Noch im Dezember 2004 sollen wieder #S-Bahnzüge im #Anhalter Bahnhof halten, der seit dem #Brand eines Zuges der Baureihe #480 am 10. August 2004 gesperrt ist.
Es ist geplant, ab Dezember am Anhalter Bahnhof wieder Züge zunächst in eine Richtung halten zu lassen. Fahrgäste in die andere Richtung mit Ziel Anhalter Bahnhof müssen dann eine Station vorfahren und umsteigen.
Ein wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs wurde „geliftet“: Am 18. Oktober fielen die Bauzäune auf dem Alexanderplatz, werden drei von insgesamt vier Aufzügen durch die BVG in Betrieb genommen. Damit wurde unseren Fahrgästen der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen der U2, U5 und U8 ermöglicht und zugleich die barrierefreie Verknüpfung mit der Regionalbahn, S-Bahn sowie mehreren Straßenbahn- und Omnibuslinien geschaffen.
Die neuen Aufzüge bieten für viele Fahrgäste auch eine bessere Erreichbarkeit des östlichen Stadtzentru ms. Von vier Aufzügen führen zwei direkt auf den Alexanderplatz: Ein Aufzug an der Tramhaltestelle auf dem Alexanderplatz, ein zweiter Aufzug zwischen Berolinahaus und S-Bahnhof Alexanderplatz.
Der Einbau von insgesamt vier Personenaufzügen erfolgt im Rahmen der Grundinstandsetzung des denkmalgeschützten U- Bahnhofes Alexanderplatz. Der 4. Aufzug wird baubedingt zu Beginn des nächsten Jahres in Betrieb genommen und dann den Endbahnsteig der U5 (Bahnsteig 1) mit der U2 verbinden. Baubeginn für das Gesamtprojekt war der Juli 2003, abgeschlossen werden die Bauarbeiten im Jahr 2007.
Die Gesamtkosten nach Abschluss aller Bauarbeiten belaufen sich auf 30 Mio. EUR, rund ein Drittel dieser Kosten beträgt der Anteil für den barrierefreien Ausbau. Das umfasst den Einbau der Aufzüge, die Installation von Blindenleitsystemen sowie die barrierefreie Anpassung der Bahnsteigkanten. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden ca. 9 Mio. EUR verbaut, davon 50 Prozent für den barrierefreien Ausbau.
„Das ist ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen, aber nicht nur für diese“, würdigte Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner die Inbetriebnahme der Aufzüge auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz. Gute Aussichten
Das Aufzugsprogramm der BVG wird 2004 fortgeführt: Auf der U9 wird ein Aufzug auf dem U-Bahnhof Amrumer Str. in Betrieb gehen, die U5 erhält einen Aufzug auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee, der den Bahnsteig mit dem Zwischengeschoss verbindet, von dem man über das Ring-Center das Straßenland erreicht.
Im Jahr 2005 erhalten die U-Bahnhöfe Theodor-Heuss-Platz (U2), Kleistpark und Wilmersdorfer Str. (beide U7) einen Aufzug. Übrigens erfolgt der barrierefreie Ausbau der Berliner U-Bahnhöfe nach einer mit Behindertenvertretern abgestimmten Prioritätenliste des Berliner Senats. Online-Auskünfte erweitert
Mit der Inbetriebnahme der Aufzüge am U-Bahnhof Alexanderplatz bietet die BVG auch erweiterte Auskunftsmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an.
Bereits seit September 2004 ist die erste Stufe einer barrierefreien Fahrtauskunft für Berlin unter www.fahrinfo-berlin.de online. In der Routenauskunft wurden Linien mit den Attributen behindertengerecht oder behindertenfreundlich versehen. Bahnhöfe wurden mit den Attributen Aufzug, Fahrtreppe, Rampe, Blindenleitsystem ausgestattet. In der Detailansicht von fahrinfo-online erfährt man mittels vorhandener (oder nicht vorhandener) Symbole, ob ein Bahnhof oder eine Linie barrierefrei nutzbar ist, über einen Klick auf das Rollstuhlsymbol am Bahnhofsnamen erhält man Auskunft, mit welchen Mobilitätshilfsmitteln der Bahnhof ausgestattet ist.
Welche Aufzüge der Berliner U-Bahn wegen Wartungsarbeiten oder Störungen vorübergehend nicht erreichbar sind kann man direkt von der Homepage www.bvg.de abrufen. BVG bietet immer attraktivere Mobilitätsangebote
Mit dem U-Bahnhof Alexanderplatz verfügen inzwischen 50 Bahnhöfe über Aufzüge, 10 Bahnhöfe verfügen über Rampen, die für Rollstuhlfahrer zugänglich sind. Von 32 Straßenbahntag- und Nachtlinien werden 22 Linien ganz- oder teilweise behindertengerecht bedient. Von 215 Tag- und Nachtomnibuslinien werden 162 Linien behindertengerecht bedient, 33 Linien werden behindertenfreundlich bedient.
Die BVG wird mit einem zunehmend barrierefreien Angebot ihrem Anspruch gerecht, zuverlässiger Mobilitätsdienstleister für alle Berlinerinnen und Berliner und die Gäste der Stadt zu sein. Der Ausbau der BVG-Mobilitätsangebote wird kontinuierlich fortgesetzt
Die langjährigen BVG-Anstrengungen um Barrierefreiheit im ÖPNV werden kontinuierlich fortgesetzt. Der Prototyp des neuen BVG-Doppeldeckers, der gegenwärtig auf den Straßen der Stadt erprobt wird ist ebenso wie alle anderen Neufahrzeuge der BVG behindertengerecht ausgestattet. Regelmäßig werden „Schnupperkurse“ für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste angeboten. Omnibus und Straßenbahn wollen damit Mut machen, die vielfältigen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin noch stärker zu nutzen.
Die BVG betrachtet ihre barrierefreien Mobilitätsangebote durchaus auch als Angebot für alle ÖPNV-Nutzer, ermöglicht doch ein barrierefreier Zugang zu Bahnhöfen und Fahrzeugen auch Fahrgästen, die mit Kinderwagen oder Urlaubsgepäck unterwegs sind eine komfortable Beförderung.
Nach dem Brand eines S-Bahn-Zuges im unterirdischen Anhalter Bahnhof am 10. August 2004 gehen die Sanierungsarbeiten zügig voran.
Unter laufendem Betrieb sanieren Spezialfirmen in dem für ein- und ausstei-gende Fahrgäste geschlossenen Bahnhof die Wand- und Deckenbauteile. Außerdem werden alle Rußablagerungen umweltgerecht entsorgt. Hierzu müssen u.a. die gesamte untergehängte Decke und ca. 11.000 Wand- und Stützverkleidungsplatten demontiert werden.
Anfang Dezember beginnt der Wiederaufbau der Station. Dabei werden neueste Erkenntnisse des Brandschutzes berücksichtigt und der bereits vor dem Feuer vorbereitete Bau eines zweiten Ausgangs wird realisiert. Im Juli 2005 soll die Station wieder komplett zur Verfügung stehen.
Um Fahrgästen mit Start und Ziel am Anhalter Bahnhof den Schienenersatzverkehr mit Bussen zu ersparen, ist geplant, den Bahnhof noch im Dezember provisorisch in einer Richtung zum Ein- und Aussteigen herzurichten.
Zunächst halten wieder Züge in Richtung Norden. Fahrgäste Richtung Sü-den müssen dann vorübergehend bis zum Potsdamer Platz vorfahren und in die Züge der Gegenrichtung umsteigen. Nach Fertigstellung des Bahnsteigs Anhalter Bahnhof Richtung Süden wird das Verfahren entsprechend umgedreht. Die Deutsche Bahn ist überzeugt davon, mit dieser Vorgehensweise den berechtigten Interessen der Fahrgäste Rechnung zu tragen.
Bei dem Brand im letzten Wagen eines stadtauswärts fahrenden Zuges der Linie S25 im Anhalter Bahnhof am 10. August konnten alle Fahrgäste weitgehend unverletzt ins Freie gelangen.
Allein die Bauschuttentsorgung und Reinigung der Station beträgt ca. 1,4 Millionen Euro, der gesamte Wiederaufbau der Verkehrsstation unter Be-rücksichtigung der neuesten brandschutztechnischen Erkenntnisse beläuft sich auf zusätzliche ca. 4 Millionen Euro. Als Unglücksursache ermittelten Experten des TÜV einen Kurzschluss in einem elektrischen Apparatekasten. Dieser löste einen Schwelbrand aus. Weitere Vorfälle gleicher Ursache können ausgeschlossen werden.
Die #Sanierung des maroden S-Bahnhofs #Ostkreuz verschiebt sich erneut. Wegen #Planungsänderungen werde der Umbau des größten Berliner Verkehrsknotenpunktes wahrscheinlich „erst im kommenden Jahr beginnen“, kündigte Michael #Baufeld, Sprecher der DB Projektbau, an.
Schuld an der erneuten #Verzögerung ist nach Auffassung der Bahn die Senatsverwaltung für Verkehr. Diese habe im Juni überraschend eine Änderung an den #Bahnbrücken über der #Hauptstraße gefordert. Nach den bisherigen Plänen sollte dort eine #zweispurige#Straßenunterführung gebaut werden. Nun wünscht die Verkehrsverwaltung aber Platz für vier Fahrspuren. Daraufhin musste DB Projektbau die Pläne erneut ändern und die Änderungen dem #Eisenbahnbundesamt (EBA) zur Prüfung vorlegen. „Wie lange diese Prüfung dauert, ist unklar“, sagte Baufeld.
