101 neue „Große Gelbe“ rollen auf Berlin zu. Die BVG hat mit dem Omnibus-Hersteller NEOMAN einen Vertrag über die Lieferung von 101 Doppeldeck-Linienomnibussen geschlossen – mit der Option auf weitere 100 Fahrzeuge. NEOMAN erhielt den Zuschlag in einem Ausschreibungsverfahren und wird die Fahrzeuge nach BVG-Vorgaben entwickeln und produzieren. Es ist vorgesehen, zunächst einen Prototyp im Linienbetrieb zu testen, bevor die ersten Serienfahrzeuge im Jahr 2005 auf Berliner Straßen rollen werden.
Im Gegensatz zu den bisher durch die BVG eingesetzten Doppeldeckern wird die neue Fahrzeuggeneration auf einer Länge von 13,70 m drei Achsen haben. Da der neue „Große Gelbe“ rund 1,70 m länger ist als der bisherige, bietet er Platz für 120 Fahrgäste, darunter 80 Sitzplätze. Die bislang von der BVG eingesetzten Doppeldecker sind nur für ca. 90 Fahrgäste zugelassen. Die neuen Fahrzeuge sind selbstverständlich behindertengerecht, verfügen über 3 Türen und sind klimatisiert. Das Auftragsvolumen für die 101 „Neuen“ liegt bei ca. 40 Mio Euro.
Mit der Anschaffung der weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten „Großen Gelben“ wird die BVG in die Lage versetzt, nach und nach die alten Doppeldecker (die zum Teil seit 1987 im Einsatz sind) auszusondern. Davon profitieren nicht nur unsere Fahrgäste, denn die neuen Busse tragen auch dazu bei, dass der Instandhaltungsaufwand spürbar gesenkt werden kann.
Auch bei den Eindeckern wird der Generationswechsel in der BVG-Busflotte fortgesetzt. Neben dem Vertrag mit NEOMAN wurden zusätzlich mit den Herstellern EVOBUS und NEOMAN Verträge über die Lieferung von 71 Schubgelenkbussen und 15 Eindeckomnibussen im Wert von 30 Mio EUR geschlossen. Die Auslieferung dieser Fahrzeuge soll noch 2003 beginnen.
40 Millionen € sollen die 101 #Doppeldecker kosten, die die BVG ab 2005 in Dienst stellen will. Eine Option auf weitere 100 Stück besteht. Die neuen, 13,7 Meter langen #dreiachsigen#Busse bieten für 80 Fahrgäste Sitzplätze und für 40 Stehplätze.
Der RufBus – ein Projekt von IMPULS 2005. Seit Ferienbeginn am 3. Juli 2003 läuft das Demonstrationsvorhaben „RufBus“ als flexible Bedienungsform im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Gebieten Angermünde, Barnim, Gerswalde und Gransee im Rahmen des Forschungsprojekts IMPULS 2005. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler gab dazu gestern in Gerswalde den Startschuss: „ Es ist richtig und wichtig, wenn sich der ÖPNV nicht einfach aus den wirtschaftlichen schwierigen und eher dünn besiedelten Regionen des Landes zurückzieht, sondern nach passfähigen Lösungen sucht. Eine verwahrloste Geister-Haltestelle mitten im Dorf signalisiert immer: Hier sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht! Landleben muss auch für diejenigen, die kein Auto nutzen wollen oder können, lebenswert bleiben.“ Mit dem RufBus haben Fahrgäste erstmals die Möglichkeit, sich „ihren persönlichen“ Bus zu bestellen und zu jedem beliebigen Zielort im Bediengebiet zu fahren, ohne auf feste Abfahrtzeiten, Routen oder Wochentage festgelegt zu sein. Das neue Angebot gilt sieben Tage die Woche und ist daher auch für Tagesausflügler und Touristen interessant. Eine etwas abgeänderte Regelung gilt für den RufBus im Gebiet Gransee. Insbesondere für Berliner Ausflügler ist das System eine attraktive Alternative zum Auto: Mit dem Zug nach Brandenburg reisen und vom Zielbahnhof mit dem RufBus weiter fahren. Bereits aus dem Zug heraus können sich Fahrgäste ihren „Rufbus“ zum Bahnhof bestellen. Brandenburgische Verkehrsunternehmen wie zum Beispiel die Personenverkehrsgesellschaft mbH Schwedt/Angermünde (PVG), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und weitere Partner aus Forschung, Politik und Wirtschaft betreiben seit knapp zwei Jahren das Projekt IMPULS 2005. Ziel ist es, das bestehende ÖPNV-Angebot mit neuen, flexiblen Angeboten zu ergänzen und zu verbessern. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Von den Ergebnissen und Erfahrungen profitieren auch andere Regionen in Brandenburg, weil das Projekt übertragbar ist. Was ist ein RufBus? Der RufBus ist ein zusätzliches Angebot im ÖPNV zum bestehenden Linienverkehr. Im Gegensatz zum bekannten Linienbus sind beim RufBus weder Fahrplan noch Strecke festgelegt. Durch den Anruf bestimmt der Fahrgast selbst, wann und wohin der RufBus fährt. Nur der RufBus Gransee fährt entlang ausgewählter Buslinien. Der RufBus kann viele Gesichter haben: Ein üblicher Linienbus, ein Kleinbus oder auch ein PKW. Wo und wann fährt der RufBus? Der RufBus fährt während des Demonstrationsvorhabens in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark in folgenden Gebieten: • Angermünde • Barnim • Gerswalde • Gransee Das neue Angebot startet mit den Sommerferien am 03. Juli 2003. Der RufBus kann täglich – also auch an den Wochenenden – bestellt werden. Und so funktioniert`s: Der RufBus kann von jedermann genutzt werden. Für die Fahrt mit dem Rufbus gilt der übliche VBB Tarif. In den Gebieten Angermünde, Barnim, Gerswalde wird ein Komfortzuschlag von 0,80 Euro pro Person und Fahrt erhoben. Verkehrsverbund Projektbüro IMPULS 2005 Berlin-Brandenburg GmbH Silke Schmidtmann Leiterin Public Relations Telefon 030-25 41 41 71 Ingrid Kudirka schmidtmann@vbbonline.de Hardenbergplatz 2 www.impuls-2005.de 10623 Berlin Telefon 030-25 41 41 30 Kudirka@vbbonline.de www.vbbonline.de Im Rufbusgebiet Angermünde: 03332-442755 Barnim: 03334-52228 Gerswalde: 03984-859552 – Mindestens 60 Minuten vor gewünschtem Fahrtantritt im entsprechenden Gebiet per Telefon anmelden – Es meldet sich das Service-Team und bittet um folgende Angaben: o Name, Adresse, Telefonnummer o Abfahrtsort und gewünschte Abfahrtszeit o Zielort und ggf. gewünschte Ankunftszeit o Personanzahl und ggf. größere mitgeführte Im Rufbusgebiet Gransee: 03306-2307 – Mindestens 90 Minuten vor gewünschtem Fahrtantritt im entsprechenden Gebiet per Telefon anmelden – Es meldet sich das Service-Team und bittet um folgende Angaben: o Name, Adresse, Telefonnummer o Abfahrtshaltestelle und gewünschte Abfahrtszeit (entsprechend dem Fahrplan) o Zielhaltestelle o Personanzahl und ggf. größere mitgeführte Gepäckstücke
Zwei Neuerungen konnte die #BVG gestern vermelden: Ab diesem #Wochenende gilt der neue #Fahrplan, am kommenden Wochenende startet der #Nachtverkehr: In der Nacht auf Sonnabend, den 21. Juni, fahren zum ersten Mal fast alle #U-Bahnlinien die ganze Nacht im #15-Minuten-Takt durch: #U2, #U5, #U6, #U7, #U8, #U9 und #U15. Das Angebot gibt es an allen Freitag- und Samstagnächten sowie vor Feiertagen. Die parallel verlaufenden #Nachtbusse fallen größtenteils weg, da durch den nächtlichen U-Bahn-Verkehr keine zusätzlichen Kosten entstehen sollen.
Zum 30. März 2003 gab es bei der BVG wieder einmal einen zwischenzeitlichen #Fahrplanwechsel. Aber nicht genug, dass auf einer erheblichen Zahl von #Buslinien seitdem ein neuer #Fahrplan gilt und dass das gerade erst vor wenigen Wochen erschienene #Kursbuch schon wieder überholt ist, gleichzeitig wurden auch noch diverse #Liniennetzänderungen durchgeführt, so dass auch die anderen erst im Januar erschienen #Fahrgastinformationen bereits wieder überholt sind. Warum die BVG es mit ihren #Linienänderungen so eilig hatte und sie nicht wenigstens bis zum kleinen Fahrplanwechsel Mitte Juni warten konnte, bleibt unergründlich.
