Die Energie für die Spree-Touren kommt von Panels auf dem Dach der Boote. Nikolaiviertel, Museumsinsel, Schloss Bellevue – langsam tuckert das #Schiff auf der #Spree entlang. Rechts und links stehen die Prachtbauten von Berlin. Sightseeing von seiner schönen Seite, die allerdings wenig ökologisch ist. Denn die Schiffe fahren seit eh und je mit #Diesel durch das Herz Berlins.
Die Luft in der Bundeshauptstadt ist schlecht. Wie in vielen Großstädten überschreiten die Stickoxide regelmäßig die Grenzwerte. Während auf der Straße die Diesel-Debatte auf Hochtouren läuft, wurde die #Schifffahrt lange Zeit nicht angetastet. Etwa 150 #Ausflugsdampfer fahren auf den Flüssen und Seen im Großraum Berlin. Abgasfilter setzen nur die wenigsten Reedereien ein. Doch seit einiger Zeit wird der Druck größer, auch die Schifffahrt umweltfreundlicher zu gestalten.
Ein Wandel, über den sich Louise #Ahrens, COO von #SolarWaterWorld, freut. „Jetzt ist unsere Zeit gekommen“, sagt sie. Mit ihrem Berliner Unternehmen ist sie seit 20 Jahren auf #Solarschifffahrt spezialisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, zum führenden Anbieter von CO2-freien #Serienbooten und Fahrgastschiffen zu werden und damit auf dem Wasser ökologische Strukturen zu schaffen. „Dafür wurden wir seit zehn Jahren belächelt“, erzählt Ahrens. „Jetzt werden wir …
Man ahnt es schon: Dieses dampfende Monster ist nicht irgendeine #Lokomotive. Wir sehen ein Exemplar jener Dampfloks aus den Berliner #Borsigwerken, die zu ihrer Zeit die schnellsten der Welt waren.
Mit der Maschine setzte das Berliner Unternehmen eine Tradition fort, die Werkgründer August #Borsig begonnen hatte: Die erste eigene Lokomotive mit dem Namen „Borsig“ und der Fabriknummer 1 baute das Werk 1840. Borsig ließ die Lokomotive am 21. Juli zu einer Wettfahrt von Berlin nach Jüterbog gegen eine britische #Stephenson-Lok antreten. Die „Borsig“ gewann das Rennen mit zehn Minuten Vorsprung.
Die hier zu sehende Lokomotive gehörte zur legendären #05-Baureihe. Im Jahr 1935 verließen zwei Exemplare das Tegeler Werk, am 8. März und am 17. Mai. Sie wurden an die Deutsche #Reichsbahn übergeben, die die Maschinen bestellt hatte, um den #Schnellzugbetrieb für Passagiere auszubauen. Ein drittes, leicht modifiziertes Modell folgte zwei Jahre später. Borsig-Lok: Auffällig in #Weinrot …
Den #Nahverkehrsplan will sie trotzdem zügig beschließen. Zwei Stunden saßen die Koalitionäre am Mittwoch zusammen und diskutierten über Verkehrspolitik. Die Stimmung wurde von Teilnehmern als „mies“, „durchschnittlich“ und „sachorientiert“ beschrieben. Klar ist, dass der Nahverkehrsplan im Konsens zeitnah verabschiedet werden soll. Ob der Senat ihn schon am kommenden Dienstag beschließen wird, ist aber offen.
