S-Bahn: Im August wird die Berliner S-Bahn 80 Jahre jung

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Neuer Verkehrsvertrag sichert attraktives Angebot für die Region

„Der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr ist eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen werden“, erklärt der Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH, Günter Ruppert, mit Blick auf das bevorstehende 80-jährige Jubiläum des traditionsreichen Verkehrsmittels. „Die Berliner S-Bahn ist ein unverzichtbares Verkehrsmittel und Wahrzeichen der Region Berlin/ Brandenburg, das sich mit einer umfangreichen Modernisierung von Infrastruktur und Fahrzeugen bestens auf die Aufgaben der Zukunft vorbereitet hat“, gibt sich der S-Bahn-Chef zuversichtlich.

S-Bahn Berlin GmbH – Kompetenz in der Region

Täglich über 1,2 Mio. Fahrgäste schätzen besonders die Pünktlichkeit, Sauberkeit und die Taktdichte der rot-gelben Züge. In halbjährlichen unabhängigen Kundenzufriedenheits-befragungen erhält die S-Bahn Berlin GmbH deutschlandweit Bestnoten. Umso wichtiger ist es, dass der zwischen dem Unternehmen und dem Berliner Senat bereits im März 2004 ausgehandelte neue Verkehrsvertrag nach dem zustimmenden Senatsbeschluss vom 3. August umgehend unterzeichnet wird Der neue Verkehrsvertrag gibt dem Unternehmen Planungsperspektiven und sichert das Angebot bis zum Jahr 2017.

Vom Verkehrsunternehmen zum Mobilitätsdienstleister

Trotz schwieriger politischer, gesellschaftlicher und finanzieller Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahrzehnten ist es den Mitarbeitern der Berliner S-Bahn stets gelungen, zur Mobilität der Menschen in Stadt und Umland beizutragen. Dies allein reicht im 21. Jahrhundert nicht mehr aus. Die Ansprüche an Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Komfort sind gestiegen. Der Dienstleistungsgedanke stellt erhöhte Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich unter dem hohen Rationalisierungsdruck auf neue Berufsbilder einstellen müssen. Mit der Einführung der Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer ist die betrieblich geprägte Tätigkeit der Aufsicht nicht mehr erforderlich. Stattdessen werden an 23 zentralen Bahnhöfen im S-Bahn-Netz Mitarbeiter eingesetzt, die dem Fahrgast als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und zudem im Störungsfall organisatorische Aufgaben übernehmen.

„Die Zahl der S-Bahn-Mitarbeiter wird sich mittelfristig sozialverträglich von derzeit knapp 3.900 auf rund 3.100 reduzieren“, erklärt S-Bahn-Chef Ruppert. „Gute Dienstleistung hängt nicht von der Zahl der Beschäftigten ab, sondern von durchdachten und effizienten Konzepten. Natürlich wür-den wir gerne auf allen Bahnsteigen Personal haben, aber der Wettbewerbsdruck zwingt uns zu bundesweit üblichen Standards überzugehen. Nicht alles was wir uns wünschen ist machbar“, so Ruppert.

Verantwortung für die Jugend – Engagement für Ausbildungsplätze

Unverändert bleibt das Engagement des Unternehmens bei der Ausbildung junger Menschen. Kürzlich feierte die Ausbildungswerkstatt Schöneweide ihr 70-jähriges Bestehen. Seit 1934 bekamen 17.200 Mädchen und Jungen dort das Rüstzeug für ihre berufliche Karriere bei der Eisenbahn. Derzeit werden 205 Azubis der S-Bahn Berlin GmbH, der Deutschen Bahn und für Dritte in den Räumen der Hauptwerkstatt Schöneweide auf den „Ernst des Lebens“ vorbereitet. Im neuen Ausbildungsjahr ab 1. September werden 29 Bewerber eingestellt. 5 Jugendliche konnten im Rahmen des Ausbildungspaktes mit der Bundesregierung zusätzlich berücksichtigt werden. Die S-Bahn Berlin Berlin GmbH gehört zu den größten Berliner Ausbildungsbetrieben.

Die Hausaufgaben sind gemacht

Das Sanierungsprogramm der Berliner S-Bahn wird bis zum Jahr 2010 weitgehend abgeschlossen sein. Die Grunderneuerung des Bahnhofs Ostkreuz soll bis 2012 realisiert sein.

