Aufzüge am U-Bahnhof Kleistpark in Betrieb genommen.
Somit ist der U-Bahnhof Kleistpark der 53. behindertengerecht ausgestattete U-Bahnhof der Berliner Verkehrsbetriebe. Nunmehr sind 63 von 170 U-Bahnhöfen der BVG behindertengerecht erreichbar. Mit diesen zwei neuen Aufzügen gibt es nun insgesamt 84 Aufzüge, die den Zugang zu den U-Bahnhöfen für viele Kunden erleichtert. Kosten für den Bau betrugen rund 800.000 EUR.
Verharren bei der Deutschen Bahn. Denn im kommenden Jahr wird es massive Veränderungen im Berliner #Fernverkehr geben. Schuld ist nicht die Fußball-WM in Deutschland, sondern ein neues Konzept, an dem die Deutsche Bahn seit mehr als einem Jahrzehnt baut. Im Jahr 2006 wird der neue Berliner #Hauptbahnhof im Regierungsviertel eröffnet. Erstmals kreuzen sich dann alle in Berlin ankommenden #Fernbahnlinien in einem #zentralen Bahnhof.
Seit die Berliner #S-Bahn 1924 den Betrieb aufnahm, hat sich das Gesicht der heute #rot-gelben #Stadtbahn ständig verändert. Züge aus acht Jahrzehnten können heute und morgen, jeweils 11-18 Uhr, beim Tag der offenen Tür in der #Triebwagenhalle#Erkner (Oder-Spree) besichtigt werden. Zu sehen sind der „#Jumbo“-Wagen von 1925, „#Stadtbahner“ aus den 20er Jahren, der „#Rundkopf“ von 1938 …
Wegen „erheblicher #Sparzwänge“ will die S-Bahn in den nächsten fünf Jahren 800 Stellen streichen. Die Bahn müsse spätestens 2013, wenn der Senat laut Verkehrsvertrag erste S-Bahnlinien auch an andere Betreiber vergeben könnte, voll #wettbewerbsfähig sein, hieß es. Derzeit sind 3750 Mitarbeiter bei der S-Bahn beschäftigt. Unternehmenschef Günter Ruppert versicherte, die #Arbeitsplätze in #Werkstätten und in der #Verwaltung sollten #sozialverträglich abgebaut werden.
Am 18.Mai 2005 wurde vom Vorstand Betrieb der BVG, Thomas Necker, die neue Leitstelle U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen in Betrieb genommen.
Die Leitstelle überwacht und steuert den gesamten U-Bahnverkehr Berlins und damit alle neun U-Bahnlinien Berlins, die insgesamt 170 Bahnhöfe anfahren. Von den rund 2,4 Millionen Fahrgästen, welche die BVG jeden Tag befördert, nutzen rund 1,2 Millionen Fahrgäste die U-Bahn um an ihr Ziel zu gelangen. Die Leitzentrale, die in den vergangenen Wochen und Monaten mit innovativer Technik ausgestattet wurde, hat jeden einzelnen, der täglich mehr als 150 im Einsatz befindlichen Züge in ständiger Überwachung und kann bei Betriebsstörungen, Unfällen und anderen Vorkommnissen sofort reagieren.
Mit Inbetriebnahme der Inbetriebnahme der modernen Leitzentrale konnten auch die bisher über eine dezentrale Stellwerksbedienung gesteuerten Linien U6 und U9 in die zentrale Steuerung und Überwachung eingegliedert werden.
Da die gesamte Modernisierung unter laufendem Betrieb erfolgen musste, sicherte ein spezieller Bauablauf und insbesondere das hohe persönliche Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters während der gesamten Umbauphase den reibungslosen und störungsfreien Betrieb dieser wichtigen Steuerungseinrichtung der BVG.
Im Ergebnis sind 15 moderne Leitstellenarbeitsplätze entstanden, die Voraussetzungen für den Digitalfunk wurden hergestellt und das Netzmanagement vollkommen modernisiert. Eine Panoramawand mit fünf 40″ Flachbildschirmen zeigt nun übergreifende Ereignisse an.
