Aus Sicherheitsgründen können die Nauener Heimatfreunde zu ihren Vorträgen nur noch maximal 60 Personen zulassen. Bei der großen Beliebtheit dieser Veranstaltungen wird zukünftig nur mit Voranmeldung ein Besuch im Richard-Hof möglich sein.
Der Flyer der Einladung zum dritten Wintervortrag zeigte das spektakuläre Bild eines #Schienenfahrzeuges, das den wenigsten Besuchern bekannt war. Wolfgang #Johl, Vorsitzender des Vereins, klärte zu Beginn des Vortrages die Anwesenden über das abgebildete Fahrzeug auf. Es war der von Franz #Krukenberg 1929 konstruierte #Eisenbahntriebwagen, der vom Konstrukteur „#Flugbahn-Wagen“ genannt wurde. Er stellte bei seiner Fahrt von Berlin nach #Hamburg einen Geschwindigkeitsrekord von 230,2 km/h auf. Dieser Rekord hatte 24 Jahre Bestand. Interessant war für die Zuhörer, dass dieser futuristische Triebwagen auch den Bahnhof #Nauen durchfuhr. Aufgrund verschiedener Umstände war sein Betrieb aber nicht wirtschaftlich und es wurde nur das eine #Versuchsexemplar …
Rund 1,9 Kilometer #Schallschutzwände gebaut • #Umrüstung der #Güterwagen schreitet voran
Im Rahmen des Programms „#Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurden in Berlin im Jahr 2018 rund 3 Millionen Euro für aktive und passive #Schallschutzmaßnahmen investiert. Insgesamt errichtete die Deutsche Bahn (DB) rund 1,9 Kilometer neue Schallschutzwände. Wie schon in 2018 wird der Schwerpunkt in 2019 auch im Bezirk Berlin-Pankow im Ortsteil Blankenburg liegen.
In Berlin wurde seit 2001 eine Gesamtstreckenlänge von 22 Kilometern vollständig #lärmsaniert. Dafür haben Bund und DB über 11 Millionen Euro investiert.
Die Deutsche Bahn hat eine „Zwei-Säulen-Strategie für mehr Lärmschutz“ entwickelt: Die Umrüstung der Güterwagen auf die Flüsterbremse und Schallschutzmaßnahmen an den Strecken. „Mit 53.000 Güterwagen rollen bereits 85 Prozent unserer Güterwagen leiser durch Deutschland und an rund 1.800 Streckenkilometern haben wir die Anwohner vom Lärm entlastet. Deshalb werden wir unser Versprechen einlösen und den Schienenlärm an den Strecken bis 2020 halbieren. Wir wollen mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene und dafür brauchen wir die Akzeptanz der Menschen“, so Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der DB.
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Nachdem 2016 die Auslösewerte um 3 dB(A) abgesenkt wurden, erarbeiteten DB und Bund ein neues Gesamtkonzept, dass seit Anfang 2019 gültig ist. Im Ergebnis können künftig rund 2.200 Städte und Gemeinden vom Lärmsanierungsprogramm profitieren, wobei sich der Gesamtbedarf der zu sanierenden Strecken auf 6.500 Kilometer erhöht hat – eine Steigerung von 75 Prozent.
Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz sind im Internet abrufbar unter: http://www.deutschebahn.com/laermschutz
Der Aufschrei war groß. Ein #Mega-Projekt der Bahn in #Königs Wusterhausen löst nicht die Probleme im Zugverkehr. Doch nun gibt es etwas mehr Klarheit.
Königs Wusterhausen Mit ihren Plänen für den Neubau der #Eisenbahnbrücke in der Storkower Straße in Königs Wusterhausen erntete die Deutsche Bahn viel Kritik. Sie galt aber weniger den Plänen selbst, sondern dem, was darin fehlt. Der Bau eines zweiten Ferngleises im Bahnhof ist nämlich nicht vorgesehen. Eine MAZ-Nachfrage beim zuständigen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sorgt nun für etwas mehr Klarheit. Der #zweigleisige Ausbau ist demnach nicht vom Tisch. Aber wann er kommt, ist ungewiss.
