Der S-Bahn-Verkehr zwischen Potsdamer Platz und Yorckstraße wird am Freitagmorgen wieder aufgenommen. Die Züge der Linien S1, S2 und S25 durchfahren den Anhalter Bahnhof allerdings bis auf weiteres ohne Halt. Ein Termin der Wiedereröffnung für den Fahrgastverkehr kann erst nach Erstellung weiterer Expertengutachten mitgeteilt werden.
Nach dem Brand eines S-Bahn-Wagens im Anhalter Bahnhof am frühen Dienstagmorgen haben Mitarbeiter der Deutschen Bahn und der S-Bahn Berlin GmbH die Schäden im Bahnhof besichtigt. Teile der Zwischendecke des S-Bahn-Tunnels müssen abgerissen werden. Die Wand- und Deckenverkleidungen müssen gereinigt und Beleuchtungsanlagen ersetzt werden. Ebenso beginnt die Instandsetzung der Kommunikations- und Sicherungstechnik. Der Schaden an Bahnhof und Zug liegt in Millionenhöhe
Der Bundesgrenzschutz hat die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Danach ist ein Fremdverschulden und damit ein Straftatverdacht ausgeschlossen. Die Untersuchung des technischen Defektes liegt nunmehr beim Eisenbahn-Bundesamt.
Ingo Priegnitz Pressesprecher
Bei einem Brand im unterirdischen S-Bf. Anhalter Bahn hof erlitten am 10.8.2004 drei Fahrgäste Rauchvergiftun gen. Ab 7.10 Uhr brannte der letzte Wagen eines Zuges der Linie S2 Richtung Blankenfelde, 480 050, bis auf sein Metallskelett aus (s.Abb.). 480 550 wurde schwer, 480 060 etwas in Mitleidenschaft gezogen. Die schnelle Entdeckung des Feuers und die Umsicht der Triebfahrzeugführer ver hinderten ein Inferno. Durchgehenden Zugverkehr gibt es wieder seit dem Vormittag des 13. August, die Züge durch fahren den stark beschädigten Bahnhof auf noch nicht ab sehbare Zeit ohne Halt mit maximal 20 km/h. Nach ersten Untersuchungen des Bundesgrenzschutzes hat ein „über hitztes Radwerk“ Funken geschlagen und den Waggon in Brand gesetzt, genauere Ursachenforschung nimmt das Eisenbahn-Bundesamt vor. In Fahrzeugen der BR 480 ist es bereits öfter zu Bränden gekommen:
Komplette #Inbetriebnahme des neuen S-Bahn-Vorortbahnsteiges
In rasantem #Bautempo wachsen die neuen #Bahnanlagen des Bahnhofs Papestraße aus dem Erdboden. Schon nach einer Woche erkennt man den Baugrund kaum wieder.
Der #S-Bahnhof #Waidmannslust erhält einen #Aufzug und wird damit für körperlich behinderte Fahrgäste zugänglich.
Voraussichtlicher Baubeginn ist der Monat September, wie punkt 3 von Petra Markmann, stellvertretende Leiterin des Bahnhofsmanagements Berlin Ostbahnhof, erfuhr: „Derzeit befindet sich der Auftrag in der Vergabe. Dem behindertengerechten Ausbau des Bahnhofs räumen wir Vorrang ein.
Ab 28. Juni steht neuer S-Bahnsteig komplett zur Verfügung
umfangreiche Fahrplanänderungen für S2 und S25 ab 23. Juni
Ab kommenden Montag, 28. Juni, steht der neue Nord-Süd-S-Bahnsteig im Bahnhof Papestraße komplett zur Verfügung. Nachdem bereits seit 7. Juni die Linien S2 und S25 in Richtung Süden von dort abfahren, halten ab 28. Juni auch die Züge in Richtung Norden am neuen Bahnsteig. Dieser ist 152 m lang und 15 Meter breit. Ab 2006 steht direkt darüber ein neuer Ringbahnsteig zur Verfügung, der über zwei Treppenaufgänge, vier Fahrtreppen sowie einen Aufzug bequem erreichbar sein wird.
