Luftverkehr in Berlin geht zurück Berliner Flughäfen im Februar im Minus, aus Berliner Flughäfen

Die erwartete Konsolidierung im #Luftverkehrsmarkt ist auch in Berlin angekommen. Gleichzeitig wirkt sich die weltweite Verbreitung des Corona-Virus auf die Berliner Flughäfen aus.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die #Verkehrszahlen für Februar sind aufgrund der Konsolidierung bei den Airlines rückläufig. Es ist noch nicht abzusehen, ob und inwieweit die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus die Entwicklung des Flugverkehrs in der Hauptstadtregion bisher beeinflusst hat. Ausgefallene Großveranstaltungen wie die #ITB, aber auch Streichungen von Flügen bei den Airlines werden die Entwicklung in den kommenden Wochen und Monaten beeinflussen. Klar ist allerdings, dass die Entwicklung der Passagierzahlen über das gesamte Jahr hinweg und die Erreichung der wirtschaftlichen Ziele der #FBB vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängen.“

Mit 2.280.048 Passagieren fertigten die beiden Berliner Flughäfen #Schönefeld und #Tegel 10,2 Prozent weniger #Passagiere ab als im Februar 2019. Am Flughafen Tegel waren es 1.538.758 Fluggäste, 9,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Schönefeld waren es 741.290 Passagiere, ein Minus von 11,9 Prozent.

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Passagiere im Vergleich zu 2019 um 8,6 Prozent auf 4.532.313 Passagiere gesunken. Insgesamt wurden in Tegel 3.065.831 Fluggäste abgefertigt (minus 7,1 Prozent). In Schönefeld waren es 1.466.482 Passagiere, 11,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Insgesamt starteten und landeten im Februar auf beiden Berliner Flughäfen 19.346 Maschinen, 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Tegel gab es 12.888 Starts und Landungen (minus 12,2 Prozent), in Schönefeld 6.458 Starts und Landungen (minus 12,3 Prozent).

Den #Verkehrsbericht Februar mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online unter:

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Flughafen Tegel : 1547 Starts und Landungen nach 23 Uhr, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/berlin/flughafen-tegel-1547-starts-und-landungen-nach-23-uhr-li.77680

Wenn es Abend wird in #Tegel, kehrt dort noch lange keine Ruhe ein. Das zeigt eine aktuelle Statistik der Flughafengesellschaft #FBB, die dem KURIER vorliegt. Danach ist die #Lärmbelastung, die Anwohner des Flughafens zu später Stunde ertragen müssen, im vergangenen Jahr auf hohem Niveau fast unverändert geblieben. „Über die Jahre hinweg ist sie aber enorm gestiegen“, so Jörg Stroedter, SPD-Abgeordneter aus Reinickendorf und Vizechef der SPD-Fraktion.

Der Statistik zufolge fanden 2019 in Tegel zwischen 22 bis 5.59 Uhr 10.108 Starts und #Landungen statt. Davon wurden 1344 Flugbewegungen ab 23 Uhr registriert – dann, wenn die meisten Menschen Ruhe brauchen. Zum Vergleich: Im Jahr davor wurde Tegel zwischen 22 und 5.59 Uhr für 10.123 Starts und Landungen genutzt, davon …

Flughafen BER: Eine Freigabe vom TÜV fehlt noch, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article228600575/Flughafen-BER-Eine-Freigabe-vom-TUeV-fehlt-noch.html

Für den #Flughafen #BER liegen laut Aufsichtsratschef 15 Freigaben vom #TÜV vor – nur die letzte für die #Verkabelung fehlt noch.

Der Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg Rainer #Bretschneider hat trotz anhaltender Aufgaben bei der #Kabelsanierung den geplanten #Eröffnungstermin bekräftigt. „Wir werden am 31. Oktober anfangen aufzumachen“, sagte Bretschneider am Dienstag bei einem Businessfrühstück der Berliner Wirtschaftsgespräche im Capital Club.

An diesem Tag würden die ersten #Flugzeuge am BER verkehren. Offizieller Eröffnungstermin werde aber drei Tage später sein, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Das liege am Nachtflugverbot, das sofort mit der offiziellen Eröffnung in Kraft trete. Um vorher noch Jets von Tegel zum BER zu überführen, brauche man aber noch Flüge in der Nacht.

Flughafen BER: Bei der Verkabelung gibt es noch Mängel
„Es liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns“, sagte Bretschneider. Zwar liegen 15 einzelne Freigaben des TÜV vor. Aber die letzte und 16. für die Verkabelung fehlt noch. Da müssten noch eine Vielzahl kleiner Mängel behoben werden. Die Flughafengesellschaft erwarte einen Abschluss der …

Flughäfen: Aus ABCD wird KLMQ Inbetriebnahme des BER führt zu Umbenennung der Terminalbereiche am Flughafen Schönefeld aus Berliner Flughäfen

Mit #Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg Ende Oktober 2020 wird der #Flughafen #Schönefeld zum Terminal 5 des #BER (kurz #T5). Um Doppelbezeichnungen von Terminalbereichen, Gates und Parkplätzen am BER zu vermeiden, wird die Gebäude- und Parkplatzinfrastruktur des Flughafens Schönefeld bereits zum Sommerflugplan umbenannt. Die Umstellung erfolgt in der Nacht vom 30. zum 31. März 2020.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit der Umbenennung der #Infrastruktur am Flughafen Schönefeld machen wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zum BER. Je näher die Inbetriebnahme des neuen Flughafens rückt, desto wichtiger ist, dass wir unseren Passagieren, aber auch unseren Mitarbeitern und Prozesspartnern eineindeutige Informationen zur Orientierung an die Hand geben. Wir haben uns daher entschieden, die Umbenennung bereits zum Sommerflugplan 2020 und rechtzeitig vor Beginn des Probebetriebs durchzuführen.“

Die heutigen Terminalbereiche A, B, C, D werden künftig K, L, M, Q heißen. Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen und bereits im Besitz einer Bordkarte sind, können den Terminalbereich Q (für Quick Security Check) nutzen. Von hier aus gelangen die Passagiere dann zu allen Abfluggates. Zusätzlich erhalten auch das Parkhaus und die Parkplätze eine neue Bezeichnung. Die bisherige Nummerierung wird jeweils um die Zahl 5 vor der bisherigen Bezeichnung ergänzt.

Reisende, die schon heute online einchecken, können bereits jetzt die neuen Bezeichnungen angezeigt bekommen.

Die Änderungen im Überblick

#Terminalbezeichnungen

Terminalbereich B: Terminalbereich K (ab 31. März 2020)
Terminalbereich A: Terminalbereich L (ab 31. März 2020)
Terminalbereich C: Terminalbereich Q (ab 31. März 2020)
Terminalbereich D Abflug: Terminalbereich M Abflug (ab 31. März 2020)
Terminalbereich D Ankunft: Terminalbereich M Ankunft (ab 31. März 2020)
Parkplatzbezeichnungen

Parkplatz P1: Parkplatz P51 (ab 31. März 2020)
Parkplatz P2: Parkplatz P52 (ab 31. März 2020)
Parkhaus P4: Parkhaus P54 (ab 31. März 2020)
Parkplatz P6: Parkplatz P56 (ab 31. März 2020)

Lageplan mit neuen Terminalbezeichnungen

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Flughäfen: Lufthansa wird Alleinanbieter Easyjet streicht Flugverbindung Berlin-Frankfurt aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2020/02/easyjet-streicht-verbindung-berlin-frankfurt-maerz-2020.html

Der Billigflieger #Easyjet streicht eine seiner innerdeutschen Verbindungen. Ab dem 29. März wird es keine Flüge mehr zwischen #Berlin-Tegel und #Frankfurt/Main geben, bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag Informationen des Portals „airliners.de“. #Lufthansa wird damit auf dieser vielgenutzten Strecke zum alleinigen Anbieter.

Easyjet hatte die Verbindung aus der Erbmasse der insolventen #Air Berlin übernommen und teils deutlich günstigere Preise als Lufthansa angeboten. Laut einer Airliners-Auswertung bot Lufthansa allerdings fast sieben Mal so viele Plätze an wie die Briten.

Easyjet kündigte gleichzeitig zehn neue Verbindungen aus der Hauptstadt …

Museum + Mobilität: Fünf Publikumsrenner im Berliner Technikmuseum, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article228515227/Fuenf-Publikumsrenner-des-Technikmuseums.html

Das Technikmuseum am #Gleisdreieck ist so beliebt wie nie. Im vergangenen Jahr gab es einen #Publikumsrekord. Und das sind die Highlights

Spätestens zur Mittagszeit ist es voll im Technikmuseum. Überall piept es, heulen Motoren auf, ständig rufen Kinder aus allen Ecken: „Guck mal!“ Das Haus am Gleisdreieckpark erfreut sich stetiger Beliebtheit – bei Kindern sowie bei Erwachsenen. So wie das Museum heute vorzufinden ist, gibt es das seit 1983. In diesem Jahr eröffnete das „#Museum für Verkehr und Technik“ mit 1700 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Eingangsgebäude an der Trebbiner Straße in Kreuzberg – in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen #Anhalter Bahnhof.

Der Fokus lag dabei von Beginn an auf der Verbindung zwischen Mensch und Technik. Die ersten Ausstellungen zeigten unter anderem Objekte zur Drucktechnik, zum Straßenverkehr oder Schiffsmodelle und Schiffsmotoren. Mittlerweile zählt das #Technikmuseum zu einem der Berliner #Freizeithits. 635.382 Besucher, viele davon Touristen, kamen 2019. Das war ein Plus zum Vorjahr von 7,02 Prozent. So viel Publikum wie nie zuvor. Ein guter Grund, die fünf beliebtesten Stationen vorzustellen – und was die Menschen im Museum dazu sagen.

…

Der Wagen von Kaiser Wilhelm II.

Das ist zu sehen: Vor diesem #Salonwagen steht eine gewaltige Büste von #Kaiser Wilhelm II. Der Waggon gehörte zum #Hofzug des Monarchen. Seit 1889 war er im Einsatz, sagt Frank Zwintzscher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich #Schienenverkehr. Vom Kaiser ab 1918 nicht mehr genutzt, fuhr das edle Stück in ein Museum ein, war dann im Zweiten Weltkrieg plötzlich verschwunden und tauchte laut Zwintzscher überraschend mit neuem Verwendungszweck auf: als Teil des Zuges von #UdSSR-Marschall Wassilij #Sokolowski, später Oberbefehlshaber der sowjetischen Besatzungstruppen in der Ostzone. Die Reichs- und Königsadler an der Decke ließ der Rotarmist übermalen. Nach dem Mauerfall wurde der Salonwagen in einem Depot in Dresden entdeckt. „Die Reichsbahner dort hatten ihn gehütet wie ihre …

Museum + Flughäfen: Berlin statt Bodensee Kommt die „Landshut“ auf den Flugplatz Gatow?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/berlin-statt-bodensee-kommt-die-landshut-auf-den-flugplatz-gatow/25560784.html

Das #entführte #Flugzeug könnte im größten Berliner Museum landen. Es wäre eine Sensation. Ein Check aus Spandauer Sicht.

Kommt die „#Landshut“ auf den #Flugplatz #Gatow? Diese Nachricht ist gut versteckt im Tagesspiegel zu finden – und eine echte Sensation für Berlin-Spandau: Die Lufthansa-Maschine „Landshut“, die 1977 von Terroristen nach #Mogadischu entführt worden ist, soll auf dem Flugplatz Gatow ihre letzte Heimat finden: im „#Luftwaffenmuseum“, dem größten Museum Berlins. Eröffnet: 1995. Besucher: 60.000 pro Jahr.

Millionen sollen bis 2030 auf dem Flugplatz Gatow investiert werden. Die alten Hangars sollen aufgemöbelt, eine Empfangshalle soll errichtet werden. Die Bezirkspolitik um Bürgermeister Helmut Kleebank, SPD, grübelt seit Jahren, wie das Museum besser an die Potsdamer Chaussee angebunden werden kann – sogar U-Bahn-Träume gibt es.

Doch die Sache ist zäh. Im Frühjahr 2020 wartet das Museumsteam um Ralf-Gunter Leonhardt und Doris Müller-Toovey auf die Starterlaubnis durch …

Flughäfen: Luftverkehr – Berlin : Besucherzentrum am früheren Flughafen Tempelhof eröffnet aus Süddeutsche

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/luftverkehr-berlin-besucherzentrum-am-frueheren-flughafen-tempelhof-eroeffnet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200214-99-914757

Am früheren #Berliner #Flughafen #Tempelhof ist am Freitag ein #Besucherzentrum eröffnet worden. Die Räumlichkeiten direkt neben dem Haupteingang dienen künftig als Informations-, Ausstellungs- und Veranstaltungsort, wie die Tempelhof Projekt GmbH mitteilte. Zudem starten dort ab 1. März Führungen durch den Komplex. Das Besucherzentrum „#Check-In“ sei der erste dauerhaft öffentlich zugängliche Ort im Gebäude des ehemaligen Flughafens, hieß es.

Auch für andere Gebäudeteile gibt es ehrgeizige Pläne. So soll das #Alliiertenmuseum in #Dahlem dorthin verlegt werden, zudem ist seit längerem …

Flughäfen: Mehr als zwei Millionen Fluggäste an den Berliner Flughäfen im Januar Passagierzahlen erwartungsgemäß rückläufig, aus Berliner Flughäfen

Erwartungsgemäß ist die Zahl der #Passagiere an den Berliner #Flughäfen im Monat Januar zurückgegangen. So fertigten #Tegel und #Schönefeld insgesamt 2.252.265 Fluggäste ab, 6,9 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Der #Flughafen Tegel zählte 1.527.073 Passagiere, 4,7 Prozent weniger als im Januar 2019. In Schönefeld starteten und landeten 725.192 Fluggäste und damit 11,2 Prozent weniger als im Januar 2019. Das ergeben die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts.

Insgesamt starteten und landeten im Januar 2020 auf beiden Flughäfen 19.682 Maschinen, ein Minus von 11,8 Prozent. In Tegel gab es 13.242 Starts und Landungen (minus 11,5 Prozent), in Schönefeld 6.440 Starts und Landungen (minus 12,4 Prozent).

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Nach dem noch hohen Wachstum im Jahr 2019 kommt für uns der Rückgang der Passagierzahlen in Tegel und Schönefeld nicht überraschend. Angesichts weltweit verschlechterter Konjunkturaussichten in der Luftfahrtbranche und eines gestiegenen Kostendrucks haben viele Airlines ihre Kapazitäten verringert. Positiv ist, dass sich die #Sitzplatzausnutzung der Flugzeuge im Schnitt um über fünf Prozent verbessert hat. Das ist gut für die Umwelt und verbessert die Rentabilität der Airlines.“

Für das Jahr 2019 hatten die Berliner Flughäfen noch einen #Passagierrekord verzeichnet. Von Januar bis Dezember 2019 waren in Schönefeld und Tegel 35.645.005 Passagiere abgefertigt worden, ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018.

Den Verkehrsbericht Januar mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende dieses Monats online unter:

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Flughäfen: Flughafen Tegel: Denkmalschutz für die Siebziger-Jahre-Moderne, aus Senat

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Frage 1: Wann ist der #Flughafen #Tegel mit welchen Teilen und welcher Begründung unter #Denkmalschutz
gestellt worden?
Antwort zu 1:
Der Flughafen Berlin-Tegel „Otto Lilienthal“ wurde am 29.03.2019 als Gesamtanlage unter
Denkmalschutz gestellt. Zum Denkmal gehört die in der Denkmalkarte markierte
Flughafenanlage mit Funktionsgebäuden, Straßen- und Brückenbauwerken. Darunter
befinden sich der Terminal mit Flugsteigring, Zentralgebäude und Tower sowie die
prägenden Elemente der Verkehrsinfrastruktur und bedeutende Nebengebäude wie die
Energiezentrale, Feuerwehr und Hangars. Am Erhalt des Flughafens besteht ein Interesse
der Allgemeinheit aufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen
Bedeutung.
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Auflistung Bestandteile der Gesamtanlage:
Bauteil A – Terminal, Flugsteigring, gmp 1969-74
Bauteil A2 – Service Center, gmp 1970-74
Bauteil B – Terminal, Zentralgebäude, gmp 1970-75
Bauteil K – Tower (Kontrollturm), gmp 1970-74 / 1988
Bauteil F – Parkhaus (Innere Umfahrung), gmp 1970-74
Flughafenvorfahrt mit Hochstraße, gmp 1972-73
Bauteil E1 – Energiezentrale, gmp 1971-74
Bauteil E2 – Betriebstechnik, gmp 1972-75, 1981
Bauteil E3 – Betriebstechnik, gmp 1976
Bauteil H – Frachthalle, gmp 1972-75
Bauteil I – Borddienstgebäude, gmp 1977-78
Bauteil L – Feuerwehr, gmp 1970-74
Bauteil M – Tankdienststation, gmp 1973-75
Bauteil N1 – Hangar 1, gmp 1973-75
Bauteil N1A – Annex N1, gmp 1973-75
Bauteil N2 – Hangar 2, Planung Französische Militärregierung 1963 / 1968-1969
Bauteil N2, Annex N2, gmp 1975
Bauteil R – Lärmschutzkabine, gmp 1974-75
Bauteil T – Streugutlager, gmp 1974
Bauteil U – Tankstelle, gmp 1974
Bauteil P1- Parkpalette, 1977
Bauteil P2 – Parkhaus, gmp 1969 / 1990-91
Bauteil P3 – Parkplatz, gmp 1970 / 1975-76
Brückenbauwerk, gmp 1972-75
Schilderbrücken, gmp 1974-76
Vorfeld, gmp 1969-70
Bauteile: Containerboxen, Bushaltestelle, gmp 1974 / 78
Kunst am Bau -Kunstwerke, Orientierungssystem
Frage 2: Werden die Verfasser der Ursprungsfassung des Flughafens Tegel in den Prozess zum Umbau des
Flughafens eingebunden; wenn ja, wie; wenn nein, aus welchen Gründen nicht und inwiefern ist das mit dem
Urheberrecht vereinbar?
Antwort zu 2:
Die historischen Flughafenbauten des Flughafens „#Otto Lilienthal“ wurden im Zeitraum
zwischen 1969 und 1991 nach Entwürfen des Architekturbüros #Meinhard von Gerkan,
Volkwin #Marg und Klaus #Nickels, ab 1972 von Gerkan, Marg und Partner (#gmp) errichtet.
Die zentralen Bauten entstanden zwischen 1969 und 1975. Der denkmalwertige
Gebäudebestand der Flughafenanlage Tegel-Süd umfasst die für den öffentlichen
Personenflugverkehr errichteten zentralen Gebäude für die Fluggastabfertigung,
Verwaltung und Flugleitung sowie die für die Funktion des Flughafens unerlässlichen
Betriebsanlagen.
Die Verfasser der Ursprungsfassung des Flughafens Tegel-Süd sind bereits seit Beginn
der Überlegungen in den Planungsprozess zur Nachnutzung des Flughafens
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eingebunden. Ab 2009 wurde das Büro gmp an dem „Werkstattverfahren zum Masterplan
für die Nachnutzung des Flughafens Tegel“ maßgeblich beteiligt. Das Büro zeichnete sich
mitverantwortlich für die Grundlagen zum Masterplan, der im April 2013 durch den Berliner
Senat beschlossen wurde. Seitdem ist das Büro gmp in vielfältiger Form bis heute in die
weiteren Planungen zur Nachnutzung des Flughafengeländes eingebunden. So zeichnet
sich das Büro gmp beispielsweise auch verantwortlich für die begonnene Generalplanung
zum Umbau des Terminal B zu einem Gründungs- und Innovationszentrum.
Frage 3: Welche späteren Einbauten stellen Entstellungen des Denkmals dar, die beseitigt werden sollten?
Antwort zu 3:
Der #Denkmalbereich #Tegel-Süd umfasst alleine mehr als 20 denkmalgeschützte
Einzelgebäude. Ihre Nachnutzung und bauliche Veränderung steht spätestens seit der
Unterschutzstellung unter dem Vorbehalt der #denkmalschutzrechtlichen Genehmigung
nach § 11 DSchG Bln. An dieser Stelle wird daher darauf verzichtet, die einzelnen
Bauelemente jedes Baudenkmals einzeln aufzulisten und den Stand der
denkmalfachlichen Beratung abzubilden.
Frage 4: Werden diese Hinzufügungen in Zukunft beseitigt, um das Denkmal wieder in seiner ursprünglichen
Konzeption erlebbar zu machen?
Antwort zu 4:
Beseitigungen, egal ob es sich um Hinzufügungen oder Originalsubstanz handelt,
bedürfen einer Genehmigung. Es ist daher unablässig, individuell anhand jedes einzelnen
Gebäudes mit dem Landesdenkmalamt abzustimmen, inwieweit spätere Einbauten in
Zukunft rückgebaut oder erhalten bleiben sollen. Sämtliche Planungen und Beurteilungen
in diesem Feld erfolgen in enger Abstimmung zwischen dem jeweiligen
Maßnahmenträger, den Fachplanern und dem #Landesdenkmalamt. Darüber hinaus wurde
bereits in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt ein Kontaktarchitekt beauftragt, der in
die weiteren Umbauplanungen bereits heute eingebunden ist und auch in Zukunft sein
wird. Kern sämtlicher Gebäudeplanungen bildet die Maßgabe, die originale Bausubstanz
in ihrer ursprünglichen Konzeption so weit wie möglich zu erhalten.
Frage 5: Welche Teile des Flughafens werden nach Aufgabe des #Flugbetriebs nicht mehr erhalten; welche
davon sind vom Denkmalschutz umfasst; mit welcher Begründung erfolgt dies?
Antwort zu 5:
Die ursprüngliche Gesamtanlage des Flughafens Berlin „Otto Lilienthal“ ist bis heute
ununterbrochen in Betrieb. Große Teile der originalen Struktur und Bausubstanz der
Siebziger Jahre sind bis heute erhalten. Ziel ist es, auch bei den Neuplanungen zur
Nachnutzung der einzelnen Gebäude die originale Bausubstanz der 70er Jahre
weitgehend zu erhalten. Hierbei ist bei jedem Einzelgebäude individuell und im Einzelfall
zu beurteilen und zu entscheiden, inwieweit punktuell Rückbauten durchgeführt werden
müssen, um die diversen Einzelgebäude für die geplante Nachnutzung zukunftsfähig zu
machen.
Frage 6: Welche Wettbewerbsart ist von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gewählt
worden, um für die künftige Umnutzung Entwürfe zu erhalten; wie setzt sich die Wettbewerbsjury zusammen?
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Antwort zu 6:
