Museum: Letzter Dampflokeinsatz bei der historischen Prignitzer Kleinbahn Pollo

http://www.lok-report.de/archiv/news_42/archiv_woche_freitag.html

Auf halbem Wege zwischen Berlin und Hamburg, im nordwestlichsten Zipfel des Landes Brandenburg lockt das Reisegebiet Prignitz – eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands – Eisenbahnfans zum „Herbstdampf“. Am Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November „führt“ das Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. zum letzten Mal in diesem Jahr seine historischen Züge mit der Dampflok aus.
Die Prignitz ist bekannt dafür, dass hier, zwischen der Auenlandschaft des UNESCO-Biosphärenreservates Elbe-Brandenburg im Westen und der Müritzer Seenlandschaft im Norden, naturbegeisterte Touristen ihre Seele baumeln lassen können. Aber auch Fans historischer Eisenbahnen kommen auf ihre Kosten. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Museumsbahn „Pollo“, die dank des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. wieder regelmäßig fährt. „Pollo“ ist der liebevolle Name der Prignitzer für die ehemalige Ost- und Westprignitzer Kreiskleinbahn.
Am Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November 2015 werden die historischen Züge der Pollo-Museumseisenbahn letztmalig in diesem Jahr von einer Dampflokomotive gezogen. Die Schlepptenderdampflok 99 4652 vom Förderverein zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen e.V. gastierte seit Anfang Juni in der Prignitz und pendelte dort den ganzen Sommer an regelmäßigen Fahrtagen mit den Museumszügen des Pollo auf der 8 km langen Strecke zwischen Lindenberg und Mesendorf.
Am Freitagmorgen, dem 30. Oktober leben die Sixties wieder auf. Bereits ab 7.00 Uhr verkehren im Rahmen einer kostenpflichtigen Veranstaltung Züge für Foto- und Videofreunde im Stil der 1960er Jahre. Um 18.00 Uhr startet in Mesendorf (Stadt Pritzwalk) der Dampfzug zu einer Abendfahrt mit Fackelwanderung. Ab Brünkendorf wandern die Fahrgäste die rund vier Kilometer im Schein der Fackeln durch den Wald nach Lindenberg (Gemeinde Groß Pankow). Dort erwartet sie ein schmackhafter Imbiss aus der Gulaschkanone. Gemütlich am Lagerfeuer sitzend klingt der Abend langsam aus, bevor sich die Dampflok mit dem Sonderzug wieder in Bewegung setzt und 21.30 Uhr in Mesendorf einfährt. Eisenbahnromantik pur.
Im Fahrpreis von 15 Euro pro Erwachsenen und 8 Euro pro Kind bis 12 Jahre sind eine Fackel und der Imbiss mit einem Getränk in Lindenberg bereits enthalten. Für Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder) wird ein Familienticket für 40 Euro angeboten. Die Fahrkarten können im Onlineshop auf www.pollo.de bestellt werden. Restkarten erhalten Sie vor Abfahrt am Zug.
Am Samstag und Sonntag (31.10. und 1.11.) fahren die Züge um 10.00 Uhr, 12.30 Uhr und 15.00 Uhr ab Mesendorf sowie um 11.30 Uhr, 14.00 Uhr und 16.30 Uhr ab Lindenberg. Das Kleinbahnmuseum in Lindenberg hat an den Fahrtagen geöffnet, und die kleine Feldbahn lädt zu Rundfahrten ein (Pressemeldung Tourismusverband Prignitz e. V., 16.10.15).

