Schiffsverkehr: Lückenschluss im Berliner Kanalnetz aus binnenschifffahrt-online.de

Lückenschluss im Berliner Kanalnetz

Nach einem rund zweijährigen #Planfeststellungsverfahren liegt jetzt #Baurecht für die letzten Teile des #Verkehrswegeprojekts Deutsche Einheit Nr. #17 vor. Es geht um einen #Lückenschluss im Berliner #Kanalnetz.

Die Berliner Nordtrasse umfasst die Spree-Oder-Wasserstraße unterhalb der Schleuse Charlottenburg bis zur Mündung der Spree in die Havel (SOW km 0,000 bis 4,673) und die Untere Havel-Wasserstraße von der Spreemündung bis zum Pichelsdorfer Gmünd in die Kladower Seenkette (UHW km 0,000 bis 4,300). Insgesamt investiert der Bund rund 57 Mio. € in die Anpassung des 9 km langen Streckenabschnittes an die Nutzungsparameter der europäischen Wasserstraßenklasse Vb.

»Die jetzt planfestgestellte Ausbaulösung stellt einen guten Kompromiss zwischen den verschiedenen Nutzungsinteressen für die Wasserstraße dar. Sie genügt dem aktualisierten Bedarf der Verlader und wird auch zu einer nachhaltigen ökologischen und städtebaulichen Aufwertung der Wasserstraße führen«, sagt Rolf Dietrich als Leiter des Wasserstraßen-Neubauamtes (WNA) Berlin.

»Die vorbildliche Zusammenarbeit unseres Planungsteams mit den zuständigen Senats- und Bezirksverwaltungen, der Bundesanstalt für Gewässerkunde, der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei dokumentiert sich insbesondere in der gemeinsamen Entwicklung revierangepasster Flachwasserzonen, die in …

Schiffsverkehr: Rekord-Sommer Niedrigwasser bremst Schifffahrt aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/fuerstenwalde/artikel6/dg/0/1/1688586/

Noch nie wurde im Sommer weniger #Niederschlag gemessen als in diesem Jahr. Die erhöhte Verdunstung verschärfte die Situation. Das machte auch dem #Wasserhaushalt zu schaffen – mit Auswirkungen auf die #Schifffahrt und #Fischereiwirtschaft.

Die Scharmützelsee-Schifffahrt kann ihren Ausflugsbetrieb schon seit Ende Juli nicht mehr wie geplant anbieten. Die #Schleusenfahrten auf den Storkower See mussten abgesagt werden, weil die Wassertiefe im Wendisch Rietzer Fließ nicht mehr ausreichte. Seit Anfang September gibt es weitere Einschränkungen.

Wegen des niedrigen Wasserstandes in den ufernahen Bereichen des #Scharmützelsee können bei den Rundfahrten die Stationen Diensdorf und Theresienhof nicht mehr angesteuert werden. Auch im Hinblick auf die Saison 2019 hat die Schifffahrt ein Problem. „Die MS Bad Saarow müsste eigentlich für eine Reparatur in die Werft nach Berlin. Aber wir kommen nicht über die Kanäle“, sagt Geschäftsführer Guido Haß.

Die notwendige Erneuerung eines Seeventils am Rumpf des Dampfers müsse daher auf Frühjahr verschoben werden. Der Wasserstand in Wendisch Rietz lag am Freitag 37 Zentimeter unter dem langjährigen Mittelwert. Die Tendenz immerhin ist leicht steigend: Am 20. Oktober wurde ein noch drei Zentimeter niedrigerer Pegel …

Schiffsverkehr: Stand der Schifffahrt in Berlin aus Senat

www.berlin.de

Vorbemerkung des Abgeordneten:

In der Berliner Innenstadt gilt die Umweltzone, nur Fahrzeuge die sich innerhalb bestimmter #Schadstoffgrenzen betreiben lassen, dürfen hineinfahren. In der Berliner Umweltzone fahren aber auch rund 100 #Fahrgastschiffe und nur vier davon verfügen über eine Abgasnachbehandlung. Und während angesichts von Dieselbetrug die Einführung einer blauen Plakette für den Autoverkehr diskutiert wird, bleibt die Schadstoffbelastung durch die #Binnenschifffahrt Berlins unverändert hoch. Vor allem die Anwohner*innen  und Nutzer*innen der Berliner #Binnengewässer bekommen das zu spüren.

Frage 1:

Wie viele #Schiffe sind in Berlin für die Fahrgastschifffahrt zugelassen? Frage 2:

Wie viele der zugelassenen Fahrgastschiffe fahren mit Diesel? Frage 3:

Welches Durchschnittsalter haben die Schiffe und wann wurden sie zugelassen? Frage 4:

Wann wurde das letzte Schiff zugelassen? Wurde ein Schiff dieses Jahr zugelassen?

Antwort zu 1 bis zu 4:

Hierzu liegen dem Senat keine Daten vor.

Die Zentralstelle #Schiffsuntersuchungskommission/ #Schiffseichamt (#ZSUK) ist für die Erlaubniserteilung zur Fahrt von Binnenschiffen auf #Bundeswasserstraßen und für die im Zusammenhang stehenden Zulassungen zuständig. Die ZSUK ist die einzige Institution in Deutschland, die Fahrtzulassungen für Schiffe über 20 m Länge auf #Binnenwasserstraßen erteilen darf.

 

Frage 5:

 

Welche Grenzwerte müssen die Fahrgastschiffe in Berlin einhalten, unter anderem für NOx, Feinstaub und CO2, und wie Emissionen der Schiffe gemessen?

 

Antwort zu 5:

 

Grenzwerte gelten nur für die Zulassung von neuen Motoren und Schiffen. Sie erfordern aufwändige Messungen, um die Emissionen in Bezug auf die Leistung des Motors zu bestimmen.

 

Emissionsgrenzwerte für Luftschadstoffe aus Dieselmotoren von Binnenschiffen sind in den europäischen Richtlinien 97/68/EG und 2004/26/EG und in der Verordnung (EU) 2016/1628 geregelt.

Die Grenzwerte der Richtlinien wurden mit der Binnenschiffs-Abgasemissionsverordnung (BinSchAbgasV) in deutsches Recht übernommen. Die BinSchAbgasV gilt nur für das in Verkehr bringen von Motoren für Binnenschiffe und deren Einbau in Binnenschiffe.

Die Grenzwerte der EU-Verordnung 2016/1628 gelten direkt, aber erst für Motoren, die ab 2019/2020 erstmals verkauft werden.

Für CO2 gibt es keine Grenzwerte. Seit 2007 müssen neue Motoren ansonsten folgende Grenzwerte einhalten:

Frage 6:

 

Halten die Fahrgastschiffe die Schadstoffgrenzen ein?

 

Antwort zu 6:

 

Es gibt keine Abgasuntersuchungsvorschriften für in Betrieb befindliche Binnenschiffe.

 

Gleichwohl ist der Senat bestrebt, die schiffsbedingten Emissionen zu senken. Aus diesem Grund hat er ein neues Modellprojekt aufgelegt, in dem zur Emissionsminderung bei Schiffen die Nachrüstung mit kombinierten Partikelfiltern und Entstickungssystemen erprobt wird. Zur Untersuchung der Wirkung und Dauerhaltbarkeit der Nachrüstung  werden begleitende Abgasmessungen durchgeführt.

 

Alternativ wird in dem Projekt auch die Umrüstung auf Elektroantrieb getestet.

 

 

Frage 7:

 

Plant der Senat die Zulassung neuer Schiffe, die mit Diesel oder Benzin fahren? Wenn ja, wie ist dies mit den Zielen der Luftreinhaltung zu vereinbaren?

 

Antwort zu 7:

 

Siehe Antwort zu den Fragen 1 bis 4. Der Senat ist für die Zulassung nicht zuständig.

 

 

 

Berlin, den 19.10.2018 In Vertretung

Stefan Tidow Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Fähren: STRAUSBERG Darum arbeiten Straßenbahnfahrer nun auch auf der Fähre Mitarbeiter der Strausberger Eisenbahn GmbH haben einen Fährdienst übernommen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215612739/Strassenbahnfahrer-auf-See.html

Mitarbeiter der #Strausberger #Eisenbahn GmbH haben einen #Fährdienst übernommen. Im November soll es wieder eine feste #Fährfrau geben.
Strausberg.  Den kleinen Radiator hat Jürgen Lange bereits angeworfen. In der Thermoskanne schwappt der frisch gebrühte Kaffee. Wenn der Wind über den See fegt, wird es selbst im sonnig-milden Herbst im engen Führerstand der #Strausseefähre ungemütlich. „Im Winter ist es hier kalt. Und im Sommer hat man ziemlich viel zu tun“, nörgelt der 62-Jährige kurz. Doch missen möchte er die Arbeit als #Fährmann keinesfalls. Der Abwechslung wegen.

