Der #U-Bahnhof #Afrikanische Straße ist ab sofort stufenlos erreichbar. Am heu-tigen Donnerstag, 30. November 2017, ist auf der Station der Linie #U6 ein neuer #Aufzug in Betrieb gegangen. Damit ist der 1956 eröffnete U-Bahnhof ab sofort einer von insgesamt 115 #barrierefrei zugänglichen BVG-Bahnhöfen. (107 Bahnhöfe mit Aufzügen).
Die Kosten für die neue Anlage belaufen sich auf rund 650.000 Euro. Neben dem Aufzugseinbau wurde seit Mai 2016 zusätzlich der Bahnsteig moderni-siert. Auf dem Boden findet sich nun ein Granitbelag, an den Wänden hinter den Gleisen farbige Tiermotive. Auch die vier Ausgangstreppen sowie die Schalterhallen wurden saniert.
Berlin. Nach der #Pleite von #Air Berlin erwarten die Berliner #Flughäfen in diesem und im kommenden Jahr keine wachsende Passagierzahl mehr. Im November seien in #Tegel und #Schönefeld zusammen rund 15 Prozent weniger #Fluggäste gezählt worden als im Vorjahresmonat, sagte der Leiter des kommerziellen Geschäfts der Flughafengesellschaft, Till Bunse, am Donnerstag im Finanzausschuss des Potsdamer Landtags.
Für das gesamte Jahr rechnet der Flughafenbetreiber so wie im Vorjahr mit rund 33 Millionen Passagieren. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres gab es noch steigende Passagierzahlen. Auch 2018 erwartet die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg nun konstant rund 33 Millionen Passagiere.
Derweil zeichnet sich im Kartellpoker um die Überreste von Air Berlin in letzter Minute eine Einigung zwischen der Lufthansa und der EU-Kommission ab. Bis Mitternacht konnte der Dax-Konzern in Brüssel noch Vorschläge einreichen, wie nach der geplanten Übernahme der Air-Berlin-Teilgesellschaften Niki und LGW eine mögliche marktbeherrschende Stellung verhindert werden könnte.
Man werde im Verlauf des Abends "substanzielle Zugeständnisse" auf den Tisch legen, hieß es aus Konzernkreisen. Die Lufthansa könnte so etwa auf einige Start- und Landerechte der Niki an wichtigen Flughäfen verzichten.
Die Kommission muss eine erste vorläufige Entscheidung bis spätestens zum 7. Dezember fällen, kann aber auch eine vertiefte Prüfung des Übernahmeantrags verfügen. In Berlin hatte es am Nachmittag ein Krisentreffen unter Vermittlung des Wirtschaftsministeriums …
#Spremberg . Holger #Schwarz und seine Freunde laden zum Fest am Waggon in #Schwarze Pumpe ein. René Wappler
Mit neuen Tischen und Heizkörpern haben sie den #S-Bahn-Waggon ausgestattet, so dass er trotz seines Alters von fast 100 Jahren recht modern wirkt: Der Bastler Holger Schwarz aus Schwarze Pumpe und seine Freunde werden den historischen Schatz am morgigen Sonnabend öffentlich einweihen. Ursprünglich stammt der Waggon aus Berlin. Am 14. Juni 2008 entgleiste er in der Nähe des Bahnhofs an der Friedrichstraße. Daraufhin wurde er stillgelegt. Im August 2017 ließ ihn Holger Schwarz von Fachleuten über die Autobahn und die Landstraße auf sein Grundstück transportieren, wo ihn zwei Kräne auf dem Boden absetzten.
Damit war das Werk jedoch noch nicht vollbracht. Drei Monate aufwändiger Arbeit schlossen sich an. Schließlich wollten Holger Schwarz und seine Handwerker-Freunde den Waggon so herrichten, dass er als gemütlicher Treffpunkt dienen kann. Wolfgang Wandelt, der den Umbau begleitete, erzählt vom Austausch der Heizkörper: „Die alten Modelle waren auf 750 Volt Gleichstrom gepolt, also mussten wir welche kaufen, die auf 230 Volt ausgelegt sind.“ Thomas Vatter aus Sellessen fertigte die neuen Tische an, die Firma Fritschka half bei der Elektrik aus.
Was haben #Spandau und #Pankow gemeinsam? Guten öffentlichen #Nahverkehr.
Und davon gibt es dort demnächst sogar noch mehr. Denn mit dem traditionellen
„großen“ Fahrplanwechsel im Dezember erweitert die BVG mal
wieder ihr Angebot. Und in diesem Jahr profitieren die Berlinerinnen und Berliner
in diesen beiden Bezirken besonders. Stadtweit lassen die Berliner Verkehrsbetriebe
künftig Busse und Bahnen auf rund 20 Linien häufiger, länger
oder verbesserte, zum Teil erweiterte Routen fahren. Die neuen Fahrpläne
gelten ab Sonntag, den 10. Dezember 2017.
In Spandau schraubt die BVG am ExpressBus-Angebot. So fährt auf der Linie #X34 montags bis freitags künftig jeder zweite Bus nicht mehr von oder nach
Hottengrund, sondern ab Alt-Kladow über Ritterfelddamm und Landstadt Gatow
zum Ritterfelddamm Ecke Gutsstraße. Dadurch gibt es auf dem Ritterfelddamm
gemeinsam mit der Buslinie 135 einen 10-Minuten-Takt.
Als völlig neue Linie kommt der #X36 hinzu. Er fährt zwischen Rathaus Spandau
und U-Bahnhof Haselhorst auf der Strecke der Linie 236, ist dank weniger
Halte unterwegs aber vier Minuten schneller. Durch die neue Linie gibt es
dann mehr und schnellere Verbindungen zur Wasserstadt Oberhavel.
Auch das Angebot beim #X49 wird deutlich verbessert: In Charlottenburg beginnt
die Linie nicht erst am S-Bahnhof Messe Nord/ICC, sondern schon am
S-Bahnhof Charlottenburg/U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße. Zusätzliche Zwischenhaltestellen
sind Kaiser-Friedrich-Straße/Kantstraße (nur Richtung
Spandau) und Amtsgerichtsplatz. In Spandau fährt künftig jeder zweite Bus
nicht mehr von oder nach Hahneberg, sondern ab Heerstraße/Magistratsweg
wie die Linie 131 zum Spektefeld. Zudem fährt der X49 jetzt auch sonnabends
zwischen 11 und 18 Uhr zwischen U Wilmersdorfer Straße und Hahneberg.
Die Pankower dürfen sich unter anderem auf mehr Fahrten bei der M1 freuen.
Die Straßenbahnlinie wird montags bis freitags zwischen 6 und 20 Uhr vom
10-Minuten-Takt auf einen 7½-Minuten-Takt umgestellt. Nördlich des Pastor-
Niemöller-Platzes, wo sich die Strecke nach Rosenthal und zur Schillerstraße
verzweigt, fahren die Züge dann jeweils alle 15 statt alle 20 Minuten. Da in
dem Bereich noch planmäßige Gleisarbeiten laufen, tritt diese Taktverdichtung
jedoch ausnahmsweise erst am 18. Dezember 2017 in Kraft.
Bereits ab dem 10. Dezember kommen auf der #M1 jedoch statt der GT6-Züge
mit ihren ca. 150 Plätzen die moderneren Züge vom Typ #Flexity F8 zum Einsatz.
Diese haben mit rund 240 Plätzen eine deutliche höhere Kapazität. Sobald
auch die Taktverdichtung umgesetzt ist, steigt das Platzangebot bei der
M1 damit auf mehr als das Doppelte.
Änderungen gibt es im Bereich Pankow zudem auf den Buslinien #X54, #107
und #155.
Aber auch im Rest der Stadt gibt es mit dem Fahrplanwechsel mehr Angebot.
So werden die Straßenbahnlinien 37 und 67 sowie die Buslinien 122, 123,
136, 140, 163, 170, 172, 221, 245 und N7 künftig öfter bedient. Eine gänzlich
neue Linie ist die 365, die ab Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke über
die Spree vom S-Bahnhof Baumschulenweg nach Oberschöneweide (Wilhelminenhofstraße/
Edisonstraße) fahren wird. Details zu allen Änderungen finden
sich im aktuellen BVG-navi, der Beilage zum BVG-Kundenmagazin PLUS.
Übrigens: Nicht nur die Fahrpläne von Bus und Bahn hat die BVG überarbeitet,
sondern auch die vielen nützlichen Infoprodukte. Die 2018er-Versionen
der Flyer Berlin. Gesamtnetz, Berlin. Barrierefrei und Berlin. Entdecken sowie
die aktualisierten Netzpläne gibt es ab dem 7. Dezember 2017 in den BVGeigenen
Kundenzentren und Verkaufsstellen. Überarbeitet wurden auch die
sogenannten Linienbänder in den U-Bahnwagen, die durch eine größere
Schrift nun deutlich besser lesbar sind. Und auch die Aushänge an den Haltestellen
werden ausgetauscht – ganz aktuell am Wochenende des Fahrplanwechsels.
Eine große logistische Leistung, denn allein an den Berliner Bushaltestellen
betrifft das Mitte Dezember rund 5.000 Aushänge.
Wo sollen neue #Bahnhöfe gebaut werden? Wo braucht es zusätzliche #Bahntrassen? Regierungsvertreter aus Berlin, Brandenburg und der der Bahn beraten erstmals gemeinsam, wo der #Regionalverkehr am dringlichsten verbessert werden muss.
Der sogenannte #Lenkungskreis zum Regionalbahnverkehr in Berlin und Brandenburg ist am Mittwoch erstmals zusammengetroffen. Dem Gremium gehören Vertreter der Deutschen Bahn, der Senatsverkehrsverwaltung und des Brandenburger Infrastrukturministeriums an. Ergebnisse des Treffens wurden vorerst nicht bekannt.
Die Teilnehmer wollten darüber beraten, welche Planungs- und Bauprozesse in den nächsten Jahrzehnten für einen kundenfreundlichen Regionalbahnverkehr nötig sind. So sollen Bahnhofsausbauten, neue Gleistrassen und der Bedarf an modernen Steuerungsanlagen erarbeitet und dann zur Baureife geführt werden.
Entschieden werden muss unter anderem, welche der acht Korridore vorrangig geplant und dann aus gebaut werden – beispielsweise der Korridor Berlin-Nauen oder die gesamte RE1-Trasse oder die Verbindung Prignitz-Velten-Berlin.
Passagierzahlen steigen
Zehntausende Brandenburger und Berliner nutzen jeden Tag die Regionalbahnen – auf dem Weg zur Arbeit, zum Studium oder zur Schule. Die Kundenzahlen steigen. Vorausgesagt ist u.a. ein Verdoppelung der Passagierzahlen auf der Strecke Cottbus-Königs Wusterhausen. Die Bahnen sind daher oft überfüllt und in den teilweise in die Jahre gekommenen Zügen bleibt der Komfort auf der Strecke.
#Wandlitz (MOZ) Zahlreiche Berufspendler und Kommunalpolitiker aus den Landkreisen #Barnim und #Oberhavel sind am Montagabend in Wandlitz für einen schnellen Ausbau der Heidekrautbahn eingetreten. Zu Gast war Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin #Schneider (SPD).
Die Hoffnung wächst, dass nach jahrelangem Stillstand Bewegung in den Ausbau der #Heidekrautbahn kommt. Detlef #Bröcker, Geschäftsführer der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) drückte dies vor mehr als 100 Zuschauern im "Goldnen Löwen" in Wandlitz verhalten so aus: "Schön, dass wir wieder darüber reden." Sein Unternehmen stehe aber bereit, Planungsvereinbarungen mit den Ländern Berlin und Brandenburg abzuschließen.
Wenn es um den Ausbau der Heidekrautbahn geht, dann spielen zwei Verbindungen nach Berlin die Hauptrolle: zum einen die bestehende Trasse über #Schönerlinde in Richtung #Karow, zum zweiten die Reaktivierung der alten Stammstrecke über den jetzt von der Heidekrautbahn nicht mehr bedienten Abzweig von #Schönwalde über #Mühlenbeck und #Schildow zum Bahnhof Berlin-#Gesundbrunnen. Den Stand des Verfahrens umriss Kathrin Schneider in der Veranstaltung in Wandlitz auf Einladung der Landtagsabgeordneten Britta Müller. Sie warb dabei um Verständnis, dass Verbesserungen nicht gleich morgen umgesetzt werden können. Die Heidekrautbahn gehöre zu den auszubauenden Korridoren im Schienenverkehr, die im Projektpapier "i2030" aufgeführt werden. Das "i" stehe dabei für Infrastruktur.
Mit Blick auf die beiden Trassen über Schönerlinde nach Karow beziehungsweise über Mühlenbeck nach Gesundbrunnen stellte die Ministerin klar, dass es hierbei nicht um ein "Entweder/oder" gehe. Es mache keinen Sinn, die jetzige Strecke in Frage zu stellen, …
Berlin. Die #U-Bahnbaustelle unter der Kreuzung Unter den #Linden und #Friedrichstraße sorgt seit Jahren für viel Ärger bei Autofahrern und Fußgängern. Monatelang mussten U-Bahnnutzer die Strecke zwischen #Französischer Straße und Friedrichstraße gar zu Fuß zurücklegen, weil der alte Tunnel abgerissen und durch einen neuen ersetzt wurde. Nun ist unter der Erde ein dreigeschossiger #Bahnhof entstanden, an dem sich die Linien #U5 und #U6 einmal kreuzen werden. Es sei "sensationell, was die Firma Implenia hier im Auftrag der BVG realisiert hat", sagte die Vorstandschefin der landeseigenen Verkehrsbetriebe, Sigrid #Nikutta, am Mittwoch bei einem Ortstermin im Untergrund. Man rechne mit mindestens 50.000 Fahrgästen täglich, die in dem neuen #U-Bahnhof einmal ein-, aus- oder umsteigen werden.
Noch ist in dem von den Architekten Ingrid Hentschel und Axel Oestreich entworfenen Gebäude viel nackter Beton zu sehen. Das wird sich in den kommenden Monaten aber ändern. Die Wände werden mit Kirchheimer Muschelkalk verkleidet und die Böden mit weißem Terrazzo gestaltet. Die tragenden Säulen des Bahnhofs bekommen einen schwarzen Anstrich. "Wenn man oben auf der Straße steht, ahnt man nicht, was für ein großes Gebäude im Untergrund entstanden ist", sagte Michael Greiner, Projektleiter Finanzen der Implenia Construction GmbH, die den Rohbau ausgeführt hat. Er ist zufrieden. "Es hat kaum Unfälle gegeben, und wir liegen im Zeitplan. Unsere Mitarbeiter haben einen guten Job gemacht."
Das Baugeschehen sei eine hohe Belastung für die Anwohner gewesen, räumte Jörg Seegers, Geschäftsführer der Projektrealisierungs GmbH, ein. Dennoch habe es nur wenige Beschwerden gegeben. Im kommenden Jahr sollen im neuen Bahnhof Schotter …
#Fredersdorf – Es ist ein Hilferuf, damit sich die Verhältnisse endlich ändern. Der Fredersdorfer Pendler Hans-Peter Küllmer sammelt im Internet Unterschriften für eine Petition, die mehr Zugfahrten auf der #S-Bahn-Linie #S5 nach Strausberg Nord zum Ziel hat.
Auch die Gemeindevertretung von Fredersdorf-Vogelsdorf fordert, dass die S-Bahnen im #Berufsverkehr im #Zehn-Minuten-Takt verkehren. Doch es sieht so aus, als ob die Bewohner des östlichen Berliner Umlands noch mehr Druck machen müssen. Zwar sind Verbesserungen denkbar – doch sie werden noch einige Jahre auf sich warten lassen.
Zusätzliche Fahrzeuge erforderlich
„Ein dichterer Takt ist aktuell und voraussichtlich bis Mitte der 2020er-Jahre nicht möglich“, sagte Elke Krokowski, Sprecherin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB). Der VBB bestellt S-Bahn- und Regionalzugfahrten.
„Einerseits wären zusätzliche Fahrzeuge erforderlich, die an anderer Stelle abgezogen und damit das dortige Verkehrsangebot reduzieren würden. Zum anderen ist die Strecke ab Hoppegarten in Richtung Osten eingleisig und verfügt nicht über ausreichende Kreuzungsmöglichkeiten“, teilte Krokowski weiter mit.
VBB empfiehlt Zehn-Minuten-Takt
Berlin ist für die #Bahn der Renner. Sogar ohne den Air-Berlin-Effekt. Rund 17 Prozent aller Reisenden im #Fernverkehr fahren nach Angaben der Bahn von oder nach Berlin. 65.000 Fahrgäste zählt die Bahn täglich im Durchschnitt – bei rund 380.000 Kunden bundesweit auf der Schiene. Bis Oktober war die Zahl der Fahrgäste im #Berlin-Verkehr – auf der hohen Basis – um sechs Prozent gestiegen. Bundesweit lag der Wert bei zehn Prozent. Und seit Air Berlin Ende Oktober den Flugverkehr komplett eingestellt hat, sind die Züge speziell im Berlin-Verkehr noch voller geworden. Vor allem auf der Verbindung zwischen Köln und Berlin. Allerdings fahren hier zur Zeit wegen einer Baustelle zwischen Hannover und Wolfsburg auch weniger Züge.
Mehr #Sprinterzüge
Nicht mehr lange, dann wird in Berlin eine neue #Brücke über die #Spree für den Verkehr freigegeben. Voraussichtlich im Dezember geht die #Minna-Todenhagen-Brücke, die Nieder- und #Oberschöneweide verbindet, ans Netz. Das teilte Rainer Hölmer, Baustadtrat in Treptow-Köpenick, auf Anfrage mit.
„Es ist vorgesehen, die Brücke nebst Anschlussstraßen noch vor Weihnachten für den Verkehr freizugeben“, so der SPD-Politiker. Der Bezirk und die Senatsverkehrsverwaltung seien dabei, die restlichen Arbeiten zügig und koordiniert abschließen zu können sowie einen Freigabetermin zu vereinbaren. Der genaue Zeitpunkt soll demnächst festgesetzt werden, sagte Hölmer.
Neben der Überführung verbirgt sich in einem pyramidenförmigen Berg ein Giftcocktail aus DDR-Zeiten, die einstige Halde des Volkseigenen Betriebs Kali-Chemie. Gegenüber erstrecken sich Kleingärten. Die Minna-Todenhagen-Brücke verbindet beide Ufer, doch sie ist nicht nur lokal bedeutsam.
Ein Auge lässt tief blicken
Das Bauwerk, das nach der Mitgründerin der Arbeiterwohlfahrt benannt wurde, und die Anschlussstraße sind der erste Teil der #Süd-Ost-Verbindung, die von der Rummelsburger Straße zur Autobahn A 113 führen soll. Der erste Abschnitt, der bald fertig wird, endet an der Köpenicker Landstraße. Er ist 1 246 Meter und 70 Zentimeter lang, so die offiziellen Unterlagen. Später soll die vierspurige Straße entlang des Britzer Zweigkanals weiter nach Westen geführt werden. Einen Termin gibt es dafür aber noch nicht.
Am ersten Abschnitt haben nun die abschließenden Arbeiten begonnen, berichtete Stadtrat Hölmer. Letzte Asphaltierungsarbeiten finden statt, mit weißer Farbe werden Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Dann müssen Verkehrszeichen aufgestellt, Ampeln programmiert werden. Doch lange dauert das alles nicht mehr, hieß es auch im Senat. „Die Minna-Todenhagen-Brücke wird noch in diesem Jahr eröffnet“, sagte Matthias Tang, Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne).
Die 420 Meter lange Brücke bekommt ein Brückenauge. So heißt der fast vier Meter breite Abstand, den zwischen den beiden …