Immer größer, immer komplizierter – dieses Vorgehen brach dem #BER vor Jahren das Genick; noch immer läuft die Sanierung.
Berlin (dpa) l Nach dem jahrelangen Fiasko um den Brandschutz am neuen #Hauptstadtflughafen wollen die Betreiber beim Ausbau des Airports kein Risiko mehr eingehen. Das machte Geschäftsführer Engelbert Lütke #Daldrup am Mittwoch in Berlin deutlich, wo er Details zum geplanten #Zusatzterminal in #Schönefeld präsentierte. "Insgesamt ist es ein zweckmäßiges Gebäude, es ist keine Kathedrale des Verkehrs", sagte Lütke Daldrup.
Geplant ist, vor einem Seitenflügel des Hauptterminals ein weiteres Abfertigungsgebäude nach Industriebaustandard hochzuziehen. Anders als im Hauptterminal soll im Brandfall der Rauch ausschließlich über Klappen auf dem Dach abziehen, nicht durch den Keller. Die Decken im Terminal sollen offen bleiben und so den Blick auf die Leitungen frei halten, die dort verlaufen.
Das Terminal für sechs Millionen Passagiere im Jahr solle im Sommer oder Spätsommer 2020 fertig sein, rechtzeitig zur geplanten Eröffnung des BER im Oktober des Jahres, sagte Lütke Daldrup. Diese hat sich seit 2011 immer wieder verzögert. Ein Grund dafür ist, dass sich die komplizierte Brandschutzanlage nicht mehr steuern ließ, nachdem das Terminal im Bau mehrfach umgeplant und erweitert wurde. Die Sanierung läuft bis heute.
Nur noch etwas mehr als ein Jahr wird es dauern, bis die Berliner das sonore Brummen gleich mehrerer #DC3, #DC4 und #JU52 hören werden – so wie 1948 und 1949, als West-Berlin während der spektakulären Hilfsaktion der #West-Alliierten aus der Luft versorgt wurde, nachdem die sowjetische Besatzungsmacht die Land- und Wasserwege gesperrt hatte. Rund 40 Maschinen, alles ehemalige #Rosinenbomber, sollen anlässlich des Endes der Berlin-Blockade 1949, im Jahr 2019 also vor dann 70 Jahren, noch einmal über die Stadt fliegen.
"Wir wollen lieber das erfolgreiche Ende der #Luftbrücke im Jahr 1949 feiern, nicht den kritischen Beginn 1948", erläuterten Peter Braun (53), Jörg Siebert (57) und Thomas Keller (61) am Freitag auf dem Gelände der ILA, wo sie ihre Pläne neben einer DC3 vorstellten. Der Flieger ist auf dem Flughafen Schönefeld zu Hause und wurde vom "Förderverein Rosinenbomber Berlin" freundlicherweise zur Verfügung gestellt, da die eigentliche Maschine aus Ungarn, mit der die Initiatoren ihr Vorhaben präsentieren wollten, einen Motorschaden hatte und nicht fliegen konnte.
Bereits 35 Zusagen von Piloten aus aller Welt
Die Motivation der drei Männer, die die Rosinenbomber nach 70 Jahren noch einmal nach Deutschland zurückkehren lassen wollen, ist die Liebe zu den Maschinen und zur Fliegerei. Sie kennen sich über die militärische Fallschirmspringerei, alle sind Fallschirmjäger gewesen, Peter Braun beim holländischen Heer, die zwei anderen bei der Bundeswehr. Noch heute sind sie als Reservisten aktiv – und auch als Springer.
