Bei der feierlichen #Stadtrundfahrt am nächsten Donnerstag werden die Fahrgäste die Augen offen halten und die Ohren spitzen. Aber nicht nur wegen Sehenswürdigkeiten und Erklärungen, sondern wegen des Busses: Sitzen alle Haltestangen perfekt? Vibrieren auch keine Verkleidungen? Sind die Bohrlöcher fürs Treppengeländer sauber entgratet? Darauf werden die Passagiere achten, denn der Bus ist ihr Werk: Der erste von 180 neuen Doppeldeckern, die die BVG-Leute bis Ende 2007 selbst montieren. Langfristig soll die ganze Flotte der 400 #Doppeldecker aus den Baujahren 1990 bis 1996 ersetzt werden. Die 20 Neuen, die schon in der Stadt erprobt werden (17 fahren als 100er und drei als 148er), wurden noch in Bayern endmontiert. Jetzt fährt die BVG die Busse nicht mehr nur, sondern baut sie auch selbst. So beschäftigt sie insgesamt 30 Mitarbeiter, die sonst nicht mehr gebraucht würden. Gestern wurde der erste Eigenbau vom Tüv begutachtet. Am Donnerstag soll er seine Schöpfer durch die Stadt fahren. „Bei so einer Premiere soll natürlich alles zu 110 Prozent stimmen“, sagen die Verantwortlichen.
S-Bahn Berlin: Keine Rueckzahlungen fuer das Leistungsjahr 2004
Ereignis
Anfang 2006 wurde öffentlich nach möglichen Vertragsstrafen gegen die S-Bahn Berlin GmbH gefragt. Hintergrund waren Rückzahlungsregelungen im Verkehrsvertrag des Landes Berlin. Der Senat stellte klar, dass die S-Bahn im Jahr 2004 sämtliche vertraglichen Vorgaben zu Leistung, Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit erfüllt hatte und deshalb keine Rückzahlungen leisten musste. 【1-c6047b】
Details
Quelle: Drucksache 15/13148. 【1-c6047b】
Kleine Anfrage des Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke (FDP) vom 17. Januar 2006
Rückzahlungen nach dem S-Bahn-Vertrag 【1-c6047b】
Frage 1
Wie hoch waren die Rückzahlungen, die die S-Bahn aufgrund der Nichteinhaltung vertraglicher Verpflichtungen im Jahr 2004 leisten musste? Wann wurde die Rückzahlungsforderung erhoben und wann ging die Zahlung der S-Bahn ein? 【1-c6047b】
Antwort zu 1
Die S-Bahn Berlin GmbH erhielt für das Jahr 2004 einen finanziellen Beitrag von 193,8 Mio. Euro. Grundlage waren:
„Demzufolge kam es nicht zu Rückzahlungsforderungen des Landes Berlin an die S-Bahn Berlin GmbH für das Jahr 2004.“ 【1-c6047b】
Frage 2
Auf welchem Haushaltstitel wurde die Rückzahlung vereinnahmt und wie hoch war der ursprüngliche Ansatz bei diesem Titel? 【1-c6047b】
Antwort zu 2
Rückzahlungsforderungen würden grundsätzlich mit den monatlichen Abschlagszahlungen aus Kapitel 1270, Titel 540 03 verrechnet. Die entsprechenden Mittel verbleiben beim Titel 540 03 und können für Maßnahmen des SPNV oder ÖPNV verwendet beziehungsweise in das Folgejahr übertragen werden. 【1-c6047b】
Frage 3
Wie hoch wird die Rückforderung für das Jahr 2005 ausfallen? 【1-c6047b】
Antwort zu 3
Zum Zeitpunkt der Beantwortung war die Prüfung der Liefernachweise für das Jahr 2005 noch nicht abgeschlossen. Die Schlussabrechnung wurde für den 30. April 2006 erwartet. 【1-c6047b】
Berlin, den 18. Februar 2006
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-c6047b】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Die Instandsetzung des U-Bahnhofs Alexanderplatz geht voran: Ab 18. Februar 2006 kann der U8-Bahnsteig wieder über den neuen Zugang im Berolinahaus erreicht werden. Der Ausgang führt direkt zur Galeria Kaufhof.
Der Zugang zur Dircksenstraße wurde ebenfalls saniert, doch wird er zu einem späteren Zeitpunkt eröffnet, da auf dieser Seite noch für die Straßenbahnlinie M2 gebaut wird.
Seit Herbst 2003 läuft die Grundinstandsetzung des Bahnhofs Alexanderplatz. Alle Arbeiten werden im Sinne des Denkmalschutzamtes ausgeführt. Der Bahnhof Alexanderplatz ist einer der wichtigsten Umsteigebahnhöfe in Berlin und wird behindertengerecht saniert.
Berlin ist eine der #brückenreichsten Städte europaweit. Doch nur etwa elf Millionen Euro stehen jährlich bereit, um die #Bauwerke zu unterhalten. Zu wenig? Nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ werden bundesweit nur noch 7,1Prozent der #Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen als „sehr gut“ bewertet; im Jahr 2001 seien es noch 17,6 Prozent gewesen. Bei 12,6 Prozent der Brücken aus Spannbeton sei der Zustand „kritisch“, bei 2,4 Prozent sogar „ungenügend“.
Welche Züge halten ab Fahrplanwechsel im Mai 2006 am Bahnhof Hohenschönhausen? Das fragten viele punkt 3-Leser u. a. K. Trink aus Marzahn.
Es antwortet Holger Prestin, Leiter der Kundeninformation RAN von DB Regio: Mit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels wird eine Zwischenlösung beendet, die 1998 entstand. Seit dieser Zeit waren RE-Linien in Nord-Süd-Richtung über die Berliner Stadtbahn geführt worden. Ab 28. Mai 2006 wird der RE 3 von Stralsund/ Schwedt kommend über Gesundbrunnen, Berlin Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz und Lichterfelde Ost nach Senftenberg bzw. Elsterwerda fahren.
Über die Rummelsburger Kurve, die vom #Ostring zwischen #Frankfurter Allee und Ostkreuz nach Osten abzweigt, gelangen die #ICE-Züge zu ihren „Schlafplätzen“, also zum #ICE-Werk Rummelburg, in dem sie #gewartet, #geputzt, notfalls #repariert werden.
Noch 108 Tage bis zur Eröffnung des Regionalbahnhofs #Lichterfelde Ost, lange Geschichte, viel Zukunft
Viele #Bahnfahrer werden sich ab 28. Mai 2006 neue Wege suchen, neue Bahnhöfe oder alte mit neuer Funktion benutzen. punkt 3 stellt sie in einer Serie vor. Heute: Bahnhof Lichterfelde Ost
#Ostkreuz: Der offizielle Termin zum Beginn des #Bahnhofumbaus wird noch erwartet
Am S-Bahnhof Ostkreuz haben die ersten #bauvorbereitenden Maßnahmen für den Umbau und die #Erneuerung der Station begonnen. Zunächst werden Bäume gefällt, die bei späteren Arbeiten im Wege stehen würden. Das muss bis 28. Februar geschehen sein, bevor die neue #Vegetationsperiode beginnt.
Zerstörungswut kostete dem Verkehrsunternehmen 5,6 Millionen Euro im Jahr 2005
Präsentation eines Zuges mit Vandalismusschäden löst Betroffenheit aus
Fahrgäste sollen per Handy die Polizei alarmieren
Tagtäglich geben sich die Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH die größte Mühe, die rot-gelben Züge in einwandfreiem und gepflegtem Zustand auf die Strecke zu schicken. Die Bilanz jedoch ist ernüchternd, denn der Respekt gegenüber diesen Bemühungen sinkt stetig weiter. Allein 2005 musste das Verkehrsunternehmen zur Beseitigung der Schäden 5,6 Millionen Euro ausgeben. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 40 Prozent.
Um die Situation jedem plastisch vor Augen zu führen, zeigt die S-Bahn Berlin GmbH am Mittwoch im S-Bf. Potsdamer Platz einen Zug, in dem verschiedene Vandalismusschäden der letzten Wochen zusammengetragen wurden. „Wir würden einen Zug in diesem Zustand unseren Fahrgästen nicht zumuten“, erklärt S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert mit Blick auf das mutwillig beschädigte Fahrzeug. „Wir zeigen in geballter Form Momentaufnahmen, um das Ausmaß der Schäden zu dokumentieren.“
Betroffenheit über steigende Zerstörungswut
Im vergangenen Jahr musste das Verkehrsunternehmen 2.687 Schäden an Fensterscheiben beheben, 22.000 Sitzpolster austauschen und 370.000 m² Schmierereien von Außen- und Innenwänden entfernen.
Pro Fensterscheibe, die ausgetauscht werden muss, ist ein Betrag von 600 € erforderlich; Trennscheiben zwischen den Abteilen schlagen mit 125 € zu Buche. Der Neukauf eines beschmierten oder zerschlitzten Sitzes kostet 90 €. Für die Kompletterneuerung einer Sitzbank werden 280 € fällig. Darin enthalten sind auch die Personalkosten. Die Beseitigung von Graffiti hängt von der Größe der beschmierten Fläche ab.
Vandalismus geht alle an
„Vandalismus und Schmierereien sind nicht nur ein Problem der Berliner S-Bahn sagt S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert.
Die Zerstörungswut in der Stadt nimmt immer mehr zu. Die S-Bahn Berlin GmbH will mit der Aktion den Versuch starten, das Problem stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gelänge es im Schulterschluss mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen den Vandalismus einzudämmen, könnten in Berlin jährlich zweistellige Millionenbeträge für sinnvollere Dinge ausgegeben werden.
Am Beispiel eines weiteren Zuges, vor dem die S-Bahn Berlin GmbH symbolisch einen roten Teppich ausrollte, konnten Besucher in Augenschein nehmen, welchen Komfort das Verkehrsunternehmen seinen Fahrgästen zuteil werden lassen möchte.
Gemeinsames Handeln bringt voran
S-Bahn-Geschäftsführer Ruppert appellierte an die Politik, Eltern und Lehrer, das Problem ernst zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen: „Es ist wichtig, uns darüber klar zu werden, dass wir alle gemeinsam ein Problem haben. Dieses können wir auch nur gemeinsam lösen“. Neben den Mitarbeitern der S-Bahn, den Sicherheitskräften sowie Bundes- und Landespolizei seien auch alle Mitbürger aufgefordert, bei mutwilligen Zerstörungen nicht wegzusehen. Eine Mitteilung an das Personal oder ein Handy-Anruf bei der Polizei ist wichtig. „Fahrgäste, die zur Ergreifung eines Täters beitragen, erhalten bis zu 600 Euro Belohnung“, verspricht die Sicherheitsbeauftragte der S-Bahn Berlin GmbH, Ellen Karau.
Nur wenigen der Täter sind die gravierenden Folgen ihrer Handlungen wirklich bewusst. Neben der strafrechtlichen Verfolgung, Verurteilung und Eintragung einer Vorstrafe setzt die S-Bahn Berlin GmbH auf zivilrechtlichem Wege ihre Schadensersatzforderungen durch.
Ingo PriegnitzPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58207Fax 030 297-58206
S8 bleibt unverzichtbar: Kein Ersatz durch Regionalverkehr am Aussenring
Ereignis
Im Jahr 2006 wurde diskutiert, ob die S-Bahn-Linie S8 auf dem Nordabschnitt des Berliner Außenrings durch Regionalbahnverkehr ersetzt werden könnte. Der Senat lehnte dies ab und verwies auf die unterschiedlichen Verkehrsaufgaben von Regionalbahn und S-Bahn. Eine Einstellung der S8 würde nach Auffassung des Senats erhebliche Nachteile für Fahrgäste im Raum Pankow und im nördlichen Berliner Umland verursachen. 【3-3c7345】
Details
Quelle: Drucksache 15/13155. 【3-3c7345】
Kleine Anfrage des Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke (FDP) vom 17. Januar 2006
Regional- und S-Bahn am Berliner Außenring? 【3-3c7345】
Frage 1
Findet am Berliner Außenring zwischen Karower Kreuz und Hohen Neuendorf ein überflüssiger Parallelverkehr von Regional- und S-Bahn statt? 【3-3c7345】
Antwort zu 1
Der Senat antwortete:
„Nein. Es findet kein überflüssiger Parallelverkehr zwischen Karower Kreuz und Hohen Neuendorf statt.“ 【3-3c7345】
Begründet wurde dies mit unterschiedlichen Funktionen:
Regionalbahn für schnelle Verbindungen Brandenburg-Berlin,
S-Bahn für den Nahverkehr zwischen den Stationen entlang der Stettiner Bahn und dem Berliner Umland. 【3-3c7345】
Nach Angaben der S-Bahn Berlin GmbH nutzen rund 20.000 Fahrgäste täglich den nördlichen Außenring. 【3-3c7345】
Die Kosten für die Bestellung der S-Bahn-Leistungen zwischen Blankenburg und Stadtgrenze betrugen etwa 2 Mio. Euro pro Jahr. 【3-3c7345】
Frage 2
Könnte die S8 nach Einführung des Nord-Süd-Tunnels durch Regionalverkehr ersetzt werden? 【3-3c7345】
Antwort zu 2
Der Senat verneinte dies.
Als Nachteile wurden genannt:
Wegfall direkter Verbindungen zwischen Pankow und dem nördlichen Umland,
Fahrzeitverlängerungen um 20 bis 30 Minuten,
zusätzlicher Bestellbedarf für Regionalzüge,
zusätzliche Kosten für Berlin,
Qualitätsverluste auf den Fernrelationen des RE5 Richtung Rostock, Neubrandenburg und Stralsund. 【3-3c7345】
Zudem sei eine Abbestellung der S-Bahn-Leistungen vertraglich nicht möglich. 【3-3c7345】
Frage 3
Sieht der Senat Handlungsbedarf? 【3-3c7345】
Antwort zu 3
„Angesichts der Nachteile eines Regionalbahnbetriebes als Ersatz für die S 8 sieht der Senat derzeit keinen Klärungs- und Handlungsbedarf.“ 【3-3c7345】
Berlin, den 08. Februar 2006
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-3c7345】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.