Frage 1:
Welchen Grund hat die Aufhebung des #Planfeststellungsverfahrens „Umbau der #Straßenbahnanlage am Sund
Regionalbahnhof #Schöneweide“ im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin?
Antwort zu 1:
Mit Schreiben vom 15.05.2017 hat die Vorhabenträgerin BVG den Antrag mit Verweis auf
sich wesentlich geänderte Planungsüberlegungen zurückgezogen.
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Der Grund für die Aufhebung des Planfeststellungsverfahrens ist der Planungsbeginn der #Straßenbahn-Neubaustrecke ‚Adlershof II‘ durch den Groß-Berliner Damm in 2016 sowie
veränderte Rahmenbedingungen für den Tunnel unter den Anlagen der DB. Beide
Planfeststellungsunterlagen müssen abgeglichen […] werden. Die alte Unterlage ohne die
Gleisanlagen der Neubaustrecke ist daher nicht mehr aktuell.“
Frage 2:
Welcher Verfahrensstand wurde seit Einleitung des Verfahrens im Jahr 2008 erreicht und warum ist es in
neun Jahren Verfahrensdauer nicht gelungen, das Verfahren zu einem Ende zu führen?
2
Antwort zu 2:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Es fand die öffentliche Auslegung der Planfeststellungsunterlage statt. Die Einwendungen
wurden gesichtet. Ein Versand der Beantwortungen an die Einwender erfolgte nicht mehr.
Es wurde ein Planungsstopp vereinbart, bis es sachgemäße Erkenntnisse zum
Neubauprojekt Adlershof II gibt.“
Frage 3:
Welche Verfahrensschritte waren bereits abgeschlossen und welche Verfahrensschritte wären noch offen
gewesen?
Antwort zu 3:
Die öffentliche Auslegung war abgeschlossen, alle weiteren planrechtlichen Schritte
standen aus.
Frage 4:
Was ist nach Aufhebung der bisher geltenden Veränderungssperre nun planungsrechtlich dort wieder
möglich?
Antwort zu 4:
Die Veränderungssperre bewirkt lediglich, dass auf Grundstücken, die vom Vorhaben
betroffen sind, keine erschwerenden oder wertsteigernden Veränderungen ohne
Zustimmung der Vorhabenträgerin BVG vorgenommen werden durften. Im vorliegenden
Fall sind nur Grundstücke des Landes Berlin und der DB AG betroffen. Auswirkungen sind
daher nicht zu erwarten.
Frage 5:
Welche Kosten sind in den neun Jahren Bearbeitungsdauer für das nun abgebrochene Verfahren
entstanden und wer trägt diese?
Antwort zu 5:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Das abgebrochene Verfahren wird mit der angepassten Planfeststellungsunterlage
demnächst wieder aufgenommen. Es mussten Änderungen eingearbeitet werden, die den
Anschluss der Neubaustrecke betrafen. Die zusätzlichen Honorarkosten betreffen nur die
Änderungen und sind im Gesamtrahmen gering.“
Frage 6:
Plant die BVG ein neues Planfeststellungsverfahren und wenn ja, wann und mit welcher Zielsetzung?
Antwort zu 6:
Hierzu teilt die BVG AöR mit:
„Die Planfeststellungsunterlagen beider Projekte [Anmerkung SenUVK: gemeint sind damit
die Projekte ‚Adlershof II‘ und ‚Gleisschleife Schöneweide‘] sollen der
Planfeststellungsbehörde im Herbst dieses Jahres vorgelegt werden.“
Berlin, den 03.08.17
In Vertretung
Tidow
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Beide Hände voll zu tun haben die #Gleisbauer der BVG: Am kommenden
Samstag, den 12. August 2017, machen sie sich sowohl in der #Indira-Gandhi als
auch in der Berliner Straße an die Arbeit – jeweils für drei Tage. Ab ca.
4:30 Uhr fahren die Bahnen der #M13 daher zwischen S-Bahnhof Warschauer
Straße und Hohenschönhauser Straße/Weißenseer Weg und von dort weiter
nach Hohenschönhausen, Freienwalder Straße. Auch fährt die M13 zwischen
Wedding, Virchow-Klinikum und Sulzfelder Straße. Zwischen Hohenschönhauser
Straße/Weißenseer Weg und Berliner Allee/Indira-Gandhi-Straße sind
barrierefreie Ersatzbusse im Einsatz.
Ab ca. 7:00 Uhr am Samstag gibt es dann auch Änderungen auf den Linien #M1 und #50: Die Züge der M1 fahren zwischen Mitte, Am Kupfergraben und UBahnhof
Eberswalder Straße, von dort weiter bis Berliner Allee/
Rennbahnstraße. Darüber hinaus fährt die M1 zwischen Niederschönhausen,
Schillerstraße bzw. Rosenthal Nord und Pankow Kirche und weiter als 50
nach Französisch Buchholz, Guyotstraße. Die 50 ist außerdem zwischen
Wedding, Virchow-Klinikum und Prenzlauer Berg, Björnsonstraße unterwegs.
