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Flughäfen: Planung: „70 Jahre Berliner Luftbrücke“, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
1) Wie ist der aktuelle Stand der Planung zum #Jubiläum „70 Jahre #Luftbrücke“?
a) Wie hoch ist das zur Verfügung stehende Budget für diese #Jubiläumsfeier?
4) Sind weitere Feierlichkeiten zum Jahrestag der Luftbrücke auf dem Platz der
Luftbrücke und auf dem Gelände #Flughafen #Tempelhof geplant? Wenn ja, in
welchem Umfang? (Bitte Angabe des geplanten Ablaufes, Anzahl der
Aussteller, geplantes Bühnenprogramm und weiterer besonderer Aktionen)
Zu 1., 1a und 4.:
Das Ende der Berlin-Blockade stellt ein bedeutendes Ereignis dar, dem das Land
Berlin seit vielen Jahren gedenkt. Sowohl den 60. Jahrestag am 12. Mai 2009 als
auch den 65. Jahrestag am 12. Mai 2014 hat das Land Berlin im Rahmen einer
Veranstaltung und unter Beteiligung von Luftbrückenveteranen entsprechend
gewürdigt.
Mit Blick auf die historische Bedeutung und die Verbundenheit mit den drei
ehemaligen alliierten Schutzmächten wird auch der 70. Jahrestag als besonderes
Jubiläum gewürdigt werden. Gemeinsam mit der Stiftung #Luftbrückendank plant der
Berliner Senat am 12. Mai 2019 das jährliche Gedenken auf dem Platz der
Luftbrücke durchzuführen. Die notwendigen finanziellen Mittel für die noch
festzulegenden Programmteile sind im Protokolltitel vorgesehen. Darüber hinaus wird
ein Jubiläumsprojekt der Stiftung Luftbrückendank vorbereitet, das zum 70.
Jahrestag präsentiert werden soll. Es ist zu erwarten, dass es weitere
Veranstaltungen und Ausstellungen zur Erinnerung an die Berlin-Blockade aus
Anlass des 70. Jahrestages geben wird. Diese sind dem Land Berlin zum jetzigen
Zeitpunkt jedoch noch nicht bekannt.
Ob und inwiefern geplante Veranstaltungen auf dem Platz der Luftbrücke und auf
dem Gelände des Flughafens Tempelhof stattfinden können, lässt sich derzeit noch
nicht mit Sicherheit sagen. Aktuell findet ein Ideen- und Realisierungswettbewerb
statt, der die Neuordnung und Umgestaltung des Platzes der Luftbrücke in Berlin
zum Ziel hat. Der Wettbewerb, an den sich vorrausichtlich die Umbauphase
anschließen wird, endet im September/Oktober 2018.
2) Unterstützt der Senat die Initiative „Berlin #Airlift“? Wenn ja, in welcher Form?
(Bitte Angabe des etwaigen Budgets)
Die private Initiative „Berlin Airlift“ strebt verschiedene Kooperationen und
Partnerschaften zur Unterstützung des Projektes „Luftbrücke Berlin 2019“ an. Sie hat
sich daher auch an den Regierenden Bürgermeister gewandt und das Projekt
vorgestellt. Konkrete Wünsche oder Anliegen wurden jedoch noch nicht an den
Senat herangetragen. Eine Unterstützung durch den Senat erfolgt derzeit nicht.
3) Warum wurde der #Flugplatz #Schönhagen bei Trebbin für die zentralen
Feierlichkeiten bestimmt?
Die Initiatoren haben angegeben, dass der Flugplatz Schönhagen bei Trebbin aus
technisch-logistischen Gründen ausgewählt wurde.
a) Welche Behörde vergab die Landerechte der 40 „Rosinenbomber“, die
anlässlich der Feierlichkeiten in Schönhagen landen?
Da es sich um eine private Initiative handelt und der Flugplatz in Schönhagen nicht in
den Bereich der Berliner Verwaltung gehört, hat der Senat keine Kenntnis darüber,
welche Behörde die Landerechte vergeben hat. Diese Frage müsste an den
Landkreis Teltow-Fläming oder an die Flugplatzgesellschaft Schönhagen GmbH
herangetragen werden.
b) Wurde der Flughafen Tempelhof als Zielflughafen für die 40 „Rosinenbomber
von Anbeginn der Planung für das Jubiläum „70 Jahre Luftbrücke“ ausgeschlossen?
Wenn ja, warum?
Die Rosinenbomber dürfen nicht in Berlin landen, da die beiden Originalschauplätze
– Tempelhof und Gatow – stillgelegt sind. Tegel und Schönefeld kamen laut
Initiatoren ebenfalls nicht infrage, da bei laufendem Flugbetrieb die zusätzliche
Landung von 40 „Rosinenbombern“ nicht möglich ist.
Berlin, den 16. März 2018
Der Regierende Bürgermeister
In Vertretung
Björn B ö h n i n g
Chef der Senatskanzlei

