„Einmal #Currywurst, bitte“ – diese Bestellung hören Mitarbeiter der #Deutschen Bahn deutschlandweit täglich viele Male. In den Bordrestaurants der #ICE ist die klein geschnittene Wurst mit #Pommes oder #Tortilla-Streuseln ein beliebter Snack. Wegen der Corona-Regelungen darf dieser allerdings noch immer nur am #Sitzplatz verzehrt werden. Doch wie kommt die Currywurst auf den Teller der Fahrgäste?
Dafür geht es in den Lichtenberger Ortsteil #Rummelsburg, wo der Imbiss auf die #Schiene gebracht wird – ins #ICE-Instandhaltungswerk von Berlin.
Seit nunmehr 30 Jahren rauschen ICE der Deutschen Bahn über die Schienen. Im Berliner Hauptbahnhof wurde aus diesem Anlass ein #XXL-ICE von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf den Namen „Bundesrepublik Deutschland“ getauft. Im Zuge des Jubiläums erhielt die Berliner Morgenpost exklusive Einblicke hinter die Kulissen der #DB-Logistik, in eines der bundesweit acht Betriebswerke.
#E-Mobilität nur für Kleinbusse? Mitnichten – der schottische Hersteller Alexander #Dennis präsentiert einen #Elektro-Doppeldecker. Hier alle Infos zum #Enviro 500 EV Charge.
Der schottische #Busbauer Alexander Dennis (#ADL), seit 2020 Teil der amerikanischen New Flyer Gruppe (#NFI), ist der weltgrößte #Doppeldecker-Hersteller und hat bereits 18.000 Busse in aller Welt laufen, seit vergangenem Jahr auch erstmals in Berlin – dort allerdings noch als Dieselversionen. Jetzt bringt das Unternehmen erstmals seinen #Dreiachser-Elektrobus Enviro 500 EV Charge auf den Markt – vorerst aber ausschließlich für US- und kanadische Kunden.
Das Modell Enviro 500 war schon bisher in seiner UK Ausführung Enviro 400 als #Hybrid- und #Elektro- und #Wasserstoffvariante erhältlich, nun schlägt ADL ein neues Kapitel auf mit dem #Dreiachser mit 13,50 Meter Länge (im üblichen US-Maß von 45 Fuß), 4,11 Meter Höhe und eher schlanken 2,52 Meter Breite. Es dürfte der derzeit größte #Elektrobus der Welt sein, der auch in den USA gebaut wird (im NFI-Werk Anniston, Alabama) nach dem „Buy America Act“ aus den 80er Jahren.
#Sommerzeit ist #Reisezeit in Europa. Normalerweise. Auch wenn die Corona-Infektionen zurückgehen in diesem Sommer, weite Flugreisen haben nur wenige Deutsche im Voraus gebucht. Teils aus Angst, teils wegen fehlender Planungssicherheit. Statt Amalfiküste, Lloret de Mar oder Phuket in Thailand stehen jetzt vor allem #Städtereisen in Deutschland und #Kurzurlaub an der #Ostseeküste auf dem Programm. Der Ferienflieger wird in diesem Sommer ersetzt durch die #Schiene. Und wer in Deutschland für eine #Fernreise in den Zug steigt, betritt dafür fast immer einen weiß-roten Wagon der #Deutschen Bahn. 2019 hatte die DB – eine hundertprozentige Tochter des Bundes – im #Fernverkehr eine Marktabdeckung von 96 Prozent. Trotz dieser Übermacht schläft die Konkurrenz nicht. Immer öfter mischen sich grüne Züge von #Flixtrain ins weiß-rot-…
Im Kampf um die milliardenschwere Ausschreibung der Berliner S-Bahn werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Die #Bahn, #Siemens und #Stadler haben nach Informationen des Tagesspiegels jetzt ein gemeinsames Unternehmen gegründet, um ihre Position noch weiter zu verbessern – eine Art #Dachgesellschaft. Das Bundeskartellamt prüft das jetzt.
Der einzige ernst zu nehmende Konkurrent – der französische Konzern Alstom – gerät noch mehr unter Druck. Denn eine Dachgesellschaft kann Kosten intern so verteilen, dass es für die Ausschreibung günstig ist.
