S-Bahn: Es läuft nicht rund Der gute Ruf der S-Bahn ist angeschlagen, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002408

Die #Klagen über die Berliner #S-Bahn häufen sich in letzter Zeit. Die Erfolge beim Wiederaufbau des Streckennetzes und der Erneuerung des Fahrzeugparks können die Mängel im täglichen Betrieb nicht überdecken.

Das tägliche #Ring-Chaos
Seit neun Monaten hat Berlin wieder einen richtigen #S-Bahn-Ring – und die S-Bahn Berlin GmbH viele betriebliche Probleme. Trauriger Höhepunkt der Störungsbilanz waren zwei #Totalausfälle des #Vollringbetriebes innerhalb von nur vier Wochen. Im Dezember 2002 sorgte ein in der nächtlichen Betriebspause entgleister Zug im Bahnhof #Neukölln für ein Chaos bis in die Mittagszeit.

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S-Bahn: Nächster Halt: Teltow, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/themen/brandenburg/naechster-halt-teltow/403106.html

Es tut sich was im Süden Berlins: Die Stadt #Teltow wird bis Ende nächsten Jahres an das #S-Bahn-Netz angeschlossen. Am Montag unterzeichneten Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und Brandenburgs #Verkehrsminister Hartmut Meyer (SPD) den Vertrag. In die gut drei Kilometer lange Strecke werden 33 Millionen Euro investiert, 9 Millionen Euro steuert das Land, 3 Millionen die Gemeinde gemeinsam mit der Bahn bei. Berlin gibt nichts dazu. Mit dem Bau der Strecke soll in diesem Frühjahr begonnen werden. Die #Trasse zweigt von der #S-Bahn- Strecke bei #Lichterfelde Süd ab und verläuft #eingleisig nach Teltow. Ab 15. Dezember 2004 wird die S-Bahn auf der Strecke …

Radverkehr: 5000 Plätze für Bikes an Bahnhöfen S-Bahn baut Service für Radler aus, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/5000-plaetze-fuer-bikes-an-bahnhoefen/402444.html

Die #S-Bahn hat jetzt am Bahnhof #Landsberger Allee den 5000. #Fahrradabstellplatz in ihrem Netz geschaffen. Damit gebe es an 45 der 164 Bahnhöfen einen #überdachten #Abstellplatz für Zweiräder, teilte die S-Bahn mit. Seit 1999 seien dafür 2,1 Millionen Euro investiert worden. Für weitere 150 Stellplätze will die S-Bahn in diesem Jahr 1 Millionen Euro ausgeben. Rund 1,024 Millionen Euro erhielt die S-Bahn von den Ländern Berlin und Brandenburg als #Fördermittel. Durch das Angebot der komfortablen #Unterstellung der Fahrräder vergrößere sich rechnerisch der Einzugsbereich von S-Bahnhöfen um das Fünffache, wenn Kunden dadurch mit dem Rad statt zu Fuß zum Bahnhof kommen können, hat die S-Bahn ermittelt.

Rund fünf Prozent der Fahrgäste nehmen das Rad …

S-Bahn: Fahrzeugreinigung bei der S-Bahn, Bei der S-Bahn ist eigentlich immer Frühjahrsputz Die Bahnhöfe sind halbjährlich dran, aus Punkt 3

In den vergangenen Wochen schien oft die Sonne, aber es war zu kalt, um schon mit dem #Frühjahrsputz zu beginnen. Nun endlich stimmen auch die Temperaturen.

Einen Frühjahrsputz als Kampagne gibt es bei der Berliner #S-Bahn nicht, weil ihre #Fahrzeuge das ganze Jahr über #gereinigt und #gepflegt werden, aber saisonbedingte Leistungen sind trotzdem nötig.

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Bahnindustrie: Bauarbeiten am S-Bahn-Netz hält die DB ProjektBau in ihrer Hand, aus Punkt 3

Muss die #S-Bahn schon wieder bauen?, stöhnt es, sobald irgendwo Fahrpläne wegen #Bauarbeiten eingeschränkt werden. Aber diese Frage birgt gleich zwei
Irrtümer: 1. Wie bei allen anderen Maßnahmen der #Grundsanierung baut gar nicht die S-Bahn sondern die DB #Projekt- Bau; 2. ohne #Grunderneuerung sind die Beförderungsaufgaben nicht realisierbar.

Mit Michael #Baufeld, Leiter der Kommunikation der DB #ProjektBau #Niederlassung Ost in Berlin, sprach Michael-Peter Jachmann.