Der neue Nord-Süd-S-Bahnsteig erhielt ein modernes Aufsichtsgebäude mit einer Natursteinverkleidung. Das Bahnsteigdach besteht aus einem Trägerrost aus Stahl-Hohlprofilen, ist teilweise verglast oder mit Streckmetallpaneelen versehen.
Für die komplette Inbetriebnahme sind umfangreiche Gleis- und signaltechnische Arbeiten erforderlich, die von Mittwoch, 23. Juni, 20.00 Uhr bis Montag, 28. Juni, 4.00 Uhr Einschränkungen des S-Bahnverkehrs erfordern. S-Bahn-Baubetriebsmanager Christian Morgenroth erklärt: „Der gesamte Bahnhof Papestraße wird weitgehend unter laufendem Betrieb neu gebaut. Dies führt zu erheblichen Beeinträchtigungen für Fahrgäste, die hier umsteigen müssen. Wer kann, sollte unbedingt andere Routen wählen. Fahrgäste, die auf Fahrtreppen oder Aufzüge angewiesen sind, sollten sich im Vorfeld an die Kundenbetreuung der S-Bahn Berlin GmbH wenden.“
1. Etappe: 23.06.04, 20.00 Uhr, bis 24.06.04, 4.00 Uhr
In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni, fahren zwischen Anhalter Bahnhof und Papestraße keine Züge, die S-Bahnkunden müssen zwischen Papestraße und Schöneberg die Ringbahn benutzen.
2. Etappe: 24.06.04, 4.00 Uhr, bis 25.06.04, 20.00 Uhr
Ab dem 24. Juni, 4.00 Uhr, steht zwischen Papestraße und Anhalter Bahnhof ein Gleis für die S-Bahn zur Verfügung. Daher wird nur alle 20 Minuten gefahren. Es fahren die Züge der S 25 im 20-Minuten-Takt zwischen Lichterfelde Süd und Nordbahnhof. Diese Züge halten am neuen Bahnsteig in Papestraße.
Die Züge der S 2 aus Blankenfelde/Lichtenrade müssen in Papestraße noch den alten Bahnsteig anfahren. Ein direkter Übergang von und zur S 25 ist daher im Bahnhof Papestraße nicht möglich. Bitte im Bahnhof Priesterweg umsteigen.
3. Etappe: 25.06.04, 20.00 Uhr, bis 28.06.04, 4.00 Uhr
Ab Freitag, 25. Juni, 20.00 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am Montag, 28. Juni, 4.00 Uhr, fahren zwischen Anhalter Bahnhof und Papestraße keine Züge, die S-Bahnkunden müssen zwischen Papestraße und Schöneberg die Ringbahn benutzen.
Zwischen Papestraße und Priesterweg fahren Pendelzüge im 20-Minuten-Takt. In Priesterweg besteht Anschluss an die S 2 und S 25 Richtung Süden. Diese beiden Linien fahren ebenfalls nur im 20-Minuten-Takt.
Ab Montag, 28. Juni 2004, fahren dann alle Züge der Linien S 2 und S 25 von dem neuen S-Bahnsteig. Bis zum Abschluss der Baumaßnahmen in zwei Jahren ist dieser nur über eine 116 Meter lange Fußgängerbrücke erreichbar.
Bahnhofsneubau als Erlebnisbaustelle
Bei allen Erschwernissen für die Fahrgäste hat die Großbaustelle Pa-pestraße auch ihre positiven Seiten, erklärt Hany Azer, Leiter des Projekt-zentrums Nord-Süd-Verbindung der DB ProjektBau GmbH: „Die Berlinerinnen und Berliner können täglich den Baufortschritt live mitverfolgen. Viele kommen regelmäßig und halten die Veränderungen mit Fotoapparat und Filmkamera fest. Von der 116 Meter langen Fußgängerbrücke, die bis zum Abschluss der Arbeiten in zwei Jahren bestehen bleiben wird, haben Neugierige einen guten Überblick.“
Die nächsten Bauetappen können jetzt angegangen werden: Der alte Bahnsteig der Nord-Süd-Richtung sowie der Fußgängertunnel zum Bahnsteig werden abgebrochen. In diesem Bereich müssen noch 59 der insgesamt 97 Betonstützen für die Parkdecks sowie die Stützen für die Brücken der neuen Ringbahnhalle errichtet werden. Für diese Brücken muss auch der Zugang zum alten Ringbahnsteig abgebrochen werden. Dafür entsteht in den nächsten Monaten ein provisorischer Aufgang zum Ringbahnsteig Richtung Schöneberg.
Im Mai 2006 soll der neue Bahnhof Berlin Papestraße in Betrieb gehen. Rund 115 Millionen Euro werden bis dahin in Berlins zweitgrößten Fernbahnhof investiert. Rund 200.000 Menschen täglich werden in künftig nutzen.
Service:
S-Bahn-Kundentelefon: 030 / 29 74 33 33
automatische Auskunft zu Fahrplanänderungen: 030 / 29 71 29 71
BahnBau-Telefon: 030 / 29 71 29 73 (Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr)
In rasantem Tempo gehen die Bauarbeiten am #Bahnhof#Papestraße voran, riesige Betonpfeiler wachsen aus der Erde und tragen immer größere Betonflächen. Schon ist der #Baufortschritt soweit, dass im Juni der neue S-Bahn-Vorort-Bahnsteig (im Nord- Süd-Streckennetz) in Betrieb gehen kann.
Das geschieht in zwei Etappen. In Etappe 1 wird das #stadtauswärtsführende Gleis in Richtung #Priesterweg an den neuen Bahnsteig angebunden. Das passiert am ersten Juniwochenende von Freitag, dem 4. Juni, ab 19 Uhr bis Montag, dem 7. Juni, 4 Uhr. Daraus ergeben sich für die Fahrgäste Einschränkungen im #Nord-Süd-Verkehr.
Ab Montag ist die mehr als einjährige #Sperrung der #S-Bahn zwischen #Zoo und #Charlottenburg vorbei. Nach einer umfassenden #Grundsanierung der technischen Anlagen haben die Züge der Linien S 5, S 7, S 75 und S 9 wieder freie Fahrt. Die parallel zu der Strecke von der BVG eingesetzten Ersatzbusse verkehren dann nicht mehr. Am Wochenende wird es wegen der Neueinstellung der #Stellwerke noch einmal zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die #Fahrplanänderungen zwischen dem morgigen Freitag ab 22 Uhr bis Montag gegen 1.30 Uhr betreffen die S-Bahnlinien 5, 7, 9, und 75. Unter anderem endet die Linie S 7 am Bahnhof Friedrichstraße und die S 9 am Bahnhof Warschauer Straße.
Der S-Bahnhof Baumschulenweg soll abgerissen und neu aufgebaut werden. Er soll auch künftig drei #Bahnsteigkanten haben. Eine Kante vom #Südring Richtung Süden, eine vom Ostring Richtung Süden (an einem #Mittelbahnsteig) und eine Kante von Süden (am #Außenbahnsteig).
Für #Bauprojekte in #Adlershof, #Schöneweide und #Baumschulenweg wird die Deutsche Bahn tief in die eigene Tasche greifen – und in die des Bundes, des Landes Berlin und von Brandenburg. Insgesamt werden in den kommenden Jahren etwa 350 Millionen Euro fließen, mit denen zwölf #Brücken und zwei Bahnhöfe im Südosten erneuert werden. Gleise sind auszuwechseln, alte #Stellwerke durch computergesteuerte zu ersetzen. „Die #Grunderneuerung ist erforderlich, damit in den nächsten 60 Jahren ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet wird“, sagt Michael #Baufeld, Sprecher der DB #Projektbau GmbH, die von ihrer Muttergesellschaft mit dem Management des riesigen Unterfangens beauftragt ist. Es soll von 2006 bis 2009 in die Tat umgesetzt werden.