Parkeisenbahn: Auf in die Saison 2018… Bei Berlins kleinster Eisenbahn werden Kinderträume wahr

www.parkeisenbahn.de

Ab 24. März fahren die bunten Züge wieder in der #Wuhlheide

und sind dann sonnabends und sonntags ab 10.40 Uhr,

in den Berliner Schulferien auch dienstags bis freitags,

für alle kleinen und großen Besucher unterwegs.

 

Die 1956 als #Pioniereisenbahn der Deutschen Reichsbahn gegründete Institution erfreut sich bei den Berliner Kindern

weiterhin großer Beliebtheit. Schließlich gestalten hier junge #Nachwuchseisenbahner den Fahrbetrieb selbst. Sie werden zum #Schrankenwärter, #Schaffner, Fahrkartenverkäufer, zur Bahnhofsaufsicht und zum #Fahrdienstleiter ausgebildet und

lernen so alles kennen, was zu einer richtigen Eisenbahn dazugehört. Derzeit sorgen mehr als 100 #Parkeisenbahner

ab 9 Jahren in ihrer Freizeit dafür, dass auf der 7,5 Kilometer langen Strecke mit den nur 600mm schmalen Gleisen die Züge rollen.

 

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Attraktionen für kleine und große Fahrgäste geplant. So kommt am 1. April der #Osterhase, am 30. April findet eine #Walpurgisfahrt statt,

am 23./24. Juni feiert unsere #Dampflok den 100. Geburtstag,

zur #Lichterfahrt laden wir am 15. September ein und die beliebten #Nikolausfahrten sind am 8./9. Dezember geplant.

Außerdem werden zum Saisonstart, zu Ostern, zu #Pfingsten

und an ausgewählten Tagen wieder Dampfloks eingesetzt.

Auf Vorbestellung kommt der beliebte #Partywagen, der bis

zu 20 Gästen für Feiern aller Art Plätze bietet, zum Einsatz.

 

Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und www.facebook.com/parkeisenbahn.de

 

Pressekontakt:

Frau Ramona Fritsche

Telefon: 030 5389 2660

Telefax: 030 5389 2699

E-Mail: info@parkeisenbahn.de

Museum + Straßenbahn: Tram-Doktoren Wenn Männer Straßenbahnen lieben – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tram-doktoren-wenn-maenner-strassenbahnen-lieben-29792588

Berlin – Dicht an dicht stehen die historischen #Straßenbahnen im #Depot an der #Wendenschloßstraße, allesamt sind sie blitzblank gewienert und sehen aus wie neu. Ein wahrer Traum für Liebhaber solcher Technik. „Dies hier ist mein Lieblingswagen“, sagt Hartmut Gröschke und deutet mit einer fast zärtlichen Geste auf eine orange-beige Straßenbahn – Typ Gotha-#Großraumwagen #TDE aus dem Jahr 1959.

Das Modell steuerte Gröschke früher selbst. Es war 1983 bei einem Schülerpraktikum auf dem Betriebshof Köpenick, als er seine Liebe zur Straßenbahn entdeckte. Später studierte er in Dresden und erhielt 1991 seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur für elektrische Bahnen. Bei der BVG war er dann drei Jahre Straßenbahnführer.

Und der #Gotha-Großraumwagen war damals noch im fahrplanmäßigen Einsatz. „Er war nicht ganz einfach zu steuern, besonders beim Bremsen musste man viel Gefühl haben“, sagt der heutige 53-Jährige.
Das älteste Stück war ein Stall

Später wurde Gröschke auch Mitglied im #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin, der bereits seit 1967 existiert und sich der Restaurierung historischer Straßenbahnen widmet. „Das erste Fahrzeug, welches der Verein restauriert hat, war der Triebwagen 10 – genannt #Lotte – aus dem Jahr 1903“, erzählt er. Der Wagen war als Attraktion für den Festzug des Köpenicker Sommers im Jahr …

S-Bahn + Museum: „Mehr als ein Verkehrsmittel“ Neues S-Bahn-Museum in Lichtenberg soll 2019 öffnen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/-mehr-als-ein-verkehrsmittel–neues-s-bahn-museum-in-lichtenberg-soll-2019-oeffnen-29667132?dmcid=nl_20180212_29667132

Kabel hängen von der Decke, in den Ecken türmt sich Schutt. Das frühere #Schnellrestaurant im Bahnhof #Lichtenberg ist eine Baustelle. Doch Udo #Dittfurth denkt nicht nur an die Arbeit, die auf ihn und seine Mitstreiter zukommt, er sieht vor allem die Möglichkeiten, die diese Räume bieten: Sie sollen Standort eines neuen Berliner Museums werden.

„Hier haben wir die einmalige Chance, das #S-Bahn-Museum neu aufzubauen – mit einem neuen, verbesserten Konzept und längeren Öffnungszeiten als bisher“, sagt er. Damit bekäme der Osten der Stadt einen weiteren touristischen Anziehungspunkt. Auf dem Weg dorthin wurde nun eine wichtige Etappe genommen, eine weitere steht demnächst an.
Ein #Museum für das Verkehrsmittel, das immer wieder durch Störungen auffällt? Wer wird dort hingehen? Dittfurth kann da auf seine Erfahrungen verweisen, die er am bisherigen Museumsstandort in Potsdam-#Griebnitzsee gesammelt hat. In einem Klinkergebäude beim S-Bahnhof hatte 1997 der reguläre Publikumsbetrieb begonnen, und die Resonanz war groß. An jedem Öffnungstag kam eine dreistellige Besucherschar.
Kalter Krieg ist Schwerpunkt

„Wir haben gezeigt, dass die S-Bahn mehr ist als ein Verkehrsmittel“, so der ehrenamtliche Museumschef, der in einem Planungsbüro in Charlottenburg als Stadtplaner arbeitet. Wie in einem Brennglas werde bei ihr die Zeit- und Industriegeschichte des 20. Jahrhunderts erkennbar. Die Züge, die Signale, die elektrische Technik: Das waren großartige Innovationen, die von den Fahrgästen, die Dampfloks und Abteilwagen gewöhnt waren, dankbar …

Schiffsverkehr + Museum: Schifffahrt : Junge: Verordnung für Traditionsschiffe nachgebessert – Quelle: https://www.svz.de

https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/junge-verordnung-fuer-traditionsschiffe-nachgebessert-id18961311.html

Berlin (dpa/mv) – Der Wismarer SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge hat sich zufrieden mit dem gegenwärtigen Stand bei der neuen #Verordnung für Sicherheit auf #Traditionsschiffen gezeigt. Die massive und konsequente Kritik am Inhalt der Verordnung und am Vorgehen des #Bundesverkehrsministeriums scheinen offenbar endlich Gehör gefunden zu haben, wie Junge am Mittwoch in Berlin sagte. Nach mehreren Verhandlungsrunden habe das Ministerium Einsicht gezeigt und die kritischen Passagen der #Sicherheitsverordnung geändert. Die Vertreter der Traditionsschiffer hätten bereits signalisiert, mit dem aktuellen Kompromiss umgehen zu können.
So sei unter anderem vereinbart worden, dass in vielen Fällen Ausnahmen zugelassen werden können, wenn Traditionsschiffe Anforderungen nicht erfüllen können. «Außerdem wurde festgelegt, eine Ombudsstelle einzurichten, die in strittigen Fragen …

Straßenverkehr: Avus-Tribüne bekommt ein neues Dach Für die Sanierung der Avus-Tribüne wird ab Ende März deren Dach abgerissen und ersetzt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-charlottenburg-avus-tribuene-bekommt-ein-neues-dach/20904182.html

Die Modernisierung und Neugestaltung der seit rund 20 Jahren leer stehenden #Avus-Tribüne kommt voran – wenn auch später als vom Investor Hamid #Djadda geplant. Ende März solle das Dach abgerissen und später in gleicher Form neu gebaut werden, kündigte Djadda am Montag auf Nachfrage an. Die originale Dachkonstruktion sei „zu baufällig und lässt sich nicht mehr sanieren“. Die ganze Tribüne ist ein #Baudenkmal.
Während des voraussichtlich zehntägigen Dachabrisses werde eine Spur der Avus (Autobahn #A115) nachts stadtauswärts gesperrt, sagt Djadda. Auf die Genehmigung der Verkehrsbehörden habe er lange warten müssen. Eigentlich sollten die Dacharbeiten im vorigen September beginnen. Im Sommer 2017 ließ Djadda die alten Sitzbänke entfernen.

Der Unternehmer plant verglaste, 400 Quadratmeter Veranstaltungsräume, die er an Unternehmen oder Privatleute vermieten will, sowie Büros, ein Café und vielleicht ein Avus-Museum. Im Mittelpunkt der Nutzungen sollen die Geschichte und Zukunft des …

S-Bahn + Museum: Ausstellung im Untergrund-Klo, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/gesundbrunnen/bildung/ausstellung-im-untergrund-klo-d141243.html

Ungewöhnlicher #Ausstellungsort: In der ehemaligen unterirdischen #Toilettenanlage unter der #Behmstraße aus den 1930er-Jahren zeigt das Berliner #S-Bahn-Museum in Kooperation mit dem #Unterwelten-Verein wieder die #Sonderausstellung zur #Nordsüd-S-Bahn.

Am 27. Januar, 24. Februar und 31. März, jeweils 11 bis 18 Uhr, ist die Ausstellung geöffnet. Die Nordsüd-S-Bahn, Berlins bisher einzige unterirdische #S-Bahnstrecke, entstand zwischen 1934 und 1939. Sie spiegelt wie keine andere Bahn die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Die Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums zeigt mit vielen Bildern, Plänen, textlichen Beschreibungen und Filmausschnitten Impressionen von Bau, Zerstörung, #Überflutung 1945 bis zu den „#Geisterbahnhöfen“ zu #Mauerzeiten und gibt einen Ausblick über …

Museum + Bahnverkehr: KLEINBAHN POLLO : Im Jubiläumsjahr unter Dampf – Quelle: https://www.svz.de

https://www.svz.de/lokales/prignitz/im-jubilaeumsjahr-unter-dampf-id18848546.html

Am Prignitzer Stand können Messebesucher der Grünen Woche in Berlin täglich Varianten vom Knieperkohl probieren. Wer auf den Geschmack kommt und ein Bahnfreund ist, kann schon im Februar beides miteinander kombinieren: Die #Kleinbahn #Pollo lädt für den 17. und 18. Februar zu einer Knieperfahrt ein. Sie ist der Auftakt im #Jubiläumsjahr. Der Pollo wird 25.
„Das Programm für dieses Jahr steht“, sagt Sven #Lieberenz, Vorsitzender des Vereins Prignitzer #Kleinbahnmuseum #Lindenberg. Jetzt gehe es an die Vorbereitungen der einzelnen Höhepunkte. Vor 25 Jahren, am 5. Juni 1993, wurde der Verein im damals noch existierenden Gasthaus „Zur Eisenbahn“ gegründet. Mit ihm kam der Pollo wieder in die Prignitz und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel – nicht nur für Eisenbahnfreunde.
Das zwischen 1897 und 1912 erbaute #Kleinbahnsystem sollte landwirtschaftliche Produkte transportieren, sagt Sven Lieberenz. Eindeutig beweisen dies Zahlen aus dem Fuhrpark. 350 Güterwagen waren auf den fünf Strecken unterwegs und nur 14 Personenwagen.
1949 übernahm die Deutsche Reichsbahn das Prignitzer Kleinbahnnetz. Ab 1967 erfolgte die schrittweise #Stilllegung der Strecken. „Das Verkehrsaufkommen war gestiegen und die Strecke verschlissen“, so der Vereinsvorsitzende. Bis zum 31. Mai 1969 wurde der Verkehr mit Ausnahme der Strecke #Glöwen #Havelberg eingestellt. Hier fuhren die Züge noch bis 1971.
„Dank der #Eisenbahnfreunde, die sich schon Mitte der 1980er Jahre für den verschwundenen Pollo interessierten, gibt es heute unseren Verein, das Museum und die #Museumsbahn zwischen #Mesendorf und #Lindenberg“, sagt Sven Lieberenz. Mit ABM-Kräften begann 1994 der Wiederaufbau der Strecke zwischen Mesendorf und #Klenzenhof. Bis 2002 dauerte der Ausbau nach #Brünkendorf und weitere fünf Jahre, bis 2007 der ehemalige Knotenpunkt #Lindenberg


Pollo-Fahrten 2018
5./6. Mai, Personenzug
10. Mai Himmelfahrt, Personenzug
11. Mai, Fotozüge (Historischer Fahrbetrieb ohne Fahrgastbeförderung)
12./13. Mai, Personenzug (Sonderfahrplan)
2./3. Juni, 7./8. und 21./22. Juli
4./5. und 18./19. August, 1./2. und 15./16. September, 6./7. Oktober Fahrbetrieb
27./28. Oktober, Herbstdampf
27. Oktober ab 18 Uhr Abendfahrt und Fackelwanderung
29. Oktober, Fotozüge (Historischer Fahrbetrieb ohne Fahrgastbeförderung)
31. Oktober, Herbstdampf
8./9. Dezember, Nikolausfahrten

S-Bahn: Historisches Transportmittel in Spremberg Ganzer Stolz der S-Bahn-Bastler, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/spremberg/s-bahn-waggon-schwarze-pumpe-spremberg-berlin_aid-6893802

#Spremberg . Holger #Schwarz und seine Freunde laden zum Fest am Waggon in #Schwarze Pumpe ein. René Wappler

Mit neuen Tischen und Heizkörpern haben sie den #S-Bahn-Waggon ausgestattet, so dass er trotz seines Alters von fast 100 Jahren recht modern wirkt: Der Bastler Holger Schwarz aus Schwarze Pumpe und seine Freunde werden den historischen Schatz am morgigen Sonnabend öffentlich einweihen. Ursprünglich stammt der Waggon aus Berlin. Am 14. Juni 2008 entgleiste er in der Nähe des Bahnhofs an der Friedrichstraße. Daraufhin wurde er stillgelegt. Im August 2017 ließ ihn Holger Schwarz von Fachleuten über die Autobahn und die Landstraße auf sein Grundstück transportieren, wo ihn zwei Kräne auf dem Boden absetzten.

Damit war das Werk jedoch noch nicht vollbracht. Drei Monate aufwändiger Arbeit schlossen sich an. Schließlich wollten Holger Schwarz und seine Handwerker-Freunde den Waggon so herrichten, dass er als gemütlicher Treffpunkt dienen kann. Wolfgang Wandelt, der den Umbau begleitete, erzählt vom Austausch der Heizkörper: „Die alten Modelle waren auf 750 Volt Gleichstrom gepolt, also mussten wir welche kaufen, die auf 230 Volt ausgelegt sind.“ Thomas Vatter aus Sellessen fertigte die neuen Tische an, die Firma Fritschka half bei der Elektrik aus.

Selbst ein #Andreaskreuz, wie es an Bahnübergängen steht, erhielten die Bastler, und zwar vom #Dampflokclub in Cottbus, bei dem Wolfgang Wandelt als Schlosser arbeitet. „Das Kreuz haben wir mit einem Sandstrahler gereinigt, frisch gestrichen und neue Birnen eingesetzt.“ Damit das Projekt wie gewünscht an diesem Wochenende seinen Abschluss findet, hat sich der Schlosser noch mal zwei Wochen Urlaub genommen. Andere Leute fahren dorthin, wo es warm ist und die Sonne scheint, er hingegen findet seine Erfüllung wie Grundstückseigentümer und Oldtimer-Sammler …

Schifffahrt : Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe tritt ab 2018 in Kraft – Quelle: https://www.shz.de

https://www.shz.de/deutschland-welt/sicherheitsrichtlinie-fuer-traditionsschiffe-tritt-ab-2018-in-kraft-id18319616.html

Es wurde lange diskutiert und die Schiffer haben sich gewehrt – nun macht Minister Christian Schmidt Nägel mit Köpfen. Kiel | Die neue #Sicherheitsrichtlinie für #Traditionsschiffe hatte in diesem Jahr für dunkle Wolken am Himmel der #Reeder und Vereine gesorgt. Doch trotz Gegenwinds und aller Proteste der #Traditionsschiffer in Richtung Bundesverkehrsministerium – etwa beim Hamburger Hafengeburtstag oder der Kieler Woche – kommt sie nun doch. Statt schon – wie zunächst geplant – im Juni 2017 soll die neue #Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe ab 1. Januar 2018 in Kraft treten. Darin werden unter anderem die Vorgaben für die bauliche Beschaffenheit, den Brandschutz und die Ausrüstung mit Rettungsmitteln festgelegt. Wie der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag in Berlin sagte, wolle er die #Traditionsschifffahrt in Deutschland erhalten. „Um das zu erreichen, brauchen wir ein hohes Maß an Sicherheit für Besatzung und Passagiere.“

Die Betreiber von Traditionsschiffen befürchten dagegen, dass die umfangreichen Bauvorschriften und die kostspielige Ausbildung von Crewmitgliedern nicht finanzierbar sind. Der Betrieb der Schiffe würde unrentabel werden. Ein Teil der deutschen Schifffahrtsgeschichte sei in Gefahr.

Nikolaus Kern, stellvertretender Vorsitzende der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge (GSHW) — dem Deutschen Dachverband für Traditionsschiffe — erklärte dazu: „Noch ist nichts unterschrieben.“ In den weiteren Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium wolle der GSHW „zeigen, wo die Knackpunkte und No-Gos der Verordnung liegen“, kündigte Kern an. „Wir werden darauf hinweisen, dass die gesamte Struktur der Verordnung unzweckmäßig …