Bahnhöfe: Ein neuer Zugang für den Betriebsbahnhof Schöneweide / Bahnhof Johannisthal, aus Senat

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Frage 1:
Zu wann soll der #Betriebsbahnhof #Schöneweide in Bahnhof #Johannisthal umbenannt werden?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Umbenennung des Bahnhofsnamens „Betriebsbahnhof Schöneweide“ in
„Johannisthal“ erfolgt zum #Fahrplanwechsel 2020/21 am 13.12.2020.“
Frage 2:
Zu wann soll der Betriebsbahnhof Schöneweide / Bahnhof Johannisthal auch von Johannisthaler Seite bzw.
von der künftigen #Benno-König-Straße für die Fahrgäste regulär zugänglich sein?
Antwort zu 2:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Eine generelle Verbesserung der Qualität der Station wird durch DB Station & Service AG
für den Zeitraum nach 2024 diskutiert. Daher liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch keine
kommunikationsfähigen Informationen vor.“
2
Frage 3:
Welche baulichen Tätigkeiten sind noch notwendig und geplant, um den Zugang von der Johannisthaler Seite
bzw. von der künftigen Benno-König-Straße zu ermöglichen?
Antwort zu 3:
Die #Brücke wurde in den 1980er Jahren errichtet und weist eine Vielzahl von Schäden wie
Risse und Ausblühungen an den Fundamenten sowie Gussasphalt der Gehbahn auf. Die
Beschichtung der Stahlkonstruktionen hat Fehlstellen und ist teilweise abgeblättert.
Außerdem zeigt eine Vielzahl von Bauteilen deutliche Korrosionsschäden.
Bevor eine Nutzung der Brücke als Bahnsteigzugang durch die Öffentlichkeit erfolgen kann,
bedarf es daher einer umfassenden Sanierung des gesamten Bauwerks.
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Zurzeit befinden wir uns in der Planung für die Herstellung des neuen, nicht stufenfreien
Zuganges auf der Südseite und die Entwicklung der infrastrukturellen Anbindung an das
öffentliche Straßenland. Mit Veräußerung der Flächen und städtebaulichen Entwicklung
wird eine diesbezügliche Nutzungsvereinbarung in Abstimmung mit der DB AG,
dem Grundstückseigentümer und dem Land Berlin/Stadtbezirk vorbereitet.“
Frage 4:
Wann sollen die Brücke zwischen dem Bahnsteig und dem künftigen #Gustav-Hertz-Platz saniert und die
derzeit fehlenden Stufen ergänzt werden?
Antwort zu 4:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Verkehrsstation ist barrierefrei über Aufzüge vom Adlergestell erreichbar.
Die zurzeit vorgenommenen Planungen sehen vor, dass der bisher nur als dienstlicher
Zugang genutzte Teil der Brücke in Richtung des Geländes des ehemaligen
Bahnbetriebswerkes mit seiner südlichen Treppe durch die DB AG und den
Grundstückseigentümer instandgesetzt wird. Neben der Instandsetzung soll die Brücke
verkürzt und der südliche Treppenabgang um 180 Grad gedreht werden.“
Frage 5:
Ab wann wird der Betriebsbahnhof Schöneweide / Bahnhof Schöneweide auch vom künftigen Gustav-HertzPlatz #barrierefrei erreichbar sein? Wann soll der Bau eines Fahrstuhles erfolgen? bzw. von der künftigen
Benno-König-Straße
Antwort zu 5:
Der Senat hat bei der DB Station & Service AG die Errichtung eines Aufzuges an der
Fußgängerbrücke Richtung Johannisthaler Seite bestellt. Derzeit erfolgen voraussichtlich
bis Ende 2020 die vertraglichen Vereinbarungen sowie die Erarbeitung der
Aufgabenstellung. Ein konkreter Zeitraum für die Realisierung oder Inbetriebnahme des
Aufzugs kann derzeit noch nicht genannt werden.
3
Frage 6:
Wann soll der künftige Gustav-Hertz-Platz der Öffentlichkeit übergeben werden? Zu wann soll die Freigabe
der künftigen Benno-König-Straße erfolgen?
Antwort zu 6:
Die Straßenbauarbeiten für den Gustav-Hertz-Platz und die Benno-König-Straße sind
abgeschlossen, die VOB-Abnahme (Abnahme gemäß Vergabe- und Vertragsordnung für
Bauleistungen) fand im Juli 2020 statt. Für eine Freigabe steht die verkehrsrechtliche
Anordnung für die Markierung und Beschilderung durch die Straßenverkehrsbehörde des
Bezirks Treptow-Köpenick aus. Die Anhörung nach § 45 StVO (Straßenverkehrsordnung)
fand bereits statt. Mit dem Erhalt der Anordnung wird noch im August 2020 gerechnet.
Nachfolgend werden durch die Straßenbaufirma die Markierungen und Beschilderungen
gemäß den Plänen der verkehrsrechtlichen Anordnung aufgebracht bzw. eingebaut. Mit
heutigem Kenntnisstand wird die Übergabe der Verkehrsflächen an die Öffentlichkeit
voraussichtlich im Oktober 2020 möglich sein.
Berlin, den 27.08.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe + barrierefrei: BVG nimmt Aufzug am Nauener Platz in Betrieb, aus BVG

