 4. a):

Die Daten sind den nachstehenden Tabellen zu entnehmen.

HUU*

Kinder (bis  unter     15 Jahre)

Jugend- liche

(15       bis

unter     18 Jahre)

junge Er- wachse- ne

(18       bis

unter     25 Jahre)

Er- wachse- ne

(25       bis

unter     45 Jahre)

Er- wachse- ne

(45       bis

unter     65 Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

Ungenügender Sicherheitsabstand

2010

86

62

5.731

20.537

15.401

4.522

2011

90

72

5.349

18.989

14.693

4.619

2012

87

69

5.389

19.694

15.515

5.094

2013

86

49

5.086

19.363

16.357

5.412

2014

96

79

4.947

20.195

16.684

5.866

2015

110

76

4.938

20.581

17.277

6.388

2016

82

85

5.155

20.958

17.623

6.669

2017

87

87

5.500

21.193

17.609

6.906

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

2010

4

5

2.656

10.134

8.557

3.252

2011

8

9

2.566

9.898

8.558

3.420

2012

0

6

2.482

10.058

8.921

3.746

2013

1

10

2.560

10.377

9.378

3.901

 

 

 

 

 

 

 

2014

2

8

2.331

10.010

9.383

4.284

2015

5

6

2.425

10.361

9.618

4.388

2016

1

16

2.540

10.767

9.921

4.570

2017

2

16

2.701

10.869

9.873

4.633

fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

2010

1

8

1.290

5.153

4.708

1.227

2011

5

5

1.277

5.243

5.048

1.432

2012

0

9

1.256

4.963

4.978

1.389

2013

1

5

1.291

5.363

5.345

1.533

2014

0

6

1.181

5.261

5.251

1.547

2015

1

11

1.314

5.729

5.971

1.829

2016

1

13

1.297

5.756

5.894

1.813

2017

2

12

1.388

5.761

5.878

1.807

Fehler beim Abbiegen

2010

12

12

1.116

4.062

3.448

908

2011

14

14

1.080

4.069

3.648

1.050

2012

6

12

1.130

4.234

3.984

1.058

2013

10

20

1.065

4.185

4.001

1.106

2014

13

18

948

4.066

3.984

1.130

2015

10

7

952

4.052

3.925

1.139

HUU*

Kinder (bis  unter     15 Jahre)

Jugend- liche

(15       bis

unter     18 Jahre)

junge Er- wachse- ne

(18       bis

unter     25 Jahre)

Er- wachse- ne

(25       bis

unter     45 Jahre)

Er- wachse- ne

(45       bis

unter     65 Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

2016

14

15

1.015

3.972

3.893

1.241

2017

9

19

971

4.154

3.974

1.240

Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr

2010

89

28

718

2.551

1.884

748

2011

141

46

726

2.517

1.960

829

2012

125

44

716

2.476

1.977

829

2013

120

27

658

2.420

1.980

839

2014

132

39

612

2.441

1.995

844

2015

119

51

645

2.493

2.009

953

2016

123

45

630

2.555

2.050

951

2017

113

33

657

2.399

2.056

945

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

*Hauptunfallursache

  • Verkehrsmitteln (Fußgänger/Radfahrer/Motorradfahrer/PKW/LKW/andere)? Zu 4. b):

HUU*

Radfahrer

Motori- sierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

Ungenügender Sicherheitsabstand

2010

816

769

37.328

9.478

10.080

2011

948

926

36.263

8.842

11.223

2012

940

799

37.443

8.485

11.125

2013

911

731

37.344

8.373

11.556

2014

1.109

843

38.408

8.017

12.378

2015

1.131

746

40.038

8.079

13.332

2016

998

712

40.795

8.383

14.337

2017

976

793

41.540

8.583

14.949

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

2010

7

29

21.524

4.148

1.761

2011

11

39

22.583

3.853

2.167

2012

3

29

22.937

3.677

2.208

2013

5

37

23.247

3.736

2.214

2014

6

28

23.194

3.436

2.234

2015

2

28

24.009

3.423

2.313

2016

6

23

24.669

3.834

2.527

HUU*

Radfahrer

Motori- sierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2017

7

24

24.925

3.846

2.355

fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

2010

50

140

9.876

2.601

471

2011

90

143

10.706

2.659

489

2012

54

141

10.348

2.420

397

2013

54

135

11.135

2.462

402

2014

80

128

10.879

2.345

497

2015

85

145

12.211

2.567

595

2016

72

118

12.218

2.540

634

2017

57

132

12.155

2.630

633

Fehler beim Abbiegen

2010

141

144

7.156

2.031

838

2011

172

150

7.655

2.041

819

2012

174

165

7.908

2.155

890

2013

184

144

7.811

2.119

863

2014

184

169

7.595

2.001

959

2015

185

143

7.758

1.873

929

2016

159

124

7.733

1.977

959

2017

152

137

7.849

2.025

1.000

Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr

2010

426

36

5.160

460

152

2011

657

57

5.243

398

132

2012

621

36

5.221

396

132

2013

600

38

5.081

398

137

2014

612

51

5.062

380

169

2015

686

39

5.206

401

168

2016

686

49

5.281

413

158

2017

610

28

5.298

376

145

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

* Hauptunfallursache

  • Hauptunfallverursachern?

Zu 4. c):

Die Daten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.

Haupt- verur- sacher

nach Altersgruppe

HUU

Kinder (bis unter  15 Jahre)

Jugend- liche

(15      bis

unter  18 Jahre)

junge Er- wachse- ne

(18      bis

unter  25 Jahre)

Erwachs ene

(25      bis

unter  45 Jahre)

Erwachs ene

(45      bis

unter  65 Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

Ungenügender Sicherheitsabstand

2010

86

62

5.677

20.334

15.277

4.494

2011

90

70

5.286

18.771

14.546

4.588

2012

85

69

5.330

19.473

15.350

5.057

2013

86

49

5.031

19.194

16.234

5.385

2014

96

79

4.906

20.028

16.561

5.834

2015

110

76

4.905

20.399

17.149

6.367

2016

82

84

5.116

20.815

17.531

6.648

2017

86

87

5.443

21.001

17.502

6.878

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

2010

4

5

2.641

10.027

8.447

3.222

2011

8

9

2.546

9.764

8.437

3.375

2012

0

6

2.460

9.917

8.795

3.699

2013

1

10

2.537

10.241

9.238

3.856

2014

2

8

2.306

9.879

9.226

4.216

2015

5

6

2.393

10.216

9.456

4.328

2016

1

16

2.524

10.610

9.736

4.501

2017

2

16

2.673

10.733

9.734

4.579

fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

2010

1

8

1.205

4.765

4.370

1.166

2011

5

5

1.172

4.772

4.646

1.338

2012

0

9

1.169

4.487

4.546

1.308

2013

1

5

1.191

4.868

4.888

1.431

2014

0

6

1.079

4.815

4.801

1.453

2015

1

11

1.233

5.261

5.471

1.739

2016

1

11

1.212

5.234

5.414

1.712

2017

2

11

1.292

5.260

5.418

1.717

Fehler beim Abbiegen

2010

12

12

1.087

3.935

3.338

879

2011

14

14

1.044

3.914

3.525

1.017

2012

6

12

1.106

4.069

3.830

1.032

2013

10

19

1.035

4.052

3.862

1.063

2014

13

17

932

3.932

3.847

1.104

2015

10

7

934

3.931

3.815

1.113

2016

14

15

990

3.856

3.770

1.213

2017

9

18

953

4.016

3.842

1.216

Haupt- verur- sacher

nach Altersgruppe

HUU

Kinder (bis unter  15 Jahre)

Jugend- liche

(15      bis

unter  18 Jahre)

junge Er- wachse- ne

(18      bis

unter  25 Jahre)

Erwachs ene

(25      bis

unter  45 Jahre)

Erwachs ene

(45      bis

unter  65 Jahre)

Senioren (über 64 Jahre)

Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr

2010

86

27

711

2.515

1.858

741

2011

141

45

721

2.483

1.926

819

2012

124

43

710

2.453

1.949

822

2013

114

27

654

2.389

1.956

834

2014

129

39

610

2.413

1.962

840

2015

115

50

642

2.476

1.986

949

2016

120

45

628

2.529

2.031

944

2017

112

32

653

2.377

2.039

941

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Haupt- verur- sacher

nach Beteiligungsart

HUU

Radfahrer

Motori- sierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

Ungenügender Sicherheitsabstand

2010

802

751

36.976

9.453

10.074

2011

930

890

35.887

8.803

11.214

2012

923

766

37.055

8.437

11.118

2013

899

709

37.042

8.334

11.551

2014

1.090

824

38.114

7.988

12.368

2015

1.116

739

39.720

8.046

13.329

2016

988

700

40.543

8.360

14.330

2017

962

772

41.225

8.551

14.936

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

2010

7

29

21.275

4.134

1.760

2011

11

39

22.277

3.838

2.165

2012

3

28

22.616

3.662

2.208

2013

5

36

22.919

3.724

2.211

2014

6

27

22.832

3.419

2.232

2015

2

28

23.617

3.412

2.313

2016

6

23

24.259

3.816

2.525

2017

7

24

24.580

3.834

2.354

fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

Haupt- verur- sacher

nach Beteiligungsart

HUU

Radfahrer

Motori- sierte Zweiräder

Pkw

Lkw

Andere

2010

50

136

9.183

2.458

435

2011

87

138

9.854

2.468

459

2012

52

132

9.507

2.223

365

2013

51

124

10.206

2.271

376

2014

77

122

9.971

2.207

457

2015

84

138

11.298

2.398

536

2016

68

113

11.238

2.368

596

2017

57

129

11.218

2.466

584

Fehler beim Abbiegen

2010

134

141

6.915

1.998

826

2011

167

149

7.370

1.987

814

2012

169

164

7.598

2.114

877

2013

178

136

7.525

2.080

856

2014

179

163

7.331

1.968

951

2015

179

140

7.537

1.840

914

2016

154

123

7.478

1.948

954

2017

149

136

7.587

1.990

987

Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr

2010

409

36

5.101

455

151

2011

646

57

5.173

394

130

2012

612

36

5.168

395

129

2013

582

38

5.030

396

137

2014

603

49

5.005

378

166

2015

675

39

5.164

400

168

2016

671

48

5.241

412

157

2017

589

28

5.272

375

144

(Quelle: VUUrs, Stand 11.05.2018)

Berlin, den 18. Mai 2018 In Vertretung

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport