Tarife: Debatte über Tarife Fahrpreise in Berlin und Brandenburg sollen um 4,7 Prozent steigen aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/debatte-ueber-tarife-fahrpreise-in-berlin-und-brandenburg-sollen-um-4-7-prozent-steigen-33098854?dmcid=nl_feed&dmcid=f_feed_Berlin

Forderungen nach einer kräftigen #Fahrpreiserhöhung Anfang 2020 werden immer lauter. Nach Informationen der Berliner Zeitung haben #Verkehrsunternehmen im Land Brandenburg errechnet, dass die #Tarife um #4,7 Prozent steigen müssten. Wenn es nicht zu einer substanziellen Preisanhebung käme, drohe Betrieben die #Insolvenz, warnt Frank Wruck, Vorsitzender des Beirats der Verkehrsunternehmen im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB). Die Nahverkehrstarife sind seit Anfang 2017 nicht mehr angehoben worden. Damals betrug die Erhöhung durchschnittlich 0,56 Prozent.

Für die Fahrgäste in der Hauptstadt-Region wird dieser Monat interessant. Denn es wird erwartet, dass sich die Diskussion, ob und wann die Fahrpreise steigen, zuspitzen wird. Das Ergebnis ist derzeit noch ungewiss. Während man in Brandenburg auf eine Erhöhung drängt, gibt es in Berlin sogar Forderungen nach weiteren Tarifsenkungen – etwa in Form eines Jahrestickets für 365 Euro. Falls es wirklich Anfang 2020 zu einer Tariferhöhung kommen soll, muss der VBB-Aufsichtsrat bald grünes Licht geben. Dem Vernehmen nach ist für den 26. September eine Sitzung geplant.

Fahrpreis-Erhöhung: Index zeigt nicht das ganze Bild
Ein Index soll Anhaltspunkte geben, ob und in welchem Ausmaß die Nahverkehrstarife steigen müssten. Die Maßzahl berücksichtigt, wie …

Tarife: Neues VBB-Firmenticket für Berlin und Brandenburg startet, aus VBB

Mit Bus und Bahn günstiger zur Arbeit und in die Freizeit

Ab dem 1. September 2019 gilt im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) das neue #VBB-Firmenticket. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nun mit dem neuen Tarifprodukt deutlich günstiger mit Bus und Bahn unterwegs. Voraussetzung für das verbundweit einheitliche VBB-Firmenticket ist, dass der #Arbeitgeber sich mit einem Fahrtkostenzuschuss für öffentliche Verkehrsmittel beteiligt. Je nach Zuschusshöhe geben die VBB-Verkehrsunternehmen einen ÖPNV-Rabatt dazu. Interessierte Firmen können jederzeit einen Vertrag mit einem Verkehrsunternehmen im VBB abschließen und so ihren Arbeitnehmer|innen das neue Abo-Angebot ermöglichen. Detaillierte Informationen finden sich auf der VBB-Homepage unter vbb.de/firmenticket.

Das VBB-Firmenticket kann der Arbeitgeber bereits ab fünf Teilnehmenden bestellen. Der Arbeitgeber verpflichtet sich vertraglich, sich an den Fahrtkosten zu beteiligen und senkt damit die Kosten für die Mitarbeiter|innen. Zahlt die Firma monatlich mindestens 10 Euro für jeden Beschäftigten, dann geben die Verkehrsunternehmen einen #ÖPNV-Rabatt in Höhe von vier Euro monatlich dazu. Dieser Rabatt verdoppelt sich, wenn mindestens 15 Euro monatlich seitens des Arbeitgebers beigesteuert werden. Pro Jahr können so 168.- bzw. 276 Euro eingespart werden. Jeder Euro, den der Arbeitgeber mehr zahlt, verringert den Eigenanteil der Beschäftigten am VBB-Firmenticket. Möglich ist auch, dass die Firmen die kompletten Ticketkosten für ihre Arbeitnehmer|innen übernehmen. Das neue VBB-Firmenticket wird in allen Tarifstufen auf der VBB-fahrCard ausgegeben.

Die Beteiligung des Arbeitgebers mit einem Fahrtkostenzuschuss für Bus und Bahn (Arbeitgeberzuschuss) ist in unbegrenzter Höhe steuerlich absetzbar. Seit dem 1. Januar 2019 können diese Aufwendungen geltend gemacht werden.

VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter vbb.de/presse.

APP + VBB: VBB jump: sicher wie die Großen durch den Nahverkehrs-Dschungel, aus VBB

Fahrinfo Kids-App zum neuen Schuljahr aktualisiert

Rechtzeitig zum neuen Schuljahr hat der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) die #App „#VBB jump“ für Kinder aktualisiert. Die deutschlandweit einzigartige #Fahrinfo #Kids-App wurde gemeinsam mit Kindern für Kinder entwickelt. Zusammen mit dem neuen #Maskottchen, dem Känguru „#Jumpy“, geht’s nun auf Tour durch Berlin und Brandenburg. „VBB jump“ kann kostenlos im #Apple #App-Store und im #Google Play-Store heruntergeladen werden. Weitere Infos unter www.vbb.de/jump.

Mit der Kids-App „VBB jump“ können sich Kinder spielend leicht im öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg bewegen. Bilder und Icons geben Leseanfängern Hilfestellung und Echtzeitdaten zeigen Verspätungen an. „VBB jump“ wurde vor gut einem Jahr aus der Taufe gehoben und wird seitdem sehr positiv aufgenommen und bewertet.

Die Kompetenz, sich sicher im Nahverkehrsnetz bewegen zu können, ist nicht nur im urbanen Umfeld entscheidend für Eltern und Kinder. Dabei ist die Frage: „Kann ich mein Kind alleine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen?“ essentiell. Genau hier haben sich die Entwickler der App weitreichende Gedanken gemacht. „VBB jump“ ist übersichtlich, selbsterklären, reduzierter als die VBB-App „Bus & Bahn“ für Erwachsene und dadurch sehr viel einfacher zu bedienen. Bilder und hinführende Icons geben beispielsweise gerade den ABC-Schützen spielend immer die richtige Entscheidungshilfe sowie einen klaren aktuellen Überblick.

Auf dem individuell gestaltbaren Jump-Board werden bis zu acht Ziele wie Schule, Tanzunterricht, Fußball, Musikschule oder auch Oma und Opa eingegeben. Diese müssen dann jeweils nur noch verbunden werden, um die Navigation automatisch zu aktivieren. Die Kids erhalten sofort einfach verständliche Anweisungen, sodass sie Schritt für Schritt ihren Weg mit den jeweiligen verschiedenen Verkehrsmitteln erkennen und zurücklegen können.

Allem vorweg, spielt das Thema Sicherheit die größte Rolle. Nicht nur die Kinder bekommen mit „VBB jump“ ein sicheres Gefühl, wenn sie alleine unterwegs sind, sondern auch ihre Eltern. Über den Hilfebutton können Kinder sich immer sofort mit den vorinstallierten Kontakten in Verbindung setzen. Beim Aktivieren des Hilfebuttons wird umgehend eine SMS versendet oder ein Anruf gestartet. Dabei werden der aktuelle Standort und auch der Ladezustand des Handys übermittelt. Bei unvorhersehbaren Ereignissen erhalten Eltern sofort alle wichtigen Infos, damit das Kind unverzüglich telefonische Unterstützung bekommt.

Für VBB-Geschäftsführerin, Susanne Henckel, ist VBB jump eine echte Innovation: „Neben dem spielerischen Ansatz steht vor allem der Sicherheitsgedanke für Kinder und Eltern im Vordergrund. Durch die intuitive und kindgerechte Benutzerführung und besonders durch den Hilfe-Button geben wir der Sicherheit oberste Priorität. Es ist wichtig und richtig, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam mit den Eltern eine nachhaltige Verkehrskompetenz entwickeln. Mit dieser App ist es nun möglich, auch die Jüngsten an den ÖPNV heranzuführen und dafür zu interessieren.“

Die Kids-App „VBB jump“ ist ein weiterer Mosaikstein im VBB – (Tarif) Portfolio. Für Berliner Schülerinnen und Schüler beispielsweise, ist die App in Zusammenhang mit dem neuen kostenlosen Schülerticket Berlin AB eine optimale Kombination. Und auch in den Brandenburger Städten oder in der Metropolregion ist die App eine wirkliche Bereicherung in Sachen Schule & Freizeit & ÖPNV.

Eltern und Kinder haben im Herbst die Möglichkeit, sich die App live erklären zu lassen. Das Känguru „Jumpy“ geht in Berlin und Brandenburg auf kleine Entdecker-Tour. Fragen können direkt vor Ort beantwortet werden und alle Interessierten haben Zeit, die App ausgiebig zu testen. Möglichkeiten „Jumpy“ zu treffen sind z.B.:

7. September 2019 – 25 Jahre Landkreis Teltow-Fläming / Tag der offenen Tür in Luckenwalde
21. September 2019 – Autofreier Tag in Frankfurt / Oder
22. September 2019 – Potsdamer Umweltfest (bei der ViP)
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

Der VBB gehört zu den größten Verkehrsverbünden in Europa. Die ca. vier Mio. Fahrgäste, die täglich mit den Bussen und Bahnen der rund 40 Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg unterwegs sind, erleben einen einheitlichen, kundenorientierten Nahverkehr mit aufeinander abgestimmten Fahrplänen, vielfältigen Verkehrsverbindungen, einem einheitlichen Tarif und einer umfassenden Fahrgastinformation. Der VBB setzt sich für einen attraktiven ÖPNV mit innovativen Lösungen bei Tarif und Vertrieb ein und treibt zum Beispiel im Projekt i2030 gemeinsam mit Partnern den Ausbau der Schieneninfrastruktur in der wachsenden Metropolregion voran. Damit leistet der VBB einen essentiellen Beitrag zur Mobilität der Bevölkerung, zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Umweltbilanz der Region.

VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter vbb.de/presse.

Tarife: Ab 1. August: Neue VBB-Tarifangebote für junge Menschen, aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/ab-1-august-neue-vbb-tarifangebote-fuer-junge-menschen

#VBB-Abo Azubi und #kostenloses #Schülerticket Berlin AB

Ab dem 1. August 2019 werden im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zwei neue Tarifangebote eingeführt: Das VBB-Abo Azubi und das kostenlose Schülerticket Berlin AB. Schülerinnen und Schüler in Berlin und Auszubildende in Berlin und Brandenburg profitieren von den neuen Produkten. Die Länder Berlin und Brandenburg entlasten damit Familien und junge Menschen bei ihren Mobilitätskosten und unterstützen umweltfreundliches Verhalten.

Das VBB-Abo Azubi wird ab 1. August 2019 im Abonnement als #VBB-fahrCard für das #VBB-Gesamtnetz ausgegeben. Für nur 365 Euro pro Jahr können damit alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg genutzt werden – egal zu welcher Zeit, ein ganzes Jahr lang. Das persönliche Abo gilt für alle Auszubildenden in Berlin und Brandenburg, die einen Berechtigungsnachweis ihres Ausbildungsträgers (beispielsweise berufliche Schule, Träger des Freiwilligendienstes etc.) vorlegen können.

Beantragt wird das VBB-Abo Azubi bei einem der 38 VBB-Verkehrsunternehmen. Die Übersicht der anerkannten Ausbildungsträger und der Blanko-Berechtigungsnachweis können über vbb.de/aboazubi abgerufen werden.

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Für nur einen Euro pro Tag können Auszubildende die Verkehrsangebote im gesamten VBB nutzen – das ist unser neues Azubi-Ticket. Damit schaffen wir für die Auszubildenden ein kostengünstiges und attraktives Angebot, um im gesamten Land unterwegs sein zu können. Das Azubiticket gehört zu den Verbesserungen der Mobilität, die wir unter dem Motto mehr Züge, mehr Angebot, mehr Qualität in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht haben.“

Das kostenlose Schülerticket Berlin AB erhalten Schüler*innen mit Berliner Schülerausweis I und Schüler*innen mit Wohnsitz in Berlin, die in Brandenburg zur Schule gehen. Schülertickets Berlin sind persönliche Abonnements und nicht übertragbar. Die Ausgabe erfolgt bei den Verkehrsunternehmen als VBB-fahrCard. Wer bereits Abonnent eines Schülertickets Berlin AB ist, muss keinen Antrag stellen. Die laufenden Abo-Verträge werden automatisch auf die neuen Bedingungen umgestellt und die monatlichen Abbuchungen werden eingestellt. Weitere Infos unter vbb.de/schuelerticket.

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther: „Mit dem kostenlosen Schülerticket wird ein Meilenstein erreicht, um Jugendlichen den ÖPNV näher zu bringen. Es bedeutet Freiheit vom Elterntaxi. Familien profitieren durch eingesparte Kosten, das Klima durch vermiedene Emissionen.“

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Wir freuen uns, dass wir im 20. Jubiläumsjahr des VBB-Tarifs, drei neue Tarifangebote einführen, die das Bus- und Bahnfahren für Kinder und Jugendliche, junge Menschen und Pendlerinnen und Pendler deutlich günstiger machen. Mit dem VBB-Abo Azubi, dem VBB-Firmenticket mit Start zum 1. September und dem kostenlosen Schülerticket Berlin AB haben wir nun Tickets, die den Nahverkehr im VBB-Land noch attraktiver machen. Aber: Ausruhen gilt nicht. Auch zukünftig werden wir unseren Tarif als einen wichtigen Baustein zur Umsetzung der Verkehrswende weiterentwickeln.“

Regionalverkehr: Von Brandenburg nach Berlin Künftig mehr Bahn-Verbindungen für Pendler aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/von-brandenburg-nach-berlin-kuenftig-mehr-bahn-verbindungen-fuer-pendler-32881352?dmcid=nl_20190719_32881352

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Berlin-Brandenburg fordert einen Ausbau des #Regional- und #Nahverkehrs für #Pendler in Brandenburg. Die künftige Landespolitik solle für dichtere Takte und mehr Platz in den Zügen sorgen, hieß es in einer Mitteilung. „Die Kapazitäten sind nicht so mitgewachsen, wie es nötig wäre“, sagte demnach der Vorsitzende Christian Hoßbach: „Die meisten Pendler kennen das Gefühl, wie die Sardine in der Büchse zur Arbeit zu fahren.“

#Regionalverkehr zwischen Berlin und Brandenburg: Zusätzliche Verbindungen, mehr Waggons für Pendler
Es sei eine „enorme Mehrnachfrage zu verzeichnen“, sagte eine Sprecherin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB). Wie stark die #Pendlerzahlen im Öffentlichen Nahverkehr gestiegen sind, lässt sich laut Verkehrsministerium und VBB jedoch nicht genau sagen. Die statistischen Ämter erfassen demnach nur die allgemeinen Pendlerzahlen. Wie diese Menschen zu ihrem Arbeitsort kommen, sei nicht ersichtlich. Die Gesamtzahl der Pendler aus Brandenburg nach Berlin ist nach Zahlen des VBB zwischen 2007 und 2017 um ein Viertel auf rund 210.000 Menschen gewachsen. Pendler aus Berlin nach Brandenburg sind im selben Zeitraum um gut ein Drittel auf 87.000 gestiegen. Die Sprecherin erklärte, in den derzeit gültigen #Verkehrsverträgen seien vom Land …

Tarife + VBB: VBB-Krisensitzung zu Ticketpreisen „Das könnte das Ende des Verkehrsverbunds bedeuten“, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/07/berlin-brandenburg-vbb-tarife-preise-bus-bahn-tickets-streit.html

Ein schwerer Streit im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg über die #Ticketpreise könnte zum Problem für Tausende Pendler werden. Ohne eine Einigung drohen Bahn- und Buslinien zum Jahreswechsel #ausgedünnt zu werden – vor allem in Brandenburg.

Der Streit um die Tarife im öffentlichen Nahverkehr innerhalb des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) droht zu eskalieren. Knackpunkt ist die Ankündigung des Landes Berlin, die Fahrpreise einseitig nicht zu erhöhen. Am Donnerstag beriet der VBB in einer #Krisensitzung über das Streitthema.

Sollte es in den nächsten Wochen und Monaten zu keiner Einigung kommen, könnten womöglich einzelne Buslinien ausgedünnt, oder einige Straßenbahnlinien, etwa in Frankfurt (Oder) oder Cottbus nicht mehr betrieben werden, sagt rbb-Verkehrsexperte Rico Herkner. Denn dazu würde den klammen Städten schlichtweg das Geld fehlen.

Ärger über den Alleingang Berlins
Der Haussegen hängt schief bei der VBB, seit Berlin im April im Alleingang eine Tariferhöhung abgelehnt hatte, ohne sich mit …

Regionalverkehr: Für verlässliche Verbindungen auf der RB26: Länder Berlin und Brandenburg, Landkreis Märkisch Oderland, VBB und NEB verständigen sich auf Sofortmaßnahmen aus VBB

Seit Dezember 2018 verkehrt die #Regionalbahnlinie #RB26 auf der Strecke zwischen #Ostkreuz und #Kostrzyn. Betreiberin ist die #NEB Betriebsgesellschaft mbH (NEB) im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg. Trotz großer Anstrengungen ist es in den vergangenen Monaten leider nicht gelungen, den Fahrgästen der RB26 ein ausreichendes und verlässliches Angebot zur Verfügung zu stellen. Vertreter*innen der NEB, der Länder, des betroffenen Landkreises Märkisch #Oderland und der #VBB GmbH haben sich deshalb heute in einem Spitzengespräch auf Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung des Betriebs verständigt.

Ursprünglich vorgesehen war, den Fahrgästen auf dem stark nachgefragten Streckenabschnitt zwischen Müncheberg und Berlin mehr Kapazitäten durch den Einsatz eines dritten Triebwagens anzubieten. Dadurch sollten zu den Hauptverkehrszeiten 420 statt 280 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Aufgrund anhaltender technischer Probleme der neuen #LINK-Triebwagen des polnischen Herstellers #PESA und insbesondere aufgrund von Kupplungsproblemen zwischen den Triebwagen, konnte diese geplante Angebotsausweitung leider nicht stabil umgesetzt werden. #Verspätungen, #Ausfälle einzelner Wagen, #vollbesetzte Züge, schlechte Planbarkeit des Reisewegs durch den unzuverlässigen Betrieb und Beeinträchtigungen auch auf anderen Linien der Betreiberin führten zu hohen Belastungen der Fahrgäste. Es wurde von den Aufgabenträgern deutlich gemacht, dass dieser Zustand nicht akzeptabel ist.

Vor diesem Hintergrund verständigten sich in dem heutigen Gespräch beim VBB Vertreter*innen der Länder Berlin und Brandenburg, des Landkreises Märkisch Oderlands und der NEB auf ein #Sofortprogramm, das die NEB umsetzen wird.

Vereinbart wurde, dass ab Mitte Juli 2019 auf der RB26 alle Fahrten werktags (außer Zug 5188) zwischen 6 und 20 Uhr mit zwei Triebwagen zwischen Berlin Ostkreuz und Kostrzyn verkehren werden. Das bisher praktizierte sogenannte Stärken und Schwächen tagsüber in #Müncheberg wird entfallen. Damit können die störungsanfälligen Kupplungsvorgänge reduziert und auf allen Fahrten mindestens 280 Sitzplätze zuverlässig angeboten werden. Weitere Maßnahmen, wie z.B. drei durchgehend zusammengekuppelte Wagen oder einzelne #Zusatzfahrten zwischen Berlin und Müncheberg, werden derzeit noch durch die NEB gemeinsam mit der DB Netz geprüft.

Weiter wurde die NEB ausdrücklich aufgefordert zu prüfen, inwieweit zusätzliche Fahrzeuge und zusätzliches Personal kurzfristig eingesetzt werden können, um die vertraglich geschuldeten Leistungen endlich zu erfüllen. Der VBB wird im Auftrag der Länder und des Landkreises die Umsetzung der verlangten Maßnahmen überwachen und fordert von der NEB zudem eine detaillierte Prognose der #Fahrzeugverfügbarkeit. Die nun geringeren Sitzplatzkapazitäten und andere Qualitätsmängel mindern auch weiterhin die Vergütung an die NEB.

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Tarife + VBB: VBB-Abo Azubi für 365 Euro im Jahr, aus VBB

Jetzt #Abo beantragen – ab August verbundweit unterwegs

Ab dem 1. August 2019 gibt das neue Tarifprodukt für #Auszubildende in Berlin und Brandenburg – das #VBB-Abo Azubi. Für 365 Euro pro Jahr können Auszubildende alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg nutzen – egal zu welcher Zeit, ein ganzes Jahr lang. Das neue VBB-Abo Azubi gilt für alle #Auszubildenden in Berlin und Brandenburg, die einen #Berechtigungsnachweis ihrer Ausbildungsstätte vorlegen können. Weitere Informationen zum VBB-Abo Azubi gibt es unter vbb.de/aboazubi.