Der #U-Bahnhof #Nauener Platz (#U9) ist ab dem heutigen Montag, den 31. August 2020 #stufenlos zu erreichen. Durch die Inbetriebnahme des neuen Aufzugs ist der 1976 eröffnete U-Bahnhof ab sofort einer von insgesamt 133 #barrierefrei zugänglichen BVG-Bahnhöfen. Die Arbeiten am Aufzug hatten Ende 2018 begonnen, die Kosten belaufen sich auf zirka 1,8 Millionen Euro.

Parallel zum Bau des Aufzugs erhält der U-Bahnhof Nauener Platz einen zusätzlichen #Zugang in der #Schulstraße. Dieser soll im November dieses Jahres eröffnet werden.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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Bahnhöfe: Neues Leben in alter Schalterhalle: DB und Kiez-Initiativen starten Nachhaltigkeitsaktionen am Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Neues-Leben-in-alter-Schalterhalle-DB-und-Kiez-Initiativen-starten-Nachhaltigkeitsaktionen-am-Zukunftsbahnhof-Bornholmer-Strasse-5561582

DB testet neue Ideen und Konzepte für Reisende • Aktions- und #Tauschladen startet • Designerinnen aus dem Kiez stellen nachhaltige Mode und Accessoires vor

In die #Bahnhofshalle am #Zukunftsbahnhof #Bornholmer Straße zieht Leben ein. Gemeinsam mit lokalen Initiativen, Vereinen und Akteuren testet die DB, ob sich die ehemalige leerstehende #Schalterhalle zum Treffpunkt für den Kiez mausern kann.

Vom 24. August bis zum 20. September eröffnet dort ein ökologisch nachhaltiger Aktions- und Tauschladen. #Upcycling-Produkte, Pflanzen aus den angrenzenden Kleingärten, #Vintagemode und #Designunikate zeigen die Vielfalt der angrenzenden Kieze: Wedding und Prenzlauer Berg. Unter dem Motto “WARTE MAL! Bring Deinen Kiez in den Bahnhof” bietet sich die ganze Palette dessen an, was den Kiez ausmacht: Bildung, Kultur, Kunst und Austausch. Fahrgäste und Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich zum Mitmachen und Verweilen eingeladen.

