Luftfahrt + S-Bahn + Regionalverkehr: Dahlewitz Turbinen-Power made in Brandenburg Rolls Royce feiert 25-jähriges Bestehen seines Standorts in Dahlewitz. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214526089/Turbinen-Power-made-in-Brandenburg.html

Dahlewitz.  Das neue Prunkstück stand etwas abseits in der Ecke der Montagehalle. Es heißt „#Pearl“ – zu Deutsch: Perle – und ist die neue Flugzeugturbine von #Rolls Royce. „So eine #Turbine zu entwickeln kostet Milliarden, dann ist sie aber jahrzehntelang in Betrieb“, sagte Warren East, der Vorstandsvorsitzende des #Turbinen-Konzerns. East war extra aus Großbritannien angereist, um am Freitag das 25-jährige Bestehen des Rolls-Royce-Standortes südlich Berlins zu feiern. Was auf einer Weide mit Schafen und Kühen begann, wie sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erinnerte, ist inzwischen zu einem der größten Industriestandorte in Brandenburg gewachsen. Rolls Royce beschäftigt in Dahlewitz 2800 Mitarbeiter, deutschlandweit sind es 3900.

Insgesamt 3,8 Milliarden Euro hat Rolls Royce in den vergangenen Jahren in Deutschland investiert. „Eine gute Entscheidung“, sagte Alastair McIntosh, der Deutschlandchef des Unternehmens, beim Jubiläumsempfang. 7000 Triebwerke sind in Dahlewitz seit 1993 montiert worden. 300 Triebwerke waren es im vorigen Jahr, darunter 30 Turbinen für den Airbus #A350.

Die Infrastruktur im Süden soll verbessert werden

In diesem Jahr sollen 70 weitere Triebwerke in Dahlewitz montiert werden, kündigte der Deutschlandchef des Unternehmens an. Die größten Abnehmer sind #Airbus in Toulouse, #Bombardier in Kanada und #GulfStream in den USA. Ministerpräsident #Woidke gratulierte Rolls Royce zum Jubiläum und brachte auch ein Geschenk mit: Die Landesregierung werde den Weg frei machen für die dringend benötigte Verlängerung der #S-Bahn von Blankenfelde über #Dahlewitz nach #Rangsdorf. „300.000 Menschen pendeln täglich von oder nach Berlin“, sagte Woidke. „Unser Ziel ist es, eine leistungsfähige #Infrastruktur im Süden Berlins bereitzustellen.“ Die Prognosen sähen eine Zunahme von weiteren 10.000 Arbeitsplätzen im …

Luftfahrt + Messe + Flughäfen: Internationale Luftfahrtmesse Die ILA soll auch nach BER-Start in Schönefeld bleiben , aus PNN

http://www.pnn.de/wirtschaft/1291448/

Die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg haben offenbar ihren Dauerkonflikt über die Internationale Luft- und Raumfahrtschau (#ILA) beigelegt.

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Die ILA bleibt auch nach der Inbetriebnahme des Flughafens #BER am Standort erhalten. Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag dem Tagesspiegel am Rande einer Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des #Rolls-Royce-Standortes Dahlewitz (Landkreis Teltow-Fläming). „Es wird ein Konzept geben, dass die ILA weiter am Standort bleibt“, kündigte Woidke an. Darüber bestehe Einigkeit mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Geschäftsführung der #Flughafengesellschaft. „Wir reden nicht nur von einer #Flugschau, sondern von der wichtigsten ostdeutschen #Industriemesse“, betonte der Brandenburger. Die alle zwei Jahre in der Gemeinde #Schönefeld beheimatete Messe habe eine „tolle Entwicklung“ genommen und habe im #Hochtechnologienbereich weltweite Bedeutung.
Künftig werde es noch stärker um den fachlichen Austausch gehen, ergänzte Woidke. Trotz dann laufenden Flugbetriebs am BER soll es auch 2022 und danach weiter ein #Flugprogramm geben. „Eine Luftfahrtausstellung ohne Luftfahrt geht auch nicht, wir werden diese Komponente beibehalten.“ Man wolle noch viele Jahre auf die ILA wiederkehren, hatte zuvor auch Alastair McIntosh, Geschäftsführer von Rolls-Royce Deutschland, betont.

