Dieser Ort weckt Berliner Sehnsüchte. Die Möwen, die Brise, die Segel, die Weite des Wassers … fast möchte man stoisch-nordisch vor sich hinbrummen: #Wannsee, du Perle am Berliner Meer – Moin.
Nirgendwo ist Berlin so maritim wie am Hafen Wannsee. Es mag Postkarten geben, die Strände zeigen und direkt dahinter den Fernsehturm. Es mag Kinofilme geben mit Titeln wie „Berlin am Meer“. Oder Nordsee-Hymnen wie von den Ärzten, die in ihrem Sylt-Veralberungs-Lied „Westerland“ singen: „Jeden Tag sitz’ ich am Wannsee / Und ich hör’ den Wellen zu / Ich lieg’ hier auf meinem Handtuch, doch ich finde keine Ruh’ …“
Doch das ist alles Kunst. Die #maritime Berliner Realität spielt an diesem #Hafen, wo Tag für Tag die Touristen aus der Innenstadt von der S-Bahn angespült werden. Wo die bekannteste #BVG-Fähre der Stadt langschippert – der #Dampfer rüber nach #Kladow. Wo man das berühmte #Strandbad sieht.
Auf der #Oder in Brandenburg soll bis spätestens 2021 eine weitere #Fähre den Betrieb aufnehmen. Sie soll zwischen dem 60-Seelen-Dorf #Aurith (Oder-Spree) und dem polnischen Nachbarort #Urat mit 400 Einwohnern verkehren. An dieser Stelle der Oder existierte bereits bis 1945 eine #Fährverbindung.
Nach Angaben des zuständigen Amtes #Brieskow-Finkenheerd gibt es bereits Interessenten, die die Fähre auf eigene Kosten betreiben wollen. Für das Vorhaben seien rund 300.000 Euro veranschlagt, …
Oranienburg. Der wegen #Bombenverdachts gesperrte #Oder-Havel-Kanal in Oranienburg (Oberhavel) soll ab diesem Dienstag (17.00 Uhr) wieder #eingeschränkt#passierbar sein. Durch die Errichtung eines 130 Meter langen #Schutzwalls am Uferstreifen könne die gesperrte Wasserstraße für den #Schiffsverkehr geöffnet werden, sagte ein Sprecher der Stadt Oranienburg am Dienstag.
Die Schiffe dürfen die geschützte Stelle jedoch nur mit reduzierter Geschwindigkeit durchfahren und nur außerhalb der Suchzeiten des #Kampfmittelbeseitigungsdienstes (#KMBD). Montag bis Donnerstag zwischen 06:00 Uhr und 17:00 Uhr bleibe der Kanal gesperrt, sagte der Sprecher. An den übrigen Tagen sowie an Feiertagen sollen die Schiffe ganztägig fahren dürfen. Die Erlaubnis gelte nur für motorisierte …
Die BVG legt sich auch in diesem Jahr mächtig für ihre Fahrgäste in die #Riemen. Und das ist ganz wörtlich gemeint. Am morgigen Mittwoch, 1. Mai 2019, startet nämlich die Saison für Berlins kultverdächtigste Linienverbindung, die #Ruderfähre#F24 über die #Müggelspree. Bis zum 6. Oktober ist #Paule III, so der Name des aktuellen Boots, an den Wochenenden und an Feiertagen zwischen den Anlegern „#Kruggasse“ in #Rahnsdorf und „#Spreewiesen“ in #Müggelheim unterwegs.
Die #Fährverbindung gibt es schon seit 1911. Beliebt ist sie bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen an beiden Ufern gleichermaßen. Für die Fahrt reicht ein gültiger BVG-Fahrschein. Die einzelne Tour gibt es schon zum #Kurzstreckentarif für 1,70 Euro. Pro Fahrt können acht Passagiere über die Müggelspree schippern oder vier Fahrgäste mit Fahrrädern. Lediglich Tandems und E-Bikes sind wegen ihres Gewichts von der Beförderung ausgeschlossen.
Laut Fahrplan fährt die Linie F24 an den Betriebstagen (Samstag, Sonntag und an Feiertagen) zwischen 11 und 19 Uhr im #Stundentakt. Zum Glück für die zahlreichen Fans nehmen es die #Fährmänner damit aber meistens nicht ganz so genau und rudern auch öfter, wenn genug Passagiere am Ufer auf Paule III warten.
Grabow. Ein #Flusskreuzfahrtschiff hat am Sonntag mehrere Stunden lang die #Müritz-Elde-Wasserstraße in der Nähe von Ludwigslust blockiert. Wie ein Sprecher der #Wasserschutzpolizei erklärte, war das Schiff etwa vier Kilometer östlich von Grabow vor einer Schleuse auf #Grund gelaufen. Das Schiff kam von der Elbe und war in Richtung Schwerin unterwegs. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe und die genaue Ursache sind noch unklar.
Nach einem kurzzeitigen Anstauen des Wasserspiegels zwischen den Schleusen und mit Hilfe der Wasserschutzpolizei kam das Schiff mit den Touristen nach etwa vier Stunden wieder frei. Der Betreiber wurde aber angewiesen, an der Schleuse festzumachen, wo er zunächst bleiben soll, um mögliche Schäden zu untersuchen. Am Samstag hatte das Schiff in Grabow bereits Technik an einer #Schleuse beschädigt. Die zeitweise verhängte Sperre der Schifffahrt auf der Müritz-Elde-Wasserstraße war am Sonntagabend …
Garwitz/Berlin. Die Mecklenburgische Seenplatte ist vom kommenden Dienstag (16. April) an von Berlin aus wieder befahrbar. Die Bauarbeiten an der derzeit geschlossenen Schleuse Garwitz sind beendet, wie das #Wasser- und #Schifffahrtsamt#Lauenburg mitteilte. Dies bleibt jedoch der einzige #Wasserweg aus dem Großraum Berlin und Brandenburg an die Mecklenburgische Seenplatte, da die Schleuse Zaaren noch bis zum 1. August gesperrt sein wird, wie …
Das hat es in Berlin bisher noch nicht gegeben: Gleich zwei #Fährschiffe sorgen auf der Linie #F12 ab sofort dafür, dass Schüler mehrerer Schulen pünktlich von #Grünau nach #Wendenschloß kommen.
Durch eine Vereinbarung zwischen #BVG und #Weißer Flotte Stralsund als #Fährbetreiber wurde das jetzt möglich. Im Morgenverkehr gibt es wochentags zwischen 7 und 8 Uhr drei zusätzliche Fahrten. Dadurch wird statt Zehnminuten-Takt alle sieben bis acht Minuten übergesetzt.
Frage 1:
Welche Maßnahmen wurden zur Wiedererreichung der biologischen #Durchlässigkeit von #Schleusen und #Wehren in Berlin bereits durchgeführt, welche Maßnahmen sind in Planung und wann sollen diese
abgeschlossen werden?
Frage 2:
Gibt es einen #Zeitplan zur Erreichung des Ziels? Wenn ja, führen Sie bitte alle relevanten Zielzeitpunkte auf.
Antwort zu 1 und 2:
Die #Querbauwerke in #Spree und #Havel haben gegenüber denen im #Teltowkanal, #Landwehrkanal und #Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal die höhere Priorität, da sie
aufgrund des höheren Abflusses die Hauptwanderwege für #aquatische Organismen
darstellen. Die Zuständigkeit für die Maßnahmen liegt bei der #Wasserstraßen- und #Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Konkret geplant werden sie durch das #Wasserstraßenneubauamt Berlin.
Aktueller Zeitplan für die Fertigstellung: #Mühlendamm (Spree): 2023,
Spandau (Oberhavel): Ende 2025,
Charlottenburg (Spree): Ende 2025.
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Frage 3:
Welche Aufgaben in Bezug auf die Durchlässigkeit fallen in das Aufgabengebiet des Bundes, welche in den
des Landes Berlin?
Antwort zu 3:
Die Länder koordinieren zur Erreichung der im Wasserhaushaltsgesetz aufgeführten
Bewirtschaftungsziele Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme. Werden die
Bewirtschaftungsziele aufgrund einer vorhandenen Stauanlage an einer
Bundeswasserstraße nicht erreicht, sind nach § 34 Absatz 3 Wasserhaushaltsgesetz
durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes Maßnahmen zur
Wiederherstellung der Durchgängigkeit durchzuführen. An allen anderen Gewässern ist
das Land Berlin zuständig.
Frage 4:
Wie steht es mit der Erreichung der biologischen Durchlässigkeit an Gewässern im Eigentum des Landes
Berlin aus, so z.B. an der Humboldtmühle in Tegel zur Wiederherstellung der Passierbarkeit für
Wanderfischarten und semiaquatische Säugetierarten und der Biotopverbindung Tegeler See-Tegeler Fließ?