Zwischen U-Bahnhof Eberswalder Straße und Pankow Kirche sowie zwischen
Prenzlauer Berg, Björnsonstraße und Pankow Kirche ersetzen Busse die M1
bzw. 50.
Ab Betriebsbeginn am Dienstag, den 15. August 2017 fahren die Straßenbahnen
der M13 und 50 dann wieder wie gewohnt. Auf der M1 schließt sich eine
weitere Baumaßnahme an.
Frage 1:
Auf welchen Bus
–
und Straßenbahn
–
Linien
konnten in diesem Jahr bereits #Takte#verdichtet und Angebote
ausgeweitet werden und welche weiteren Planungen gibt es noch in diesem Jahr bzw. im Fahrplanjahr
2018?
Antwort zu
1.:
Durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in ihrer
Funktion als
ÖPNV
1
–
Aufgabenträger werden Fahrplanänderungen gemäß den Regelungen des
Verkehrsvertrags mit der BVG
2
sowohl zu den jeweiligen Fahrplanwechseln im Dezember
eines Jahres als auch unterjährig bestellt.
Unterjährig im laufenden Jahr wurden zusä
tzliche Leistungen in Form weiterer Fahrten
und Taktverdichtungen bei folgenden Straßenbahnlinien bestellt: M4, 16 und 18. Beim #Bus
wurden Mehrleistunge
n auf folgenden Linien unterjäh
rig bestellt: M41, M44, M46, X7, 104,
122, 128, 150, 200 und 285
Diese M
ehrleistungen wurden während des laufenden Jahres bestellt. Ein Teil der
Maßnahmen ist noch nicht reali
siert
, wird aber vor dem nächsten Fahrplanwechsel am
10.12.2017 eingeführt werden. Eine genaue Darstellung der entsprechenden
Mehrleistungen mit den Umse
tzungszeitpunkten ist als Anlage 1 beigefügt.
1
Öffentlicher Personennahverkehr
2
Berliner Verkehrsbetriebe
2
Weitere kleinteilige Maßnahmen, mit denen die BVG auf kurzfristige Entwicklu
ngen, bspw.
veränderte Verkehrs
nachfragen im Schülerverkehr, reagiert, werden ebenfalls unterjährig
bestellt. Sie bewegen sich in der
Regel im Bereich des Entfalls oder der Zubestellung
einzelner Fahrten oder der Verlängerung einzelner Zwischenfahrten, auf eine genaue
Auflistung als Anlage ist daher verzichtet worden. Bislang sind entsprechende
Ma
ßnahmen mit Ausweitung des Ange
bots im l
aufenden Jahr auf folgenden Buslinien
bestellt worden: M11, 106, 115, 133, 160, 188, 194, 246 und 291
Zum Fahrplanwechsel am 10.12.2017 sind durch den ÖPNV
–
Aufgabenträger
Leistungsausweitungen bei der BVG auf den folgenden Straßenbahnlinien bestellt worde
n:
M1, 37, 61 und 67. Beim Bus sind Mehrleistungen auf folgenden Linien bestellt worden:
X34, X36 (neue Linie), X49, 122, 123, 136, 140, 163, 170, 172, 221, 245 und 269. Eine
genaue Darstellung der entsprechenden Mehrleistungen ist als Anlage 2 beigefügt.
Weitere Planungen für das laufende Fahrplanjahr 2018 umfassen Maßnahmen für
Angebotsausweitungen auf den Linien X69, M27, M46, 112, 114, 123, 133, 179, 197, 222,
237, 247, 294, 349 un
d 365 (neue Linie zwischen Ober
schöneweide und
Baumschulenweg über die M
inna
–
Todenhagen
–
Brücke). Diese stehen noch unter dem
Vorbehalt der rechtzeitigen Anpassung der erforderlichen Infrastruktur (Haltestellen,
Betriebsendstel
len) oder anderweitiger Anforde
rungen der betrieblichen Machbarkeit.
Weitere Mehrleistungen sind in de
r Absti
mmung zwischen BVG und Aufgaben
träger, aber
können noch nicht linienkonkret benannt werden.
Zudem würden bei Inbetriebnahme des Flughafens
Berlin Brandenburg (
BER
)
entsprechende
Busmehrleistungen zum neuen Flughafen vorgesehen werden.
Das
Kernangebot werden Expressbusse (X7, X71) zwischen dem U
–
Bahnhof Rudow (Linie U7)
und dem Flughafen BER mit Zwischenhalt am alten Terminal Schönefeld bilden.
