Berlin/Erkner – Die Bahn will ein großes Ärgernis durch ein noch größeres ersetzen. Betroffen ist die Strecke Ostbahnhof – Frankfurt (Oder), die parallel zur S 3 durch den Berliner Südosten verläuft. Dort wurde, wie berichtet, der seit Jahren geplante Neubau eines Regionalbahnhofes in Köpenick gestrichen, weil der Bund ihn nicht bezahlen will. Jetzt wird klar, dass auch die Alternative verschwinden soll – der Regionalbahnhof Karlshorst: Auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag teilt das Bundesverkehrsministerium mit, dass Regionalzüge in Karlshorst nur noch bis voraussichtlich 2016 halten werden, wenn der Regionalbahnsteig am Ostkreuz in Betrieb gehen soll.
„Insofern gibt es auch keine Planungen der …
(Berlin, 16. September 2010) Die Deutsche Bahn baut gegenwärtig für mehr Qualität an der Station Niedergörsdorf. Für eine bessere Erreichbarkeit der Züge wird eine Personenunterführung errichtet, wodurch die beiden Bahnsteige des Bahnhofs Niedergörsdorf verbunden werden.
Die Maßnahme beinhaltet auch die Verlängerung der Bahnsteige auf jeweils 170 Meter. Ebenso werden das Blindenleitsystem und die Beleuchtung erneuert sowie die vorhandene Lautsprecheranlage erweitert.
Durch die Baumaßnahme erreichen Bahnkunden künftig schneller und bequemer die umliegenden Ortsteile und die Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhof wird verbessert.
Kirstin Kobs, Leiterin Bahnhofsmanagement Potsdam: „Durch die neue Personenunterführung können die Regionalzüge zukünftig beide Bahnsteige anfahren. Insbesondere bei einer dichten Zugfolge kann das erhebliche Vorteile für den Fahrplan und damit für unsere Kunden bedeuten.“
Mit den Bauarbeiten wurde am 30. August begonnen. Das Vorhaben wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2011 abgeschlossen sein. Die Deutsche Bahn investiert rund 2,7 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturprogramms des Bundes und aus Landesmitteln.
(Berlin, 14. September 2010) Die Deutsche Bahn modernisiert derzeit die Station Zehdenick. Mit der jetzt erfolgten Abnahme wurde der erste neue Bahnsteig in Betrieb genommen.
Der neue Bahnsteig ist funktional und ansprechend ausgestattet. So erfährt die Qualität am Bahnhof eine deutliche Aufwertung und Reisende können bequemer und barrierefrei ein- und aussteigen.
Im ersten Bauabschnitt wurde das Bahnsteigdach saniert und die Beleuchtung erneuert. Die Station wirkt dadurch heller und freundlicher. Ein neues Wegeleitsystem und neue Sitzbänke komplettieren die Maßnahmen.
Im nächsten Schritt erfolgen Gleisarbeiten und anschließend der Neubau des zweiten Bahnsteiges. Bis April 2011 will die Deutsche Bahn die Station dann umfassend modernisiert haben. Rund 450.000 Euro investiert die Bahn in das Vorhaben.
(Berlin, 30. August 2010) Mit einer gezielten Aktion hat die Deutsche Bahn den Personentunnel im Bahnhof Michendorf verschönert. Nach fast zwei Wochen Putz- und Malerarbeiten wirkt der Zugang nun wieder hell und freundlich. Eine Ordnungspartnerschaft mit der Gemeinde Michendorf und der Polizei soll erneuten Vandalismus und Graffitibeschmierungen verhindern.
Erst seit kurzer Zeit informieren zwei neue Dynamische Schriftanzeiger (DSA) mittels Laufschrift über Abweichungen vom Zugverkehr. Demnächst wird noch die Beleuchtung auf dem Bahnhof erneuert. Finanziert wird dies aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung, durch die unter anderem die Kundeninformation an über 100 Stationen in Brandenburg besser werden soll.
Zusammen mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Michendorf, Cornelia Jung, lädt die Deutsche Bahn zu einem Fototermin am 1. September dieses Jahres um 13.30 Uhr am Bahnhof Michendorf ein.
(Leipzig, 16. August 2010) Mit der Modernisierung des Streckennetzes der Deutschen Bahn sind alte Gebäude entbehrlich geworden bzw. alte Schrankenanlagen werden durch moderne Anlagen ersetzt.
Ab dem 16. August ist im Bereich Zeischa (an der Eisenbahnstrecke zwischen Falkenberg und Elsterwerda-Biehla) der Abriss des ehemaligen Empfangsgebäude und eines Nebengebäudes am Haltepunkt Zeischa vorgesehen. Gleichzeitig werden bis voraussichtlich Anfang Dezember 2010 zwei moderne Schrankenanlagen an zwei Bahnübergängen in Zeischa (der Bahnübergang an der L 593 außerorts zwischen B101 und der Gemeinde Prieschka und der Bahnübergang in der Bahnhofstraße) gebaut.
Während der Modernisierung der Bahnübergänge in Zeischa kommt es zeitweilig zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Der Verkehr wird halbseitig an der Baumaßnahme vorbeigeführt.
Bei der Arbeit des Abrissbaggers sind Lärmbelästigungen nicht auszuschließen.
Die Deutsche Bahn bittet Reisende und Anwohner um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.
Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider wird am 20. Juli am Bahnhof Gusow Station machen. Im Oderbruch – dem Gemüsegarten Berlins und zugleich eine der beliebtesten Ausflugsregionen des Landes – soll eine der Visitenkarten des Ortes einer Verjüngungskur unterzogen werden. Denn mit im Gepäck hat Bretschneider einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 650.600 Euro – genug Geld, um die Gesamtinvestition im Umfang von mehr als einer Million Euro in Gusow sicherzustellen.Bretschneider: „Wie bei allen vergleichbaren Projekten des Landes geht es nicht nur um Verschönerung, sondern auch im Verbesserung: Von der Umgestaltung werden Ältere, Menschen mit Behinderungen, aber auch Familien mit Kleinkindern profitieren durch optimierte Umstiegsmöglichkeiten, bessere Wege und eine moderne Beleuchtung.” Das Geld stammt aus dem ÖPNV-Programm des Landes. Zuwendungsempfänger ist das Amt Neuhardenberg. Das bewilligte Bauvorhaben „Seelow-Gusow, Ausbau Bahnhofsumfeld“ gliedert sich in die Neugestaltung des zentralen Bahnhofsvorplatzes einschließlich Errichtung einer Bushaltestelle nördlich vor dem Bahnhofsgebäude. Weiterhin gehören eine Park&Ride-Anlage mit 70 Stellplätzen, darunter vier Behindertenstellplätze, und eine Bike&Ride-Anlage mit 20 Stellplätzen östlich des Bahnhofsgebäudes dazu. Ausgebaut werden die östliche Zufahrt aus Richtung der B 167 und die westliche Teilzufahrt mit dem Neubau einer Buswendeschleife. Die Wanderausstellung „Auf den Spuren der Ostbahn in Geschichte und Gegenwart“ wird zum ersten Mal außerhalb der Räume der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) gezeigt. Der Bahnhof liegt an der von der NEB bedienten Ostbahn. Im Einstundentakt verkehrt die Regional-bahnlinie N 26 zwischen Lichtenberg und Küstrin und ist damit einer der wichtigen Schienenanbindungen zwischen Berlin und Polen. Gusow – geschichtsträchtig ausgestattet mit dem alten Derfflinger-Schloss – liegt am Rand des Oderbruchs und der Seelower Höhen sowie etwa sechs Kilometer vom Naturpark Märkische Schweiz entfernt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet für Erholungssuchende vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung und aktiven Erholung. Theodor Fontane hat dem Ort in seinen „Wanderungen“ ein eigenes Kapitel gewidmet und festgestellt: „Wer hier um die Sommerzeit seines Weges kommt, wenn die Rapsfelder in Blüte stehen und ihr Gold und ihren Duft über das Bruchland hin ausstreuen, der glaubt sich wie durch Zauberschlag in ferne Wunderländer versetzt, von denen er als Kind geträumt und gelesen.“ (Pressemeldung Deutsche Bahn, 21.07.10).
(Berlin, 15. Juli 2010) Die DB Netz AG investiert in diesem Jahr erheblich in die Erneuerung der Gleise, Weichen und in den Aufbau einer modernen Sicherungstechnik als Ersatz für die jetzige Stellwerkstechnik auf dem Bahnhof Cottbus.
Die Oberbaumaßnahmen an Weichen und Gleisen sind bereits abgeschlossen, das Modulgebäude für das Elektronische Stellwerk (ESTW) ist aufgestellt und wird mit Computer- und Haustechnik ausgerüstet. Die Aufstellung neuer Signale, der Kabeltiefbau und die Kabelmontage sind im Zeitplan.
Der weitere Baufortschritt erfordert jedoch nochmals die Sperrung einzelner Bahnhofsgleise, so dass Reisende gebeten werden, die Veränderung des Abfahrtgleises ihres Zuges zu beachten; darüber wird an der großen Anzeigetafel im Empfangsgebäude informiert.
Weiterhin werden auch Umbauarbeiten an Bahnübergängen durchgeführt, um gesetzliche Anforderungen wie z. B. die der Anordnung der Lichtzeichen über dem Andreaskreuz zu erfüllen. Dazu lassen sich Straßensperrungen nicht ganz vermeiden. Das Programm ist mit der Stadt Cottbus so abgestimmt, dass es nicht zur gleichzeitigen Sperrung benachbarter Bahnübergänge kommt (beispielweise Bautzener Str. und Parzellenstr.).
Die eigentliche Inbetriebnahme des ESTW erfordert die Auswechslung und Funktionsprüfung der Sicherungstechnik an rund 800 Bauteilen.
Das ist jedoch nicht im laufenden Betrieb möglich und daher weist die Deutsche Bahn schon jetzt darauf hin, dass der Zugbetrieb vom 19. November 2010, 15:15 Uhr durchgehend bis zum 22. November 2010, 03:15 Uhr rund um den Bahnhof Cottbus eingestellt wird und alle sechs Verkehrsrichtungen mit Schienenersatzverkehr (nach Lübbenau, Calau, Senftenberg, Kerkwitz, Klinge und Bagenz) bedient werden.
Bis zu 35 Busse werden zeitgleich je Stunde am Hauptbahnhof Aus- und Einsteiger bedienen. Deshalb wird der große Parkplatz rechts neben dem Empfangsgebäude ab 19. November 2011, ab 6.00 Uhr nicht für das individuelle öffentliche Parken zur Verfügung stehen. Ersatzweise wird die Fläche am Wasserturm und weitere kleine Flächen in dessen Nähe zum Parken angeboten.
(Berlin, 18. Mai 2010) Der Winter hat am Bahnhof Luckenwalde Spuren hinterlassen. Die Deutsche Bahn AG wird heute den Bahnhof einer gründlichen Reinigung unterziehen.
Schwerpunkte der Maßnahme sind unter anderem die intensive Reinigung des Fußbodens und der Wände im Tunnelbereich, der Treppen und der Flächen vor den Sitzelementen (Windschutz). Dabei kommen Hochdruckreiniger und leistungsfähige Reinigungsmaschinen zum Einsatz.
Besonders der Grafittischutz an den Wänden ist ein Schwerpunkt. Durch die starke Beanspruchung ist dieser stark angegriffen und muss aufwendig behandelt werden. „Vandalismus und Beschmierungen trüben leider allzu oft das Erscheinungsbild des Bahnhofes. Wir wollen mit der Aktion „Frühjahrsputz“ unser Engagement für saubere Stationen unterstreichen“, betonte Kirstin Kobs, Leiterin des Bahnhofsmanagement Potsdam der DB Station&Service AG.
Außerdem erfolgt eine neue farbliche Gestaltung der Tunneldecke. Auch die Türen im Bereich der Unterführung erhalten einen frischen Anstrich.
Die Deutsche Bahn wird den Bahnhof Luckenwalde weiter im Fokus behalten, um mit Sauberkeit einen Beitrag für ein attraktives Eingangstor zur Stadt zu leisten.