Antwort zu 4:
Im Rahmen der Gewässerentwicklungskonzepte für Panke, Tegeler Fließ, Wuhle und
Erpe wurden auch die Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und semiaquatische
Säugetiere betrachtet und Maßnahmen entwickelt. An der Panke wurden zwei die
Durchgängigkeit behindernde Absturzbauwerke zu einem Beckenpass (Schlosspark
Schönhausen) und einer rauhen Sohlgleite (Schlosspark Buch) umgebaut. Die
Fischdurchgängigkeit wurde im Rahmen einer Untersuchung bestätigt. Die Herstellung der
Durchgängigkeit an den verbleibenden Querbauwerken ist Teil der Maßnahmen, die sich
derzeit in der Planfeststellung befinden.
Am Tegeler Fließ bestehen zwei Querbauwerke auf Berliner Landesgebiet. Aufgrund der
Lage eines Absturzes unterhalb eines Gebäudes (Humboldtmühle) sowie einer Brücke,
wurden verschiedene (Umgehungs-)Varianten geprüft. Zur Herstellung einer
ausreichenden Durchgängigkeit ergibt sich der Bau einer Fischwanderhilfe im
vorhandenen Profil, wozu der Neubau der Brücke erforderlich ist. Dies ist zeitlich zu
koordinieren.
An der Wuhle wurden bereits fünf Querbauwerke durch Sohlgleiten bzw. Beckenpässe
ersetzt. Die Herstellung der Durchgängigkeit an den verbleibenden Hindernissen wird im
Rahmen der derzeit laufenden Vorplanung geplant.
Es wird eine Herstellung der Durchgängigkeit bis spätestens 2027 angestrebt.
Frage 5:
Wie bewertet der Senat die Maßnahmen zum Röhrichtschutz, die in den naturnahen Bereichen von Spree
und Havel einschließlich der seenartigen Erweiterungen durchgeführt werden?
Antwort zu 5:
Die Maßnahmen zum Röhrichtschutz sind ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt naturnaher
Ufer, zum Biotopverbund und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Durch die Maßnahmen
konnte der in den 1980iger Jahren festgestellte Rückgang des Röhrichts gestoppt werden.
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Insgesamt konnte der Anteil der mit Röhricht bestandenen Ufer erhöht, Altröhrichte
geschützt und an geeigneten Uferabschnitten Röhrichtbestände durch Neupflanzung
wiederhergestellt werden. Im Rahmen des Programms zum Monitoring von Röhricht
werden die Bestände alle fünf Jahre kartiert und deren Entwicklung bewertet. So konnte
durch das Röhrichtschutzprogramm an den Spree-, Dahme- und Havelseen die
Gesamtfläche an Röhrichtbeständen deutlich erhöht werden. Ausgehend von 1990, zu
Beginn des Röhrichtschutzprogramms, konnte die Röhrichtfläche von ca. 612.000 m² auf
ca. 756.000 m² im Jahr 2005 erhöht werden. Die Röhrichtfläche im Jahr 2015, dem bisher
letztmaligen Kartierungszeitraum, betrug 713.000 m². Der Rückgang zwischen 2005 und
2015 betrifft Gewässer Dämritzsee, Zeuthener See und Oberhavel wo durch Uferverbau
und starker Zunahme des Sportbootverkehrs die Bedingungen sich verschlechtert haben.
An den überwiegend naturnahen Gewässern wie Unterhavel, Tegeler See und Seddinsee
sind die Röhrichtbestände stabil bzw. zeigen einen leichten Zuwachs.
Frage 6:
Welche Maßnahmen wurden seit 2012 zum Schutz der Röhrichte umgesetzt, welche Mittel und wie viel
Personal standen dafür zur Verfügung?
Antwort zu 6:
Der Schwerpunkt der seit 2012 durchgeführten Maßnahmen lag in der Erhaltung und
Erneuerung der Wellenschutzbauten (Palisaden), der Entnahme von in die Röhrichte
hineinwachsenden Gehölzen und der Sicherung vor landseitigem Betreten. Die für die
Finanzierung der Maßnahmen erforderlichen Ausgaben standen bei Kapitel 0750, Titel
52140 – Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege – zur Verfügung. Die
Umsetzung erfolgte im Rahmen der Personalkapazitäten des für Naturschutz und
Landschaftspflege zuständigen Bereichs. Darüber hinaus wurden Mittel bei Kapitel 0740,
Titel 52117 – Ufersanierung – in Anspruch genommen; hier erfolgte ein Personaleinsatz
von einer Stelle.