Rund 19 Jahre nach den ersten Plänen für einen #S-Bahnhof an der #Kolonnenstraße soll dieser nun endlich gebaut werden. Nachdem der Bau zuletzt immer wieder an einem Planungs- und #Finanzierungsstreit zwischen Senat und Deutscher Bahn AG gescheitert ist, haben sich beide Seiten nun im Grundsatz auf die #Finanzierung geeinigt. Die Deutsche Bahn legte der Senatsverkehrsverwaltung dazu vor wenigen Tagen den Entwurf einer Bau- und Finanzierungsvereinbarung vor. Dieser wird zurzeit zwar noch geprüft, aber „von uns im Grundsatz geteilt und gibt wieder, was auch wir uns vorstellen können“, so Petra Rohland, Sprecherin der Verkehrsverwaltung.
#Messe Nord/ICC: Seit Montag, dem 16. August, ist die neue #Rolltreppe im Ausgangsbereich Kaiserdamm/ Dresselsteig in Betrieb.
#Köpenick: Die abgenutzte #Bahnhofstreppe ist in den vergangenen Wochen saniert worden. Jetzt ersetzen Granitstufen die vorher teilweise stark ausgetretenen Treppenstufen. Für die Fahrgäste bestehen keine Einschränkungen mehr.
Andreas Fuhrmann, der stellvertretende Pressesprecher von DB Station&Service, sagt: „Mit der Berliner #Berufsfeuerwehr gibt es eine Vereinbarung, solche großen #Notfallübungen im Tunnel wie am 24. Mai im Nordbahnhof jährlich gemeinsam durchzuführen.
Seit Montag ist der #Ausgang#Pariser Platz des S-Bahnhofs #Unter den Linden gesperrt und bleibt dies voraussichtlich bis zur #Eröffnung der neuen #U-Bahnstation #Brandenburger Tor vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.
Zwischen dem S-Bahn- Ausgang und dem U-Bahnhof wird eine direkte #Verbindung hergestellt, um das Umsteigen zwischen der künftigen Minilinie #U55 und den S-Bahn-Linien zu ermöglichen.
Der S-Bahn-Verkehr zwischen Potsdamer Platz und Yorckstraße wird am Freitagmorgen wieder aufgenommen. Die Züge der Linien S1, S2 und S25 durchfahren den Anhalter Bahnhof allerdings bis auf weiteres ohne Halt. Ein Termin der Wiedereröffnung für den Fahrgastverkehr kann erst nach Erstellung weiterer Expertengutachten mitgeteilt werden.
Nach dem Brand eines S-Bahn-Wagens im Anhalter Bahnhof am frühen Dienstagmorgen haben Mitarbeiter der Deutschen Bahn und der S-Bahn Berlin GmbH die Schäden im Bahnhof besichtigt. Teile der Zwischendecke des S-Bahn-Tunnels müssen abgerissen werden. Die Wand- und Deckenverkleidungen müssen gereinigt und Beleuchtungsanlagen ersetzt werden. Ebenso beginnt die Instandsetzung der Kommunikations- und Sicherungstechnik. Der Schaden an Bahnhof und Zug liegt in Millionenhöhe
Der Bundesgrenzschutz hat die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Danach ist ein Fremdverschulden und damit ein Straftatverdacht ausgeschlossen. Die Untersuchung des technischen Defektes liegt nunmehr beim Eisenbahn-Bundesamt.
Ingo Priegnitz Pressesprecher
Bei einem Brand im unterirdischen S-Bf. Anhalter Bahn hof erlitten am 10.8.2004 drei Fahrgäste Rauchvergiftun gen. Ab 7.10 Uhr brannte der letzte Wagen eines Zuges der Linie S2 Richtung Blankenfelde, 480 050, bis auf sein Metallskelett aus (s.Abb.). 480 550 wurde schwer, 480 060 etwas in Mitleidenschaft gezogen. Die schnelle Entdeckung des Feuers und die Umsicht der Triebfahrzeugführer ver hinderten ein Inferno. Durchgehenden Zugverkehr gibt es wieder seit dem Vormittag des 13. August, die Züge durch fahren den stark beschädigten Bahnhof auf noch nicht ab sehbare Zeit ohne Halt mit maximal 20 km/h. Nach ersten Untersuchungen des Bundesgrenzschutzes hat ein „über hitztes Radwerk“ Funken geschlagen und den Waggon in Brand gesetzt, genauere Ursachenforschung nimmt das Eisenbahn-Bundesamt vor. In Fahrzeugen der BR 480 ist es bereits öfter zu Bränden gekommen:
Komplette #Inbetriebnahme des neuen S-Bahn-Vorortbahnsteiges
In rasantem #Bautempo wachsen die neuen #Bahnanlagen des Bahnhofs Papestraße aus dem Erdboden. Schon nach einer Woche erkennt man den Baugrund kaum wieder.