Frage 1: Gibt es bereits eine vorhandene Infrastruktur, die die BVG für die #Betankung von #Gasbussen nutzen könnte? Wenn nicht, mit welchen Investitionskosten wäre der #Tankstellenbau für die BVG verbunden? Antwort zu 1: Hierzu berichtet die BVG: „Es gibt keine vorhandene Infrastruktur, die für den Busbetrieb genutzt werden kann. Die BVG hat im Zuge einer Markterkundung 2017 die Errichtung einer #Erdgas- (#CNG) Tankstelle durch einen externen Anbieter untersucht. Bei einer Kostenabrechnung über den kg-Preis würde der Aufbau einer CNG-Tankstelle zu erheblichen Mehrkosten im Vergleich zum Dieselbetrieb führen. Zudem würde der Bau drei Jahre in Anspruch nehmen.“ Frage 2: Wer müsste die Kosten der neuen Infrastruktur tragen? Antwort zu 2: Hierzu berichtet die BVG: „Es gibt keine Vereinbarung zu Kosten für Gasbusinfrastruktur zwischen der BVG und dem Land Berlin.“ 2 Frage 3: Mit welchen Mehrkosten ist bei den betrachteten Alternativen (#Gas, #Batterie-Overnight, #Batterie-Opportunity) im Vergleich zu #Diesel zu rechnen unter Berücksichtigung aller Kosten (Fahrzeugbeschaffung, -betrieb, – wartung; Infrastruktur und externe Umweltkosten)? Antwort zu 3: Hierzu berichtet die BVG: „Elektrobusse kosten derzeit im Vergleich zu Dieselbussen das Doppelte. Zu den Betriebskosten können keine fundierten Aussagen getroffen werden, weil noch keine Erfahrungen mit den neuen E-Fahrzeugen vorliegen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Energiekosten und Wartungskosten von Elektrobussen wegen fehlender mechanischer Verschleißteile niedriger ausfallen.“ Mit Einführung der Euro-6-Norm ist der Dieselbus genauso sauber wie ein CNG-Bus. In der folgenden, von der BVG übermittelten Tabelle sind die Daten zur Emission von CO2, NOx und Kraftstoffverbrauch zusammengestellt. Berücksichtigt werden muss, dass hier für CNG-Busse nur Literaturwerte zur Verfügung stehen. Die Erfahrung mit Messungen im Berliner Straßenverkehr hat gezeigt, dass hier die Fahrbedingungen oft besonders anspruchsvoll sind, so dass in Berlin gemessene Werte oft etwas höher liegen als aus der Literatur entnommene Werte. Die CO2-Bilanz bei CNG-bussen lässt sich durch Verwendung von Biomethan verbessern. Derzeit beträgt der Anteil von Biogas im Erdgasnetz allerdings nur 1 % (Bundesnetzagentur: Monitoring-Bericht 2018). Dagegen erreichte der Anteil regenerativ erzeugten Stroms im Jahr 2017 circa 36 % der Netto- Stromerzeugung (Bundesnetzagentur: Monitoring-Bericht 2018). Tabelle 1: Vergleich der Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs für Diesel- und CNG-Busse des Abgasstandards Euro 6 Neue Euro 6-Busse (Neufahrzeuge EvoBus) 12 Meter Diesel Straßenmessung Berlin Euro 6 12 Meter CNG (Erdgas) Literaturwert CO2 1400 g/km 1400 bis 1800 g/km NOx 0,31 g/km 0,25 – 0,4 g/km Kraftstoffverbrauch ca. 45 Liter pro 100 km ca. 55 kg pro 100 km = 71 Liter pro 100 km (energetisches Dieseläquivalent) Frage 4: Im Jahr 2017 erfolgte bei der BVG ein Vergleichstest zwischen Erdgas- und Dieselbussen. Unter welche Bedingungen wurden welche Parameter der jeweiligen Busse aufgenommen und analysiert? Liegt ein Ergebnisprotokoll für den Vergleich vor? Wenn ja, wo ist dieses einsehbar? Antwort zu 4: Hierzu berichtet die BVG: „Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde der Kraftstoffverbrauch von vier CNGBussen unterschiedlicher namhafter Hersteller jeweils zwei Wochen im Linienbetrieb einer anspruchsvollen innerstädtischen Linie gemessen und mit dem Verbrauch eines vergleichbaren Diesel-Euro VI-Fahrzeugs auf der gleichen Linie und im gleichen Zeitraum verglichen. Der Versuch hat gezeigt, dass CNG-Fahrzeuge in der Berliner Verkehrspraxis höhere Verbräuche als vom Hersteller angegeben aufweisen.