82,7 Kilometer Strecken wurden seit dem Fall der Mauer wieder aufgebaut und mehr als 118 Kilometer Gleise grunderneuert. Wichtige Knotenbahnhöfe mit überregionaler Bedeutung auch für den Regional- und Fernverkehr sind im Bau. Zahlreiche S-Bahn-Stationen konnten unter denk-malpflegerischen Gesichtspunkten instandgesetzt werden und entsprechend den Anforderungen zu modernen Dienstleistungszentren erweitert werden. Neben Einkaufsmöglichkeiten stehen an 85 Bahnhöfen Kundenzentren und Fahrkartenausgaben zur persönlichen Betreuung und Bera-tung der Fahrgäste zur Verfügung.

Behindertengerechte Ausstattung Berliner Bahnhöfe vorbildlich

Die Erreichbarkeit der S-Bahnhöfe für mobilitätsbehinderte Menschen ist erheblich verbessert worden. Aktuell sind von den 164 Berliner- und Brandenburger Bahnhöfen 121 (73,8%) behindertengerecht ausgestattet. 83 Bahnhöfe verfügen über ein Blindenleitsystem. „Mittelfristig soll, abhängig von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln, an allen S-Bahn-Stationen eine Zu- und Abgangsmöglichkeit für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste geschaffen werden“, erklärt Wolfgang Borsch, Leiter Regionalbereich Ost, DB Station & Service. Im bundesdeutschen Vergleich nehmen die Berliner Bahnhöfe bei der behindertengerechten Ausstattung einen Spitzenplatz ein.

S-Bahn nach Teltow Stadt macht Streckennetz komplett

Mit der Inbetriebnahme der S-Bahn-Verlängerung von Lichterfelde Süd nach Teltow Stadt im Februar nächsten Jahres wird der vorerst letzte S-Bahnlückenschluss vollzogen. Optionen für Ergänzungen bestehen weiterhin für Falkensee, Velten und Rangsdorf. Außerdem sieht der Stadt-entwicklungsplan (STEP) des Berliner Senats einen S-Bahnverkehr auf dem Eisenbahn-Außenring zwischen Grünauer und Karower Kreuz vor. Die Realisierung setzt jedoch eine Bestellung und Finanzierung durch den Aufgabenträger voraus.

Die S-Bahn Berlin GmbH orientiert sich auch künftig durch verbesserte Angebotsgestaltung und erhöhte Beförderungsqualität auf die Gewinnung von Neukunden. Laut Kundenzufriedenheits-befragungen ist schon heute die Schnelligkeit ein wesentliches Kriterium für die Wahl der S-Bahn als Beförderungsmittel. Fahrzeiten von 32 Minuten für die Strecke von Hennigsdorf zur Friedrichstraße, 27 Minuten von Hoppegarten zum Ostbahnhof und 22 Minuten von Lichtenrade zum Potsdamer Platz sind im Individualverkehr kaum zu erreichen. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit bei der Berliner S-Bahn (inkl. aller Bahnhofshalte) beträgt ca. 38 km/h.

Kürzere Fahrzeiten durch Erhöhung der Reisegeschwindigkeit

Die Fertigstellung der Bauvorhaben, der ausschließliche Einsatz von Neubaufahrzeugen und die Einführung der Zugabfertigung durch den S-Bahn-Fahrer erlauben es schrittweise, die Reisegeschwindigkeit auf über 40 km/h zu erhöhen und die Fahrpläne sukzessive zu straffen. Der Vorteil: Fahrgäste kommen schneller an ihr Ziel; das Verkehrsunternehmen spart Kosten, weil bei gleichem Leistungsangebot weniger Züge erforderlich sind.

Erneuerung des Fahrzeugparks steht vor dem Abschluss

Mit der Auslieferung des 1000. neuen S-Bahn-Wagens der Baureihe 481 im September diesen Jahres steht den Fahrgästen ein komplett erneuerter Fahrzeugpark zur Verfügung. Innerhalb nur eines Jahrzehnts sank das Durchschnittsalter der Züge von 43 Jahre auf 6 Jahre. Die Fahrgäste erlebten einen Komfortsprung von der Holzklasse zu bequemen Polstersitzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller Bombardier wurde ein qualitativ hochwertiger Fahrzeugtyp entwickelt, der sich durch eine durchschnittlich 92-prozentige Verfügbarkeit auszeichnet. Während Altbauzüge durchschnittlich alle 300.000 Kilometer zur Revision in die Hauptwerkstatt mussten, ist dies bei den Fahrzeugen der Baureihe 481 nur alle 1,2 Millionen Kilometer erforderlich. Die Züge der Berliner S-Bahn präsentieren sich traditionell in einer rot-gelben Lackierung.

Als ein beliebter Zusatznutzen hat sich die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern in den Zügen entwickelt. Mit entsprechend gestalteten Mehrzweckabteilen hat sich die S-Bahn Berlin GmbH auf den Trend zur gesundheitsbewussten Kombination von Rad- und S-Bahn-Fahren eingestellt. Im Jahr 2003 wurden 18 Millionen Drahtesel befördert. Tendenz steigend.
Der Preis für die Fahrradmitnahme wurde im Zusammenhang mit der letzten Tarifanpassung gesenkt. Neu eingeführt wurde eine preisgünstige Fahrradmonatskarte, die ergänzend zur Umweltmonatskarte erworben werden kann.

Ausflüge mit der S-Bahn liegen im Trend

Die Berliner S-Bahn wird neben ihrer wichtigen Rolle im Berufsverkehr auch wieder zunehmend mehr im Freizeit- und Ausflugsverkehr genutzt. Das Unternehmen knüpft damit an Traditionen aus den zwanziger Jahren an. Der Einsatz einer Ausflugs-S-Bahn mit Catering-Service und Reise-begleitung, die Stadtrundfahrten mit der gläsernen Panorama-S-Bahn, Tages-Erlebnistouren zu touristisch attraktiven Zielen und ein umfangreiches Angebot an Infomaterial mit Tourentipps werden umfangreich ge-nutzt.

Direkter Draht zum Kunden

Die Kommunikation mit den Fahrgästen ist für die S-Bahn Berlin GmbH wesentliches Element zur Bereitstellung eines optimalen Angebotes. Die auf allen Bahnhöfen kostenlos erhältliche Kundenzeitung „punkt 3“ gibt 14-tägig einen umfassenden Überblick zu Fahrplänen, Veranstaltungen, Baumaßnahmen und aktuellen Themen. Am Kundentelefon werden unter 030 / 29 74 33 33 zum Ortstarif individuelle Anfragen beantwortet. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Internetseite www.s-bahn-berlin.de. Pünktlich zum 80-jährigen Jubiläum der Berliner S-Bahn haben S-Bahn-Mitarbeiter die Website www.s-bahn80.de erarbeitet, die einen umfassenden kompetenten Überblick über die Geschichte des traditionsreichen Verkehrsmittels vermittelt.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: 80 Jahre Berliner S-Bahn

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Fahrgäste feiern am 8. August im Bahnhof Friedrichstraße

Bescheiden aber herzlich würdigt die S-Bahn Berlin GmbH das 80-jährige Jubiläum der rot-gelben Züge. Am Sonntag, 8. August, sind alle Berliner und Brandenburger Fahrgäste sowie die zahl-reichen Fans von 10 bis 19 Uhr zum Bahnhofsfest im Bf. Friedrichstraße eingeladen.

Diese Station ist symbolisch, denn sie bildet den Mittelpunkt des heute 328 Kilometer langen S-Bahn-Netzes. Zugleich ist sie Bindeglied zwischen Ost und West. Der Wandel des Bahnhofs vom Grenzübergang zum modernen Umsteigepunkt war Voraussetzung dafür, dass die Berliner S-Bahn wieder zum Verkehrsträger Nr. 1 in der Metropole werden konnte.

Neben musikalischen Showacts und Autogrammstunden mit Jeanette Biedermann und den Alba-Stars erwartet die Besucher am Geburtstag eine Themen-Modenschau mit Uniformen aus 80 Jahren S-Bahn-Geschichte. Um 11 Uhr wird die offizielle Jubiläumstorte angeschnitten. Als Ge-burtstagsgratulanten haben sich Bürgermeister aus Berliner Bezirken und Umlandstädten angesagt.

Ab sofort Jubiläumsticket für 20 Sonderfahrten erhältlich

Am Geburtstagswochenende finden insgesamt 20 Sonderfahrten statt, auf denen am Stück Teile der Stadtbahn, Ringbahn und Nord-Süd-Bahn befahren werden. Dabei werden auch Gleise be-nutzt, auf denen sonst kein Linienverkehr besteht. Der Museumszug, der historische Stadtbahner und der Bankierszug repräsentieren die zwanziger und dreißiger Jahre. Die Baureihen 480 und 485 stehen für die Verjüngung des Wagenparks in Ost und West zu Beginn der 90er Jahre. Modernstes Fahrzeug ist der durchgehende Halbzug der Baureihe 481. Ab sofort ist an allen Fahrkartenausgaben ein Jubiläumsticket zum Preis von 8 € (ermäßigt 5 €) erhältlich, mit denen an beiden Tagen alle Sonderzüge benutzt werden können. Tickets für Einzelfahrten sind direkt in den Sonderzügen erhältlich.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und zu den Fahrplänen der Sonderzüge gibt es in der aktuell erschienenen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“ und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Zur Geschichte des Verkehrsmittels steht außerdem die von zwei S-Bahnern privat erstellte Homepage www.s-bahn80.de zur Verfügung.

Berliner S-Bahn ist in der Zukunft angekommen

Am 8. August 1924 fuhren erstmals elektrische Triebzüge zwischen dem Stettiner Bahnhof (Nordbahnhof) und Bernau. Heute umfasst das Streckennetz 328 Kilometer mit 164 Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg, von denen über 80 Prozent barrierefrei erreichbar sind. Das Durchschnittsalter der 1.410 S-Bahn-Wagen beträgt derzeit etwa 7 Jahre. Knapp 3.900 Mitar-beiter sorgen dafür, dass 1,2 Mio. Fahrgäste täglich ihr Ziel schnell, sicher und zuverlässig erreichen. Im Jahr 2003 beförderte die S-Bahn Berlin GmbH 315 Mio. Fahrgäste.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: S-Bahn in Zahlen und Fakten, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

#Geburtsstunde der S-Bahn:
Einführung des regulären #elektrischen Bahnbetriebs am 8. August 1924 auf der Strecke #Nordbahnhof (damals Stettiner Vorortbahnhof)– #Bernau. Ab 1. Dezember 1930 Bezeichnung S-Bahn (für Stadtschnellbahn), das weiße S auf grünem Grund als Markenzeichen für die elektrifizierten Strecken; Gegenstück zum werbewirksamen U der Hoch- und Untergrundbahn.

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S-Bahn: 80 Jahre Berliner S-Bahn – ein Blick in die nahe und ferne Zukunft des Unternehmens, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Als in den 1920er Jahren die ersten Schritte der seit längerem existierenden Planungen für ein #elektrifiziertes #Schnellbahnnetz in Berlin verwirklicht wurden, hatten die Väter des heutigen #S-Bahn-Netzes vor allem eine weit die Zukunft reichende Vision von einem modernen, Beispiel gebenden #Nahverkehrssystem auf den Weg gebracht.

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Bus: Die neue Generation der "großen Gelben" ist da

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2004/id/26516/name/
Die+neue+Generation+der+%22gro%DFen+Gelben%22+ist+da

Der „gute, alte“ Doppeldecker ist moderner als je zuvor.

Mit dem neuen Doppeldecker der Baureihe 04, den die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am 29. Juli 2004 der Öffentlichkeit präsentierten, kommt eine neue Generation von Omnibussen auf die Straße. Der neue „große Gelbe“ verfügt nicht nur über mehr Beförderungskapazität als die bisherigen Modelle (128 Fahrgäste).
Neue wesentliche Komfortmerkmale

* Der „Neue“ verfügt über eine Klimaanlage für Ober- und Unterdeck, die an heißen Tagen die Innentemperatur um drei Grad Celsius gegenüber der Außenluft abkühlt und damit für ein angenehmes Raumklima sorgt.

* Mit 1,92 Meter Stehhöhe im Unter- und immerhin noch 1,70 Meter im Oberdeck können auch hochgewachsene Fahrgäste bequem ein- und aussteigen und ein Sitzabstand von 70 cm bietet auch bei längeren Reisezeiten hinreichend Sitzkomfort. Viel Glas und transparente Elemente sorgen für ein großzügiges Raumgefühl.

* Beim Einsteigen sofort ins Auge fällt eine weitere Neuigkeit: der neue Doppeldecker verfügt über zwei Multifunktionsabteile, eines neben und eines gegenüber der mittleren Tür. Damit bietet der Bus zwei Rollstuhlfahrern zugleich die Mitfahrtmöglichkeit (bisher nur ein Platz) und erfüllt die EU-Vorschrift 2001/85 EG. Bereits im Januar hatte die BVG Behinderte und ihre Vertreter eingeladen, um an der Konzeption des neuen Doppeldeckers mit zu arbeiten. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind in die Entwicklung des Prototyps eingeflossen. Über die breiten, nach außen schwenkenden Türen gestaltet sich jetzt auch das Ein- und Aussteigen komfortabler. Zwei lange Klapprampen ermöglichen Rollstuhlfahrern einen bequemen Zugang.

* Wie bereits unsere neueren Eindeckomnibussen verfügt auch der Doppeldecker über eine Kneeling-Funktion. Dabei kommt er den Fahrgästen nicht durch seitliches Abknicken „entgegen“, sondern der ganze Bus geht in zwei Phasen „in die Knie. Beim regulären Haltestellenhalt senkt sich die gesamte Karosse um drei Zentimeter ab, damit auch gehbehinderte und ältere Menschen ungehindert ein- und aussteigen können. Um Rollstuhlfahrern das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, kann der Bus zusätzlich um weitere vier Zentimeter abgesenkt werden.

Fahrerarbeitsplatz wie im Eindecker

Auch die Fahrer brauchen sich nicht mehr umzugewöhnen: der Fahrerarbeitsplatz des neuen Doppeldeckers sieht jetzt genauso aus wie der Platz hinter dem Steuer der Eindecker . Unter der „Haube“ steckt modernste weiterentwickelte Technik, von der Abgasreinigung über CRT-Filter bis hin zur Verwendung von umweltfreundlichen Komponenten und einer hohen Service- und Wartungsfreundlichkeit. Der Innenraum wird videoüberwacht.

„Das ist ein ganz neues Fahrgefühl“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BVG, Andreas von Arnim bei der Vorstellung des neuen Busses. „Wir bieten unseren Fahrgästen jetzt einen Komfort, wie sie ihn von den Doppeldeckern so bislang nicht kannten. Der ‚gute, alte‘ Doppeldecker ist jetzt ein hochmodernes Fahrzeug.“
Acht Testmonate für den „neuen Gelben“

Acht Monate soll sich der Prototyp jetzt im harten Berliner Straßenalltag bewähren. Ab dem nächsten Jahr sollen dann weitere 100 neue MAN-Doppeldecker auf Berlin zurollen. „Damit widerlegen wir alle diejenigen, die glauben, der Doppeldecker stirbt in Berlin aus“, bekräftigt BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker. „Von über 1.280 Omnibussen insgesamt sind zur Zeit fast 400 Doppeldecker, und an dem Verhältnis wird sich in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern. Der Doppeldecker ist und bleibt ein Wahrzeichen Berlins und der BVG.“

Übrigens ist die Entstehungsgeschichte des neuen Flagschiffs der Berliner Busflotte dokumentiert wie noch nie zuvor. Ein Filmteam der BVG hat alle Entwicklungsschritte, von der ersten Konzeption bis hin zur Übergabe auf dem Omnibusbetriebshof Müllerstraße, dokumentiert und filmisch festgehalten.

Wir wünschen unseren Fahrgästen in unserem neuen Flaggschiff eine gute Fahrt.

Datum: 28.07.2004

Bus: Die neue Generation der „großen Gelben“ ist da

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year/2004/id/26516/name/
Die+neue+Generation+der+%22gro%DFen+Gelben%22+ist+da

Der „gute, alte“ Doppeldecker ist moderner als je zuvor.

Mit dem neuen Doppeldecker der Baureihe 04, den die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am 29. Juli 2004 der Öffentlichkeit präsentierten, kommt eine neue Generation von Omnibussen auf die Straße. Der neue „große Gelbe“ verfügt nicht nur über mehr Beförderungskapazität als die bisherigen Modelle (128 Fahrgäste).
Neue wesentliche Komfortmerkmale

* Der „Neue“ verfügt über eine Klimaanlage für Ober- und Unterdeck, die an heißen Tagen die Innentemperatur um drei Grad Celsius gegenüber der Außenluft abkühlt und damit für ein angenehmes Raumklima sorgt.

* Mit 1,92 Meter Stehhöhe im Unter- und immerhin noch 1,70 Meter im Oberdeck können auch hochgewachsene Fahrgäste bequem ein- und aussteigen und ein Sitzabstand von 70 cm bietet auch bei längeren Reisezeiten hinreichend Sitzkomfort. Viel Glas und transparente Elemente sorgen für ein großzügiges Raumgefühl.

* Beim Einsteigen sofort ins Auge fällt eine weitere Neuigkeit: der neue Doppeldecker verfügt über zwei Multifunktionsabteile, eines neben und eines gegenüber der mittleren Tür. Damit bietet der Bus zwei Rollstuhlfahrern zugleich die Mitfahrtmöglichkeit (bisher nur ein Platz) und erfüllt die EU-Vorschrift 2001/85 EG. Bereits im Januar hatte die BVG Behinderte und ihre Vertreter eingeladen, um an der Konzeption des neuen Doppeldeckers mit zu arbeiten. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind in die Entwicklung des Prototyps eingeflossen. Über die breiten, nach außen schwenkenden Türen gestaltet sich jetzt auch das Ein- und Aussteigen komfortabler. Zwei lange Klapprampen ermöglichen Rollstuhlfahrern einen bequemen Zugang.

* Wie bereits unsere neueren Eindeckomnibussen verfügt auch der Doppeldecker über eine Kneeling-Funktion. Dabei kommt er den Fahrgästen nicht durch seitliches Abknicken „entgegen“, sondern der ganze Bus geht in zwei Phasen „in die Knie. Beim regulären Haltestellenhalt senkt sich die gesamte Karosse um drei Zentimeter ab, damit auch gehbehinderte und ältere Menschen ungehindert ein- und aussteigen können. Um Rollstuhlfahrern das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, kann der Bus zusätzlich um weitere vier Zentimeter abgesenkt werden.

Fahrerarbeitsplatz wie im Eindecker

Auch die Fahrer brauchen sich nicht mehr umzugewöhnen: der Fahrerarbeitsplatz des neuen Doppeldeckers sieht jetzt genauso aus wie der Platz hinter dem Steuer der Eindecker . Unter der „Haube“ steckt modernste weiterentwickelte Technik, von der Abgasreinigung über CRT-Filter bis hin zur Verwendung von umweltfreundlichen Komponenten und einer hohen Service- und Wartungsfreundlichkeit. Der Innenraum wird videoüberwacht.

„Das ist ein ganz neues Fahrgefühl“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BVG, Andreas von Arnim bei der Vorstellung des neuen Busses. „Wir bieten unseren Fahrgästen jetzt einen Komfort, wie sie ihn von den Doppeldeckern so bislang nicht kannten. Der ‚gute, alte‘ Doppeldecker ist jetzt ein hochmodernes Fahrzeug.“
Acht Testmonate für den „neuen Gelben“

Acht Monate soll sich der Prototyp jetzt im harten Berliner Straßenalltag bewähren. Ab dem nächsten Jahr sollen dann weitere 100 neue MAN-Doppeldecker auf Berlin zurollen. „Damit widerlegen wir alle diejenigen, die glauben, der Doppeldecker stirbt in Berlin aus“, bekräftigt BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker. „Von über 1.280 Omnibussen insgesamt sind zur Zeit fast 400 Doppeldecker, und an dem Verhältnis wird sich in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern. Der Doppeldecker ist und bleibt ein Wahrzeichen Berlins und der BVG.“

Übrigens ist die Entstehungsgeschichte des neuen Flagschiffs der Berliner Busflotte dokumentiert wie noch nie zuvor. Ein Filmteam der BVG hat alle Entwicklungsschritte, von der ersten Konzeption bis hin zur Übergabe auf dem Omnibusbetriebshof Müllerstraße, dokumentiert und filmisch festgehalten.

Wir wünschen unseren Fahrgästen in unserem neuen Flaggschiff eine gute Fahrt.

Datum: 28.07.2004

Bus: Doppeldecker-Parade auf dem Wittenbergplatz

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Doppeldecker-Parade+auf+dem+Wittenbergplatz

Der neue „Große Gelbe“ stellt sich am 31. Juli auf dem Wittenbergplatz vor.

Der Prototyp des neuen BVG-Doppeldeckbusses (Typenbezeichnung DN03) stellt sich den Berlinerinnen und Berlinern vor:

* Wann?
Am 31. Juli 2004 von 11 bis 14 Uhr

* Wo?
Am Wittenbergplatz in Fahrtrichtung Kudamm

Begleitet wird der Neue von fünf weiteren Doppeldeckern der Typen D, SD, DE, DO56 und RKN. Die Busse können dann natürlich auch ausgiebig besichtigt werden.

Natürlich gibt es während dieser Fahrzeugparade alle Informationen zum neuen Doppeldecker und darüber hinaus viele weitere BVG-Informationen.

Ein Gewinnspiel rund um das Thema BVG verspricht attraktive Preise wie BVG-Tagesfahrt, Toptour-Tickets u.v.a.

Datum: 28.07.2004

Flughäfen: Airport Schönefeld: Genehmigung für Baustart im August Behörden verlangen aber einen besseren Lärmschutz für die Anwohner, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/airport-schoenefeld-genehmigung-fuer-baustart-im-august-behoerden-verlangen-aber-einen-besseren-laermschutz-fuer-die-anwohner/533754.html

Einer der wichtigsten Schritte für die Entwicklung Berlins steht unmittelbar bevor: Noch im August soll die #Genehmigung für den #Ausbau #Schönefelds zum #Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) erteilt werden. Die Freude der Planer wird aber gedämpft werden, denn der so genannte #Planfeststellungsbeschluss wird nach Tagesspiegel-Informationen strenge Auflagen enthalten. Nachbesserungen werden demnach vor allem beim #Lärmschutz erforderlich werden.

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Bahnverkehr: Am Ende des Tunnels In Lichtenrade folgt der Senat jetzt den Plänen der Bahn,… , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/am-ende-des-tunnels/531804.html

Sechseinhalb Jahre lang haben Anwohner in #Lichtenrade sich für einen #Tunnel beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn eingesetzt. Vergeblich. Nach langen Auseinandersetzungen stimmt jetzt auch der Senat den Plänen der Bahn zu, die Schienen #ebenerdig durch den Ortsteil im Süden der Stadt zu legen. Der Senat fügt sich hier notgedrungen, denn Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) hat unmissverständlich klargemacht, dass es für den Bau eines Tunnels kein Geld aus der Bundeskasse geben wird. Ob nun tatsächlich gebaut wird, ist trotzdem fraglich. Die Dresdner Bahn steht nach Tagesspiegel-Informationen nämlich erneut auf einer #Streichliste der Bahn.

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Bus: BVG-Busse werden mit zusätzlichen Weitwinkelspiegeln ausgerüstet

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
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year/2004/id/38346/name/
Gegen+den+%22Toten+Winkel%22

Im Rahmen eines Pressetermins stellte der Vorstand Betrieb der BVG, Thomas Necker, am 13. Juli 2004 auf dem Betriebshof Müllerstraße einen neuen Seitenspiegel für Doppeldeckbusse vor, der den „toten Winkel“ im rechten Seitenspiegel deutlich eingrenzen wird.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit rüstet die BVG ihre Doppeldeckerbusse mit diesen zusätzlichen Seitenspiegeln aus. Damit wird eine Verbesserung der indirekten Sicht des Busfahrers seitlich um ca. 2 m nach vorn ermöglicht. So ist eine Sicht auf daneben stehende oder fahrende Radfahrer noch besser gegeben. Damit werden bis November 2004 neben den werksmäßig schon mit solchen Spiegeln ausgerüsteten 237 Fahrzeugen, auch die restlichen 310 Doppeldeckbusse ausgerüstet.

Thomas Necker: ,,Auch wenn die BVG-Busse durch die verglasten Türen und Seitenfenster ohnehin schon einen wesentlich geringeren „toten Winkel“ als Lkw haben, wird durch die neuen Spiegel das Sichtfeld des Busfahrers noch einmal deutlich erweitert. Mit den zusätzlichen Spiegeln werden unsere Busse noch sicherer.“

Datum: 16.07.2004