Regionalverkehr: SCHNELL INS ZENTRUM UND UMLAND Mit der Heidekrautbahn entsteht an der Grenze zum Märkischen Viertel eine neue Station, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/maerkisches-viertel/c-verkehr/mit-der-heidekrautbahn-entsteht-an-der-grenze-zum-maerkischen-viertel-eine-neue-station_a294418

Am 2. Dezember gibt es am Bahnhof Wilhelmsruh den ersten Spatenstich für die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn.

Die #Bauarbeiten werden zwar eher langsam in Gang kommen, aber 2023, 2024 soll die #Verbindung bis zum Abzweig #Schönwalde und weiter nach #Basdorf wieder in Betrieb gehen – mit bis zu acht Stationen. Eine davon wird das #Märkische Viertel anbinden. An der #Lessingstraße sei ein #Haltepunkt vorgesehen, sagt Detlef #Bröcker, Chef des Betreibers #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) im Stadtplanungsausschuss. Der würde zwar auf Pankower Gebiet an der Grenze zu Reinickendorf liegen, aber durchaus fußläufig zum Märkischen Viertel. Das bekommt dann endlich einen #Bahnanschluss, nachdem die U-Bahnverlängerung weiter auf sich warten lässt.

Die #Stammstrecke der #Heidekrautbahn existierte seit 1901. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass sie Berliner bis an den Rand der Schorfheide brachte. 1961 endete der Betrieb, denn die Stammstrecke verlief parallel zur Mauer. Bis heute geht daher die Reise ins Umland nur über Karow.

Lange wurde bereits über eine Wiederinbetriebnahme der ursprünglichen Heidekrautbahn diskutiert. Zumal sie noch immer teilweise für den Güterverkehr genutzt wird. Aber erst mit der sogenannten Schienenoffensive i2030 …

Bahnhöfe: Warum die Bahn 2250 Bahnhöfe verkauft hat, aus Die Welt

https://www.welt.de/wirtschaft/article186596510/Deutsche-Bahn-hat-2250-Bahnhoefe-verkauft-seit-1999.html

Die Deutsche Bahn hat Tausende #Bahnhöfe #verkauft – oder gleich #stillgelegt. Die Grünen fordern nun, einige Strecken zu reaktivieren. Allerdings hat der Konzern nicht allein in der Hand, was mit dem Schienenverkehr passiert.

Die Deutsche Bahn (DB AG) will nach Ankündigung von Konzernchef Richard Lutz pünktlicher und serviceorientierter werden – und wieder „in die Fläche gehen“. Der Anblick, den viele #Bahnhofsgebäude in Deutschland bieten, zeigt, dass das dringend nötig ist. Nach Informationen von WELT AM SONNTAG hat die Bahn seit dem Jahr 1999 bis heute bundesweit rund 2250 Bahnhofsgebäude verkauft. Viele davon sind nun vernagelt und verfallen – und zu Geisterbahnhöfen geworden. Vor allem auf dem Land.

Für die Immobilien mit einer Fläche von 3,5 Millionen Quadratmetern, zum Teil in Bestlagen, hat das Staatsunternehmen circa 150 Millionen Euro bekommen. Käufer waren Kommunen, Privatleute oder Investoren. Aus vielen der Pläne für eine Nachnutzung, die die neuen Eigentümer verfolgten, ist jedoch nichts geworden. Immerhin ist an den meisten dieser ehemaligen Bahnhöfe weiterhin eine Bahnstrecke samt einem #Haltepunkt

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bahnverkehr in Berlin Kein Halt mehr in Karlshorst, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnverkehr-in-berlin-kein-halt-mehr-in-karlshorst/20663230.html

Berlins Südosten verliert im nächsten Jahr einen #Regionalbahnhof. In Zukunft wird hier nur noch an zwei Tagen wird gehalten.
„Nächster #Bahnhof: #Karlshorst“, sagt die Konserve in der S-Bahn. „Übergang zum #Regionalverkehr.“ Mal sehen, wie lange die S-Bahnen das noch behaupten werden, denn zum #Fahrplanwechsel verschwindet der nach dem Mauerbau in den sechziger Jahren errichtete und trotz großer Planungen nie wirklich ausgebaute Regionalbahnhof Karlshorst unwiderruflich. Genau genommen verschwindet er schon jetzt, wie sich beim Abschiedsbesuch vor dem ersten Adventssonntag herausstellt.
Beim Aussteigen aus der #S3 wird klar, dass „Bahnhof“ ein großes Wort für diesen, nun ja, #Haltepunkt, ist. Es gibt je einen Bahnsteig für die beiden Richtungen: Stadtauswärts muss man durch den Tunnel und dann von außen die Böschung hinauf auf der zwar nachwendisch-soliden, aber steilen Treppe. Der andere, in Fahrtrichtung stadteinwärts, liegt zwar in Verlängerung des S-Bahnsteiges, aber ist ausschließlich über eine filigrane, schwer angerostete Fußgängerbrücke erreichbar. Aufzüge, Rolltreppen, Rampen? Gibt’s nicht. Jeder kämpft für sich allein. So wie die beiden Asiatinnen, die ihre Koffer die Böschungstreppe hochwuchten – und von dem Arbeiter oben am Bahnsteig zurück zur S-Bahn geschickt werden. Denn die Strecke ist schon seit 27. November wegen Bauarbeiten gesperrt. Mit scharfem Auge sind die gelben Baumaschinen weiter stadteinwärts auf den Gleisen zu erkennen, mit noch schärferem auch viele Bauleute mit ihren orangenen Warnwesten.
 Auch der Mann auf dem Bahnsteig trägt eine, während er ein neues, noch in Plastikfolie verpacktes Schild eingräbt. Was ist auf dem Schild? „Keine Ahnung!“ Hat wohl irgendwas mit den neuen Signalen zu tun. Die alte Technik werde noch an diesem Wochenende abgebaut: Achszähler, Magnete und die blechernen H-Tafeln, die dem Lokführer …

Bahnhöfe: Rückbau der Fußgängerbrücke Hohen Neuendorf (West) Fußgängerbrücke wird nicht mehr benötigt

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8654818/bbmv20150108.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 8. Januar 2015) Am kommenden Wochenende, 10. und 11. Januar, baut die Deutsche Bahn die #Fußgängerbrücke am #Haltepunkt #Hohen Neuendorf (#West) ab. Die Fußgängerbrücke wird nicht mehr benötigt. Außerdem ist der Aufwand, sie verkehrssicher zu erhalten, sehr hoch. Für das Ausheben der Brücke in der Nacht vom Samstag auf Sonntag ist ein Autokran erforderlich. Deshalb wird über die Jägerstraße eine Zufahrt zu den Gleisanlagen geschaffen. Die Anlage sollte schon im Herbst des vergangenen Jahres zurückgebaut werden. Für das gefahrlose Arbeiten ist jedoch das Sperren der Gleisanlagen Voraussetzung. Die nächstmögliche Sperrpause konnte erst für den Januar gefunden werden. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher