Der erste #Radfahrstreifen der neuen Generation steht kurz vor der Fertigstellung: An der #Holzmarktstraße in Mitte wurden 40 Meter Fahrbahn in einem tiefen #Grünton eingefärbt. Der 3,5 Meter breite geschützte #Radweg, offiziell auch als „#Protected Bike Lane“ bezeichnet, soll #Radfahrer durch seine auffällige Farbe und derzeit noch provisorische #Poller vor Kollisionen mit Autos bewahren. Auch für die gegenüber liegende Fahrbahn ist ein Radstreifen neuen Typs geplant.
Mit der Umsetzung des #Pilotprojekts macht der Berliner Senat ein Versprechen an #Fahrrad-Aktivisten und Verkehrsinitiativen wahr. Trotzdem stößt die Maßnahme in diesen Kreisen auf Kritik – weil sie so lange auf sich warten ließ. Die ersten 40 Meter geschützter Radweg in grüner Farbe seien erst nach 24 Monaten fertig geworden, rügte die Initiative Clevere Städte via Twitter. Bei diesem Tempo könne Berlin binnen 160.000 Jahren vollständig mit grünen Fahrradstreifen ausgestattet werden.
Weitere geschützte #Radstreifen
Die Initiative Changing Cities bemängelt auch, dass sich unmittelbar an dem neuen Radstreifen in der Holzmarktstraße eine Bushaltestelle befindet. Dies könne zu Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Busfahrern führen. Durch die neuen Poller müssen Busse sehr präzise und langsam an die Haltestelle heranfahren, wenn sie eine Kollision vermeiden wollen. Eine ernste Gefahr für Verkehrsteilnehmer stellen die Poller allerdings nicht dar: Sie sind aus flexiblen Materialien und können bei einem Ausweichmanöver überfahren werden, ohne dass an dem Fahrzeug ein Schaden entsteht.
Verspätete #Bahnen, übervolle #Busse, verstopfte #Straßen – ein Problem, mit dem sich täglich fast 500 000 Menschen in der Region Berlin/Brandenburg herumärgern müssen.
An Wochentagen strömen 180 000 Menschen aus Berlin heraus und 310 000 von Brandenburg in die Stadt hinein. Nun haben die Regierungen Berlin und Brandenburgs immerhin erkannt, dass es eine neue Infrastruktur braucht.
Regine #Günther (parteilos), Verkehrssenatorin in Berlin und Kathrin #Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburgs gaben am Mittwochabend beim Verein der Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) Einblicke wie Mobilität und Infrastruktur in den beiden Ländern verbessert und ausgebaut werden soll.
Günther skizzierte die Prioritäten der rot-rot-grünen Berliner Landesregierung: „Wir wollen bis 2030 mehr #Elektromobilität, mehr #Fahrradverkehr und eine stärkere #Vernetzung bestehenden Verkehrsträger“, sagte sie.
Brandenburgs Ministerin Kathrin Schneider betonte, dass der politische Wille für ein regionübergreifendes Verkehrskonzept vorhanden sei. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten sei man sich einig, die Pläne, die im Projekt "#i2030" festgehalten sind, umzusetzen. Das Konzept sieht unter anderem den Aus- und Neubau der Verbindungen Berlin-Spandau-Nauen, Berlin – Cottbus Hauptbahnhof, Berlin – Dresden, Berlin – Eisenhüttenstadt sowie 40 Einzelprojekte für die S-Bahn vor. Für die Umsetzung sind – Stand heute – bis zu zwei Milliarden Euro eingeplant. Im Frühjahr haben beide Länder bereits die gemeinsame #Schienenverkehrsplanung des "i2030" in Angriff genommen, als erstes Ergebnis ist dabei ein neuer #Landesnahverkehrsplan für Brandenburg, eng abgestimmt mit …
Wie sieht die aktuelle #Projektliste#sanierungsbedürftiger #Brücken aus (bitte mit Angabe der Zustandsnote und Datum der Bewertung)?
Antwort zu 1:
Die aktuelle Projektliste sanierungsbedürftiger Brücken in der #Baulast des Landes Berlin wurde in der Anlage 1 zusammengestellt.
Frage 2:
Auf welchen Brücken ist derzeit eine #Temporeduzierung und/oder #Lastreduzierung aufgrund des baulichen Zustandes angeordnet (bitte aufgelistet nach Brücken und Tempo bzw. Lastbeschränkung)?
Frage 3:
Seit wann bestehen die jeweiligen Tempo- und/oder Lastreduzierungen?
Frage 4:
Welche Maßnahmen wurden und welche werden zukünftig ergriffen, um den baulichen Zustand zu
verbessern (Angaben bitte pro Brücke)?
Antwort zu 2 bis zu 4:
Die Brücken in der Baulast des Landes Berlin mit Tempo- bzw. Lastbeschränkung und entsprechenden baulichen Maßnahmen sind in der Anlage 2 zusammengestellt.
Frage 5:
Welche #Zustandsnoten haben die Brücken in der Baulast des Landes Berlins aktuell?
Antwort zu 5:
Die Zustandsnoten der Brücken in der Baulast des Landse Berlin werden auf Basis der DIN 1076 „Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wege – Überwachung und Prüfung“ in einzelne Notenbereiche unterteilt. Die durchschnittliche Zustandsnote der Berliner Brücken beträgt: 2,2.
Berlin, den 26.09.2018 In Vertretung
S t e f a n T i d o w Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Aktuelle Projektliste für die Brücken in der Baulast des Landes Berlin
Nr.
Projekte
Zustandsnote
Datum
Bemerkungen
1
FGB Waldbacher Weg (21034)
3,0
17.11.2014
Ersatzneubau 2018/2020
2
Neue Fahlenbergbrücke (16075)
2,9
30.07.2015
3
Pyramidenbrücke (16014)
2,9
23.08.2016
4
Salvador Allende Brücke (16034)
3,0 / 3,4
10.10.2016
In Bau
5
Promenadenwegbrücke ü. Erpe (16003)
2,8
23.08.2016
6
FGB Schmöckwitzwerder (16073)
2,7
09.08.2016
7
Schiffbauer Damm (01006)
3,0
20.09.2017
Ersatzneubau 2019/2020
8
Südl. Rhinstraßenbrücke (21079)
2,4
08.11.2014
Ersatzneubau 2018/2020
9
Löffelbrücke (19015)
2,9
09.07.2015
Ersatzneubau 2018/2020
10
Nördl. Rialtoringbrücke (16067)
2,7
03.09.2015
11
SÜ Köpenicker Allee (16076)
2,9
21.06.2018
12
Dunckerbrücke (04007)
3,0
05.06.2018
13
Lange Brücke (16029) / Behelfsbrücke (16029a)
2,4 / 2,8
21.07.2015
14
Löwenbrücke (02130)
2,7
26.06.2013
Bauwerk abgerissen
15
Marzahner Brücken ( 21020, 21016, 21022, 21023,
21025, 21026)
2,0 – 3,0
2013-2017
Neubau Verkehrsknoten Marzahn 2022/2027
16
Ossietzkybrücke (19010)
2,9
30.05.2018
17
Schlossparkbrücke III (19014)
3,2
06.10.2017
18
Schulenburgbrücke (08031)
3,0
04.07.2018
19
Bahnhofstraßenbrücke (19018)
2,9
30.05.2018
20
Sellheimbrücke (18022)
3,0
28.10.2014
Prüftermin Nov. 2018
21
Östl. Bucher-Straßen-Brücke (19209)
3,0
12.04.2018
22
Südl. Blumberger Damm Brücke (21054)
3,0
24.01.2018
23
Wuhletalbrücke (21092)
2,9
16.08.2017
24
Mühlendammbrücke (01025)
2,9 / 2,8
08.12.2015
25
Moltkebrücke (12002)
3,5
14.09.2016
26
Rossstraßenbrücke (01040)
2,8
24.10.2016
27
Nordhafenbrücke (02040)
3,0
22.02.2017
28
Schlossbrücke – Charlottenburg (07016)
2,8
10.08.2015
29
Tunnel Schlangenbader Straße (09082)
2,7 – 2,9
13.08.2014
30
Klappbrücke Maselakebucht (08117)
2,4
03.08.2017
31
Putlitzbrücke (Gewölbe) (02003C)
3,0
13.11.2017
32
Admiralbrücke (06027)
2,5
30.06.2014
33
Nikolai-E. Bersarin Brücke (21089)
2,3
09.12.2016
34
Nördl. Germanenstraßenbrücke (15048)
2,4
14.05.2014
35
Humboldtsteg (03045)
2,5
13.10.2014
Prüftermin Nov. 2018
36
Siemenssteg (07014)
2,9
11.09.2014
37
Wiesenbrücke (03026)
3,0
16.04.2015
38
Teltowkanalbrücke (15024)
2,8
16.07.2015
39
Brücke an der Wuhlheide (16071)
3,0
20.07.2016
40
Badstraßenbrücke (03023)
1,9 / 2,5
19.10.2015
41
Hansabrücke (02008)
2,4
22.08.2017
42
Brückenstraßenbrücke (16048)
3,0
09.08.2017
43
Schwanenwerderbrücke (10084)
2,2
20.05.2015
44
Rodelbahnbrücke Köpenick (16072)
2,7
16.09.2013
Teilersatzneubau HP 2019
45
Ernst-Heilmann-Steg (06036)
2,3
18.05.2016
46
Nördliche Steglitzer-Damm-Brücke (12023b)
2,3
27.10.2016
47
Monumentenbrücke (11004)
2,7
17.02.2015
48
Bäkedurchlass Klingsorstraße (12025)
3,0
11.08.2015
49
Oberbaumbrücke (05006)
2,4
17.08.2017
50
Luisenbrücke (16046)
3,3
09.08.2017
51
Stützwand und Durchlass Lietzenseepark (07026)
2,4
09.07.2018
52
Königswegbrücke, Jagen 15/17 (10063)
2,8
17.08.2016
53
Industriebahnbrücke (19019)
2,4
15.05.2018
54
Adlerbrücke (02123)
3,5
08.08.2016
55
westl. Parksteg (19094)
1,9
31.05.2017
Nr.
Projekte
Zustandsnote
Datum
Bemerkungen
56
Parallelwegbrücke (18080)
2,8
22.06.2015
Ersatzloser Abriss 2018
57
Schönhauser Allee Brücke (04004)
2,8
10.04.2014
58
FGT Greifswalder Straße (04028)
2,5
13.01.2016
59
FGB ü.d. Fasaneriegraben (20138)
2,9
02.03.2017
60
Egidysteg (20008)
2,4
22.03.2017
61
Schlossparkbrücke III (19014)
3,2
06.10.2017
62
Fußgängersteg Packereigraben (20202)
3,2
06.11.2014
Ersatzneubau 2020
63
FGB Hufengraben (20201)
2,8
02.03.2017
64
Lessingbrücke (02010)
3,3
20.09.2017
65
Heubuder Steg (03029)
3,0
30.05.2018
66
FGS Fenngraben (22009)
2,9
17.08.2015
Ersatzneubau 2019
67
Mörschbrücke (07175)
3,0
28.03.2018
68
Elsenbrücke, östlicher Überbau (05002)
2,3
26.08.2015
69
Teufelsbrücke (10026)
2,2
26.09.2007
Bauwerk gesperrt
70
FGS Pfefferluchgraben West (07185)
2,4
14.02.2017
Ersatzneubau
71
FGS Pfefferluchgraben Ost (07186)
2,8
14.02.2017
Ersatzneubau
72
Jafféstraßenbrücke (07100)
2,7
14.06.2016
73
Hertabrücke (14043)
2,9
04.03.2015
Antwort auf die Schriftliche Anfrage Nr. 18 / 16 426 Anlage 2 – Antwort zu den Fragen 2, 3 und 4
lfd. Nr.
iBw.-Nr.
Brückenname
Schildangabe(Geschwindigkeits-
/Lastbeschränkung)
Bemerkungen
erfolgte/geplanteMaßnahmen
1
01040
Roßstraßenbrücke
18t (*)
seit 1959
Grundinstandsetzung / Verstärkung in 2018/2019
2
02006
Gotzkowskybrücke
18t (*)
seit 1989, seit 2009 Zusatzzeichen
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
3
02014
Lutherbrücke
24t (*)
seit 2012
Verstärkung lastverteilende Platte geplant
4
02016
Alt-Moabiter-Brücke
16t (*)
seit 2013
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
5
02040
Nordhafenbrücke
10t
seit 2018
Instandsetzung
6
04001
Bösebrücke
30 km/h
seit 2012
Eigengewichtsreduzierung 2016/2017
7
04007
Dunckerbrücke
12t
seit 2017
Ersatzneubau
8
05002
Elsenbrücke
– seit 2018, Sperrung Richtungsfahrbahn Friedrichshain
9
06006
Waldemarbrücke
16t (*)
seit 2012
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
10
06016
Köthener Brücke
18t (*)
seit 1989
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
11
06027
Admiralbrücke
2,8t
seit 1991
Grundinstandsetzung
12
06030
Thielenbrücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
13
07004
Rominter-Allee-Brücke
18t (*)
seit 1980er Jahre
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
14
07013
Röntgenbrücke
12t
seit 2018
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
15
08007
Eiswerderbrücke
3,5t, 30 km/h
seit 2013
Lagererneuerung 2019
16
08026
Charlottenbrücke
30 km/h
seit 2012
evtl. Ersatzneubau
17
08031
Schulenburgbrücke
18t (*)
seit 2009
Ersatzneubau
18
09006
Schmargendorfer Brücke
18t (*)
seit 2012
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
19
09007
Barbrücke
16t (*)
seit 2014
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
20
10063
Königswegbrücke (Jagen 15/17)
16t (*), 10 km/h
seit 2006
ggfs. Abriss und Verfüllung
21
12002
Moltkebrücke
12t
seit 2012, seit 2017 Einbahnstraße
Ersatzneubau ab 2020
22
14001
Lohmühlenbrücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
23
14002
Wildenbruchbrücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
24
14004
Treptower Brücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
25
14005
Teupitzer Brücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
26
14018
Neuköllnische Brücke
18t (*)
seit 2006
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
27
16029a
Lange Brücke (Behelfsbrücke)
30 km/h
seit 1994 (Fertigstellung Behelfsbrücke)
Rückbau nach Ersatzneubau Lange Brücke
28
16034
Salvador-Allende-Brücke, westl.Übb.
18t, 10 km/h
seit 2005
Ersatzneubau in Ausführung
29
16037
Wendenschloßbrücke
20t
seit 2010
evtl. Ersatzneubau
30
16051
Triglawbrücke
18t (*), 10 km/h
seit 2013
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
31
16058
Schloßbrücke
16t (*)
seit 1998
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
32
16061
Grenzwegbrücke
24t (*)
seit 1995
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
33
16067
Nördl. Rialtoringbrücke
12t (*)
seit 1995
Ersatzneubau
34
16071
Brücke An der Wuhlheide
3,5t
seit 2016
Instandsetzung Lagersockel in 2019
35
16075
Neue Fahlenbergbrücke
30 km/h
seit 2011
Ersatzneubau
36
16076
Köpenicker-Allee-Brücke
12t (*)
seit 1970
Ersatzneubau
37
17001
Seebrücke (Parkbrücke)
16t (*)
seit 1976
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
38
17004
Lichtenberger Brücke
30 km/h
seit 2014
Erneuerung Fahrbahnbelag in 2018/2019
39
18021
Sellheimbrücke
30 km/h
nicht bekannt
Ersatzneubau
40
19026
Schönerlinder-Weg-Brücke
12t (*)
seit 1993
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
41
19076
Blumenwegbrücke
2,8t (*), 30 km/h
seit 1995
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
42
20001
Sandhauser Brücke
18t (*)
seit 1997
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
43
20018
Borsigdammbrücke
18t (*)
seit 1997
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
44
21018
Mosbacher Brücke
Temporäre Einspurigkeit aufgrund von Baumaßnahmen
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
45
21054
Südl. Blumberger-Damm-Brücke
30 km/h
seit 2018
Neubau ab 2020/2021 geplant
46
21092
Wuhletalbrücke, Übb2
–
seit 2018, Sperrung Richtungsfahrbahn Stadtauswärts
Neubau ab 2020/2021 geplant
(*) Die Massebeschränkung spiegelt die Tragfähigkeit der Brücke zum Zeitpunkt der Errichtung wider und stellt somit keine Einschränkung aufgrund des Bauwerkszustandes dar.
Im Rahmen der #Erneuerung der #Erich-Weinert-Straße werden ab Montag, dem 8. Oktober 2018 zwischen der Schönhauser Allee und der Greifenhagener Straße die Arbeiten in der Fahrbahn und am südlichen Fahrbahnrand durchgeführt. Die geplante Bauzeit für den Abschnitt, der in diesem Zeitraum zur #Einbahnstraße wird, beträgt ca. zehn Wochen. Der #Fahrzeugverkehr ist dann nur in Richtung Schönhauser Allee möglich, das Parken ist beidseitig nicht möglich. Während des Aufbruchs der Fahrbahn wird der Baustellenbereich auf der Fahrbahn komplett eingezäunt und der Bauzaun mit Folie bespannt. Im Rahmen des Arbeitsschutzes der Baustellenmitarbeiter wird zusätzlich beim Ausbau der schadstoffbelasteten Ausbaustoffe (Pflasterbettung und die darunterliegenden Auffüllungen) die Fahrbahn mit Wasser benetzt, um die Staubentwicklung zu minimieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen für Anwohner*innen oder Passant*innen bestehen nicht. Auf der Internetseite des Bezirksamtes Pankow wird über das Baugeschehen informiert: www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/aktuelles/.
Wie hat sich seit der Eröffnung der #Minna-Todenhagen-Brücke am 19. Dezember 2017 der Verkehr auf der Brücke entwickelt und wann wurden diese Verkehrszahlen wie erhoben?
Antwort zu 1:
Am 14. Juni 2018 wurde in der Minna-Todenhagen-Straße an der Einmündung Köpenicker Landstraße eine Verkehrserhebung durchgeführt. Das Ergebnis kann nachfolgender Tabelle entnommen werden:
Straße
Höhe
Erhebungstag
Kfz/12 Std. (Querschnitt)
Minna-Todenhagen- Straße
Köpenicker Landstraße
14.06.2018
19.614
Weitere Verkehrserhebungen zur Minna-Todenhagen-Straße liegen noch nicht vor.
Frage 2:
Wie hat sich der Verkehr seit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke in der #Südostallee im Vergleich zurzeit von vor der Eröffnung der Brücke entwickelt und wann wurden die Verkehrszahlen erhoben?
Antwort zu 2:
Im Frühjahr 2018 wurden Verkehrszählungen im Bereich der Minna-Todenhagen-Straße, am Knotenpunkt Sonnenallee-Südostallee/Baumschulenstraße und darüber hinaus am Knotenpunkt Köpenicker Landstraße/Baumschulenstraße im Zeitraum zwischen 7 Uhr und 19 Uhr durchgeführt. Die Zählergebnisse können nachfolgender Tabelle entnommen werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass zu diesem Zeitpunkt verschiedene Verkehrsbaumaßnahmen (z.B. Sperrung der Stubenrauchbrücke Richtung Norden für den Kfz-Verkehr) und Umleitungen im Umfeld vorhanden waren.
Legende: vor: vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße nach: nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße
Frage 3:
Mit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke hat der Verkehr in der Baumschulenstraße spürbar zugenommen. Stehen der Senatsverwaltung aktuelle Verkehrszahlen in der Baumschulenstraße zur Verfügung (bitte differenziert nach Haupt- und Nebenbelastungszeiten und Wochentagen), wann wurden diese in welchem Zeitraum erhoben und wie unterscheiden sich diese von den Verkehrszahlen von vor Eröffnung der Brücke?
Antwort zu 3:
Die tageszeitliche Querschnittsbelastung der Baumschulenstraße, südlich der Köpenicker Landstraße, kann für die nachgefragten beiden Verkehrszustände, das heißt vor und nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße, der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung entnommen werden.
Uhrzeit
Erhebungstag 27.11.2017 (vor, Kfz/Std.)
Erhebungstag 14.06.2018 (nach, Kfz/Std.)
07:00 – 08:00
1.361
1.615
08:00 – 09:00
1.325
1.596
09:00 – 10:00
1.060
1.413
10:00 – 11:00
1.245
1.279
11:00 – 12:00
1.031
1.325
12:00 – 13:00
1.023
1.326
13:00 – 14:00
1.098
1.369
14:00 – 15:00
1.264
1.550
15:00 – 16:00
1.403
1.528
16:00 – 17:00
1.248
1.599
17:00 – 18:00
1.078
1.522
18:00 – 19:00
1.183
1.430
Legende: vor: vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße nach: nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße
Frage 4:
Wie oft und wann wurde in den letzten 6 Monaten das nächtliche Tempolimit von 30 Km/h durch die Polizei kontrolliert und zu welchem Ergebnis kommt die Polizei bei der Auswertung dieser Kontrollen?
Antwort zu 4:
In den letzten sechs Monaten wurden keine nächtlichen Geschwindigkeitskontrollen an dieser Örtlichkeit durchgeführt.
Frage 5:
Wird die Kreuzung Baumschulenstraße Ecke Sonnenallee durch die Senatsverwaltung als Unfallschwerpunkt bewertet, welche Schlussfolgerungen zieht die Senatsverwaltung ggf. hieraus und welche Maßnahmen sind ggf. geplant, um diese Kreuzung für alle VerkehrsteilnehmerInnen sicherer zu gestalten?
Antwort zu 5:
Ja, die Kreuzung Baumschulenstraße/Sonnenallee-Südostallee wird durch die Senatsverwaltung als Unfallschwerpunkt bewertet.
Daher wurde diese Kreuzung auch in der 83. Sitzung der Verkehrsunfallkommission am
2018 behandelt. Darin wurden Sofortmaßnahmen als auch Planungsmaßnahmen festgelegt. Zu den Sofortmaßnahmen zählen:
mit sich anschließender Erneuerung aller Markierungen
von beidseitigen Spurtafeln zum Anzeigen der Verschwenkung Heidekampweg, gegebenenfalls können die auch hier zu erneuernden Markierungen auch testweise in taktiler Form aufgetragen werden
zur Freilegung der Wegweisung, im Nachgang auch Prüfung der Fällung von Bäumen mit immer wieder zu Sichtbehinderungen führenden Baumkronen.
Die Planungsmaßnahmen umfassen:
der Verschwenkung Heidekampweg, inklusiver baulicher Anpassungen der Mittelinsel
der Leistungsfähigkeit der Lichtzeichenanlage auf der Grundlage einer aktuellen Verkehrszählung mit Erfassung der auftretenden Rückstaulängen, hierbei auch Prüfen einer getrennten Linksabbiegesignalisierung für den Verkehr aus der Südostallee in die Baumschulenstraße (Richtung Späthstraße).
Die Verkehrslenkung Berlin hat zwischenzeitlich den Verkehr an der Kreuzung einschließlich der Rückstaulängen zählen lassen und veranlasst jetzt eine umfangreiche Untersuchung, welche Änderungen an der Lichtzeichenanlage zur Erhöhung der Verkehrssicherheit unter Berücksichtigung dessen, dass alle Fahrtrichtungen hoch belastet sind, umsetzbar sind. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird dieses in einer der kommenden Sitzungen der Verkehrsunfallkommission vorgestellt und darüber weiter beraten.
Die Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke hatte keinen Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrsunfalllage. Zur Senkung der Unfallzahlen führten Dienstkräfte des örtlich
zuständigen Polizeiabschnitts 65 im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 11. September 2018 insgesamt 48 gezielte Verkehrsüberwachungseinsätze durch.
Frage 6:
Grundsätzliche Maßnahmen zur Entlastung der Baumschulenstraße können erst mit dem Weiterbau der Süd-Ost-Verbindung bis hin zum Autobahnanschluss Späthstraße erfolgen. Wie ist der aktuelle Planungsstand für die beiden weiteren Bauabschnitte und wie stellt sich der derzeitige Zeitplan zum Bau dieser Abschnitte dar?
Antwort zu 6:
Bauplanerische Maßnahmen zur verkehrlichen Entlastung der Baumschulenstraße liegen in der Verantwortung des Bezirks Treptow-Köpenick. Dem Senat liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.
Der in der Frage angesprochene Weiterbau der „Süd-Ost-Verbindung“ ist wesentlich abhängig von der geplanten Gebietsentwicklung im Raum Späthsfelde und soll erst nach Festlegung der städtebaulichen Planungen präzisiert werden („Verkehrslösung Späthsfelde“). Dabei soll auch über den Abschnitt zur Entlastung der Baumschulenstraße („Verkehrslösung Baumschulenstraße“) nachgedacht werden. Derzeit ist eine zeitliche Einordnung der Aufnahme der Planung für die Verkehrslösungen noch nicht möglich.
Seit Ende August sind die Pläne des Bezirksamtes nun beschlossen, nach denen eine #Brücke über die #Dahme zwischen #Wendenschloßstraße und Grünauer Straße / #Regattastraße gebaut werden soll. „Die Brücke soll nach Fertigstellung eine Verbindung von der #Salvador-Allende-Straße über die Dahme zu der dann fertig gestellten Tangentialen Verbindung Ost ermöglichen“, heißt es in dem Papier des Bezirksamtes. Der #Brückenplan selbst ist alles ander als neu: Bereits in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Varianten angedacht, die Ortsteile Wendenschloss und Grünau über eine Brücke miteinander verbinden.
Drohender Transit
Vor dem aktuellen Bezirksamtsbeschluss hatte auch die Mehrheit der Treptow-Köpenicker Bezirksverordneten für den Bau der neuen Brücke zwischen Wendenschloß und Grünau gestimmt. Allein die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte sich gegen diesen Plan gestellt Man sehe zwar den Bedarf einer besseren Verkehrsanbindung zwischen den Ortsteilen, lehne aber eine Brücke nach Grünau wegen des dann drohenden Durchgangsverkehrs durch das Wendenschloss-Gebiet ab. Rund 30.000 Autos quetschen sich derzeit täglich über die Salvador-Allende-Brücke. Ein Großteil dieser Autos könnte sich seinen Weg durch Wendenschloss über die neue Brücke suchen. Der eher beschaulich gelegene Ortsteil wäre dann mit einer echten Transitstrecke durchzogen.
Die #Autobahn#A12 ist seit Donnerstag wieder frei befahrbar. Dass die fünfjährigen #Bauarbeiten abgeschlossen sind, ist eine gute Nachricht für die Autofahrer im Land Brandenburg. Denn diese Autobahn, die den Berliner Ring mit #Polen verbindet, ist so etwas wie das Sorgenkind aller hiesigen Fernstraßen.
Obwohl die A12 die wichtigste Autobahn nach Osteuropa ist, und dort die schweren Lastwagen oft stundenlang im Stau stehen, ist die Strecke in jeder Fahrtrichtung nur zweispurig befahrbar. Teilweise war auf dieser Autobahn nur Tempo 70 möglich, dabei gehört die Strecke offiziell „zum Ost-West Korridor im transeuropäischen Verkehrsnetz“.
Gesamtbaukosten lagen bei 69,3 Millionen
Immerhin wurde die Strecke nun saniert. Nach fünf Jahren Arbeit gab Brandenburgs Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse den Abschnitt am Donnerstag frei. Die Autobahn wurde zuletzt auf 16 Kilometern zwischen dem Dreieck Spreeau und der Grenze nach Polen in drei Teilabschnitten grundsaniert und mit einem Standstreifen ausgestattet.
Nachdem mit den Arbeiten im 2. #Bauabschnitt im April 2017 begonnen wurde, wird nun ab 2. Oktober 2018 der Verkehr für die Arbeiten im nördlichen Bereich zwischen Walter- Friedrich- Straße/ Alt- und Karower Chaussee/ Lindenberger Weg/ Karower Straße umgestellt. Die bekannte Umleitung über Hobrechtsfelder Chaussee, den Pölnitzweg und die Straße Alt- Buch wird aufgehoben und die #Wiltbergstraße ist zwischen Hobrechtsfelder Chaussee und Walter- Friedrich- Straße in beide Richtungen wieder befahrbar.
Die Umleitung des stadtauswärts führenden Verkehrs über die Karower Straße bleibt bestehen, da im Bereich zwischen Walter- Friedrich- Straße und Karower Chaussee/ Lindenberger Weg/ Karower Straße der Verkehr weiterhin als Einbahnstraße von West nach Ost, also stadteinwärts, geführt wird. Dieser Einbahnstraßenabschnitt ist nun für alle Verkehrsteilnehmer befahrbar, die bisherige Beschränkung auf Rettungsfahrzeuge und Anwohner entfällt. Wegen der Staugefahr wird weiterhin empfohlen, die Baustelle möglichst weiträumig zu umfahren und Mitteilungen in den Medien zu beachten.
Wie lauten die zwanzig #unfallträchtigsten #Kreuzungen in Berlin (bspw. im Jahr 2017) mit Nennung der Anzahl der Unfälle, der Gründe, der jeweiligen Anzahl der beteiligten Personen und der Personen- und Sachschäden?
Zu 1.:
Die Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Sie beziehen sich auf das Jahr 2017.
Kreuzungen
AnzahlderVerkehrs-unfälle(VU)
AnzahlderBeteiligten
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
424
851
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
192
389
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
179
365
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens
47
Ungenügender Sicherheitsabstand
32
Fehler beim Abbiegen nach links
17
Fehler beim Abbiegen nach rechts
10
Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren
7
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRTBEUSSELSTR.
Fehler beim Abbiegen nach links
50
Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens
45
Ungenügender Sicherheitsabstand
35
Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)
4
Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen
3
(Stand 04.09.2018)
Hinweis:
Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist nicht identisch mit der Anzahl der registrierten Ursachen, weil bei einem Unfall teils mehr als eine Ursache festgestellt wurde.
Kreuzungen
VUmitPersonenschaden
VUmitSachschaden
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
9
415
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
7
185
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS- PLATZ
16
163
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.
14
87
NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ
8
93
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. /
A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRT BEUSSELSTR.
7
93
(Stand 04.09.2018)
Zieht der Senat bei Betrachtung der hier aufgetretenen Unfallschwerpunkte an den bezeichneten Orten Konsequenzen zur Hebung der mittel- bis langfristigen Verkehrssicherheit?
Zu 2.:
Unfallhäufungsstellen bzw. Unfallhäufungslinien (UHS/UHL) werden sukzessive in der Unfallkommission (UK) bearbeitet. Dort werden entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. Zu den in der Antwort auf Frage 1 genannten UHS/UHL sind derzeit die nachfolgend dargestellten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgesehen:
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR. (SCHLESISCHES TOR)
Die Örtlichkeit wurde in der UK behandelt. Eine sichtbehindernde Litfaßsäule in der Zufahrt Skalitzer Straße wurde entfernt. In Richtung Oberbaumbrücke ist eine Aufweitung der Fahrbahn erforderlich, damit zwei Fahrzeuge neben dem Radfahrstreifen geradeaus fahren können. Der Umbau mit Anpassung der Lichtsignalanlage (LSA) ist für 2019 geplant.
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
Auf dem Ernst-Reuter-Platz finden seit längerer Zeit Baumaßnahmen mit unterschiedlichen Spurführungen statt, die sich u. U. negativ auf das Unfallgeschehen auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit keine Änderungen des Normalzustandes geplant.
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
Bauliche Anpassungen und Anpassungen an der LSA sind derzeit in Abstimmung,
u.a. auch mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
Die UK hat an dieser Örtlichkeit bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen. So wurden die Fahrbahnmarkierungen für Linksabbiegende geändert, damit eine geordnete Aufstellung erfolgt, die Räumpfeile, die den Linksabbiegenden signalisieren, wann sie die Kreuzung sicher räumen können, wurden vergrößert und mit Gelbblinkern, die vor dem Gegenverkehr warnen, ergänzt. Außerdem wurde eine Gehwegvorstreckung gebaut, damit zu Fuß Gehende und Radfahrende besser im Blickfeld der abbiegenden Kraftfahrzeuge sind. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
Hier finden im Umfeld derzeit umfangreiche Baumaßnahmen statt, die sich auf den Verkehrsablauf auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit derzeit keine Maßnahmen vorgesehen.
MÜLLERSTR. / SEESTR.
Die Verkehrslenkung Berlin plant die Umrüstung der LSA auf LED-Technik. Die dann besser sichtbaren Signale können die Sicherheit erhöhen. Seitens der UK wurde für die südliche Zufahrt der Müllerstraße ein Wendeverbot beschlossen, außerdem wurden die vom Bezirksamt Mitte geplanten Umbaumaßnahmen, die u. a. sichere
Führungen für linksabbiegende Radfahrende vorsehen, unterstützt.
OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.
Derzeit sind Maßnahmen nicht geplant.
HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE
Die Örtlichkeit wurde bereits in der UK behandelt und ein Umbau der LSA durchgeführt. Unter anderem wird das zweispurige Rechtsabbiegen jetzt getrennt signalisiert. Eine Nachher-Betrachtung der Unfallsituation ist noch nicht erfolgt, da der Zeitraum dafür (drei Jahre) noch nicht erfüllt ist.
ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR. (KOTTBUSSER TOR)
Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Aufzugs im Mittelkreis wurden die LSA am Kottbusser Tor umgebaut und Fahrbahnmarkierungen angepasst. Eine Nachher- Untersuchung der Unfallsituation ist bisher nicht erfolgt.
TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD
Zur Verhinderung von Unfällen durch Rotlichtverstöße wurde seitens der UK die Einrichtung einer stationären Rotlichtüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. An der Ausfahrt A 100 aus Süden kommend wurde im letzten Jahr der Eckradius umgebaut, um Unfälle durch Fahrstreifenwechsel zu verringern.
KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM
Die Zufahrt aus Richtung Theodor-Heuß-Platz wurde bereits umgebaut, um die Sicht von Rechtsabbiegenden auf geradeausfahrende Radfahrende zu verbessern. Ein weiterer Umbau der LSA u. a. mit getrennter Linksabbiegesignalisierung ist geplant.
Seitens der UK wurde hier eine stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
FRANKFURTER TOR (FRANKFURTER ALLEE / WARSCHAUER STR. –
PETERSBURGER STR.)
Die Kreuzung wurde vor kurzer Zeit umgebaut (Radverkehrsanlage Warschauer Straße). Die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen sind zunächst abzuwarten. Derzeit sind keine weiteren Maßnahmen geplant.
GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.
Die Kreuzung wurde vor längerer Zeit in der UK behandelt. Die Führung des Radverkehrs wurde geändert und die Markierung im Kreuzungsinnenraum angepasst. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM
Seitens des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Zufahrt Mühlenstraße eine Änderung der Radverkehrsführung geplant. Die Radfahrenden sollen nicht mehr auf dem Gehweg geführt werden.
Durch den Umbau des Hermannplatzes ist die Örtlichkeit planungsbefangen. Daher sind von der UK derzeit keine Maßnahmen geplant.
BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.
Die Kreuzung wurde auf Veranlassung der UK vor längerer Zeit umgebaut und es wurde eine getrennte Linksabbiegesignalisierung eingeführt. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI
Maßnahmen sind nicht geplant.
NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ
Maßnahmen sind nicht geplant.
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / 100 ANSCHLUSSSTELLE BEUSSELSTR
Maßnahmen sind nicht geplant.
Seitens der Polizei Berlin werden die genannten Kreuzungsbereiche größtenteils im Rahmen der polizeilichen Schwerpunktsetzung berücksichtigt und regelmäßig gezielt im Hinblick auf die jeweiligen Hauptunfallursachen überwacht. Darüber hinaus finden insbesondere an den Kreuzungen, an denen das fehlerhafte Abbiegen in besonderem Maße unfallursächlich ist, präventive polizeiliche Aktionen, u. a. zum
„Toten Winkel“, statt.
Die exemplarische Darstellung konkreter Maßnahmen beschränkt sich auf die
Kreuzungen, die am stärksten unfallbelastet sind („TOP 5“):
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
Aufgrund fehlender Anhaltemöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld des Kreuzungsbereiches sind stationäre Kontrollmaßnahmen nicht möglich.
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
An dieser Kreuzung finden regelmäßig Verkehrskontrollen statt.
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
Der Kreuzungsbereich wird im Rahmen der örtlichen Schwerpunktsetzung polizeilich überwacht.
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 ANSCHLUSSSTELLE INNSBRUCKER PLATZ
Auch hier finden gezielte polizeiliche Überwachungsmaßnahmen insbesondere zum fehlerhaften Abbiegen statt, die durch verkehrsunfallpräventive Maßnahmen (z. B. Aktion „Toter Winkel“) ergänzt werden.
Zuletzt hat der Haushaltwaren-Laden am #Breitenbachplatz zugemacht. Die Banken waren da schon längst weg. Leerstand, Wildwuchs, #Verkehrslärm – seit die #Autobahnbrücke den Breitenbachplatz schneidet, ist nicht mehr viel übrig von dem einstigen grünen Gesamtkunstwerk, angelegt 1913 von einem #Hofgartenmeister aus St. Petersburg.
Vor sieben Jahren ist eine Bürgerinitiative aktiv geworden, zunächst um den Platz wieder zu beleben, aber vor allem mit dem Fernziel, die Brücke abreißen zu lassen. Dieses Ziel ist jetzt ein Stück näher gerückt: In einer #Anwohnerversammlung am Dienstagabend in der Gemeinde Christi an der Forststraße haben sich Bezirkspolitiker aller Fraktionen für einen #Abriss ausgesprochen. Jetzt soll die Debatte auf Senatsebene mit Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) weitergeführt werden.
Der Zeitpunkt, die Brücke an der Schnittstelle von Dahlem, Steglitz und Wilmersdorf wieder in den Fokus der Verkehrsplaner zu rücken, ist günstig. Der Tunnel der Schlangenbader Straße, der auf die Brücke führt, muss saniert werden. Das wäre der Moment, den Abriss mit einzuplanen. Von einer neuen Chance „ohne Monstrum aus Beton“, spricht der Abgeordnete Florian Dörstelmann, Mitglied der SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf. Bezirkspolitiker von CDU, Grünen und FDP in Steglitz-Zehlendorf stimmen in der Anwohnerversammlung zu, nennen den Abriss „überfällig.“ Sabine Lehmann-Brauns, Bezirksverordnete der CDU plant gedanklich schon die Zeit nach dem Abriss: „Wenn die Autobahn gekappt ist, wird der alte Grundriss wiederhergestellt.“