Das Land Berlin hatte sich lange für einen neuen Standort für die ILA ausgesprochen, da die Schau ein Zuschussgeschäft für die landeseigene Messe Berlin gewesen sei. Im vergangenen Jahr hatte der Senat sogar die Idee ins Spielgebracht, die ILA auf dem Messegelände unterm Funkturm in Charlottenburg zu veranstalten – dort natürlich dann ohne jeden Flugbetrieb, der alle zwei Jahre vor allem Privatbesucher in den Schönefelder Ortsteil Selchow lockt. In diesem Jahr war die ILA vom Sommer in den April vorerlegt worden, um zeitlich Abstand zu den anderen Branchenmessen …

Flughäfen + Bahnverkehr: Gespielter Notfall am Hauptstadtflughafen Die Flughafenfeuerwehr probt gemeinsam mit den Landkreisen in einer großen Übung den Ernstfall., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article214445451/Gespielter-Notfall-am-Hauptstadtflughafen.html

#Schönefeld.  Während die meisten Menschen für die Nicht-Eröffnung des Hauptstadtflughafens #BER nur noch Spott übrighaben, hat sich weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit in den #Tunnelanlagen und dem dazugehörigen #Bahnhof unter den Terminals einer der größten Trainingsmöglichkeiten für die #Flughafenfeuerwehr entwickelt. Derzeit proben deren Einsatzkräfte gemeinsam mit den Feuerwehren aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming in einer #Großübung den Ernstfall.

Am Donnerstag sah das Szenario so aus: Auf dem menschenleeren Vorplatz des BER standen in gleißender Sonne Dutzende Feuerwehrmänner mit schweren Atemmasken, um sie herum zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge. In den Tunnelanlagen unter ihnen war kurz zuvor in einem #Doppelstockzug der Bahn ein Feuer ausgebrochen. Es gab Meldungen von mehreren Verletzten. Ein erster Trupp der #Feuerwehr erkundete die Lage und gab die Situation an Brandbekämpfer und Personenretter weiter. „Wenn es ernst wird, muss jeder Handgriff sitzen“, sagte der Leiter der Flughafenfeuerwehr Tegel, Helge #Schill, der Berliner Morgenpost.
Jeder Einsatz in der Tunnelanlage eine Herausforderung

Die Berliner Flughafenfeuerwehr holte sich dafür fachlichen Rat aus der Schweiz. Dort sitzt im Balsthal mit dem Interkantonalen #Feuerwehr-Ausbildungszentrum (IFA) eine der renommiertesten Lehrakademien für Feuerwehren in Europa, die sich auf die Rettung aus Tunneln spezialisiert hat.

Für die Flughafen-Feuerwehr ist jeder Einsatz in der mehr als drei Kilometer langen Tunnelanlage und des Bahnhofes mit seinen zwei #S-Bahn- und vier #Fernbahngleisen eine Herausforderung. Denn der Bahnhofstunnel befindet sich direkt unter dem #Fluggastterminal. Wenn es im Bahnhof brennt, hätte das Auswirkungen auf den gesamten #Flughafen. „Unser Ziel ist es, dass wir 15 Minuten nach der ersten Meldung mit dem Wasserschlauch am Feuer stehen“, sagte Schill dieser Zeitung. Wäre es eine größere Lage würde das komplette Terminal geräumt und der Flugverkehr …

Flughäfen: Luftverkehrsstandort Berlin – Voraussetzungen und Notwendigkeiten für die Zukunft des BER, aus Senat

www.berlin.de

Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht ausschließlich aus eigener Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) um Stellungnahme gebeten. Sie ist in die Antwort einbezogen.

  1. Welche Kapazitäten in den Bereichen a) #Check-in-Counter, b) #Sicherheitskontrollstellen, c) #Gepäckbandlänge und d) #Gates stehen zur geplanten Inbetriebnahme des #BER als Gesamtflughafen zur Verfügung? (bitte unterteilen nach #T1, #T2 (bislang #T1-E) und #T5 (bislang #SXF-Nord))

Zu 1.: Es wird auf die folgende Tabelle verwiesen.

 

T1

T2

T5

Check-in Counter

118

16

47

Sicherheitskontrollstellen

42

8

15

Gepäckbandlänge

580 m

180 m

280 m

Gates

95

Keine eigenen Gates. Gates im Pier Nord wer- den genutzt.

30

 

  1. (bitte unterteilen nach T1, T2, T3/T4 (bislang T2))
  2. terteilen nach T1, T2, T3/T4 und dem Weiterbau des T1 samt Satellit))

Zu 2. und 3.: Die konkrete Anzahl der oben genannten Abfertigungsressourcen wird im Rahmen der Projektentwicklungen unter Berücksichtigung der Art und Struktur des Verkehrsaufkommens bedarfsgerecht entwickelt. Bei der Bedarfsermittlung spie- len unter anderem zukünftige Entwicklungen des Passagierverhaltens (bspw. hin-sichtlich des Eincheckverhaltens) sowie künftige technische Entwicklungen eine Rol- le.

  1. viele Vorfeldpositionen stehen jeweils zur Verfügung? (bitte unterteilen nach T1, T2, T3/T4 (bislang T2))
  2. viele Vorfeldpositionen stehen ab Beginn der Bauarbeiten zum Masterplan 2040 zur Verfü- gung? (bitte unterteilen nach T1, T2, T3/T4 und dem Weiterbau des T1 samt Satellit))

Zu 4. und 5.: Am Flughafenstandort Berlin Brandenburg (BER) stehen insgesamt 84 Standplätze im Midfield und 26 Standplätze in BER-Nord (heute Flughafen Schö- nefeld (SXF)) zur Verfügung. Bis zur Inbetriebnahme des BER werden es insgesamt 107 Standplätze am BER und 31 in BER-Nord sein. Da alle terminalfernen Stand- plätze von allen Terminals bedient werden, ist eine Aufteilung nach Terminals nicht möglich. Mit der Umsetzung des Masterplanes bis zum Jahr 2040 werden die Vor- feldflächen nach Bedarf sukzessive erweitert. Über das Jahr 2025 hinaus werden die Standplätze in BER-Nord nicht mehr für die Passagierabfertigung genutzt werden.

  1. wieviel Prozent wird derzeit die Verkehrssteigerung zwischen 2020 und 2040 erwartet?

Zu 6.: Nach den von der FBB beauftragten aktuellen Verkehrsprognosen werden für das Jahr 2020 ca. 36,5 Mio. und für das Jahr 2040 ca. 55 Mio. Passagierinnen und Passagiere erwartet. Dies entspricht einem jährlichen Zuwachs von rd. 2,1 Prozent.

 

Berlin, den 30.05.2018 In Vertretung

 

 