"Die Rückkehr der Rosinenbomber nach 70 Jahren war im wahrsten Sinne des Wortes eine Schnapsidee", erinnert sich Thomas Keller aus Hamburg. Er und seine Freunde, der Holländer Peter Braun aus Groningen und Jörg Siebert von der Nordseeinsel Föhr, hatten sich 2016 mit anderen ehemaligen Fallschirmjägern zum Springen getroffen. Braun hatte eine DC3 für die Veranstaltung organisiert und sich schon Gedanken darüber gemacht, was mit den aufwendig restaurierten Maschinen nach dem Wochenende passieren sollte. Es sei doch einfach zu schade, die "treuen Dakotas" nicht weiter zu nutzen. Dann erinnerte sich Braun an die besondere Rolle dieser robusten Flugzeuge bei der Luftbrücke …
Der #nächtliche #Krach am Himmel über dem #Flughafen#Tegel hat im vergangenen Jahr erneut stark zugenommen. Zwischen 23 Uhr und 5.59 Uhr, wenn – mit Ausnahmen – ein #Flugverbot besteht, gab es 1792 Starts und Landungen, teilte die Senatsverkehrsverwaltung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Carsten Schatz und Harald Wolf jetzt mit. Ein Jahr zuvor gab es 1479 Flüge in diesem Zeitraum. 650 Post-, Ambulanz- und Regierungsflüge fielen 2017 nicht unter das Verbot. 2016 waren es 728.
Behörden können von verspäteten Airlines Geld fordern
#Schönefeld. Im Berliner Südosten wird es in den nächsten Tagen etwas lauter. Nicht etwa, weil der noch immer uneröffnete Pannenflughafen #BER in Schönefeld über Nacht seinen Betrieb aufgenommen hat. Vielmehr fliegen zahlreiche Exponate für die Internationale #Luft- und #Raumahrtausstellung (#ILA Berlin) ein, die seit 1992 im Zweijahres-Rhythmus in der Hauptstadt stattfindet. Die rund 4000 Meter lange und seit Jahren weitgehend ungenutzte BER-Südbahn wird dann für knapp eine Woche zum #Laufsteg für die #Giganten der Lüfte.
Darunter ist so manches Fluggerät, von dem die Flughafenbetreiber in Berlin und Brandenburg im Alltag nur träumen können: So werden während der Messe-Tage sowohl das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus #A380 (von #Emirates), als auch das längste, eine Boeing #747-8 (von #Lufthansa) zu sehen sein. Auch der Airbus "#Beluga", das Flugzeug mit dem größten Transportvolumen, können die Berliner nur während der ILA-Tage bestaunen.
Merkel eröffnet die Schau
Eröffnet wird die diesjährige Schau am Mittwoch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Partnerland ist dieses Mal Frankreich. Berlin und Paris hatten im vergangenen Sommer vereinbart, gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln. Die ILA Berlin gilt als Nummer drei unter den europäischen Luftfahrtschauen nach Le #Bourget (Frankreich) und #Farnborough (Großbritannien). Die Veranstalter, der Bundesverband der deutschen Luft- und #Raumfahrtindustrie und die messe Berlin, erwarten bis Sonntag mindestens 150.000 Besucher. Ob das Ziel erreicht oder gar übertroffen wird, hängt erfahrungsgemäß stark vom Wetter an den Publikumstagen ab, in diesem Jahr werden dies der Sonnabend und der Sonntag sein.
Mehr Interessenten als Ausstellungsfläche
Die Bahn will erneut schneller sein als der #BER. Während am neuen #Flughafen in #Schönefeld die ersten Maschinen 2020 starten sollen, will die Bahn bereits Mitte 2019 mit dem #Airport-Express zum BER startklar sein. Bereits zur 2012 vorgesehenen Eröffnung des Flughafens hatte es die Bahn mit einer gewaltigen Kraftanstrengung geschafft, in fast letzter Minute den kompletten #Schienenanschluss des BER herzustellen.
Damals war es baulich aufwendig. Um die Gleise östlich des Flughafenbahnhofs legen zu können, musste in Eile eine kilometerlange Schneise durch den Wald geschlagen werden. Aktuell geht es nur noch um eine kurze Brücke der #Ringbahn über den #Wiesenweg zwischen Friedrichshain und Lichtenberg. Über sie soll der Airport-Express vom Hauptbahnhof über #Gesundbrunnen in 33 Minuten zum BER fahren, bis die direkte Verbindung über die #Dresdner Bahn fertig ist, die derzeit ausgebaut wird. Die Fahrzeit soll sich dann auf etwa 20 Minuten verkürzen. Doch der Brückenneubau am Wiesenweg ist komplizierter als der Kahlschlag im Wald bei Schönefeld. Weil der Verdacht bestand, dass sich in den Ruinen, die für eine Baustraße abgerissen werden müssen, Fledermäuse eingenistet hatten, stoppte das Bezirksamt Lichtenberg 2017 die Arbeiten.
