Flughäfen: Berlin sollte schon mal den nächsten Flughafen planen, aus Die Welt

http://www.welt.de/wirtschaft/article129481174/Berlin-sollte-schon-mal-den-naechsten-Flughafen-planen.html

Der Pannenflughafen BER wird teurer. Airport-Chef Mehdorn bittet um 1,1 Milliarden Euro zusätzlich. Auch die werden nicht helfen. Vier Gründe, warum das Chaosprojekt vielleicht niemals fertig wird. Alles auf diesem Geisterflughafen scheint startklar. Die grünen Leuchtziffern der Gepäckwaage sagen „7,4 Kilo“, aber der Bürostuhl hinter der Theke mit dem Lufthansa-Logo bleibt leer. Bildschirme und Drucker stecken in durchsichtigen Schutzfolien, als würde jeden Augenblick jemand kommen, sie abnehmen und die verwaisten Schalter mit einer einladenden Handbewegung öffnen. Doch niemand kommt. Eine riesige Leuchttafel lässt Abflugdaten ins Leere strahlen. Kein Laut, bis auf das leise Summen der Lüftung, ist im Terminal des neuen Berliner Großairports BER zu hören. Wie im Film „Das letzte Experiment“, in dem die Menschen plötzlich von der Erde verschwinden, schießt es mir durch den Kopf, als ich mir die gespenstische …

Flughäfen: FALSCHER BER-INGENIEUR Bäcker dürfen Brandschutz planen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/falscher-ber-ingenieur-baecker-duerfen-brandschutz-planen,11546166,27611540.html

Der Hochstapelei-Skandal um Alfredo di Mauro offenbart eine #Gesetzeslücke, erklärt die #Baukammer Berlin. #Entrauchungsanlagen müssen nicht zwingend von #Ingenieuren entworfen werden. Er widersprach nicht, wenn man ihn als Ingenieur bezeichnete, dabei hat er nur eine Ausbildung zum technischen Zeichner absolviert. Obwohl Alfredo di Mauro kein Hochschuldiplom besitzt, war er maßgeblich an der Planung der Entrauchungsanlage 14 im #Schönefelder #Flughafen #BER beteiligt – einem Herzstück der Brandschutztechnik, das bis heute nicht richtig funktioniert. Di Mauros Hochstapelei ist der jüngste Skandal am BER. Eine Lücke im Recht habe es ihm allerdings leicht gemacht, hieß es am Mittwoch in der Baukammer, der Standesvertretung aller im Bauwesen tätigen Ingenieure in Berlin. Er habe die Anlage entwerfen dürfen. „So lange jeder Mann und jede Frau in Deutschland ganz legal Ingenieursleistungen erbringen darf, ohne Ingenieur zu sein, so lange soll sich keiner wundern, wenn Laien oder unzureichend Ausgebildete hochkomplexe Ingenieurleistungen anbieten. Die Verwunderung und Empörung, die jetzt gezeigt wird, ist scheinheilig“, sagte Peter Traichel, Geschäftsführer der …

Straßenabschnitt der Invalidenstraße zwischen Friedrich-List-Ufer und Chausseestraße wird planmäßig fertig gestellt, aus Senat

www.berlin.de

Am 30. Juni 2014 wird die nördliche #Fahrbahnseite der #Invalidenstraße zwischen dem Friedrich-#List-#Ufer und der #Chausseestraße für den Verkehr frei gegeben. Dadurch werden für beide Fahrtrichtungen jeweils 2 Fahrstreifen und ein gesonderter Radfahrstreifen zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Bauabschnitt der Invalidenstraße wird damit fertiggestellt. Im nächsten großen Bauabschnitt wird nun die nördliche Kreuzung Invalidenstraße / Chausseestraße gebaut. Dafür wird ab 1. Juli 2014 die Chausseestraße von der Invalidenstraße bis Zinnowitzer Straße für die Dauer von etwa einem halben Jahr voll gesperrt. Gemäß Terminplanung beginnen dort die Bauarbeiten der BVG zur Erneuerung der U-Bahn-Tunnel-Dichtung. Anschließend erfolgt der Gleis- und Straßenbau im Kreuzungsbereich. Für die nördliche Sperrung der Chausseestraße werden Verkehrsumleitungen ausgeschildert über Habersaathstraße – Schwarzer Weg – Invalidenstraße für die Fahrtrichtung zur Friedrichstraße sowie in der Gegenrichtung über Invalidenstraße – Caroline-Michaelis-Straße – Zinnowitzer Straße bzw. ab Torstraße über Hannoversche Straße – Hessische Straße – Invalidenstraße – Schwarzer Weg – Habersaathstraße. Die bisher ab Hessischer Straße geltende Einbahnstraßenregelung Richtung Osten wird in der Invalidenstraße bis zur Chausseestraße aufgehoben, sodass Anlieger dieses Straßenabschnitts beide Fahrtrichtungen nutzen können. Die Zufahrt von der Chausseestraße in die Invalidenstraße, Fahrtrichtung Hauptbahnhof, bleibt gesperrt. Aus der Chausseestraße kann in die Invalidenstraße nur nach rechts in Richtung Caroline-Michaelis-Straße abgebogen werden. Die Invalidenstraße bleibt ab Chausseestraße Richtung Osten Einbahnstraße. Die U-Bahnlinie 6 wird wegen dieser Bauarbeiten nicht unterbrochen. Weitergehende Informationen sind unter Verkehrsverbindung Nordbahnhof – Hauptbahnhof (Invalidenstraße) abrufbar. Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Bahnverkehr: Brandenburg: Eidechsen, Vögel und Pflanzen ziehen nach Fredersdorf

http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html

Die Deutsche Bahn wird seltene, geschützte Vogelarten, Eidechsen und ein geschütztes #Trockenrasenbiotop auf der Brachfläche des ehemaligen #Jochmontageplatzes zwischen #Fredersdorf und #Neuenhagen ansiedeln. Dies ist der Ausgleich für das 40 Hektar große Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Berlin-Schöneweide, auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wissenschaftsstandort Adlershof ein neues Gewerbegebiet „Berlin Adlershof-Johannisthal“ geplant ist. Gutachten haben die Eignung des ehemaligen Jochmontageplatzes zwischen Fredersdorf und Neuenhagen als geeignetes neues Zuhause für die Tiere und Pflanzen bestätigt. Bis 2016 wird auf etwa 15 Hektar neuer Lebensraum für Brutvögel, wie Brachpieper, Steinschmätzer, Heidelerche, Bluthänfling und Dorngrasmücke, entwickelt. Rund sechs Hektar stehen für Zauneidechsen zur Verfügung und auf mehr als fünf Hektar entsteht ein Magerrasenbiotop. Ein Fachunternehmen ist für die Umsiedlung der Zauneidechsen von Adlershof-Johannisthal nach Fredersdorf beauftragt. Damit die Eidechsen auf den Fredersdorfer Gelände artgemäß leben und sich verstecken können, werden Baumstubben sowie Stamm- und Astholz verteilt. Gegen das Abwandern stellen die Fachleute im ersten Jahr Reptilienschutzzäune auf. Für die Brutvögel wird der verdichtete Boden aufgelockert und Kleingehölz gerodet. Bei den streng geschützten Brutvögeln handelt es sich ausnahmslos um Zugvögel, die im Frühjahr bei ihrer Rückkehr in die Region selbständig ihr neues Lebensrevier finden und dort brüten sollen. Für das Magerrasenbiotop wird die vorhandene humusreiche Erdschicht zum Teil abgetragen und anschließend eine 40 Zentimeter starke, reine Sandbodenschicht aufgetragen. Der Sand muss auf der Straße angeliefert werden und ist für einige Anwohner in Fredersdorf mit Lärm und Erschütterungen verbunden. Die DB wird diese Beeinträchtigungen auf das unvermeidliche Maß reduzieren. Anwohner und Interessierte können sich am 1. Juli, 18 Uhr, in Fredersdorf, Tieckstraße 39, im Speisesaal der Oberschule, informieren. Fachleute der Bahn und Vertreter der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf geben Antworten auf alle Fragen zum Projekt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 25.06.14).

Straßenverkehr + Bahnverkehr + Schiffsverkehr: IHKs fordern Ausbau der Verkehrswege, aus MOZ

http://www.moz.de/wirtschaft/wirtschaft/artikel-ansicht/dg/0/1/1292419/

Berlin (MOZ) Die 15 ostdeutschen Industrie- und Handelskammern (#IHK) haben sich für mehr Investitionen in die #Infrastruktur ausgesprochen. Beim Parlamentarischen Abend in der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin haben Vertreter der IHKs ihr Forderungspapier „#Verkehrsdrehscheibe #Ostdeutschland“ vorgestellt. „Die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur in den ostdeutschen Bundesländern sind maßgebliche Grundlage für deren Wettbewerbsfähigkeit“, heißt es darin. Die gegenwärtige Finanzierung reiche jedoch nicht aus. Damit könne „der weitere Verschleiß nicht gestoppt werden“, warnen die IHKs und nennen Verkehrsprojekte, die aus ihrer Sicht für ganz Ostdeutschland vordringlich seien. Dazu gehören unter anderem der durchgängige Ausbau des Berliner Rings auf sechs beziehungsweise acht Fahrspuren und der …

Radfahrer dürfen sich vordrängeln, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/auto/regeln-und-verbote-radfahrer-duerfen-sich-vordraengeln,10808684,27596850.html

Viele Menschen steigen um und fahren mit dem #Fahrrad: Keine Spritkosten, keine #Parkplatzsuche und bei #Stau dürfen sie sich sogar an den wartenden Autofahrern vorbei drängeln. Lesen Sie hier, was #Radlern gestattet ist und was nicht. #Radfahrer müssen keinen Helm tragen und haben im Falle eines unverschuldeten Unfalls den vollen Anspruch auf Schadensersatz. So urteile der Bundesgerichtshof am 17.6.2014. Eine Diskussion über die Helmpflicht ist damit erstmal vom Tisch, dennoch haben auch Radfahrer eine Reihe von Pflichten im Straßenverkehr. Rücksichtlose Radler haften Vor allem an Ampel kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen …

S-Bahn und BVG heizen Fahrgästen ein, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/sauna-im-nahverkehr-von-berlin-s-bahn-und-bvg-heizen-fahrgaesten-ein/10089596.html

Sie schwitzen grad in der #U-Bahn? Kein Wunder. Das ganze Jahr über ist bei #S-Bahn und #BVG #Heizsaison – sofern es kühl ist. Doch bisweilen geht auch bei Freibadwetter in #Bus und Bahn die Heizung an. „Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert.“ Das singt nicht nur die A-capella-Gruppe „Wise Guys“. Das wissen auch die Berliner. Denn die erleben gerade beides täglich. Sie frösteln auf dem Fahrradsattel oder frieren an der Haltestelle bei morgendlichen elf, zwölf Grad, um dann in die Sauna auf Rädern zu steigen. Unter 19 Grad springen die Heizungen an Denn in den BVG-Bussen laufen wieder die Heizungen. Sie springen auch tagsüber an, wenn die Temperaturen höchstens 19 Grad erreichen. Die U-Bahnen kennen dagegen keine klassische Heizung. „Beim Bremsen und Anfahren wird Wärme erzeugt, die über …

Bahnhöfe: Deutsche Bahn in Berlin Bahn saniert Ostkreuz – wieder ohne Dach, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/deutsche-bahn-in-berlin-bahn-saniert-ostkreuz-wieder-ohne-dach/10089126.html

Die Bahn will ihre #Fahrgäste erneut im #Regen stehen lassen. Nach dem verkürzten Dach am Hauptbahnhof plant man jetzt auch am #Ostkreuz, das derzeit für veranschlagte 411 Millionen Euro saniert und umgebaut wird, ohne #Bahnsteigdach. Die Bahn saniert derzeit das Berliner Ostkreuz – und ähnlich wie schon beim Hauptbahnhof soll auch hier auf ein Bahnsteigdach verzichtet werden. Auch beim Einbau von Rolltreppen wird gespart. Öffnungen für zwei Treppen sind zwar gebaut worden, aus Kostengründen will die Bahn aber an den künftigen Regionalbahnsteigen jeweils nur eine Rolltreppe einbauen. Dabei ist das Ostkreuz mit täglich rund 100.000 Umsteigern der Bahnhof mit den meisten Fahrgästen im Netz. Im Freien müssen jetzt zunächst die ohnehin bereits gebeutelten Fahrgäste der S-Bahn auf der S 3 von und nach Erkner warten, sofern sie sich nicht unter der Ringbahnhalle ballen, unter der ein Teil des künftigen Regionalbahnsteigs liegt. Gut die Hälfte eines Zuges ragt aber beim Halt über diese schützende Decke hinaus. Nach einer späten Erkenntnis der Bahnplaner reicht der durch die Ringbahnhalle überdachte Bereich des Bahnsteigs …

Bahnverkehr: Zustand der Eisenbahnbrücken in Brandenburg, aus Bundesregierung

Vorbeme rkung de r F r age s t e l l e r Deutschland als Industrieland ist auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Diese ist aber bundesweit in einem kritischen Zustand. Das Durchschnittsalter der #Eisenbahnbrücken in Deutschland liegt bei 55,9 Jahren. Dieses #Durchschnittsalter nimmt immer weiter zu. Erst Ende Januar 2014 hat der Vorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gesagt, dass in Deutschland bei 1 400 Brücken dringender Sanierungsbedarf besteht und sich der #Sanierungsstau auf inzwischen 30 Mrd. Euro beläuft. Allein in Nordrhein-Westfalen befinden sich 263 Eisenbahnbrücken in der Kategorie 4 „Gravierende Schäden, wirtschaftliche Instandsetzung nicht mehr möglich“ (siehe Bundestagsdrucksache 18/1255). 1. Wie viele Eisenbahnbrücken sind nach Kenntnis der Bundesregierung in Brandenburg dringend sanierungsbedürftig, und wie hoch ist ihr Anteil an der gesamten Anzahl der Eisenbahnbrücken in Brandenburg (bitte tabellarische Übersicht)? 2. Welche Eisenbahnbrücken sind nach Kenntnis der Bundesregierung in Brandenburg dringend sanierungsbedürftig (bitte tabellarische Übersicht mit Nennung der jeweiligen RegionalBahn-Zugverkehre durchschnittlich pro Tag, Regional-Express-Zugverkehre durchschnittlich pro Tag, Güterverkehre durchschnittlich pro Tag, Fernverkehre durchschnittlich pro Tag und weiterer Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der jeweiligen Strecke)? Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Nach Mitteilung der DB Netz AG sind im Land Brandenburg 65 von 801 Brücken in der Zustandskategorie 4 eingestuft (siehe Tabelle Anlage1). Angaben zu Zugzahlen und weiteren Bau- und Sanierungsmaßnahmen konnte die Deutsche Bahn AG (DB AG) in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage vorgegebenen Zeitspanne nicht übermitteln. Eine 12-Wochen-Übersicht aller Baumaßnahmen stellt die DB Netz AG streckenbezogen im Internet zur Verfügung (http://fahrweg.dbnetze.com/ fahrweg-de/start/produkte/trassen/baustelleninformation/baumassnahmen) 3. In welchem Zustand (Zustandskategorie bzw. Zustandsnote) sind nach Kenntnis der Bundesregierung die nicht sanierungsbedürftigen Brücken in Brandenburg (bitte tabellarische Übersicht mit Nennung der jeweiligen RegionalBahn-Zugverkehre durchschnittlich pro Tag, Regional-Express- Zugverkehre durchschnittlich pro Tag, Güterverkehre durchschnittlich pro Tag, Fernverkehre durchschnittlich pro Tag und weiterer Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der jeweiligen Strecke)? Die Einstufung der übrigen Brücken nach Mitteilung der DB Netz AG ist in der Anlage 2 wiedergegeben. Angaben zu Zugzahlen und weiteren Bau- und Sanierungsmaßnahmen konnte die Deutsche Bahn AG (DB AG) in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage vorgegebenen Zeitspanne nicht übermitteln. Eine 12-Wochen-Übersicht aller Baumaßnahmen stellt die DB Netz AG streckenbezogen im Internet zur Verfügung (http://fahrweg.dbnetze.com/ fahrweg-de/start/produkte/trassen/baustelleninformation/baumassnahmen). 4. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zustandsnoten der Brücken in Brandenburg in den letzten zehn Jahren, insbesondere im Zeitrahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn AG seit dem Jahr 2009, verändert? Angaben im Sinne der Fragestellung konnte die DB Netz AG in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage vorgegebenen Zeitspanne nicht übermitteln.

Bahnverkehr: Zustand der Eisenbahnbrücken in Berlin, aus Bundesregierung

Vorbemerkung der Fragesteller Deutschland als Industrieland ist auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Diese ist aber bundesweit in einem kritischen Zustand. Das #Durchschnittsalter der #Eisenbahnbrücken in Deutschland liegt bei 55,9 Jahren. Dieses Durchschnittsalter nimmt immer weiter zu. Erst Ende Januar 2014 hat der Vorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gesagt, dass in Deutschland bei 1 400 Brücken dringender Sanierungsbedarf besteht und sich der Sanierungsstau auf inzwischen 30 Mrd. Euro beläuft. Allein in Nordrhein-Westfalen befinden sich 263 Eisenbahnbrücken in der Kategorie 4 „Gravierende Schäden, wirtschaftliche Instandsetzung nicht mehr möglich“ (siehe Bundestagsdrucksache 18/1255). Vor b eme r ku n g d e r B u n de s r e g i e r u n g Gemäß § 4 Absatz 3 Satz 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes sind die Eisenbahnen verpflichtet, die Eisenbahninfrastruktur sicher zu bauen und in betriebssicherem Zustand zu halten. Dies schließt auch die Verantwortung für Instandhaltung, Instandsetzung und bedarfsgerechte Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur ein. 1. Wie viele Eisenbahnbrücken sind nach Kenntnis der Bundesregierung in Berlin dringend sanierungsbedürftig, und wie hoch ist ihr Anteil an der gesamten Anzahl der Eisenbahnbrücken in Berlin (bitte tabellarische Übersicht)? 2. Welche Eisenbahnbrücken sind nach Kenntnis der Bundesregierung in Berlin dringend sanierungsbedürftig (bitte tabellarische Übersicht mit Nennung der jeweiligen RB-Zugverkehre – RB: Regionalbahn – durchschnittlich pro Tag, RE-Zugverkehre – RE: Regional-Express – durchschnittlich pro Tag, Güterverkehre durchschnittlich pro Tag, Fernverkehrsverkehre durch- schnittlich pro Tag und weiterer Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der jeweiligen Strecke)? Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Nach Mitteilung der DB Netz AG sind im Land Berlin 90 von 895 Brücken in der Zustandskategorie 4 eingestuft (siehe Tabelle Anlage 1). Angaben zu Zugzahlen und weiteren Bau- und Sanierungsmaßnahmen konnte die Deutsche Bahn AG (DB AG) in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage vorgegebenen Zeitspanne nicht übermitteln. Eine 12-Wochen-Übersicht aller Baumaßnahmen stellt die DB Netz AG streckenbezogen im Internet zur Verfügung (http://fahrweg.dbnetze.com/fahrwegde/ start/produkte/trassen/baustelleninformation/baumassnahmen). 3. In welchem Zustand (Zustandskategorie bzw. Zustandsnote) sind nach Kenntnis der Bundesregierung die nicht sanierungsbedürftigen Brücken in Berlin (bitte tabellarische Übersicht mit Nennung der jeweiligen RB-Zugverkehre durchschnittlich pro Tag, RE-Zugverkehre durchschnittlich pro Tag, Güterverkehre durchschnittlich pro Tag, Fernverkehrsverkehre durchschnittlich pro Tag und weiterer Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der jeweiligen Strecke)? Die Einstufung der übrigen Brücken nach Mitteilung der DB Netz AG ist in der Anlage 2 wiedergegeben. Angaben zu Zugzahlen und weiteren Bau- und Sanierungsmaßnahmen konnte die Deutsche Bahn AG (DB AG) in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage vorgegebenen Zeitspanne nicht übermitteln. Eine 12-Wochen-Übersicht aller Baumaßnahmen stellt die DB Netz AG streckenbezogen im Internet zur Verfügung (http://fahrweg.dbnetze.com/fahrwegde/ start/produkte/trassen/baustelleninformation/baumassnahmen). 4. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zustandsnoten der Brücken in Berlin in den letzten zehn Jahren, insbesondere im Zeitrahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn AG seit dem Jahr 2009, verändert? Angaben im Sinne der Fragestellung konnte die DB Netz AG in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage vorgegebenen Zeitspanne nicht übermitteln.