„Wir sind begeistert, wie wir durch unsere Kooperation mit lokalen Partnern diese wichtige Schnittstelle an der Bösebrücke zwischen Wedding und Prenzlauer Berg neu beleben. Wir testen, was den Aufenthalt angenehmer macht und wie wir den Bahnhof besser ins Umfeld einbinden. Gemeinsam finden wir auf diese Weise heraus, was für Reisende echten Mehrwert darstellt. Was passt, kann auch an anderen Standorten mit ähnlichen Voraussetzungen umgesetzt werden, so Jochen Kabisch, Leiter Bahnhofsmanagement, DB Station&Service AG.

Der S-Bahnhof Bornholmer Straße als wichtiger Umsteigeknoten ist mit täglich rund 50.000 Reisenden einer von deutschlandweit 16 Zukunftsbahnhöfen.  An diesen ausgewählten Bahnhöfen testet die DB bis Ende 2020 neue Konzepte für Reisende und Bahnhofsbesucher, um herauszufinden, welche Ideen die Zufriedenheit der Kunden erhöhen. Beispielsweise stehen auf den Bahnsteigen der Bornholmer Straße seit Anfang des Jahres zwei Rettomaten. Die beiden Verkaufsautomaten sind bestückt mit geretteten Lebensmitteln, die rund um die Uhr erhältlich sind. Darüberhinaus wurde die Wegeleitung erneuert, die LED-Beleuchtung erweitert und zwei neue DB Service Stores am Bahnsteig eröffnet. Die DB investiert rund 17 Mio Euro in die Zukunftsbahnhöfe.

Die Station Bornholmer Straße eröffnete 1935. Am diesem S-Bahnhof begegnen sich Gegenwart und Geschichte: Hier führte von 1961 bis1989 der S-Bahn-Verkehr inmitten der Mauer entlang; Ost- und West-S-Bahnen fuhren so, dass man sich in die Augen schauen konnte. 1989 ging am Grenzübergang Bornholmer Straße der erste Schlagbaum hoch. Damit wurde der Mauerfall eingeläutet.

Die Kooperation von STADTGESCHICHTEN e.V. mit der Deutschen Bahn ist Teil des Projekts Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße. Mit. dabei sind: MÄDEA – Interkulturelles Zentrum für Mädchen, Stiftung SPI, Textilhafen, Madam Oppossum, Kleingarten Bornholmer 1, Komm und Sieh und TITA BERLIN und Krill BERLiN.

Bahnverkehr: Einst und jetzt in Buschow Bahnhof an der Lehrter Stammbahn, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1821473/

Als die zweiteilige Fotokarte vom Buschower Bahnhof aus dem Berliner Verlag W. Neumann 1931 nach Wittenberg bei Halle gesandt wurde, existierte die #Ost-West-Bahnverbindung bereits seit 60 Jahren. Es war einst die #Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft, auch „Berlin-Lehrter Komitee“ genannt, die es in nur dreijähriger Bauzeit gelang (1868-1871), die knapp 240 km lange #Bahnstrecke fertig zu stellen. Inklusive der notwendigen Bauwerke wie der #Havelbrücke in #Rathenow.
Auch #Bahnhofsgebäude entstanden in dieser Zeit. In wie fern ein Teil dieser Bahntrasse bereits für Truppentransporte nach Frankreich im Krieg der Jahre 1870 und 1871 genutzt wurde, ist nicht sicher zu benennen. Es gibt lediglich Zahlen (u.a. Heimatkalender 2002, S.42) die besagen, dass über damalige Bahnverbindungen in Deutschland binnen zwei Wochen fast 400.000 Bewaffnete blitzschnell an die Front gelangten. War hier der Faktor Zeit kriegsentscheidend? Der Norddeutsche Bund unter Preußens Führung gewann letztlich das Blutvergießen, und andere Staaten wie Baden, Bayern, Hessen und Würtemberg hatten sich sich dem …

Bahnhöfe: Namenspate wird Anton Wilhelm Amo Bezirksverordnetenversammlung Mitte will Mohrenstraße umbenennen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/namenspate-wird-anton-wilhelm-amo-bezirksverordnetenversammlung-mitte-will-mohrenstrasse-umbenennen/26114184.html

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte hat das Bezirksamt auf am Donnerstagabend aufgefordert, den von Kritikern als rassistisch empfundenen Namen der Berliner #Mohrenstraße Straße zu ändern – und diese künftig nach Anton Wilhelm #Amo zu benennen, der im 18. Jahrhundert erster Gelehrter afrikanischer Herkunft an einer preußischen Universität war. Ein entsprechender Antrag von Grünen und SPD sei am Donnerstag mehrheitlich angenommen worden, bestätigte die BVV am Freitag.

Die SPD Berlin-Mitte gab am Abend auf Twitter bekannt: „Klarer Beschluss und ein toller Erfolg: Auch die #Bezirksverordnetenversammlung Mitte schließt sich der Zivilgesellschaft an und fordert das #Bezirksamt auf, den Prozess der Umbenennung der M*straße unverzüglich einzuleiten. Neuer Name soll Anton-Wilhelm-Amo-Straße werden. Ein Meilenstein.“

Wie schnell das nun passiert, ist offen. Das von Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) geleitete Bezirksamt teilte mit, der weitere Fortgang des Verfahrens sei noch nicht klar. Die BVV- Fraktionen von Grünen und SPD erklärten, Anrainer und Stadtgesellschaft müssten über den Umbenennungsprozess informiert werden, der nun „unverzüglich“…

Straßenbahn: Aktueller Sachstand Umbau der Tramhaltestelle S-Bahnhof Greifswalder Straße, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie ist der aktuelle Sachstand zum Umbau der #Tramhaltestelle S #Greifswalder Straße und wann ist mit einer
verlässlichen Umsetzung zu rechnen?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Planung befindet sich noch in der Entwurfsphase. Mit einer baulichen Fertigstellung
ist aus jetziger Sicht frühestens Ende 2024 zu rechnen.“
Frage 2:
Welchen aktuellen Planungsstand haben die vorgesehenen Umbaumaßnahmen der Haltestelle und welche
Maßnahmen sind hier im Detail geplant?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Für die Erstellung der fertigen Entwurfsplanung Tram-Haltestelle (inkl. umliegender
Bauwerke der Deutschen Bahn (DB)) sind aktuell noch einige DB-Bestandspläne
ausstehend. Die fertige Entwurfsplanung ist in weiterer Folge notwendig für eine
2
Stellungnahme der DB zu den Abständen zwischen Tram-Haltestellendach und DBBrücken (Brückenprüfung DB). Außerdem wird die vollständige Entwurfsplanung benötigt,
um die Verkehrsplanung (1. Lichtsignalanlagen-Fußgängerüberweg, 2. Verkehrsführung
während der Bauzeit) fortzusetzen.
Die Bauarbeiten Tram-Haltestelle können erst umgesetzt werden, sobald die
Tunnelschließung erfolgt ist. Die dazu benötigte Verwaltungsvereinbarung liegt dem Senat
zur Prüfung vor. Außerdem sind eine Stellungnahme zum bestehenden Zustand des
darunterliegenden Mischwasserkanals von den Berliner Wasserbetrieben und die
Beauftragung eines Ingenieurbüros zur planerischen Umsetzung der Tunnelschließung
ausstehend.“
Frage 3:
Wann soll der dafür notwendige Rückbau der Bahnsteige erfolgen?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Der Rückbau der Bahnsteige soll voraussichtlich im Sommer 2023 erfolgen.“
Frage 4:
Wie lange wird der Umbau der Haltestelle dauern und welche konkreten Verbesserungen ergeben sich
dadurch für die Benutzer der Haltestelle?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Aus jetziger Sicht werden die baulichen Maßnahmen ca. 18 Monate in Anspruch nehmen.
Verbesserungen:
• Deutliche Verbesserung der Umsteigerelation S-Bahn / Tram
• Direkter Anschluss des Wohnquartiers Thälmann-Park
• Erhebliche technische und gestalterische Aufwertung der Tram-Haltestelle“
Frage 5:
Welche Kosten entstehen für den Umbau und von wem werden diese getragen?
