S-Bahn: Busse statt Bahnen im Nordosten Neues Konzept für Ersatzverkehr nach Karow – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/busse-statt-bahnen-im-nordosten-neues-konzept-fuer-ersatzverkehr-nach-karow-27961048

Drei Buchstaben genügen, um #S-Bahn-Fahrgästen die Laune zu verhageln: #SEV – die Abkürzung für #Schienenersatzverkehr. SEV heißt: morgens früher aufstehen, um zur Arbeit zu fahren, nach Feierabend länger unterwegs sein, bis man zu Hause angekommen ist. Auch im Nordosten Berlins, auf den Linien #S2 und #S8, stehen S-Bahn-Fahrgästen wieder einmal Bauarbeiten mit Schienenersatzverkehr bevor.
Nachdem sich bei früheren #Bau-Etappen viele Fahrgäste beschwert haben, hat die S-Bahn ihr Konzept geändert – in der Hoffnung, dass es im Herbst besser läuft als bislang. Am Mittwoch wurde das neue Konzept getestet – bei einer Probefahrt.
„Wenn das mal kein gutes Omen für unseren SEV ist“, freute sich Björn Vetter von der S-Bahn. Gerade radelte ein Schornsteinfeger an dem weißen Linienbus vorbei, der am Startpunkt in der Berliner Straße unweit vom S-Bahnhof Pankow bereitsteht. Der Bus ist die Vorhut der 50 bis 60 Busse, die vom 30. Oktober bis zum 13. Dezember eingesetzt werden – zwischen Pankow und Birkenwerder sowie zwischen Pankow und Karow. Weil das Karower Kreuz und Brücken neu gebaut werden, wird die S-Bahn unterbrochen.
Expressroute über die Autobahn
9.00 Uhr: Es geht los. Busfahrer Mario Lehmann von Bayern Express (BEX) tritt aufs Gaspedal. Doch bevor er in Fahrt kommen kann, muss er scharfe Kurven bewältigen. „Das ist ein Nadelöhr“, erklärt Vetter, als Lehmann in die Granitz- und dann in die Kissingenstraße abbiegt. „Von dort kommt man besser nach links Richtung Autobahn“, erklärt Vetter.
9.07 Uhr: Der Linienbus ist mittlerweile auf der A 114 unterwegs. Schneller als 60 Kilometer pro Stunde darf Lehmann nicht fahren. Nur Reisebusse, in denen sich die Fahrgäste angurten können, dürfen auf Tempo 100 beschleunigen.
9.15 Uhr: „Wenn wir immer so gut durchkämen, wäre das schön“, sagt Lehmanns Chef, BEX-Geschäftsführer Jörg Schaube. Sogar auf der Pankgrafenstraße in Karow, auf der sich der Verkehr häufig …

U-Bahn: Ausbau der Berliner U-Bahn Welche Strecken geprüft werden – und welche keine Chance haben, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ausbau-der-berliner-u-bahn-welche-strecken-geprueft-werden-und-welche-keine-chance-haben/20048140.html

Der Senat prüft nach einem Vorschlag von Verkehrssenatorin Regine Günther die #Verlängerung mehrerer Strecken. Doch einige Projekte werden wohl nicht realisiert.
Der #Weiterbau der #U-Bahn bleibt auch in dieser Legislaturperiode auf dem Programm – trotz Widerständen in den Koalitionsfraktionen. Der Senat hat am Dienstag den Vorschlag von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) angenommen, die Möglichkeiten eines weiteren #U-Bahn-Ausbaus zu prüfen. Voraussetzung sei, dass der von der Koalition vereinbarte Ausbau des Straßenbahn-Netzes nicht leide, sondern wie geplant umgesetzt werde, sagte Günther. „Die Trampläne treiben wir mit Priorität voran“
Unter die Lupe nehmen soll ihre Verwaltung den Weiterbau der U 8 von Wittenau ins Märkische Viertel, die Verlängerung der U 2 und U 9 zu einem gemeinsamen Bahnhof Pankow Kirche, den Lückenschluss der U 1 zwischen Uhlandstraße und Adenauerplatz sowie einen Weiterbau der U 7 bis maximal zum Bahnhof Schönefeld.

Strecken mit "Vorleistung" haben eine Chance

Sie sei in ihrer noch kurzen Amtszeit auf viele weitere U-Bahn-Pläne angesprochen worden, begründete Günther ihren Vorstoß, der auch viele Koalitionäre überrascht hat. „Prüfen, was möglich ist, ist nicht falsch“, sagte Günther. Man könne nicht alles pauschal abschmettern. Untersuchen wolle man Strecken, für die es bereits Vorleistungen gibt.

Bei der U 8 ist hinter der heutigen Abstellanlage in Wittenau bereits ein rund 500 Meter langer Tunnel vorhanden. Für die Verlängerung bis zum Märkischen Zentrum müsste noch ein rund 1,1 Kilometer langer Tunnel folgen. Je nach Variante rechnet die BVG bisher mit Kosten zwischen 61 Millionen Euro und …

Straßenverkehr: Verfahrensstand: Kastanienallee (13158 Berlin-Rosenthal / Pankow), aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
In welchem Verfahrensstadium befindet sich das #Bauvorhaben #Kastanienallee (13158 Berlin)?
Frage 2:
Welche Verfahrensschritte wurden bereits durchgeführt, und wie lauten die Ergebnisse?
Frage 3:
Welche weiteren Verfahrensschritte wird es geben?
Frage 4:
Wie viel Zeit ist für die einzelnen Verfahrensschritte vorgesehen?
Antwort zu 1. – 4:
Gemäß dem Stadtentwicklungsplan Verkehr Berlin (StEP- Verkehr) ist der gesamte
Straßenzug der Kastanienallee Bestandteil des übergeordneten Straßennetzes und dort
als örtliche Straßenverbindung mit der Funktionsstufe III klassifiziert. Für die Planung der
Straße ist kein Planungsrechtliches Verfahren gemäß Berliner Straßengesetz (BerlStrG) §
22 erforderlich.
Der Neubau der Kastanienallee von der Friedrich-Engels-Straße bis Dietzgenstraße ist
Bestandteil der Investitionsplanung des Bezirkes Pankow. Nachdem der erste
Bauabschnitt der Kastanienallee von Hauptstraße bis Friedrich-Engels-Straße in BerlinPankow,
Ortsteil (OT) Rosenthal bereits komplett erneuert wurde, soll nun auch der
östliche Teil der Kastanienallee grundhaft umgebaut werden. Dieser 2. Bauabschnitt (BA)
entspricht nicht annähernd den gegenwärtigen und zukünftigen Beanspruchungen für eine
Verkehrsanlage. So sind u.a. verkehrssichere Angebote für den Radverkehr nicht
vorhanden. Eine ordnungsgemäße Ableitung des anfallenden Oberflächenwassers ist
wegen des Fehlens der Anschlüsse an die Regenwasserkanalisation nicht gewährleistet.
Durch die starke Befahrung der Straße mit Wirtschaftsverkehr und der daraus
resultierenden Lärm- und Erschütterungsbelastungen ist ein grundhafter Neubau mit allen
Nebenanlagen, Anschlüssen an die Regenentwässerung und öffentliche Beleuchtung
unbedingt erforderlich.
In der Vorplanungsunterlage wurden Varianten- und Querschnittsuntersuchungen erstellt.
So wurde in der Variante 1 eine durchgehende Radverkehrsanlage (Schutzstreifen) von
der Friedrich-Engels-Straße bis zur Dietzgenstraße vorgesehen. Flächen für den ruhenden
Verkehr bzw. gepl. Straßenbegleitgrün sind bei dieser Variante nur im Abschnitt von
Friedrich-Engels-Straße bis Eschenallee möglich. In der Planungsvariante 2 wurde die
Radverkehrsanlage von Friedrich-Engels-Straße bis Eschenallee angeboten. Ab
Eschenallee sollte der Radverkehr alternativ auf die parallel verlaufende Fahrbahn der
Nordendstraße über die Eschenallee ausweichen. Angebote für den ruhenden Verkehr
und Straßenbegleitgrün wurden auf dem gesamten Ausbauabschnitt vorgesehen. Aus
Gründen der fehlenden Radverkehrsanlage im Abschnitt von Eschenallee bis
Dietzgenstraße bzw. erheblicher Verkehrssicherheitsbedenken wurde die Variante 2 in der
Vorplanung abschließend abgelehnt. Somit wurde im Ergebnis der Abwägungen zwischen
den Varianten die Vorplanung mit der Variante 1 durch den Bezirksstadtrat für
Stadtentwicklung am 01.08.2016 bestätigt.
Nach Abschluss der Vorplanungsunterlage erfolgte die Erarbeitung des
Ausführungsentwurfes bzw. die Erstellung der Bauplanungsunterlage (BPU). Die geprüfte
BPU wurde durch den Bezirksstadtrat für Bürgerdienste am 05.04.2017 bestätigt. Die
Pläne des Ausführungsentwurfes sind einzusehen unter
http://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-undgruenflaechenamt/planung/artikel.207362.php
Derzeit erfolgt die Erarbeitung der Ausführungsplanung.
Aktuelle Angaben zu Zeitvorgaben für die Bearbeitung der einzelnen Verfahrensschritte
liegen uns nicht vor. Sie sind jedoch in hohem Maße abhängig vom bestehenden
Abstimmungsbedarf, welcher sich teilweise erst während der Planungsbearbeitung
konkretisiert.
Frage 5:
Wie viele #Bäume sollen gefällt werden? Wie viele #Kastanien werden neu gepflanzt?
Frage 6:
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um den #Baumbestand zu erhalten – hierzu bitte das #Baumgutachten
beilegen?
Antwort zu 5. – 6:
Der Straßenbaumbestand (Kastanien, Robinien, Linden, Salix) ist infolge der Anpassung
an die Erfordernisse des Straßenstandortes stark geschädigt. Die Kastanien sind lt.
Baumkataster in der Nachkriegszeit gepflanzt worden. Infolge der unterschiedlichen
Schnittmaßnahmen weisen die Bäume Einfaulungen im Stamm- und Kronenbereich auf.
Die Baumliste mit den Befunden zu den einzelnen Bäumen kann bei Bedarf beim SGA
eingesehen werden. Die Bepflanzung ist lückenhaft, es wurden aus Gründen der
Verkehrssicherheit bereits zahlreiche Bäume entfernt. Entlang des „Grünstreifens“
zwischen Friedrich-Engels-Straße und Traufsteinweg hat sich an den Grundstücksgrenzen
Wildaufwuchs ausgebreitet. Diese „Bäume“ sind das Ergebnis unterbliebener
Pflegemaßnahmen. Die Baumarten (z.B. Salix) sind ungeeignete Straßenbäume. Die
Robinien entsprechen nicht dem Charakter der Kastanienallee und sind eventuell als
Ersatz für Fehlstellen gepflanzt worden. Bei der Neuplanung der Straße ist davon
auszugehen, dass weitere Schäden im Wurzelbereich durch den notwendigen Leitungsund
Kanalbau verursacht werden. Deshalb müssen 90 Bäume gefällt werden, hiervon 60
Kastanien und 30 andere Bäume (Robinien, Linden, Salix). Im Zuge der
Neubaumaßnahme werden 52 Kastanien gepflanzt.
Für das Bauvorhaben erfolgt derzeit die Erarbeitung eines Landschaftspflegerischen
Begleitplanes (LBP) mit Artenschutzrechtlichem Fachbeitrag (ASB) u.
Faunauntersuchungen.
Frage 7:
Wie viel kostet das Bauvorhaben?
Antwort zu 7:
Das Bauvorhaben wird aus Investitionsmitteln des Bezirkes Pankow finanziert, gemäß
geprüfter Bauplanungsunterlage vom 05.04.2017 betragen die Gesamtbaukosten
4.400.000 €.
Frage 8:
Wie werden die Anwohnerschaft und die Bezirksverordnetenversammlung Pankow (BVV) beteiligt?
Antwort zu 8:
Die Vorentwurfsplanung Variante 1, 2 wurden am 15.12.2015 in der
Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Ausschuss für Verkehr und Öffentliche
Ordnung erörtert und diskutiert. Im Ergebnis wurde die Variante 1 angenommen. Das
Wortprotokoll vom 26.01.2016 kann bei Bedarf bei der BVV bzw. beim Straßen- und
Grünflächenamt (SGA) eingesehen werden.
Auf einer Bürgerinformationsveranstaltung am 17.03.2016 wurden alle interessierten
Anwohner und Anwohnerinnen sowie Gewerbetreibende über die beabsichtigte Planung
der Kastanienallee in Rosenthal informiert. Die Planungshintergründe und 
4
Rahmenbedingungen wurden dabei erläutert. Die Präsentationsunterlagen zu der
Informationsveranstaltung können bei Bedarf beim SGA eingesehen werden.
Berlin, den 06.07.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Neubau der Neuen Fahlenbergbrücke III – Nadelöhr über den Gosener Kanal?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie ist der aktuelle Planungsstand für den #Neubau an der #Fahlenbergbrücke bzw. der #Ersatzbrücke?
Antwort zu 1:
Die gemeinsame Entwurfsplanung für den Neubau der Neuen Fahlenbergbrücke und den
Bau einer #Behelfsbrücke liegt vor. Derzeit werden die umwelterheblichen Belange mit allen
erforderlichen Vorprüfungen, Fachbeiträgen und Gutachten bearbeitet.
Gleichzeitig erfolgen Vorabstimmungen für die Erlangung aller Genehmigungen
(Baumaßnahme im Trinkwasserschutzgebiet, im Naturschutzgebiet, im FFH1
-Gebiet, im
Vogelschutzgebiet, auf den Flächen der Berliner Forsten). Weiterhin erfolgt die
Vorabstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin zur geplanten Verkehrsführung.
Frage 2:
Sind mittlerweile alle umweltrechtlichen Genehmigungen für den Neu- und Ersatzbau erteilt und wenn nicht,
warum nicht bzw. wann wird mit diesen gerechnet?
Antwort zu 2:
Siehe Antwort zu 1. Mit den umweltrechtlichen Genehmigungen wird im III. Quartal 2017
gerechnet.
Frage 3:
Wann wird die Behelfsbrücke voraussichtlich fertiggestellt werden?
Antwort zu 3:
Die Bauleistungen für die Behelfsbrücke und den Brückenneubau werden voraussichtlich
gemeinsam ausgeschrieben und an eine Baufirma beauftragt. Der Bau der Behelfsbrücke
und die Ertüchtigung der Behelfsstraße werden die ersten Baumaßnahmen vor Ort sein.
Der Verkehr wird – bis auf 2 Tage Vollsperrung – bis zur Fertigstellung der Behelfsbrücke
über die vorhandene Brücke in beiden Richtungen fließen. Die vorhandene
Stahlverbundbrücke wird in der genannten kurzen Vollsperrung ausgehoben, auf dem
Kanal 100 m nach Süden verschoben, auf den neuen Behelfswiderlagern abgesetzt und
als Behelfsbrücke umgehend in Betrieb genommen.
Frage 4:
Wird der Baubeginn an der Neuen Fahlenbergbrücke planmäßig 2018 stattfinden? Wenn nicht, was sind die
Gründe dafür?
Antwort zu 4:
Der Baubeginn verschiebt sich, avisiert ist der Baubeginn für das I. Quartal 2019. Die
Planungen sind sehr komplex, bauen aufeinander auf und müssen daher nacheinander
bearbeitet werden (Brückenplanungen/Verkehrsplanungen/Umweltplanungen/Planungen
Leitungsverlegung).
Gleiches gilt für die zahlreichen Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden.
Frage 5:
Wie beziffern sich derzeit die geplanten Kosten für den Neu- bzw. den Ersatzbau der Fahlenbergbrücke und
wie haben sie sich in den letzten 24 Monaten verändert? (Aufstellung nach Neu- bzw. den Ersatzbau sowie
Gründen eventueller Kostensteigerung erbeten.)
Antwort zu 5:
In der Investitionsplanung sind für den Neubau der Neuen Fahlenbergbrücke auf Basis
von Erfahrungswerten und einer groben Kostenannahme 2,8 Mio. € enthalten.
Die Bauplanungsunterlagen mit einer konkreten Kostenberechnung werden
voraussichtlich im August 2017 zur Prüfung eingereicht. Eine Kostensteigerung ist nach
derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen.
Frage 6:
Welche Einschränkungen wird für die Dauer des Neu- bzw. den Ersatzbaus der Fahlenbergbrücke
hinsichtlich des ÖPNV (z. B. Busverkehr) geben und welche Maßnahmen sind geplant, um diese zu
begrenzen? (Aufstellung erbeten.)
Antwort zu 6:
Mit dem Bau der Behelfsbrücke wird die über die Brücke verkehrende Buslinie 369
(Pendelbus zwischen Müggelheim und Gosen) nur sehr geringfügig eingeschränkt.
Während der 2-tägigen Vollsperrung für den Brückenverschub muss der Bus die
Umleitungsstrecke über Erkner und Friedrichshagen fahren. Diese einzige Vollsperrung
wird auf ein Wochenende gelegt.
Über die Behelfsbrücke wird der Verkehr 1-streifig mit einer Lichtsignalanlage
wechselseitig geführt. Während der gesamten Bauzeit wird der 30-Minuten-Takt mittels
Busbevorrechtigung in der Ampelschaltung möglich sein.
Berlin, den 06.07.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus + Elektromobilität: Mal probieren? Aber gern! Die BVG testet ein weiteres Busmodell mit Elektroantrieb., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2625

Die BVG testet ein weiteres #Busmodell mit #Elektroantrieb. Seit dem heutigen Dienstag ist der Bus auf der Linie #204 im Einsatz. Die gesamte Elektro- und Antriebstechnik stammt von der Firma #Ziehl-Abegg, die der BVG dieses Vorführfahrzeug für den Test zur Verfügung stellt. Die Fahrzeugbasis bildet ein Bus des niederländischen Herstellers #VDL (Typ: #Citea SLF 120 Electric). Der E-Bus bleibt voraussichtlich für ca. zwei Wochen in Berlin. Er wird wie die vier vorhandenen E-Busse vom Typ Solaris Urbino 12 electric auf der Linie 204 zwischen Zoologischer Garten (Hertzallee) und Bahnhof Südkreuz fahren. Dabei fährt der Gast zusätzlich zum regulären Fahrplan. Da der Bus per Kabel auf dem Betriebshof geladen wird, können seine Einsatzzeiten variieren. Nach Herstellerangaben sollen die auf dem Dach montierten Batterien für eine Reichweite von 150 Kilometern ausreichen. Die besten Chancen auf eine Probefahrt haben interessierte Fahrgäste montags bis freitags von ca. 7 bis ca. 14 Uhr. An den Wochenenden ist zusätzlich ein Einsatz auf der Linie 100 geplant. Bereits im Mai hatte die BVG für ca. zwei Wochen einen E-Bus des finnischen Herstellers Linkker getestet.

Potsdam + Straßenbahn: Mehr Fahrten auf den Tram-Linien 92 und 96 Mit Ende der Bauarbeiten in der Nedlitzer Straße sollen ab dem 10. Dezember die Tram-Linien 92 und 96 in den Stoßzeiten alle zehn Minuten zum Hauptbahnhof fahren. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Mehr-Fahrten-auf-den-Tram-Linien-92-und-96

 Im neuen #Fahrplankonzept für den #Norden wurde zudem die Anbindung an die #Busse nach Neu Fahrland, Fahrland, Satzkorn, Kartzow oder Groß Glienicke geregelt. Klingt alles erstmal ganz gut.


Potsdam. Ab dem 10. Dezember sollen Pendler aus dem Potsdamer Norden alle fünf Minuten in eine Tram in Richtung Hauptbahnhof steigen können. Die #Taktverdichtungen auf den Linien #92 und #96 stellten der Geschäftsführer des Verkehrsbetriebs Potsdam (ViP) Oliver Glaser und der Bereichsleiter für Verkehrsentwicklung der Stadt, Norman Niehoff, am Montag vor.

Während der Hauptverkehrszeiten, also im Berufs- und Schülerverkehr, werden beide Linien künftig alle zehn Minuten bedient. So ergibt sich für die Strecke ab der neuen Endhaltestelle Campus Jungfernsee ein Fünf-Minuten-Takt. Auf diese Weise möchten der ViP und die Landeshauptstadt dem Bevölkerungswachstum gerecht werden. „Denn wir wissen, dass die Linien 92 und 96 bereits heute vor allem ab sieben Uhr voll sind“, sagte Glaser.

Was ist neu auf den Linien 92 und 96?

Zu den Stoßzeiten werden alle zehn Minuten Straßenbahnen ab der neuen Haltestelle Campus Jungfernsee eingesetzt. Dorthin wird auch die jetzige Wendeschleife am nördlichen Rand des Volksparks versetzt. Die betroffenen Hauptverkehrszeiten sind vor allem morgens ab sieben Uhr, wenn Berufspendler und Schüler aus dem Norden in die Stadt hinein und ab dem späten Mittag, wenn sie wieder hinaus fahren. Im normalen Tagesverkehr, bei dem der Bedarf geringer ist, bleibt der 20-Minuten-Takt bestehen.

Wie fährt die Tram an den Wochenenden und nachts?

Der Spätverkehr der Linie 96 wird bis …

Schiffsverkehr: Kein Personal für die Schleuse Plötzensee fehlen Leute – bald wird ferngesteuert, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kein-personal-fuer-die-schleuse-ploetzensee-fehlen-leute-bald-wird-ferngesteuert/20047934.html

Hier #schleust nichts mehr: Die Anlage in #Plötzensee wird noch den ganzen Monat zumindest tageweise #gesperrt sein.
Der Grund sei Personalmangel, sagte der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin (WSA), Michael Scholz, am Dienstag. Auch in den vergangenen Tagen blieben die Schleusentore zeitweise geschlossen. Von sieben Mitarbeitern des Außenbezirks Spandau, der die Schleusen in Charlottenburg, Spandau und Plötzensee betreut, seien zwei länger krank. Nach einem drastischen Stellenabbau gebe es keine Reserven mehr. 1993 habe der Bundestag eine erhebliche Stellenkürzung bundesweit bei den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen verlangt. Bis 2016 seien rund 40 Prozent der Stellen gestrichen worden.
Plötzensee nehme man außer Betrieb, weil die Schleuse auf anderen Routen umfahren werden könne, was aber auch länger dauere, sagte Scholz. Für den Umweg benötigen Fracht- und Passagierschiffe sowie Sportboote bis zu zwei Stunden mehr Fahrtzeit. Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel (CDU) hatte sich zuvor bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der für die Wasserverwaltungen zuständig ist, für eine schnelle Lösung eingesetzt. Das Sperren der Schleuse beeinträchtige die Schifffahrt in Reinickendorf. Die Schleuse Plötzensee müsse technisch und personell so ausgestattet sein, dass der Betrieb komplett aufrechterhalten werden könne.

Tore per Handy regeln

Zumindest technisch ist ein Fortschritt in Sicht: Von 2018 an soll die Schleuse von …

Straßenbahn + U-Bahn: Keine Vorplanungen und sonstigen Planungen für den Berliner U-Bahn-Bau in dieser Legislaturperiode Bündnis Pro Straßenbahn – Pressemitteilung vom 11. Juli 2017

Die Koalitionsvereinbarung von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen sieht ein ambitioniertes Programm zum kurz- und mittelfristigen #Ausbau des #Straßenbahnnetzes in Berlin vor. Die Umsetzung dieses Programms verlangt eine #Konzentration der planerischen und finanziellen #Ressourcen auf die von der Koalition vereinbarten Projekte. Daher ist es nur folgerichtig, dass Vorhaben zur Erweiterung der U-Bahn keinen Eingang in die Koalitionsvereinbarung gefunden haben.

Überlegungen zur U-Bahn-Erweiterung außerhalb des Stadtentwicklungsplans Verkehr 2030 sind kontraproduktiv: Würden diese Überlegungen weiter verfolgt, würden planerische Kapazitäten gebunden, die für die Umsetzung der Erweiterung des Straßenbahnnetzes dringend benötigt werden.

U-Bahn-Erweiterungen binden zudem in hohem Maße investive Mittel: Ein Kilometer U-Bahn kostet so viel wie 10 Kilometer Straßenbahn. Und betriebswirtschaftlich ist die U-Bahn aufgrund der hohen Unterhaltskosten defizitär, die Straßenbahn ist dagegen betriebswirtschaftlich rentabel. Nur mit neuen Straßenbahnstrecken können in absehbarer Zeit entscheidende Verbesserungen der täglichen Mobilität für sehr viele Berlinerinnen und Berliner erreicht werden.

Deshalb fordern wir als Bündnis Pro Straßenbahn die Einhaltung der Koalitionsvereinbarung, die zügige Umsetzung der vereinbarten Erweiterungen des Straßenbahnnetzes und die Einstellung aller Vorplanungen und sonstigen Planungen für den U-Bahn-Bau in dieser Legislaturperiode.

Christfried Tschepe
Berliner Fahrgastverband IGEB e.V.
S-Bahnhof Lichtenberg
Weitlingstraße 22
10317 Berlin

*im Auftrag des Bündnis Pro Straßenbahn*

ACE Kreis Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Deutscher Bahnkunden-Verband e.V. – Regionalverband Berlin, Berlin 21 e.V., BFBahnen Bezirk Berlin-Brandenburg, BUND Berlin, DIE LINKE Landesverband Berlin, Fachausschuss Mobilität SPD Berlin, FUSS e.V., Grünzüge für Berlin, Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., NaturFreunde Berlin, Piratenpartei Deutschland Berlin, PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., VCD-Nordost e.V., VDV Ost, ver.di, VIV e.V.

Straßenbahn + Tarife: Der BER der BVG: Die Fahrkartenautomaten Seit zehn Jahren gelingt es der BVG nicht, moderne Automaten in Straßenbahnen einzubauen. Nun gibt es einen neuen Versuch., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-strassenbahnen-der-ber-der-bvg-die-fahrkartenautomaten/20038000.html

Jedem seinen BER. Bei der #BVG heißt das Desaster #Fahrkartenautomat. Seit mehr als zehn Jahren versucht das Unternehmen, neue Geräte für die #Straßenbahnen zu beschaffen. Bis heute vergeblich. Auch die neuesten Fahrzeuge sind mit #Uralt-Technik bei den #Automaten ausgestattet. Und es wird weiter dauern. Einen Termin, ab wann es leichter werden soll, sich ein Ticket an Bord zu kaufen, gibt es noch immer nicht.
Geplant war, die neuen Flexity-Bahnen auch mit neuen Fahrkartenautomaten fahren zu lassen. In den vier ab 2008 gelieferten Vorserienfahrzeugen waren auch tatsächlich neue Automaten der Firma ACS Solutions Schweiz installiert, die rechtzeitig schon lange vorher bestellt worden waren. Doch leider waren die Geräte extrem störanfällig und häufig außer Betrieb. Man arbeite an einer Lösung, hieß es bei der BVG damals.

Neue Bahnen, alte Automaten

Als dann im September 2011 das erste Serienfahrzeug nach Berlin kam, war die Überraschung groß: Die BVG hatte zwar eine der modernsten Straßenbahnen weltweit entwickeln lassen – beim Fahrscheinautomaten gab es aber einen Rückschritt. Eingebaut hatte man schon damals betagte Geräte, die einfach zuverlässiger waren als ihre auserkorenen Nachfolger.

Anders als moderne Geräte können die Oldies aber keine Scheine annehmen; auch das Zahlen per Karte ist nicht möglich. Zudem akzeptieren sie häufig keine Zwei-Euro-Münzen, weil die Sensorik sie nicht erkennt. Schon 2014 hatte der Fahrgastverband Igeb sarkastisch formuliert, Fahrgäste müssten weiterhin einen Handroller mit Kleingeld bei sich führen, wenn sie in der Straßenbahn Fahrscheine kaufen wollen.

Hardware meist gut, Software dagegen „sehr fehleranfällig und …

Flughäfen: Ausbaupläne vorgestellt Der BER soll größer werden – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ausbauplaene-vorgestellt-der-ber-soll-groesser-werden-27932986

Großflughafen – das ist die falsche Bezeichnung für den #BER. Für die erwarteten #Fluggastzahlen wird der BER zu klein sein. Obwohl noch nicht mal absehbar ist, wann der neue Airport den Betrieb aufnehmen kann, plant die Flughafengesellschaft FBB jetzt schon den #Ausbau. Engelbert Lütke Daldrup, Chef des Staatsunternehmens, stellte dem Aufsichtsrat am Freitag den „#Infrastruktur-Masterplan BER 2040“ vor. Motto: Der BER soll größer werden. Doch die erwarteten Fluggastzahlen sind im Vergleich zu anderen Prognosen niedrig gegriffen. Und für die nächsten Jahre gibt es Zweifel, ob der Ausbau mit dem #Boom Schritt halten kann. „Bis 2020 wird es eng, keine Frage“, gestand Lütke Daldrup ein.
Bereits Hartmut Mehdorn, der vor mehr als vier Jahren Flughafen-Chef wurde, erkannte: Der BER muss #erweitert werden. Seit Jahren erlebe der Luftverkehr in Berlin einen Boom, seit Jahren steigen die Passagierzahlen stärker als der Durchschnitt. Die Argumente gelten auch heute noch. Da aber bei dem Schönefelder Pannenprojekt alles länger dauert, verging viel Zeit, bis erste Planungen in Gang kamen. Die Fertigstellung der bestehenden Anlagen hat Vorrang.
Prognosen zu niedrig gegriffen
Jetzt aber drängt die Zeit. Nach der FDP und der CDU setzt sich mit dem Bund nun auch erstmals ein Flughafengesellschafter für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel ein – mit dem Argument, dass der BER zu klein sei. Branchenexperten, auch viele Berliner, sehen das genauso. Sie fürchten, dass Berlin Luftverkehr abweisen muss – weil Kapazität fehlt. Die Schließungsbefürworter müssen reagieren. Dafür brauchen sie auch Ausbaupläne.
Inzwischen gesteht selbst die FBB ein, dass die bisherigen Prognosen zu niedrig gegriffen sind. Lütke Daldrup: „Das Passagierwachstum am BER ist höher als ursprünglich erwartet.“ Für dieses Jahr wurde mit 27 Millionen Fluggästen gerechnet – tatsächlich werden es 34 Millionen sein. Für 2035 wurden 41 Millionen Passagiere erwartet – jetzt 51 Millionen. Allerdings: Andere Berechnungen gehen von einem stärkeren Zuwachs aus. So erwartet die German Business Aviation Association, der Verband der Geschäftsflieger, für 2020 bereits …