S-Bahn + Museum: Ulbrichtkurve für Nostalgiefans

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Mit der historischen S-Bahn durchs ehemalige Grenzgebiet

Die Fahrgäste der Linie S8 können seit Montag dieser Woche nun wieder die Direktverbindung zwischen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße nutzen. Die einst als Umgehung West-Berlins gebaute sogenannte „Ulbrichtkurve“ war in den vergangenen 21 Monaten abgerissen worden und im Zuge der Errichtung des S-Bahn-Nordkreuzes neu aufgebaut worden. Kaum etwas erinnert mehr an das einstige Grenzgebiet.

Mit dem Einsatz von zwei historischen Zügen der Bauart Stadtbahn, die diesen Abschnitt bis zum Jahr 1997 befahren haben, will die S-Bahn Berlin GmbH gemeinsam mit dem Verein Historische S-Bahn noch einmal an die Geschichte des Ortes erinnern. Am kommenden Samstag, 21. Juni, geht es auf den einst typischen Holzbänken der S-Bahn viermal auf eine 70-minütige Rundfahrt durch den Nordosten der Stadt.

Die rund 75 Jahre alten Züge starten jeweils um 11.34 Uhr, 11.54 Uhr, 13.34 Uhr und 13.54 Uhr ab Potsdamer Platz. Die Tour führt durch den Nord-Süd-Tunnel zunächst entlang des ehemaligen Grenzstreifens bis Waidmannslust. Von dort geht es via Bornholmer Straße und die „Ulbrichtkurve“ nach Greifswalder Straße und anschließend zurück zum Potsdamer Platz. Bei den Abfahrten um 11.34 Uhr und 13.34 Uhr gibt es zusätzlich eine sachkundige Moderation.

Tickets für die historischen Touren gibt es ausschließlich bei den Zugschaffnern in den historischen Uniformen. Erwachsene zahlen 4 €, Kin-der von 4 bis 13 Jahren sind mit 3 € dabei.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: 75 Jahre S-Bahn-Geschichte fahren Richtung Erkner

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Alle historischen Züge der Berliner S-Bahn im Einsatz

Am Sonnabend, 10. Mai, gibt es auf der Strecke von Ostbahnhof nach Erkner S-Bahn-Geschichte hautnah zu erleben: Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre elektrischer S-Bahn-Verkehr nach Erkner“ sind zwischen 10 und 18 Uhr alle betriebsfähigen historischen Züge der Berliner S-Bahn im Einsatz.

Der älteste, das „Bernauer Viertel“, aus dem Jahre 1928, und der klassische Rundkopf (Baureihe 167) im Stil der 30er und 60er Jahre verfügen über Abteile 2. und 3. Klasse. Weiterhin fährt der Traditionszug im Zustand der 50er und 60er Jahre sowie der letzte Zug der Baureihe 475, der noch bis Ende 1997 im täglichen Einsatz war. Selbstverständlich laden rustikale Holzbänke zum Sitzen ein. Auch die Panorama-S-Bahn ist Richtung Südosten unterwegs – sie entstand im Jahr 1999 in eigener Werkstatt aus einem Zug der Baureihe 477.

Die Fahrt in den Sonderzügen lässt sich gut mit einem Besuch des Bölschestraßenfestes verbinden, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des 250. Geburtstages des Köpenicker Ortsteils Friedrichshagen steht.

Der Fahrplan der Sonderzüge ist auf vielen Bahnhöfen ausgehängt und steht in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeit ‚punkt 3’ sowie im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Sondertickets zum Preis von 3 € (ermäßigt 2 €) für die Einzelfahrt sind direkt beim Schaffner im Zug erhältlich. Tageskarten für 5 € (ermäßigt 3 €) berechtigen zu beliebig vielen Fahrten in den Sonderzügen. Außerdem erhalten Inhaber dieser Tageskarten am 10. Mai 25 % Ermäßigung für alle Abfahrten der Stern- und Kreisschifffahrt ab Anleger Friedrichshagen.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn + Museum: 10 Jahre Historische S-Bahn e.V.

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Der Verein und seine Fahrzeuge

Für manche sind uralte S-Bahnzüge nur rostige rollende Schrotthaufen. Nicht so für die Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn: Den ehrenamtlichen S-Bahnfreunden sind die Wagen mit klangvollen Namen wie „Bankierzug“ oder „Stadtbahner“ heilig – für manche sogar ein Lebensinhalt. Insgesamt 20 S-Bahnwagen hat der Verein vor dem Schneidbrenner bewahrt und betreut die rollenden Zeugen Berliner Geschichte. Eine der Perlen im Bestand ist der „Oranienburger“ aus dem Jahr 1925: er ist eines der ältesten erhaltenen S-Bahnfahrzeuge.

Vor zehn Jahren, am 23. Oktober 1991, fanden sich 26 S-Bahner und S-Bahnbegeisterte zur Gründung des Vereins Historische S-Bahn e.V. zusammen, um die wertvollen Zeugen der S-Bahngeschichte vor der Verschrottung zu bewahren. Inzwischen ist der älteste und größte deutsche S-Bahnverein auf rund 400 Mitglieder angewachsen. Und er wächst weiter: Laufend bekunden S-Bahnfreunde aus der ganzen Welt Interesse am Erhalt der rollenden Zeitzeugen.

Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Berufen: Tischler und Schlosser, Triebfahrzeugführer und Steuerberater, Verwaltungsangestellte und Journalisten, Wirtschaftsberater und Rechtsanwälte, Studenten und Auszubildende: Ihnen allen gemeinsam ist die Liebe zu den rot-gelben Zügen. In ihrer Freizeit schrauben und schrubben sie an den Wagen und vertreten den Verein in der Öffentlichkeit. Wesentlicher Bestandteil der Gemeinnützigkeit von Historische S-Bahn e.V. ist die Präsentation und Vermittlung von S-Bahngeschichte an jedermann.

Eine enge Zusammenarbeit pflegt der Verein Historische S-Bahn e.V. mit dem Berliner S-Bahn-Museum. So ergänzen sich Fahrzeuggeschichte sowie eine umfassende Dokumentation und Sammlung zur Verkehrshistorie zu einem lebendigen Stück Berliner Geschichte.

Zu einer Zeitreise durch fast 80 Jahre Berliner S-Bahngeschichte lädt der Verein Historische S-Bahn e.V. die Berliner und Brandenburger am 27. Oktober 2001 in die Abstellanlage Hundekehle ein. Nahe dem S-Bahnhof Grunewald zeigt der Verein mit Unterstützung der S-Bahn Berlin GmbH die Fahrzeuggeschichte des traditionsreichen Verkehrsunternehmens: 44 S-Bahnwagen, eine Lokomotive und mehrere Sonderfahrzeuge dokumen-tieren die Geschichte der Berliner S-Bahn vom Gerätezug von 1924 bis zum neusten Zug der Baureihe 481 vom Oktober 2001.
Mit dabei sind auch Wagen der urtümlichen Bauart Oranienburg von 1925 und die legendären Stadtbahner von 1927, die nach siebzigjährigem Einsatz 1997 verabschiedet wurden. Diese bekannteste S-Bahnbauart ist im Erscheinungsbild der verschiedenen Epochen vertreten: als Museumszug im Stil der frühen 30-er Jahre, als Nachkriegzug der 50-er Jahre und im letzten Betriebszustand von 1997.

Ein besonderer Leckerbissen nicht nur für die Eisenbahnfreunde ist der „Bankierzug“ von 1935. Diese Wagen fuhren einst mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde auf den Ferngleisen vom Potsdamer Platz in den vornehmen Südwesten nach Zehlendorf, was ihnen den Spitznamen einbrachte. Auch Neuentwicklungen sind zu sehen: der Prototyp 270 001 der Deutschen Reichsbahn von 1979 und ein Prototyp der Baureihe 480 der BVG von 1986. Letzterer wird als Zubringerpendel im 20-Minuten-Takt vom S-Bahnhof Grunewald (S7) ins Ausstellungsgelände fahren. Als Eintritt zur Fahrzeug-aus-stellung bittet der Verein um eine Spende von drei Mark, die dem Erhalt der historischen Fahrzeuge zu Gute kommt. Außerdem lädt der S-Bahn-Traditionszug zur Stadtrundfahrt gemäß beiliegendem Sonderfahrplan. Die Fahrt kostet sechs Mark, der Eintritt zur Fahrzeugausstellung ist im Fahrpreis enthalten.

Das Ausstellungsgelände ist zu Fuß oder mit dem Auto nicht erreichbar. Für Imbiss und Getränke ist gesorgt. Das Berliner S-Bahn-Museum zeigt eine Ausstellung zum Mauerbau und dessen Auswirkung auf die S-Bahn sowie zur Geschichte der Abstellanlage Hundekehle. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Bahnmarkt und ein musikalisches Rahmenprogramm.

Holger Hoppe
Stellv. Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH

Tel. (030) 297 43 909
Fax (030) 297 43 908

Museum + S-Bahn: Schon Tradition: Ostereiersuchen mit der S-Bahn, aus Punkt 3

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Vielleicht haben Sie ja Lust auf eine S-Bahn-Sonderfahrt mit dem Osterhasen. Der Traditionszug der S-Bahn Berlin GmbH wird am 14. 4. 2001 wieder zur traditionellen Osterfahrt unterwegs sein. Zwei Traditions-Halbzüge fahren auf unterschiedlichen Strecken in die Wuhlheide zum Ostereiersuchen. In dem Malabteil der Züge können die Kinder Ostereier bemalen. Begleitet werden die Fahrten durch Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn.
Nähere Informationen zu den Sonderfahrten und zu Oster-Aktionen …

Museum: Dampf-Nostalgiefahrten 2001, aus Punkt 3

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Auch 2001 hat die Bahn zusammen mit den Vereinen Dampflokfreunde Berlin e. V. und Traditionszug Berlin e. V. ein abwechslungsreiches Fahrtenprogramm mit der Dampflok 52 81787-9 und dem Berliner Traditionszug zusammengestellt.

Die neuen Fahrten sind in einem Katalog veröffentlicht, den Sie beim Serivce-Büro Nostalgiefahrten unter folgender Telefonnummer bestellen können:

(03 31) 6 00 67 06 oder Fax (03 31) 6 00 67 08.

Dort erhalten Sie auch detaillierte Informationen zu den diesjährigen Fahrten und können Fahrkarten bestellen. Das Service-Büro ist montags bis freitags von 10.00 Uhr bis …

U-Bahn: Die Linie U 4 wird neunzig Jahre alt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-linie-u-4-wird-neunzig-jahre-alt,10810590,9856578.html 30.11.2000 Sie ist knapp drei Kilometer lang, hat fünf Stationen und verkehrt nur in einem einzigen Bezirk: Berlins kürzeste U-Bahn-Linie, die U 4, wird 90 Jahre alt. Am 1. Dezember 1910 fuhr der erste Zug auf der Strecke zwischen Nollendorf- und Innsbrucker Platz. Die Geburtstagsfeier beginnt am Sonnabend, 10 Uhr, auf dem U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz. Dabei werden ein historischer Zug fahren und das Buch …

Museum: Verkehrskreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/verkehrskreuz,10810590,9856358.html 29.11.2000 Wer das Technikmuseum in Kreuzberg besucht, bekommt schon vor dem Eingang eine Lektion in Verkehrstechnik geboten: Seit kurzem ist die neue Fußgängerbrücke über dem Landwehrkanal fertig. Sie führt vom Museum unter der U-Bahn-Brücke der Linie 1 zum einstigen Anhalter Bahnhof. Der „Anhalter Steg“, in den ein Teil der …

Bus + Museum: Oldtimer rollt auch künftig durch den Grunewald, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/oldtimer-rollt-auch-kuenftig-durch-den-grunewald,10810590,9844076.html 18.10.2000 Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen auch im Herbst und im Winter auf der Havelchaussee einen Doppeldecker aus den siebziger Jahren ein. Das historische Fahrzeug, das der Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus gehört, pendelt bereits seit dem Frühjahr täglich außer Montag zweistündlich als …

Museum + Bahnhöfe: Für Neubau des Technikmuseums fehlt das Geld, doch das nächste Projekt ist schon geplant Ausstellungsraum Güterbahnhof, aus Berliner Zeitung

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