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Bahnhöfe: Zweiter Behelfsbahnsteig geht am S-Bahn-Ring in Betrieb Am 7. April beginnt ein neuer Bauabschnitt im Großprojekt, aus Punkt 3

#Bahnhof #Papestraße: Der zweite #provisorische #Ringbahnsteig (in Richtung Schöneberg, also für die Linien im Uhrzeigersinn) geht in Betrieb. „Damit entsteht Baufreiheit für den Neubau des Bahnhofs Papestraße“, erklärt Michael #Baufeld, Pressesprecher der DB #ProjektBau Berlin.

„Betroffen ist die S-Bahn. Es wurden zwei seitliche Behelfsbahnsteige errichtet, um den neuen Komplex bauen zu können.“

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Bahnhöfe + Radverkehr: Schon 5000 Fahrradabstellplätze an S-Bahnhöfen fertig gestellt

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=150

Enge Zusammenarbeit mit Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC)

Die Berliner S-Bahn entwickelt sich zunehmend mehr zum fahrradfreundlichsten Verkehrsmittel der Region. Im Rahmen des „Bike+Ride“-Programms des Unternehmens konnte dieser Tage der 5000. Fahrradabstellplatz (am S-Bf. Landsberger Allee) fertig gestellt werden. Damit gibt es an mittlerweile 45 S-Bahn-Stationen in Berlin und Brandenburg überdachte Parkmöglichkeiten fürs Zweirad. Seit 1999 bis Ende 2002 wurden 2,1 Mio. € in das Projekt investiert. Für weitere 1500 neue Stellplätze in diesem Jahr gibt die S-Bahn Berlin GmbH 1 Mio. € aus. Durch die Länder Berlin und Brandenburg wurden der S-Bahn bis Ende 2002 rd. 1.024.000. € Fördermittel zur Verfügung gestellt. Standorte sind u.a. Wilhelmshagen und Rahnsdorf, Hohenschönhausen und Wartenberg sowie Schulzendorf und Mahlow.

Obgleich nach der Gesetzeslage die Kommunen für den ruhenden Verkehr verantwortlich sind, hält Gerd Jacob, Leiter Infrastruktur der S-Bahn Berlin GmbH, das Engagements seines Un-ternehmens für sinnvoll: „Ziel unseres „Bike+Ride“-Programms ist die bessere Vernetzung umweltfreundlicher Verkehrsträger und die Vergrößerung des Einzugsbereiches von S-Bahnhöfen um das Fünffache.“

Fahrradmitnahme rund um die Uhr in allen Zügen

Auch die Fahrradmitnahme in den Zügen wird zunehmend attraktiver. Rund 5 Prozent aller Fahrgäste nehmen ihren Drahtesel mit auf Reisen und schaffen sich damit eine komfortable durchgehende Mobilitätskette, die (unter Berücksichtigung der Witterung) den zeitlichen Vergleich mit dem motorisierten Individualverkehr nicht zu scheuen braucht. Die Fahrradmitnahme ist rund um die Uhr in allen Zügen möglich. Dieser Service ist für Inhaber persönlicher Zeitkarten (z.B. Schülerticket, Semesterticket, Berlin-Ticket A, Berlin-Karte S, Seniorenkarte) kostenlos. Ansonsten ist ein zusätzlicher Einzelfahrschein, eine Tageskarte oder die Fahrradkarte zu lösen.

Insbesondere für die Sommermonate empfiehlt sich auch die Mehrtagesfahrradkarte, die über das Netz der Berliner S-Bahn hinaus im gesamten DB-Regionalverkehr Berlin-Brandenburg gilt. Sie berechtigt innerhalb von vier Monaten zur Fahrradmitnahme an fünf frei wählbaren Tagen und kostet nur 12,70 €. Erhältlich in den DB-Reisezentren, an allen S-Bahn-Schaltern und ab sofort auch an allen S-Bahn-Fahrkartenautomaten.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen ADFC und S-Bahn Berlin GmbH

„Die Kombination von Fahrrad und S-Bahn hat eine großartige Zukunft vor sich“, prophezeit Dr. Wilfried Kramer, Leiter Marketing der S-Bahn Berlin GmbH. „Seit sieben Jahren arbeiten wir eng mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club zusammen, um die Stärken beider Verkehrsmittel zu kombinieren. Die Beteiligung am jährlichen Radtourenprogramm ist für uns ein praktischer Baustein davon.“ Es zeigt sich, dass die Förderung des Fahrradverkehrs sich positiv auf die Nutzung der Berliner S-Bahn am Wochenende ausgewirkt hat.

