Straßenbahn: Ausgelöffelt Im Zuge der Bauarbeiten auf der Pasewalker Straße muss die Straßenbahnli-nie 50 zwischen dem 30. September und 16. Oktober 2017, jeweils Betriebs-beginn, unterbrochen werden., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2782

Im Zuge der #Bauarbeiten auf der Pasewalker Straße muss die #Straßenbahnlinie 50 zwischen dem 30. September und 16. Oktober 2017, jeweils Betriebs-beginn, unterbrochen werden. Auf der Linie 50 sind von Virchow-Klinikum bzw. Björnsonstraße nach Pankow Kirche weiterhin Straßenbahnen unter-wegs. Zwischen S+U Pankow und Franz. Buchholz, Guyotstraße fahren barri-erefreie Busse. Zwischen den #Ersatzbussen und der Straßenbahn steigen die Fahrgäste an der Haltestelle Pankow Kirche um.
Seit April 2017 wird hier bis 2020 die #Löffelbrücke über die Panke abgerissen und neugebaut. Dies geschieht in mehreren Bauschritten, sodass der Verkehr weiter über die Brücke fließen kann. Damit auch die Straßenbahn während der weiteren Brückenarbeiten eingleisig in beide Richtungen fahren kann, werden nun vor und hinter der Brücke Bauweichen eingebaut.

Straßenbahn + Potsdam: GROSSPROJEKT IN POTSDAM 50-Millionen-Projekt: Tramtrasse nach Krampnitz soll Stadtbild prägen, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1218970/

Die Ausschreibung für #Tramtrasse nach #Krampnitz wurde #gestartet. Die Strecke soll „einen stadtbildprägenden Charakter erhalten und damit zum Markenbotschafter des öffentlichen Nahverkehrs in Potsdam werden".
Krampnitz – Der Potsdamer Verkehrsbetrieb (#ViP) treibt die Planungen für eine neue Tramtrasse vom Campus #Jungfernsee in Richtung Krampnitz voran. Mittels einer europaweiten Ausschreibung werden nun Unternehmen gesucht, die die #Straßenbahnstrecke möglichst hochwertig entwerfen. Diese solle „einen stadtbildprägenden Charakter erhalten und damit zum Markenbotschafter des #öffentlichen Nahverkehrs in Potsdam werden“, heißt es in dem Ausschreibungstext, der jetzt im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden ist.

Es geht um ein Großprojekt – unter anderem muss eine neue Brücke über den Sacrow-Paretzer Kanal errichtet werden. Daneben soll sich der Planer etwa um eine Umweltverträglichkeitsstudie und eine Simulation der zu erwartenden Verkehrsströme kümmern, die Tram auch möglichst neben bestehenden Straßen laufen lassen. Ende des Jahres sollen die Planungen starten.

Bahnen rollen wohl nicht vor 2025 nach Krampnitz 
Intern geht der kommunale ViP nach PNN-Informationen von Gesamtkosten deutlich über 50 Millionen Euro für das Projekt aus. Allerdings will man versuchen, Bundesfördermittel zu erhalten. Dann könnte sich Potsdam bis zu 60 Prozent der Kosten sparen. Die Planungen sind noch im Anfangsstadium. Daher schätzt man bei den Stadtwerken, der Mutterfirma des ViP, dass die Tramtrasse wegen der nötigen Beschlüsse, eines möglicherweise langwierigen Planfeststellungsverfahrens und natürlich der Bauarbeiten nicht vor 2025 an den Start geht – zumal auch noch mindestens drei zusätzliche Straßenbahnen für die Strecke gekauft werden müssen. Vor dem Beginn des Trambetriebs soll das neue Viertel mit …

Straßenbahn: Berliner Nahverkehr Projekte zum Ausbau des Straßenbahn-Netzes verzögern sich – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/berliner-nahverkehr-projekte-zum-ausbau-des-strassenbahn-netzes-verzoegern-sich-28419448

