Schiffsverkehr: Neues WSA Spree-Havel geht an den Start, aus Binnenschifffahrt

Neues WSA Spree-Havel geht an den Start

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (#WSV) setzt ihre Ämterreform fort. Nun ist das neue #Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (#WSA) #Spree-Havel in Betrieb genommen worden.

Das Zuständigkeitsgebiet des neuen Amts liegt zwischen #Elbe und #Oder und umfasst rund 950 km Bundeswasserstraßen. Im Revier des WSA Spree-Havel werden der WSV zufolge jährlich weit über 5. Mio. Güter-tonnen transportiert. In dem weit verzweigten Fluss-, Seen- und Kanalnetz sind 100.000 Sportboote zugelassen. Die Beschäftigten des Amtes unterhalten unter anderem die Ufer der Schifffahrtskanäle, zum Beispiel #Landwehrkanal und #Elbe-Havel-Kanal, und stellen die für die #Schifffahrt erforderlichen Wassertiefen her. Darüber hinaus realisieren sie Baumaßnahmen an den 32 #Schleusen und #Wehren und an den 166 bundeseigenen #Brücken des Reviers.

Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS), nahm die Eröffnung in Brandenburg an der Havel vor. »Die rund 700 Beschäftigten des neuen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Spree-Havel sind ab sofort für ein großes vernetztes Gebiet aus Flüssen, Seen und Kanälen verantwortlich. Neben der #Güterschifffahrt spielt in der Region vor allem die #Freizeitschifffahrt eine wichtige Rolle«, so Witte. Dies erfordere vielseitige fachliche Kompetenzen. Die Nutzer der #Bundeswasserstraßen

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Schiffsverkehr: Volle Kraft voraus Ausbau der Oder-Havel-Wasserstraße kommt voran und der Bootsverkehr Richtung Müritz hat freie Fahrt, aus Neues Deutschland

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Gute Kunde kommt mitten in der Urlaubssaison von den #Wasserstraßen nördlich Berlins. Die Ausbau- und #Modernisierungsarbeiten sowohl an der #Havel-Oder-Wasserstraße als auch an der besonders für den Freizeit- und Sportbootverkehr zwischen Berlin und der #Mecklenburgischen Seenplatte wichtigen Direktverbindung kommen voran.

Bis zu 35 000 Wasserfahrzeuge nutzen den direkten Wasserweg zwischen Berlin und der #Müritz pro Jahr. Da sollten und dürfen sich zumindest derart gravierende baubedingte Beeinträchtigungen wie 2019 nicht wiederholen. Zwar wird auch in dieser Saison die überfällige Modernisierung von #Schleusen entlang der #Müritz-Havel- und der Oberen #Havel-Wasserstraße parallel zum laufenden Betrieb weitergeführt, doch sollen diese nun durchgängig befahrbar bleiben. Das hatte im Frühjahr Sebastian Dosch, der Sprecher des #Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (#WSA) Eberswalde, Pressevertretern gegenüber angekündigt. Und um das zu ermöglichen, soll die Ertüchtigung der vielen sanierungsbedürftigen Wasserbauwerke künftig in langfristig geplanten Etappen erfolgen.

Berlins gewässerreiche Umgebung ist ein gewichtiges Argument in der #Tourismuswerbung nicht nur der Hauptstadtregion. So rechnen gerade die Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit der Wirtschaftskraft der Camping- und Badegäste, der #Bootssportler und der zahlreicher werdenden #Freizeitkapitäne, die auf den #Binnenwasserwegen nördlich Berlins unterwegs sind. Da trifft es nicht nur Bootsbesitzer und #Charterbootbetreiber,

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Schiffsverkehr: Schifffahrt – Wustrow : Nach Schleusenproblemen: Sanierungsplan, Ostern frei, aus Süddeutsche

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Canow/Fürstenberg (dpa) – Nach den #Schleusenproblemen im Vorjahr soll die #Wasserstraße zwischen #Mecklenburgischer Seenplatte und Berlin 2020 wieder durchgängig befahrbar sein – ab Anfang April. Bis dahin sind die derzeitigen Arbeiten entlang der #Müritz-Havel- und der Oberen #Havel-Wasserstraße abgeschlossen oder können parallel weiterlaufen, wie Sebastian #Dosch vom #Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde der Deutschen Presse-Agentur sagte. Außerdem werde an einem langfristigen Bauplan gearbeitet, um die vielen alten, #sanierungsbedürftigen #Wasserbauwerke etappenweise auf den neuesten Stand zu bringen.

„Die Vercharterer haben erklärt, dass sie mit langfristig angekündigten Sperrungen leben können“, sagte Dosch. Die Pläne sollen am 2. März auf einer Konferenz mit Nutzern und dem Bundesverkehrsministerium in Oranienburg näher vorgestellt und diskutiert werden.