Das neue Heft „Rad & Touren 2003“ ist ab sofort kostenlos in den Kundenzentren der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich. Es enthält Beschreibungen über 300 geführte Radtouren. 70 % davon haben ihren Ausgangspunkt an S-Bahnhöfen in Berlin und Umland.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Bahnhöfe: Neue Umwege im S-Bahnhof Papestraße Einschränkungen am Wochenende, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-umwege-im-s-bahnhof-papestrasse-einschraenkungen-am-wochenende/401022.html

Bevor der #Bahnhof #Papestraße eine moderne Umsteigestation der kurzen Wege wird, müssen Fahrgäste dort weiter Umwege über zum Teil steile Treppen zurücklegen. Am 7. April geht auch der zweite #Bahnsteig der #Ringbahn für den Verkehr Richtung #Schöneberg in Betrieb. Der Zugang erfolgt hier über den bisherigen Bahnsteig. Richtung #Tempelhof gibt es dagegen eine besondere Treppe. Die #Provisorien sind erforderlich, damit über den #Nord-Süd-Gleisen der künftige #Ringbahnsteig gebaut werden kann. Um die Gleise zu dem neuen Bahnsteig anschließen zu können, gibt es von Freitag, 22 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am Montag Pendelverkehr …

S-Bahn: Nachgefragt: Fahrzeiten auf S 1 , NACHGEFRAGT: Tempo 100 bedeutet nicht automatisch verkürzte Reisezeit, aus Punkt 3

„Dass die #S1 wieder auf der ganzen Strecke fährt, ist sehr erfreulich. Und das sogar mit #100 #Stundenkilometern. Aber warum sind die #Fahrzeiten die gleichen wie früher, nicht eine Minute schneller“, wundert sich punkt 3-Leser Till Kuhlbrodt.

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S-Bahn: Endstation Königs Wusterhausen – Baureihe 477 fährt zum Schrottplatz

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=148

Der lang ersehnte Zeitsprung im Wagenpark der Berliner S-Bahn steht kurz bevor. Noch vor Jah-resende werden die allerletzten Vorkriegszüge vom Netz verschwunden sein. Mit einem über 1 Milliarde Euro umfassenden Fahrzeugbeschaffungsprogramm verjüngt die S-Bahn Berlin GmbH seit 1997 ihre Flotte. Bis Mitte nächsten Jahres werden insgesamt 1000 Wagen der hochmoder-nen Baureihe 481 im Einsatz sein. Diese ergänzen Züge der Baureihen 480 und 485, die im we-sentlichen Anfang der neunziger Jahre beschafft wurden.

Mit der Baureihe 477 verschwindet ein Fahrzeugtyp, der über viele Jahrzehnte zum vertrauten Bild gehörte. Als Olympia-, Bankier- und Peenemünder Züge in den dreißiger und vierziger Jahren in Dienst gestellt, wurden die Wagen Ende der siebziger Jahre von der S-Bahn-Hauptwerkstatt modernisiert und optisch wie technisch vereinheitlicht. Mit dem Fahrplanwechsel am 24. Februar wurden 24 Viertelzüge (ein Viertelzug entspricht 2 Wagen) entbehrlich. Derzeit werden noch 72 Viertelzüge benötigt, die aber in den kommenden Monaten kontinuierlich durch neues Wagen-material ersetzt werden. Letztes Einsatzgebiet der „Oldies“ ist die Linie S3 zwischen Ostbahnhof und Erkner.

Ein Mal pro Woche überführt die S-Bahn Berlin GmbH derzeit einen kompletten Zug von der Be-triebswerkstatt Erkner nach Königs Wuster-hausen, wo die Scholz Recycling GmbH die Wagen zerschneidet und zerlegt. Die Überreste werden der Altmetallverwertung zugeführt. Zuvor haben Techniker der S-Bahn für andere Fahrzeuge benötigte Ersatzteile entfernt. Zudem werden wei-tere Einrichtungsgegenstände, von der Türklinke, über Sitzbänke und Notbremsschalter, ausge-baut und kostenpflichtig an private Interessenten veräußert. Diese finden Verwendung in Gast-stätten, Partykellern, Gartenlauben und Hobbyräumen.

Bis Anfang nächsten Jahres werden seit 1995 insgesamt 374 Viertelzüge aus der Fahrzeugbe-schaffung der zwanziger und dreißiger Jahre ausgemustert worden sein. Der Großteil wurde bei Schrotthändlern nahe Nordhausen, in Espenhain und Königs Wusterhausen zerlegt. 68 Viertel-züge wurden an verschiedenste Interessengruppen in ganz Deutschland (und bis nach Zürich) veräußert bzw. verschenkt. Sie sind nunmehr in Verkehrsmuseen, bei Museumsbahnen, als Gast-stätten oder Jugendbegegnungsstätten zu finden. Selbst Autohäuser werben mit alten S-Bahn-Zügen als Blickfang.

Zum Jahresende wird die S-Bahn Berlin GmbH den altgedienten Zügen der Baureihe 477 einen würdigen Abschied bereiten. Die Berliner und Brandenburger werden rechtzeitig über die geplanten Veranstaltungen unterrichtet.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher