Kreuzung Eberswalder Straße/ Danziger Straße/ Schönhauser Allee bald wieder frei
Die umfangreichen Straßen- und Gleisbauarbeiten im Knotenpunkt U-Bahnhof Eberswalder Straße werden am 10. Oktober 2005 beendet. Damit wird der Knoten in Prenzlauer Berg zwei Wochen früher als geplant für den Straßenbahnverkehr freigegeben.
Acht Wochen lang war die Kreuzung Eberswalder Straße/ Danziger Straße/ Schönhauser Allee gesperrt, Fahrgäste der Straßenbahnlinien M10, M1 und 12 mussten mit Ersatzverkehr und Umleitungen leben. Grund hierfür ist die geplante Streckenverlängerung der Linie M10 von der bisherigen Endstelle an der Eberswalder Straße zum Nordbahnhof.
Die Verlängerung der Linie soll zum Fahrplanwechsel im Mai 2006 erfolgen. Die Straßenbahnhaltestellen wurden behindertengerecht ausgebaut. Der sogenannte Gleismittenabstand ist auf 6,20 Meter geweitet worden, so dass linksabbiegende Autos vor den Kreuzungen eine separate Fahrspur erhalten und die Tram nicht mehr behindern.
Die Straßenbahnlinie 12 wurde mit einer neuen Haltestelle in der Pappelallee in Fahrtrichtung Weißensee ausgestattet. So wird das Umsteigen zwischen Straßenbahn und der U-Bahn deutlich verbessert. Außerdem wurde eine neue Ausstiegsmöglichkeit aus der Linie M10 geschaffen: Die Haltestelle an der Topsstraße wurde zum Ausstieg in die Endhaltestelle verlegt. Somit ist dort jetzt nicht nur das Ein-, sondern auch das Aussteigen möglich.
Bitte lesen Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung auf der rechten Seite.
Der Kundendialog wurde vom 25.04. bis 21.05.2005 mit insgesamt 12.647 Beteiligungen/Rückmeldungen realisiert. Insgesamt 12.647 Bürger beteiligten sich an 15 Tagen an der Befragung im Rahmen des Kundendialogs für Mai 2006.
Es gab 2 Arten der Befragungen. 20 Standorte mit Infostandbefragung, und die Umfrage im Internet. Auf den folgenden PDF-Dateien (auf der rechten Seite) finden Sie eine ausführliche Beschreibung und eine Dokumentation der Ergebnisse.
* Anbindung Regierungsviertel Folgende Lösung wird angestrebt: Regierungsviertel (und Hauptbahnhof) werden in das MetroBus- und ExpressBusnetz eingebunden.
* Anbindung neuer Bahnhof Südkreuz Folgende Lösung wird umgesetzt: Der Bereich Neu-Tempelhof wird mit drei Linien angebunden.
* Kreuzberg (Bereich Lindenstraße) Folgende Lösung wird umgesetzt: Im südlichen Bereich wird die Lindenstraße, im nördlichen Abschnitt die Alte Jakobstraße bedient.
* Kreuzberg / Mitte (Köpenicker Straße) Folgende Lösung wird gefunden: Es wird die Variante B leicht modifiziert: Die Linie 147 verkehrt wie bisher im 20-Minutentakt nur zu bestimmten Zeiten, bedient jedoch alle Haltestellen; die Linie 265 verkehrt im Befragungsbereich wie bisher ganztägig im 20-Minutentakt; und erhält einen neuen Endpunkt am U-Bahnhof Französische Straße. Der bisherige Streckenabschnitt zum Halleschen Tor wird von der neuen Linie 248übernommen; die Linie 140 wird zwischen Kottbusser Tor und Manteuffelstraße begradigt undverkehrt neu in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit alle 10 Minuten.
* MetroBus oder ExpressBus Marzahn Folgende Lösung wird umgesetzt: Es wird eine schnelle ExpressBus-Verbindung mit erweiterten Betriebszeiten und teils verdichtetem Takt angeboten: Der ExpressBus X69 verkehrt montags bis sonnabends tagsüber zwischen SMehrower Allee und Müggelheim, Odernheimer Straße; der Abschnitt S Köpenick – Müggelheim, Odernheimer Straße wird zudem auch abends und an Sonntagen bedient und von 6 bis 20 Uhr (sonnabends von 10 bis 18 Uhr) im 10-Minutentakt angeboten.
* Nachtnetz – Streckenführung N2 Lösung: Die Verkehrsachse Leipziger Straße – Alexanderplatz wird durch Linie M48 im 24-Stunden-Betrieb bedient, die Linie N2 bedient nachts die Linden: Die MetroLinie M48 bedient die Verkehrsachse S+U Potsdamer Platz – Leipziger Straße – Mühlendamm – Alexanderplatz im 24-Stunden-Betrieb; die Nachtlinie N2 verkehrt zwischen S Hackescher Markt und S+U Potsdamer Platz über den Nachfrageschwerpunkt Unter den Linden.
* Nachtnetz – neue Linie N7 Charlottenburg Folgende Lösung wird umgesetzt: Bahnhofsnahe Streckenführung über Richard-Wagner-Platz und Mierendorffplatz: Die Nachtlinie N7 fährt in den Nächten Sonntag bis Donnerstag – angelehnt an den Streckenverlauf der U7 – die U-Bahnhöfe Richard-Wagner-Platz und Mierendorffplatz direkt an.
* Nachtnetz – 24-Stundenbetrieb M1 Folgende Lösung wird umgesetzt: Die MetroLinie M1 verkehrt nachts im 30-Minutentakt zur Schillerstraße und die Linie N53 bedient Rosenthal Nord: Die MetroLinie M1 verkehrt im 24-Stunden-Betrieb und bedient nachts alle 30 Minuten die Strecke zur Schillerstraße; die Nachtlinie N53 übernimmt die Verbindung bis Rosenthal Nord im 30-Minutentakt; am Pastor-Niemöller-Platz bestehen direkte Anschlüsse zwischen den Linien M1 und N53
Ostbrandenburger Verkehrsgespräche am 15. September im Business and Innovation Centre in Frankfurt an der Oder. Knapp 100 Experten aus #Polen, Brandenburg und Berlin hatten sich eingefunden, um über die #Schienenverbindungen zwischen beiden Ländern zu diskutieren.
Den Auftakt der diesjährigen Schienenverkehrswochen in Berlin bildete der #Sprechtag für #Straßenbahnfahrgäste am 30. August. Der Direktor der Berliner #Straßenbahn, Herr #Matschke, sein Betriebsleiter, Herr #Lose, sowie der für die Verkehrsplanung zuständige Herr #Döge stellten sich den Fragen zahlreicher Gäste. Nachdem in letzter Zeit vom BVG-Vorstand Thomas #Necker öffentlich gegen den eigenen #Straßenbahnbetrieb Stimmung gemacht wurde, war das klare Bekenntnis des Betriebsdirektors zur Straßenbahn als „unverzichtbarem Bestandteil der BVG mit Zukunft“ sehr erfreulich. Leider liegt die #Netzentwicklung weitestgehend außerhalb der Betriebszuständigkeit, wodurch die ehrgeizigen Pläne der frühen 1990er Jahre vom Berliner Senat zunichte gemacht wurden.
Nachdem der überwiegende Teil der Strecken #grundsaniert wurde, steht die weitere #Fahrzeugbeschaffung im Mittelpunkt. Noch im Herbst 2005 soll die europaweite Ausschreibung von zunächst vier Testwagen, die finanziell abgesichert ist, veröffentlicht werden. Daran ist eine Option über insgesamt 206 weitere Wagen geknüpft, so dass der erfolgreiche Bieter je nach Berliner Finanzlage bis zu 210 Fahrzeuge in unterschiedlichen Jahreslosen, beginnend ab 2008 (Prototypen) bzw. 2010 liefern darf. Da ein neues Fahrzeug stets zwei alte #Tatrawagen ersetzt, werden so 420 der insgesamt 452 modernisierten Altwagen ersetzt. Wenn man bedenkt, dass der #rationalisierte Betrieb auf einem leider kaum vergrößerten Netz schon derzeit zu etwa 130 abgestellten Fahrzeugen geführt hat, wird deutlich, dass auch nach Ausmusterung aller …
Zu den vielen Altlasten von Berlins ehemaligem Verkehrssenator Peter Strieder gehört die verpatzte #Straßenbahnanbindung des künftigen #Hauptbahnhofes. Geplant ist eine Trasse in Verlängerung der #Eberswalder Straße über die #Bernauer und #Invalidenstraße zum Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof. Beim #Planfeststellungsverfahren für den zweiten #Straßenbahnabschnitt zwischen #Nordbahnhof und Hauptbahnhof versuchte Strieder, die #Straßenraumaufteilung der Invalidenstraße entscheidend zu verändern, um die Planungen zum sogenannten inneren #Stadtring durchsetzen zu können. Als Trojanisches Pferd diente dabei die Straßenbahnplanung, hinter der die erhebliche Ausweitung der Fahrbahnbereiche zugunsten der Autos und zulasten der Fußgänger versteckt wurde. Dagegen haben sich die Anwohner erfolgreich gewehrt. Die Kläger sprachen sich zwar nicht gegen die Straßenbahn aus, jedoch blieb die #Tram-Planung mit auf der Strecke. Und so wird zurzeit die neue Straßenbahnstrecke nur auf dem Abschnitt zwischen Eberswalder Straße und Nordbahnhof gebaut. Der westliche Abschnitt ist um Jahre #verschoben und führt nun zu einer entsprechend verspäteten #Direktanbindung des Hauptbahnhofs aus den dicht bebauten Bereichen in #Wedding und #Prenzlauer Berg.
Ab dem #Fahrplanwechsel Ende Mai #2006 will die #S-Bahn Berlin GmbH sogenannte #Vollringzüge fahren, die nicht mehr von bzw. nach Schöneweide ein- und ausfädeln. Außerdem wird der #10-Minuten-Grundtakt auf dem #Ring eingeführt.
Das derzeit praktizierte „#Schneckenkonzept“ auf dem Ring mit Übergang von Ringzügen nach Schöneweide ist relativ störanfällig. Häufig sind Verspätungen zu beobachten. Um die #Betriebslage zu stabilisieren, favorisiert die S-Bahn Berlin nun den Vollringbetrieb. Sie hofft, dass sich auftretende Verspätungen durch bestimmte Maßnahmen reduzieren lassen und dass, wenn es doch Verspätungen gibt, diese für die Fahrgäste nur geringe Auswirkungen haben, weil alle Züge denselben Weg fahren.
Am 3. Juli 1980 wurde der Berliner #Fahrgastverband#IGEB gegründet. Doch weil der 25. Jahrestag mitten in den Sommerferien lag, gab es im Juli zunächst die #Sonderfahrt für Mitglieder und enge Freunde (s. Signal 4/2005 ). Größer war der Kreis der Geladenen dann zu einer #Festveranstaltung am 4. Oktober im #Fahrgastzentrum Berlin im #S-Bahnhof #Jannowitzbrücke.
Der #Flughafen#Tegel soll wenige Jahre vor der geplanten Aufgabe des Flugbetriebs doch noch erweitert werden. Für rund zwölf Millionen Euro will die #Flughafengesellschaft östlich des bisherigen #Abfertigungsgebäudes einen #Leichtbauterminal bauen, in dem vorwiegend die Passagiere der #Billigfluglinien abgefertigt werden sollen. #Flughafenchef Dieter Johannsen-Roth begründete den Neubau mit neuen #EU-Vorschriften bei den #Kontrollen, die im bestehenden Gebäude zu Engpässen führten. Zum 1. Januar 2006 werden die Kontrollen nach Angaben von Johannsen-Roth weiter verschärft. Wegen des zusätzlichen Sicherheitsaufwands werde auch eine neue Sicherheitsgebühr eingeführt, die unter einem Euro liegen solle. Sie wird vom 1. Januar 2006 an auf den Ticketpreis aufgeschlagen.
Ab Montag, den 26.09.2005 wird in Hohenschönhausen zwischen „Prerower Platz“ und „Hohenschönhausen, Zingster Straße“ bei der Straßenbahn gebaut. Voraussichtliches Ende der Bauarbeiten soll der 19. November 2005 (Betriebsbeginn) sein.
In dieser Zeit werden die Gleis- und Fahrleitungen der Straßenbahnen zwischen der Haltestelle „Prerower Platz“ und der Endhaltestelle „Hohenschönhausen, Zingster Straße“ erneuert.
Die betroffenen Linien fahren: M4 Falkenberg <> Weißensee, Sulzfelder Straße sowie S-Bahnhof Hackescher Markt <> Antonplatz M5 S-Bahnhof Hackescher Markt <> Falkenberg bzw. Hohenschönhausen, Gehrenseestraße N55 Landsberger Allee/ Petersburger Str. <> Falkenberg
Es fahren Busse im Ersatzverkehr: M4, M5, N55 Hohenschönhausen, Zingster Str. <> Prerower Platz
Während der Baumaßnahme werden circa 2400 Meter Gleisstrecke durch ein begrüntes „Neues Berliner Straßenbahngleis“ (NBS-Gleis) ersetzt. Das bis zur Schienenoberkante begrünte Gleis wird den Geräuschpegel deutlich verringern. Außerdem findet eine Erneuerung der Fahrleitung im genannten Bereich statt, an den Haltestellen werden zusätzliche Zu- und Abgänge geschaffen, Fußgängerquerungen werden gebaut und entlang der Trasse wird ein Schutzzaun entstehen.
Im Zuge der Baumaßnahme werden zudem die Überfahrten Ribnitzer Straße und Ahrenshooper Straße erneuert. Die Haltestellen wurden bereits in den 90er-Jahren auf den gültigen Standard umgebaut.
Während der Bauarbeiten wird es kaum zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Lediglich beim Bau der Überfahrten wird die Straße für den Kfz-Verkehr an den entsprechenden Wochenenden gesperrt. Allerdings werden für die Anlieger weniger Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, da diese Flächen für die Baustelleneinrichtungen, zum Lagern von Material und als Baustellenzufahrt vorbehalten sind.