U-Bahn: Beschaffung von U-Bahn-Zügen, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft teilweise Sachverhalte,
die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen
und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR
um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung
erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie
wird nachfolgend gekennzeichnet wiedergegeben.
Frage 1:
a) Über wie viele #U-Bahn-Züge verfügt die BVG und
wie #alt sind diese im Durchschnitt?
(Bitte nach #Großprofil und #Kleinprofil aufschlüsseln)
b) Über wie viele U-Bahn-Züge verfügt die BVG und
wie viele davon sind
– über 40 Jahre,
– 30-40 Jahre,
– 20-30 Jahre und
– 10-20 Jahre alt?
(Bitte nach Großprofil und Kleinprofil aufschlüsseln)
c) Wie hoch sind die #Wartungskosten in o. g. Kategorien?
(Bitte nach Großprofil und Kleinprofil aufschlüsseln)
Antwort zu 1. a) und b): Die BVG AöR teilt hierzu
mit: „Aufgrund ihres Sachzusammenhangs werden die
Fragen 1a und 1b gemeinsam beantwortet.
Zum Stichtag 01.01.2016 betrug der Fahrzeugbestand
bei der U-Bahn 1244 Wagen, die ein Durchschnittsalter
von 27,5 Jahren aufwiesen. Im Kleinprofil betrug das
Durchschnittsalter knapp 29 Jahre, im Großprofil knapp
26 Jahre. Die überwiegende Mehrheit der Züge sowohl im
Groß- als auch Kleinprofil ist zwischen 10 und 30 Jahren
alt. Der Rest entfällt auf Fahrzeuge, die älter sind als 40
Jahre sowie neuere Fahrzeuge, die jünger als 10 Jahre
sind.“
Antwort zu 1. c): Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Die
Wartungskosten, die pro Wagen-km angegeben werden,
betragen aufgeschlüsselt nach Klein- und Großprofil:
Kleinprofil: 0,35 €/km (36.690.112 km)
Großprofil: 0,39 €/km (85.851.876 km)“
Frage 2:
a) In welchem Umfang will die BVG in den nächsten
10 Jahren neue U-Bahn-Züge #beschaffen?
(Bitte nach Großprofil und Kleinprofil aufschlüsseln)
b) Inwieweit geht diese Beschaffung über den normalen
Ersatz von Altbaureihen hinaus und inwieweit wird
dabei das #wachsende #Fahrgastaufkommen mit berücksichtigt?
Antwort zu 2. a): Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Die
entsprechende Beschaffungsstrategie wird derzeit finalisiert.“
Ergänzend ist mitzuteilen, dass sich das Land Berlin
und die BVG mit der am 07.01.2016 unterzeichneten
Absichtserklärung (Letter of Intent) verständigten, bis
zum Jahr 2033 umfassend in neue Schienenfahrzeuge und
hierbei insbesondere in neue U- Bahnfahrzeuge zu investieren.
Insgesamt umfasst die dem Letter of Intent zugrunde
liegende Beschaffungsplanung bei der U-Bahn die
Neubeschaffung von bis zu 462 Wagen im U-BahnKleinprofil
(inkl. Baureihe IK) und bis zu 704 Wagen im
U-Bahn-Großprofil bis zum Jahr 2033. Zusätzlich erfolgt
die bereits bekannte Ziehung der Option für 11 weitere 4-
Wagen-Züge der Baureihe IK, die aus Mitteln des Sondervermögens
Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA)
finanziert wird.
Antwort zu 2. b): Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Die
geplante Beschaffung geht mit der Berücksichtigung eines
insbesondere aufgrund der wachsenden Stadt anzusetzenden
Mehrbedarfs voraussichtlich über den reinen Ersatz
von Altbaureihen hinaus.“
Der unter Antwort zu 2. a) benannte Beschaffungsumfang
umfasst Ersatzinvestitionen für altersbedingt ausscheidende
Fahrzeuge sowie Erweiterungen des Fahrzeugparks
in Folge von Nachfragewachstum. Das heißt,
über die Ersatzinvestitionen hinaus wird der Fuhrpark so
erweitert, dass auch der steigenden Verkehrsnachfrage
Rechnung getragen und auch künftig eine hohe Qualität
und Attraktivität des ÖPNV-Angebotes gewährleistet
werden kann.
Frage 3: Wie viele zusätzliche #U-Bahn-Fahrer werden
voraussichtlich bis 2021 benötigt?
Antwort zu 3.: Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Der
genaue Umfang für die geplanten #Mehrleistungen befindet
sich in der Abstimmung.“
Frage 4: Wie weit sind die Entwicklungen zu autonom
fahrenden U-Bahn in Berlin vorangeschritten und sind die
neuen Baureihen für den Umbau auf autonomes Fahren
vorbereitet?
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 4.: Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Zurzeit
gibt es #keine neuen Entwicklungen für #autonom fahrende
U-Bahnen bei der BVG. Für einen möglichen automatischen
Betrieb sind in der Baureihe IK und auch in
den jetzt zur Ausschreibung vorgesehenen Zügen Freiräume
zur Installation eines Gerätecontainers sowie die
notwendige Verkabelung zu diesem Container berücksichtigt.“
Berlin, den 05. September 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Sep. 2016)

Regionalverkehr: Tunnel macht die Bahn schneller, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article104453061/Tunnel-macht-die-Bahn-schneller.html

Rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft im Sommer nächsten Jahres soll die Region Berlin-Brandenburg das weltweit am besten ausgebaute #Regionalverkehrsnetz erhalten. Dies kündigte der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB), Hans-Werner #Franz, gestern in Potsdam zumindest an. Mit der Öffnung des Berliner #Nord-Süd-Tunnels im Mai kommenden Jahres würden sich durch neue #Linienführungen die Fahrzeiten für die Kunden aus dem Umland in die Hauptstadt und umgekehrt von 20 bis zu 40 Prozent verkürzen, prognostizierte Brandenburgs Infrastrukturminister Frank Szymanski (SPD).

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Straßenbahn: U-Bahn-Geld für den Straßenbahn-Ausbau aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article103427811/U-Bahn-Geld-fuer-den-Strassenbahn-Ausbau.html

Lange Zeit stand der #Ausbau des Berliner Tramnetzes auf dem #Abstellgleis, nun stehen die Signale wieder auf Grün. Der #Haushaltsausschuss des Abgeordnetenhauses billigte jetzt sowohl den #Weiterbau der Linie „#Alex II“ von der Prenzlauer Allee über den #Alexanderplatz zum Roten Rathaus wie auch die Verlängerung der Linie 20 von #Eberswalder über Bernauer und #Invalidenstraße zum #Lehrter Bahnhof.

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S-Bahn: Was die S-Bahn Berlin für die Sauberkeit ihrer Fahrzeuge und Bahnhöfe tut, Die Putzkolonnen steuern selbst die abgelegenen Haltepunkte täglich an Besonders teuer kommt die tägliche Graffiti-Beseitigung, aus Punkt 3

Mit #Wischeimer, #Scheuerlappen und #Schrupper zieht die #S-Bahner in Berlin längst nicht mehr in den #Frühjahrsputz , um die hartnäckigen Spuren des Winters zu beseitigen – den Schmutz, den zig Millionen Schuhe auf die Bahnhöfe und in die Bahnen
geschleppt haben: Matsch, Sand, Granulatreste. Moderne, leistungsfähige Maschinen mit beeindruckenden Namen wie #Scheuersaugautomat übernehmen die schwierige Arbeit, einst mit viel körperlicher Anstrengung und unzähligen krummen Rücken verbunden.

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Bus: Neuer Nahverkehrsplan: Expresslinien und „Kiezbusse“, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-expresslinien-und-kiezbusse/208044.html

#Busfahrgäste sollen nach dem Konzept weitere #Expresslinien für lange Strecken, die nicht mit der S- oder U-Bahn zurückgelegt werden können, erhalten. Zur #Feinverteilung in den #Quartieren sind „#Kiezbusse“ vorgesehen. Trotzdem wird auch im #Busverkehr die #Verkehrsnachfrage zurückgehen – um vier Prozent nach den Erwartungen der Planer. Sie rechnen damit, dass Kunden auf die S-Bahn und die Straßenbahn umsteigen werden. Das Busnetz wird, wie in der Vergangenheit, den Streckeneröffnungen des Schienennetzes angepasst.

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