Am 25. Mai 2021 veröffentlichte das Bundeskartellamt eine unscheinbare Notiz, die es in sich hat. Mit dem Aktenzeichen #B4-61/21 wurde ein „laufendes Fusionskontrollverfahren“ bekannt gemacht: „S-Bahn Berlin GmbH, Siemens Mobility GmbH und Stadler Deutschland GmbH, alle Berlin, Gründung zweier Gemeinschaftsunternehmen mit …
DB feiert #ICE-Jubiläum in Berlin • Erster #XXL-ICE heißt „Bundesrepublik Deutschland“ • Bundespräsident Steinmeier: „Wir feiern heute nichts weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands“ Bundespräsident Frank-Walter #Steinmeier hat heute im Berliner #Hauptbahnhof einen ICE auf den Namen „#Bundesrepublik Deutschland“ getauft. Mit dem Festakt feiert die Deutsche Bahn (DB) auch #30 Jahre ICE-Verkehr in Deutschland. Am 2. Juni 1991 begann der #Regelbetrieb des Hochgeschwindigkeitszuges und damit ein neues Bahnzeitalter. Der frisch getaufte erste „XXL“-ICE ist der längste Zug der ICE-Flotte. Passend dazu kam beim Taufakt Wasser aus Deutschlands längsten Flüssen – Donau, Rhein und Elbe – zum Einsatz.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir feiern heute nichts weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands – aber kein Geschichtsmonument hat Geburtstag, eine Idee der Zukunft. Und wenn heute debattiert wird, wie wir den CO2-Ausstoß des Verkehrs senken können, dann ist eine der Antworten mit dem ICE schon seit 30 Jahren verfügbar. Und: Ein moderner Hochgeschwindigkeitszug braucht seine Trassen, planerisch und technisch anspruchsvolle Trassen, damit er sein Tempo ausfahren kann.“
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Der ICE ist ein echtes Aushängeschild für Deutschland. Er bietet unseren Fahrgästen Tempo, Komfort und Klimaschutz zugleich. Seit 30 Jahren erfüllt er uns bei der Bahn mit Stolz. Der ICE ist das Symbol der Mobilitätswende. Dieser Zug hat das Bahnfahren in Deutschland neu definiert.“
Vor 30 Jahren gab der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker grünes Licht für den Start des deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene. Seitdem sind 1,5 Milliarden Fahrgäste umweltfreundlich mit den ICE-Zügen der DB gereist.
Der ICE „Bundesrepublik Deutschland“ ist ein 13-teiliger „XXL“-ICE 4 und damit jüngster Zuwachs der ICE-Flotte. Der 374 Meter lange Zug bietet 918 Sitzplätze – so viele wie kein ICE zuvor. Es können damit mehr als fünfmal so viele Passagiere befördert werden, wie in einem typischen Mittelstreckenflugzeug. Mit 15.640 PS Leistung erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 265 km/h. Aktuell besteht die #ICE-Flotte aus 330 Zügen. Bis 2026 soll sie auf 421 Fahrzeuge anwachsen, langfristig sind sogar rund 600 Züge geplant. Insgesamt fließen bis 2026 rund 8,5 Milliarden Euro in neue Züge des Fernverkehrs.
In den Ausbau der #Schieneninfrastruktur für den deutschen #Hochgeschwindigkeitsverkehr investiert die DB bis 2030 gemeinsam mit dem Bund 170 Milliarden Euro. Zentrale Projekte wie etwa Stuttgart 21 oder der Ausbau der Verbindung Berlin–Dresden werden ab 2025 die Reisezeiten auf unseren Hauptrouten weiter deutlich verringern. Der #Deutschlandtakt sorgt künftig für hohe Frequenzen, optimale Anschlüsse für den #Personenverkehr und Kapazitäten für mehr #Güterverkehr. Damit gibt er buchstäblich den Takt für die kommenden Jahrzehnte des ICE-Verkehrs vor und rückt unsere Städte und Regionen enger zusammen.
Seit 2016 macht das #Firmenrad der Deutschen Bahn AG (#DB) ihre Mitarbeiter mobil. Seitdem sind über 40.000 DB-Firmenräder im Einsatz. Damit ist die Deutsche Bahn nicht nur einer der ersten heimischen Großkonzerne, der #Dienstrad-Leasing in den Vorteilskatalog für die eigene #Belegschaft aufgenommen hat und somit sein #Mobilitätskonzept für #Beschäftigte der Bahn langfristig und nachhaltig ergänzt. Wahrscheinlich ist sie dank dieses attraktiven Leasing-Angebots auch einer der Konzerne, bei dem täglich immer mehr der insgesamt 200.000 (DB-)Beschäftigten aufs Fahrrad setzen.
Die #ICE-Familie wird in den folgenden Jahren konsequent weiterentwickelt: 1996 wird der ICE 2 und bereits vier Jahre später der #ICE 3 vorgestellt. Während der ICE 1 und der ICE 2 unter Siemens-Beteiligung entwickelt und gebaut wurden, ist der ICE 3 eine komplette Eigenentwicklung von Siemens. Er ist erstmals auch für den grenzüberschreitenden Verkehr in die Niederlande, nach Frankreich und Belgien einsetzbar, da er auf die vier unterschiedlichen Netzspannungen und die verschiedenen #Zugsicherungssysteme ausgelegt ist. Es sind Deutschlands erste Hochgeschwindigkeitszüge für Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h. Die Antriebskomponenten sind vollständig unter dem Zug verteilt, die Sitzplatzkapazität kann dadurch deutlich erhöht werden.