Frage 7:
Gibt es eine finanzielle Beteiligung des Bundes zur Beseitigung der Schäden am Röhricht und Ufererosion
an den Gewässerufern von Havel und Spree? Wenn ja, wie hoch und in welcher Form? Wenn nein, warum
nicht?
Antwort zu 7:
Die Gewässer Havel und Spree sind Bundeswasserstraßen. Grundsätzlich ist an den
Bundeswasserstraßen der Bund, vertreten durch die Wasserstraßen- und
Schifffahrtsverwaltung, in Berlin durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin,
unterhaltungspflichtig. Die Unterhaltungspflicht umfasst nach dem
Bundeswasserstraßengesetz jedoch nur Maßnahmen zur Erhaltung der Schiffbarkeit und
die Erhaltung des ordnungsgemäßen Zustandes für den Wasserabfluß. Steht ein
Ufergrundstück nicht im Eigentum des Bundes, so obliegen dessen Eigentümer
grundsätzlich selbst die in seinem Interesse liegenden, nicht zur Gewässerunterhaltung für
die Erhaltung der Schiffbarkeit und des Wasserabflusses gehörenden Maßnahmen,
beispielsweise zur Sicherung des Ufers oder des Grundstücks vor den Einwirkungen des
Gewässers. Die Gewässerufer der Havel und Spree befinden sich überwiegend im
Eigentum des Landes Berlin oder privater Dritter. Daher gibt es keine finanzielle
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Beteiligung des Bundes zur Beseitigung von Schäden am Röhricht und Ufererosionen an
den landeseigenen oder privaten Gewässerufern. Die Unterhaltung der landeseigenen
Ufereinfassungen sowie der vom Land Berlin angelegten Röhrichtbereiche obliegt dem
Land Berlin als antragstellende Stelle. Dieses ist in den öffentlich-rechtlichen
Genehmigungen nach dem Bundeswasserstraßengesetz sowie den privatrechtlichen
Verträgen mit dem Bund für jeden Einzelfall geregelt.
Berlin, den 04.04.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Für die #Schifffahrt auf der #Havel ist wegen der #Sperrung einer #Schleuse und einer Vollsperrung bei Oranienburg wegen #Bombenverdachts kaum noch ein Durchkommen. Dies könnte Hunderte Familienunternehmen gefährden, befürchtet die IHK Potsdam.
Potsdam (dpa/bb) – Nach der #Sperrung der #Oder-Havel-Wasserstraße bei Oranienburg wegen eines möglichen Bombenfundes befürchtet die Industrie- und Handelskammer (#IHK) Potsdam Millionenverluste bei #Schifffahrtsunternehmen. Wenn die Havel für zwei Monate voll gesperrt werde, sei nicht nur der Weg in Richtung Norden versperrt, sondern es gebe auch kein Durchkommen nach Berlin mehr, teilte IHK Hauptgeschäftsführer Mario Tobias am Samstag mit. „Nunmehr ist die komplette Schifffahrt – auch die Berufs- und Fahrgastschifffahrt – betroffen“, sagte Tobias. „Die Unternehmen südlich der Schleuse Zaaren sind dadurch bis mindestens Ende Mai …
#Brieskow-Finkenheerd (MOZ) Am Ende ging doch alles überraschend schnell. Ohne Diskussion, ohne eine einzige Frage oder Anmerkung hat der Amtsausschuss des Amtes Brieskow-Finkenheerd am Donnerstagabend den Amtshaushalt für das laufende Jahr beschlossen. Und damit endgültig den Weg freigemacht für die Herstellung einer #Fährverbindung zwischen dem Dörfchen #Aurith am deutschen #Oderufer und dessen Nachbarort #Urad am #polnischen Ufer des #Grenzflusses. Neun der Ausschussmitglieder stimmten für den Haushaltsplan für das laufende Jahr, zwei – zwei Vertreter aus Vogelsang, welche die #Oderfähre nach wie vor ablehnen – stimmten dagegen. Amtsdirektor Danny Busse war die Erleichterung anzusehen. Denn es hatte zwar im Vorfeld noch mal klärende Beratungen mit den Ausschussmitgliedern gegeben, aber mit möglichen Überraschungen hatte man trotzdem rechnen können. „Dem Informationsbedürfnis der Ausschussmitglieder ist nun offenbar ausreichend Rechnung getragen worden“, sagte er am Freitag. „Diejenigen, die prinzipiell gegen die Die Oderfähre waren, die haben auch dagegen gestimmt.“