Ihre Anregung in der letzten Beiratssitzung, die mir von Herrn von Arnim übermittelt wurde sowie Ihr Artikel in der Zeitschrift Signal, sprechen einen schwierigen, auch uns nicht voll befriedigenden Punkt an.
Es ist auch unser Anliegen, dem #Fahrgast moderne und benutzerfreundliche Omnibusse zur Verfügung zu stellen. Neuere Umfrageergebnisse lassen dabei den hohen Stellenwert des #räumlich, offenen Gesamteindrucks des Innenraums erkennen. Somit ist das Maß der #Freiräume der #Sitzplätze zueinander sowie die #Stehplatzfläche immer ein Kompromiss zwischen maximal möglicher #Sitzplatzanzahl und dem heutigen Bedürfnis nach ausreichender #Bewegungsfreiheit.
Der Mangel an großen Bussen (#Doppeldecker und #Gelenkbusse) hält nun schon seit Jahren an, ohne dass sich eine Lösung des Problems abzeichnet.
Im Gegenteil: Die neu angeschafften Fahrzeuge weisen immer mehr technische Raffinessen, wie zum Beispiel #Klimaanlagen auf, aber verschlechtern die #Beförderungsqualität durch immer weniger #Sitzplätze.
Da toben Jugendliche während der Fahrt durch den Bus, springen über Bänke, machen Kletterübungen an Haltestangen. Natürlich ist jeder #Busfahrer in einer solchen Situation völlig #überfordert; denn er soll ja eigentlich den Bus fahren und nicht auf seine Fahrgäste beruhigend einwirken.
Zum 15.06.2003 erhält Neu Lindenberg wieder eine regelmäßige Busverbindung nach Wartenberg. Dies ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen zwischen dem Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg, dem Landkreis Barnim, dem Land Berlin, den Verkehrsunternehmen Barnimer Busgesellschaft GmbH (BBG) und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Die Linie 893 der BBG wird in einer Stichfahrt von Klarahöh bis zur Siedlung Wartenberg verlängert. Dort besteht Anschluss zur Linie 256 der BVG, die die Fahrgäste zum S-Bahnhof Wartenberg und ins Zentrum von Hohenschönhausen bringt. Zum gleichen Zeitpunkt wird sich auch das Angebot in den Gemeinden Lindenberg und Schwanebeck verändern. Künftig fährt die BVG-Linie 159 als Tangentiallinie zwischen Buchholz- West, Aubertstraße und Ahrensfelde und verlässt damit ab Malchow ihre bisherige Linienführung. Die Bedienung des Streckenabschnittes Malchow – Lindenberg – Schwanebeck – Buch wird ersatzweise von der Linie 259 übernommen. Die Linie 259 wird ab 15.06.2003 zwischen der S-Bahn Station Buch und Stadion Buschallee/Hansastraße verkehren. Mit Hilfe dieser Maßnahme wird die Anbindung von Schwanebeck und Lindenberg dauerhaft gesichert. Nach dieser grundsätzlichen Entscheidung erfolgt in den nächsten Wochen die Erarbeitung der Fahrpläne. Erst nach Abschluss dieser Feinplanung werden Aussagen über die Fahrtenhäufigkeit und Anschlussbeziehungen möglich sein. Die Linie 893 endet derzeit an der Landesgrenze, wodurch die Fahrgäste ungefähr einen Kilometer Fußweg zwischen den beiden Endhaltestellen zurücklegen müssen. Eine für die Fahrgäste inakzeptable Situation, die durch die Verlängerung behoben wird. Die Verbindung der Linie 893 zur Siedlung Wartenberg existierte in dieser Form bereits bis zum Sommer 2002, allerdings nur mit fünf Fahrten am Tag. Im Zuge der Einführung eines regelmäßigen Taktverkehrs war die Verbindung nach Wartenberg zu Gunsten einer direkten Linie nach Ahrensfelde gekappt worden. Dem Wunsch zahlreicher Fahrgäste, die Verbindung nach Wartenberg wiederherzustellen, wird ab 15.06.2003 nun entgegengekommen.