Bei den über 20 denkmalgeschützten Gebäuden im Bereich Tegel-Süd wird jeweils
individuell bei jedem Einzelgebäude festgelegt, welche Art des Verfahrens für die Vergabe
der Fachplanungsleistungen erfolgen soll. Eine wesentliche Rolle bei der Auswahl von
Architekten und Fachplanern für die Umplanung der Gebäude zur zukünftigen
Nachnutzung spielen u. a. abgefragte Kompetenzen der Büros im Umgang mit
erhaltenswerter Bausubstanz. So wurden beispielsweise bei zwei Gebäuden die
Architektur- und Fachplanungsleistungen über europaweite Teilnahmewettbewerbe mit
anschließendem Verhandlungsverfahren gemäß § 14 Abs. 3 Nr. 2 VgV vergeben. Die
Zuschlagentscheidungen sind auf Basis von Qualitäts- und Wertungskriterien erfolgt. Als
Qualitätskriterien für die Planungsbüros und das Schlüsselpersonal wurden dabei u. a.
Referenzen abgefragt, wie z.B. zu „besonderen Umbau- / Sanierungsleistungen für
Gebäude der 1950 bis 1970iger Jahre“ oder „Planen und Bauen unter
Denkmalschutzanforderungen“.
Frage 7: Welche Vorgaben wurden bei dem Wettbewerb hinsichtlich des Denkmalwertes des Flughafens
Tegel gemacht?
Antwort zu 7:
Für alle wesentlichen Gebäude in Tegel-Süd sind Denkmalpflegepläne erstellt worden.
Diese Denkmalpflegepläne definieren die besonders denkmalwerten Elemente jedes
einzelnen betrachteten Gebäudes. Die Denkmalpflegepläne wurden in Abstimmung mit
dem Landesdenkmalamt erstellt und werden jedem einzelnen Vergabefahren zugrunde
gelegt. Darüber hinaus bilden die Erläuterungen zur Eintragung in die Denkmalliste sowie
eine geforderte Zusammenarbeit mit dem Kontaktarchitekten des Landesdenkmalamtes
weitere Grundlagen der Vergabeverfahren und auch der weiteren Zusammenarbeit mit
den Fachplanungsbüros.
Frage 8: Inwieweit wird es für das im Wettbewerb vorgegebene künftige Raumnutzungsprogramm notwendig
sein, in das Denkmal eingreifen zu müssen und sich von der Ursprungsfassung des Flughafens Tegel zu
verabschieden; werden Entwurfsarbeiten besser bewertet, sofern sie in das Denkmal in geringerem Umfang
eingreifen?
Antwort zu 8:
Inwieweit bei jedem der über 20 Gebäude im Bereich Tegel Süd Eingriffe notwendig oder
nicht notwendig sind, ist bei jedem Einzelgebäude individuell unter Berücksichtigung der
geplanten Nachnutzung zu beurteilen. Dazu findet die Abstimmung im Rahmen der
Erstellung der Vorplanungs- und Bauplanungsunterlage mit den denkmalfachlichen
Behörden statt. Für das Gesamtprojekt Nachnutzung Flughafen Tegel war von Beginn an
übergeordnetes Planungsziel, dass die geschichtliche, künstlerische und städtebauliche
Bedeutung des Flughafenareals im Bereich Süd auch über die Schließung des Flughafens
hinaus sichtbar bleiben soll und wird.
Frage 9: Können Sitzmöbel, Leuchten, Wegeleittafeln und andere vergleichbare Einbauten der
Ursprungsfassung erhalten und falls erforderlich behutsam ergänzt werden?
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Antwort zu 9:
Das denkmalrechtliche Genehmigungserfordernis nach § 11 Abs. 1 DSchG Bln schließt
auch das Zubehör und die Ausstattung eines Denkmals ein. Bei jedem Einzelelement sind
dabei u. a. die wirtschaftliche Zumutbarkeit und die Eigentumsrechte Dritter zu
berücksichtigen.
Berlin, den 07.02.2020
In Vertretung
Lüscher
…………………………..
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen