Das schier Unglaubliche ist seit dem 22. April vollbracht: Die Bauleute der Arge #Südkreuz haben einen #Brückenkoloss aus sage und schreibe 4000 Tonnen Beton – dagegen verblassen selbst die größten Dinosaurier als Leichtgewichte – um 42 Meter verschoben und sie in den #Bahndamm der S-Bahn-Linie S 2 zwischen den Bahnhöfen #Attilastraße und #Priesterweg eingefügt.
Die gute Nachricht: Die #BVG#verzichtet in diesem Jahr auf die im Herbst geplante zweiwöchige #Vollsperrung der U-Bahn-Linie #U1 zwischen #Breitenbachplatz und #Krumme Lanke. Die schlechte: Im nächsten Jahr wird die Strecke dafür mehrere Monate dicht gemacht. Fahrgäste müssen dann auf Busse ausweichen. Derzeit ist die U 1 zwischen #Möckernbrücke und #Prinzenstraße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.
Beschäftigungssicherung hat für die S-Bahn Berlin GmbH Priorität
Arbeitsdirektor Hinz: „Wir sind bis an die Grenze des wirtschaftlich Machbaren gegangen.“
Die heute Vormittag fortgesetzten Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband Agv MoVe für die S-Bahn Berlin GmbH über einen neuen Tarifvertrag für die knapp 4000 Beschäftigten des Unternehmens sind gescheitert.
In Wissen um die soziale Verantwortung hat die Arbeitgeberseite ein Angebot vorgelegt, das die Sicherung der Arbeitsplätze auch in der Zukunft gewährleistet. Das Angebot umfasst bei zwölfmonatiger Laufzeit im Wesentlichen eine Einmalzahlung von 550 Euro. Im Gegenzug wird die wöchentliche Arbeitszeit bei prozentualer Angleichung der Bezüge von 38 auf 36 Stunden reduziert, um die Beschäftigungssicherung zu bewirken.
„Angesichts der schwierigen Lage sind wir bis an die Grenze des Machbaren gegangen“, erklärte S-Bahn-Arbeitsdirektor Heinrich Hinz im unmittelbarem Anschluss an die Gespräche mit der Arbeitnehmerseite. Die hat das Angebot als unzureichend bezeichnet und Nachbesserungen im Bereich des Entgelts sowie verschiedener Arbeitszeitregelungen gefordert. Diese Forderungen konnte die Arbeitgeberseite mit Rücksicht auf die damit verbundenen wirtschaftlichen Belastungen des Unternehmens und die Gefährdung von Arbeitsplätzen nicht entsprechen. Die Arbeitgeberseite musste deshalb die Verhandlungen für gescheitert erklären und wird die Schlichtung anrufen.
Den Tarifverhandlungen vorausgegangen waren am Mittwochmorgen Arbeitsniederlegungen einiger S-Bahn-Mitarbeiter, die zu erheblichen Behinderungen im Frühberufsverkehr geführt hatten. Nach dem Scheitern der Verhandlungen sind nunmehr für den heutigen Nachmittag und Abend weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht auszuschließen. Die Fahrgäste der Berliner S-Bahn sollten sich vorsorglich darauf einstellen.
Bis zur Fußball-WM 2006 soll sie rollen, die #Straßenbahn von Prenzlauer Berg bis zum #Lehrter Bahnhof. Gestern haben #Bauarbeiter begonnen, die Bäume auf der #Bernauer Straße zu fällen. Bis zum Monatsende werden rund 130 alte Bäume abgesägt. In zwei Jahren sollen, wenn die Straßenbahn fährt, neue Bäume entlang der Straße gepflanzt werden. Die Straßenbahn- Linie #20, die jetzt in einer großen Schleife an der #Eberswalder Straße endet, wird über die #Bernauer Straße und die #Invalidenstraße bis zum Lehrter Bahnhof verlängert. Rund 30 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen ihr Angebot zum #Fahrplanwechsel am 12. Dezember #grundlegend#umgestalten. Kern des Verkehrskonzeptes „BVG #2005 plus“, das Vorstandschef Andreas Graf von Arnim gestern vorstellte, sind 40 bis 50 neue so genannte #Metro-Bus- und -Tramlinien. Sie werden in Ergänzung zum #Schnellbahnnetz mindestens 20 Stunden am Tag wichtige, #gradlinige#Verkehrsachsen in kurzem #Zeitabstand bedienen. Die dann noch 120 #Ergänzungs-Buslinien zur Erschließung der #Quartiere werden dafür ausgedünnt und überwiegend nur noch im #20-Minuten-Abstand verkehren. Erhalten bleiben etwa fünf klassische #Tramlinien und rund zehn der gegenwärtig zwölf #Expressbusse.
Nach 14 Monaten Grunderneuerung der S-Bahn-Strecke zwischen Charlottenburg und Zoolo-gischer Garten fährt am frühen Montagmorgen erstmals wieder ein S-Bahn-Zug auf dem 1,6 Kilometer langen Teilstück der Stadtbahn. Der erste Zug der Linie S7 startet um 4.08 Uhr in Charlottenburg, hält um 4.10 Uhr in Savignyplatz und erreicht um 4.12 Uhr den Bahnhof Zoo.
Die Linien S5/S75 fahren wieder durchgehend bis Spandau; die Linie S7 fährt alle 10 Minuten zwischen Ahrensfelde und Wannsee. Die Linie S9 fährt bis Zoologischer Garten. Damit sind täglich 665 Züge auf der wichtigen Ost-West-Verbindung unterwegs.
Wenn sich nach den Anfangstagen die derzeit schwierige betriebliche Situation zuverlässig einge-spielt hat, wird ab Donnerstag das Fahrtenangebot weiter verdichtet: Die Linie S9 wird über Zoologischer Garten hinaus nach Grunewald verlängert. Im Berufsverkehr fahren Verstärker-züge der Linie S5 über Warschauer Straße hinaus nach Westkreuz. Ab diesem Zeitpunkt sind täglich 827 Züge auf der Stadtbahn unterwegs. Durchschnittlich kommt alle drei bis vier Minuten ein Zug.
Informationen zum neuen Fahrplanangebot gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33 und in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kunden-zeitung „punkt3“. Am Donnerstag erscheint zusätzlich das kostenlose S-Bahn-Fahrplanheft für die Jackentasche, das in allen Kundenzentren erhältlich ist.
Ab sofort können Kunden kostenlos die Fahrplan-Software „VBB-fahrinfo“ mit sämtlichen Fahrplan- und Tarifinformationen für Windows-Computer von der Internetseite des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) herunterladen. Somit haben jetzt noch mehr Kunden die Möglichkeit, bequem Fahrplan- und Tarifauskünfte auch ohne Internetverbindung zu recherchieren und auszudrucken.
Auch für Handheld-Computer mit CE-/Pocket-Betriebssystem ist die Software zum download erhältlich.
Schritt-für-Schritt werden Sie über die Installation der „VBB-fahrinfo“-Software informiert. Da die Fahrpläne sich verändern, beispielsweise aufgrund von Bauarbeiten, stellt die BVG den Softwarenutzern jeden Freitag Nachmittag im Internet die aktuellen Fahrplaninformationen für Berlin und Brandenburg in Form eines Updates zur Verfügung. Ein Newsletter informiert Sie auf Wunsch darüber.
Natürlich erhalten unsere Kunden weiterhin aktuelle Fahrpläne und Tarife vom BVG Call Center unter 030-19 44 9 und im Internet.
Die westliche #Stadtbahn geht wieder ans #S-Bahnnetz. Am Montag, dem 19. April, um 4 Uhr ist der lang ersehnte Moment nach knapp 60 Wochen Bauzeit da: Zwischen den Bahnhöfen #Zoologischer Garten und #Charlottenburg über #Savignyplatz fahren die S-Bahnen trotz weitergehender #Bauarbeiten wieder, so dass der #Schienenersatzverkehr entfällt.
Besonders günstig an die Ostsee: Das Ostseeticket, das für die Zeit vom 24. April bis 31. Oktober von der Deutschen Bahn ausgegeben wird, ist in diesem Jahr auch an den Verkaufsstellen der #S-Bahn Berlin (allerdings nicht an den S-Bahn-Automaten) erhältlich und kann ab sofort erworben werden.
Bis voraussichtlich Februar/März 2005 werden der neue nördliche #S-Bahnsteig im Bahnhof #Charlottenburg fertiggestellt und der nördliche Stadtbahn-Bahnsteig #Westkreuz saniert sein, so dass der #S-Bahn-Verkehr von der südlichen auf die nördliche Achse verlagert wird.