2016 beginnt mit dem ICE 4 von #Siemens Mobility eine neue Ära im ICE-Verkehr der Deutschen Bahn. Der ICE 4 wird mit seiner flexiblen Zuglänge und dem großen Platzangebot (918 Sitzplätze im 13-Teiler) das neue Rückgrat des Fernverkehrs. Die Züge verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h (zukünftig bis zu 265 km/h). Es ist der bis heute größte Auftrag in der Geschichte von Siemens Mobility. Aktuell verstärkt alle drei Wochen ein neuer ICE 4 die Fernverkehrsflotte der DB. Bis 2024 wird Siemens Mobility insgesamt 137 #ICE4-Züge an die Deutsche Bahn liefern. Im Juli 2020 beauftragte die Deutsche Bahn Siemens Mobility zusätzlich mit der Lieferung von 30 Hochgeschwindigkeitszügen vom Typ ICE 3 neo (Velaro MS). Technisch basiert der neue Zug auf der bewährten Velaro-Plattform des ICE 3.
Daten & Fakten
Ein ICE* besteht aus rund 5800 Komponenten von 320 Zulieferern, in Summe sind das rund 40.000 Teile, mehr als 320 km Kabel und 18 km Schweißnähte pro Fahrzeug, hinzu kommen mehr als 630 Testdokumente mit über 30.000 Seiten (*am Beispiel eines ICE3, Baureihe 407).
Die Fahrzeuge zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus, die Nutzungsdauer beträgt in der Regel mehr als 30 Jahre. Der ICE „Gütersloh“ beispielsweise ist ein ICE 1 (Baureihe 401), hat die Triebzugnummer 158 und wurde im Juni 1991 in Betrieb genommen. Seitdem hat er zuverlässig rund 15 Millionen Kilometer abgespult, was in etwa 39-mal der durchschnittlichen Strecke von der Erde zum Mond entspricht (384.000 Kilometer). Die #Recyclingquote der ICE-Züge liegt bei mehr als 95 Prozent, beim ICE 3 sind es beispielsweise 98,1% (Baureihe 407).
Was kommt, wenn die Kohle geht? Ein #Leuchtturm-Projekt im #Strukturwandel der Lausitz ist das neue #Instandhaltungswerk der Bahn in #Cottbus. Über eine Milliarde Euro sollen investiert werden, mehr als 1.000 Arbeitsplätze entstehen – und das schneller, als bisher geplant.
Eines der großen Strukturwandelprojekte der Lausitz soll schneller umgesetzt werden als bisher geplant: Nach rbb-Informationen wird der Baustart für das künftige #ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus um rund ein Jahr vorgezogen. Anfang 2022 will die Bahn mit dem Bau des ICE-Werkes starten, es soll dann auch früher in Betrieb gehen.
Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch rund 150 regionale Bauunternehmen über entsprechende Planungen informiert. Nach Auskunft von Beteiligten sollen die Bauausschreibungen für das Milliardenprojekt in den nächsten Tagen starten.
Lediglich zwei Konsortien haben Chancen, das Rennen um zwei Drittel des Betriebs zu gewinnen. Doch nun erwägt #Alstom, sich aus dem Verfahren zurückzuziehen.
#Wettbewerb belebt das Geschäft. Preise sinken, die Qualität steigt – soweit die Theorie. Doch bei der größten #Ausschreibung in der Geschichte der Berliner #S-Bahn könnte diese Erwartung nun unter die Räder kommen. Denn beim #Fahrzeughersteller Alstom denkt man darüber nach, sich aus dem #Vergabeverfahren zurückzuziehen. Die Konsequenz wäre, dass nur ein einziger chancenreicher Bewerber übrig bliebe – was den Preis für die Länder Berlin und Brandenburg nach oben treiben könnte. In dem #Konsortium haben sich #Siemens und #Stadler mit der #S-Bahn Berlin GmbH zusammengeschlossen – dem Tochterunternehmen der bundeseigenen Deutschen Bahn (DB), das sich nach dem Willen von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) eigentlich der Konkurrenz stellen soll.
„Von einem echten Wettbewerb kann keine Rede sein – mit allen negativen Folgen“, sagte ein Beobachter. „Wenn nun Alstom als Bieter aussteigen sollte, wäre das nicht nur ein schwerer Rückschlag. Vielmehr würde sich dadurch auch die Verhandlungsposition des Senats gegenüber dem bisherigen Betreiber verschlechtern“, so der CDU-Verkehrspolitiker Oliver Friederici. „Die Fortsetzung der bisherigen #Monopolstellung wäre das Gegenteil dessen, was Berlin für den #S-Bahn-Betrieb erreichen will.“
Über das Thema hatte am Montag der Tagesspiegel berichtet. Es geht um eine Ausschreibung der Superlative. Gesucht werden Unternehmen, die S-Bahn-Züge für Berlin und Brandenburg …