Der 2. Oktober 1967 war ein sonniger Tag. Viele Tausend Berliner feierten den Abschied von der #Straßenbahn in West-Berlin. Fortan konnte die verfemte „Bimmelbahn“ den Autos im Westen keinen Platz mehr wegnehmen. Fast drei Jahrzehnte lang fuhren nur im Osten Berlins Straßenbahnen. Zwar wurden nach der Wende einige wenige Strecken wiederaufgebaut, andere verlängert.
Doch knapp 50 Jahre nach der letzten Fahrt in West-Berlin zieht der Fahrgastverband #IGEB eine negative Bilanz des #Ausbaus. „Er geht viel zu langsam voran“, sagt Sprecher Jens Wieseke. „Wir sind enttäuscht.“ Nun wurde auch noch bekannt, dass sich bei den nächsten Projekten der Beginn des Genehmigungsverfahrens weiter verzögert.
1953 war ein Schicksalsjahr für die Straßenbahn im Westen Berlins. Ein Beschluss, neue Züge anzuschaffen, wurde widerrufen, seitdem wurde nicht mehr investiert. Eine Stilllegungswelle setzte ein, der 14 Jahre später die letzte Linie zum Opfer fiel. In relativ kurzer Zeit war das Verkehrssystem zerstört. Seit der Wende ist die doppelte Zeit vergangen, doch das Berliner Straßenbahnnetz ist bisher nur um wenige Kilometer gewachsen.
EU hat Richtlinien geändert
Fünf Jahrzehnte nach dem Abschiedskorso auf der Linie 55 von Spandau-Hakenfelde nach Charlottenburg zeigt sich erneut, wie mühsam es heute ist, den Bau neuer Tramtrassen vorzubereiten. Bei den nächsten Projekten muss eine weitere Runde gedreht werden – die zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt.
Es geht um drei Vorhaben. In Friedrichshain und Lichtenberg soll der Bahnhof Ostkreuz, wichtigster Knotenpunkt im Berliner S-Bahn-Netz, ans Straßenbahnnetz angeschlossen werden. In Tiergarten ist geplant, die Strecke zum …

S-Bahn: Verkehr in Berlin und Brandenburg Rot-Rot-Grün macht Tempo bei S-Bahn nach Nauen aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/verkehr-in-berlin-und-brandenburg-rot-rot-gruen-macht-tempo-bei-s-bahn-nach-nauen/20326462.html

Vom Bahnhof #Spandau soll wieder eine #S-Bahn bis #Nauen fahren. Der Bahnkundenverband präsentierte eigenes Verkehrskonzept für Spandau.
Rot-Rot-Grün will jetzt Tempo machen mit der S-Bahn von Spandau über Falkensee nach Nauen. Die Wiederaufnahme der Strecke ins #Havelland in Form einer #Express S-Bahn steht vor der Potsdamer Stammbahn, der Kremmener Bahn sowie der Stammstrecke der Heidekrautbahn einschließlich der Weiterführung bis Gesundbrunnen an erster Stelle eines Forderungskataloges, den SPD, Linke und Grüne am heutigen Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus einbringen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Daniel Buchholz (SPD) hat dafür nach vergangener Ablehnung inzwischen auch Bereitschaft auf Brandenburger Seite ausgemacht, wie er am Mittwochabend auf einer Diskussionsveranstaltung des Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) betonte. Mit dem Antrag wird der Senat aufgefordert, "alle erforderlichen Schritte" zu unternehmen, um die Wiederinbetriebnahme der Strecken voran zu bringen. 

Senatorin sprach bereits von einer "Prioritätsstrecke"

Dass Verkehrsthemen den Spandauern „auf den Nägeln brennen“, hat Swen Schulz wieder im …

Cottbus + Straßenbahn + Straßenverkehr: Neue Wege an der Bahnhofskreuzung COTTBUS Der Bau des neuen Verkehrsknotens am Cottbuser Bahnhof geht am kommenden Sonntag in die nächste Phase., aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Neue-Wege-an-der-Bahnhofskreuzung;art1049,6220520

Damit kommen auf die #Cottbuser neue umfangreiche Umleitungen und Verkehrseinschränkungen zu.
Nach dem Einbau der Weiche an der Kreuzung Stadtring/Thiemstraße sowie dem Bau des eigentlichen Verkehrsknotens folgt jetzt die Verknüpfung des früheren #Bahnhofsvorplatzes mit der Bahnhofstraße und der Vetschauer Straße.

Wie Projektleiter Maik Hauzenberger bei der gestrigen Vorstellung der Details zu Sperrungen und neuen #Wegeführungen betonte, wird diese zweite große Bauphase voraussichtlich ein Jahr dauern. Für diesen Zeitraum sollen die folgenden Einschränkungen und #Umleitungen gelten, die am kommenden Sonntag in Kraft treten.

Wichtig für Autofahrer: Die stadtauswärts führenden Spuren der Bahnhofstraße werden voll gesperrt. Die Autofahrer, die in dieser Richtung unterwegs sind, nutzen die Straßenbahntrasse, um geradeaus zu fahren oder in die Vetschauer Straße abzubiegen. Eine weitere Fahrspur in Richtung Stadtring soll in der 39. Kalenderwoche (ab 25. September) eingerichtet werden. Stadteinwärts steht eine Fahrspur zur Verfügung.

In der Vetschauer Straße werden die nördlichen Fahrspuren (in Richtung P+R-Parkplatz) gesperrt. Der Verkehr wird auf die südlichen Fahrspuren verlagert. Im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Vetschauer Straße kommt es zu Einschränkungungen im Zu- und Abfahrtsverkehr in Richtung Bahnhof. Autofahrer, die von Süden kommen, werden über Welzower und Senftenberger Straße zum P+R-Parkplatz Vetschauer Straße geführt. Ein Abbiegen von der Thiemstraße in die Vetschauer Straße …

Straßenbahn: Von der Warschauer Straße zum Hermannplatz – Wird die „Party-Tram“ M10 noch länger?, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/09/strassenbahn-m10-warschauer-strasse-hermannplatz.html

Die #M10 soll bis nach Berlin-#Neukölln #verlängert werden. Die Senatsverwaltung für Verkehr will ab Anfang nächsten Jahres mögliche Strecken ausarbeiten lassen. An die "Party-Tram" könnte auch ein vernachlässigter Kiez in Treptow angeschlossen werden.
Der Berliner Senat will mögliche Strecken für eine Verlängerung der M10 von der #Warschauer Straße zum #Hermannplatz prüfen lassen. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf eine Anfrage der Abgeordneten Gabriele Gottwald (Linke) hervor.

Anfang 2018 soll geprüft werden, welche Streckenführungen möglich sein könnten. Der Senat rechnet, dass diese Vorfeststellung ein bis anderthalb Jahre dauern werde. Wenn mögliche Trassenführungen ausgearbeitet wurden, soll eine sogenannte Vorzugsvariante festgelegt werden. An dieser Entscheidung sollen auch die Bürger beteiligt werden.
Linke will, dass Westen Treptows angeschlossen wird

Die Linkspartei hofft, dass die Verlängerung statt einer direkten Verbindung in einem großen Bogen durch den Karl-Kunger-Kiez in Treptow führen wird. Katalin Gennburg, Abgeordnete für den Bezirk Treptow-Köpenick, sagte rbb|24, dass die schlechte Anbindung des Stadtteils noch auf die Teilung Berlins zurückzuführen ist.

"Der Kiez ist umschlossen von zwei früheren Westbezirken, Kreuzberg und Neukölln, und grenzt an einen ehemaligen Ostbezirk, Friedrichshain." Eine Anbindung durch die Tram würde die Verkehrssituation rund um den Weichselplatz …

U-Bahn + Straßenbahn + Museum: Jubiläum im Museum Ein Berliner Original feiert Geburtstag: Am Samstag, den 9. September 2017, begeht das Berliner U-Bahnmuseum sein 20-jähriges Jubiläum., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2744

Ein Berliner Original feiert Geburtstag: Am Samstag, den 9. September 2017,
begeht das Berliner #U-Bahnmuseum sein 20-jähriges Jubiläum. Bei freiem
Eintritt können die Besucher eigene Erinnerungen aus der Berliner #UBahngeschichte
auffrischen oder neue Entdeckungen machen. Geöffnet ist
das Museum an dem Tag von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Der Eingang befindet
sich direkt in der Empfangshalle am U-Bahnhof #Olympia-Stadion (#U2). Das
Museum wird von der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V. betreut.
Am 13. September 1997, ebenfalls ein Samstag, wurde aus dem historischen
Hebelstellwerk im U-Bahnhof Olympia-Stadion ein Museum. Die Gründer
Ernst Neumann und Klaus Siepert hatten viele Exponate aus der Geschichte
der Berliner U-Bahn zusammengetragen und konnten sie nun im passenden
Rahmen der Öffentlichkeit präsentieren. Mit der Weiterentwicklung der U-Bahn
wuchs auch die Sammlung. Als neuestes Museumsstück kann jetzt erstmals
ein detailgetreues Modell der Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ gezeigt
werden. Mit dieser hatten die U-Bahnbauer die Tunnel für den „Lückenschluss
U5“ zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor hergestellt.
Aber nicht nur im Museum geht es historisch zu. Am Bahnsteig des UBahnhofs
kann ein Zug der Baureihe A1, in Dienst gestellt in den Jahren 1924
bis 1926, besichtigt werden. Diese Züge prägten für lange Zeit das Bild auf
den heutigen Linien U1 bis U4. Wer möchte, kann sich an einer Fotobox vor
dem Zug ablichten lassen, ergänzt mit stilechten Kleidungsstücken. Für die
jüngsten Gäste gibt es in der Bahnhofshalle zudem ein Kinderprogramm mit
Schminken, Ballonkünstlern und U-Bahnbasteln. Und natürlich gehört auch
ein Imbiss- und Getränkeangebot zu einem Jubiläum.
Offene Türen auch bei der Straßenbahn in Köpenick
Übrigens: Auch auf der anderen Seite der Stadt kann man am 9. September
2017 #Nahverkehrsgeschichte hautnah erleben. Im Rahmen des Tags des offenen
Denkmals lädt die BVG auf den #Straßenbahnbetriebshof #Köpenick in
der #Wendenschloßstraße 138. Zwischen 11 bis 18 Uhr gibt es dort Führungen
über den denkmalgeschützten Straßenbahnhof sowie eine Ausstellung #historischer
#Fahrzeuge. Auch hier ist der Eintritt frei, lediglich für die angebotenen
Fahrten mit historischen Bahnen muss ein Sonderfahrschein gelöst werden.

9. September 2017
Straßenbahnbetriebshof Köpenick, Wendenschloßstraße 138
Die Location
Der Betriebshof liegt an der Wendenschloßstraße/Ecke Charlottenstraße und wurde in zwei Abschnitten errichtet.
Der ältere Teil entstand in den Jahren 1903 bis 1906 nach Plänen von Hugo Kinzer. Er umfasst eine zu Montagezwecken
genutzte Wagenhalle, Werkstätten entlang der Charlottenstraße und das Verwaltungsgebäude an der
Wendenschloßstraße, damals noch Marienstraße.
Die Halle umfasst vier Gleise mit Platz für insgesamt 20 Wagen der damaligen Länge; abgeschlossen wird sie von
einem Satteldach mit Oberlichtraupe in Längsrichtung. Die Hallenfront enthält für jedes Gleis ein Rundbogentor
mit einem geschwungenen Giebel darüber. Die angebrachten Verzierungen sind im Jugendstil ausgeführt.
Mittig prangt das Wappen Köpenicks, das sich vorher am alten Rathaus befunden hat.
Weiter nach hinten versetzt entstand 1906 eine weitere zweigleisige Werkstatthalle, die später als Schleifhalle
genutzt wurde. 1910 entstand nördlich der Schleifhalle eine zwölfgleisige Wagenhalle mit Platz für insgesamt
72 Wagen. Türme an den Seiten sowie zwei sechsteilige Giebel schmücken die Stirnfront der Halle.
Diese Baulichkeiten sind bis heute optisch prägend für den Betriebshof.
Auf der Freiabstellfläche, auch Acker genannt, entstand eine Waschanlage, die 1996 durch einen Neubau nördlich
der Wagenhalle ersetzt wurde. Nördlich der Waschhalle schließt sich eine Freiluftabstellanlage von vier Gleisen an.
Die relativ eingeengte Lage hat zur Folge, dass auf dem Betriebshof keine Wendeschleife existiert. Die Züge müssen
also von der Wendenschloßstraße in die Hallen zurück drücken.
Der Hof Köpenick ist glücklicherweise von einer Zerstörung durch den Krieg weitestgehend verschont geblieben.
In den 70er Jahren wurden die ursprünglichen Anbauten entlang der Charlottenstraße abgerissen und durch einen
eingeschossigen Montagehallenbau mit Heizungsübernahmestation entsprechend den seinerzeit notwendigen
Betriebsbedingungen ersetzt. Unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes sind ab 1993 im Zusammenwirken mit dem
Bezirksamt Köpenick – Untere Denkmalschutzbehörde – die Baulichkeiten wieder in einen Zustand versetzt worden,
der den technischen Erfordernissen des Straßenbahnbetriebshofes gerecht wird und gleichzeitig die Prämisse eines
historischen Baudenkmals vereint.
Der Betriebshof steht als Gesamtanlage in der Berliner Landesdenkmalliste.
Verkehrliche und betriebliche Entwicklung
Im Jahre 1882 eröffnete die damals selbständige Stadt Cöpenick zwischen Vorortbahnhof Cöpenick und Schlossplatz
eine eingleisige Strecke der Pferde-Eisenbahn. Diese wurde 1892 zweigleisig ausgebaut.
1901 wurde die erste elektrische Straßenbahn auf Cöpenicker Stadtgebiet in Betrieb genommen. Die Strecke wurde
von den „Berliner Ostbahnen“ betrieben und führte von Schöneweide bis zur Lindenstraße/Ecke Bahnhofstraße.
Im August 1903 eröffnete dann die „Städtische Straßenbahn Cöpenick“ den elektrischen Straßenbahnbetrieb im
heutigen Bezirk Berlin-Köpenick.
Die erste Strecke begann am Bahnhof Cöpenick der Vororteisenbahn und endete am heutigen Betriebshof in der
Wendenschloßstraße.
Mit dem Anschluss der Teltower Kreisbahnen vom Bahnhof Adlershof nach Altglienicke, der Schmöckwitz-Grünauer
Uferbahn und dem Bau der Strecken nach Rahnsdorf und zum Krankenhaus wurde nun das Streckennetz auf mehr
als 27 Kilometer erweitert (Stand 1913).
Nach 1920 wurde dann diese Straßenbahn im Rahmen der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin zum Bestandteil
der „Berliner Straßenbahn“.
Ab 1929 wurde der Hof von der BVG betrieben, ab 1969 von der BVB und nach der Wende wieder von der BVG.

U-Bahn + Straßenbahn: U5 – wie ist das denn nun genau?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Unter welchen Voraussetzung hat der Bund den Bau der #U5 gefördert, wie werden diese Voraussetzungen
durch das Land Berlin erfüllt und wo genau sind die Voraussetzungen beschrieben?
Antwort zu 1:
Die U5 wurde durch den Bund im Rahmen des Hauptstadtfinanzierungsvertrages von
1994 in Verbindung mit dessen Ergänzung anteilig gefördert. Die Förderung bezog sich
dabei auf ein Gesamtpaket von verkehrlichen Maßnahmen.
Frage 2:
Ist dem Senat nicht bekannt, dass es nördlich des U-Bahnhofs Hauptbahnhof außer dem ungenutzten
Bauwerksteil hinter der provisorischen Werkstatt, der zukünftig als Aufstellanlage genutzt werden wird, zwei
unabhängige Tunnelröhren Richtung Turmstraße gibt, die auch nach der U5-Durchbindung mindestens
teilweise ungenutzt bleiben werden? Möchte der Senat seine Antwort zu Frage 2 der Schriftlichen Anfrage
18/11218 korrigieren?
Antwort zu 2:
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) teilt hierzu mit, dass nördlich des U-Bahnhofs
Hauptbahnhof in Richtung Turmstraße ca. 400 m ungenutzter Tunnel existieren.
2
Frage 3a:
Gemäß Antwort 5 zur Schriftlichen Anfrage 18/11218 beträgt die #Fahrzeit der geplanten #Straßenbahn 6
Minuten – mit welcher Durchschnittsgeschwindigkeit und mit welchen Haltepunkten wurde hier gerechnet?
Antwort zu 3a:
Es wurde auf der Neubaustrecke vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße mit
folgenden vier Haltestellen gerechnet:
 Alt-Moabit (in der Straße Alt-Moabit, kurz vor dem Knotenpunkt Invalidenstraße/Alt-
Moabit/Paulstraße/Rathenower Straße)
 Rathenower Straße/Turmstraße (in der Turmstraße, kurz hinter der Einmündung der
Turmstraße in die Rathenower Straße)
 Lübecker Straße (in der Turmstraße, auf Höhe des östlichen Eingangs des Kleinen
Tiergartens) sowie
 die Endhaltestelle U-Bahnhof Turmstraße (in der Turmstraße, zwischen der
Stromstraße und der Thusnelda-Allee).
Die den Berechnungen zugrunde gelegte durchschnittliche Beförderungsgeschwindigkeit
beträgt ca. 19 km/h, was dem Durchschnittswert im bestehenden Berliner
Straßenbahnnetz entspricht. Im Bereich von Neubaustrecken können, je nach
Ausgestaltung der Betriebsanlagen, auch höhere Beförderungsgeschwindigkeiten erzielt
werden.
Frage 3b:
Die Fahrzeit des Busses 245 beträgt gemäß Antwort 4 der oben genannten schriftlichen Anfrage 9 Minuten –
mit welcher Durchschnittsgeschwindigkeit und mit welchen Haltepunkten wurde hier gerechnet, welche
Pünktlichkeitsquote erreicht der Bus auf dieser Strecke?
Antwort zu 3b:
Die Fahrzeit des Busses 245 wurde mit folgenden sechs Haltestellen berechnet:
 Lehrter Str./Invalidenstr.
 Lesser-Ury-Weg
 Alt-Moabit/Rathenower Str.
 Spenerstr.
 Kirchstr./Alt-Moabit
 Kleiner Tiergarten.
Es wurde mit einer durchschnittlichen Beförderungsgeschwindigkeit von ca. 13,5 km/h
gerechnet.
Die BVG teilt mit: Eine abschnittsweise Betrachtung von Pünktlichkeitsquoten ist von
begrenzter Aussagekraft, da hier jeweils die schon vorher angehäuften
(Un-)Pünktlichkeiten auf einer Linie mit eingerechnet sind. Die Pünktlichkeitsquote der
Linie 245 betrug im Zeitraum Januar bis Juli 2017auf dem gesamten Linienverlauf
86,75 %.
3
Frage 3c:
Die Fahrzeit des Busses TXL beträgt nach dieser Auskunft 6 Minuten – mit welcher
Durchschnittsgeschwindigkeit und mit welchen Haltepunkten wurde hier gerechnet, welche
Pünktlichkeitsquote erreicht der Bus auf dieser Strecke?
Antwort zu 3c:
Der Linienverlauf des Busses TXL beinhaltet keine Haltestellen zwischen Hauptbahnhof
und U-Bahnhof Turmstraße. Es wurde mit einer durchschnittlichen
Beförderungsgeschwindigkeit von ca. 20 km/h gerechnet.
Die BVG teilt mit: Eine abschnittsweise Betrachtung von Pünktlichkeitsquoten ist von
begrenzter Aussagekraft, da hier jeweils die schon vorher angehäuften
(Un-)Pünktlichkeiten auf einer Linie mit eingerechnet sind. Die Pünktlichkeitsquote der
Linie TXL betrug im Zeitraum Januar bis Juli 2017 auf dem gesamten Linienverlauf 85,32
%.
Frage 4a:
Wenn der Bus TXL genauso schnell ist wie die Straßenbahn, warum löst man die beschleunigte Anbindung
dann nicht über einen anderen Bustakt und bietet damit schon jetzt die gleiche Reisegeschwindigkeit?
Antwort zu 4a:
Der Bus TXL dient primär der Anbindung des Flughafens Tegel und stellt ein zeitlich
begrenztes Angebot dar, das mit Schließung des Flughafens nicht fortgeführt wird.
Für die Umsetzung eines ÖPNV1-Infrastrukturprojektes in Berlin ist immer zunächst das
für den Untersuchungsraum am besten geeignete öffentliche Verkehrsmittel anhand eines
Verkehrsmittelvergleiches nachzuweisen. Die Entscheidung für ein Verkehrsmittel
beschränkt sich dabei nicht auf einzelne Kriterien wie z.B. die Reisegeschwindigkeit,
sondern setzt sich vielmehr zusammen aus einem umfangreichen Kriterienkatalog mit
verschiedenen Beurteilungskomponenten zu den Themen Fahrgäste, Betrieb, Kommune,
Allgemeinheit.
Die Beibehaltung und Optimierung des Busverkehrs im Planungskorridor würde gemäß
der durchgeführten zielgruppenspezifischen Bewertung geringe Betriebskosten und
minimale Investitionen erfordern. Entscheidende Verbesserungen im ÖPNVVerkehrsangebot
mit den damit verbundenen positiven Effekten auf die Erhöhung der
Erreichbarkeiten, die Verringerung des motorisierten Individualverkehrs und die
Vermeidung negativer Umweltwirkungen könnten mit dem optimierten Busbetrieb nicht
erreicht werden.
Der Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und U-Bahnhof Turmstraße ist neben einer hohen
Verkehrsbelegung auch durch zahlreiche Lichtsignalanlagen und querende ebenfalls
verkehrsstarke Straßenzüge charakterisiert. Eine Erhöhung der Busfahrtenfolge würde
statt Reisezeitvorteilen eine zusätzliche Verkehrsbelastung und zusätzliche
Verspätungsanfälligkeit erzeugen.
Zudem ist eine Taktverdichtung von Bussen auf nachfragestarken Relationen
kostenintensiver als der Einsatz von Straßenbahnen, da sich aufgrund der höheren
Kapazität von Straßenbahnfahrzeugen u.a. Umläufe einsparen lassen.
1 Öffentlicher Personennahverkehr
4
Frage 4b:
Wieso geht der Senat in seinen Antworten zu den Fragen 4 und 5 der Schriftlichen Anfrage 18/11218 davon
aus, dass eine Straßenbahn eine um 33% kürzere Fahrzeit (6 Min.) als die Buslinie 245 (9 Min.) zwischen U
Turmstraße und S+U Hauptbahnhof erreichen wird? Durch welche Maßnahmen soll diese
Fahrzeitreduzierung erreicht werden? Könnte eine Fahrzeitreduzierung auch für den Bus erreicht werden?
Wenn ja, in welchem Umfang und warum wurde sie bisher nicht umgesetzt?
Antwort zu 4b:
Die Straßenbahn erreicht die im Vergleich zum Bus kürzere Fahrzeit zum einen durch die
Führung auf einem besonderen Bahnkörper unabhängig vom übrigen Verkehr, zum
anderen durch das Auslassen der auch künftig von der Buslinie 123 bedienten Haltestelle
Wilsnacker Straße auf der Turmstraße.
Letzteres wird hinsichtlich der Erschließungsqualität dadurch kompensiert, dass die beiden
benachbarten Straßenbahnhaltestellen aufgrund ihrer Länge und der eingesetzten
Fahrzeuge jeweils zwei Zugänge aufweisen.
Hingegen wäre eine nachträgliche Wegnahme von Haltestellen auf bestehenden Buslinien
mit dem Ziel der Beschleunigung gegenüber den Fahrgästen kaum vermittelbar.
Frage 5a:
Welche Form des Busangebots zwischen dem U-Bahnhof Turmstraße und dem Hauptbahnhof – für den
Zustand der realisierten Straßenbahn – wurde bei der, in der Antwort zur schriftlichen Anfrage 18/11218
erwähnten Kosten-Nutzen-Untersuchung zur Voruntersuchung der Straßenbahn-Neubaustrecke vom
Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße angenommen?
Frage 5b:
Wurde in der Kosten-Nutzen-Untersuchung zur Straßenbahn davon ausgegangen, dass nach
Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke U Turmstraße – Hauptbahnhof weiterhin eine
Busverbindung zwischen U-Bahnhof Turmstraße und Hauptbahnhof angeboten wird?
Frage 5c:
Falls es nach Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke keine direkte Busverbindung mehr aus dem
westlichen Moabit (Bereich Beusselstraße und Gotzkowskystraße) zum Hauptbahnhof geben wird, wie
bewertet der Senat die Notwendigkeit des notwendigen Umsteigens in die Straßenbahn am U-Bahnhof
Turmstraße hinsichtlich der Attraktivität und der Reisezeit für die Relation westliches Moabit –
Hauptbahnhof?
Antwort zu 5a, b und c:
Für die Realisierung der Straßenbahn wird in der Nutzen-Kosten-Untersuchung weiterhin
die Buslinie 245 vom Zoologischen Garten kommend über die Gotzkowskystraße, den UBahnhof
Turmstraße und die Straße Alt-Moabit zum Hauptbahnhof angenommen. Ebenso
wird weiterhin die Buslinie 123 von der Beusselstraße kommend über den U-Bahnhof
Turmstraße und die Turm-, Rathenower, Perleberger und Lehrter Straße zum
Hauptbahnhof geführt.
5
Frage 5d:
Falls es weiterhin einen Busverkehr aus dem westlichen Teil Moabits zum Hauptbahnhof, parallel zur neuen
Straßenbahnverbindung geben wird, wurde dies bei der Ermittlung der Kosten-Nutzen-Untersuchung der
Straßenbahn vom Hauptbahnhof zur Turmstraße berücksichtigt?
Antwort zu 5d:
Ja. Dies betrifft den Streckenabschnitt der geplanten Straßenbahnstrecke auf der
Turmstraße, auf der die Buslinie 123 im 20-Minuten-Takt parallel verkehrt.
Frage 6a:
Wie hoch ist der prognostizierte prozentuale Anteil an Fahrgästen der geplanten neuen Straßenbahnstrecke
vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße, der aus Umsteigern der S-Bahnlinien auf der Stadtbahn
und der geplant ab 2020 bis zum Hauptbahnhof verkehrenden U5 generiert wird?
Antwort zu 6a:
Der prognostizierte Anteil von Umsteigern zwischen der Straßenbahnhaltestelle und den
übrigen Verkehrsmitteln am Hauptbahnhof beträgt ca. 30 % der Fahrgäste. Diese steigen
zu ca. 55 % von den S-Bahnlinien auf der Stadtbahn sowie der geplant ab 2020 bis zum
Hauptbahnhof verkehrenden U5 um. Der Rest der Umsteiger speist sich aus dem
Regional- und Fernverkehr.
Frage 6b:
Welche Zeit muss für den Übergang von der S-Bahn zur Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof
angesetzt werden?
Frage 6c:
Welche Zeit muss für den Übergang von der U-Bahnstation am Hauptbahnhof zur Straßenbahnhaltestelle
angesetzt werden?
Frage 6d:
Welche Zeit muss für den Übergang von den S-Bahnlinien der Stadtbahn zur Station der U5 am
Hauptbahnhof angesetzt werden, wenn der dafür vorgesehene und bereits vorhandene Übergang in der
Bahnsteigmitte des heutigen U-Bahnhofs Hauptbahnhof verwendet wird?
Antwort zu 6b, c und d:
Generell sind Übergangszeiten mit einer durchschnittlichen Gehgeschwindigkeit von ca.
1,2 m/s anzusetzen. Hier handelt es sich um eine durchschnittliche Geschwindigkeit, die
6
sowohl schnelle als auch langsame bzw. mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
berücksichtigt.
Berlin, den 30.08.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Potsdam + Radverkehr + Straßenverkehr: Besser mobil. Besser leben: Vom Auto auf ÖPNV und Fahrrad, aus Focus

http://www.focus.de/regional/potsdam/stadt-potsdam-besser-mobil-besser-leben-vom-auto-auf-oepnv-und-fahrrad-spatenstich-fuer-park-ride-und-bike-ride-am-campus-jungfernsee_id_7551645.html

Heute gab Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, gemeinsam mit Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam, und Oliver Glaser, Geschäftsführer der Verkehrsbetrieb #Potsdam GmbH, den Startschuss für den Bau der „#Park+Ride“- und „#Bike+Ride“-Anlagen am Campus #Jungfernsee.

Bernd Rubelt ist sichtlich erfreut: „Mit dem heutigen Spatenstich kommen wir wieder ein großes Stück weiter, das Umsteigen vom Auto auf den öffentlichen Personennahverkehr oder das Fahrrad noch attraktiver zu machen. Ich danke Frau Ministerin Schneider für die Unterstützung des Landes bei diesem für Potsdam wichtigen Projekt. Nur wenn wir gemeinsam Angebote schaffen, die eine wirkliche Alternative zum Auto sind, können wir unsere Ziele für eine umweltgerechte Verkehrsentwicklung in der wachsenden Landeshauptstadt erreichen.“

Gebaut werden zwei „Park+Ride“-Anlagen mit insgesamt 92 Stellplätzen und zwei überdachte Fahrradabstellanlagen („Bike+Ride“) mit je 14 Stellplätzen in der Gleisschleife. Darüber hinaus wird eine Linksabbiegespur aus der Nedlitzer Straße eingerichtet sowie die Zufahrtsstraße zur ÖPNV-Wendeschleife hergestellt. „Gerade vor dem Hintergrund des Pendlerverkehrs aus dem Potsdamer Norden und den nördlich an die Landeshauptstadt angrenzenden Gemeinden ist es wichtig, den Menschen eine attraktive Möglichkeit zu geben, umzusteigen …

Potsdam + Straßenbahn: Öffentlicher Nahverkehr in Potsdam Schulstart mit zusätzlichen Trams ins Bornstedter Feld , aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1214280/

Zum Beginn des neuen Schuljahres gibt es in #Potsdams öffentlichem Nahverkehr #zusätzliche #Straßenbahn-Fahrten. Die PNN geben einen Überblick.
#Bornstedter Feld – Mit Beginn des Schuljahres am heutigen Montag gibt es einige Änderungen in Potsdams öffentlichem Nahverkehr. Betroffen ist vor allem das Bornstedter Feld, wo die neue Gesamtschule Leonardo-da-Vinci öffnet. Wie der Potsdamer Verkehrsbetrieb mitteilt, werden für den Schülerverkehr ins Bornstedter Feld zusätzliche Fahrten eingerichtet. So fährt die Tram der Linie 92, die um 7.17 Uhr ab Marie-Juchacz-Straße startet, an Schultagen ab Campus Fachhochschule über Viereckremise (7.54 Uhr) zur Endhaltestelle Kirschallee (7.59 Uhr). Auf der Linie 96 gibt es an Schultagen zusätzliche Fahrten Richtung Viereckremise, und zwar um 7.32 Uhr ab Bisamkiez, um 8.13 Uhr ab Platz der Einheit/Nord, um 14.27 an Bisamkiez und um 15.20 Uhr ab Platz der Einheit/Nord. Auch in der umgekehrten Richtung gibt es zusätzliche Fahrten. Die Linie 96 verkehrt zusätzlich Montag bis Freitag an Schultagen ab …