Museum + Mobilität: Fünf Publikumsrenner im Berliner Technikmuseum, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article228515227/Fuenf-Publikumsrenner-des-Technikmuseums.html

Das Technikmuseum am #Gleisdreieck ist so beliebt wie nie. Im vergangenen Jahr gab es einen #Publikumsrekord. Und das sind die Highlights

Spätestens zur Mittagszeit ist es voll im Technikmuseum. Überall piept es, heulen Motoren auf, ständig rufen Kinder aus allen Ecken: „Guck mal!“ Das Haus am Gleisdreieckpark erfreut sich stetiger Beliebtheit – bei Kindern sowie bei Erwachsenen. So wie das Museum heute vorzufinden ist, gibt es das seit 1983. In diesem Jahr eröffnete das „#Museum für Verkehr und Technik“ mit 1700 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Eingangsgebäude an der Trebbiner Straße in Kreuzberg – in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen #Anhalter Bahnhof.

Der Fokus lag dabei von Beginn an auf der Verbindung zwischen Mensch und Technik. Die ersten Ausstellungen zeigten unter anderem Objekte zur Drucktechnik, zum Straßenverkehr oder Schiffsmodelle und Schiffsmotoren. Mittlerweile zählt das #Technikmuseum zu einem der Berliner #Freizeithits. 635.382 Besucher, viele davon Touristen, kamen 2019. Das war ein Plus zum Vorjahr von 7,02 Prozent. So viel Publikum wie nie zuvor. Ein guter Grund, die fünf beliebtesten Stationen vorzustellen – und was die Menschen im Museum dazu sagen.

Der Wagen von Kaiser Wilhelm II.

Das ist zu sehen: Vor diesem #Salonwagen steht eine gewaltige Büste von #Kaiser Wilhelm II. Der Waggon gehörte zum #Hofzug des Monarchen. Seit 1889 war er im Einsatz, sagt Frank Zwintzscher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich #Schienenverkehr. Vom Kaiser ab 1918 nicht mehr genutzt, fuhr das edle Stück in ein Museum ein, war dann im Zweiten Weltkrieg plötzlich verschwunden und tauchte laut Zwintzscher überraschend mit neuem Verwendungszweck auf: als Teil des Zuges von #UdSSR-Marschall Wassilij #Sokolowski, später Oberbefehlshaber der sowjetischen Besatzungstruppen in der Ostzone. Die Reichs- und Königsadler an der Decke ließ der Rotarmist übermalen. Nach dem Mauerfall wurde der Salonwagen in einem Depot in Dresden entdeckt. „Die Reichsbahner dort hatten ihn gehütet wie ihre …

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