Dr. Margaretha Sudhof Senatsverwaltung für Finanzen

Flughäfen + U-Bahn: Weiterbau U7 bis Schönefeld und BER, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Nach welchen Kriterien wurde der bisherige Entwurf des Trassenverlaufs der #Verlängerung der #U7 zum #BER
erarbeitet?
Frage 2:
Was sind die Gründe für die geplanten Haltestellen #Liselotte-Berger-Platz und #Schönefeld Nord?
Antwort zu 1 und zu 2:
Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Ein konkreter #Trassenverlauf wurde durch den Senat bisher nicht erarbeitet.
Eine mögliche #Trassenführung für den Abschnitt im Land Berlin und einen U-Bahnhof am
Liselotte-Berger-Platz ergibt sich aus der #Trassenfreihaltung, welche im
#Flächennutzungsplan vorgesehen ist.
Ein möglicher Trassenverlauf im Gebiet des Landes Brandenburg sowie die Einrichtung
weiterer U-Bahnhöfe und deren genaue Lage auf dem Gebiet des Landes Brandenburg
wäre durch die dort örtlich zuständigen Behörden zu entscheiden bzw. planfestzustellen.
Frage 3:
Wäre anstelle der beiden genannten Stationen aus Frage 2 nicht eine weiter nördlich gelegene Station (z.B.
Waltersdorfer Chaussee / Ostburger Weg) und die geplante Station Bhf Schönefeld ausreichend, um den
2
Bereich Frauenviertel verkehrlich zu erschließen? Könnte somit nicht noch einen Bogen Richtung
Altglienicke geschlagen werden?
Frage 4:
Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg leben im Frauenviertel in Rudow ca. 4000, im
Kosmosviertel ca. 5800 Menschen. Die verkehrliche Anbindung dieses Bereiches von Altglienicke ist heute
schon als suboptimal zu bezeichnen. Welche Gründe sprechen unter diesem Aspekt für den derzeitig
geplanten Streckenverlauf der U7 südlich der Autobahn?
Frage 5:
Wurde überhaupt über einen anderen Trassenverlauf nachgedacht, der das Kosmosviertel (z.B. mit einer
Haltestelle Schönefelder Chaussee) an die geplante Strecke anschließen würde? Wenn ja, aus welchen
Gründen wurde diese Möglichkeit nicht weiterverfolgt?
Frage 6:
Wie hoch würde die preisliche Differenz der Baukosten der jetzt geplanten Streckenführung gegenüber
einem Verlauf über das Kosmosviertel sein?
Frage 7:
Wurden in die jetzige Trassenplanung auch die zukünftigen bzw. gerade stattfindenden Wohnungs-
Bautätigkeiten und der damit einhergehende starke Bewohnerzuwachs in Altglienicke berücksichtigt?
Frage 8:
Gab es im Zuge der Trassenplanung Gespräche mit Vertretern des Bezirksamtes Treptow-Köpenick zu
einem potentiellen Streckenverlauf nach Altglienicke und somit durch den Bezirk Treptow-Köpenick?
Antwort zu 3 bis zu 8:
Die Fragen 3 bis 8 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Die Lage und Anzahl der U-Bahnhöfe, der Verlauf der Trasse sowie Baukosten und
Einwohnerentwicklungen wären weiteren Untersuchungen vorbehalten, in deren Rahmen
auch verschiedene Varianten entwickelt und vergleichend bewertet werden würden.
Eine Festlegung dazu ist bisher nicht erfolgt und würde erst in späteren Planungschritten
im Rahmen einer Grundlagenermittlung möglich sein.
Im Zusammenhang weiterer Untersuchungen würde auch die Erschließung berücksichtigt
werden und eine Beteiligung der betroffenen Bezirke vorgenommen werden.
Frage 9:
Gab es von Seiten des BA T-K, das ja durch seinen Bürgermeister im DIALOGFORUM Airport Berlin-
Brandenburg vertreten ist, Forderungen oder Wünsche nach einem Anschluss des Kosmosviertels /
Altglienicke an die U7?
3
Antwort zu 9:
An den Senat gerichtete Forderungen oder Wünsche seitens des Bezirksamtes Treptow-
Köpenick, die U-Bahn-Linie 7 über das Gebiet des Bezirkes Treptow-Köpenick zu führen,
sind dem Senat nicht bekannt.
Berlin, den 16.05.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Flughäfen: Sechs Jahre geplatzte BER-Party Schon beim Flughafen TXL gab’s Ärger bei der Eröffnung, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/sechs-jahre-geplatzte-ber-party-schon-beim-flughafen-txl-gabs-aerger-bei-der-eroeffnung/22594886.html

Vor genau sechs Jahren wollten 40.000 Leute im #Flughafen #BER feiern. Es kam anders. Und wie war das einst in #TXL? Ein etwas kurioser Blick ins Archiv.
Es sollte eine schmissige Eröffnungsfete werden – damals in diesem neuen Flughafen auf der Wiese: mit Musik, Imbiss und Prominenz. Dann kam kurz vorher was dazwischen, „technische Probleme“ und so. Vielleicht erinnert sich mancher ja noch – an 1974 und die Probleme in #Tegel.
Um den geht’s hier natürlich und nicht um den BER, der heute vor sechs Jahren – am 24. Mai 2012 – seine Eröffnungsparty erleben sollte: mit 40.000 Leuten, Bürger und Buletten, Kasseler und Kanzlerin. Alles kam bekanntlich anders – die Feier wurde abgesagt, eine neue ist 2020 nicht geplant. Aus Gründen.
Die TXL-Party fand am 23. Oktober 1974 statt

Aber wie war das eigentlich beim Flughafen TXL? Der Flughafen entstand innerhalb von fünf Jahren ebenfalls auf der Wiese, nicht in Brandenburg, sondern in der #Jungfernheide. Die Flugzeuge in West-Berlin starteten damals in #Tempelhof und Tegel-Nord (das ist dieser Altbau mit dem #Mini-Tower auf der anderen Seite der Landebahnen, der heute pompös „#Regierungsflughafen“ genannt wird).
Der neue Flughafen TXL wurde am 23. Oktober 1974 gefeiert. Der Regen verzog sich, die Sonne schien, der Tagesspiegel fragte: „Ist das ein Omen?“. Es kam „alles, was Rang und Namen hat“, nach Tegel, nur Bundespräsident …

Flughäfen: Platz- und Zeitnot: Am BER wird es eng und enger Neue TÜV-Gutachten, strittige Passagierprognosen, dazu eine Personalie und die Frage nach dem Weiterbetrieb Tegels – mancher ruft schon nach einer Luftbrücke für das BER-Projekt. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-platz-und-zeitnot-am-ber-wird-es-eng-und-enger/22587052.html

Wenn es am #BER nur die Kabel wären: Nun tritt der „Mister BER“ aus Brandenburg ab. Nach mehrfacher Verlängerung wird Rainer Bretschneider, der bisherige Flughafenstaatssekretär aus Potsdam, nun endgültig in den Ruhestand versetzt. Und zwar Ende Juni, wie der Tagesspiegel aus Kreisen rot-roten Landesregierung erfuhr.
Der 69-Jährige soll nach aktuell laufenden Vorabstimmungen unter den BER-Eignern als Pensionär weiterhin Chefaufseher der #Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (#FBB) bleiben. Dafür sollen die Regularien so verändert werden, dass dem Aufsichtsratsvorsitzenden für das Milliardenprojekt eine Aufwandsentschädigung – es geht um etwa 3000 Euro im Monat – gezahlt wird. Wer neuer Flughafenkoordinator in Potsdam wird, ist offen.

Bretschneider war im Frühjahr 2017 nach dem Rückzug von Berlins Regierendem Michael Müller (SPD) im Frühjahr 2017 Aufsichtsratsvorsitzender geworden. Er mache seine Sache besser als sein Vorgänger, heißt es. Gerade jetzt kann die Flughafengesellschaft kaum auf Bretschneiders Fähigkeiten als Krisenmanager, Strippenzieher, Konfliktschlichter und Kommunikator – Standardspruch: „Alles wird gut“ – wohl kaum verzichten. Denn am BER drohen weiter Turbulenzen, ob wegen der Eröffnung, die Finanzen oder des Erweiterungsprogramms.
Der BER, seit 2006 Baustelle, war von Beginn an zu klein konzipiert. Das führte zu nachträglichen Umplanungen während der Bauzeit, was als eine Ursache für die mehrfach verschobenen Eröffnungen gilt. Doch nun wiederholt die Flughafengesellschaft diesen Fehler – mit dem von Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup im Sommer 2017 vorgestellten #Masterplan „BER 2040“.

Denn entgegen den offiziellen Verlautbarungen von FBB, Senat und Brandenburger Regierung ist es nach Tagesspiegel-Recherchen unwahrscheinlich, dass mit diesem Programm …

U-Bahn: Die Gerüchte um den U-Bahnhof TXL, aus Der Tagesspiegel

Reinickendorf 16.5.2018

Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht, den im #Rohbau fertigen #U-Bahnhof am #Terminal A des #Flughafens #Tegel? Und, wenn ja, könnte man ihn nicht nutzen für eine perspektivisch interessante Strecke vom Kurt-Schumacher-Platz über den künftigen Campus der Beuth-Hochschule im Terminal A, bis zum vorhandenen U-Bahnhof Jungfernheide?

Interessant mag die Idee ja sein, aber den fast fertigen U-Bahnhof #TXL, den gibt es nicht. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup antwortete mir auf meine diesbezügliche Frage: „Eine fertige U-Bahnstation unter dem Terminal ist nicht vorhanden, auch nicht im Rohbau. In der Tat scheinen die Überlegungen damals sehr weit gegangen zu sein, sind aber letztlich an französischem Einspruch gescheitert, da die Linie unter dem militärischen Teil verlaufen wäre. Uns liegt sogar ein Plan vor, in dem die geplante U-Bahn Strecke eingezeichnet ist. Auch soll es bereits Baupläne für die Strecke gegeben haben. Der Bahnhof wäre wohl nördlich von Terminal B gewesen. Ende der 1980er Jahre hat es dann erneut Überlegungen gegeben, die U7 vom Jakob-Kaiser-Platz aus zu verlängern. Allerdings wäre dann TXL Endstation gewesen. Deshalb wurden die Pläne aus Kostengründen aufgegeben“.

Auch Petra Reetz, die Kommunikationschefin der BVG, ging wegen meiner Nachfrage ins Archiv und schrieb mir dann: „Der Rohbau einer U-Bahn-Station unter dem Terminal TXL hält sich als hartnäckiges Gerücht. Leider ist da aber nichts dran. Es gibt zum geplanten U-Bahn-Bau zum Flughafen Tegel  im Landesarchiv Berlin Akten, die ich mir genau wegen der Gerüchte zu Vorleistungen einmal angesehen habe. Letztendlich konnte man sich zur Zeit des Flughafenbaus nicht über die Linienführung der U-Bahn einigen und beschloss schließlich, um den Bau des Terminal nicht zu verzögern, die U-Bahn erst mit der damals vorgesehenen Erweiterung um ein zweites Sechseck zwischen den beiden Terminals zu errichten. Aus den Akten geht eindeutig hervor, dass es am heutigen Flughafen TXL keine Bauvorleistung gibt. Die niemals ausgeführte Erweiterung des Flughafens würde ich dann auch als Hauptgrund für die nicht realisierte U-Bahn …

Flughäfen: Das treibt die Planespotter an An die 200 Flugzeugfans fotografieren regelmäßig am Schönefelder Airport. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Planespotter-das-treibt-sie-an-Maz-begleitet-einen-Flugzeugfan

An die 200 #Flugzeugfans fotografieren regelmäßig am Schönefelder Airport. Danny Kahra ist einer von ihnen. Die MAZ hat den Hobby-Fotografen auf einer Tour begleitet.
#Schönefeld

Bei Danny Kahra ist Timing alles. Hat er eine geeignete Position gefunden, dann holt er die Leiter aus dem Kofferraum, lehnt sie gegen die Heckklappe seines VW Caddy und klettert, mit zwei Kameras bewaffnet, hinauf. Den Zeigefinger am Auslöser, hält er Ausschau nach der angekündigten Maschine. Oft wartet der 39-Jährige stundenlang auf den einen Moment. Ist der Moment gekommen, hat Kahra nur ein, zwei Sekunden Zeit, um das perfekte Foto zu schießen – Nervenkitzel pur. „Ich bin gut vorbereitet, meistens klappt’s“, sagt er sichtlich gelassen.
Kahra ist „#Planespotter“. So nennen sich die Hobby-Fotografen, die Bilder von Flugzeugen machen. Kahra stammt aus Lübben. Seit 18 Jahren lebt er in Berlin-Steglitz. Bis zu dreimal in der Woche fährt der Familienvater raus zu den Flughäfen in #Tegel oder Schönefeld, um dort einmalige Aufnahmen zu machen – ein zeitintensives Hobby, das obendrein viel Geld kostet. „Ich reise viel in Deutschland herum, um Fotos an anderen Airports zu machen“, sagt Kahra. Am liebsten ist er in Frankfurt am Main: „Da kann man die richtig großen Flieger sehen, in Berlin starten und landen ja nur kleinere Maschinen.“

Als selbstständiger Unternehmer – Kahra fertigt Zubehör fürs Auto-Tuning – kann er sich seine Zeit so einteilen, dass sich Hobby und Beruf nicht allzu oft in die Quere kommen. Seine drei und sechs Jahre alten Töchter begleiten ihn oft – zuletzt zur #Luftfahrtmesse #ILA. „Die Kinder sind total begeistert. Meine Frau hat null Interesse, aber sie …

Flughäfen: 83 Jobs fallen weg – Condor schließt Technikstandort in Schönefeld , aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/05/condor-technik-schliesst-berlin-schliessung-.html

Die #Fluggesellschaft #Condor schließt bis zum Jahresende auch ihren #Technikstandort in Berlin-Brandenburg. Das teilte die die Gewerkschaft #Verdi mit und berief sich dabei auf eine Unternehmensmitteilung. Betroffen von diesem Schritt seine 83 Beschäftigte in #Schönefeld.

Die Fluggesellschaft hatte am 16. April bereits ihren letzten regulären Flug nach Berlin durchgeführt. Die Gewerkschaft befürchtet nun, dass auch die Arbeitsplätze des Bodenpersonals und die Station des fliegenden Personals bedroht seien. In diesen Bereichen sind rund …