Eine Berliner #Busfahrerin erzählt. Eine Rezension von Ursula März
„Wenn Se Ihrn Arsch nich von der Tür wechbewegen, komm ick nach hinten und helf nach“: Man hat Berliner #Busfahrer schon auf eine Weise durch das Bordmikrofon brüllen hören, die den Spielraum ihrer Autorität doch ein wenig überschritt. Man hat auch schon Berliner Busfahrer erlebt, die den #Doppeldecker als Bühne einer Stand-up-Comedy nutzten. Einer jodelte mal plötzlich los. In Schwung gekommen, gab er geschlechtsspezifische Anekdoten aus seinem Privathaushalt zum Besten, mit denen Mario Barth das Olympiastadion füllen könnte. Berliner Busfahrer sind offensichtlich bestrebt, sich den Kollegen aus dem #Taxigewerbe anzugleichen, die ihren Beruf nach der Maxime ausüben: Wer hier einsteigt, hat mit allem zu rechnen. Und wem das nicht passt, kann laufen.
Vor einigen Jahren starteten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine Kampagne, die sich gezielt an „ältere Frauen, die Busfahrerinnen werden wollen“, wandte. Ältere Frauen, also Frauen so ab vierzig, verfügen erwiesenermaßen über mehr Vernunft und #Stressresistenz als jede andere gesellschaftliche Gruppe. Bestünde die deutsche Bevölkerung nur aus Frauen über vierzig, könnten Kinos, Theater und Restaurants nächsten Samstag bedenkenlos öffnen. Das nur nebenbei.
Susanne Schmidt, Jahrgang 1960, ließ sich von der Kampagne der BVG animieren und zur Busfahrerin ausbilden. Nun hat sie ein Buch über die Erfahrungen geschrieben, die sie hinter dem Steuer Berliner Busse sammelte. Es heißt: Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei. Der #Fluchtinstinkt von Fahrgästen, die während der Fahrt hinter den Türen zusammenklumpen, …
Der #DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark fordert die Einrichtung eine #Busspur. Alle Fraktionen im Potsdamer Stadtparlament sind aufgefordert, dafür die Verwaltung zu beauftragen. Die Busspur soll an der #Straßenbrücke#Brauhausberg/Brücke Am Havelblick beginnen und an der #Heinrich-Mann-Allee enden (siehe Karte. Grundlage: www.openstreetmap.org).
Diese Busspur ist nötig, weil der überregionale #Busverkehr und die VIP-Linie #694 im Berufsverkehr im #Stau stehen, Fahrzeiten nicht eingehalten werden können und damit Verspätungen produziert werden. Ein Umbau der Bundesstraße 2 ist nicht nötig, da genügend Verkehrsraum durch die alte #Straßenbahntrasse vorhanden ist; es sind lediglich #Markierungsarbeiten durchzuführen. Eine Neuordnung der Parkplätze/Drehung um 90 Grad ist leicht möglich. Bäume stehen dem Projekt nicht im Weg.
Wir erwarten auch den Bestand dieser neuen Busspur nach endgültiger Fertigstellung des Bauprojektes Leipziger Dreieck.
Der Regionalverband Potsdam Mittelmark steht Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung,
Conrad Anders, stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbandes, Kontakt bevorzugt per Mail: potsdam-mittelmark@bahnkunden.de oder Telefon 01 77 / 3 21 03 51
Am Montag, den 8. März, beginnt der Betrieb im #Corona-Impfzentrum im ehemaligen #Flughafen#Tempelhof, Hangar 4.
Der Zugang zum #Impfzentrum befindet sich am #U-Bahnhof #Paradestraße (im Tempelhofer Damm). Von dort aus richtet die BVG eine #Zubringerlinie mit zwei Kleinbussen ein.
Die Busse fahren in dichtem Takt und können kostenlos benutzt werden. Die Fahrt zum Impfzentrum dauert etwa drei Minuten. Zunächst ist das Impfzentrum nachmittags im Betrieb, die Busse fahren daher täglich zwischen 12 und 19:30 Uhr. Ab dem 22. März ist geplant, die Betriebszeit auf 8:30 bis 19:30 Uhr zu erweitern.
Bereits ab dem morgigen Samstag, den 6. März, erweitert die BVG die Kapazitäten auf der Zubringerlinie zum Impfzentrum am Flughafen Tegel. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage werden statt bisher zwei dann täglich vier Kleinbusse durchgehend von 7 bis 19 Uhr eingesetzt. Die Busse werden nach Bedarf fahren.
Um das Impfzentrum noch besser anzubinden, wird die BVG zudem in einem weiteren Schritt ab dem 29. März auf der Linie 109 täglich zwischen 7 und 19 Uhr auch auf der Strecke zwischen Tegeler Weg/S Jungfernheide und General-Ganeval-Brücke/UTR einen 10-Minuten-Takt anbieten (bisher 20-Minuten-Takt), zusätzlich zur Linie 128, die ebenfalls alle 10 Minuten dorthin fährt.
—–
Unter dem nachfolgenden Link finden Sie entsprechende Kartenausschnitte zur Veröffentlichung:
Frage 1: Auf welchen Linien erfolgt die #Taktverdichtung durch die angekündigten 100 zusätzlichen Busse und 8 Straßenbahnzügen? Frage 2: Wie viele dieser Busse werden auf Linien in Marzahn-Hellersdorf eingesetzt ? Frage 3: Wie viele von diesen Bussen sind Stand 15.02.2021 bzw. 22.02.2021 im Einsatz? Antwort zu 1 bis 3: Die BVG teilt hierzu mit: „Die zusätzlichen Fahrten im Raum Marzahn-Hellersdorf auf den Linien #M5, #M8, #18, #194 und #197 werden durch zehn Omnibusse und neun Straßenbahnzüge erbracht. 2 Seit der siebten Kalenderwoche sind nach Absprache mit dem Aufgabenträger insgesamt rund 100 Busse zusätzlich im #Schülerverkehr eingesetzt. Die BVG beobachtet über die Leitstelle des Busbereichs und in Zusammenarbeit mit den #Verkehrsmeistern sehr genau die Auslastung der Fahrzeuge, um jederzeit und punktgenau den bedarfsgerechten Einsatz dieser zu lenken. Taktverdichtungen erfolgen im Bereich des Omnibusses bisher auf den Linien M11, M32, M37, M45, M76, M77, X10, X33, 101, 106, 107, 112, 115, 118, 120, 122, 123, 130, 131, 134, 135, 137, 140, 150, 156, 158, 160, 162, 170, 171, 172, 184, 194, 197, 200, 204, 218, 222, 237, 240, 256, 277, 282, 284, 285, 350, 365 und 380.“ Nach Angaben der BVG waren am 15.02.21 Vormittags 88 Fahrzeuge und am Nachmittag 54 Fahrzeuge zur Unterstützung im Einsatz, am 22.02.21 91 bzw. 57 Fahrzeuge. Berlin, den 02.03.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
In Berlin fahren deutschlandweit die meisten #Elektrobusse im öffentlichen #Nahverkehr. Das geht aus einer Analyse der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (#PwC) für das Jahr 2020 hervor, die am Dienstag veröffentlicht wird. Demnach liegt Berlin mit 137 #E-Bussen deutlich vor Hamburg (55), Solingen (54) und Köln (45).
Zum Vergleich: In ganz Nordrhein-Westfalen fahren derzeit mit 177 die meisten E-Busse, Berlin folgt – vor Baden-Württemberg (76), Niedersachsen (62) und Hessen (61).
Im Jahr zuvor lag Berlin laut PwC-Analyse noch gleichauf mit #Eberswalde auf dem fünften Platz mit elf rein elektrisch betriebenen Bussen hinter #Solingen (54), #Hamburg (23), #Osnabrück (15) und #Münster (12). Die BVG konnte ihre Flotte innerhalb eines Jahres also mehr als verzehnfachen. Zu den elektrisch betriebenen Fahrzeugen zählen sowohl Oberleitungs- als auch #Elektrobusse.
Deutschlandweite Zahlen fast verdoppelt
Bundesweit hat sich der Bestand an Bussen mit alternativen Antrieben im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Die Zahl der Fahrzeuge mit Batterie-, Hybrid-, Oberleitungs- oder Brennstoffzellen-Technik stieg von 357 im Jahr zuvor auf nun 676. Davon haben 502 einen reinen …
Nach wie vielen Jahren welcher #Kilometerleistung werden die #BVG-Busse regulär (also nicht unfallbedingt) außer Dienst gestellt?
Wird hier nach Bustypen (#Gelenkbus, #Dopppeldecker ) unterschiedlich verfahren?
Zu 1. und 2.: Die geplante #Nutzungsdauer beträgt für die genannten Bustypen ge- mäß Mitteilung der BVG:
Wie hoch ist der durchschnittliche #Treibstoffverbrauch der unterschiedlichen Bustypen im Berliner Verkehr auf 100km?
Zu 3.: Die BVG teilt mit, dass der #Kraftstoffverbrauch bei den konventionell betriebe- nen Omnibussen im Betrachtungszeitraum 2020 bei den Doppeldeckern
54,5 l/100km, bei den Eindeckern 38,4 l/100km und bei den Gelenkbussen 52,7 l/100km beträgt.
Wie hoch ist der Gesamttreibstoffverbrauch der Berliner Busflotte pro Monat oder Jahr?
Zu 4.: Die BVG teilt mit, dass der Gesamttreibstoffverbrauch der gesamten Busflotte im Jahr 2020 46,8 Mio. Liter betragen hat.
In welchem zeitlichen Turnus finden BVG-intern regelmäßige Überprüfungen der Verkehrssicher- heit der Fahrzeuge statt?
Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass durch das Fahrpersonal im Rahmen der täglichen Ab- fahrtkontrolle die Verkehrssicherheit überprüft wird. Weiterhin wird bei jedem Fahr- zeug während des Abendablaufes eine Motorraumkontrolle durchgeführt. Alle drei Monate findet eine gesetzliche Untersuchung statt (3 x Sicherheitsprüfungen, eine Hauptuntersuchung).
Welches sind die Hauptmängel der unterschiedlichen Bustypen und auch der unterschiedlichen Fabrikate auf die Gesamtnutzungsdauer betrachtet?
Woraus resultieren diese Mängel?
Zu 6.: Die BVG teilt mit, dass im Betrachtungszeitraum 2011-2020 hauptsächlich fol- gende Mängel aufgetreten sind:
Doppeldecker: Fahrerarbeitsplatz, Kühler, Steuergerät Motor
Eine Auswertung über die gesamte Nutzungsdauer sowie Hersteller ist aufgrund der Kurzfristigkeit nicht möglich.
Zu 6. a.: Die BVG teilt mit, dass in den meisten Fällen normaler Verschleiß aufgrund der Nutzung die Ursache für die Mängel ist.
Welche Hauptmängel sind bislang bei den E-Bussen festgestellt worden?
Zu 7.: Die BVG teilt mit, dass sich bezogen auf hochvoltrelevante Komponenten die Mängel relativ homogen auf die Antriebsachse, Batteriekomponenten und die Hei- zungsanlage verteilen.
Wie viele Busse (alle Arten, Hersteller und Antriebsarten) bestehen nicht auf Anhieb die turnus- mäßige „TÜV-Untersuchung“? (Bitte möglichst detailliert listen)
Sind dabei produkt- und/oder typenspezifische Auffälligkeiten erkennbar?
Zu 8.: Die BVG teilt mit, dass detaillierte Daten nur für das Jahr 2020 zur Verfügung stehen. Bei einem Fahrzeugbestand von insgesamt 1554 Fahrzeugen (per 31.12.2020) wurden insgesamt 2029 Prüfungen durchgeführt. Pro Fahrzeugtyp ergibt sich folgende Aufteilung:
Fahrzeugtyp
§ 41 Nachprüfung gem. Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft)
Doppeldecker
135
Eindecker
221
Gelenkbusse
466
Zu 8. a.: Die BVG teilt mit, dass pro Fahrzeugtyp hauptsächlich folgende Fehlermel- dung (gemäß der Bezeichnung durch die TÜV-Software) bei einer Hauptuntersu- chung angezeigt wird:
Doppeldecker: „Fahrgestell/Rahmen/Aufbau“
Eindecker: „Zusammengesetzte Untersuchung an Fahrzeugen zur gewerblichen Personenbeförderung“
Gelenkbusse: „Zusammengesetzte Untersuchung an Fahrzeugen zur gewerblichen Personenbeförderung“.
Die Bezeichnung „Zusammengesetzte Untersuchung an Fahrzeugen zur gewerbli- chen Personenbeförderung“ besagt, dass bei den einzelnen Bustypen Mängel an einem Teil ausgemacht wurden, welche bei einem Omnibus die Berechtigung zur gewerblichen Nutzung der Fahrgastbeförderung ausmachen. Das können z.B. defek- te Halteschlaufen oder Sitzpolster sein.
Berlin, den 24. Februar 2021 In Vertretung
Barbro D r e h e r
…………………………………………………
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Die durchsichtige #Plastik-Schutzfolie in den Großen Gelben gehört mittlerweile schon zum Inventar. Momentan können Fahrgäste nur hinten in den Bus einsteigen und keine Fahrkarten kaufen. Die #Vordertür ist wegen Corona gesperrt.
Das soll sich jetzt aber wieder ändern. Deshalb hat die BVG die Schutzfolien zwischen Fahrern und Passagieren entfernt. Jetzt hängt dort ein rot-weiß-gestreiftes Absperrband. Und die Fahrer haben nur noch eine #Sicherheitsglasscheibe vor der Nase.
Ein #Busfahrer, der anonym bleiben will, zu B.Z.: „Ohne diese Folie fühle ich mich den Viren schutzlos ausgeliefert. Die Lösung mit der Folie war bestimmt auch nicht optimal, aber sicher besser als das.“
Seine Angst: Die #Aerosole könnten sich so auch im #Fahrerraum verteilen. Vorher war dieser nämlich quasi ein luftdichter Raum.
Die #BVG-Betriebsmediziner bewerten den neuen Schutz in Kombination mit den geöffneten Türen jedoch als „vollkommen ausreichend“.