“ 3 Frage 5: Wie hoch ist die technische Verfügbarkeit bei Dieselbussen und den bisher eingesetzten Batteriebussen im Gesamtsystem (Fahrzeug und Infrastruktur)? Antwort zu 5: Ich verweise dazu auf die Schriftliche Anfrage 18/12126 (Gunnar Lindemann, AfD), unter Frage 2 wurde das schon einmal beantwortet. Die bisher im Rahmen dieses Forschungsprojektes beschafften Busse lassen sich in Bezug auf die Verfügbarkeit naturgemäß nicht mit Serienfahrzeugen vergleichen. Frage 6: Werden die aktuellen Batteriebusse mit Strom oder Heizöl (Dieselbrenner) beheizt? Liegen für die letzte Variante Emissionsbilanzen für CO2 und Stickoxide vor? Frage 7: Wie viele zusätzliche Ersatz-Batteriebusse müssten beschafft werden, wenn durch die elektrische Beheizung die Batteriekapazität verringert wird und durch die daraus resultierende geringere Zuladung weniger Fahrgastkapazität entsteht? Antwort zu 6 und zu 7: Hierzu berichtet die BVG: „Aktuelle E-Busse sind mit einer Diesel-Zusatzheizung ausgestattet (aufgrund von Reichweite). Die derzeit auf der Linie 204 eingesetzten E-Busse haben sowohl eine vollelektrische Heizung als auch eine vollelektrische Klimaanlage. Die geplanten Elektro- Gelenkomnibusse mit Gelegenheitsladung sind ebenfalls vollelektrisch. Aktuell haben Depotlader mit rein elektrischer Heizung eine geringe Reichweite. Deshalb sind derzeit für die BVG nur Depotlader mit Diesel-Zusatzheizung für den Betrieb geeignet.“ Es wäre aus Effizienzgründen auch nicht sinnvoll, die Zuladung und Fahrgastkapazität durch zusätzliche, schwere Batterien einzuschränken, um die benötigte Batteriekapazität auf die nur wenigen Tagen mit extremer Wetterlage auszulegen. Frage 8: Es besteht allgemeiner Konsens, dass die aktuelle Li-Ionen Batterietechnologie technisch nicht wettbewerbsfähig ist und nicht sein wird hinsichtlich Reichweite, Heizleistung und Fahrgastkapazität eines Diesel- oder Gasbusses. Gibt es bei der BVG eine Strategie zu einer ausgereiften Nachfolgetechnologie? Wenn ja, welche? Antwort zu 8: Hierzu berichtet die BVG: „Das Land Berlin und die BVG haben sich darauf verständigt, dass die Elektrifizierung bei der Umstellung der Flotte aktuell die beste Möglichkeit bietet, einen lokal emissionsfreien öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu realisieren. Mit dem Einsatz von CNG-Bussen könnten zwar aktuelle Luftreinhaltevorgaben eingehalten werden. Für den kurzfristigen Horizont bietet der Einsatz von modernen Euro 4 VI-Bussen und Bussen mit SCR-Filter jedoch eine wirtschaftlichere Einhaltung lokaler Emissionsgrenzen. CNG-Busse sind auf Grund ihrer lokalen Emissionen in der mittel- bis langfristigen Zielstellung keine Lösung. Die BVG beobachtet technologieoffen und kontinuierlich Entwicklungen, die einen lokal emissionsfreien ÖPNV ermöglichen, z.B. Depot-, Gelegenheits-, Streckenlader und Wasserstoffbrennstoffzelle. Derzeit bieten Elektrobusse eine Perspektive zur Erreichung der lokalen und globalen Klimaschutzziele. E-Busse sind zu 100 Prozent lokal emissionsfrei und machen die BVG nachhaltig unabhängig von fossilen Rohstoffen.“ Berlin, den 08.02.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Berlins rot-rot-grüne Senatsriege hat sich an diesem Dienstag nicht wie sonst üblich im Roten Rathaus getroffen, um die wichtigsten Themen der wachsenden Stadt zu besprechen – sondern im Rathaus #Pankow.
Bei Stadler, dem größten Industriebetrieb im Bezirk, schauten sich die Regierungsmitglieder dann die Produktion neuer #U- und #S-Bahnen für Berlin an. Unter Ausschluss der mitgereisten Medienvertreter unterhielten sich die Regierungs- und Unternehmensverteter dann darüber, ob die dringend benötigten U-Bahnen für Berlin nicht etwas schneller ausgeliefert werden könnten.
Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, soll Stadler auf Bitten des Senats zugesichert haben, die 14 Züge, bestehend aus je 4 Wagen, aus der so genannten Notbestellung möglichst zügig zu liefern. Es handelt sich um Züge der Baureihe #IK 20. Die 14 Züge werden im kommenden Jahr geliefert, in diesem Jahr werden die verbleibenden sechs Züge der IK 18 bis Mai geliefert.
Velten (MOZ) Immerhin 160 der 1 300 Mitarbeiter von #Stadler Pankow arbeiten im #Veltener#Inbetriebnahmewerk. Grund genug für den hiesigen Landtagsabgeordneten Detlef Baer (SPD), sich am Montag bei einer Betriebsbesichtigung ein Bild über die dort zu erfüllenden Aufgaben zu verschaffen.
„Ich steig hier nicht wieder aus. Vielleicht nützt es ja was.“ Bürgermeisterin Ines Hübner, die ihren Parteikollegen Baer begleitete, hat gerade in einem Zug der #S-Bahn-Vorserie für Berlin Platz genommen. In der Stadt, die um die S-Bahn kämpft, wird die neue S-Bahn-Generation zwar auf Herz und Nieren geprüft. Wann aber die Wagen den Veltener Bahnhof wieder erreichen, das ist nach wie vor ein Geheimnis, das die Politik (noch) nicht lüften will oder kann.
Eine umweltfreundliche Alternative zur #Diesellok hat die #Niederbarnimer Eisenbahn am Montag vorgestellt: Auf der Strecke der #Heidekrautbahn sollen in drei Jahren Züge verkehren, die mit #Wasserstoff angetrieben werden. Die Heidekrautbahn zwischen Berlin und Barnim soll in Zukunft umweltfreundlicher fahren. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) plant, ab 2022 Wasserstoff-Züge auf der Regionalbahnlinie #27 einzusetzen. Einer dieser Züge ist am Montag auf einer Sonderfahrt von #Basdorf nach Berlin-Gesundbrunnen vorgestellt worden.
Über den Einsatz des „Coradia #iLint“ liefen derzeit Gespräche mit den am Projekt beteiligten Partnern, hieß es von der NEB. Dazu gehörten der Landkreis Barnim, die Länder, der #VBB und das Energieunternehmen #Enertrag. „Noch ist nichts spruchreif“, sagte eine …
Die Deutsche Bahn hat den spanischen #Zughersteller#Talgo beauftragt insgesamt 100 #Fernverkehrszüge zu liefern. Schon 2023 sollen die ersten neuen Züge auf die Gleise kommen. Für rund 550 Millionen Euro. Die #Talgo-Züge sollen bis zu 230 Stundenkilometer erreichen. Der spanische Zughersteller Talgo hat einen Großauftrag der Deutschen Bahn an Land gezogen: Für rund 550 Millionen Euro soll Talgo zunächst insgesamt 23 Fernverkehrszüge an die Deutsche Bahn liefern, gaben beide Unternehmen am Dienstag bekannt. Insgesamt sieht der Rahmenvertrag die Lieferung von bis zu 100 Zügen vor.
Zugausfälle sorgen immer wieder für Verspätungen. Die Bahn will darum die Flotte #modernisieren. Nun wurde ein neuer Millionenauftrag verkündet. BerlinDie Deutsche Bahn modernisiert ihre Flotte. Für den Fernverkehr kauft das Unternehmen bis zu 100 neue Züge vom spanischen Hersteller #Talgo, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bestellt werden unter anderem Elektrolokomotiven und Reisewagen.
200 neue Züge bis zum Jahr 2024, #generalüberholte#ICE1 und #ICE3 – mit diesen Maßnahmen will die Deutsche Bahn ihr Fernverkehrsangebot ausbauen. Das Unternehmen war zuletzt stark unter Druck geraten. Die Bahn will ihr Angebot im Fernverkehr ausbauen. In diesem Jahr kämen 15 zusätzliche #ICE4 dazu, sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Zehn neue #Doppelstock-Intercitys (#IC2) sollen ebenfalls 2019 den Betrieb aufnehmen.
Bestellt würden jetzt außerdem 23 neue #Eurocity-Züge. Insgesamt sollen bis 2024 somit 200 neue Züge für mehr als sechs Milliarden Euro in die Flotte kommen. Daneben würden ältere ICE 1 und ICE 3 …