Bahnverkehr + Fahrplan: Hamburg–Berlin im Halbstundentakt Deutschlandtakt zwischen Elbe und Spree: 60 Züge täglich, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Hamburg-Berlin-im-Halbstundentakt-5668352

#Deutschlandtakt zwischen Elbe und #Spree: 60 Züge täglich • Schneller und häufiger: neu elektrifizierte Verbindung von München nach #Zürich mit ICE-Komfort
Zum #Fahrplanwechsel 2021 baut die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr aus. Vor allem die zentralen Achsen – Hamburg–Berlin, NRW–Berlin und München–Zürich – profitieren davon. Auch der Ausbau und die Modernisierung der Fernverkehrsflotte schreiten voran. Somit stehen Ende des Jahres täglich 13.000 zusätzliche Sitzplätze in neuen Zügen zur Verfügung. DB-Fernverkehrschef Michael Peterson: „Zum 13. Dezember bringen wir mehr Angebot, Komfort und mehr Sitzplätze in neuen Zügen auf die Schiene als je zuvor. Wir starten zwischen Hamburg und Berlin erstmals einen Halbstundentakt und geben unseren Kunden damit einen Vorgeschmack auf den Deutschlandtakt.“

Zwischen den beiden größten Städten Deutschlands, Hamburg und Berlin, wächst die Anzahl der Züge von bisher 46 auf bis zu 60 Züge täglich. Damit stehen 6.000 zusätzliche Sitzplätze für die Fahrt von der Elbe an die Spree zur Verfügung.

Mehr als verdreifachtes ICE-Angebot zwischen #Bonn und #Berlin

Bonn und Berlin sind ab dem kommenden Fahrplan durch 14 ICE-Züge umsteigefrei verbunden. Das sind zehn Verbindungen mehr als heute. #Neuss und #Mönchengladbach werden täglich angebunden. Erkelenz kommt als ICE-Halt ganz neu hinzu.

Zwischen Köln, Hannover und Berlin rollen erstmals die neuen siebenteiligen ICE 4. Die Züge bieten jeweils 444 Sitzplätze und damit 17 Prozent mehr als die bisher eingesetzten ICE 2. Zwischen der Rheinmetropole und der Bundeshauptstadt können nun auch Fahrräder im ICE mitgenommen werden.

Neuer #EuroCity-Express zwischen München und Zürich

Die drei großen Bahngesellschaften DB, #ÖBB und #SBB treiben mit einem neuen attraktiven Angebot zwischen München und Zürich die europäische Integration weiter voran. Gänzlich grün – unter neuem elektrischem Fahrdraht – übernimmt der EuroCity-Express mit ICE-Komfort den Betrieb. Häufiger und schneller als bisher: Mit zwölf Fahrten täglich und einer Reisezeit von vier Stunden verbindet er künftig die Metropolen. Ab Ende 2021 verkürzt sich die Fahrzeit weiter auf nur noch 3,5 Stunden.

Mehr Fernzüge fahren zu touristischen Zielen

Auch das touristische Angebot wird ausgebaut: Ein täglicher Eurocity verbindet Berlin über #Breslau mit #Krakau. Neu an Samstagen im Winter ist eine umsteigefreie ICE-Verbindung von Berlin über Erfurt und Würzburg direkt in die Wintersportgebiete nach #Tirol. Häufiger geht es mit ICE- und IC-Zügen auch an die deutschen Küsten – nach Ostfriesland, Mecklenburg-Vorpommern und Lübeck. Vielfach ganzjährig – und nicht mehr nur saisonal.

Als Bonus im neuen Fahrplan 2021 gibt es erstmals einen Fernverkehrshalt in Ringsheim/Europa-Park Rust. Zweimal täglich halten dort Fernverkehrszüge und bieten anreisenden Gästen z.B. aus dem Rhein/Main-Gebiet eine attraktive Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto.

Stärker im Takt: mehr Verbindungen an sieben Tagen der Woche

Einzelne Fahrten in Fahrplantakten werden künftig täglich – also sowohl unter der Woche als auch am Wochenende – angeboten. Das Ziel der DB: In den kommenden Jahren sollen bestehende Taktlücken durchgehend geschlossen werden. Im Fahrplan 2021 wird daher eine zusätzliche ICE-Verbindung Hamburg–Kassel–München die bestehenden Taktangebote verstärken. Lüneburg, Uelzen, Celle und Augsburg profitieren damit von mehr Direktverbindungen.

#XXL-ICE nimmt ab Juni 2021 Fahrt auf

Am 13. Juni 2021 kommt erstmals der XXL-ICE auf der ICE-Linie Hamburg–Frankfurt–Basel–Zürich–Chur zum Einsatz. Die ersten Züge zwischen Nordrhein-Westfalen und München fahren dann ab September 2021. Der XXL-ICE 4 besteht aus 13 Wagen und bietet 918 Sitzplätze – so viele wie nie zuvor in einem ICE. Die DB hat 50 von diesen Zügen geordert. Der Auftrag ist Teil der 8,5 Milliarden Euro Investitionen in Verjüngung und Ausbau der DB-Fernverkehrsflotte.

Infos und Tickets ab 13. Oktober

Der neue Fahrplan gilt ab dem 13. Dezember. Fahrkarten gibt es ab dem 13. Oktober auf bahn.de, im DB Navigator, in DB Reisezenten und DB Agenturen sowie an DB Automaten.

Messe + Bahnindustrie: Innotrans, aus Senat

www.berlin.de

1. Wie haben sich a) die Fachbesucherzahlen b) die Zahl der Aussteller und c) die genutzte Nettofläche anlässlich der INNOTRANS seit dem Jahr 2010 in Berlin entwickelt?
Zu 1.:
Seit dem Jahr 2010 hat sich die InnoTrans mit Blick auf a) die Fachbesucherzahlen,
b) die Zahl der Ausstellenden und c) die genutzte Nettofläche wie folgt entwickelt:

Veranstaltungsjahr a)       Fachbesucher- zahlen b)      Zahl      der Ausstellenden c)  genutzte  Nettofläche
2010 103.295 2.243 81.171
2012 121.066 2.515 94.785
2014 133.595 2.761 103.409
2016 137.391 2.955 111.984
2018 153.421 3.062 116.027

2. An wie vielen Tagen fand die INNOTRANS bisher jeweils statt?
Zu 2.:
Seit ihrer Premiere im Jahr 1996 findet die InnoTrans alle zwei Jahre als 4-tägige
(dienstags – freitags) internationale Fachmesse statt. Am jeweils daran anschließenden Wochenende fanden zudem, letztmalig im Jahr 2018, die InnoTransPublikumstage (Zutritt zum Frei- und Gleisgelände und Unterhaltungsprogramm)
statt.
3. Wie viele Übernachtungen mit welchem – ggf. geschätzten – Gesamtumsatzvolumen in € fanden
anlässlich der INNOTRANS 2018 in Berlin statt?
2
Zu 3.:
Diese Daten liegen der Messe Berlin GmbH nicht vor. Auch die Berlin Tourismus &
Kongress GmbH teilte auf Nachfrage mit, dass sie diese Daten nicht erhebt.
4. Welche weiteren Umwegrentabilitätseffekte – etwa Gastronomie- und Einzelhandelsumsätze – in
welcher geschätzten Höhe können mit den Fachbesuchern der INNOTRANS 2018
Die folgenden Ausführungen fußen auf der Studie „Bedeutung der Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter für den Wirtschaftsstandort Berlin“ der Investitionsbank Berlin aus dem Jahr 2015. Anhand eines ökonometrischen Regionalmodells
hat diese Studie die Auswirkungen und (volks)wirtschaftlichen Effekte der Veranstaltungen der Messe Berlin berechnet. Diese Umwegrentabilitätseffekte werden grundsätzlich primär im Dienstleistungssektor (Hotellerie und Gastronomie, Taxi- und Einzelhandelsunternehmen, Freizeit- und Kultureinrichtungen [Ausgaben der Messegäste] sowie Handwerksbetriebe, Transportunternehmen und Sicherheitsfirmen [Ausgaben der Aussteller]) generiert und können an dieser Stelle mangels einer entsprechend feingliedrigen Datenlage sowie entsprechenden Erhebungen nur als Gesamtangabe, nicht jedoch als Brancheneinzelbetrachtung getätigt werden.
Für die InnoTrans 2018 insgesamt lässt sich dann entsprechend festhalten:
Der Kaufkraftzufluss und die zusätzlichen Konsumausgaben der Ausstellenden und
Fachbesuchenden sind mit ca. 255 Mio. Euro zu beziffern. Daraus wurden zusätzliche Steuereinnahmen für das Land Berlin in Höhe von ca. 12,1 Mio. Euro generiert.
5. Ab welchem Datum wurden für die INNOTRANS 2018 die Buchungen durch Aussteller bei der
Messe Berlin vorgenommen?
Zu 5.:
Mit Veranstaltungsbeginn einer InnoTrans startet auch die Vermarktung der zwei
Jahre später stattfindenden Folgeveranstaltung. Entsprechend ist mit Beginn der InnoTrans 2016 die InnoTrans 2018 in die Vermarktung gegangen. In den letzten Jahren waren bereits ein knappes halbes Jahr später, somit mehr als 1,5 Jahre vor dem
nächsten Veranstaltungstermin, ca. 80 Prozent der Ausstellungsflächen gebucht.
Dies begründet sich insbesondere in einer hohen Wiederbeteiligungsquote der Aussteller sowie anhaltenden Zuwächsen bei den Ausstellerzahlen und einer entsprechenden Flächennachfrage.
6. An welchen Tagen soll die INNOTRANS 2020 nach aktuellem Stand stattfinden?
Zu 6.:
Die InnoTrans 2020 musste aufgrund der Covid-19 Pandemie verschoben werden
und soll nunmehr vom 27. bis 30. April 2021 stattfinden.
7. Ist dieser zeitliche Vorlauf aus Sicht und Erfahrung des Messeveranstalters ausreichend, um den
Planungsbedürfnissen der Aussteller zu genügen?
Zu 7.:
Wie in Antwort zu 5. bereits kurz umrissen, wird notwendigerweise bei der InnoTrans
grundsätzlich mit überdurchschnittlich langen Vorlaufzeiten gearbeitet. Dies betrifft
nicht nur den Beginn der Vermarktung, sondern auch die jeweils konkrete Veranstaltungsplanung und -durchführung. Hierbei ist insbesondere der komplexe Auf- und
Abbau einer flächendeckenden Veranstaltung in einem sehr knappen Zeitrahmen
(lediglich zwei Wochen liegen zwischen IFA und InnoTrans) sowie ein extrem hoher
logistischer Aufwand u.a. aufgrund langer Anlieferwege und -zeiten, der Dimension
3
der Exponate, etc. zu berücksichtigen. Dies sowie der ungebrochene Erfolg inklusive
kontinuierlichen Zuwächsen funktioniert nur dank der hochgradig professionellen Arbeit des InnoTrans-Teams sowie sämtlicher involvierten Bereiche der Messe Berlin
inklusive ihrer Servicetöchter Capital Catering GmbH, Capital Facility GmbH und Capital Services GmbH.
Entsprechend waren zum Zeitpunkt der Verschiebung der Messe in den April 2021
die Planungen für die InnoTrans 2020 bereits (nahezu) abgeschlossen. Diese können selbstverständlich auch im April 2021 umgesetzt werden. Notwendige Anpassungen sowie die Umsetzung eines Hygienekonzeptes insgesamt stellen für die
Messe Berlin, deren Kerngeschäft das professionelle Durchführen von Veranstaltungen ist, kein (zeitliches) Problem dar.
Berlin, den 28.9.2020
In Vertretung
Barbro D r e h e r
………………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

Fernbus + Bahnverkehr: Flixbus: Staats-Milliardenhilfe für Deutsche Bahn kritisiert, aus NewsPortal Köln

https://newsportal.koeln/news-allgemein/flixbus-staats-milliardenhilfe-fuer-deutsche-bahn-kritisiert/

#Flixbus will gegen die milliardenschweren Hilfen der Bundesregierung für die Bahn vorgehen und fordert ein Eingreifen der EU-Kommission.

„Unsere große Befürchtung ist, dass sehr viel Geld direkt zur #Deutschen Bahn fließt und dieses dann #wettbewerbsverzerrend eingesetzt wird. Das ist wie ein Blankoscheck“, sagte Flixbus-Chef und -Gründer Andre #Schwämmlein der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Der Bund will rund fünf Milliarden für die Bahn zur Verfügung stellen, um die Folgen der #Corona-Pandemie abzufedern. „Wenn die Bahn ihre Hausaufgaben gemacht und unternehmerisch gehandelt hätte, bräuchte sie nicht solche Summen“, so Schwämmlein. Er befürchtet, dass die Deutsche Bahn „unter dem Deckmantel von Corona den Wettbewerb zerstören“ wolle. Auch Wettbewerber im #Güterverkehr kritisieren die Hilfen.

Flixbus konkurriert zum einen mit seinem #Fernbusnetz mit dem Angebot der Deutschen Bahn. Zum anderen bietet das Unternehmen unter dem Namen #Flixtrain neuerdings auch eigene Bahnverbindungen an. „Wir gehen davon aus, dass die EU-Kommission die erneuten Hilfen prüfen und Auflagen erteilen wird, so sie denn …

Bahnindustrie: NEE: 100.000 Kilowatt auf der Stadtbahn – Demonstration auf Schienen am kommenden Montag in Berlin, aus NEE

https://www.lok-report.de/news/deutschland/verkehr/item/20417-nee-100-000-kilowatt-auf-der-stadtbahn-demonstration-auf-schienen-am-kommenden-montag-in-berlin.html

Die erste #Demonstration auf Schienen: das #Netzwerk Europäischer #Eisenbahnen (#NEE) zeigt am kommenden Montag in Berlin seine Power. Der Verband, der die nicht zum DB-Konzern gehörenden #Güterbahnen vertritt, hat seine Mitglieder in und durch die Bundeshauptstadt eingeladen. NEE-Geschäftsführer Peter #Westenberger: „Die Resonanz ist bombig, bei 20 Unternehmen mussten wir einen Strich ziehen.“

Hör das Signal, Berlin!

Die Güterbahnen wollen ihren bereits stark gewachsenen Beitrag zur klimafreundlichen #Logistik weiter aus- bauen. Westenberger: „Mit unserer #Sonderfahrt tragen wir drei Botschaften ins #Regierungsviertel. Erstens: Es gibt viele Güterbahnen und wir sind #leistungsbereit. Zweitens: Bei der geplanten Hilfe in der Corona-Krise dürfen die Wettbewerber vom Bund nicht schlechter behandelt werden als die Deutsche Bahn. Drittens: die Entlastung der Straßen vom #Güterverkehr mit Hilfe der Schiene braucht mehr politischen Druck.“

5 vor 12 am Hauptbahnhof

Von Westen kommend wird der Zug am späten Vormittag über Spandau und Charlottenburg zunächst die Stadt- bahn von West nach Ost befahren und dabei einen viertelstündigen Stopp im Berliner Hauptbahnhof einlegen, der von kurzen Ansprachen begleitet wird. Westenberger: „Die Ankunftszeit um fünf vor zwölf passt zur wirt- schaftlichen Lage mancher Güterbahnen.“ Vom Lockdown hätten sich viele Unternehmen bisher nicht erholen können, obwohl der Schienengüterverkehr hervorragend zur Versorgungssicherheit beigetragen hat.

Fairen Wettbewerb gewährleisten!

Bereits seit dem Frühjahr versuchen die Güterbahnen vergeblich, von der Bundesregierung Unterstützung
zu erhalten. Westenberger: „Die schon im Mai von der Regierung vorgeschlagene Eigenkapitalspritze an die Deutsche Bahn AG würde aber ausschließlich deren Güterverkehrstöchtern helfen.“ Mit der Sonderfahrt wollen die Wettbewerber nun die Bundesregierung sichtbar und auch gut hörbar an ihre europarechtlichen Pflichten erinnern, den fairen Wettbewerb auf dem Schienennetz zu erhalten. Westenberger: „Transportpreise auf Dumpingniveau, die nur durch Steuermittel an die DB möglich werden, gefährden die Existenz der Wett- bewerber und damit auch von Arbeitsplätzen.“ Die Wettbewerber erbringen schon heute mehr als die Hälfte des Schienengüterverkehrs in Deutschland. Anbietervielfalt stärkt unbestritten Qualität und Innovation und ist langfristig für Verlader und die Volkswirtschaft günstiger. Westenberger abschließend: „Jedenfalls wurde fairer Wettbewerb auf der Schiene gerade aus diesen Gründen mit der Bahnreform auf den Weg gebracht.“

Fahrtverlauf und Veranstaltung am Westhafen

Die genaue Strecke und die Durchfahrtszeiten der Fahrt, die vom Hauptbahnhof über Alexanderplatz, Ostkreuz und Rummelsburg nach Grünau und – nach dem dortigen einzigen weiteren geplanten Stopp samt Fahrtrich- tungswechsel – weiter über Neukölln, Südkreuz, Halensee, Westkreuz, Jungfernheide und Moabit schließlich ins Westhafen-Gelände führt, hat der Verband heute auf der Homepage www.die-gueterbahnen.com und in den sozialen Medien veröffentlicht. Eine Liste geeigneter Punkte, an denen der Zug beobachtet oder fotografiert werden kann, ergänzt das online-Angebot. Die im Anschluss an die Fahrt ab 14.00 Uhr geplante Diskussion mit Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern wird live gestreamt. Bilder und Videos unter anderem von der Bildung des Zuges werden später auf die Webseite und bei YouTube hochgeladen.

Die erste Demonstration auf Schienen

Anders als bei vielen anderen Protest-Zügen, die sich täglich durch die Bundeshauptstadt bewegen, wird die Fahrt keine Verkehrsbehinderungen auf der Straße und auch nicht für die Fahrgäste im Schienenpersonenver- kehr verursachen. Eines der beteiligten Unternehmen hat nach einer umfangreichen Untersuchung durch die Experten des Schieneninfrastrukturbetreibers DB Netz eine Fahrmöglichkeit (Trasse) gebucht, die „konfliktfrei“ ist. Westenberger: „Unsere Fahrt wird also keine Auswirkungen auf den planmäßigen Schienenpersonenverkehr haben, wenn es am Montagvormittag keine größeren Störungen im Berliner Netz gibt.“ Mit dem knapp 400 Me- ter langen Zug werden bei der geplanten Fahrt über die Stadtbahn und große Teile des Berliner Innenrings die Möglichkeiten der Schieneninfrastruktur ausgeschöpft. Über S-Bahn-Gleise wird der Zug überhaupt nicht rollen, weil er aus modernen elektrischen Loks gebildet und mit Ausnahme des „leider noch nicht elektrifizierten“ (Westenberger) südlichen Innenrings komplett abgasfrei und klimafreundlich mit grünem Strom aus der Ober- leitung versorgt wird. Eine der Loks übernimmt dabei die sogenannte Traktion, die übrigen werden geschleppt. Westenberger: „Insgesamt werden am Montag rund 100.000 Kilowatt potenzielle Leistung als Symbol für einen klimafreundlichen Güterverkehr durch die Stadt rollen.“

Pressemeldung NEE

Bahnindustrie: EISENBAHNVERKEHR Deutsche Regionalbahnen stehen vor der Pleite Abellio könnte das erste große Opfer des ruinösen Preiskampfs um deutsche Regionalstrecken werden. , aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/eisenbahnverkehr-deutsche-regionalbahnen-stehen-vor-der-pleite/26209134.html

Während der Staatskonzern Deutsche Bahn mit milliardenschweren Hilfen des Bundes rechnen darf, bangen die Wettbewerber um ihre Existenz. #Abellio, einer der führenden Betreiber von Regionalbahnen, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Nach 33 Millionen Euro Verlust im Geschäftsjahr 2019 könnte bald das Aus in Deutschland folgen.

Abellio weist auf Anfrage Spekulationen zurück, kurz vor der #Pleite zu stehen. Das Unternehmen bestreitet allerdings nicht die Dramatik der Situation. Mit den Vertretern der Bundesländer stehe man in intensiven Gesprächen, um die #Verkehrsverträge nachzuverhandeln.

Die Tochter der niederländischen #Staatsbahn #NS ist zwar bis Jahresende durch eine #Patronatserklärung der Mutter geschützt. Ob die Niederländer aber darüber hinaus an ihrer defizitären deutschen Tochter festhalten, ist ungewiss.

Grund für die #Schieflage ist nicht die Corona-Pandemie, sondern das ruinöse #Vergabesystem im #Regionalverkehr. Der #Schienenpersonennahverkehr (#SPNV) ist ein hochsubventioniertes Geschäft. Neun Milliarden Euro Steuermittel fließen jedes Jahr an Unternehmen wie Abellio. Doch „wir befürchten, dieses System wird ohne tiefgreifende Veränderungen an die …

Bahnindustrie: Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH sucht Verstärkung für ihr Team für das Netz Elbe-Spree, aus lifepr

https://www.lifepr.de/inaktiv/odeg-ostdeutsche-eisenbahn-gmbh/Der-Karriere-Zug-der-ODEG-haelt-in-Brandenburg-an-der-Havel/boxid/816264

Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird am Sonntag, den 11. Dezember 2022 die Linie #RE1 (Magdeburg – Brandenburg a. d. Havel – Berlin – Frankfurt (Oder) – Cottbus) übernehmen. Für die #Betriebsaufnahme der RE1-Zugflotte, für die insgesamt 6,5 Millionen Zugkilometer im Jahr, werden viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Außerdem fährt bereits seit 2011 die Regionalbahnlinie #RB51 von #Rathenow nach Brandenburg an der Havel. Für diese Linie arbeitet bereits ein großes Team aus Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern. Mit der geplanten Übernahme der Linie RE1 werden bis zu 200 weitere Arbeitsplätze bei der größten privaten Eisenbahn im Osten Deutschlands vakant.

Wer also in der brandenburgischen Heimat eine krisensichere, nach Tarif bezahlte Arbeit sucht, wird bei der ODEG definitiv fündig. Die erfolgreiche #Privatbahn fährt deshalb am kommenden Samstag mit ihrem Karriere-Zug nach #Brandenburg an der Havel und öffnet am Brandenburger Hbf, Gleis 5, ihre Zugtüren. Motivierte Bewerberinnen und Bewerber, die an einem Einstieg in die Eisenbahnbranche oder an einem Arbeitgeberwechsel interessiert sind, sollten den Karriere-Zug unbedingt besuchen. In persönlichen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Eisenbahnbetrieb und der Personalabteilung kann man sich über die derzeit offenen Stellen bei der ODEG und der Werkstatt ODIG …

Bahnindustrie: Messe Berlin GmbH Erfolgreicher Start: InnoTrans Preview stößt auf großes Interesse, aus Presseportal

https://www.presseportal.de/pm/6600/4714112

Seit dem 21. September 2020 ermöglicht die #InnoTrans Preview einen virtuellen Vorgeschmack auf die InnoTrans 2021.

„Wir freuen uns sehr, dass die InnoTrans Preview bereits nach so kurzer Zeit so gut angenommen wird“, sagt Kerstin Schulz, Direktorin der InnoTrans.

Auf der neuen Previewseite präsentieren zahlreiche Aussteller, unter anderem #Siemens Mobility, #Vossloh, #Harsco sowie #Conec und #Liebherr, innovative Produktlösungen für die Zukunft der Mobilität. Mit persönlichen Webinaren bieten die Aussteller dem interessierten Publikum die Chance, bis zum Beginn der InnoTrans am 27. April 2021 in einem direkten und impulsgebenden Austausch zu bleiben. Die Webinare decken ein weites Themenspektrum ab: Von der Elektrifizierung der urbanen Mobilität bis zur exakten Ermittlung des Personalbedarfs in der Instandhaltung mit BIG DATA. Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenlos, es wird um eine Anmeldung gebeten.

InnoTrans Convention zeigt Perspektiven in Krisenzeiten

Welche Auswirkung die #Corona-Pandemie für die Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität hat, ist Thema bei der Premiere der digitalen …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Neue Fernzüge verjüngen die Flotte der Deutschen Bahn Etwa 40 Jahre muss ein ICE durchhalten, , aus heise online

https://www.heise.de/news/Neue-Fernzuege-verjuengen-die-Flotte-der-Deutschen-Bahn-4906157.html

Etwa 40 Jahre muss ein #ICE durchhalten, so mancher #IC-Wagen rollt seit 50 Jahren durch Deutschland. Doch die Verjüngung der Fernverkehrs-Flotte hat begonnen.

Die von der Deutschen Bahn eingesetzten #Intercity-Wagen wiesen im vergangenen Jahr ein Durchschnittsalter von 32 Jahren auf. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Deutlich jünger sind demnach die Triebzüge der ICE-Familie mit einem Schnitt von 19 Jahren. Neuanschaffungen sollen jedoch für eine Verjüngung der Flotte sorgen, eine leichte Trendwende ist bereits zu erkennen. So habe das Durchschnittsalter der Intercity-Wagen 2015 noch bei 36 Jahren gelegen, ICEs waren 2018 im Schnitt 20 Jahre alt.

Bis 2026 will die Deutsche Bahn insgesamt zwölf Milliarden Euro in die Fahrzeuge des Fernverkehrs investieren. Etwa die Hälfte der Mittel ist für weitere Exemplare des ICE 4 vorgesehen, der in unterschiedlichen Konfigurationen unter anderem Teile der ICE-1- und ICE-2-Flotte ersetzen soll. Bis 2025 ist die Auslieferung von insgesamt 137 Exemplaren vorgesehen, bislang sind 59 im Einsatz.

Erste #ECx ab 2023 im Einsatz
Zwei Jahre früher sollen die ersten Fernverkehrszüge des Typs ECx …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Die Braunkohle geht – die Bahn kommt: In Cottbus entsteht Europas modernstes Bahnwerk, aus DB

Mit Baubeginn 2023 entstehen am Standort des heutigen Bahnwerks #Cottbus eine neue ICE-Halle für die schwere #Instandhaltung von Elektrotriebzügen (ICE 4), eine Halle für die Umrüstung von Dieselfahrzeugen auf #Hybridtechnik mit #Elektroantrieb sowie ein Technologiezentrum zur #Hybridforschung und moderne Lehrwerkstätten.

Die Pläne für Cottbus und die #Lausitz stellten heute der Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, gemeinsam mit Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn, und Prof. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik sowie den Ministerpräsidenten von Brandenburg und des Freistaates Sachsen, Dr. Dietmar Woidke und Michael Kretschmer vor.

Ronald Pofalla, DB-Vorstand Infrastruktur: „Die Braunkohle geht, die Bahn kommt. Aus dem Kohleausstieg ist ein tragfähiges Zukunftsprogramm geworden. Das Werk Cottbus, der Schienenausbau – das sind nicht bloß Projekte. Das sind Zukunftsperspektiven für eine ganze Region. Die Lausitz wird sich positiv verändern: Wir schaffen hier 1.100 zusätzliche Arbeits- sowie 100 Ausbildungsplätze. Und wir binden die Region exzellent an das #Schienenverkehrsnetz an – alle Schlagadern werden ausgebaut, es wird mehr und schnellere Verbindungen aus der Region in alle Richtungen geben. So wird die Lausitz attraktiv für weitere Industrieansiedlungen, für Forschung und den Tourismus. Denn es geht hier um das Wichtigste, was wir bieten können: Um eine gute Zukunft für die Menschen, für Familien, für Unternehmen, für eine ganze Region.“

Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen: „Wir tun alles dafür, dass der Strukturwandel in der Lausitz ein Erfolg wird. Mit der Bahn bringen wir jetzt mehr als tausend gute Arbeitsplätze und eine hochmoderne Infrastruktur in die Region. Das gibt einen Riesenschub für Cottbus und die gesamte Lausitz. Die Modernisierungsmaßnahmen sind auch gut für das Klima. CO2-Emissionen werden gesenkt und für nachhaltiges Wachstum wird gesorgt. All das sind gute Nachrichten für die Lausitz.“

Andreas #Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:  „Starke Infrastruktur heißt: starke Region. Die Deutsche Bahn errichtet einen Standort der Superlative – modern, innovativ, digital – und wird damit zur Job-Maschine: Neue Arbeitsplätze, neue Dynamik, neuer Schub und eine klare Perspektive für die Menschen in Cottbus und in der Lausitz.“

Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar #Woidke machte deutlich: „Das Strukturstärkungsgesetz ist seit Mitte August in Kraft. Jetzt haben wir endlich Klarheit für die Lausitz und auch die erforderlichen Mittel, um Zukunftsprojekte anzuschieben. Der Ausbau des Bahnwerkes Cottbus ist dabei ein zentrales Projekt. Hier werden sofort Industriearbeitsplätze geschaffen. Der Ausbau des Bahnwerks passt auch haargenau zu den weiteren versprochenen Infrastrukturmaßnahmen in Bahn und Schienen für die Lausitz. Lange haben wir dafür gekämpft. Jetzt geht es endlich los, und darüber bin ich unendlich glücklich für die Menschen in der Region, die das verdient haben.“

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Das neue Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Cottbus ist ein starkes Signal für die Lausitz. Es schafft hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze und hilft, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten. Für einen erfolgreichen Strukturwandel braucht es ein modernes #Schienennetz, damit sich innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen zukünftig in der Lausitz ansiedeln. Das neue Werk kann einen wichtigen Beitrag leisten, den Personenfernverkehr in Brandenburg und Sachsen weiter voranzubringen.“

Prof. Sabina Jeschke, DB-Vorstand Digitalisierung und Technik: „Wir nutzen hier in Cottbus die Chance, das modernste Werk der Zuginstandhaltung Europas zu bauen. Dieses Werk wird so weit automatisiert und digital gesteuert werden wie kein anderes und ist auch ein #Leuchtturm für deutsche Ingenieurskunst. #Roboter, lernende Maschinen und künstliche Intelligenz verkürzen den Werkstattaufenthalt der #ICE-Züge radikal. Die Fahrzeuge können viel schneller wieder auf die Schiene – für einen pünktlichen Bahnbetrieb. Mit dem neuen Werk und mehr als doppelt so vielen Arbeitsplätzen erweitern wir unsere Kapazitäten enorm. Das ist notwendig, weil die ICE-Flotte bis 2026 auf mehr als 420 Fahrzeuge wächst.“

Künftig werden im neuen Werk Cottbus ICE-Züge gewartet, repariert und von Grund auf umgebaut. Das neue #DB-Werk in Cottbus wird zudem das einzige in Deutschland sein, in der die schwere Instandhaltung von #Hybridzügen durchgeführt wird. Damit sind Wartung, Reparatur und Austausch großer technischer Komponenten gemeint (#Batterien und weitere Antriebstechnologien). Außerdem werden in Cottbus Diesel- zu Hybridloks umgerüstet. Hierbei handelt es sich um HELMS-Rangierloks (Hybrid Electronic Mechanical Shunter), die schon jetzt in Cottbus umgebaut werden.

Im neuen Technologie- und Verwaltungszentrum widmen sich Experten der Hybridforschung. Das Bahninstandhaltungswerk in Cottbus existiert seit bald 150 Jahren. Mit seinen 420 Mitarbeitern gehört es heute zur DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (FZI).

BVG: Das Zauberwort gegen die Krise: Kommunikation Die Krisenkommunikation der BVG ist am Donnerstag auf dem Kommunikationskongress in Berlin ausgezeichnet worden. , aus BVG

Die #Krisenkommunikation der #BVG ist am Donnerstag auf dem #Kommunikationskongress in Berlin ausgezeichnet worden. Die BVG erhielt den erstmals vergebenen #BdKom #Award 2020 für die innovativste und erfolgreichste Krisenkommunikation. Mit dem Award, der seit diesem Jahr neu in insgesamt vier Kategorien vergeben wird, zeichnet der Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) nach eigenen Angaben „herausragende kommunikative Leistungen“ aus. Der BdKom ist mit 4.500 Mitgliedern die führende berufsständische Vereinigung für Presse- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Mit einem tollen Team und viel Engagement ist es uns gelungen, über alle unsere Kanäle hinweg die Fahrgäste sowie die Beschäftigten umfassend und zeitnah über die besonderen Herausforderungen der Pandemie zu informieren“, sagt David Rollik, Leiter der Stabsabteilung Kommunikation der BVG.

Die BVG hat mit einer großangelegten #Informationskampagne auf die Pandemie reagiert. Extern wie intern, informieren die Berliner Verkehrsbetriebe über Maßnahmen, deren Hintergründe und Erfolge. Allein in der Mitarbeiter-App erschienen seit Mitte März über 400 Beiträge zur Pandemie und der „#Maskenmuffel“-Clip erreichte über die sozialen Medien über 700.000 Menschen.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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