Antwort zu 5:
Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen schätzungsweise 2.050.000 €. Für die
Fußgängertunnelschließung entstehen für das Land Berlin Kosten in Höhe von etwa
500.000 € sowie zusätzlich etwa 110.000 € Planungskosten.
Die Planungskosten der BVG für den Neubau der Tram-Haltestelle betragen 240.000 €
und die Baukosten für den Umbau 1.200.000 €. Diese Kosten werden ebenfalls durch das
Land Berlin getragen.
3
Frage 6:
Welche Verzögerungen zum ursprünglichen Zeitplan hat es bisher gegeben (bitte nach Art, Grund und
Dauer darstellen)?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im Zuge der erforderlichen Machbarkeitsstudie erfolgte im Zeitraum 2014 bis 2016 eine
längere Abstimmung zwischen BVG und der damaligen Verkehrslenkung Berlin (heute:
Abteilung Verkehrsmanagement der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz) zur Umgestaltung der Verkehrssituation im Kreuzungsbereich.
Nach erneutem längeren Abstimmungsbedarf zwischen Senat und BVG wurde in 2019
gemeinsam festgelegt, dass die BVG die Schließung der Fußgängerunterführung
beplanen und durchführen soll. Dazu wurde die Notwendigkeit nach einer gemeinsamen
Verwaltungsvereinbarung zwischen BVG und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr
und Klimaschutz (SenUVK) festgestellt. Diese Verwaltungsvereinbarung ist gegenwärtig in
Erarbeitung
Nach Feststellung der Planungsbetroffenen bei der DB AG erfolgten ab 2019 Anfragen bei
der DB AG zu den Bestandsunterlagen der Brückenbauwerksüberbauten über der Tram
Haltestelle S-Greifswalder Straße. Bisher liegen der BVG keine ausreichenden
Bestandsunterlagen der Brückenbauwerksüberbauten vor.“
Frage 7:
Zu welchen Zeitpunkten wird es voraussichtlich und in welchem Maße zu verkehrlichen Einschränkungen
kommen?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Aus jetziger Sicht ist ab frühestens Mitte 2023 mit einer größeren verkehrlichen
Einschränkung zu rechnen. Der Umfang kann erst nach Erstellung eines
Verkehrskonzeptes für die Bauzeit bestimmt werden.“
Frage 8:
Ist die Verwaltungsvereinbarung zwischen BVG und SenUVK zum Rückbau der Fußgängertunnelanlage
mittlerweile geschlossen worden? Wann konkret erfolgt die beabsichtigte Schließung der
Fußgängertunnelanlage und wie sieht die aktuelle Planung zum konkreten Umbau aus?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Der Entwurf der Verwaltungsvereinbarung liegt SenUVK vor und wird gegenwärtig
geprüft. Die Planung zum Rückbau der Fußgängertunnelanlage wird gesondert zur TramHaltestellenplanung vergeben. Die Planung wird erst nach Abschluss der
Verwaltungsvereinbarung ausgeschrieben.“
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Frage 9:
Wann im IV. Quartal 2020 wird die lichtsignalgesicherte und barrierefreie Erreichbarkeit der Tramhaltestelle
über einen Fußgängerüberweg hergestellt sein? Sind die Abstimmung mit SenUVK und der DB AG hierzu
erfolgt und kann mittlerweile ein konkretes Datum benannt werden?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Aktuell sind die vorhandenen Tram-Haltestellen bereits lichtsignalisiert und barrierefrei
erreichbar. Die zukünftige Fußgängerquerung in Höhe des S-Bahn-Ausganges befindet
sich noch in Planung. Das Verkehrsplanungsbüro benötigt eine vollständige
Entwurfsplanung, welche abhängig von ausstehenden Bestandsplänen und
Stellungnahmen der Planungsbetroffenen sind. Aus jetziger Sicht ist frühestens 2023 mit
einer baulichen Umsetzung zu rechnen. Die Abstimmungen mit DB AG und SenUVK sind
hierzu noch nicht final abgeschlossen.“
Frage 10:
Welche konkreten Schlussfolgerungen zieht der Senat aus dem Ergebnis der Standort- und
Potenzialanalyse zum Thema Fahrradabstellanlage am S-Bahnhof Greifswalder Straße? Welche konkreten
Maßnahmen / Schritte folgen aus dem ermittelten Bedarf von 353 STP (Drs. 18/23721)? Wann ist die
Abstimmung mit dem Bezirk abgeschlossen?
Antwort zu 10:
In den Standort- und Potenzialanalysen zum Thema Fahrradabstellanlagen wurde
allgemein an Standorten des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) das vorhandene
Flächenpotenzial in Bezug zum Bedarf an erforderlichen Fahrradabstellanlagen
identifiziert.
An dem Standort S-Bahnhof Greifswalder Straße konnten sechs Potenzialflächen ermittelt
werden, auf denen durch Umbauten und/oder Neubauten zusätzlich 60 Doppelstockplätze,
20 Doppelstockplätze in Sammelschließanlage und 160 Stellplätze an Anlehnbügeln
realisierbar erscheinen. Die Ergebnisse liegen dem Bezirk seit dem ersten Quartal 2020
vor.
Die Abstimmung mit dem Bezirk zur Umsetzung der Maßnahmen erfolgt im weiteren
Verfahren bedarfs- und umsetzbarkeitsorientiert. Der Abschluss dieser Gespräche kann
an dieser Stelle noch nicht benannt werden, da noch verschiedene übergeordnete
Abstimmungen zum Thema Fahrradparken im Land Berlin zwischen dem Senat und den
Berliner Bezirken ausstehen.
Frage 11:
Ist der Beantwortung vonseiten des Senats noch etwas hinzuzufügen?
Antwort zu 11:
Nein.
5
Berlin, den 12.08.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: BVG macht sich (k)eine Platte Die Berliner Verkehrsbetriebe sind dabei den U-Bahnhof Augsburger Straße …, aus BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind dabei den #U-Bahnhof #Augsburger Straße #barrierefrei auszubauen, indem der Bahnhof zwei Aufzüge erhält. In diesem Zusammenhang werden auch gleich die Bahnsteige erneuert und mit neuen Platten sowie einem #Blindenleitsystem ausgestattet. Als erstes ist die Bahnsteigseite in Richtung Nollendorfplatz/Warschauer Straße dran. Für diese aufwändigen Arbeiten kommt es von Montag, den 17. August 2020, zirka 3:30 Uhr bis Montag, den 14. Juni 2021, zirka 3:30 Uhr zu Einschränkungen auf der U-Bahnlinie #U3. Am U-Bahnhof Augsburger Straße fahren die Züge in Richtung Nollendorfplatz/Warschauer Straße ohne Halt durch. Im Nachhinein ist die andere Bahnsteigseite in Richtung Krumme Lanke dran.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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U-Bahn: U-Bahnhof Unter den Linden – Wann der Betrieb der U5 starten soll, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230140800/U-Bahnhof-Unter-den-Linden-Berlin-BVG-U5-Baustelle-U-Bahn.html