„Die Gäste auf der Fähre sind eine andere Klientel als die in der #Straßenbahn. Das merkt man gleich bei der Ansprache“, sagt Lange. Vier Tage in der Woche steuert er die Straßenbahn durch Strausberg. Am fünften Tag wechselt er gemäß Dienstplan der Strausberger Eisenbahn GmbH von der Schiene aufs Wasser – genau wie seine sechs Kollegen. Alle sind sie zum Führen der Strausseefähre ausgebildet und vom Schifffahrtsamt für tauglich befunden worden.

Nicht die einzige Besonderheit, mit der das städtische Verkehrsunternehmen aufwarten kann. Das bis zu 100 Menschen fassende, 19 Tonnen schwere Gefährt ist Europas einzige elektrisch betriebene Personen-Seilfähre. Mit rund vier Stundenkilometern geht es vom Strausberger Stadtzentrum zum Waldgebiet „Jenseits des Sees“ und zurück. Die Fahrt kostet 1,30 Euro.

Jürgen Lange deutet auf zwei Stahlseile im Wasser. „Das eine dient als Antriebsseil, das andere als Führungsseil.“ Hoch über See und Schiffsdach strafft sich die Oberleitung. Angetrieben von einem Elektromotor mit 7,5 Kilowatt Leistung braucht das Fährschiff, das 1967 auf der Werft „Franz Loberenz“ in Marienwerder gebaut und im selben Jahr auf dem Straussee in Dienst gestellt wurde, für die 350 Meter lange Strecke rund sechs Minuten.

Genug Zeit für den einen oder anderen Gast, beim Fährmann ein Bier oder einen Piccolo Sekt zu ordern. „Die Passagiere sind ja heute fast alles nur noch Ausflügler“, sagt Lange. Zu DDR-Zeiten sei das anders gewesen. Daran kann sich der Strausberger, der seit 30 Jahren im Verkehrsunternehmen arbeitet, gut erinnern. „Ab fünf Uhr morgens standen die ersten Leute am Anleger. Erst kamen die Arbeiter, danach die Angestellten. Und schließlich warteten da die Schüler, um in die Stadt zu kommen.“ Um 23 Uhr hätten sich die letzten Pendler nach der Spätschicht nach Hause übersetzen lassen.

Auf der Fähre können sich Paare trauen lassen
„Heute ist die Strausseefähre vor allem das touristische Zugpferd der Stadt“, erklärt Mario Jänisch, Verkehrsmeister bei der Strausberger Eisenbahn GmbH. 30.000 Fahrgäste zählt das Unternehmen jährlich auf der Fähre. Die weit mehr ist als nur ein Transportmittel. Unter anderem dient sie auch als Außenstelle des Standesamtes. „Regelmäßig geben sich auf der Fähre Heiratswillige das Ja-Wort“, sagt Jänisch. Richtig schick würde die Fähre dann gemacht: Da werden Teppiche ausgelegt, Blumen drapiert, Tische mit Getränken aufgestellt. Und für die passende Musik zur Zeremonie wird ebenfalls gesorgt.

In den vergangenen Jahren ist das seit 1995 unter Denkmalschutz stehende Wasserfahrzeug umfangreich saniert und barrierefrei umgebaut worden. „Erst vor zwei Jahren wurden für 180.000 Euro neue Steganlagen errichtet, mit denen die wechselnden Wasserstände des Straussees ausgeglichen werden können“, erklärt der Verkehrsmeister. Beste Voraussetzungen, um die Fähre auch außerhalb des regulären Fahrplans zu nutzen. Jänisch hat schon diverse Unterhaltungsformate auf Deck getestet – vom Kino auf dem Wasser über die Zeugnisübergabe für Grundschüler bis hin zu abendlichen Skatrunden oder Mondscheinfahrten. Auch eine stundenweise Vermietung an Privatleute, die Geburtstag feiern wollen, habe es schon gegeben. Einiges hat sich durchgesetzt, anderes nicht.

Was den 37-Jährigen freut: „Ab November haben wir wieder eine feste Fährfrau. Mit Schifffahrtsbuch in der Tasche.“ Seine Straßenbahnfahrer werden dann deutlich seltener – eher in den Ferien oder im Krankheitsfall – einspringen. Jänisch weiß um das positive Image von Fährleuten. „Für viele sind das die klassischen Seebären“, sagt er schmunzelnd. „Mit ihr kehrt wieder Kontinuität im Fährbetrieb ein“, sagt Jänisch, „die Leute lieben vertraute Gesichter.“

Schiffsverkehr: XXL-Sommer 2018 Wenn die Spree rückwärts fließt aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/10/spree-niedrigwasser-schifffahrt-trockenheit-trinkwasser.html

Wegen der monatelangen #Dürre ist die #Schifffahrt auf anderen Flüssen wie der #Oder längst eingestellt, Ende Oktober könnte auch auf der #Spree der Verkehr ruhen. Könnte die Spree sogar trockenfallen? Und was ist mit dem #Trinkwasser?
Über 20 Grad im Oktober – und weiter kein Regen in Sicht. Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass bald auch die Schifffahrt auf der Spree eingestellt werden könnte. Seit Wochen wird Wasser aus den großen Talsperren in Brandenburg und Sachsen abgelassen, um den Wasserstand zu stabilisieren. Doch auch diese Reserven gehen zur Neige.
Über eine Sperrung entscheidet der Bund

"Ende Oktober ist der Punkt, wo wir sagen, wir haben kein weiteres #Stauwasser mehr", sagte Derk Ehlert von der Berliner Umweltverwaltung am Freitag im Gespräch mit rbb|24. "Und dann wird's eng." Die Entscheidung, die #Schiffe nicht mehr fahren zu lassen, könne das Land Berlin jedoch nicht fällen, da es sich um ein #Bundesgewässer handele. Damit wäre das #Wasser- und #Schifffahrtsamt des Bundes am Zug.

Zur Zeit fließt die Spree extrem langsam, erläuterte Ehlert. Normal sind neun Kubikmeter pro Sekunde, momentan sind es zweieinhalb. Durch Wasserentnahmen und -eingaben an verschiedenen Stellen kommt es zu dem Phänomen, dass die Spree streckenweise rückwärts fließt. "Das ist jetzt noch nicht gefährdend, fällt aber zumindest auf." Die Konzentration der Schwebstoffe im Wasser erhöhe sich natürlich mit der Verringerung der Fließgeschwindigkeit – ökologisch …

Schiffsverkehr: Ohne Regen keine Schifffahrt mehr auf der Spree Derzeit wird der Pegelstand aus Wasserspeichern in Brandenburg und Sachsen hoch gehalten. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/trockenheit-in-berlin-ohne-regen-keine-schifffahrt-mehr-auf-der-spree/23175268.html

#Wassermangel in der Stadt: Wegen der langen Trockenheit fließt die #Spree abschnittsweise bereits rückwärts – etwa beim Einleiten von gereinigtem Wasser am Klärwerk Ruhleben. Und es kann noch schlimmer kommen. Wenn es in den nächsten beiden Wochen nicht heftig regnet, wird die Spree nach Angaben von Umweltstaatssekretär Stefan Tidow dann so wenig Wasser führen, dass die #Schifffahrt eingestellt werden müsse.

Die #Trinkwasserversorgung sei aber nicht gefährdet, versicherte Tidow heute im Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses. Derzeit werde der #Pegelstand durch Abflüsse aus den Speichern in Brandenburg und Sachsen ausreichend hoch gehalten. Diese Speicher seien aber ohne Nachschub von oben in etwa 14 Tagen leer. Weil der Spree dann Wasser fehle, könne der Pegelstand in der Stadt nicht mehr über die Stauhaltung an den Schleusen reguliert werden.
Man könne dann sehen, wie die Spree austrockne, sagte Tidow. Schifffahrt sei dann nicht mehr möglich. Auch die Entnahme von Wasser durch die Industrie müsse wie bereits entlang der Spree in Brandenburg untersagt werden. Auch aus der Oder lasse sich …

Fähren: BVG-LINIE F 11 VERKEHRT AUCH 2019 Die Spreefähre ist gerettet aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/oberschoeneweide/c-verkehr/die-spreefaehre-ist-gerettet_a180278

Jetzt ist es sicher. Die #Fähre #F11 der BVG wird auch im kommenden Jahr über die Spree zwischen #Wilhelmstrand (Oberschöneweide) und #Baumschulenstraße (Baumschulenweg) schippern. Der Bürgerprotest hatte also Erfolg.
„Der Betrieb der Fähre F11 war vertraglich zunächst bis Ende 2017 vereinbart, bis zur geplanten Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke. Im vorigen Jahr wurde der Fährbetrieb um ein Jahr bis Ende 2018 verlängert. Nun ist die F11 für einen Übergangszeitraum von einem weiteren Jahr und somit bis Ende 2019 bei der BVG bestellt“, teilt Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf Nachfrage mit.
Anwohner und die Bürgerplattform Berlin-Südost hatten über 11 000 Unterschriften für den Weiterbetrieb von Berlins ältester Spreefähre gesammelt und selbst Fahrgastzählungen organisiert. Mitte Juli hatten Mitglieder der Bürgerplattform mit Günter Busse den 50 000. Fahrgast des Jahres begrüßt. Günter Busse (68), der in Baumschulenweg aufgewachsen ist und mit der Fähre schon in den 50'er Jahren zum Baden ins damals noch geöffnete Freibad Wilhelmstrand gefahren ist, forderte den Weiterbetrieb: „Die Fähre ist ein Stück Berlin. Ich wohne inzwischen in Marzahn, komme aber oft zu Ausflügen in meine alte Heimat und setze dann mit der Fähre über die Spree.“
Wie lange die Fähre trotz der Weihnachten 2017 frei gegebenen nahen Minna-Todenhagen-Brücke noch Bestand hat, ist ungewiss. Die zuständige Senatsverwaltung hatte die jährlichen Kosten für die Fähre mit 260 000 Euro beziffert.
„Die Buslinie 365, die im Dezember 2017 in Betrieb gegangen ist, bietet im 20-Minuten-Takt eine direkte Anbindung an das Ortszentrum von Oberschöneweide sowie an den S-Bahnhof Baumschulenweg …

Fähren: Senat prüft neue Fährverbindung im Südosten Verkehrssenatorin Regine Günther lässt die Machbarkeit einer Fähre am Spreetunnel prüfen. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-verkehrswende-senat-prueft-neue-faehrverbindung-im-suedosten/23054952.html

Eine #Überfahrt mit dem Auto kostet 1,40 Euro (Zehnerkarte), Radfahrer zahlen einen Euro, Fußgänger 60 Cent. Die Tarife der privaten #Havel-Fähre zwischen #Tegelort und #Hakenfelde im Nordwesten der Stadt sind erschwinglich, sogar deutlich günstiger als BVG-Einzeltickets für die Fähren auf Spree und Wannsee. Wobei man mit den Fahrscheinen für die Fähren der Familie #Burchardi natürlich nicht in Bussen und Bahnen der BVG weiterfahren kann.
Dennoch, das Beispiel Burchardi zeigt: Autofähren lassen sich in Berlin wirtschaftlich betreiben. „Wir leben vom Berufsverkehr“, sagt Juniorchef Andreas Burchardi. Viele Pendler seien Stammkunden, sie sparten sich gerne den Umweg über die zugestauten Brücken weiter südlich. Und eine solche #Autofähre wünschen sich jetzt auch die Grünen im Südosten der Stadt, auf der Dahme zwischen Grünau und #Wendenschloß in Treptow-Köpenick. Dort verkehrt zwar schon die BVG- Fähre F12 für Radfahrer und Fußgänger. Und in der vergangenen Woche stimmte die BVV- Treptow-Köpenick mehrheitlich für den Bau einer Brücke an dieser Stelle, aber selbst einigen Abgeordneten der AfD, die sonst gerne nach neuen Straßen ruft, erschien die Idee der Grünen mit der Autofähre sympathisch – zumindest als kurzfristige Lösung.
BVV Treptow-Köpenick favorisiert eine Brücke
Eine Brücke würde dazu führen, so argumentierte Grünen-Fraktionschef Jacob Zellmer, dass die schmale Wendenschloßstraße, bisher quasi eine langgestreckte Sackgasse, zur Durchfahrtstraße wird und Autofahrer aus ganz Köpenick anlockt. Eine Fähre dagegen mit einer Kapazität von vielleicht 200 Fahrzeugen pro Stunde wäre allenfalls für die Anwohner …

Schiffsverkehr: SPREE-ODER-WASSERSTRASSE Fernbedienung für Schleuse Charlottenburg, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article215268823/Fernbedienung-fuer-Schleuse-Charlottenburg.html

Die #Schleuse wird künftig von einer #Leitzentrale auf dem Bauhof #Berlin-Grünau gesteuert. Derzeit laufen entsprechende Umbauarbeiten.
Die Schleuse Charlottenburg auf der #Spree-Oder-Wasserstraße erhält eine #Fernbedienung. Derzeit laufen entsprechende Umbauarbeiten, wie das #Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (#WNA) am Donnerstag mitteilte.