Mit dem neuen Angebot fördern die Länder Brandenburg und Berlin junge Menschen in Ausbildung, die regelmäßig mit Bus und Bahn zwischen Wohnort, Ausbildungsort und Berufsschule pendeln. Für sie gibt es ab August das preisgünstige, verbundweit gültige Abonnement für 365 Euro im Jahr. Brandenburger Auszubildende, die jetzt beispielsweise eine Monatskarte für einen Landkreis im monatlichen Abo nutzen, sparen damit fast 300 Euro, Inhaber*innen der Monatskarte Azubi Berlin AB im monatlichen Abo fast 170 Euro. Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt oder lieber Monatskarten bzw. 7-Tage-Karten nutzen möchte, dem stehen weiterhin alle bisherigen Tarifangebote für Auszubildende im VBB-Tarif zur Verfügung. Das persönliche Abonnement kann ab sofort bei einem VBB-Verkehrsunternehmen beantragt werden. Voraussetzung ist ein Berechtigungsnachweis des Ausbildungsträgers (beispielsweise berufliche Schule, Träger des Freiwilligendienstes etc.).

Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Mit dem neuen Azubiticket können Lehrlinge für einen Euro pro Tag zu den betrieblichen und schulischen Ausbildungsstätten fahren und das Ticket privat nutzen. Damit schaffen wir für die Auszubildenden ein kostengünstiges und attraktives Angebot, um im gesamten Land unterwegs sein zu können. Das Azubiticket gehört zu den Verbesserungen der Mobilität, die wir unter dem Motto mehr Züge, mehr Angebot, mehr Qualität in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht haben.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin: „Gerade der jungen Generation soll mit attraktiven Angeboten die Nutzung des ÖPNV leichtgemacht werden. Das neue Azubiticket sowie das kostenlose Schüler*innenticket sind hierfür wichtige Bausteine. Damit setzen wir im VBB eine konsequent umwelt- und klimafreundliche Verkehrspolitik um.“

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: „Das VBB-Abo Azubi ist ein weiterer Baustein für ein verbundweites, attraktives Tarif-Angebot im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Modern und zeitgemäß, als Flatrate im persönlichen Abonnement, zu einem unschlagbar günstigen Preis für junge Menschen, die in ihren Ausbildungsjahren ein kleines Einkommen haben – die Länder Berlin und Brandenburg und die Verkehrsunternehmen im VBB haben hier gemeinsam ein wegweisendes Produkt auf den Weg gebracht, das zudem einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende leistet. Ein großer Dank geht auch an alle Ausbildungsträger, die uns bei der Umsetzung des neuen Angebots unterstützen.“

Ein VBB-Abo Azubi können Auszubildende, Schüler*innen in berufsqualifizierenden Bildungsgängen (Vollzeit), Beamtenanwärter*innen des einfachen und mittleren Dienstes (Laufbahngruppe 1) und Teilnehmer*innen von Freiwilligendiensten beantragen, wenn der Ausbildungsträger als „Ausbildungsträger für das VBB-Abo Azubi“ benannt ist und die Ausbildung in Berlin oder Brandenburg mindestens zwölf Monate lang 20 Wochenstunden umfasst. Die Übersicht der anerkannten Ausbildungsträger und der Blanko-Berechtigungsnachweis können über vbb.de/aboazubi abgerufen werden.

VBB-Abo Azubi Kontakt zum VBB: vbb-abo-azubi@vbb.de

Flyer zum VBB-Abo Azubi zum Download

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Regionalverkehr: Seit einem Vierteljahrhundert im Takt – der RE 1 feiert sein 25-jähriges Jubiläum Am 27. Mai 1994 startete der Regional-Express RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Seit-einem-Vierteljahrhundert-im-Takt-der-RE-1-feiert-sein-25-jaehriges-Jubilaeum-4158372?contentId=1317082

Der #Regional-Express der Linie #RE1 ist heute die wichtigste Verbindung von #Magdeburg über #Brandenburg sowie von #Eisenhüttenstadt über #Frankfurt (Oder) nach Berlin in der Region und hat sowohl für #Pendler als auch für den #Tourismus eine überragende Bedeutung.

Ines #Jesse, Brandenburger Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sagte: „Das System der Regionalexpress-Linien hat sich in den vergangenen 25 Jahren bewährt und wir haben allen Grund zu feiern. Der RE 1 hat sich zu der nachfragestärksten Linie im Land entwickelt, die wir weiter ausbauen werden. Ab 2022 werden die Züge dreimal in der Stunde unterwegs sein. Geplant ist auch die #Sitzplatzkapazität zu erhöhen. Dazu werden die Züge verlängert und #Bahnsteige verlängert, dort wo es notwendig ist. Dies gehört zu den Verbesserungen, mit denen wir gemeinsam mit dem Land Berlin die Qualität des Bahnverkehrs in der Hauptstadtregion steigern.“

Susanne #Henckel, Geschäftsführerin der #VBB – Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH: „Die RE 1-Linie war, ist und bleibt die Nummer 1, die Premiumlinie im VBBLand. Mit einer Pünktlichkeit von 95,3 Prozent und einer Ausfallquote von 0,3 Prozent in den ersten drei Monaten dieses Jahres ist der RE1 zuverlässig und stabil unterwegs. Immer mehr Fahrgäste wissen das zu schätzen, weshalb wir auch das Angebot kontinuierlich ausweiten.“

Dr. Joachim #Trettin, Vorsitzender der Region #Nordost, sagt dazu: „In den frühen 90er Jahren galt es, schnell ein zukunftsfähiges Konzept auf die Schiene zu stellen, um die Regionen mit Berlin zu vernetzen und eine Abwanderung zum PKW zu vermeiden. Gemeinsam mit den Ländern stellten wir damals unter dem Konzepttitel „Zielnetz 2000“ die Weichen für den heute so erfolgreichen Nahverkehr im Nordosten. Aus dem Konzept wurde, als erste Regional-Express-Linie Deutschlands, der RE1 geboren, der sich rasch positiv entwickelte und heute längst den Kinderschuhen entwachsen ist.“

Staatssekretärin Ines Jesse, Susanne Henckel und Dr. Joachim Trettin blickten heute bei einem gemeinsamen Termin im Potsdamer Hauptbahnhof auf die Erfolgsgeschichte der Regional-Express-Linie RE 1 zurück. Anschließend überraschten sie die ein- und aussteigenden Fahrgäste persönlich mit kleinen #Geburtstagstörtchen.

Bus + VBB: „48 Stunden Nuthe-Nieplitz“ am 18. und 19. Mai Auf zwei Rundkursen rund um die Clauertstadt Trebbin aus VBB

Am 18. und 19. Mai 2019 können Interessierte den #Naturpark #Nuthe-Nieplitz und zahlreiche #Ausflugsziele rund um #Trebbin mit Bus und Bahn autofrei erkunden. Start und Zielpunkt der „#48-Stunden“-Veranstaltung ist der Bahnhof Trebbin.

Besucherinnen und Besucher können die ländliche Idylle der typisch märkischen Dörfer der Nuthe-Nieplitz-Region, der Trebbiner Ortsteile sowie das kleinstädtische Leben in der #Clauertstadt Trebbin genießen. An den zahlreichen Stationen der zwei Rundkurse werden frische Produkte und Selbstgemachtes direkt vom Bauern, Fischer oder Bäcker und kleine Feste geboten. Ausstellungsorte und Kirchen öffnen ihre Türen und Tore.

Runde 1: Trebbin Bahnhof – #Kliestow#Löwendorf#Glau#Blankensee – Trebbin Bahnhof
Runde 2: Trebbin Bahnhof – #Christinendorf#Thyrow#Großbeuthen – Trebbin Bahnhof

An- und Abreise
Zur 48-Stunden Veranstaltung in Nuthe-Nieplitz bestehen stündlich Bahnverbindungen mit dem RegionalExpress #RE3 von Berlin Gesundbrunnen über Berlin Hauptbahnhof sowie Berlin Lichterfelde Ost nach Trebbin. Am Bahnhofsvorplatz starten und enden kostenfreie Busse, die von 09.25 Uhr bis 17.25 Uhr stündlich zwei Routen abfahren. Besucherinnen und Besucher können unterwegs am Ort der Wahl aussteigen, diesen erkunden, Veranstaltungen beiwohnen und später weiterfahren.

Der #VBB rät, sich vor Reiseantritt stets über mögliche Fahrplanänderungen in der VBB-Fahrinfo (vbb.de) oder der VBB-App Bus & Bahn (vbb.de/app) zu informieren.

Weitere Informationen

Faltblatt „48 Stunden Nuthe-Nieplitz“ unter vbb.de/48stunden

Aktuelle Fahrplanauskunft: vbb.de, VBB-Infotelefon: (030) 25 41 41 41

Stadt Trebbin: www.stadt-trebbin.de

Am 20. und 21. Juli 2019 startet die nächste „48 Stunden“-Veranstaltung im Süden Brandenburgs: „48 Stunden Elbe-Elster“ mit Start in Elsterwerda.

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