Bus + Flughäfen: Expressbus zum Flughafen BER soll acht Euro Zuschlag kosten, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/expressbus-zum-flughafen-ber-soll-acht-euro-zuschlag-kosten-li.102444

Schnellstrecken werden den Passagieren zum neuen #Hauptstadt-Airport zusätzliche Auswahl bieten. Doch wird die Kundschaft die Aufpreise zahlen? Die bisherigen Erfahrungen in Berlin waren schlecht.

Sechs S-Bahnen pro Stunde, vier Regionalzüge pro Stunde, Linienbusse, sogar Intercity-Züge: Der #Flughafen #BER, der am 31. Oktober öffnet, wird ohne Auto sehr gut erreichbar sein. Obwohl die #Luftfahrtbranche unter der Corona-Krise leidet und die Zahl der Fluggäste auch in Berlin gesunken ist, sind an dem seit langem geplanten üppigen #Verkehrsangebot zum künftigen Hauptstadt-Airport keine Abstriche geplant. Im Gegenteil: Es wird sogar noch weitere Routen geben – aber mit deutlich höheren Fahrpreisen als sonst. Nach Informationen der Berliner Zeitung sollen zwei zuschlagspflichtige Expressbuslinien zum BER führen. Für die Berliner Route ist ein Aufpreis von acht Euro pro Fahrt geplant, auf der Potsdamer Strecke beträgt er fünf Euro. Anderswo auf der Welt waren solche Angebote für Flugreisende bisher erfolgreich. Aber wird das auch in Berlin der Fall sein?

#BER1: So soll die #Expresslinie heißen, die Berlin mit dem neuen Schönefelder Flughafen verbindet. „Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen, aber die #Linienkonzession haben wir schon“, sagt Jörg #Sipli von der DB #Regio Bus Ost in Berlin. Zur Deutschen Bahn gehört auch das Unternehmen, das die Route betreiben soll. Der traditionsreiche Busbetreiber …

Flughäfen: „Die Stadt Berlin gewinnt, indem sie Tegel im BER fortführt“, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article230287440/Luetke-Daldrup-Die-Stadt-Berlin-gewinnt-indem-sie-Tegel-im-BER-fortfuehrt.html

In zwei Monaten öffnet endlich der neue Berliner #Flughafen #BER. #Tegel wird dann stillgelegt. Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup hat mit seinem erfolgreichen Abschluss der BER-Baustelle letztlich das Schicksal des alten Flughafens besiegelt. Er weiß aber um die Emotionen, die das Aus für TXL bei vielen Menschen auslöst.

Berliner Morgenpost: Herr Lütke Daldrup, werden Sie eigentlich auch ein bisschen sentimental, wenn Sie an den Flughafen Tegel denken?

Engelbert Lütke Daldrup: Es ist schon ein sentimentaler Ort, auch für mich. Ich habe dort ein sehr schönes Büro, wo ich leider selten bin, weil ich meistens in Schönfeld in unserer Hauptverwaltung zu tun habe. Von dem Büro in der fünften Etage hat man einen wunderbaren Blick aufs Vorfeld. Da kann man die gesamte Struktur der Abfertigungsgebäude sehen, das Sechseck, die Anbauten. Und die Flugzeuge stehen wie auf dem Präsentierteller.

Sie haben die Strategie geerbt, Tegel auf Verschleiß zu fahren, weil der BER bald öffnet. Wie groß war Ihre Sorge, dass das schief geht und der Betrieb zusammenbricht, weil die Technik schon sehr betagt ist?

Ich glaube, wir haben das ganz umsichtig gelöst. Natürlich mussten wir sparen und jeden Euro dreimal angucken. Aber wir haben viele Kollegen, die Tegel seit …

S-Bahn + Flughäfen: S-Bahn soll zunächst nur alle 20 Minuten zum Flughafen BER fahren, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/s-bahn-soll-zunaechst-nur-alle-20-minuten-zum-flughafen-ber-fahren-li.102037

Wenn am 31. Oktober erstmals Flugzeuge auf dem #BER landen, soll die #S-Bahn zum neuen #Hauptstadt-Airport schon fünf volle Tage im Betrieb sein. Nach Informationen der Berliner Zeitung sehen die jüngsten Pläne vor, dass der S-Bahn-Verkehr zum #Flughafen am 26. Oktober aufgenommen wird. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass es bis zur BER-Eröffnung lediglich ein ausgedünntes Zugangebot gibt.

Das Konzept sieht vor, dass zunächst nur die Züge der #S9 über die jetzige Endstation in #Schönefeld hinaus zum Bahnhof Flughafen BER Terminal 1-2 fahren. Wird dieser Plan umgesetzt, müssten sich die #Fahrgäste mit einem 20-Minuten-Takt begnügen. Außerdem soll der neun Kilometer lange Neubauabschnitt in den ersten Tagen ausschließlich während der #Hauptverkehrszeit befahren werden. Zu den übrigen Zeiten würden die Züge der S9 aus Spandau wie bisher in Schönefeld enden.

