Preisfrage: Welcher Berliner Bezirk war fast 20 Jahre nicht mit der #S-Bahn zu erreichen? Spandauer wissen es noch: Spandau. 1980 im September hatte die damalige #Reichsbahn der DDR den West-Berliner Bezirk abgekoppelt. Am 30. Dezember 1998, heute vor 20 Jahren, fuhr der erste Zug wieder von Spandau über #Westkreuz „nach Berlin“. Der Regierende Bürgermeister Eberhard #Diepgen höchstselbst hatte um 12.10 Uhr die #Abfahrtskelle erhoben.
Wie hoch war die #Pünktlichkeitsquote der Linien der #BVG zwischen Januar 2017 und November 2018 jeweils aufgeschlüsselt nach einzelnen Linien (U- Bahn-, Straßenbahn- und Bus) und nach Monaten?
Antwort zu 1:
Die BVG teilte hierzu mit:
„Die monatlichen
Pünktlichkeitsquoten über die Bereiche stellen sich im Durchschnitt
wie folgt dar:
Eine differenziertere Darstellung ist aufgrund der Kürze der
Zeit nicht möglich.“
Frage 2:
Welche Definition von „Pünktlichkeit“ legt dabei die BVG zugrunde?
Antwort zu 2:
Die BVG teilte hierzu mit:
„Laut Verkehrsvertrag gilt eine Fahrt als pünktlich,
wenn sie innerhalb einer Zeitspanne von 90 Sekunden vor und 210 Sekunden
nach der im Fahrplan veröffentlichten Soll- Abfahrtszeit tatsächlich stattfindet.
Für die Bewertung der Pünktlichkeit ist es ausschlaggebend, ob innerhalb des festgelegten Zeitfensters (-90 bis +210 Sekunden)
ein Fahrzeug an der Haltestelle abfährt.“
Frage 3:
Wie groß waren die Ausfälle (in Nutzkilometern) bei der BVG zwischen
Januar 2017 und November
2018 jeweils nach Linien und Monaten
aufgeschlüsselt?
Antwort zu 3:
Die #Ausfallkilometer bei der BVG betrugen, differenziert nach Verkehrsmittel und Monaten:
Bus
Straßenbahn
U-Bahn
in Nutzwagenkm
in Nutzzugkm
in Nutzzugkm
1/2017
51.000
12.000
27.000
2/2017
42.000
10.000
34.000
3/2017
41.000
12.000
27.000
4/2017
29.000
12.000
13.000
5/2017
41.000
14.000
13.000
6/2017
51.000
17.000
29.000
7/2017
42.000
16.000
20.000
8/2017
27.000
13.000
9.000
9/2017
50.000
14.000
38.000
10/2017
50.000
17.000
38.000
11/2017
44.000
28.000
51.000
12/2017
44.000
39.000
31.000
1/2018
40.000
13.000
29.000
2/2018
63.000
39.000
24.000
3/2018
112.000
36.000
43.000
4/2018
80.000
21.000
25.000
5/2018
83.000
28.000
43.000
6/2018
135.000
81.000
46.000
7/2018
95.000
50.000
30.000
8/2018
114.000
48.000
41.000
9/2018
203.000
68.000
87.000
10/2018
132.000
107.000
50.000
11/2018
200.000
84.000
75.000
Die Zahlen bei Straßenbahn und U-Bahn berücksichtigen nicht gekürzte Züge.
Die Ausfallerwartung der BVG bei Vertragsschluss 2008 betrug (angepasst um die
Mehrleistungen bis 2017): Bus 12.132 Nutzwagenkilometer/Monat, Straßenbahn 5.361 Nutzzugkilometer/Monat, U-Bahn 2.194 Nutzzugkilometer/Monat.
Frage 4:
Welches waren die wesentlichen Gründe
für die Ausfälle
bei der BVG?
Antwort zu 4:
Nach den Angaben der BVG zur Erfüllung
des Verkehrsvertrages sind im Jahr 2018 (vorliegend bis Oktober) insbesondere in den letzten Monaten in den Betriebsbereichen Straßenbahn und Bus personelle
Gründe zum weit überwiegenden Teil die
Hauptursache für Ausfälle. Auch bei der U-Bahn
haben personelle Gründe
insbesondere in der zweiten Jahreshälfte einen wesentlichen Anteil, hier dominieren aber fahrzeugbedingte Ausfälle. Hintergrund bei der U-Bahn sind hohe Werkstattstandzeiten (aufgrund
des hohen Flotten- alters und der Nutzungsintensität der Bestandsfahrzeuge, der Werkstattorganisation sowie von Vandalismus/Graffitibeseitigung) und die steigende Zahl der dauerhaft
aufgrund von Rissbildungen abgestellten Fahrzeuge der Baureihe F79 (seit Mitte Juni mussten 44 von 70 Wagen abgestellt
werden). Hinzu kommen im Straßenbahn- und v.a. im
Busverkehr Störungen durch Verkehrsbehinderungen, Notfalleinsätze und Großereignisse die zu Sperrungen führen.
Frage 5:
Sind die Anteile der jeweiligen Ausfallgründe an den Ausfällen der BVG quantifizierbar? Wenn ja: welchen Anteil an den Ausfällen
hatten jeweils Personalprobleme und Fahrzeugstörungen?
Antwort zu 5:
Die BVG teilte hierzu mit:
„Die Anteile sind prozentual nicht genau
zu beziffern, da die
genannten Ursachen ineinandergreifen. Wenn z.B. durch ein Betriebsvorkommnis (Auto in Straßenbahngleis verunfallt) ein Polizei-
und Feuerwehreinsatz erforderlich ist, muss die Straßenbahnlinie unterbrochen werden. Dies führt infolge zu einem massiven Eingriff
in die Personal- disposition der Straßenbahn, was in der Kette
wieder zu personalbedingten Verschiebungen bis hin zu Ausfällen führen kann.“
Frage 6:
Wie hoch waren zwischen Januar 2017 und November2018 die Verspätungen der #S-Bahn in Minuten nach Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 6:
Die DB AG übermittelte zu dieser Frage folgende Werte:
VerspätungeninMinuten2017
VerspätungeninMinuten2018
Januar
59.500
66.900
Februar
46.500
68.500
März
60.500
61.400
April
41.400
71.600
Mai
76.900
76.500
Juni
80.000
71.400
Juli
75.500
53.800
August
79.200
57.100
September
68.000
50.800
Oktober
94.700
65.200
November
72.000
62.200
Dezember
72.200
Frage 7:
Wie viele #Zugkilometer sind zwischen Januar 2017 und November 2018 bei der S-Bahn ausgefallen, jeweils nach Linien und Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 7:
Die DB AG übermittelte
zu dieser Frage die
nachfolgenden Werte.
Darin enthalten sind auch Züge, die nicht ausgefallen
sind, deren Abfahrt
jedoch verfrüht
erfolgte oder deren Verspätung über der Taktzeit der jeweiligen Linie lag. (Diese Aspekte werden gemäß den Regelungen der S-Bahn-Verkehrsverträge als Ausfälle
abgerechnet.)
S1
S2
S25
S26
S3
S41
S42
S45
S46
S47
S5
S7
S75
S8
S85
S9
Summe
Jan 17
9.600
6.800
4.900
0
500
30.100
22.200
2.800
5.000
800
8.400
10.200
5.600
5.500
5.100
3.600
121.000
Feb 17
6.300
4.600
3.000
0
200
16.500
12.900
2.200
2.500
300
14.800
13.900
9.600
3.100
1.900
1.300
93.200
Mrz 17
5.900
5.800
2.900
0
500
20.500
12.700
3.700
1.700
1.100
12.200
9.600
9.300
2.400
3.600
2.000
93.700
Apr17
6.400
5.800
2.800
0
200
10.100
7.400
2.200
2.800
300
10.500
12.000
7.400
2.700
800
1.500
72.700
Mai17
13.300
8.300
6.500
0
100
26.100
21.900
4.700
3.700
500
19.300
19.800
13.600
3.800
4.600
2.500
148.800
Jun 17
14.400
8.900
3.600
0
500
28.300
20.200
3.800
1.200
1.000
10.900
6.000
12.600
3.900
7.300
4.900
127.500
Jul 17
14.000
13.000
9.500
0
1.200
34.200
30.600
11.100
14.500
900
26.300
28.600
12.400
9.000
6.000
4.600
216.000
Aug17
12.400
10.900
12.700
0
12.900
25.100
22.500
6.600
9.100
1.100
26.300
18.100
7.000
7.400
5.900
4.300
182.300
Sep17
6.400
6.200
3.300
0
10.800
14.100
9.900
7.200
600
200
17.000
13.000
8.600
1.000
3.000
1.600
102.800
Okt17
20.200
15.600
5.700
0
22.900
16.800
18.900
10.200
2.100
1.200
23.500
20.600
8.600
1.400
6.900
3.700
178.200
Nov17
8.700
1.700
2.300
0
9.000
25.700
20.600
6.100
700
400
10.800
7.900
5.600
400
5.700
2.700
108.300
Dez17
11.600
11.900
4.400
4.500
13.500
20.300
22.500
15.200
6.300
800
17.200
18.700
9.400
3.700
6.100
6.300
172.500
Jan 18
8.700
10.800
5.300
5.800
13.800
17.800
19.300
10.100
9.000
1.800
19.300
26.400
5.400
7.800
4.500
6.500
172.400
Feb 18
8.700
11.400
4.800
11.400
15.300
17.800
20.200
17.800
9.000
2.100
25.500
30.200
8.700
8.600
5.400
7.700
204.500
Mrz 18
11.600
12.800
5.000
10.900
12.600
15.700
19.400
22.400
15.000
2.000
20.200
26.100
7.800
9.600
4.700
7.600
203.400
Apr18
9.000
10.800
4.200
4.300
15.000
13.200
19.200
9.400
8.600
1.800
24.600
27.900
6.700
10.000
3.500
8.600
176.800
Mai18
7.800
11.300
4.300
4.300
16.400
15.800
20.700
10.500
10.000
2.200
22.200
29.300
5.100
8.900
5.300
8.500
182.500
Jun 18
12.300
11.200
3.100
8.300
9.500
20.400
23.600
13.800
7.800
1.400
16.200
21.500
4.500
10.100
7.400
6.900
178.300
Jul 18
7.400
4.000
2.600
2.700
6.600
17.100
20.500
7.800
7.800
1.300
14.600
22.300
5.200
7.200
4.800
5.000
137.000
Aug18
8.000
6.200
2.900
3.400
13.100
13.300
16.000
12.900
6.200
1.100
16.100
18.100
5.200
8.800
4.700
5.800
141.600
Sep18
7.000
5.300
2.600
5.900
9.200
11.000
11.400
14.300
4.000
800
13.700
15.400
7.100
7.500
3.000
4.800
123.000
Okt18
4.800
4.600
2.500
10.600
6.800
13.900
14.300
14.300
4.200
700
15.300
14.800
6.800
6.100
3.900
3.700
127.300
Nov18
6.400
5.900
2.100
4.700
4.700
15.000
15.500
14.300
3.800
900
19.500
10.900
6.800
6.100
3.400
3.800
123.900
Frage 8:
Welches waren die wesentlichen Gründe für die Ausfälle bei der S-Bahn? Frage 9:
Sind die Anteile der jeweiligen Ausfallgründe an den Ausfällen der S-Bahn
quantifizierbar? Wenn ja: welchen Anteil an den Ausfällen
hatten jeweils Personalprobleme und Fahrzeugstörungen??
Antwort zu 8 und 9:
Die Ursachen für Störungen im S-Bahn-Betrieb sind in drei Kategorien
zu untergliedern: Mehr als die Hälfte aller
Störungen werden durch
das Eisenbahnverkehrsunternehmen
S-Bahn Berlin GmbH selbst verursacht. Hierzu gehören vor allem Fahrzeugstörungen
oder eine unzureichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen oder Personal (Triebfahrzeugführer- innen und -führer). Unbesetzte
Schichten infolge fehlender
oder ihren Dienst verspätet antretender Personale, die nicht
rechtzeitig kompensiert werden konnten, verursachen allein rund ein Viertel
aller Zugausfälle. Gut ein weiteres
Fünftel ist auf Fahrzeugstörungen zurückzuführen.
Die zweite Kategorie (mit rund 15 Prozent
der Zugausfälle) bilden
Störungen an der Infra- struktur, die fast ausschließlich durch die
DB Netz AG und nur zu
einem sehr geringen Anteil durch die Unternehmen DB Energie
GmbH und DB Station
& Service AG zu verant- worten sind. Der
überwiegende Teil hiervon
entfällt mit rund zehn
Prozent aller Zugaus- fälle auf Störungen der Leit- und Sicherungstechnik, also
beispielsweise Signal- oder Stell- werksstörungen.