Demnach wird die Schleuse künftig von einer Leitzentrale auf dem Bauhof Berlin-Grünau gesteuert, die …

Schiffsverkehr + Fähren: Saubere Luft durch schadstoffarme Schiffe, aus Senat

www.berlin.de

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, einen Zwischenbericht an das Abgeordnetenhaus über Initiativen und Maßnahmen zur wirksamen #Reduzierung des #Schadstoffausstoßes von #Schiffen beschlossen. Das Abgeordnetenhaus hatte den Senat im März dieses Jahres dazu aufgefordert.

Nicht nur der Straßenverkehr, auch Schiffe tragen durch #Dieselruß und #Stickstoffdioxid zur Luftbelastung bei. Gerade im Bereich von Anlegestellen zeigen sich die Auswirkungen der oft noch alten Schiffsmotoren mit ihrem hohen Schadstoffausstoß.

Bei Schiffen können wie bei Lkw oder Bussen technische Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen angewendet werden. Auch die Nachrüstung von Schiffen ist möglich. Allerdings haben ein Projekt zur Partikelfilternachrüstung von Fahrgastschiffen und ein anschließendes Förderprogramm des Senats gezeigt, dass Anreize allein nicht ausreichen. Vielmehr gilt es, die rechtlichen Rahmenbedingungen für lokale Umweltauflagen zu schaffen.

Als ersten Schritt für eine Bundesratsinitiative hat Berlin bei der Umweltministerkonferenz einen Beschluss initiiert, in dem der Handlungsbedarf anerkannt und die Nachrüstung von Schiffen sowie die Einführung von Nutzervorteilen für saubere Schiffe unterstützt wurden. Nun wird die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) ein umfassendes Konzept erarbeiten, das die technischen und rechtlichen Möglichkeiten sowie Umsetzungshindernisse identifiziert. Darauf aufbauend werden umsetzbare, rechtssichere und wirksame Lösungsansätze vorgeschlagen.

Des Weiteren bereitet die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz derzeit das #Pilotprojekt „#Saubere Schiffe“ vor. Ziel ist die Nachrüstung von #Fahrgastschiffen mit #Partikelfiltern, kombiniert mit #Stickoxidminderungstechniken oder einer Umstellung auf #Elektroantrieb. Hierzu fand am 17. Juni 2018 ein Workshop mit Reedereien, Herstellern von Nachrüstungen und von Elektromotoren statt. Alle Reedereien wurden aufgefordert, sich für die Teilnahme an dem Projekt zu bewerben. Im Rahmen des Pilotprojekts können bis zu fünf Schiffe mit Partikelfiltern und katalytischer Stickstoffminderung nachgerüstet werden. Die erreichte Emissionsminderung wird durch begleitende Abgasmessungen festgestellt. Die Kosten für die Nachrüstung und die Messungen übernimmt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Informationen und Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme am Pilotprojekt sind auch im Internet veröffentlicht worden
(https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan_projekte/projekt_schiffe.shtml). Mehrere Schiffe wurden von den Reedereien bereits für das Pilotprojekt vorgeschlagen.

Die vom Abgeordnetenhaus geforderten Emissionsauflagen für Anlegestellen mit einer hohen Schadstoffbelastung durch Schiffe werden derzeit von der Wasserbehörde des Landes Berlin rechtlich geprüft.

Auch wenn der Schiffsverkehr – insbesondere in der Frachtschifffahrt – dem Straßenverkehr bereits heute in Sachen Klimaschutz weit voraus ist, kann bei Schiffen langfristig eine weitere Verringerung des CO2-Ausstoßes erreicht werden. Um diese Potenziale für das Klima zu erschließen, wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Klimaschutzvereinbarungen mit Reedereien vorbereiten. In diesem Herbst findet dazu ein Workshop mit Reedereien statt, um Zeit- und Maßnahmenpläne zu erörtern.

Rückfragen: Sprecher für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Telefon: (030) 9025-1090