Bald eröffnet die verlängerte U-Bahnlinie #U5. Die Station Unter den Linden ist fast fertig. Ein Besuch am neuen #Kreuzungsbahnhof.

Hinein geht es nur durch eine Metalltür, rundherum umgeben von Holzbrettern und Kunststoffplanen: Der #U-Bahnhof Unter den Linden ist eine Baustelle – noch jedenfalls. Denn im Untergrund unter Berlins Prachtboulevard geht es voran. Wie weit die Arbeiten sind, davon machte sich jetzt Rolf #Erfurt, Betriebsvorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) selbst ein Bild.

Vom anderen Bahnsteig kreischt ein laufender Winkelschleifer schrill herüber. Arbeiter rufen sich Befehle zu. Das solle nicht über den Stand des Baus täuschen, sagt Jörg #Seegers, technischer Geschäftsführer der BVG-Projekt GmbH und als solcher Leiter der Arbeiten an der U5. „Bautechnisch sind es nur noch Kleinigkeiten.“ Tatsächlich scheinen die meisten Arbeiten erledigt.

U-Bahnhof Unter den Linden: Bauarbeiten „trotz Corona ohne Unterbrechung“
An der Decke warten die Metallhalterungen auf die Fahrgastanzeigen, an der Seite stehen die nicht montierten Ticketautomaten mit Folie umhüllt. Auch ein paar Scheiben an den Treppen und Geländern müssen noch angebracht werden, so Seegers. „Damit die Kinder da nicht durchfallen.“ Der Rest ist ziemlich fertig. Aktuell laufe bereits die Wirkprinzipprüfung, sagt der technische Leiter. Sie muss klären, ob im Notfall alle Anlagen gemeinsam funktionieren. „Wir sind stolz, dass wir trotz Corona ohne Unterbrechung durchgekommen sind“, sagt Rolf Erfurt. Alles liege weiter im Zeitplan.

In wenigen Monaten soll der Verkehr auf der erweiterten U-Bahnlinie 5 rollen. „Lückenschluss“ nennt die BVG den Bau, was den Dimensionen …

Bahnhöfe: Aufzug, öffne dich! Am heutigen Dienstag, den 11. August 2020 wird der U-Bahnhof Eisenacher Straße…, aus BVG

Am heutigen Dienstag, den 11. August 2020 wird der #U-Bahnhof #Eisenacher Straße stolzer Besitzer eines Aufzuges. Er verbindet die Straßenebene mit den Bahnsteigen der U-Bahnlinie 7. Mit der Inbetriebnahme des neuen Aufzugs ist der 1971 eröffnete U-Bahnhof ab sofort einer von insgesamt 132 #barrierefrei zugänglichen BVG-Bahnhöfen. Die Arbeiten am fertigstellten #Aufzug haben im November 2018 begonnen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro.

Neben dem Aufzugseinbau wurden die Bahnsteige reguliert sowie neue Bahnsteigkanten eingebaut. Des Weiteren wurde der Bodenbelag erneuert und der Bahnhof ist nun mit einem #Blindenleitsystem ausgestattet. Zur besseren Erreichbarkeit des neuen Aufzuges wurde die #Mittelinsel auf Straßenebene verbreitert und mit neuen Bodenbelägen ausgestattet. Zur Sicherheit der Fahrgäste, wurden Verkehrsschutzgitter mit Spritzschutz angebracht.

Mit freundlichen Grüßen

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Stationen: Mach mal halb lang Die Berliner Verkehrsbetriebe sind dabei die Straßenbahnhaltestelle Jan-Petersen-Straße …, aus BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind dabei die #Straßenbahnhaltestelle #Jan-Petersen-Straße auf den neuesten Stand zu bringen, wobei die Haltestelle unter anderem verlängert wird. Nun sind sogenannte #Stopfarbeiten dran. Diese finden am kommenden Wochenende, 1. und 2. August 2020 jeweils in der Zeit zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr statt. Die Straßenbahnlinien #M6 und M8 sind nicht wie gewohnt unterwegs.

Die Straßenbahnlinie M6 fährt zwischen Hackescher Markt und Freizeitforum Marzahn und fährt von dort weiter als Linie #M8 nach Ahrensfelde/Stadtgrenze. Die Linie M8 ist zwischen S+U Hauptbahnhof und Alt-Marzahn im Einsatz und fährt von dort weiter als M6 bis zur Riesaer Straße. Als Ersatz sind Busse zwischen Alt-Marzahn und Freizeitforum Marzahn unterwegs.

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