Die Bahn und die Länder Berlin und #Brandenburg hätten sich auf Korridore geeinigt, die ausgebaut werden sollen. Das betreffe auch die #S-Bahnverlängerung nach #Velten.
Velten. In Potsdam ist sie längst als „Miss #S-Bahn“ bekannt. „Da erwähnen die Minister die S-Bahn schon schneller als ich, weil sie wissen, dass ich es sowieso tun würde“, sagt Veltens Bürgermeisterin Ines #Hübner (SPD). Nun könnte sich die Beharrlichkeit der Veltener, die seit der Wende um den #S-Bahn-Anschluss kämpfen, endlich auszahlen. Am Mittwoch kam ein Brief von Verkehrsministerin Kathrin #Schneider (SPD) im Rathaus an, der die S-Bahn in greifbare Nähe bringt: Die Bahn und die Länder Berlin und Brandenburg hätten sich auf Korridore geeinigt, die ausgebaut werden sollen. Dazu gehöre auch der wichtige Korridor #PrignitzExpress/Velten und damit sowohl die Einbindung des Prignitz Expresses nach #Gesundbrunnen als auch die S-Bahnverlängerung nach Velten. Zuvor hatte Hübner bei Ministerin Schneider nachgehakt, weil sich der Landesnahverkehrsplan um einige Wochen verzögert hatte. Der S-Bahn-Anschluss solle Teil dieses Plans für die Jahre 2018 bis 2022 werden, versicherte Ines Hübner gestern im Rathaus. „Das hat mir Frau Schneider am Mittwoch auch am Telefon nochmals bestätigt.“
Die Zahl der #Berufspendler in der #Hauptstadtregion nimmt weiter zu. Die Länder haben Korridore benannt, in denen das #Bahnangebot für sie verbessert werden soll
Die Zeit drängt, der Handlungsbedarf ist groß. Rund 300.000 Menschen fahren laut Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) bereits jeden Tag zur Arbeit aus dem brandenburgischen Umland nach Berlin. Und in umgekehrter Richtung machen sich etwa 180.000 Berufspendler auf den Weg. Viele mit dem Auto, doch immer mehr auch mit der Bahn.
Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg hat sich die Zahl der Nutzer des #Regionalbahnverkehrs in beiden Ländern in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Die #S-Bahn hat seit 1999 etwa 70 Prozent an Fahrgästen dazugewonnen. Im Vorjahr haben die zum Bahnkonzern gehörenden rot-gelben Züge täglich 1,4 Millionen Fahrgäste befördert, Tendenz stark steigend. Doch Regio und S-Bahn stoßen immer öfter an die Grenzen.
Vor allem im morgendlichen und nachmittäglichen #Berufsverkehr sind in den Zügen selbst Stehplätze Mangelware. Das soll sich nun ändern. Die Länder Berlin und Brandenburg sowie die für das #Schienennetz verantwortliche Deutsche Bahn AG wollen jetzt gemeinsam planen, wo neue Gleisverbindungen und Bahnhöfe gebaut werden müssten. In einem ersten Schritt wurden acht sogenannte #Korridore benannt, die die Hauptstadt mit dem südlichen und dem nordwestlichen Umland verknüpfen und bei denen der Handlungsbedarf als am größten angesehen wird.
Längst sind nicht alle #Rolltreppen in Fahrt und die ersten neuen Aufzüge sogar schon wieder defekt. Dennoch sieht sich die Bahn bei ihrem aktuell größten und teuersten Einzelprojekt in der Hauptstadt endlich auf der Zielgeraden. Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember soll der komplett umgebaute Bahnhof #Ostkreuz mit all seinen Funktionen in Betrieb gehen. Zumindest fast.
Der #Regionalbahnsteig für die Verbindungen auf der sogenannten #Ostbahn (in Richtung Strausberg und Küstrin) folgt erst ein Jahr später. Auch der Streckenabschnitt in Richtung Bahnhof #Warschauer Straße hat noch nicht die geplanten vier Gleise für die #S-Bahn und wird daher noch einige Zeit ein Engpass für den Nahverkehr bleiben.
Bahn feiert mit Diskussionsrunde und "Blick hinter die Kulissen"
Dennoch: Der größte Teil der rund 450 Millionen Euro teuren Modernisierung des wichtigsten Verkehrsknotens im Osten der Stadt ist geschafft. Die Bahn will dies am Sonnabend (7. Oktober) mit einem "Ostkreuz-Tag" groß feiern. Von 10 bis 18 Uhr gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den komplett umgestalteten Bahnhof kennenzulernen und mit den Verantwortlichen der Bahn über das Projekt ins Gespräch zu kommen.
Unter anderem sind Diskussionsrunden mit Berlins Verkehrssenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne) und dem Bahn-Bevollmächtigen für die Hauptstadt, Alexander #Kaczmarek (ab 11 Uhr) sowie dem wichtigsten Nutzer der Station, S-Bahn-Chef Peter #Buchner (ab 10 Uhr) angekündigt.
Bauarbeiten dauern seit 2006 an
Auch über die Pläne für die Gestaltung des Bahnhofsumfelds wird informiert, unter anderem bei einer Gesprächsrunde mit dem Leiter der Tiefbauabteilung des Senats, Lutz Adam. Die Bahn verspricht den Fest-Besuchern zudem einen "Blick hinter die Kulissen", dazu wird es mehrere Führungen durch den Neubau geben.
Berlin. Eine #S-Bahn, die von Berlin raus bis nach #Velten oder #Rangsdorf fährt; ein #Regionalzug, der öfter nach #Potsdam oder #Cottbus verkehrt – solche Angebote könnten schon bald mehr sein als nur der Wunsch Zehntausender gestresster Berufspendler. Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn AG haben sich darauf verständigt, künftig gemeinsam den Ausbau der #Schienenwege in der #Hauptstadtregion zu planen.
Eine Rahmenvereinbarung unter dem Titel "#Entwicklungskonzept i2030" wurde am Mittwoch von Berlins Verkehrssenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne), Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin #Schneider (SPD) und dem für die Infrastruktur zuständigen Bahnvorstand Ronald #Pofalla unterzeichnet. Schnelle Lösungen wird es aber nicht geben. Es gehe um die Entwicklung der Region in den nächsten 20 Jahren, sagte Ministerin Schneider.
Für das neue #Ostkreuz ist dieses Jahr das entscheidende Jahr: Am 21. August gingen – nach vier Wochen betrieblicher Einschränkungen – die neuen S-Bahngleise und der Bahnsteig Gleis ¾ auf der #Stadtbahnebene in Betrieb. Die S-Bahnlinie #S3 von Erkner fährt seitdem wieder in die Innenstadt. Nächste Etappe ist der 10. Dezember: Die S-Bahnlinie #S9 von Schönefeld kommend wird wieder über die #Südkurve am Ostkreuz in die Innenstadt fahren. Zudem halten ab dem Fahrplanwechsel im Dezember die Regionalzüge der Linien RE 1, RE 2, RE 7 und RB 14 im Ostkreuz. Der Bahnhof wird zu einer Drehscheibe auch im #Regionalverkehr. Mit aktuell täglich 1.512 Stationshalten ist das Ostkreuz Deutschlands Bahnhof Nummer 1.
Damit sind wesentliche Ziele nach zwölf Jahren Bauzeit erreicht. Grund genug für die DB, die Berlinerinnen und Berliner am 7. Oktober 2017 zu einem „#Ostkreuztag“ einzuladen. Mit Informationen zu umgesetzten Bauplänen und Fahrplänen wird von 10 bis 18 Uhr gezeigt, was sich in einem Jahrzehnt im und rund um das Ostkreuz verändert hat und was das neue Ostkreuz für den Nah- und Regionalverkehr in Berlin und der Region bedeutet. Politiker und Verwaltungsfachleute, die Verkehrsplaner des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, der Bahnhofsbetreiber DB Station&Service, die Projektbeteiligten und die Verkehrsunternehmen – von der Berliner S-Bahn bis zu den Regionalverkehrsunternehmen – werden für Gespräche zur Verfügung stehen. Auch Max Maulwurf wird dabei sein. Die DB gewährt Einblicke in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Station und in das, was sich „hinter den Kulissen“ tut.
Was wird am 7. Oktober auf dem Bahnhof los sein?
Infozelt am Ausgang Sonntagstraße: Stündlich Gesprächsrunden mit Fachleuten der DB, des #VBB und der Berliner Verwaltung zu Themen rund um das Ostkreuz.
Bahnsteig 4: S-Bahnzug mit Fotogalerie zur Geschichte und zum Umbau des Bahnhofs Ostkreuz; Info-Stände des Projektteams Ostkreuz, der Berliner S-Bahn, des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), der Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) und von DB #Regio sowie der DB Sicherheit. Wer ein Selfie mit Max #Maulwurf machen will, ist hier ebenfalls am richtigen Ort. Max steht heute für ein „Fotoshooting“ mit jedermann zur Verfügung.
#InfoPunkt am Ausgang Markgrafendamm/Hauptstraße: Letzte Gelegenheit für einen Besuch des InfoPunktes, der mit Abschluß der wesentlichen Umbauarbeiten geschlossen wird. Für individuelle Gespräche steht der Ostkreuz-Bürgerbetreuer zur Verfügung. Selbstverständlich werden Anwohner und Bahnkunden auch weiter auf dem Laufenden gehalten. Im Internet auf www.deutschebahn.com/ostkreuz, per Handzettel oder in direkten Gesprächen in der Nachbarschaft.
Essen und Trinken: Neben den gastronomischen Angeboten auf dem Ringbahnsteig gibt es Imbiss und Getränke auch am Infozelt und auf dem Bahnsteig 4.
Programm Infozelt:
10 Uhr: Eröffnung mit Alexander Kaczmarek (DB Konzernbeauftragter für Berlin). Direkt anschließend: S-Bahn Berlin und das neue Ostkreuz
mit Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH
11 Uhr: Bedeutung des Ostkreuzes für die wachsende Stadt Berlin
mit Alexander Kaczmarek, Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz)
12 Uhr: Mit dem Ostkreuz verändert sich auch das Umfeld
mit Lutz Adam (Leiter Abteilung Tiefbau, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz), Matthias Horth (Referatsleiter ÖPNV, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz)
13 Uhr: Zehn Jahre Bauen am Ostkreuz unter dem rollenden Rad – eine Bilanz
mit Christian Welzel (Projektleiter DB Netz), Karin Kamitz (DB Netz, Großprojekte)
14 Uhr: Das Ostkreuz im Verkehrskonzept des VBB
mit Susanne Henckel (Geschäftsführerin VBB), Bernd Arm (VBB, Abteilungsleiter Center für Nahverkehrs- und Qualitätsmanagement)
15 Uhr: Berlins größter Nahverkehrsknoten in Betrieb
mit Matthias Scholz (DB Station&Service, Leiter Bahnhofsmanagement Berlin)
16 Uhr: Zehn Jahre Bauen am Ostkreuz unter dem rollenden Rad – eine Bilanz
mit Christian Welzel (Projektleiter DB Netz), Karin Kamitz (DB Netz, Großprojekte)
17 Uhr: Noch Fragen? Offene Gesprächsrunde mit den Infotag-Besuchern
Tombola zum Max Maulwurf Stempel-Parcours um 13 und um 16 Uhr.
Hinweis für Fotografen:
Seit Ende September wird am Ostkreuz der Schriftzug OSTKREUZ mit 6, 50 Meter großen silber-metallicfarbenen Buchstaben angebracht. Am frühen Freitagnachmittag wird der letzte Buchstabe geklebt und der Schriftzug ist vollständig. Möglichkeiten zum Fotografieren bestehen von öffentlich zugänglichen Standorten.
Im Rahmen der #Schienenverkehrswochen veranstaltete der Berliner Fahrgastverband #IGEB am 18.09.2017 den #Fahrgastsprechtag #S-Bahn, bei dem sich Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH, wie gewohnt offen und souverän den Fragen und der Kritik des Publikums stellte. Auch in diesem Jahr diente die DB-Kantine nahe dem S-Bahnhof Nordbahnhof als Veranstaltungsort.
Die Projekte Weiterbetrieb Baureihen (BR) 480 und 485 und Langlebigkeit BR 481 überschneiden sich in allen Phasen und sind sehr komplex.
Die Planung für die BR 480 ist abgeschlossen und bis Ende des Jahres 2017 sind 60 von 70 Viertelzügen (Vz) im Werk Schöneweide umgerüstet. Die restlichen 10 Vz folgen im 1. Quartal 2018. Die laufenden Maßnahmen sind die Aufarbeitung des Antriebsstrangs und der Radsatzgetriebe, die Sanierung der Drehgestellrahmen, die Umstellung der Signallichter auf LED und der Austausch der Übergabestecker an der Kurzkupplung. Durch diese Maßnahmen sind die Fahrzeuge zuverlässiger und auch leiser geworden. Das Problem mit den anfangs auftretenden Störungen an den Antriebscontainern ist inzwischen durch Anpassung an Fahrzeugteilen und in der Software gelöst, nachdem das Problem, welches in den größer als angenommen liegenden Spannungsschwankungen im Netz lag, gefunden wurde.
Bei der BR 485 (80 Vz) wurde das Musterumbaufahrzeug 485 119 Ende September fertig, der Serienumbau folgt bis Ende 2019. Dabei erfolgt unter anderem die Stabilisierung der Drehgestellrahmen, der Austausch von Dichtungen in den Unterflurgeräten, die Überholung der Bremswiderstandscontainer, die Aufarbeitung der Elektrokupplung und ein „Massemanagement“, bei dem der Innenraum umgebaut wird, um die Masse über dem ersten Drehgestell zu verrringern. Hier wuchs die Masse durch das Hinzufügen von Systemen wie FASSI oder ZAT stetig. Weitere zusätzliche Systeme wie z. B. GSM-R sind vorgesehen. Das Ertüchtigungsprogramm für die Baureihen 480 und 485 erfolgt im Auftrag …
Um das moderne #Zugbeeinflussungssystem für die Berliner S-Bahn (#ZBS) einzubauen, das Informationen von den Balisen zu den Fahrzeugen sendet, sind ab 29. September diverse Arbeiten im Kanaltiefbau sowie das Gründen und Aufstellen von Signalen vorgesehen. Des Weiteren werden Vorbereitungen für das Projekt #S21 ausgeführt. Dazu müssen bis 30. Oktober Abschnitte des Nordrings für insgesamt vier Bauphasen gesperrt werden (siehe Grafiken).
Den Anfang macht die Strecke zwischen #Beusselstraße und #Gesundbrunnen, später wird die Sperrung auf den Abschnitt zwischen Westend und Gesundbrunnen erweitert. Die S-Bahn-Linien S41 und S42 können dort nicht fahren, jedoch bestehen zahlreiche Alternativen mit weiteren S- und U-Bahn-Linien und ein #Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Bei Nutzung des Ersatzverkehrs empfiehlt es sich, eine Reisezeitverlängerung von mindestens 30 Minuten einzuplanen. Während der Bauarbeiten fährt in Gesundbrunnen die BVG-Buslinie 247 in Richtung S-Bf Nordbahnhof von der Nachtbushaltestelle in der Badstraße ab.
Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet
Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt im 1. und 3. Bauabschnitt: Gesundbrunnen (Hanne-Sobek-Platz) <> Humboldthain (Zusatzhalt) <> Wedding <> Westhafen <> U-Bf. Turmstraße (Zusatzhalt) <> Beusselstraße beziehungsweise
Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt im 2. und 4. Bauabschnitt: Gesundbrunnen (Hanne-Sobek-Platz) <> Humboldthain (Zusatzhalt) <> Wedding <> Westhafen <> U-Bf. Turmstraße (Zusatzhalt) <> Beusselstraße/ Sickingenstraße (Halt für S-Bf. Beusselstraße) <> Jungfernheide (Olberstraße) <> Westend.
Fahrgäste zum Flughafen Tegel nutzen zum Beispiel die Buslinie TXL ab Alexanderplatz, Brandenburger Tor bzw. Berlin Hbf oder die Buslinien X9 und 109 ab Zoologischer Garten. Von Alexanderplatz und Gesundbrunnen können die U8 bis Osloer Straße, von Friedrichstraße und Wedding die U6 bis Kurt-Schumacher-Platz und weiter jeweils die Buslinie 128 genommen werden.
Gesperrte Bahnhöfe mit U-Bahn erreichbar
Die gesperrte Strecke sollte möglichst weiträumig umfahren werden. Fast alle Bahnhöfe im gesperrten Abschnitt sind auch mit U-Bahn-Linien bequem erreichbar: Wedding mit der U6, Westhafen mit der U9 und Jungfernheide mit der U7. Zwischen Schönhauser Allee und Kaiserdamm (Messe Nord/ICC) fährt die U-Bahn-Linie U2.
