U-Bahn: Fahrgastverband warnt Berlin droht eine U-Bahn-Krise – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/fahrgastverband-warnt-berlin-droht-eine-u-bahn-krise-30520364?dmcid=nl_20180526_30520364

Berlins #U-Bahn-Kunden drohen aus Sicht des Fahrgastverbandes schwere Zeiten. „Der #Fahrzeugmangel ist eine mittlere #Katastrophe“, sagte der Vizevorsitzende Jens #Wieseke der Deutschen Presse-Agentur. „Es kann schwerwiegende Folgen haben, die an die S-Bahn-Krise erinnern.“ Kämen im nächsten Jahr keine neuen Wagen, müsse möglicherweise eine ganze Linie stillgelegt werden. Wieseke warf dem Senat und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) Versäumnisse vor. „Es fehlt auf allen Linien, eine Entspannung ist erst ab 2023 in Sicht.“

BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte: „Wir kriegen den täglichen Verkehr hin, aber das ist schon eine Leistung. Wir brauchen dringend Fahrzeuge.“ Das Landesunternehmen will vom nächsten Sommer an bis zu 1050 neue #U-Bahn-Wagen ausschreiben. Doch es vergehen gewöhnlich mehrere Jahre, bis die Aufträge vergeben, die Züge entwickelt, gebaut und zugelassen sind.

Bei der BVG soll vorerst ein außergewöhnlicher Schritt helfen: Die BVG will per #Direktvergabe eine laufende Bestellung bei #Stadler um 80 Wagen aufstocken, um alte Züge zu ersetzen, die sie im nächsten Jahr aus dem Verkehr ziehen muss. Der Stadler-Konkurrent #Siemens beharrt indes auf einer #Ausschreibung und hat Beschwerde eingelegt. Auch ein Gütetermin am Mittwoch brachte keine Einigung.
Noch mehr Kuchenstücke für Siemens

„Wir appellieren an Siemens, dass man sich mit der BVG einigt und nicht auf sein Recht pocht“, sagte Wieseke, der Vizechef der Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und #Fahrgastbelange Berlin. „Das Wachstum der Stadt wird dazu führen, dass auch für Siemens noch …

Berlins U-Bahn-Kunden drohen aus Sicht des Fahrgastverbandes schwere Zeiten. „Der Fahrzeugmangel ist eine mittlere Katastrophe“, sagte der Vizevorsitzende Jens Wieseke der Deutschen Presse-Agentur. „Es kann schwerwiegende Folgen haben, die an die S-Bahn-Krise erinnern.“ Kämen im nächsten Jahr keine neuen Wagen, müsse möglicherweise eine ganze Linie stillgelegt werden. Wieseke warf dem Senat und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) Versäumnisse vor. „Es fehlt auf allen Linien, eine Entspannung ist erst ab 2023 in Sicht.“

BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte: „Wir kriegen den täglichen Verkehr hin, aber das ist schon eine Leistung. Wir brauchen dringend Fahrzeuge.“ Das Landesunternehmen will vom nächsten Sommer an bis zu 1050 neue U-Bahn-Wagen ausschreiben. Doch es vergehen gewöhnlich mehrere Jahre, bis die Aufträge vergeben, die Züge entwickelt, gebaut und zugelassen sind.

Bei der BVG soll vorerst ein außergewöhnlicher Schritt helfen: Die BVG will per Direktvergabe eine laufende Bestellung bei Stadler um 80 Wagen aufstocken, um alte Züge zu ersetzen, die sie im nächsten Jahr aus dem Verkehr ziehen muss. Der Stadler-Konkurrent Siemens beharrt indes auf einer Ausschreibung und hat Beschwerde eingelegt. Auch ein Gütetermin am Mittwoch brachte keine Einigung.

Noch mehr Kuchenstücke für Siemens

„Wir appellieren an Siemens, dass man sich mit der BVG einigt und nicht auf sein Recht pocht“, sagte Wieseke, der Vizechef der Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin. „Das Wachstum der Stadt wird dazu führen, dass auch für Siemens noch Kuchenstücke freiwerden.“

„Für unsere Kunden ist diese Stadler-Bestellung wichtig“, sagte auch BVG-Sprecherin Petra Reetz. „Wenn wir die Wagen nicht bestellen können, haben wir in einem Jahr ein Problem und müssen womöglich Takte verlängern.“ Leihgaben aus anderen Städten seien keine Alternative, sie passten nicht ins System. „Wir können nicht nach Moskau gehen und sagen: Schickt uns mal ein paar Züge rüber.“

Berlins U-Bahnen werden immer voller. Im vergangenen Jahr zählte das Unternehmen 563 Millionen Kundenfahrten, gut elf Prozent mehr als fünf Jahre zuvor. Der Fahrgastverband gestand den Betriebsleitern und Werkstätten der BVG gute Arbeit mit den insgesamt 1272 U-Bahn-Wagen zu. „Aber wenn keine Hasen mehr da sind, kann man keine mehr aus dem Hut zaubern.“

Versäumnisse bei der U-Bahn

Berlins Nahverkehrskunden sind leidgeprüft: Technikprobleme, Managementfehler und Wartungsmängel hatten die S-Bahn 2009 in eine tiefe Krise gestürzt. Jahrelang fehlten im täglichen Betrieb Züge, weil sie öfter in die Werkstätten mussten. Wieseke warf dem Senat und der BVG Versäumnisse bei der U-Bahn vor. Nach dem Sparkurs des damaligen Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD) hätten sie nicht rechtzeitig gegengesteuert. „Dass Berlin wächst, wissen wir seit Jahren.“

Das Unternehmen wies den Vorwurf zurück. Sicher sei Zeit vertan worden, sagte eine Sprecherin. „Das sind aber Entscheidungen, die trifft nicht der Vorstand, sondern der Aufsichtsrat.“ Nach Sarrazin führte der parteilose Finanzsenator Ulrich Nußbaum das Gremium, heute ist es die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop

– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/30520364 ©2018

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Wann wird der Regionalbahnhof Mahlsdorf fertig? – Nachfrage zur Schriftlichen Anfrage 18/13538, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Inwiefern konnte, wie von der DB AG angegeben, der aktualisierte #Bauzeitenplan für den #Regionalbahnhof
#Mahlsdorf in der Zwischenzeit endabgestimmt werden? Welche Aussagen trifft der Bauzeitenplan
hinsichtlich des in der Antwort auf die Schriftliche Anfrage 18/13538 aufgeführten Rückbaus der Provisorien
und der Errichtung vom #Zugangstreppenbereich einschließlich #Aufzugsanlage, der Bahnsteigplattform sowie
des Bahnsteigdachs?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im modifizierten Bauablaufplan wurde nunmehr den Rahmenbedingungen nach
erfolgreicher Inbetriebnahme in 12/2017 Rechnung getragen. Prioritär zu berücksichtigen
war hierbei die Sicherstellung eines durchgehenden Bahnhofsbetriebs. Dies hat die
Herrichtung eines weiteren provisorischen Zugangs zur Folge, welcher Anfang Juli in
Betrieb gehen wird. Anschließend erfolgen der Rückbau des derzeitigen Treppenzugangs
sowie die Errichtung der endgültigen #Zugangstreppe, des #Aufzugs und des
Bahnsteigdachs. Die Fertigstellung des Regionalbahnsteiges wird zum Fahrplanwechsel
12/2018 erfolgen.“
2
Frage 2:
Konnten bereits, wie vom VBB in der Antwort auf die Schriftliche Anfrage 18/13538 angegeben, die neuen
#LINK-Fahrzeuge zugelassen werden?
Antwort zu 2:
Der VBB teilt hierzu Folgendes mit:
„Nein, die #Zulassungen für Deutschland und #Polen liegen noch nicht vor. Nach Mitteilung
der Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) wird nach derzeitigem Stand die Zulassung für
Deutschland Ende Juni 2018 erwartet, ein konkreter Termin für die polnische Zulassung ist
derzeit nicht bekannt. Die Auslieferung der vier Fahrzeuge soll nach derzeitigem Stand bis
Ende August 2018 erfolgen. Entsprechend der Antwort auf die Schriftliche Anfrage
18/13538 gehen wir weiterhin von einer Kapazitätserhöhung im Laufe des Jahres 2018
aus.“
Berlin, den 18.05.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Feiern Sie mit uns „90 Jahre elektrisch nach Erkner“ 2. / 3. Juni, 11 bis 18 Uhr: Familienfest im S-Bahn-Werk Erkner, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Feiern-Sie-mit-uns–90-Jahre-elektrisch-nach-Erkner—2886046?contentId=1317082

Ganz unter dem Motto „90 Jahre #elektrisch nach #Erkner“ öffnen die #S-Bahn Berlin und der Verein #Historische S-Bahn e.V. am ersten Juni Wochenende die Tore des #Instandhaltungswerkes Erkner.

1928 wurde die #Dampflok abgelöst, die Kleinstadt im Südosten Berlins elektrisch an die Spreemetropole angebunden und das Werk Erkner nahm seine Arbeit auf.

90 Jahre – darüber lässt sich viel erzählen. Nicht nur im #Gerätezug ist fachsimpeln erlaubt. Hier erwartet das S-Bahn-Museum mit seinem umfänglichen Wissen die Besucher.

Doch nicht nur Eisenbahnfans können sich auf den Tag der offenen Tore freuen. Die #Panorama-S-Bahn wird zum S-Bahn-Kino, die  Schauwerkstatt und eine große #S-Bahn-Modellanlage bringen Klein und Groß zum Staunen.

Neben #Traditionsfahrzeugen, werden auch Fahrzeuge der aktiven Baureihe zu besichtigen sein, einige Züge laden zu einer #Schnupperfahrt auf dem Gelände ein.

Für gute Unterhaltung ist gesorgt: Drei Aktionsflächen werden von Musikern bespielt, Zauberer und Comedy Auftritte sorgen für gute Laune. Erfrischungen werden im Biergarten ausgeschenkt.

Tag der offenen Tore heißt auch Spaß für Kinder: Das Kinderland u.a. mit Zirkuszelt, Spiel-S-Bahn und einer Hüpfburg, laden zum Mitmachen ein.

 

Der Eintritt beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder (6 – 14 Jahre) zahlen 1 Euro. Alle Einnahmen und Spenden kommen dem Verein Historische S-Bahn e.V. zugute, der das Geld für den Wiedereinsatz des historischen Weihnachtszuges benötigt.

Zur Anreise wird die S-Bahnlinie S3 oder die Regionalexpress-Linie RE 1 empfohlen.

Wir würden uns freuen, Sie am 2. und 3. Juni von 11-18 Uhr im S-Bahn-Werk Erkner begrüßen zu dürfen.

U-Bahn: Streit um U-Bahnkauf Siemens und BVG stehen heute wieder vor Gericht Der Konflikt um den Kauf neuer U-Bahnen ohne Ausschreibung wird am Mittwoch vor Gericht fortgesetzt. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-u-bahnkauf-siemens-und-bvg-stehen-heute-wieder-vor-gericht/22590938.html

Der Streit um den von der #BVG geplanten Kauf von 80 #U-Bahn-Wagen bei #Stadler wird am heutigen Mittwoch vor #Gericht fortgesetzt. Nach Tagesspiegel-Informationen haben sich die Kontrahenten bei Verhandlungen nach der ersten Gerichtsrunde am 4. Mai nicht einigen können.
#Siemens moniert, wie berichtet, dass die BVG die Fahrzeuge ohne #Ausschreibung kaufen will. Die BVG argumentiert, ihr drohten Züge auszufallen, die nicht …

Bus: BVG will wieder Doppeldecker-Busse kaufen Erste Reihe oben: Nach Jahren der Flachbusse will die BVG wieder Doppeldecker kaufen. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/oeffentlicher-nahverkehr-in-berlin-bvg-will-wieder-doppeldecker-busse-kaufen/22590928.html

Die BVG will wieder hoch hinaus. Sie bereitet jetzt den Kauf von neuen #Doppeldecker-Bussen vor. Die #Ausschreibung erfolge demnächst, kündigte Sprecherin Petra Reetz gegenüber dem Tagesspiegel an. Mittelfristig muss die BVG all ihre 414 vorhandenen #Doppeldecker ersetzen. Favorit als Hersteller ist nach Tagesspiegel-Informationen das britische Unternehmen Alexander #Dennis, dessen Busse unter anderem durch London fahren. 2015 hatte die BVG einen Typ dieses Herstellers in Berlin getestet.

Unternehmen, die Doppeldecker für den Linienverkehr im Programm haben, sind rar. Zuletzt hatte die BVG in den Jahren 2005 bis 2010 Fahrzeuge von #MAN bezogen und den Innenausbau in eigener Regie übernommen. Weil lange Zeit kein Nachfolger in Sicht war, müssen die Doppeldecker nun länger durchhalten als ursprünglich geplant. Statt sie nach und nach jetzt auszumustern, werden sie von Grund auf erneuert. Vor allem Roststellen lässt die BVG beseitigen. Um Beschädigungen am Fahrzeug zu verhindern, erhalten die Busse zudem sogenannte #Astabweiser – eine Art Bügel vorn am Oberdeck.

Die Arbeiten teilen sich die Werkstätten der BVG und der Hersteller MAN. Bis zu acht Wochen kann so eine „Kur“ dauern, und sie soll jeweils nicht mehr als 50.000 Euro kosten. Gleichzeitig sollen maximal zwölf Busse in den Werkstätten sein. Als Ersatz hat MAN zehn #Gelenkbusse an die BVG vermietet. Großes Interesse am Bau neuer Doppeldecker wird MAN aber nicht nachgesagt – es sind und bleiben Einzelstücke, die …

Straßenbahn: Ostalgie auf Rädern: Tatra-Straßenbahnen fahren bis 2020 Die BVG wollte nach 2017 alle Tatrabahnen aus dem Verkehr ziehen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214360815/Ostalgie-auf-Raedern-Tatra-Strassenbahnen-fahren-bis-2020.html

Berlin. Ihr Abschied von Berlins Straßen war längst verkündet: Spätestens Ende 2017 werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die letzten #Tatra-Züge aus ihrer Straßenbahnflotte ausmustern, hieß es noch 2015. Später war zu hören, man wolle sich noch 40 Fahrzeuge als "Notreserve" halten. Doch die betagten, noch zu DDR-Zeiten angeschafften Bahnen müssen nun deutlich länger im Einsatz bleiben. Mindestens bis 2020 werden die "Tatras", wie sie von ihren Fans liebevoll genannt werden, ganz regulär durch Berlin fahren. Der Grund: Wie schon bei der U-Bahn fehlen der BVG auch für ihren Straßenbahnbetrieb die Fahrzeuge.

Doch während die im Dauereinsatz befindlichen #U-Bahn-Oldtimer den Fahrgästen noch einen halbwegs passablen Service bieten, müssen die Nutzer der #Tatra-Bahnen erhebliche Einschränkungen hinnehmen. Denn anders als die modernen Niederflur-Straßenbahnen vom Typ Flexity ist das Wageninnere der Tatras nur über einen hohen Einstieg erreichbar. Vor allem für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Gehbehinderungen sind die steilen Treppenstufen eine im Alltag nur schwer zu bewältigende Hürde. Behindertenverbände sind daher alles andere als glücklich über den verlängerten Tatra-Einsatz.
Lieferung nach Ostberlin

Insgesamt 562 Fahrzeuge hatte der gleichnamige tschechische Hersteller zwischen 1976 und 1997 in den Ostteil Berlins geliefert, wo die Straßenbahn bis zur Wiedervereinigung nur fuhr. Die #Tatras, anfangs noch mit spartanischen Hartschalensitzen ausgestattet, waren nicht unbedingt bequem, galten jedoch bei den Ostberliner Verkehrsbetrieben als großer Fortschritt gegenüber den zuvor eingesetzten Bahnen, die teilweise noch aus Vorkriegszeiten stammten.

Nach der Wiedervereinigung wurde die Hälfte der Fahrzeuge des Typs #KT4D zwischen 1993 und 1997 modernisiert. Die übrigen wurden bis 1999 vor allem an Abnehmer in Osteuropa …

Bus: E-Busse aus Senat

www.berlin.de

1. Wie ist der Stand der #Ausschreibung für die Anschaffung von #e-Bussen für die BVG? Hat es bereits
konkrete Angebote gegeben?
Zu 1.: Aktuell werden die eingegangenen Angebote für die ersten 30 #Eindeck-
Elektrobusse (E-EN) ausgewertet und entsprechende Klärungsgespräche vorbereitet.
2. Welche Erkenntnisse in Bezug auf die geplante Anschaffung von #E-Bussen haben sich aus
der Chinareise der Delegation um Frau Senatorin Pop ergeben?
Zu 2.: Die China-Reise hat die BVG in ihrer Strategie, sukzessive E-Busse anzuschaffen,
bestätigt. Die Reise bot einen wichtigen Erfahrungsaustausch hinsichtlich
des Einsatzes von Elektromobilität, der dazugehörigen Ladeinfrastruktur
und den daraus folgenden Betriebsabläufen.
3. Daimler kündigte unlängst an, im September auf der Nutzfahrzeuge-IAA in Hannover einen
100%igen #Elektrobus vorzustellen. Wird unter diesem Gesichtspunkt erwägt, die Ausschreibung zurückzuziehen
oder zu verlängern und abzuwarten, was deutsche Unternehmen diesbezüglich anzubieten
haben?
Zu 3.: Um die vergaberechtlich vorgeschriebene Gleichbehandlung aller Bieter auf
europäischer Ebene sicherzustellen und die ambitionierten Zeitpläne im Rahmen der
Hochlaufphase von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr zu halten,
kommt eine Verschiebung der aktuellen Ausschreibung nicht in Betracht.
Die technischen Anforderungen in den Ausschreibungen der Elektrobusse (z.B.
Reichweite) werden, soweit möglich und praktikabel, funktional beschrieben. Dabei
– 2 –
wird neben der Abbildung der aktuellen technischen Entwicklungen in der Elektromobilität
unter anderem auch auf Produktneutralität geachtet, um einen größtmöglichen
Wettbewerb zu generieren. Zu diesem Zweck wurde ferner ein offenes Qualifizierungssystem
an den Markt gestellt, über das sich laufend Wettbewerber für die
geplanten Vergabeverfahren qualifizieren können. Hierbei sind auch deutsche Anbieter
vertreten. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die aktuelle Ausschreibung zunächst
die ersten 30 Elektro-Eindeckomnibusse (E-EN) erfasst. Der Aufsichtsrat hat
die Ausschreibung der nächsten 30 E-EN freigegeben. Auch in diesem Verfahren
werden wieder alle qualifizierten Anbieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
4. Warum werden neu anzuschaffende E-Busse für die BVG grundsätzlich gekauft und nicht geleast?
Zu 4.: Die Omnibusse der BVG werden für eine Nutzungsdauer von 12-14 Jahren
beschafft. Dabei leisten die betriebseigenen Werkstätten der BVG einen wesentlichen
Beitrag zum stabilen und wirtschaftlichen Betrieb der Fahrzeuge. Eine Leasingfinanzierung
ist über den o.g. Zeitraum betriebswirtschaftlich nicht darstellbar und
stellt in der Rückabwicklung ein enormes Risiko dar.
Berlin, den 09. Mai 2018
In Vertretung
Henner B u n d e
………………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

Bus: BVG-Traditionsbusse im Wald: Den Kritikern stinkt’s Zwischen dem S-Bahnhof Messe Nord und der Pfaueninsel fährt alle zwei Stunden ein Oldtimer-Bus., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/auf-der-havelchaussee-bvg-traditionsbusse-im-wald-den-kritikern-stinkts/22126496.html

Die einen freuen sich einen #Oldtimer zu sehen, mit dem sie sogar ohne Aufpreis fahren können, den anderen stinkt es gewaltig. In letzter Zeit nehmen die Beschwerden über den Einsatz historischer Busse vor allem auf der #Havelchaussee wieder zu, bestätigte jetzt Sven Sonnenburg von der Arbeitsgemeinschaft #Traditionsbus Berlin. Deren Mitglieder erhalten die Oldtimer, die aus dem Fuhrpark der BVG ausgeschieden sind. Sie fahren im Auftrag der BVG zweistündlich im Linienverkehr auf der Ausflugsstrecke #218 zwischen dem S-Bahnhof Messe Nord und der Pfaueninsel. Dazwischen setzt die BVG ihre Regelbusse ein.

„Natürlich wissen wir, dass unsere Busse nicht die heutigen #Abgasnormen erfüllen“, sagte der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Stefan Freytag. Sie fahren mit einer Sondergenehmigung. Wie viele Abgase ausgestoßen werden, sei auch von den – ehrenamtlichen – Fahrern abhängig, sagte Freytag. Sie sollten nicht mit Vollgas einen Berg hochbrettern, sondern gemütlich unterwegs sein.

Die Rußwolke löse sich zudem meist schnell auf. Eine Ansicht, die Kritiker nicht teilen. Es sei unverständlich, wie man durch dieses Erholungsgebiet mit den ältesten ungefilterten Motoren fahren müsse, …

Straßenbahn: Lärmminderung Straßenbahn – Berlins Tram soll künftig leiser quietschen, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele #Straßenbahnfahrzeuge welcher Bauart sind derzeit mit Anlagen zur #Laufflächenkonditionierung
ausgestattet?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG: „Aktuell sind 62 #Flexity mit einer Laufflächenkonditionierung
ausgerüstet.“
Frage 2:
Bei wie vielen Straßenbahnfahrzeugen welcher Bauart sind diese Anlagen funktionsfähig und in Betrieb?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG: „Alle 62 Systeme sind derzeit funktionsfähig.“
2
Frage 3:
Wie viele davon befahren den in einem Wohngebiet gelegenen #Straßenbahn-Betriebshof #Weißensee?
Antwort zu 3:
Hierzu berichtet die BVG: „Dazu ist eine belastbare Aussage durch den netzweiten
flexiblen Einsatz von Straßenbahnfahrzeugen nicht möglich.“
Frage 4:
Wie viele Straßenbahnfahrzeuge welcher Bauart sind derzeit nicht mit Anlagen zur
Laufflächenkonditionierung ausgestattet?
Antwort zu 4:
Hierzu berichtet die BVG: „Aktuell sind 99 #Flexity-Fahrzeuge, 150 #GT-Fahrzeuge und 40
#Tatra-Fahrzeuge nicht mit einer Laufflächenkonditionierung ausgerüstet.“
Frage 5:
Wie viele davon befahren den Betriebshof Weißensee?
Antwort zu 5:
Hierzu berichtet die BVG: „Dazu ist eine belastbare Aussage durch den netzweiten
flexiblen Einsatz von Straßenbahnfahrzeugen nicht möglich.“
Frage 6:
Wie viele Straßenbahnfahrzeuge welcher Bauart sollen bis wann mit Anlagen zur Laufflächenkonditionierung
ausgestattet werden?
Antwort zu 6:
Hierzu berichtet die BVG: „Alle noch bis Mitte 2020 zu liefernden rund 50 Flexity-
Fahrzeuge werden bereits vom Hersteller ausgerüstet.
Ziel ist es die 30 #GTZ mit Laufflächenkonditionierung nachzurüsten, wenn die
Finanzierung mit dem Land Berlin geklärt ist.“
Frage 7:
Wie viele Straßenbahnfahrzeuge welcher Bauart sollen keine Anlagen zur Laufflächenkonditionierung
erhalten? Warum nicht?
Antwort zu 7:
Hierzu berichtet die BVG: „Die 40 Tatra-Fahrzeuge werden voraussichtlich nicht
ausgerüstet, da diese ausschließlich als Reserve vorgehalten werden (z.B. für Verstärker-
Fahrten und besondere Situationen, z.B. Groß-Veranstaltungen und im Rahmen von
Baumaßnahmen).
3
Bei der Erprobung der Laufflächenkonditionierungs-Technologie (Zulassung durch die
Technische Aufsichtsbehörde) wurde ermittelt, dass infolge der Übertragbarkeit des
Konditionierungsmittels über die Schiene eine partielle Ausrüstung des Fahrzeugparks für
eine flächendeckende wahrnehmbare Verringerung des Kurvenquietschens hinreichend
ist.
Über eine weitere Ausrüstung kann erst schrittweise in Abhängigkeit zur Wirkung und zur
Finanzierung entschieden werden.“
Frage 8:
Wie beurteilt der Senat die Wirkung der Laufflächenkonditionierung a) am einzelnen Fahrzeug (#Emissionen)
und b) an engen Kurven im Netz (#Immissionen)?
Antwort zu 8:
Hierzu berichtet die BVG: „Bei der Erprobung der Laufflächenkonditionierung (#LFK) ist
eine deutliche Wirkung nachgewiesen worden. Die um bis zu 15dB(A) gemessenen
Reduzierungen stellen wegen der logarithmischen Funktion des Lärmpegels subjektiv
mehr als eine Halbierung in der Wahrnehmung dar. In einer Gesamtbetrachtung zur
Wirkung muss auch beachtet werden, dass die Lärmpegel alleine schon in großer
Abhängigkeit der Witterung (Trockenheit nachteilig) stark schwanken können.“
Der Senat hat hierzu aktuell keine ergänzenden Erkenntnisse.
Frage 9:
Wie gut verhindert die Laufflächenkonditionierung das Quietschen in Abhängigkeit a) vom Kurvenradius und
b) von der Gleisbauform?
Antwort zu 9:
Hierzu berichtet die BVG: „Die Reduzierung des Kurvenquietschens durch die LFK steht in
keiner signifikanten Abhängigkeit zum Kurvenradius oder der Gleisbauform.“
Frage 10:
Wie soll auf den geplanten Neubaustrecken das Kurvenquietschen verhindert werden?
Antwort zu 10:
Hierzu berichtet die BVG: „Gleisbautechnisch werden neue Trassierungen immer nach
den modernsten Gesichtspunkten geplant. Dabei werden auch enge Kurvenradien nach
Möglichkeit vermieden. Jedoch sind aus städtebaulichen Gründen topografische Grenzen
gesetzt.“
Frage 11:
Welche Maßnahmen zur weiteren Reduzierung des Kurvenquietschens von Straßenbahnen auf
bestehenden Strecken sind geplant?
4
Antwort zu 11:
Hierzu berichtet die BVG: „Aufgrund unterschiedlicher und wechselnder Umwelteinflüsse
gibt es streckenseitig nur eingeschränkte Möglichkeiten wirksamer Technologien zur
Reduzierung des Kurvenquietschens. Entscheidend im straßenbündigen Gleis ist auch die
Gewährleistung der Verkehrssicherheit Dritter.
• Die BVG betreibt 72 Schienenschmieranlagen (SSA), um den Verschleiß von Rad und
Schiene zu minimieren. Diese haben aber auch einen positiven, nicht messbaren Einfluss
auf Geräuschbildungen.
• Der Anteil „Grüner Gleise“ liegt augenblicklich bei ca. 14 Prozent und wird sich weiter
erhöhen. Die Geräuschreduzierung liegt bei ca. 7 dB(A).
• In einer Gleisschleife wird zurzeit eine SSA mit neuartiger Technologie
(Schienenkopfbenetzung) erprobt.“
Frage 12:
Welche Maßnahmen sind auf dem Betriebshof Weißensee gegen das Kurvenquietschen auf der Umfahrung
des Verwaltungsgebäudes geplant?
Antwort zu 12:
Hierzu berichtet die BVG: „Es sind aktuell keine Maßnahmen auf dem Betriebshof geplant,
die das Kurvenquietschen weiter reduzieren. Bei einem eventuellen Umbau würden alle
o.a. gereiften Technologien im sinnvollen Maß angewendet werden.“
Frage 13:
Wie wird sich der Ausbau des Straßenbahnnetzes auf den Betrieb und seine zeitliche Verteilung auf dem
Betriebshof Weißensee auswirken?
Antwort zu 13:
Hierzu berichtet die BVG: „Bei der Beantwortung wird vorausgesetzt, dass der Fragesteller
die Auswirkungen hinsichtlich der Geräuschbildung auf dem Betriebshof meint.
Aufgrund seiner begrenzten Fläche gibt es keine messbare Veränderung auf dem
Betriebshof Weißensee. Weiterhin gilt die Beantwortung der Frage 12.“
Berlin, den 04.05.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus: Gelenkiger Ersatz. Autofahrer kennen das Prinzip. Muss der eigene Pkw zur Inspektion oder Reparatur, stellen viele Werkstätten ihren Kunden für die Dauer der Arbeiten ein Ersatzauto zur Verfügung. , aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressemitteilungen/Detailansicht?newsid=2536

Autofahrer kennen das Prinzip. Muss der eigene Pkw zur Inspektion oder Reparatur, stellen viele Werkstätten ihren Kunden für die Dauer der Arbeiten ein Ersatzauto zur Verfügung. Das ist bei den großen Gelben nicht anders. Quasi als #Werkstatt-Ersatzwagen sind jetzt zehn #Gelenkbusse von #MAN leihweise in Berlin. Seit dem heutigen Mittwoch sind sie im Einsatz, aktuell im Ersatzverkehr für die Straßenbahnlinien M13 und 50.

Die „Schlenkis“ dienen als Ersatz für #MAN-Doppeldecker, die für eine längere Laufleistung aktuell von Grund auf erneuert werden. Ein Teil der #Doppeldeckerflotte wird dabei, wie bereits berichtet, in der BVG-eigenen #Hauptwerkstatt aufgearbeitet, ein Teil beim Hersteller MAN. Und jener vermietet nun – wie vertraglich vereinbart – die zehn Gelenkbusse an die BVG.

Die 18 Meter langen Busse des Typs Lion’s City G haben einen modernen Euro-VI-Motor und bieten bis zu 99 Fahrgästen Platz. Auffälligste Besonderheiten für Busfans dürften die durchsichtigen Dachluken und der ebenfalls transparente Faltenbalg sein.