Die Linie
X7 verkehrt grundsätzlich im 5
–
Minuten
–
Takt zwischen dem U
–
Bahnhof Rudow, dem alten
Term
inal Schönefeld und dem Hauptterminal des BER. Nur wenn die U
–
Bahn
–
Linie U7
seltener verkehrt, wird auch das Busangebot auf den Takt der U
–
Bahn ausgedünnt.
Ergänzend wird es eine Linie X71
im 20
–
Minuten
–
Takt
geben, durch die der Südwesten
von Berlin eine u
msteigefreie Anbindung an den Flughafen erhält.
Frage
2
:
Auf welchen U
–
Bahn
–
Linien wird es zusätzliche Leistungen zur Kapazitätsausweitung geben?
Antwort zu
2.:
Die BVG erhält derzeit die ersten bestellten und über das Sondervermögen Infrastruktur
der Wachsenden Stadt (SIWA) finanzierten neuen U
–
Bahn
–
Fahrzeuge vom Typ IK.
Mögliche Angebotsmaßnahmen durch die
erhöhte Fahrzeugverfügbarkeit
infolge des
Zulauf
s
der
SIWA
–
Züge
werden
derzeit noch zwischen Aufgabenträger und BVG
abgestimmt, eine feste Bestellung für bestimmte Leistungen ist daher noch nicht erfolgt.
Aufgrund der derzeitig angespannten Fahrzeugsituation bei der U
–
Bahn sollen die
zulaufenden neuen Fahrzeu
ge zunächst nicht für Mehrleistungen, sondern prioritär für die
Stabilisierung des bestehenden Fahrplanangebotes genutzt werden. Konkrete Aussagen
zu den Einsatzperspektiven sind daher frühestens im Herbst 2017 möglich.
3
Frage
3
:
Wird es eine Angebotsausweitung auf den Linien U2 und U5 geben?
Antwort zu
3.:
Aus Sicht des ÖPNV
–
Aufgabenträgers zählen die Linien U2 und U5 zu denjenigen Linien,
bei denen
–
eine ausreichende Zahl an zusätzlich verfügbaren U
–
Bahn
–
Zügen
vorausgesetzt
–
Mehrleistungen vorrangig erforderlich sind. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu Frage 2 verwiesen.
Berlin, den
31.07.
2017
In Vertretung
Tidow
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
4
Anlage 1
Unterjährig im la
ufenden Fahrplanjahr 2016/2017 seit dem 01.01.2017 durch den ÖPNV
–
Aufgabenträger bei der BVG bestellte Mehrleistungen:
Mit Wirkung zum 05.02.2017:
Bus:
Linie M46:
Montag bis Freitag von 21:00/21:30 bis 0:00/0:30 Uhr (lastrichtungsorientiert) auf
dem
Abschnitt S Südkreuz bis U Alt Tempelhof Taktverdichtung auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Mit Wirkung zum 10.04.2017:
Straßenbahn:
Linie M4:
Aufhebung der Ferienfahrpläne, damit Montag bis Freitag während aller Ferien mit
Ausnahme der Sommer
–
ferien 3
–
/3
–
/4
–
Minu
ten
–
Takt während der Früh
–
und
Nachmittags
–
HVZ von 6:00/7:00 bis 8:30/9:00 Uhr und 14:30 bis 20:00 Uhr statt
bislang 4
–
Minuten
–
Takt, entsprechend angepasstes Taktangebot auf den
Abschnitten Prerower Platz bis Falkenberg bzw. Zingster Straße
Während der gro
ßen Ferien 4
–
Minuten
–
Takt während der Früh
–
und Nachmittags
–
HVZ von 6:00/7:00 bis 8:30/9:00 Uhr und 14:30 bis 20:00 Uhr statt bislang 5
–
Minuten
–
Takt, en
tsprechend angepasstes Taktange
bot auf den Abschnitten
Prerower Platz bis Falkenberg bzw. Zingster Straß
e
Mit Wirkung zum 23.04.2017:
Bus:
Linie M41:
An allen Tagen Taktverdichtung von 21:00 bis 23:00 Uhr im Abschnitt S+U
Potsdamer Platz bis S+U Hauptbahnhof auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Samstags Taktverdichtung von 7:00 bis 9:00 Uhr auf der gesamten Linie auf
einen
10
–
Minuten
–
Takt, von 11:00/11.30 (lastrichtungsorientiert) bis 18:00 Uhr im
Abschnitt U Hermannplatz bis S+U Potsdamer Platz auf einen 5
–
Minuten
–
Takt und
von 20:00 bis 22.30 Uhr im Abschnitt Sonnenallee/ Baumschulenstr. bis U
Hermannplatz auf einen
5
–
Minuten
–
Takt
Sonntags Taktverdichtung von 9:00 bis 10:00 Uhr auf der gesamten Linie auf einen
10
–
Minuten
–
Takt und von 11:00 bis 19:00 Uhr auf einen 6
–
/7
–
/7
–
Minuten
–
Takt
Linie M44
:
Montag bis Freitag im Abschnitt Britzer Damm/Gradestraße bis S+U
Herm
an
nstraße zwei zusätzliche Fahr
ten zwischen 5:00 und 6:00 Uhr, nur in
Lastrichtung
Linie X7
:
Ausweitung des Bedienzeitraums an allen Tagen bis 00.00 Uhr auf der gesamten
Linie, Bedienung im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 122
:
5
Ausweitung des Bedienzeitraums an
allen Tagen bis 22.30 Uhr im Abschnitt U Kurt
–
Schumacher
–
Platz bis U Paracelsus
–
Bad, Bedienung im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 128
:
Montag bis Freitag Taktverdichtung von 4:30 bis 5:30 auf der gesamten Linie auf
einen 10
–
Minuten
–
Takt
Linie 150
:
Montag bis Fre
itag von 8:00 bis 14:00 im Abschnitt U Osloer Straße bis Alt
–
Blankenburg Taktverdichtung auf einen 10
–
Minuten
–
Takt (nicht in den
Sommerferien)
Linie 200
:
An allen Tagen Taktverdichtung von 21:00 bis 22:30 auf der gesamten Linie auf
einen 10
–
Minuten
–
Takt
Mit Wirkung zum 03.09.2017:
Straßenbahn:
Linie 16
:
Montag bis Freitag Ausdehnung der Betriebszeit auf der gesamten Linie von 20:00
bis 22:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 18
:
Montag bis Freitag Ausdehnung der Betriebszeit auf der gesamten Linie von 2
0:00
bis 22:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt und Taktverdichtung auf der gesamten Linie von
8:30 bis 9:00 Uhr und 18:00 bis 19:00 Uhr auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Bus:
Linie 285
:
Montag bis Freitag Ausweitung des Bedienzeitraums bis 22.30 Uhr im Abschnitt U
Oskar
–
Helen
e
–
Heim bis Am Waldfriedhof, Bedienung im 20
–
Minuten
–
Takt
Mit Wirkung zum 06.11.2017:
Bus:
Linie 104
:
Samstag Taktverdichtung von 18:00 bis 20:00 Uhr auf dem Abschnitt U Berliner
Straße bis Beermannstraße und Sonntag von 11:00 bis 19:30/20:00
Uhr auf dem
Abschnitt U Boddinstraße bis U Platz der Luftbrücke auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
(Beibehaltung der bisherigen sommerlichen Taktverdichtung künftig auch im
Winterhalbjahr)
6
Anlage 2
Zum Fahrplanwechsel am 10.12.2017 für das Fahrplanjahr 2017/201
8 durch den ÖPNV
–
Aufgabenträger bei der BVG bestellte Mehrleistungen:
Straßenbahn:
Linie M1
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag im Abschnitt Am Kupfergraben bis Grabbeallee/
Pastor
–
Niemöller
–
Platz von 6:00 bis 20:00 Uhr auf einen 7,5
–
Minuten
–
Takt,
entspre
chend Taktverdichtung auf 15
–
Minuten
–
Takt auf den Abschnitten
Grabbeallee/ Pastor
–
Niemöller
–
Platz bis Rosenthal Nord bzw. Schillerstraße
Linie 37
:
Ausdehnung der Betriebszeit Montag bis Freitag auf der gesamten Linie von
19:30/20:00 bis 20:30/21:00 Uhr i
m 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 61
:
Anpassung der Betriebszeiten täglich im Abschnitt Karl
–
Ziegler
–
Straße bis Rathaus
Köpenick Betriebsschluss gegen 21:30 Uhr, im Abschnitt Rathaus Köpenick bis
Rahnsdorf Waldschänke gegen 22:00/22:30 Uhr (Aufhebung der abweichen
den
Saison
–
und Wochenendfahrpläne)
Linie 67
:
Ausdehnung der Betriebszeit Montag bis Freitag auf der gesamten Linie von 20:00
bis 21:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Bus:
Linie X34
:
Erweiterung um einen zweiten Linienast in Kladow durch Führung von Fahrten ab
Alt
–
Kladow zur Landstadt Gatow (Gutsstraße ) über Ritterfelddamm
Taktangebot Montag bis Freitag von 5.30/6:00 bis 20:00/20:30 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt auf den Abschnitten Alt
–
Klad
ow bis Kaserne Hottengrund bzw. Landstadt
Gatow (Gutsstraße)
Linie X36
:
Neue Linie zwischen S+U Rathaus Spandau (Galenstraße) und U Haselhorst über
Altstadtring
–
Neuendorfer Straße
–
Streitstraße
–
Rauchstraße
–
Hugo
–
Cassirer
–
Straße
–
Pohleseestraße
–
Da
umstraße
–
Ferdinand
–
Friedensburg
–
Platz, Bedienung
Montag bis Freitag von 6:00 bis 19:00 Uh
r im 10
–
Minuten
–
Takt (dafür Ent
fall von
Verstärkerfahrten der Linie 136 während der HVZ)
Linie X49
:
Verlängerung von der bisherigen Endstelle S Messe Nord/ICC bis
U Wilmersdorfer
Straße, Erweiterung um einen zweiten Linienast in Spandau durch Führung von
Fahrten ab Hee
rstr./Magistratsweg über Magistratsweg bis
Spektefeld/
Schulzentrum
Ausdehnung der Betriebszeiten Montag bis Freitag von 9:00 bis 9:30 Uhr, 13:00 bis
1
3:30 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr,
Taktangebot Montag bis Freitag 6:30 bis 9:30 Uhr und 13:00 bis 20:00 Uhr im 10
–
Minuten
–
Takt auf dem Abschnitt U Wilmersdorfer Straße bis
7
Heerstr./Magistratsweg, im 20
–
Minuten
–
Takt auf den Abschnitten
Heerstr./Magistratswe
g bis Hahneberg und Heerstr./Magistratsweg bis I
m
Spektefeld/Schulzentrum, Sams
tag von 11:00 bis 18:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt auf
dem Abschnitt U
Wilmersdorfer Straße bis Hahne
berg
Linie 122
:
Montag bis Freitag Taktverdichtung im Abschnitt Märkische
Zeile bis U Kurt
–
Schumacher
–
Platz von 9:00/9:30 bis 12:00/12:30 Uhr auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
(nicht in den großen Ferien)
Montag bis Freitag Taktverdichtung im Abschnitt Göschenplatz/S Wittenau bis
Märkische Zeile von 9:00/9:30 bis 12:00/12:30 Uhr auf ein
en 5
–
Minuten
–
Takt (nicht
in den Sommerferien)
Linie 123
:
Ausdehnung der Betriebszeit Samstags im Abschnitt Goebelplatz bis S+U
Hauptbahnhof von 6:00 bis 6:30/7:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 136
:
Taktverdichtung im Abschnitt Aalemannufer bis Stadtgrenz
e zu Hennigsdorf (Hst.
Bürgerablage) Montag bis Freitag von 6:00 bis 9:00 Uhr und 13:00 bis 20:00 Uhr
auf einen 20
–
Minuten
–
Takt (durch den Landkreis Oberhavel wird die analoge
Taktverdichtung auf der Linie 136 zwischen der Stadtgrenze und Hennigsdorf
Bahnh
of bestellt)
Linie 140
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag im Abschnitt S Ostbahnhof bis U Mehringdamm
von 7:00 bis 13:30/14:00 Uhr auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Linie 163
:
Ausdehnung der Betriebszeit Samstag im Abschnitt S Schöneweide bis S Adlershof
von
10:00 bis 18:00 Uhr im 30
–
Minuten
–
Takt und Sonntag im Abschnitt S
Schöneweide bis S Grünau von 10:00 bis 18:00 Uhr im 30
–
Minuten
–
Takt
Linie 170
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag von 6:00/6.30 (lastrichtungsorientiert) bis 8:30
Uhr und 14:00 bis 18:00 Uh
r auf dem Abschnitt Colditzstraße bis U Blaschkoallee
(Buschkrug) auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Linie 172
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag von 8:00 bis 9:00 Uhr nur auf dem Abschnitt
von Wünsdorfer Straße bis U Johannisthaler Chaussee und 12:30/13.00 bis
13:30
Uhr auf dem Abschnitt Wünsdorfer Straße bis U Johannisthaler Chaussee bz
w.
Massantebrü
cke auf einen 10
–
Minuten
–
Takt (jeweils lastrichtungsorientiert)
Taktverdichtung
Montag bis Freitag
von 9:00 bis 12:00 Uhr auf dem Abschnitt U
Johannisthaler Chausse
e bis Warmensteinacher Straße (Wendefahrt über
Warmensteinacher Straße
–
Christian
–
Henkel
–
Straße) auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Samstag Taktverdichtung von 13:00 bis 19:00 Uhr auf dem Abschnitt Lichtenrader
Damm/Barnetstr. bis S Lichtenrade auf einen 10
–
Minute
n
–
Takt und von 12:00 bis
13:00 Uhr au
f dem Abschnitt Gesundheitszent
rum bis S Lichtenrade auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
8
Linie 221
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag im Abschnitt Märkische Zeile bis U Kurt
–
Schumacher
–
Platz von 9:00/9:30 bis 12:00/12:30 Uhr a
uf einen 10
–
Minuten
–
Takt
(nicht in den großen Ferien)
Linie 245
:
Taktverdichtung Samstag auf der gesamten Linie von 11:00 bis 19:00 Uhr auf einen
10
–
Minuten
–
Takt
Linie 269
:
Ausdehnung der Betriebszeit Montag bis Freitag im Abschnitt S Kaulsdorf bis U
Ka
ulsdorf Nord von 5:00 bis 8:00 Uhr und von 20:00 bis 23:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Ausdehnung der Betriebszeit Samstags im Abschnitt S Kaulsdorf bis U Kaulsdorf
Nord von 5:30 bis 8:00 Uhr und von 20:00 bis 23:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Der Tagesspiegel hat zusammen mit der #TU Berlin in einer umfangreichen Datenrecherche untersucht, wo es welche #Anschlussprobleme in der Hauptstadt gibt.
Wo müssen Berliner besonders weit laufen, um einen #Bus zu erwischen? In welchem Teil der Stadt sind ältere Bürger am besten ans Netz von BVG und S-Bahn angeschlossen, und von wo ist es für sie eher mühsam, ihre täglichen Wege mit den #Öffentlichen zu bewältigen?
Auf #interaktiven Karten #hat die Redaktion gemeinsam mit den Stadtplanern des TU-Forschungsprojekts Smart Sustainable Districts die Lücken im Nahverkehrsnetz visualisiert. Auf der Website verkehrsluecken.tagesspiegel.de kann jeder Leser selbst erkunden, wie gut welche Gebiete Berlins erschlossen sind.
In den Kiezen Leipziger Straße und Heine-Viertel beispielsweise muss keiner der vielen Älteren, die dort leben, mehr als 300 Meter bis zur nächsten Haltestelle gehen und erwischt sowohl Busse wie U-Bahn. Viele der überdurchschnittlich alten Bewohner der Plattenbauten im Kiez Frankfurter Allee Süd hingegen müssen weit mehr als einen halben Kilometer laufen, um zur nächsten Haltestelle zu kommen.
Vor 50 Jahren rollte die letzte Straßenbahn in West-Berlin. Zum Jubiläum gibt es ein großes Fest in Hakenfelde.
Manchmal kann es sogar in Berlin sehr schnell gehen. Kaum ist die Diskussion über eine Rückkehr der Straßenbahn nach Spandau wieder aufgeflammt – schon ist sie da. Wenn auch nur für zwei Tage. Zum für viele Straßenbahnfreunde traurigen „Jubiläum“ der letzten Fahrt einer Bahn im damaligen Westteil der Stadt vor 50 Jahren kehren die historischen Züge dorthin zurück, wo sie damals losgefahren waren: An die Endstelle Hakenfelde an der Niederneuendorfer Allee /Eschenweg – der heutigen Endhaltestelle der Buslinie 139 an der „Villa Schützenhof“.
Die verrückte Idee hatten „Verrückte“. Im positiven Sinn. Es sind Liebhaber alter Fahrzeuge wie der einstige S-Bahn-Fahrer Frank von Riman-Lipinski, der die Front einer alten Straßenbahn in seine Wohnung integriert hat. Nun also Hakenfelde-Bahnhof Zoo. Auf der Linie 55 fuhr am 2. Oktober 1967 zum letzten Mal eine Straßenbahn mit Fahrgästen an Bord durch West-Berlin.
Wenn alte Liebe rostet
Es sollte ein Abschied für immer sein. Seit der Wende kehrt die Straßenbahn aber in den alten Westen zurück, wenn auch nur schrittweise. Und jetzt kommt sie sogar nach Spandau – zurückgeholt aus zwei Museen. Ein Fahrzeug, die Nummer 3495, Baujahr 1928, hatte es an den Schönberger Strand bei Kiel in die Dependance des Vereins Verkehrsamateure und Museumsbahn verschlagen, wo es sogar fahrfähig eingesetzt werden konnte. So kamen die Berliner auf die Idee, den Oldtimer zurückzuholen.
„Schön war das Fahrzeug am Ende nicht mehr“, sagt Riman-Lipinski. Und deshalb machten sich seine Mit-Enthusiasten Dennis Gransee und Norbert Walter rund ein Jahr lang regelmäßig auf den Weg zum Museum am Schönberger Strand und brachten den Oldtimer mit viel Liebe nach und nach wieder auf Vordermann. „Außen ist er fertig und zeigt sich wie vor einem halben Jahrhundert“, sagt Riman-Lipinksi. Innen müsse noch ein wenig gefeilt werden. Aber bis zum 2. September wird das gute Stück fertig werden, ist Riman-Lipinski überzeugt.
Frage 1:
Warum wurde das Planfeststellungsverfahren "Umbau der #Straßenbahnanlage am S- und Regionalbahnhof #Schöneweide" zurückgezogen?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Es wurde ein Planfeststellungsverfahren mit dem Ziel eingeleitet, im Bereich des SBahnhofs #Schöneweide eine moderne und attraktive Umsteigeanlage zwischen der Bahn
und den Straßenbahnen sowie Bussen der BVG herzustellen. Hierzu soll die
Straßenbahntrasse einen eigenen Tunnel unter den Bahnanlagen erhalten. Des Weiteren
ist eine moderne Wendeanlage für Busse und Straßenbahn westlich des Bahndammes
geplant. Während der Laufzeit des Planfeststellungsverfahrens ist es zu verschiedenen
Planungsänderungen gekommen, unter anderem
– Veränderung der Lage des Tunnels zur Verbesserung der Barrierefreiheit
– Veränderung an der Wendeanlage für Straßenbahn und Busse
– Berücksichtigung der Einbindung der Straßenbahnneubaustrecke Adlershof II.
2
In Abstimmung mit der zuständigen Planfeststellungsbehörde wird ein neuer Antrag
eingereicht, in dem die zwischenzeitlichen Planungsänderungen mit aufgenommen sind.
Bevor ein neues Verfahren eingeleitet werden kann, muss der alte Antrag zurückgezogen
werden. Dies wurde inzwischen vollzogen.“
Frage 2:
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Mit der Einleitung eines aktualisierten Planfeststellungsverfahrens wird die
Rechtssicherheit für das Genehmigungsverfahrens erhöht.“
Frage 3:
Halten die Berliner Verkehrsbetriebe weiter an der geplanten Verkehrsführung der Straßenbahn zwischen
Bahnhof und Einkaufszentrum fest und wird der Gleisbereich unter der Bahnbrücke am Sterndamm
zurückgebaut, wenn nein, was sind die neuen Planungen?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Berliner
Verkehrsbetriebe halten an den bisherigen Planungszielen einer Umverlegung der
Straßenbahntrasse aus dem Sterndamm in eine neue Unterführung am Nordkopf des
Bahnhofes fest.“
Frage 4:
Ist ein neues Planfeststellungsverfahren zu dem genannten Umbau geplant, wenn ja, zu welchen zeitlichen
Verzögerungen wird es im Vergleich zu den bisherigen Planungen kommen?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Da die Baumaßnahmen der BVG in die laufenden Maßnahmen der Deutschen Bahn, die
nach bisherigen Kenntnisstand vsl. bis zum Jahr 2022 andauern werden, eingetaktet
werden, werden keine zusätzlichen zeitlichen Verzögerungen durch das neue
Planfeststellungsverfahren erwartet.“
3
Frage 5:
Wann ist mit Baubeginn, wann mit Fertigstellung der BVG-Maßnahmen am Bahnhof Schöneweide zu
rechnen?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Nach heutigem Planungsstand sollen die die BVG betreffenden Anlagen in den Jahren
2020 und 2021 errichtet werden.“
Berlin, den 14.07.2017
In Vertretung
S t e f a n T i d o w
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Im neuen #Fahrplankonzept für den #Norden wurde zudem die Anbindung an die #Busse nach Neu Fahrland, Fahrland, Satzkorn, Kartzow oder Groß Glienicke geregelt. Klingt alles erstmal ganz gut.
Potsdam. Ab dem 10. Dezember sollen Pendler aus dem Potsdamer Norden alle fünf Minuten in eine Tram in Richtung Hauptbahnhof steigen können. Die #Taktverdichtungen auf den Linien #92 und #96 stellten der Geschäftsführer des Verkehrsbetriebs Potsdam (ViP) Oliver Glaser und der Bereichsleiter für Verkehrsentwicklung der Stadt, Norman Niehoff, am Montag vor.
Während der Hauptverkehrszeiten, also im Berufs- und Schülerverkehr, werden beide Linien künftig alle zehn Minuten bedient. So ergibt sich für die Strecke ab der neuen Endhaltestelle Campus Jungfernsee ein Fünf-Minuten-Takt. Auf diese Weise möchten der ViP und die Landeshauptstadt dem Bevölkerungswachstum gerecht werden. „Denn wir wissen, dass die Linien 92 und 96 bereits heute vor allem ab sieben Uhr voll sind“, sagte Glaser.
Was ist neu auf den Linien 92 und 96?
Zu den Stoßzeiten werden alle zehn Minuten Straßenbahnen ab der neuen Haltestelle Campus Jungfernsee eingesetzt. Dorthin wird auch die jetzige Wendeschleife am nördlichen Rand des Volksparks versetzt. Die betroffenen Hauptverkehrszeiten sind vor allem morgens ab sieben Uhr, wenn Berufspendler und Schüler aus dem Norden in die Stadt hinein und ab dem späten Mittag, wenn sie wieder hinaus fahren. Im normalen Tagesverkehr, bei dem der Bedarf geringer ist, bleibt der 20-Minuten-Takt bestehen.
Die Koalitionsvereinbarung von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen sieht ein ambitioniertes Programm zum kurz- und mittelfristigen #Ausbau des #Straßenbahnnetzes in Berlin vor. Die Umsetzung dieses Programms verlangt eine #Konzentration der planerischen und finanziellen #Ressourcen auf die von der Koalition vereinbarten Projekte. Daher ist es nur folgerichtig, dass Vorhaben zur Erweiterung der U-Bahn keinen Eingang in die Koalitionsvereinbarung gefunden haben.
Überlegungen zur U-Bahn-Erweiterung außerhalb des Stadtentwicklungsplans Verkehr 2030 sind kontraproduktiv: Würden diese Überlegungen weiter verfolgt, würden planerische Kapazitäten gebunden, die für die Umsetzung der Erweiterung des Straßenbahnnetzes dringend benötigt werden.
U-Bahn-Erweiterungen binden zudem in hohem Maße investive Mittel: Ein Kilometer U-Bahn kostet so viel wie 10 Kilometer Straßenbahn. Und betriebswirtschaftlich ist die U-Bahn aufgrund der hohen Unterhaltskosten defizitär, die Straßenbahn ist dagegen betriebswirtschaftlich rentabel. Nur mit neuen Straßenbahnstrecken können in absehbarer Zeit entscheidende Verbesserungen der täglichen Mobilität für sehr viele Berlinerinnen und Berliner erreicht werden.
Deshalb fordern wir als Bündnis Pro Straßenbahn die Einhaltung der Koalitionsvereinbarung, die zügige Umsetzung der vereinbarten Erweiterungen des Straßenbahnnetzes und die Einstellung aller Vorplanungen und sonstigen Planungen für den U-Bahn-Bau in dieser Legislaturperiode.
Christfried Tschepe
Berliner Fahrgastverband IGEB e.V.
S-Bahnhof Lichtenberg
Weitlingstraße 22
10317 Berlin
*im Auftrag des Bündnis Pro Straßenbahn*
ACE Kreis Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Deutscher Bahnkunden-Verband e.V. – Regionalverband Berlin, Berlin 21 e.V., BFBahnen Bezirk Berlin-Brandenburg, BUND Berlin, DIE LINKE Landesverband Berlin, Fachausschuss Mobilität SPD Berlin, FUSS e.V., Grünzüge für Berlin, Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., NaturFreunde Berlin, Piratenpartei Deutschland Berlin, PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., VCD-Nordost e.V., VDV Ost, ver.di, VIV e.V.
Jedem seinen BER. Bei der #BVG heißt das Desaster #Fahrkartenautomat. Seit mehr als zehn Jahren versucht das Unternehmen, neue Geräte für die #Straßenbahnen zu beschaffen. Bis heute vergeblich. Auch die neuesten Fahrzeuge sind mit #Uralt-Technik bei den #Automaten ausgestattet. Und es wird weiter dauern. Einen Termin, ab wann es leichter werden soll, sich ein Ticket an Bord zu kaufen, gibt es noch immer nicht.
Geplant war, die neuen Flexity-Bahnen auch mit neuen Fahrkartenautomaten fahren zu lassen. In den vier ab 2008 gelieferten Vorserienfahrzeugen waren auch tatsächlich neue Automaten der Firma ACS Solutions Schweiz installiert, die rechtzeitig schon lange vorher bestellt worden waren. Doch leider waren die Geräte extrem störanfällig und häufig außer Betrieb. Man arbeite an einer Lösung, hieß es bei der BVG damals.
Neue Bahnen, alte Automaten
Als dann im September 2011 das erste Serienfahrzeug nach Berlin kam, war die Überraschung groß: Die BVG hatte zwar eine der modernsten Straßenbahnen weltweit entwickeln lassen – beim Fahrscheinautomaten gab es aber einen Rückschritt. Eingebaut hatte man schon damals betagte Geräte, die einfach zuverlässiger waren als ihre auserkorenen Nachfolger.
Anders als moderne Geräte können die Oldies aber keine Scheine annehmen; auch das Zahlen per Karte ist nicht möglich. Zudem akzeptieren sie häufig keine Zwei-Euro-Münzen, weil die Sensorik sie nicht erkennt. Schon 2014 hatte der Fahrgastverband Igeb sarkastisch formuliert, Fahrgäste müssten weiterhin einen Handroller mit Kleingeld bei sich führen, wenn sie in der Straßenbahn Fahrscheine kaufen wollen.
COTTBUS Nach wochenlangen und zum Teil heftigen Diskussionen im Vorfeld haben die Stadtverordneten jetzt einstimmig einen gemeinsamen Antrag zu Erneuerung und Erhalt der Cottbuser Straßenbahn verabschiedet. Mit dem Land Brandenburg soll demnach über eine Landesbeteiligung bei der Anschaffung neuer Straßenbahnen verhandelt werden.