Neue Planungen für die Schiene Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam- Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt gegeben. Weiterhin wurden die ersten Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt IMPULS 2005 vorgestellt. Neues für den Schienenverkehr: Im Jahresfahrplan 2004, der vom 14.12.2003 bis zum 12.12.2004 gelten wird, ergeben sich folgende Veränderungen für die RegionalExpress- Linien und RegionalBahn-Linien im VBB-Verbundgebiet. Vor wenigen Tagen hat der Ausbau der Strecke Brandenburg – Rathenow (RB 51) auf 80 km/h begonnen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2004 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt werden die Züge in einer kürzeren Fahrzeit verkehren und voraussichtlich zur Erschließung der dortigen Wohngebiete bis Rathenow Nord verlängert. Der Planfeststellungsbeschluss für den Brandenburger Teil der SBahn- Trasse Berlin Lichterfelde-Süd – Teltow Stadt liegt vor. Die Finanzierungsvereinbarung wird erwartet, so dass von einer Inbetrieb- nahme der Strecke voraussichtlich zum Jahresende 2004 bzw. Jahresbeginn 2005 zu rechnen ist. Die nach wie vor rege Bautätigkeit im Rahmen des Streckenausbaus Hamburg-Berlin wird auch im Jahr 2004 verstärkt zu Baumaßnahmen führen. Im Bereich Nauen – Berlin gibt es damit im Fahrplanjahr 2003 /2004 für die Linien RE 2, RE 4 und RB 10 zeitweilige Einschränkungen. Auf der Strecke Beelitz Stadt – Jüterbog (RB 33) soll neben einer Ver- Weitere Informationen beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH Hardenbergplatz 2 10623 Berlin Telefon 0 30-25 41 40 Telefax 0 30-25 41 41 12 info@vbbonline.de www.vbbonline.de Bahn- und Busanbindung: S+U Zoologischer Garten DB besserung der Infrastruktur auch der Takt verdichtet werden. Ab dem Jahr 2005 werden die Züge dann auf der Gesamtstrecke im Stundentakt rollen, sofern der hierfür erforderliche Streckenausbau abgeschlossen ist. Nach dem Streckenausbau können auch die vielfach geforderten Anschlüsse aus Richtung Treuenbrietzen in den Raum Lutherstadt/ Wittenberg realisiert werden. Das im Dezember 2002 neu eingeführte Fahrplankonzept auf der Linie RE 1 Berlin – Magdeburg wird weiterhin beibehalten. Leider konnte in dieser Fahrplanperiode der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel) trotz Bestellung durch den VBB von der Deutschen Bahn AG (DB) noch nicht umgesetzt werden. Gründe sind fahrplanmäßige Restriktionen. VBB und DB bemühen sich um eine schnellstmögliche Realisierung dieses zusätzlichen Haltes. Nach dem jetzigen Planungsstand wird der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel) voraussichtlich ab dem Fahrplanwechesel 2003/2004 realisiert. Forschungsprojekt IMPULS 2005: Im Rahmen der BMBF-Forschungsinitiative „Personennahverkehr für die Region“ hat der VBB gemeinsam mit 18 Partnern ein Forschungsprojekt „IMPULS 2005“ ins Leben gerufen, das von Juni 2001 bis 2004 umgesetzt wird. Schwerpunkt des Forschungsvorhabens „IMPULS 2005“ ist die Schaffung eines integrierten ÖPNV-Systems bestehend aus einem Grundangebot im Linienverkehr (SPNV und Bus) sowie ergänzend durch neue Formen von Gemeinschaftsverkehren wie flexiblen Bedienformen (Rufbus, Bürgerbus), privaten Mitnahmeverkehren, Carpooling und die Einbeziehung diverser Fahrdienste. Für die Demonstration der einzelnen Teilprojekte wurden die Landkreise Ba rnim, Oberhavel und Uckermark nordöstlich von Berlin ausgewählt. Die neu konzipierten Verkehrsangebote, zum Beispiel der Rufbus Gransee, und der Theaterbus Schwedt werden seit dem letzten Jahr praktisch getestet. Neben der Einführung neuer Verkehrsangebote wird in den Regionen zusätzlich neue Dispositionssoftware sowie Kommunikations- und Ortungstechnik ab Juli 2003 erstmals erprobt. Die neuen Verkehrsangebote werden insgesamt gut von der Bevölkerung angenommen. Der Prozess der Erprobung und Einführung neuer Verkehrsangebote wird weiterhin durch ein intensives Marketing begleitet. Die ersten Erfahrungswerte werden nach einem Jahr Testphase vorliegen. Ingrid Kudirka VBB Pressesprecherin Telefon 030-25 41 41 30 Telefax 030-25 41 41 12 kudirka@vbbonline.de www.vbbonline.de