Das #Fährschiff MS #Wannsee, das auf der Linie #F10 unterwegs ist, muss für
planmäßige #Wartungsarbeiten einige Tage aufs Trockene. Natürlich fallen die
Fahrten der F10 deshalb nicht aus. Während die MS Wannsee vom kommenden
Montag, 5. März, bis Freitag, 16. März, in der Werft ist, übernimmt eine
„alte Bekannte“ – das Fährschiff MS #Tempelhof.
Die Tempelhof ist Fahrgästen und Fans der längsten Berliner Fährverbindung
noch in guter Erinnerung. Bis 2014 war das Schiff noch planmäßig auf der
Linie F10 unterwegs. Für Nostalgiker sicher ein guter Grund, um bei einem
winterlichen Ausflug mal wieder über den Wannsee zu schippern. Eine Einschränkung
gibt es allerdings. Anders als das moderne Fährschiff MS Wannsee
ist die MS Tempelhof leider nicht barrierefrei.
Berlin. Weil sich #Eisschollen gebildet haben, hat die erste Berliner #Fähre ihren Betrieb eingestellt. Die Linie #F12, die im Südosten Berlins die #Dahme überquert, blieb am Donnerstagmorgen am Anleger, wie ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sagte. Die F12 verbindet die Ortsteile Grünau und #Wendenschloss. In Berlin sanken die in den vergangenen Tagen auf bis zu minus 15 Grad. Es war jedoch trocken, tagsüber schien häufig die Sonne.
Frankfurt (MOZ) Durch Brandenburg führen allein 790 Kilometer Bundesautobahnen und 600 Kilometer #Bundeswasserstraßen. Während der Verkehr auf der Straße rollt, kommt das #Schiff kaum voran. Kann die EU das ändern?
Sie wirkt etwas abgehängt, die Brandenburger #Binnenschifffahrt. 2016 wurden nach Daten des statistischen Landesamtes Berlin-Brandenburg im Vergleich zu 2015 zehn Prozent weniger Güter auf dem Wasser befördert. Im langfristigen Trend stagniert die Schifffahrt eher. Im Gegensatz zum Lkw: Auf der A 12 sind die Mauteinnahmen in den vergangenen zehn Jahren um knapp 60 Prozent gestiegen.
Kann die EU die Binnenschifffahrt anschieben? Genau das ist das Ziel von „Emma“, einem Projekt der Ostsee-Anrainer Deutschland, Polen, Litauen, Finnland und Schweden. 21 Partner sind daran beteiligt, darunter märkische Unternehmen und die Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg (IHK).
Im Ostseeraum wächst der Straßenverkehr am schnellsten „Allein über Straße und Schiene werden wir den zunehmenden Verkehr aber nicht mehr abwickeln können“, sagt Robert Radzimanowski, zuständig für Wirtschaftspolitk bei der IHK. Wasserwege bieten aus seiner Sicht ein nicht ausgeschöpftes Potenzial. So können zum Beispiel Waren über #Kanäle und #Flüsse von Stettin über Berlin, Madgeburg, Hannover bis zu den #Häfen in Hamburg oder Rotterdam verschifft werden.
Berlin will mit Hilfe von Bundeszuschüssen mehrere #Ufer#sanieren. Insgesamt stehen in diesem Jahr 128 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur zur Verfügung (GWR), wie Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag sagte. Das Geld kommt zur Hälfte von Bund und Land.
Die #Oder ist wegen drohenden #Eisgangs für die #Schifffahrt#gesperrt worden. Nach ersten Abschnitten am Wochenende sei die Wasserstraße nun komplett gesperrt, sagte eine Sprecherin des #Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamtes (#WSA) in Eberswalde am Montag. Zwar sei auf dem Fluss noch kein Eis in Sicht, dies könne sich angesichts der frostigen Temperaturen aber bald ändern. Daher seien bereits die Fahrwassertonnen eingeholt worden.
Zudem sind inzwischen die sechs deutschen #Eisbrecher in Hohensaaten (Märkisch-Oderland) für ihren ersten Wintereinsatz startklar. Auf polnischer Seite stünden sieben Eisbrecher bereit, teilte das WSA mit. Sollte es zur Bildung einer #Eisdecke auf der Oder kommen, könne die deutsch-polnische Eisbrecherflotte …
Irmgard Köller ist Stammgast. Mindestens ein Mal pro Woche nimmt sie die #Fähre# F11 – meist, um in Oberschöneweide spazieren zu gehen. So auch an diesem nasskalten Februarsonntag. Um kurz nach 14 Uhr ist sie der 200. Fahrgast des Tages. #Kapitän Klaus-Dieter #Niehusen, Rufname Fährmann Klaus, zählt im Steuerraum, mit Bleistiftstrichen auf rosafarbenem Papier. Dann hält er Köller die Schiffstür auf: „Herzlich Willkommen, schön, dass Sie mitfahren.“
Die von der BVG betriebene F11 zwischen #Baumschulweg und #Wilhelmstrand – Fahrzeit zwei Minuten, Preis 1,70 Euro – ist eine Berliner Institution. Seit 1896 gibt es die Verbindung über die Spree. Es ist die älteste der Stadt. Im vergangenen Jahr gab die BVG bekannt, den #Fährbetrieb Ende 2017 einstellen zu wollen.
Durch den Bau der etwa 400 Meter entfernten #Minna-Todenhagen-Brücke sei die Fähre überflüssig. Das Engagement von Anwohnern und Freunden der Fähre verhinderte das – zumindest vorerst. 2018 fährt die F11 „auf Bewährung“: Nach Auswertung der #Fahrgastzahlen soll über den weiteren Betrieb entschieden werden.
Anwohnerin Irmgard Köller nutzt die F11 seit mehr als 30 Jahren. „Das ist ein Stück Berliner Tradition und man kommt bequem über den Fluss“, sagt die 79-Jährige. Das sieht auch Bernhard Muschick so. Wie viele andere wohnt er dauerhaft in der Gartensiedlung Wilhelmstrand – die Fähre ist für ihn und seine Frau Teil des Arbeitsweges. Seit Juni 2017 organisiert Muschick über die Bürgerplattform Berlin-Südost den Kampf für den Erhalt der Fähre. „Die Brücke kann die F11 in keiner Weise ersetzen, weder für uns Anwohner noch für Ausflügler.“
Diese Saison wird anstrengend für das Personal der wichtigsten #Schleuse in Berlin. „Auf die Mitarbeiter am #Mühlendamm kommt eine große psychische Belastung zu“, sagt Michael Scholz, Leiter des #Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamts Berlin. Wegen einer #Havarie steht nur noch eine der beiden #Schleusenkammern zur Verfügung. Damit der Verkehr halbwegs aufrechterhalten werden kann, muss das Personal darauf achten, dass die verbleibende Kammer gut ausgenutzt wird. „Das ist wie ein Puzzle aus #Wasserfahrzeugen“, so Scholz. Damit es aufgeht, werden #Schiffsführer länger als gewohnt warten müssen. Dabei gibt es auch an anderen Berliner Schleusen Probleme.
Was ist geschehen? Plötzlich konnte in der Südkammer der Mühlendammschleuse ein Torflügel nicht mehr bewegt werden. „Ein #Halslager ist gebrochen“, erklärt Scholz. Es gehört zu der Konstruktion, mit deren Hilfe das Tor im #Oberhaupt, dem oberen Teil der Anlage in Mitte, bewegt wird. Wenn sie bricht, ist die Wirkung ähnlich wie bei einem kaputten Scharnier: Das Tor lässt sich erst mal nicht mehr gebrauchen. In der Südkammer sind keine Schleusungen mehr möglich.
Keine andere Schleuse in Deutschland wird so stark genutzt
Wie kam es zu dem Bruch? Das Halslager ist offenbar altersbedingt gebrochen, berichtet Scholz. Die ständige Bewegung hat Spuren hinterlassen: „Teile der Konstruktion sind tordiert“ – in sich verdreht. Zwar ist die #Spree-Schleuse während der 1990-er Jahre erneuert worden. Doch seitdem ist wieder viel Zeit vergangen – in der die Technik …
Weil die #Sanierung mehr Zeit in Anspruch nimmt als gedacht, soll die #Schleuse im #Landwehrkanal nun erst am 21. April wieder freigegeben werden, wie das Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamt Berlin am Dienstag mitteilte. Nach Beginn der Arbeiten im November seien vorher nicht erkennbare Schäden an der Bausubstanz und der Antriebstechnik festgestellt worden. Das verlängere die Bauzeit. An den Kosten der Sanierung von rund …
Berlin (dpa/mv) – Der Wismarer SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge hat sich zufrieden mit dem gegenwärtigen Stand bei der neuen #Verordnung für Sicherheit auf #Traditionsschiffen gezeigt. Die massive und konsequente Kritik am Inhalt der Verordnung und am Vorgehen des #Bundesverkehrsministeriums scheinen offenbar endlich Gehör gefunden zu haben, wie Junge am Mittwoch in Berlin sagte. Nach mehreren Verhandlungsrunden habe das Ministerium Einsicht gezeigt und die kritischen Passagen der #Sicherheitsverordnung geändert. Die Vertreter der Traditionsschiffer hätten bereits signalisiert, mit dem aktuellen Kompromiss umgehen zu können.
So sei unter anderem vereinbart worden, dass in vielen Fällen Ausnahmen zugelassen werden können, wenn Traditionsschiffe Anforderungen nicht erfüllen können. «Außerdem wurde festgelegt, eine Ombudsstelle einzurichten, die in strittigen Fragen …
Bis 2019 sollen flächendeckend #Stromzapfsäulen für #Schiffe installiert werden.
Anwohner des Lindenufers in Spandau können aufatmen: Mit dem Gestank und dem Lärm von Dieselmotoren auf den ankernden Binnenschiffen, die auch nachts tuckern, um Strom an Bord zu erzeugen, könne es demnächst vorbei sein. Das Wasser- und #Schifffahrtsamt des Bundes habe zugesagt, bis 2019 flächendeckend Stromzapfsäulen für die Schiffe zu installieren, teilte der Spandauer SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz jetzt mit. Damit die Schiffer das Kabel auch legen, solle es ein #Nutzungsgebot oder sogar einen Zwang zum Anschließen geben.
Anwohner hatten sich zuletzt über die ihren Angaben nach zunehmende Belästigung durch das Dauerlaufen der Dieselaggregate beschwert. Auf Wasserstraßen des Landes gilt eine solche Nutzungspflicht bereits, allerdings nicht auf den großen #Bundeswasserstraßen, zu denen Spree und Havel zählen.
Verkehr auf dem Wasser soll umweltfreundlicher werden