Die Bahn wäre schneller als der Flughafen
Berlin. Als die bankrotte #Fluggesellschaft#Air Berlin zerlegt wurde, präsentierte sich die #Lufthansa (LH) als Retterin in der Not für den angeschlagenen Berliner #Luftverkehr. Berlin sei der dynamischste #Luftverkehrsmarkt in Europa, sagte Konzernchef Carsten Spohr im Oktober 2017 im Capital Club Berliner Wirtschaftsvertretern. Da werde man "nicht so blöd sein, das zu verpennen".
Mit der Übernahme von Teilen der Air Berlin werde die frühere deutsche Staats-Airline wieder an den Ort zurückkehren, an dem sie 1926 gegründet worden war. "Die Lufthansa wird wieder zum Heimatcarrier von Berlin", sagte Spohr nicht ohne Pathos. "Es gibt ein klares Commitment der Lufthansa, die durch das Aus von Air Berlin gerissenen Lücken im Flugplan zu besetzen."
Ein halbes Jahr später zweifeln viele in Berlin an den Zusagen der Frankfurter. "Die geben sich hier in Berlin irgendwie auf", kommentiert Hans-Hennig Romberg, einst LH-Manager und vor Jahren auch Chef der Berliner Flughafengesellschaft das Verhalten seines früheren Arbeitgebers.
Der "Heimatcarrier" ist mit seiner Hauptmarke in der Hauptstadt nur noch mit zwei Strecken präsent: Fast im Halbstundentakt geht es von Tegel nach München (16-mal am Tag) und Frankfurt am Main (22-mal am Tag). Grundsätzlich fliege die Lufthansa mit ihrer Kernmarke nur noch ihre Drehkreuze an, so ein Konzernsprecher. #Eurowings steht für zwei Drittel des Engagements
Nach dem tränenreichen Aus für #Air Berlin im vergangenen Oktober wird es am #Flughafen#Tegel langsam wieder bunter und vielfältiger. Allerdings sind es vor allem #Billig-Airlines, die den bei vielen Berlinern so beliebten City-Airport anfliegen wollen. Etablierte Fluggesellschaften wie Lufthansa oder nun auch der Ferienflieger Condor ziehen sich dagegen mehr und mehr aus der deutschen Hauptstadt zurück.
Dafür boomt nun Low Cost: Die britische Fluggesellschaft #Easyjet machte im Januar den Anfang. Ab Juni wird auch #Ryanair in Tegel starten und landen. Gleich 17 Ziele in Spanien, Griechenland, Italien, Kroatien und Portugal können ab sofort bei der Airline gebucht werden, die für viele Luftfahrtexperten der Inbegriff der Billigfliegerei ist. Tickets kosten bei Ryanair teilweise weniger als die Taxifahrt zum Flughafen, dafür muss jeder Service extra bezahlt werden. Das Konzept gibt Ryanair-Chef Michael #O'Leary bislang recht. Mit 129 Millionen beförderten Passagieren (2017) ist Ryanair hinter der Lufthansa-Gruppe inzwischen die zweitgrößte Fluggesellschaft Europas.
Bislang waren die Iren wegen deutlich geringerer Start- und Landegebühren in Berlin nur am Flughafen Schönefeld mit einer eigenen Basis präsent. Nun kommt Tegel hinzu. Was direkt mit der Air-Berlin-Pleite zu tun hat. Denn Ryanair fliegt ab Tegel im Auftrag der österreichischen #Laudamotion. Airline-Eigentümer Niki #Lauda hatte im Januar die einstige #Air-Berlin-Tochter #Niki übernommen – der Ex-Rennfahrer soll dafür 47 Millionen Euro gezahlt haben. Lauda bekam für das Geld vor allem attraktive Start- und Landrechte (sogenannte "Slots") an begehrten, aber auch gut belegten Flughäfen wie Palma de Mallorca, Düsseldorf oder eben Berlin-Tegel, während der Markenname "Niki" und ein Gutteil der rund zuletzt 1000 Airline-Mitarbeiter auf der Strecke blieben.
Laudamotion startet mit alten Air-Berlin-Maschinen
Nach der #Pleite von #Air Berlin wurden #Reisen von und nach Berlin teurer, nicht nur in der Luft. Langsam erholt sich der Markt wieder – doch einige Verbindungen bleiben teurer als vor einem Jahr.
Am 28. Oktober 2017 um 23.40 Uhr landet der Air-Berlin-Flug 6210 aus München in Berlin-Tegel. Die Besucherterrasse ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Schaulustigen starren auf die Landebahn, als hätte sich ein großer Verkehrsunfall ereignet. Doch AB 6210 hat keinen Unfall. AB 6210 ist der letzte Flug der insolventen Air Berlin. Die Airline hatte zuvor noch knapp 1000 Flüge pro Monat von den Berliner Flughäfen aus angeboten. Ersatz für die Air-Berlin-Flüge blieb erst einmal aus. Die Flugpreise stiegen. Viele Reisende nahmen stattdessen Bus und Bahn. Den hohen Preisen konnten sie so trotzdem nicht entgehen.
Denn Bus- und Bahntickets wurden wegen der hohen Nachfrage ebenfalls teurer – und knapp. So knapp, dass die „Taz“ Anfang Dezember warnte: „Es droht Panik im Prenzlauer Berg.“ Viele Schwaben müssten Weihnachten wohl in Berlin verbringen. Im Mai locken wieder drei Feiertage. Mit einem Brückentag können Arbeitnehmer den Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten zu einem viertägigen Wochenende machen. Müssen Exil- Schwaben auch über diese Feiertage in Berlin bleiben? Oder sind Flüge inzwischen wieder erschwinglich geworden?
„Der Flugverkehr hat sich weitestgehend normalisiert. Wir konnten fast alle früheren Air-Berlin-Verbindungen beibehalten“, sagt Daniel Tolksdorf, Sprecher der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Nach und nach hätten andere Fluggesellschaften die ehemaligen Strecken von Air Berlin übernommen. Die ersten Airlines füllten bereits im November die leeren Air-Berlin-Slots in Tegel. Dann wurden die Verbindungen sukzessive aufgestockt. Ob sich die Preise reduziert haben, kommt auf die Strecke an, wie Daten des Vergleichsportals kayak.de zeigen, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegen.
Verglichen wird die Entwicklung der durchschnittlichen Flugpreise von Berlin zu den Lieblingszielen der Berliner. Dafür fragte kayak.de auf der eigenen Suchplattform jeweils vom 1.Januar bis zum 4.April der Jahre 2017 und 2018 Preise für Hin- und Rückflüge zwischen den Berliner Flughäfen und ausgewählten Zielen für Reisen im Mai des jeweiligen Jahres ab. Das Ergebnis: Flüge nach Paris kosten in diesem Mai durchschnittlich 44 Prozent mehr als im Mai 2017, nach London sind es sogar 55 Prozent mehr.
Der Senat schlägt dem Abgeordnetenhaus von Berlin mit dem heutigen Beschluss vor, zustimmend zur Kenntnis zu nehmen, dass der mit dem #Volksentscheid „Berlin braucht #Tegel“ vom 24. September 2017 gem. Art. 62 Abs. 1 Satz 2 der Verfassung von Berlin i.V.m. § 40 Abs. 3 Abstimmungsgesetz gefasste Beschluss vom Senat nicht umgesetzt werden kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten am 24. September 2017 dem zur Abstimmung gestellten Volksentscheid „Berlin braucht Tegel“ mehrheitlich zugestimmt. Damit wurde der Senat aufgefordert, sofort die #Schließungsabsichten für den #Flughafen Tegel aufzugeben und alle Maßnahmen einzuleiten, die erforderlich sind, um den unbefristeten Weiterbetrieb des Flughafens Tegel zu sichern.
Der Senat hat sich mit dem Ergebnis des Volksentscheids intensiv auseinandergesetzt. Zur Prüfung einer möglichen Umsetzung des Volksentscheides wurde eine umfassende Folgenabschätzung eines möglichen Weiterbetriebs des Flughafens Tegel erstellt. Die darin festgestellten rechtlichen, betriebswirtschaftlichen, finanziellen und stadtentwicklungspolitischen Folgen sowie die Auswirkungen auf Umwelt, Verkehr und Gesundheit sprechen gegen eine Übernahme der Inhalte des Volksentscheides.
Darüber hinaus hat der Senat beim Land Brandenburg und gegenüber der Bundesregierung für die Position des Volksentscheides geworben und dabei eruiert, inwieweit beide Mitgesellschafter der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg zu einer Abkehr vom Konsensbeschluss aus dem Jahr 1996 bereit sind.
Die Bundesregierung und das Land Brandenburg sind jedoch nicht bereit, unter Aufgabe des Konzeptes eines Singleairports den Flughafen Tegel dauerhaft als Verkehrsflughafen in Betrieb zu lassen.
Der vom Senat mit der Erstellung einer juristischen Begutachtung über den Umgang des Senats mit dem Ergebnis des Volksentscheids „Berlin braucht Tegel“ beauftragte Vorsitzende Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D., Dr. Stefan Paetow, kommt zu der Feststellung, dass ein Weiterbetrieb des Flughafens Tegel nur zum Preis der Aufgabe der gemeinsamen Landesplanung zwischen Berlin und Brandenburg möglich ist.
Ferner enthält das Gutachten, das zwischenzeitlich den im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen mit der Bitte um Stellungnahme übersandt worden war, die Feststellung, dass der Weiterbetrieb Tegels nur dann rechtssicher möglich wäre, wenn die Kapazität des BER dauerhaft nicht ausreicht, um dessen Funktion als einziger internationaler Verkehrsflughafen der Region Berlin/Brandenburg zu erfüllen. Durch den vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der FBB zur Kenntnis genommenen Masterplan 2040 wird jedoch schlüssig dargestellt, dass die bis zum Jahr 2040 erwartete und gutachterlich unterlegte Anzahl von 55 Mio. Passagieren durch den BER bewältigt werden kann. Die Inhalte des Masterplans wurden extern durch die Flughafen Zürich AG überprüft und als zielführend und nachvollziehbar bewertet.
Der Gutachter rät von einer Kündigung des Landesplanungsvertrages ab. Der Senat schließt sich dieser Position an. Die Beendigung der gemeinsamen Landesplanung der Länder Berlin und Brandenburg als grundlegende Voraussetzung zur Umsetzung des Ergebnisses des Volksentscheides „Berlin braucht Tegel“ ist mit hohen inhaltlichen, zeitlichen und finanziellen Risiken belastet und deshalb für den Senat von Berlin unverantwortbar. Eine gemeinsame Landesplanung zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg ist für die nachhaltige Entwicklung der Region auch künftig unverzichtbar. Die „Gemeinsame Landesplanung“ war zudem nicht Gegenstand des Volksentscheides vom 24. September 2017.
Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Telefon: (030) 90139-4040
#Schönefeld. Für den #Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (#BER) liegt nun die letzte Baugenehmigung vor. Bei dem Nachtrag Nummer 6.1 geht es um den Brandschutz in der Ebene zwischen dem #Fluggastgebäude und dem unterirdischen Flughafenbahnhof. "Mit der Übergabe dieses Nachtrages wird der letzte Akt eines langen und aufwendigen Genehmigungsprozesses beendet", sagte der Baudezernent Chris Halecker von der zuständigen Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald am Montag.
Mit den zuletzt eingereichten Unterlagen sei nachgewiesen worden, dass sich die Passagiere bei einem Brand auch dann retten können, wenn sich mehrere Züge gleichzeitig in der Station bewegen. Bevor das #Terminal genutzt werden könne, müsse allerdings noch mit Heißgasrauchversuchen und Evakuierungsübungen belegt werden, dass eine Rettung in der Praxis funktioniere, betonte Halecker.