Das Laub der Bäume am Gleis raschelt im Wind. Der gelbe Backstein des alten Stationsgebäudes leuchtet in der Sonne. Auf Holzbänken warten Fahrgäste auf die S 2. Der #S-Bahnhof #Lichtenrade ist ein Idyll, in dem vieles aus der alten Zeit erhalten blieb. Doch nicht mehr lange, dann wird es verschwinden. Im Oktober beginnen die Arbeiten für den #Neubau der #Dresdener Bahn, auf der in Zukunft der Flughafen-Express zum BER fahren wird. Im Dezember 2025 soll die Fern- und Regionalbahnstrecke in Betrieb gehen. „Das ist der Plan“, sagte Projektleiter Holger Ludewig von der Deutschen Bahn am Mittwoch.
Ludewig war nach Lichtenrade gekommen, um den Infopunkt im alten Zugabfertigerhäuschen auf dem S-Bahnsteig vorzustellen. Dort kann man sich dienstags von 14 bis 18 Uhr über das Projekt Dresdener Bahn informieren. Information ist notwendig. Denn der Plan, neben der S-Bahn-Trasse eine zweigleisige Strecke für Fern- und Regionalzüge durch den Süden Berlins zu schlagen, stößt bei vielen auf Ablehnung.
Fünf Meter hohe Lärmbarrieren
Die Arbeiten werden Jahre dauern – rund acht Jahre, um genau zu sein. Im kommenden Monat geht es los. „Dann wird damit begonnen, das Baufeld freizumachen“, bekräftigte Ludewig. Baumfälltrupps rücken dem Dickicht, das auf der Bahntrasse entstanden ist, zu Leibe. Geholzt wird auch am S-Bahnhof Lichtenrade – weshalb der Verkehr an Wochenenden unterbrochen wird.
Im November treten dann außerdem Bauarbeiter in Aktion. Sie bauen an der Säntisstraße eine Fußgängerbrücke über die Gleise, weil dort der Übergang Ende März 2018 geschlossen wird. An seiner Stelle entsteht eine Unterführung. Nach der Eröffnung wird der Bahnübergang …
Berlin –
Erst die gute Nachricht: Auf den Ringlinien #S41 und #S42 fahren künftig #mehr #S-Bahnen. Montags bis freitags wird der Fünf-Minuten-Takt verlängert, kündigte S-Bahn-Chef Peter Buchner an. „Er gilt künftig am Vormittag bis 11 Uhr und am Abend bis 21 Uhr.“ Dies tritt zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember in Kraft. Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht: Nun wird auf dem Ring erst einmal wieder gebaut. Nicht weniger als vier Wochen lang werden im Norden alle S-Bahnzüge durch Busse ersetzt. Beim Sprechtag für S-Bahngäste während der #Schienenverkehrswochen gab Buchner einen Überblick darüber, womit Fahrgäste rechnen müssen.
Ringbahn gesperrt
Am Abend des 29. September springen die Signale auf Rot. Zunächst wird der Ring zwischen Gesundbrunnen und Beusselstraße gesperrt, später wird die Unterbrechung erweitert. „Dann gibt es bis Westend Schienenersatzverkehr“, sagte Detlef Speier, Chef der Fahrgastinformation bei der S-Bahn. In der Ringstrecke klafft eine Lücke – kein Wunder, dass den Fahrgästen empfohlen wird, andere S-Bahn-Linien oder die U-Bahn zu nutzen. Wer zum Flughafen Tegel will, muss sich ebenfalls umstellen. Anlass der Unterbrechung ist, dass die neue Nord-Süd-S-Bahn S21 angeschlossen wird. Dort werden aber wohl erst 2020 S-Bahnen vom Nordring zum Hauptbahnhof verkehren.
Die rot-rot-grüne Koalition in Berlin will eine S-Bahn von Spandau über Falkensee nach Nauen. Das Interesse ist enorm.
Berlin/#Falkensee – Sie wollen jetzt wirklich den #Takt erhöhen. Die #S-Bahn soll im Westen weiter nach Brandenburg rollen, an den Stadtrand, nach #Nauen und nach Falkensee – wo die S-Bahn ab 1951 zehn Jahre lang hinfuhr. Die Pläne des #Wiederaufbaus sind alt, viele Bürger skeptisch-genervt („Ich glaub’s erst, wenn der erste Bagger am Bahndamm steht.“), und dennoch: Das Interesse ist enorm.