Kurzfristige Sperrungen – wie 2019 an der Schleuse #Zaaren bei Templin oder wegen #Bombenbergungen in Oranienburg – kann die Tourismusbranche dagegen schlecht verkraften. Gastronomie und Charterunternehmen vor allem in Brandenburg beklagten durch die Sperrung in Zaaren Verluste in Millionenhöhe. #Skipper mussten bis zu 200 Kilometer lange Umwege über die Elbe und die #Müritz-Elde-Wasserstraße in Kauf nehmen. Das soll 2020 auf keinen Fall wieder passieren, sagte Dosch.

Vor allem die #Schleusen #Mirow, #Canow, #Diemitz, #Strasen (Mecklenburgische Seenplatte) und #Steinhavel

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Schiffsverkehr: Schifffahrtsamt: Wasserweg Müritz-Berlin ab April frei, aus Süddeutsche

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#Zaaren/ #Mirow (dpa) – #Freizeitkapitäne und #Flusskreuzfahrer sollen mit Saisonbeginn im April 2020 wieder freie Fahrt zwischen Berlin und der #Mecklenburgischen Seenplatte haben. Wie ein Sprecher des Wasser- und #Schifffahrtsamtes Eberswalde am Mittwoch sagte, wird dann auch die neue #Fernsteuerung der #Problemschleuse Zaaren bei Templin fertig sein. Die Schleuse an der Oberen #Havel-Wasserstraße war wegen Bauarbeiten 2019 sieben Monate länger als geplant geschlossen gewesen. Sie wurde nur im November geöffnet, damit Unternehmen und private #Skipper ihre Boote in die Winterlager bringen konnten. Das haben rund 120 Schiffsführer genutzt, wie es hieß.

Inzwischen sind alle acht #Schleusen zwischen Mirow und Zaaren „in Winterruhe“, wie der Sprecher sagte. In Zaaren werde weitergebaut. Die Sperrung hatte zu großen Einbußen in der #Schifffahrtsbranche und bei #Tourismusanbietern vor allem in Brandenburg geführt. So gab es etwa ein Drittel weniger geschleuste Boote südlich von Zaaren bis …

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Schiffsverkehr: Wasser soll in der Spree bleiben Brandenburg schließt drei Schleusen, aus Berliner Zeitung

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Wegen der anhaltenden #Trockenheit und des extremen #Niedrigwassers der #Spree hatten Brandenburgs Behörden bereits die Mengen der Wasserentnahme beschränkt und auch Fischaufstiegsanlagen gesperrt. Am Mittwoch nun wurden in Südbrandenburg zudem drei #Schleusen geschlossen. Laut Landesumweltministerium soll durch die Sperrung der Schleusen #Leibsch, #Krausnicker Strom und Groß #Wasserburg das Wasser in der Spree gehalten werden und nicht in das #Dahme-Gebiet abfließen.

Vor #Fließstillstand bewahren

Wie im Landesumweltamt Brandenburgs zu erfahren war, seien mögliche Auswirkungen auf den Pegelstand der Spree in Berlin kaum messbar. „Die Maßnahmen tragen vor allem dazu bei, den Abfluss in der Spree unterhalb des Spreewaldes zu stabilisieren und das natürliche Gewässer Spree vor dem Fließstillstand zu bewahren“, sagte Wiebke Theuer-Glamann. Daher sei auch der #Binnenschiffsverkehr nach Berlin dadurch nicht eingeschränkt. Die Schleusen blieben so lange geschlossen, wie die aktuelle Niedrigwassersituation …

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Schiffsverkehr: Biologische Durchlässigkeit von Schleusen und Wehren und Röhrichtschutz im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Maßnahmen wurden zur Wiedererreichung der biologischen #Durchlässigkeit von #Schleusen und
#Wehren in Berlin bereits durchgeführt, welche Maßnahmen sind in Planung und wann sollen diese
abgeschlossen werden?
Frage 2:
Gibt es einen #Zeitplan zur Erreichung des Ziels? Wenn ja, führen Sie bitte alle relevanten Zielzeitpunkte auf.
Antwort zu 1 und 2:
Die #Querbauwerke in #Spree und #Havel haben gegenüber denen im #Teltowkanal,
#Landwehrkanal und #Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal die höhere Priorität, da sie
aufgrund des höheren Abflusses die Hauptwanderwege für #aquatische Organismen
darstellen. Die Zuständigkeit für die Maßnahmen liegt bei der #Wasserstraßen- und
#Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Konkret geplant werden sie durch das
#Wasserstraßenneubauamt Berlin.
Aktueller Zeitplan für die Fertigstellung:
#Mühlendamm (Spree): 2023,
Spandau (Oberhavel): Ende 2025,
Charlottenburg (Spree): Ende 2025.
2
Frage 3:
Welche Aufgaben in Bezug auf die Durchlässigkeit fallen in das Aufgabengebiet des Bundes, welche in den
des Landes Berlin?
Antwort zu 3:
Die Länder koordinieren zur Erreichung der im Wasserhaushaltsgesetz aufgeführten
Bewirtschaftungsziele Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme. Werden die
Bewirtschaftungsziele aufgrund einer vorhandenen Stauanlage an einer
Bundeswasserstraße nicht erreicht, sind nach § 34 Absatz 3 Wasserhaushaltsgesetz
durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes Maßnahmen zur
Wiederherstellung der Durchgängigkeit durchzuführen. An allen anderen Gewässern ist
das Land Berlin zuständig.
Frage 4:
Wie steht es mit der Erreichung der biologischen Durchlässigkeit an Gewässern im Eigentum des Landes
Berlin aus, so z.B. an der Humboldtmühle in Tegel zur Wiederherstellung der Passierbarkeit für
Wanderfischarten und semiaquatische Säugetierarten und der Biotopverbindung Tegeler See-Tegeler Fließ?
Antwort zu 4:
Im Rahmen der Gewässerentwicklungskonzepte für Panke, Tegeler Fließ, Wuhle und
Erpe wurden auch die Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und semiaquatische
Säugetiere betrachtet und Maßnahmen entwickelt. An der Panke wurden zwei die
Durchgängigkeit behindernde Absturzbauwerke zu einem Beckenpass (Schlosspark
Schönhausen) und einer rauhen Sohlgleite (Schlosspark Buch) umgebaut. Die
Fischdurchgängigkeit wurde im Rahmen einer Untersuchung bestätigt. Die Herstellung der
Durchgängigkeit an den verbleibenden Querbauwerken ist Teil der Maßnahmen, die sich
derzeit in der Planfeststellung befinden.
Am Tegeler Fließ bestehen zwei Querbauwerke auf Berliner Landesgebiet. Aufgrund der
Lage eines Absturzes unterhalb eines Gebäudes (Humboldtmühle) sowie einer Brücke,
wurden verschiedene (Umgehungs-)Varianten geprüft. Zur Herstellung einer
ausreichenden Durchgängigkeit ergibt sich der Bau einer Fischwanderhilfe im
vorhandenen Profil, wozu der Neubau der Brücke erforderlich ist. Dies ist zeitlich zu
koordinieren.
An der Wuhle wurden bereits fünf Querbauwerke durch Sohlgleiten bzw. Beckenpässe
ersetzt. Die Herstellung der Durchgängigkeit an den verbleibenden Hindernissen wird im
Rahmen der derzeit laufenden Vorplanung geplant.
Es wird eine Herstellung der Durchgängigkeit bis spätestens 2027 angestrebt.
Frage 5:
Wie bewertet der Senat die Maßnahmen zum Röhrichtschutz, die in den naturnahen Bereichen von Spree
und Havel einschließlich der seenartigen Erweiterungen durchgeführt werden?
Antwort zu 5:
Die Maßnahmen zum Röhrichtschutz sind ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt naturnaher
Ufer, zum Biotopverbund und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Durch die Maßnahmen
konnte der in den 1980iger Jahren festgestellte Rückgang des Röhrichts gestoppt werden.
3
Insgesamt konnte der Anteil der mit Röhricht bestandenen Ufer erhöht, Altröhrichte
geschützt und an geeigneten Uferabschnitten Röhrichtbestände durch Neupflanzung
wiederhergestellt werden. Im Rahmen des Programms zum Monitoring von Röhricht
werden die Bestände alle fünf Jahre kartiert und deren Entwicklung bewertet. So konnte
durch das Röhrichtschutzprogramm an den Spree-, Dahme- und Havelseen die
Gesamtfläche an Röhrichtbeständen deutlich erhöht werden. Ausgehend von 1990, zu
Beginn des Röhrichtschutzprogramms, konnte die Röhrichtfläche von ca. 612.000 m² auf
ca. 756.000 m² im Jahr 2005 erhöht werden. Die Röhrichtfläche im Jahr 2015, dem bisher
letztmaligen Kartierungszeitraum, betrug 713.000 m². Der Rückgang zwischen 2005 und
2015 betrifft Gewässer Dämritzsee, Zeuthener See und Oberhavel wo durch Uferverbau
und starker Zunahme des Sportbootverkehrs die Bedingungen sich verschlechtert haben.
An den überwiegend naturnahen Gewässern wie Unterhavel, Tegeler See und Seddinsee
sind die Röhrichtbestände stabil bzw. zeigen einen leichten Zuwachs.
Frage 6:
Welche Maßnahmen wurden seit 2012 zum Schutz der Röhrichte umgesetzt, welche Mittel und wie viel
Personal standen dafür zur Verfügung?
Antwort zu 6:
Der Schwerpunkt der seit 2012 durchgeführten Maßnahmen lag in der Erhaltung und
Erneuerung der Wellenschutzbauten (Palisaden), der Entnahme von in die Röhrichte
hineinwachsenden Gehölzen und der Sicherung vor landseitigem Betreten. Die für die
Finanzierung der Maßnahmen erforderlichen Ausgaben standen bei Kapitel 0750, Titel
52140 – Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege – zur Verfügung. Die
Umsetzung erfolgte im Rahmen der Personalkapazitäten des für Naturschutz und
Landschaftspflege zuständigen Bereichs. Darüber hinaus wurden Mittel bei Kapitel 0740,
Titel 52117 – Ufersanierung – in Anspruch genommen; hier erfolgte ein Personaleinsatz
von einer Stelle.
Frage 7:
Gibt es eine finanzielle Beteiligung des Bundes zur Beseitigung der Schäden am Röhricht und Ufererosion
an den Gewässerufern von Havel und Spree? Wenn ja, wie hoch und in welcher Form? Wenn nein, warum
nicht?
Antwort zu 7:
Die Gewässer Havel und Spree sind Bundeswasserstraßen. Grundsätzlich ist an den
Bundeswasserstraßen der Bund, vertreten durch die Wasserstraßen- und
Schifffahrtsverwaltung, in Berlin durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin,
unterhaltungspflichtig. Die Unterhaltungspflicht umfasst nach dem
Bundeswasserstraßengesetz jedoch nur Maßnahmen zur Erhaltung der Schiffbarkeit und
die Erhaltung des ordnungsgemäßen Zustandes für den Wasserabfluß. Steht ein
Ufergrundstück nicht im Eigentum des Bundes, so obliegen dessen Eigentümer
grundsätzlich selbst die in seinem Interesse liegenden, nicht zur Gewässerunterhaltung für
die Erhaltung der Schiffbarkeit und des Wasserabflusses gehörenden Maßnahmen,
beispielsweise zur Sicherung des Ufers oder des Grundstücks vor den Einwirkungen des
Gewässers. Die Gewässerufer der Havel und Spree befinden sich überwiegend im
Eigentum des Landes Berlin oder privater Dritter. Daher gibt es keine finanzielle
4
Beteiligung des Bundes zur Beseitigung von Schäden am Röhricht und Ufererosionen an
den landeseigenen oder privaten Gewässerufern. Die Unterhaltung der landeseigenen
Ufereinfassungen sowie der vom Land Berlin angelegten Röhrichtbereiche obliegt dem
Land Berlin als antragstellende Stelle. Dieses ist in den öffentlich-rechtlichen
Genehmigungen nach dem Bundeswasserstraßengesetz sowie den privatrechtlichen
Verträgen mit dem Bund für jeden Einzelfall geregelt.
Berlin, den 04.04.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Schiffsverkehr: BERLIN Ärger vor der Schleuse: Wassertourismus befürchtet Einbußen, aus Saarbrücker Zeitung

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Tourismusexperten in Berlin und Brandenburg sind besorgt, dass verkürzte #Öffnungszeiten von #Schleusen im beliebten #Seenland #Oder-Spree zunehmend Freizeitschiffer verärgern. Foto: Patrick Pleul 

Beschauliche Kanäle, glasklare Waldseen: Das Seenland Oder-Spree lässt sich auch auf dem Wasser wunderbar erkunden. Wenn da nicht die Schleusen wären.

Kundenfreundlicher Tourismus sieht für mich anders aus», schimpft Felizitas Rohsmeisl. Gemeinsam mit drei Freundinnen war die Buckowerin (Märkisch-Oderland) per Kanu auf der Dahme unterwegs. Von dort aus sollte es weitergehen in Richtung Scharmützelsee.

Doch an der Schleuse Neue Mühle bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) war der Ausflug jäh beendet. Die vier Frauen mussten kehrtmachen, weil sie neun Minuten zu spät waren: Ab 18 Uhr ist die Schleuse geschlossen – nichts geht mehr.

Die Beschwerde beim Tourismusverband des Seenlandes Oder-Spree folgte prompt, auch wenn der für die frühen Schließzeiten gar nicht verantwortlich ist. Geschäftsführerin Ellen Rußig hat dennoch Verständnis. «Wer auf dem Wasser unterwegs ist, macht das gern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.»

Die Entscheidung des zuständigen Wasser- und #Schifffahrtsamtes Berlin, die #Schleusenzeiten in Ostbrandenburg um vier Stunden zu #verkürzen, um Personal zu sparen, schränke den wachsenden Wassertourismus erheblich ein. Früher lief der Betrieb bis 22 Uhr. Vor allem Wochenendausflügler aus Berlin überlegten sich inzwischen, ob sie Brandenburgs beliebteste Reiseregion für einen …

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