Mit den durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen kann die U-Bahn-leitstelle noch qualifizierter die gestellten Anforderungen erfüllen. Für die Mitarbeiter der BVG entstanden neue, moderne Arbeitsplätze.
Im Anschluss daran wurde in Hennigsdorf von Bombardier Transportation die Produktion der neuen U-Bahn-Bauserie HK gestartet. Die neuen U-Bahnen sollen der Stadt Berlin helfen, die täglichen Herausforderungen und die noch größeren Herausforderungen während der Weltmeisterschaft 2006 zu meistern.
Schon vor vier Jahren ist nach enger Zusammenarbeit zwischen Bombardier und der BVG die Vorserie der U-Bahn Baureihe HK in den Fahrgastbetrieb der BVG genommen worden, und hat sich als zuverlässiges und fehlerfreies Fahrzeug im täglichen Betrieb bewiesen.
10 Jahre S-Bahn Berlin GmbH • Zahlreiche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr • Neue Kommunikationskampagne setzt auf Freizeit- und Einkaufsverkehr
Gemeinsam mit Berlinern und Brandenburgern feiert die S-Bahn Berlin GmbH ihr zehnjähriges Bestehen. Geplant sind zahlreiche Aktivitäten und eindrucksvolle Einblicke in die Leistungsfähigkeit des Berliner Traditionsunternehmens. Pünktlich im Jubiläumsjahr startet zudem eine neue Kommunikationskampagne: Unter dem Titel „Die grünste Welle durch Berlin“ will die S-Bahn insbesondere im Freizeit- und Einkaufsverkehr neue Kunden gewinnen.
Höhepunkt der Veranstaltungen ist das „S-Bahn-Erlebnis-Wochenende Zukunft“ am 27. und 28. August 2005. Im Rahmen eines umfangreichen Besichtigungsprogramms mit Sonderfahrten und geführten Touren gewährt die S-Bahn-Berlin Blicke hinter die Kulissen des Unternehmens. Auf dem Programm stehen unter anderem die Besichtigung der Betriebszentrale, eine Teilnahme bei Übungen der Mannschaft des Hilfsgerätezuges und der Besuch des S-Bahn-Fahrsimulators. Außerdem sind ein Tag der offenen Tür in der ehemaligen Betriebswerkstatt Erkner sowie die Kinder-Schaustelle in der S-Bahn-Hauptwerkstatt geplant. Genauere Informationen stehen jeweils in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt3.
Die grünste Welle durch Berlin geht in die Offensive
Im zehnten Jahr ihres Bestehens wendet sich die S-Bahn-Berlin GmbH ab dem 17. Mai mit einer neuen Kommunikationskampagne an die Öffentlichkeit. Ziel ist die Gewinnung von Neukunden vor allem im Freizeit- und Einkaufsverkehr. Durch die Kommunikation der attraktiven Preisangebote sollen zudem die heutigen Kunden zur häufigeren Nutzung der rot-gelben Züge gewonnen werden. „Viele Umweltkartennutzer wissen gar nicht, dass sie abends und am Wochenende eine zweite Person gratis mitnehmen dürfen. Das wollen wir ändern“, verspricht Marketingleiter Dr. Wilfried Kramer.
Mit klaren Botschaften zu den Produktvorteilen der S-Bahn werden die Slogans an Plakatwänden, in Zeitungen und an zahlreichen Zügen des Unternehmens zu sehen sein. Autofahrer, die im Stau über rote Wellen schimpfen, sind aufgefordert, daraus die Konsequenz zu ziehen!
Hinweise für Medien: Aktuelle Kampagnenmotive „Die grünste Welle durch Berlin“ sind verfügbar unter www.s-bahn-berlin.de/presse Rubrik „Bilder und Grafiken“ und www.bahnimbild.de in der Rubrik „Aktuell“.
Bilanz von zehn Jahren: 30 Prozent mehr Fahrgäste steigen seit 1995 in die rot-gelben Züge ein • Durchschnittsalter der Züge sinkt von 43 auf sieben Jahre
Zehn Jahre nach Gründung der S-Bahn Berlin GmbH kann sich die Bilanz des hundertprozentigen Tochterunternehmens der Deutschen Bahn AG sehen lassen. Mit 318 Millionen Fahrgästen im Jahr 2004 fuhren 30 Prozent mehr mit den rot-gelben Zügen als im Gründungsjahr 1995.
„Die Berliner S-Bahn ist heute eine feste Größe im Verkehrsmarkt der Bundeshauptstadt“, stellt S-Bahn-Chef Günter Ruppert, der das Unternehmen von Anfang an geleitet hat, fest. „Das finanzielle Engagement des Bundes, der große Ehrgeiz der Eisenbahner und die nachhaltige Forderung der Bevölkerung nach Sanierung und Ausbau der S-Bahn hat diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht.“
Gemeinsamer Kraftakt für die Hauptstadt-S-Bahn
Der Bund investierte bislang über drei Milliarden Euro in die Wiederher-stellung des S-Bahn-Netzes. Seit 1990 wurden 16 Lückenschlüsse innerhalb der Stadt und dem Umland realisiert. Das Streckennetz wuchs in dieser Zeit von 245 Kilometer auf 331 Kilometer Länge.
Vorhandene Gleisanlagen und Sicherungstechnik mussten weitgehend unter laufendem Betrieb erneuert werden. Zeitweise behinderten Komplettsperrungen von Streckenabschnitten die Beförderungsqualität. Viele S-Bahnhöfe wurden denkmalgerecht saniert und den heutigen Bedürfnissen entsprechend modernisiert. An Knotenpunkten entstanden zeitgemäße Dienstleistungszentren. Mit finanzieller Unterstützung des Berliner Senats konnten bereits 80 Prozent aller S-Bahn-Stationen behindertengerecht ausgestattet werden.
Der Fahrzeugpark mit Beschaffungsschwerpunkt in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde komplett durch Neubaufahrzeuge ersetzt. Dafür investierte die S-Bahn Berlin GmbH in den Jahren 1997 bis 2004 rund 1,1 Milliarden Euro. Das Durchschnittsalter der Züge sank in den letzten zehn Jahren von 43 auf sieben Jahre.
Vorausschauende Investitionen zahlen sich aus
Das Berliner S-Bahn-Netz stellt längst wieder eine qualitativ hochwertige Alternative zum Individualverkehr dar. Halbjährliche Kundenzufriedenheits-befragungen bescheinigen dem Verkehrsunternehmen eine Entwicklung zu Spitzenwerten in Schnelligkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit, die Vorbildcharakter für andere Regionen und Metropolen haben.
Im Jahr 2006 wird es weitere Verbesserungen für die Fahrgäste geben. Zum Fahrplanwechsel am 28. Mai kann die bislang durch Baustellen und Fahrzeugpark vorgegebene Fahrzeit für eine Umrundung des S-Bahn-Rings von 63 Minuten auf 60 Minuten verkürzt werden. Damit ist die vielfach gewünschte Einführung der Vollring-Linie nunmehr möglich. Zur Fußball-Weltmeisterschaft plant die S-Bahn Berlin zudem vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 einen durchgehenden 24-Stunden-Betrieb. Diese Vorschläge liegen dem Berliner Senat zur Prüfung vor.
Vorbereitung auf den Wettbewerb
Die S-Bahn Berlin GmbH steht auch in den kommenden Jahren vor gewaltigen Herausforderungen, damit das Unternehmen spätestens 2013 voll wettbewerbsfähig ist. Dann kann der Senat laut Verkehrsvertrag die ersten S-Bahn-Linien im Wettbewerb vergeben. „Ein qualitativ hochwertiges Angebot, das für Fahrgäste und Aufgabenträger gleichermaßen bezahlbar bleibt, ist unser strategisches Ziel. Dabei spielt der Erhalt eines S-Bahn-Netzes aus einem Guss für uns eine wesentliche Rolle“, so Geschäftsführer Günter Ruppert.
Bedingt durch die schwierige Haushaltslage des Landes Berlin unterliegen auch die beauftragten Verkehrsunternehmen erheblichen Sparzwängen. Mit der Ausschöpfung weiterer Rationalisierungspotenziale im Betrieb und beim Fahrzeugpark sowie einer insgesamt effizienteren Ausnutzung vorhandener Ressourcen wird dem Rechnung getragen. Dazu gehört die Umstellung des Abfertigungsverfahrens der Züge auf den Bahnhöfen. Der Triebfahrzeugführer ersetzt die Bahnsteigaufsicht. Gleichzeitig kann der Zugbetrieb beschleunigt werden.
Auf dem Südring beginnt im kommenden Jahr die Ausrüstung der Bahnhöfe mit einem Reisenden-Informations-System (RIS), mit dem die zeitnahe Information der Fahrgäste über Zugläufe und Verspätungen realisiert wird. Das System wird bis 2009 sukzessive in weiten Teilen des Netzes eingeführt. Die Investitionskosten betragen 43 Millionen Euro.
Gebündelte Kraft im Verbund mit DB Stadtverkehr
In der Konzernstruktur der Deutschen Bahn AG ist die S-Bahn Berlin GmbH seit dem Jahr 2004 dem DB Stadtverkehr zugeordnet, in dem neben den S-Bahnen Berlin und Hamburg die Busgesellschaften der Deutschen Bahn AG zusammengefasst sind. Zur Schaffung ganzheitlicher Mobilitätsketten, wie sie im Bereich Fahrrad/S-Bahn schon länger üblich sind, ist auch im Segment Bus/S-Bahn eine engere Verknüpfung der Verkehrsträger in Vorbereitung.
Für Andreas P. Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Stadtverkehr GmbH, liegt in der neuen Struktur eine große Chance: „Als Systemanbieter für alle Nahverkehrsmittel sind wir in der Lage, durch eine enge Verzahnung von Bus und Bahn schnelle, flexible und verkehrsübergreifende Mobilitätslösungen anzubieten. Dieses Angebot bekommt der Kunde nur bei uns.“ Die S-Bahn Berlin ist ein wichtiges Standbein für die DB Stadtverkehr GmbH: Sie ist das Rückgrat und die Plattform für die Nutzung der Chancen im Verkehrsraum Berlin/Brandenburg. Schon heute sichert sie rund ein Viertel des Umsatzes und der Verkehrsleistung dieser Gruppe.
Nach derzeitigem Stand wird der sanierte und vollständig überholte #S-Bahnhof #Anhalter Bahnhof im vierten Quartal fertiggestellt. Der #Brand im vergangenen Jahr zog den Bahnhof stark in #Mitleidenschaft; Befunde und Planung ergaben, ihn ganz sanieren zu müssen.
165 von 170 U-Bahnhöfen nun mit einem zweiten Ausgang
Von den 170 U-Bahnhöfen der Berliner Verkehrsbetriebe hatten bis zum Jahr 2000 aufgrund historischer Bauplanungen elf Bahnhöfe nur einen Zugang.
Um auch diese Bahnhöfe den modernen Sicherheitsanforderungen anzupassen, hatte sich die BVG im Jahr 2000 das ehrgeizige Ziel gesetzt bis 2007 alle noch fehlenden Zweitzugänge zu errichten.
Nachdem schon für die Bahnhöfe Victoria-Luise-Platz, Innsbrucker Platz, Britz-Süd, Rathaus Schöneberg und Schillingstraße die Erweiterungsbauten abgeschlossen werden konnten, hat nun auch der U-Bahnhof Uhlandstraße ab dem 12. Mai 2005 wieder einen zweiten Zugang. Die Baukosten betrugen insgesamt 700.000 Euro.
Die nachstehenden U-Bahnhöfe werden bis 2007 mit einem zweiten Ausgang ausgestattet sein:
Theodor-Heuss-Platz, Sophie-Charlotte-Platz, Deutsche Oper, Konstanzer Straße und Rudow.