Externen Ursachen als dritter Kategorie ist das übrige Fünftel der Zugausfälle zuzuordnen. Diese umfasst Polizei-
und Notarzteinsätze in Zügen
oder im Bahnsteig- bzw. Gleisbereich (beispielsweise infolge unbefugten Betretens von Bahnanlagen) ebenso wie die Folgen extremer Witterung.
Alle hier benannten Angaben zu den Anteilen der einzelnen
Störungsarten beziehen
sich auf die ersten acht Monate des Jahres 2018. Sekundäre Störungsursachen
(insbesondere Übertragung von Verspätungen auf nachfolgende Fahrten am Wendebahnhof) blieben hierbei außer Betracht, so dass nur
die primären Ursachen einbezogen werden.
Berlin, den 27.12.2018 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Berlin – Schnee? Ja bitte! „Es wäre schön, wenn es in diesem Winter schneien würde“, sagt Henry #Widera, der bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) den Vorstandsstab #Digitalisierung leitet. Denn dann könnte eines der wichtigsten Projekte, die der Ingenieur betreut, die nächste Stufe erklimmen.
Kommen die selbstfahrenden #Busse, die bei der #Charité unterwegs sind, mit Schnee klar? Bislang fahren sie pannen- und unfallfrei. „Doch wir hatten noch nicht die Möglichkeit herauszufinden, wie die Technik, insbesondere die #Sensorik, auf verschneiten Straßen funktioniert“, so Widera. Die #autonomen#Shuttles müssen noch lernen, und anders als geplant wird auch 2019 Personal an Bord sein. Der #vollautomatische Betrieb wird …
«Die #BVG wird cool», so überschreibt Martell Beck, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) in der Dezemberausgabe der hauseigenen Mitarbeiterzeitschrift «Profil», was für die neunte Dekade der Geschichte des Landesunternehmens aus seiner Sicht prägend war.
Am 1. Januar werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) seit genau 90 Jahren #U-Bahn, #Straßenbahn und #Bus in der Hauptstadt betreiben. Es war ein grandioser Triumph des damaligen sozialdemokratischen Berliner Verkehrsdezernenten Ernst #Reuter, der nach dem Zweiten Weltkrieg Oberbürgermeister werden sollte. «#Mobilität für alle», lautete sein Motto.
In vier Tagen beginnt das neue Jahr. Für die #BVG ist der 1. Januar 2019 ein ganz besonderes Datum. Vor genau 90 Jahren rollten die ersten Busse und Bahnen unter diesem Namen durch die Metropole Berlin. Die #Gründung der damaligen Berliner #Verkehrs-Aktiengesellschaft, die am 1. Januar 1929 den Betrieb aufnahm, geht auf Ernst #Reuter zurück. Als Stadtrat für Verkehr des Berliner Magistrats führte er die drei großen Verkehrsunternehmen der Stadt, die Berliner #Straßenbahn-Betriebs-Gesellschaft, die #Hochbahngesellschaft und die Allgemeine Berliner #Omnibus AG, zusammen. Reuters visionäre Idee lautete: Verkehr für alle und aus einer Hand.
Dieser Mission fühlt sich die BVG bis heute verpflichtet. Mit mehr als 14.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit ihren zehn U-Bahnlinien, 22 Straßenbahn- und mehr als 150 Buslinien sowie sechs Fährverbindungen bringt Deutschlands mit Abstand größtes Nahverkehrsunternehmen jährlich mehr als eine Milliarde Fahrgäste sicher und zuverlässig an ihr Ziel. Und nach 90 Jahren einer wechselvollen Geschichte von der Gründung als sozialldemokratischer Vorzeigebetrieb über die Nazi-Diktatur, den Krieg, die deutsche Teilung und Wiedervereinigung bis zu den Herausforderungen einer erneut boomenden Metropole, sind die gelben Busse und Bahnen längst ebenso ein Wahrzeichen Berlins wie Brandenburger Tor und Fernsehturm.
90 Bäume für Berlin
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Ernst Reuters Vision für die BVG war es, Mobilität für alle aus einer Hand anzubieten. Und das bleibt unser Anspruch für die Zukunft – mit Smartphone sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir schon bald eine App haben werden, die Bus und Bahn mit den vielen anderen Mobilitätsformen, wie das Fahrrad, das Carsharing mit E-Autos, den E-Roller, das Taxi und den Rufbus miteinander vereint. Der klassische Hochleistungsnahverkehr mit großen Bussen und Bahnen wird dabei das Rückgrat unserer Stadt bleiben. Dank der Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln wird das Mobilitätsangebot in Zukunft aber so vielfältig und einfach sein, dass das eigene Auto zur Ausnahme wird und Berlin statt Parkplätzen Parks und Spielplätze anlegen kann. Und dafür, dass unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter wird, wollen wir im Jubiläumsjahr einen besonderen Beitrag leisten.“ Die BVG verzichtet daher bewusst auf große Feierlichkeiten und schenkt der Stadt stattdessen 90 Bäume. Die Standorte werden natürlich im Rahmen des Baumspendenprogramms des Senats eng mit den Fachleuten der zuständigen Verwaltung abgestimmt. Im kommenden Frühjahr sollen die ersten Bäume gepflanzt werden.
„Wir stehen für Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Mobilität“, sagt Dr. Sigrid Nikutta. „Diese 90 Bäume sind ein Symbol dafür und für unsere Verwurzelung in unserer Stadt. Wie mit unseren Bussen und Bahnen leisten wir mit den Neupflanzungen aber auch einen Beitrag dazu, dass die Berliner Luft noch besser wird.“
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Große Gelber, U-Bahn und Tram prägen Berlins Stadtbild. In guten wie in schlechten Zeiten, in Krieg und Frieden, in Teilung und Vereinigung – die BVG ist seit 90 Jahren mit dabei. Sie bewegt die Berlinerinnen, Berliner und unsere Gäste. Dafür danken wir Generationen von Mitarbeitenden, die bis heute dafür rund um die Uhr arbeiten. Eine Metropole lebt aus den Impulsen der Vergangenheit: Ernst Reuter hatte den Innovationsgeist, die BVG zu gründen. Sie wird mit neuen Ideen und Technologien auch das 21. Jahrhundert meistern. Wir Berlinerinnen und Berliner werden mit unserer BVG auch in Zukunft gut fahren – durch dick und dünn. Herzlichen Glückwunsch, BVG!“
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die BVG ist eine gesamtdeutsche Erfolgsgeschichte. Seit 90 Jahren macht sie Menschen mobil. Auch in Zukunft bleibt sie Innovationstreiber – mit vielfältigen und vernetzten Verkehrsangeboten für alle. Wer öffentliche Verkehrsmittel etwa mit Carsharing, geliehenen E-Rollern oder Fahrrädern verbinden kann, der lässt das Auto öfter stehen.“
Ramona Pop: Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Aufsichtsratsvorsitzende der BVG:„In 90 Jahren hat die BVG Generationen von BerlinerInnen befördert, zur Arbeit, zu Freunden, zum Konzert oder TouristInnen ins Hotel. Die BVG hat alle Höhen und Tiefen der geteilten Stadt erlebt, die harte Konsolidierungszeit hat auch bei der BVG Spuren hinterlassen, die wir heute leider spüren. Damit die Berlinerinnen und Berliner auch in den nächsten 90 Jahren verlässlich und klimafreundlich von A nach B kommen, stehen die Zeichen wieder auf Wachstum: Wir investieren in Fahrzeugbeschaffung, Elektromobilität und Bahnhofsmodernisierung. Mein besonderer Dank gilt all den 14.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BVG, die Berlin rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche am Laufen halten.“
Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die BVG stand schon für eine Mobilitätswende, als es das Wort noch gar nicht gab. Sie ist auch jetzt der unverzichtbare Grundpfeiler für eine lebenswerte Stadt, in der alle sicher, schnell und komfortabel von A nach B kommen sollen. Wir wollen und wir werden mit der BVG in die Zukunft fahren.“
Ingo Wortmann, Präsident des VDV: „Die BVG bietet attraktive und zukunftsfähige Mobilität, welches nicht zuletzt durch die kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen dokumentiert wird.“
Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Die BVG ist Kult, ist schon jetzt ein Mythos und steht wie kaum eine andere Marke für Berlin. Ich gratuliere der BVG ganz herzlich und danke vor allem auch den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Was wäre das #VBBLand ohne die BVG? Nicht auszudenken! Künftig wollen und müssen wir noch viel mehr BVG-Fahrzeuge sehen. Der Zuwachs der Fahrgastzahlen erfordert es ganz einfach. Außerdem: #weilwirsielieben.“
Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Als fünf Jahre ältere „Schwester“ gratuliert die S-Bahn herzlich zum 90. Geburtstag. Zusammen halten wir Berlin mobil. Für die Zukunft wünschen wir viele Investitionen in den Ausbau von Strecken und neue Fahrzeuge, denn die Aufgaben wachsen für den ganzen öffentlichen Verkehr! Danke für die gute Zusammenarbeit.“
Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn: „Berlin ohne BVG wäre nicht Berlin – sie ist ein Wahrzeichen fast wie der Berliner Bär. Ich wünsche den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen für das Beschreiten immer neuer Wege weiterhin diesen feinen Mix aus Biss und Leichtigkeit. Dit is‘ Berlin.“
Erst kommt ewig kein Bus, dann drei auf einmal – viele BVG-Kunden kennen das. Für Fahrgäste wird es in den Bussen immer enger, auch die Fahrer haben es im Berliner Verkehr deutlich schwerer. Können nur noch Straßenbahnen und Abschleppunternehmen helfen?
Für #Fahrgäste wird es in Berlins #Stadtbussen immer #enger. Im Schnitt meldet eine Fahrerin oder ein Fahrer mehr als 300 Mal am Tag, dass der #Bus komplett #voll ist und niemand mehr hinein passt.
Im Jahr 2018 erhielt die Leitstelle bis heute schon rund 110.000 sogenannte #100-Prozent-Meldungen – und damit so viele wie im gesamten Jahr 2017, dem bisherigen Rekordjahr.
Uwe #Kutscher redete nicht um den heißen Brei herum. „Auf die U-Bahn-Fahrgäste kommen schwierige Phasen zu“, sagte der #Bauchef der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) am Dienstag. „Aber es nützt nichts, unangenehme Dinge vor sich her zu schieben.“
Er stellte die großen #Bauprojekte für 2018 sowie die nächsten Jahre vor und machte unmissverständlich klar: Um das größte deutsche #U-Bahn-Netz in Schuss halten zu können, ist die vorübergehende #Sperrung einzelner Teilstücke unvermeidbar. Bis zu 20 Monate lang müssen Fahrgäste auf andere Bahnen oder Busse umsteigen. „Von 2019 bis 2022 steckt die BVG rund 800 Millionen Euro ins U-Bahn-Netz“, sagte der Bauchef. Das geht nicht ohne #Beeinträchtigungen ab. „Wir bitten um Verständnis.“ Ob die Kundschaft das aufbringen wird?
Sperrung in der City West
Das erste Projekt des neuen Jahres hatte die BVG bereits im Internet angekündigt, am Dienstag schlug es weiterhin hohe Wellen. „Chaos“ wurde befürchtet, und manch einer fragte, warum die Folgen so gravierend sind. „Dieses Projekt schieben wir seit anderthalb Jahren vor uns her“, sagte Kutscher. „Wir müssen jetzt …
Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) sollen wieder einen #Vorstand bekommen, der sich ausschließlich um den #Fahrbetrieb bei Bussen und Bahnen kümmert. Eine entsprechende Entscheidung hat jetzt der Aufsichtsrat der landeseigenen Verkehrsbetriebe getroffen, bestätigte Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Mittwoch der Berliner Morgenpost. Bislang wird diese wichtige Führungsaufgabe von BVG-Chefin Sigrid #Nikutta mit übernommen.
Das Aufsichtsgremium, deren Vorsitzende Pop ist, reagiert damit auf die vielen Probleme im aktuellen Angebot der BVG. Vor allem bei der #U-Bahn, die mit täglich rund 1,5 Millionen Fahrgästen die meisten Nahverkehrsnutzer in der Stadt befördert, läuft es schon seit Monaten nicht rund. Ausfälle und Verspätungen sind an der Tagesordnung. Der U-Bahn mangelt es vor allem an einsatzfähigen Zügen, an Fahrpersonal und Werkstatt-Kapazitäten, um die überalterte Flotte am Leben zu erhalten. Doch auch bei #Bus und #Tram gibt es viele …
Pünktlich zum #Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, 9. Dezember 2018, erscheinen die wichtigsten Produkte für die #BVG-Fahrgastinformation in aktualisierter Auflage. Größter Hingucker ist dabei der brandneue #BVG-Atlas. Nach einer gründlichen Überarbeitung ist er nun im praktischen, quadratischen Format zu haben, bleibt aber weiter handtaschen- und rucksacktauglich. Vor allem der Kartenteil wurde deutlich verbessert. Ganz Berlin ist nun im Maßstab 1:20.000 abgebildet, die Innenstadt sogar im Maßstab 1:10.000. Natürlich finden sich im Atlas wie gewohnt nicht nur alle Linien der BVG sondern auch der S-Bahn Berlin sowie des Eisenbahn-Regionalverkehrs. Der BVG-Atlas 2019 ist ab Montag in allen BVG-Kundenzentren erhältlich. Bei allen Neuerungen bleibt der Preis von 12,90 Euro stabil.
Wo fahren sie denn? #Netzpläne für U-Bahn und Straßenbahn helfen schon lange bei der Beantwortung dieser Frage. Für das mehr als 150 Linien umfassende Busnetz gab es kein vergleichbares Infoprodukt. Bis jetzt! Die Experten der BVG-Abteilung Fahrgastinformation haben die Herausforderung angenommen, das dichte Netz grafisch darzustellen und in lesbare Form zu bringen. Erstmals gibt es deshalb nun einen #Buslinien-Netzplan für den Berliner Innenstadtbereich. Ab Sonntag ist er als Faltblatt und online unter bvg.de sowie in der BVG-App FahrInfo Plus zum Download kostenfrei verfügbar.
Außerdem wird ab Januar 2019 an ausgewählten Knotenpunkten ein Ausschnitt des Busnetzes an den Haltestellen zu finden sein. Überholt und aktualisiert erschienen auch die Printprodukte „Berlin. Entdecken 2019“, „Berlin. Liniennetze 2019“, „Berlin. Barrierefrei 2019“ und „Berlin. Gesamtnetz 2019“ sowie der Wandstadtplan. Ab dem 9. Dezember 2018 sind auch diese neuen Infoprodukte in den BVG-Verkaufsstellen erhältlich.
Darf’s ein bisschen mehr sein?
Wie üblich haben die Planer aber auch Verbesserungen im Linienangebot vorbereitet. Auf insgesamt 14 Straßenbahn- und Buslinien kommen die gelben Fahrzeuge ab Sonntag häufiger, fahren morgens früher oder abends länger. Außerdem gibt es Änderungen bei den Abfahrtszeiten auf den Linien M19, M29, 104, 156 und 283 sowie einige Haltestellenumbenennungen.
Berlins #unpünktlichster #BVG-Bus: ein #Staakener! Es geht um die unpünktlichste #BVG-Buslinie, die tagsüber durch die Stadt kurvt. Routiniers von der zugestauten Heerstraße rufen jetzt tapfer: „Bestimmt der X49!“ Und die liegen richtig. Das geht aus der neuen BVG-Jahresstatistik hervor. Der, hust!, Schnellbus raus nach Staaken ist tagsüber mit nur 74 % Pünktlichkeit die schlimmste BVG-Linie in ganz Berlin. Kein Wunder, bei dem täglichen 3-km-Stau zwischen Stößenseebrücke und Wilhelmstraße, oder? Und der Clou: Der #X49 hat sogar souverän Platz 1 verteidigt.
Berlins #pünktlichster BVG-Bus: ein Gatower! Und weil die BVG uns so gern hat („Weil wir Spandau lieben“), liegt das andere Extrem ebenfalls bei uns im Bezirk – der pünktlichste Bus in ganz Berlin. Routiniers aus dem Habichtswald erahnen es: „Bestimmt der #334 er!“ Bingo. Dieser schnuckelige #Mini-Bus von Gatow rollt über die Felder, durch den Wald und kurvt in die versteckte Künstlersiedlung hinterm Flugplatz Gatow. Pünktlichkeit: 99 %. Nur: Wie kann dieser BVG-Bus eigentlich auch nur 1 % unpünktlich sein, wenn er doch gar keinen #Fahrplan hat? Der 334er ist ein #Rufbus. Die Busfahrer dösen in ihrem Mini-Gefährt an der Badewiese in Alt-Gatow. Fahrgäste müssen in der BVG-Zentrale in Friedrichshain anrufen, der weckt den Fahrer über Funk in Gatow („Ich sitze hier manchmal stundenlang ohne Fahrgäste“) – und rollt dann los in den Wald, um den einsamen Fahrgast einzusammeln. Ohne Übertreibung: ein abgefahrener Ausflug!