Straßenbahn + Museum: Ausstellung „150 Jahre Straßenbahn“ beim Tag der offenen Tür im Depot für Kommunalverkehr, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1742 Wer im Juni beim #150. #Jubiläum der Berliner #Straßenbahn keinen Blick auf die erste #Pferdestraßenbahn werfen konnte, hat im September erneut die Gelegenheit dazu. Noch an den kommenden zwei Septemberwochenenden öffnet das #Depot für Kommunalverkehr des Deutschen #Technikmuseums in #Kreuzberg in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr seine Türen. Gezeigt werden Schätze aus 150 Jahren Berliner Nahverkehr. Nicht nur die erste Pferdestraßenbahn, sondern auch die letzte West-Berliner #Straßenbahn aus dem Jahr 1967 werden in der Monumentenhalle ausgestellt. Am 20. September sowie am 27. September 2015 zeigt die BVG eine spezielle Ausstellung zur Geschichte der Berliner Straßenbahn. Außerdem zu sehen sind ein historisches Stadtmodell von 1865 mit dem Brandenburger Tor und dem Startpunkt der ersten Pferdestraßenbahn. Ebenfalls am 27. September 2015 sind BVG-Straßenbahnexperten sowie das BVG-Archiv mit einem Informations- und Verkaufsstand vor Ort. Der Besuch ist kostenfrei. Das Depot für Kommunalverkehr ist in der Monumentenstraße 15, 10965 Berlin. Mit den Buslinien 104 und 140, Haltestelle Dudenstraße/Katzbachstraße, ist das Depot gut zu erreichen. Es fährt außerdem ein Shuttle mit historischen Omnibussen zwischen dem Deutschen Technikmuseum (Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin) und der Depothalle. Fahrscheine gibt es gegen einen kleinen Kostenbeitrag.
Source: BerlinVerkehr

Straßenbahn + Museum: Alte Lotte rollt wie neu Berlin (MOZ) Sie ziehen gerade von Niederschönhausen nach Köpenick: historische Straßenbahnen der BVG, aus MOZ

http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1420856/ Berlin (MOZ) Sie ziehen gerade von #Niederschönhausen nach #Köpenick: #historische #Straßenbahnen der BVG. Die Schönsten landen im #Betriebshof an der #Wendenschloßstraße. Der öffnet an diesem Sonnabend für Schaulustige seine Pforten. Für Joachim Kubig geht ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. "Dass die alten Züge jetzt wieder nach Köpenick kommen ist wunderschön, denn schließlich hat im denkmalgeschützten Depot alles begonnen", sagt der 79-Jährige. Dort war einst der Arbeitsplatz des Straßenbahnfahrers und Rangiermeisters und genau dort gründeten engagierte Kollegen 1967 die Arbeitsgruppe "Kleinbahnfreunde". Mit Begeisterung, handwerklichem Geschick und dem großen Ziel vor den Augen, ausgemusterte historische Züge wieder auf Vordermann zu bringen, trafen sie sich von nun an regelmäßig. Ganz hinten, in der alten Köpenicker Wagenhalle, wurde auseinandergebaut, geschraubt, gehämmert und gestrichen. Und das alles nach Originalzeichnungen und Fotos. Bereits nach einem Jahr konnte sich die alte Lotte – ein Straßenbahnzug von 1903 – wieder sehen lassen. Doch nicht nur ihre glänzend grüne Bauchbinde, die goldfarbene Handglocke, die Holzdecke mit den wundervollen …
Source: BerlinVerkehr

Museum + Straßenbahn: Tag des offenen Denkmals auf dem Betriebshof Köpenick

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1732 Jedes Jahr im September öffnen sich zum „#Tag des offenen Denkmals“ bundesweit die Türen historischer Bauten und Stätten. #Architektur- und #Geschichtsliebhabern bietet sich „Geschichte zum Anfassen“ – so auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Denn am Samstag, den 12. September 2015 lädt die BVG zu einer Reise in die Vergangenheit auf den #Straßenbahnbetriebshof #Köpenick ein. Von 11 bis 18 Uhr können die Besucherinnen und Besucher die Sammlung #historischer Berliner #Straßenbahnen an ihrem neuen Standort bestaunen. Mitglieder des #Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V. erläutern bei Führungen Architektur und Geschichte des Hofs. Alle 30 Minuten gehen historische Straßenbahnen auf eine Rundfahrt zwischen Betriebshof Köpenick und Altstadt Köpenick. Und wer ein Stück Straßenbahngeschichte mit nach Hause nehmen möchte, kann vor Ort natürlich auch das zum Jubiläum im Juni erschienene, reichhaltig bebilderte Buch „Die Bahn, die Berlin bewegt: 150 Jahre Straßenbahn“ erwerben. Der Zugang zum Betriebshof Köpenick liegt in der Wendenschloßstraße 138. Zwischen 1903 und 1906 wurden hier das Verwaltungsgebäude, Werkstätten und eine Wagenhalle, an dessen Front mittig das Köpenicker Wappen angebracht ist, errichtet. Eine zusätzliche Werkstatthalle kam 1906 hinzu, 1910 entstand nördlich hiervon eine weitere Wagenhalle mit seitlichen Türmen. Die ursprüngliche Waschanlage wurde 1996 durch einen Neubau ersetzt. Eine Besonderheit des Betriebshofs Köpenick: Es gibt keine Wendeschleife. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse müssen die Straßenbahnen von der Wendenschloßstraße rückwärts auf den Betriebshof und in die Hallen fahren. Der Betriebshof Köpenick wird in seiner Gesamtheit in der Berliner Landesdenkmalliste geführt. Heutzutage bedienen Fahrzeuge der Typen GT6 und Tatra von hier aus das Straßenbahnnetz in Köpenick. Die BVG weist darauf hin, dass noch bis zum 26. Oktober 2015 umfangreiche Modernisierungsarbeiten an Gleisen und Weichen in den Bereichen Dammbrücke, Müggelseedamm und Fürstenwalder Damm stattfinden. Im Zuge dessen kommt es im Köpenicker Straßenbahnnetz zu Einschränkungen auf den Linien 27, 60, 61, 62, 67 und 68. Die Besucherinnen und Besucher des Tages des offenen Denkmals auf dem Betriebshof Köpenick werden daher gebeten, sich rechtzeitig über BVG.de, die BVG-App FahrInfo Plus oder das Navi 09.2015 über die Linienänderungen zu informieren.
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Museum: Alte BVG-Busse, ein Bankierszug, Erich Honeckers Jagdwagen und Cadillacs , aus Berliner Woche

http://www.berlinonline.de/nachrichten/kreuzberg/alte-bvg-busse-ein-bankierszug-erich-honeckers-jagdwagen-und-cadillacs-68126 Alte Fahrzeugliebhaber und -liebhaberinnen können an den September-Sonntagen in Kreuzberg ihr Herz erwärmen: Das Depot für #Kommunalverkehr öffnet seine Türen und zeigt auf 4000 Quadratmetern seine Schätze aus 150 Jahren öffentlichem Nahverkehr, Nutzfahrzeugen und PKWs. Eintritt frei! Unter den mehr als 50 Fahrzeugen befinden sich die für Berlin so typischen #Schnauzenbusse aus den 1920er und 1930er Jahren, ein #Bankierszug und Erich Honeckers Jagdwagen. Zu den Attraktionen in der ehemaligen #Schnelltriebwagenhalle der Deutschen Reichsbahn gehören historische Fahrzeuge der BVG, Feuerwehr und Straßenreinigung. Außerdem: Eine russische Staatslimousine und eine Dampfstraßenwalze von 1890 Es gibt 13 Busse zu entdecken, darunter einen Opel-Stromlinienbus von 1938. Weitere Sehenswürdigkeiten sind mehrere #U-, #S- und #Straßenbahnwagen, #Lastwagen, ein Opel Blitz und eine …
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Bus + Museum: AG Traditionsbus Berlin Warum ein Berliner BVG-Busse sammelt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ag-traditionsbus-berlin-warum-ein-berliner-bvg-busse-sammelt,10809148,31313354.html Das Motorengeräusch! Das edle Beige! Frank von #Riman-Lipinski aus Spandau begeistert sich für #historische #BVG-Busse. Nun haben er und seine Mitstreiter von der #Arbeitsgemeinschaft #Traditionsbus Berlin wieder einen #Oldtimer auf Vordermann gebracht. Bald dürfen auch ganz normale Fahrgäste einsteigen. Jeden Montag berichten an dieser Stelle Menschen aus ihrem Leben und über ihren Alltag in Berlin: Heute: Frank von Riman-Lipinski, 50. Der Spandauer sammelt mit Gleichgesinnten alte BVG-Busse. Er ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus Berlin und Vorsitzender des Fördervereins. Egal, was passiert, wir werden es schaffen. Und wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt! Am 30. Oktober wird unser #1794 erstmals seit langer Zeit wieder Fahrgäste befördern. Punkt zwölf Uhr geht es los, vom Bahnhof Zoo zum Grunewaldturm. Erst nur für geladene Gäste und alle, die es möglich gemacht haben, dass der BVG-Doppeldecker Baujahr 1965 wieder fahren kann. Renoviert, in der Originalfarbe RAL 1001 beige lackiert, mit grünen Kunstledersitzen und Glühlampen. So wie früher. Um 14 und 16 Uhr dürfen dann alle anderen, die ebenfalls alte Busse lieben, mitfahren. Auch in der vergangenen Woche war ich in einer unserer Hallen im Bezirk Spandau, um den 1794 zu bewegen. Hören Sie den Motor? Nicht zu überhören! Ein #Büssing U7 Vorkammermotor. Für den gilt: erst vorglühen, dann starten. Er funktioniert tadellos. Auch bei Fahrten auf der Autobahn, wo das Mindesttempo 60 ist, gab es bisher …
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Museum + Straßenbahn: Tram-Oldtimer wieder unterwegs

http://www.bvg.de/de/Aktuell/Newsmeldung?newsid=592 Nach der Winterpause starten gleich drei #historische Bahnen zu einer ganz besonderen #Stadtrundfahrt. Mit dem #Mitteleinstiegswagen (…) einem Reko-Wagen und einem #Tatra #KT4D geht es von der #Dircksenstraße am Alexanderplatz (Haltestelle der M2) quer durch die Innenstadt auf die Gleistrasse zum Hauptbahnhof, die erst im Dezember letzten Jahres in Betrieb genommen wurde.

Schaffner – natürlich auch in historischen Uniformen – kassieren das Fahrgeld und erzählen allerlei Geschichten über und von der Berliner Straßenbahn. Los geht’s um 11 und 14 Uhr. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene 6 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahre bezahlen 3 Euro. Mit diesen Rundfahrten möchte die Straßenbahn-Gruppe im Denkmalpflege-Verein, in dem man sich auch um Busse und O-Busse kümmert, zeigen, wie man früher fuhr, Verkehrsgeschichte begreifbar machen. Angefangen hatte es im September 1967, in der Wendenschloßstraße im Straßenbahnhof Köpenick. Zum Köpenicker Sommer fuhr am 21. Juni 1969 schon der erste restaurierte Wagen. Die Sammlung wurde Stück um Stück erweitert, heute gehören um die 50 alte Straßenbahnen zur Sammlung. Mehr über den Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V.

Museum + U-Bahn: Abtauchen in 113 Jahre alte Geschichte der U-Bahn

http://www.bvg.de/de/Aktuell/Newsmeldung?newsid=504 Das #U-Bahn-Museum öffnet wieder seine Türen für Interessierte Am Samstag, 14. März, kann man in die 113 Jahre alte #Geschichte der Berliner #U-Bahn abtauchen. Hier können jede Menge Gegenstände aus der Geschichte der Berliner U-Bahn angeschaut und ausprobiert werden. Von 10:30 Uhr bis 16 Uhr ist das #Museum geöffnet. Letzter Einlass ist um 15 Uhr. Das U-Bahn-Museum befindet sich direkt in der Eingangshalle des U-Bahnhofs #Olympia-Stadion (#U2).

Bahnhöfe + Bahnverkehr + Museum: Neuer Eigentümer Was aus dem Wasserturm am Ostkreuz wird, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neuer-eigentuemer-was-aus-dem-wasserturm-am-ostkreuz-wird,10809148,30044406.html Noch steht der alte #Wasserturm der Bahn am #Ostkreuz leer. Doch das ändert sich, denn ein Investor hat das 59 Meter hohe Gebäude gekauft. Eine erste Bewertung fällt skeptisch aus.

Er ist nicht mehr der Jüngste, der Wasserturm am Ostkreuz. Doch das ungewöhnliche Gebäude von 1912, dessen spitzes Dach an eine Pickelhaube erinnert, beflügelt offenbar die Fantasie. Denn als die Deutsche Bahn (DB) den #Turm zum Verkauf ausschrieb, war der Zuspruch groß. Es gab rund 40 Interessenten. Nun hat das Bauwerk den Eigentümer gewechselt, teilte die DB mit – für eine sechsstellige Summe. Doch daran gibt es Kritik. „Von der hohen Kaufsumme bin ich überrascht. Sie ist ein weiterer Beweis dafür, dass in Friedrichshain derzeit mit Immobilien Monopoly gespielt wird“, sagte der SPD-Abgeordnete Sven Heinemann, der in der Nähe wohnt. „Schade, dass Interessenten aus dem Kiez nicht zum Zuge gekommen sind. Mir wurden sehr professionelle Konzepte vorgestellt. Diese jungen Leute waren bereit, bis zu 50.000 Euro für den Turm zu bezahlen.“ Doch die DB entschied anders. Ende Februar wurde der Vertrag unterzeichnet. Postbahnhof-Eigentümer …

Museum + Bahnverkehr: Crinitzer Bahn erst mal gerettet Sponsor saniert marode Strecke / Museumszug startet zum Töpfermarkt in die Saison, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Crinitzer-Bahn-erst-mal-gerettet;art1057,4924152 #Crinitz Für die #Museumsbahn waren die Warnsignale bereits auf Rot gestellt. Nach Crinitz rollte wegen der maroden Strecke schon kein Zug mehr. Da kam die Rettung praktisch in letzter Minute. Jetzt steht fest: Zum Saisonauftakt Ende März fährt die Museumsbahn wieder wie geplant – und sogar bis direkt zum #Töpfermarkt. Ein Dutzend Männer hantieren seit mehr als einer Woche mit schwerem Gerät. Zwei Bagger auf den Schienen helfen dabei, die verfaulten Schwellen aus dem #Gleisbett zu ziehen. Danach werden neue aus Holz, aber auch aus Beton wieder unter die Schienen geschoben. #Schottersteine müssen dann mit Muskelkraft den Bahndamm wieder stabilisieren. „Die Schienen sind so alt, wie die Crinitzer Bahn – über 100 Jahre. Das ist gut durchgehärteter Stahl, anders als manche Schiene heute“, sagt Lars Metzinger, ein Fachmann, wie man gleich hört. Nur beim Blick auf die alten Holzschwellen bekommt er Sorgenfalten. Etliche am sogenannten Gahroer Bogen haben nicht nur Risse, sie sind völlig verfault. „Bei Holzschwellen ist wichtig, dass sie gut imprägniert sind, meist mit Teeröl. Aber durch die Witterung halten sie dennoch nicht so lange wie Schienen“, weiß Lars Metzinger – der vor wenigen Tagen erst zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt worden ist. Dass die Bohlen an der etwa 1,5 Kilometer langen Kurve unweit von Gahro besonders schlimm aussehen – der Museumseisenbahner kennt den Grund: „Man sieht es schon daran, dass der Bahndamm und die Schwellen mit …