Deutschland ist nicht Frankreich – das ist keine überraschende Erkenntnis. Was aber, wenn zumindest das #Schnellzugnetz hierzulande so aufgebaut wäre wie in unserem Nachbarland? Die Fahrzeiten zwischen den großen Städten wären dann deutlich kürzer, wie #Modellrechnungen des #SPIEGEL zeigen.
Eine Reise von #München nach #Hamburg würde beispielsweise nur drei Stunden und zwölf Minuten dauern – die von #Berlin nach #Köln sogar nur zwei Stunden 21 Minuten. Das wären im Vergleich zu den aktuell schnellsten #ICE-Verbindungen auf beiden Strecken zwei Stunden weniger – siehe folgende Diagramme.
Auf der #Baustelle an der S-Bahn kommt es regelmäßig zu #Sprayer-Attacken. Für die Unternehmen bedeutet das erheblich Mehrkosten.
Berlin. Fast jeden Tag, wenn Jürgen Prüfer auf die #Baustelle kommt, muss er sich ärgern. Denn häufig findet er neue Graffiti-Schmiererein. Unzählige Male hat er schon die Polizei gerufen. Nirgendwo sei es so schlimm wie in Berlin, sagt er.
Prüfer, 62 Jahre alt, ist Polier bei einem von Berlins größten Projekten – der Baustelle an der #S-Bahnlinie #21. Hier entsteht eine zweite #Nord-Süd-Trasse für die Bahn, die vom nördlichen #S-Bahnring über den #Hauptbahnhof und den #Potsdamer Platz bis zur #Yorckstraße fahren soll.
#Umsteigen, bitte! Auf Fahrgäste kommt 2019 einiges zu. Keine S-Bahn in Pankow und Gesundbrunnen, keine Züge in Wannsee. Und eine Dauerbaustelle am Zoo.
Die Zahl der #Baustellen bei der Bahn wird in diesem Jahr auf einen neuen Höchststand steigen. 6400 werden es in diesem Jahr in Berlin und Brandenburg sein, vor zwei Jahren waren es nur 5800. Das kündigte Berlins Bahn-Chef Alexander #Kaczmarek am Mittwoch an. 522 Millionen Euro werden verbaut. Nicht jede Baustelle werden die Fahrgäste spüren, einige „werden den Fahrgästen wenig Freude“ machen, sagte Kaczmarek – das ist freundlich formuliert. Die wichtigsten Baustellen. Los geht es am Montag mit einer sechswöchigen #Vollsperrung des östlichen #S-Bahnrings zwischen #Gesundbrunnen, Schönhauser Allee und #Greifswalder Straße. Milliardenbeträge werden zudem in den Wiederaufbau der #Dresdner Bahn gesteckt zwischen Südkreuz und Blankenfelde. Über diese Fernbahnstrecke soll ab 2025 auch der #Flughafenexpress#FEX rollen, der eine deutlich schnellere Anbindung des #BER erlaubt.
Mehr Baustellen – weniger Verspätungen im vergangenen Jahr • Aktuell 94 Prozent der Berliner Bahnhöfe stufenfrei • Bahn bildet solide aus
Die Deutsche Bahn ist dieses Jahr in Berlin/Brandenburg auf etwa 6.400 #Baustellen aktiv und investiert hier insgesamt 522 Millionen Euro. Auch wenn der Fahrgast im Mittelpunkt der #Baustellenplanung steht und sich umfangreich informieren kann bzw. informiert wird, bedeutet Bauen meist Umwege und längere Fahrzeiten in den #Ersatzbussen. „Wenn wir heute nicht bauen, fährt morgen kein Zug. Unsere Fahrgäste müssen wir deshalb auch dieses Jahr mit elf größeren Bauvorhaben behelligen. Eins davon ist die Gleiserneuerung auf dem #Ostring, die am 8. April beginnt. Bauen bedeutet zwar zeitweilige Sperrungen, aber am Ende auch mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit und mehr Pünktlichkeit. Gute Beispiele sind das neue #Ostkreuz oder das #Karower Kreuz.“ So Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin.
Obwohl die Anzahl der Baustellen von 5.795 im Jahr 2017 auf 6.253 im letzten Jahr stieg, verbesserte sich die #Pünktlichkeit im #Regionalverkehr von 94,6 auf 95 Prozent. Für dieses Ergebnis werden gut ausgebildete Mitarbeiter gebraucht. So lernen angehende #Fahrdienstleiter im #Betriebsfeld#Schöneweide mit originaler Stellwerkstechnik an einer Modellbahnanlage den sicheren und pünktlichen Zugbetrieb während der Bauarbeiten oder im Störungsfall. Ab nächstes Jahr kommen verstärkt auch Virtual–Reality–Lernszenarien zum Einsatz.
Ein andauerndes Wirkungsfeld ist der #barrierefreie Zugang zu den Stationen. Seit 2009 ist der Anteil der Berliner Stationen, deren Bahnsteige stufenfrei erreicht werden können, von 77 auf 94 Prozent erhöht worden. Das bedeutet gleichzeitig mehr Instandhaltung und Wartung. Die Anlagen werden für den #Störungsfall#fernüberwacht, um schnell reagieren zu können. Für die insgesamt 230 Aufzüge und 260 Fahrtreppen wird jährlich ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag ausgegeben.
Die Bundesregierung will so viel Geld wie noch nie ins marode #Schienennetz der Deutschen Bahn stecken. Das Bundesfinanzministerium plant, zwischen 2020 und 2029 rund 50 Milliarden Euro in die #Modernisierung der Trassen zu investieren.
Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Derzeit überweist der Bund jährlich 3,5 Milliarden Euro für sogenannte #Ersatzinvestitionen. Die Summe wird alle fünf Jahre neu verhandelt. Nun soll es einen #Zehn-Jahres-Plan geben. Demnach würden die Zuschüsse für das Schienennetz ab 2020 auf 4,6 Milliarden Euro, ab 2025 auf 5,6 Milliarden Euro pro Jahr ansteigen.
Bis zu 300 Kilometer in der Stunde sollen die Züge auf drei neuen Fernzug-Trassen fahren können. Allerdings sind die neuesten ICE-Züge dafür gar nicht schnell genug.
Zusätzliche #Hochgeschwindigkeitstrassen für #Fernzüge sollen das Bahnfahren attraktiver machen. Die Bahn soll künftig auch auf den Strecken zwischen Frankfurt und Mannheim, Würzburg und Nürnberg sowie #Hannover und #Berlin bis zu #300 Kilometer in der Stunde fahren können, wie der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU), am Donnerstag sagte. Zuerst hatte die „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet.
Nach Jahren des Stillstands haben sich Senat und Bezirk mit der Deutschen Bahn über den Ausbau der alten Eisenbahnbrücke geeinigt.
Für den Ausbau der #Yorckbrücke 5 als Fußgänger- und #Fahrradverbindung sind die letzten Hürden beiseite geräumt. Die #Senatsverwaltung für Verkehr und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg einigten sich mit der DB #Netz AG über die Ertüchtigung der Yorckbrücke, die den westlichen #Gleisdreieck-Park mit dem #Radweg zum Bahnhof #Südkreuz verbinden soll. Die DB Netz soll Planungen und Bauleistungen übernehmen, erklärte die Senatsverwaltung. Das Land übernimmt anschließend die #Unterhaltungskosten der neuen #Brückenverbindung. Für die #Baukosten will der #Investor des neuen Wohngebiets an der …