Erst vom 31. Oktober an sollen die Fahrgäste zum BER das volle Angebot erhalten. Dann wird nicht nur die S9, sondern auch die S45, die ihren Ausgangspunkt am Südkreuz hat, zum BER verkehren. Auch der Regional- und Fernzugverkehr soll dann integriert werden. Aus Berlin werden vier Regionalzüge pro Stunde zum BER verkehren. Vom Hauptbahnhof sind sie etwas mehr als eine halbe Stunde unterwegs, vom Ostkreuz 15 bis 17 Minuten. Als einzige Fernverkehrsroute wird die Intercity-Linie 17 (Dresden-Rostock) einen Stopp …

Flughafen Tegel (TXL): Das sind die letzten Geheimnisse, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230278990/Raetselraten-am-Flughafen-Die-letzten-Geheimnisse-von-Tegel.html

Die letzten Wochen des Flughafens #Tegel sind angebrochen. Ende Oktober sollen hier die letzten Flugzeuge starten. Wenn Sie jetzt immer noch denken, Tegel war für Jahrzehnte nur ein Flughafen mit zwei Landebahnen und sechs Ecken – wir haben da noch ein paar finale Erkenntnisse für Sie.

1. Was bedeutet das Kürzel #TXL?
Es ist der sogenannte #IATA-Code des Flughafens, den der #Luftfahrtverband #IATA vergibt. In den Anfangszeiten der Fliegerei bestanden die Codes nur aus zwei Buchstaben, oft abgeleitet von Wetterstationen. Heute müssen es drei Buchstaben sein. Zweistellige Bezeichnungen wurden deshalb um ein X ergänzt. Ebenso wird verfahren, wenn sich eine sinnvolle Dreierkombination aus dem Namen nicht ergibt oder schon vergeben ist. Der neue Flughafen heißt #BER, weil er für die gesamte Stadt steht. Im Gegensatz dazu beziehen sich #TXL, #SXF (Berlin-#Schönefeld) und #THF (Berlin-#Tempelhof) auf die lokalen Standorte.

2. Wie weit ist es in TXL von der Auto- bis zur Flugzeugtür?

Wie weit ist es in TXL von der Auto- bis zur Flugzeugtür? Im Hexagon, also dem Hauptterminal, im besten Fall nur 28 Meter. Dieser kurze Weg war Teil des #Raumkonzepts der „kurzen Wege“, das Tegel zur Zeit seiner Eröffnung 1974 vor anderen Flughäfen …

Flughäfen: Aus SXF wird BER Runderneuerung des Flughafens Schönefeld weitgehend abgeschlossen, aus Berliner Flughäfen

Der #Flughafen #Schönefeld wird mit der Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg als #Terminal 5 ein Teil des #BER. Bereits am 25. Oktober mit dem Wechsel vom Sommer- zum Winterflugplan erhält #SXF den #IATA-Code BER. Damit der Flughafen Berlin Brandenburg als Standort mit mehreren Terminals den Anforderungen gerecht wird, wurden am Flughafen Schönefeld umfangreiche Um- und Ausbauten vorgenommen. Zur Runderneuerung gehören neue Sicherheitskontrolltechnik, die Anpassung des Wegeleitsystems und die Errichtung von Flugbetriebsflächen.

Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Flughafen Schönefeld wird als Terminal 5 fester Bestandteil des BER. Durch die Baumaßnahmen können am T5 noch einige Jahre Fluggäste gut abgefertigt werden. So kann der Flugbetrieb unter Coronabedingungen verlässlich entzerrt werden.“

Bereits seit Ende März tragen die Terminalbereiche am Flughafen Schönfeld die neuen Bezeichnungen #KLMQ. Damit werden Doppelbezeichnungen im Betrieb des BER vermieden. In dem Zuge wurde auch das Wegeleitsystem an die Farbwelt des BER angepasst. Mit der Umstellung des 3-Letter-Codes wird auch der große Schriftzug auf dem Dach ausgetauscht und wird künftig „BER Terminal 5“ lauten.

Für die Passagiere wurde die Qualität der Abfertigung zum Beispiel durch den Umbau des Pier 3a des Terminalbereichs K deutlich verbessert. Zudem wurde der #Sicherheitskontrollbereich im #Terminalbereich K neu strukturiert. Dabei wurde die alte #Fluggastkontrolltechnik erneuert und dem aktuellen Standard der #Handgepäckkontrolltechnik angepasst, zudem wurden die Sicherheitsscanner für #Fluggastkontrollen ertüchtigt. Die Anzahl der Kontrollspuren wurde von vier auf fünf erhöht. Hierfür musste auch der Gebäudezugang verlegt und der Übergang zum Terminalbereich L geschlossen werden. Bis Ende des Jahres werden noch weitere Räume der Bundespolizei errichtet. Darüber hinaus erfolgte ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die Ertüchtigung der Gepäckprüfanlagen. In diesen werden die Koffer der Passagiere nach der Gepäckaufgabe kontrolliert.

Mit der Eröffnung des BER wird der Flugbetrieb im sogenannten Double-Roof-Betrieb erfolgen. Die Passagiere werden je nach Airline entweder im T5 im Norden oder im T1/T2 im Midfield einchecken und boarden. Die Flugzeuge, die am ehemaligen Flughafen Schönefeld zum Einstieg bereitstehen, werden wie bisher zur Nordbahn des BER rollen und von dort starten. Die südlich am T1 stehenden Flugzeuge starten von der Südbahn. Um den Betrieb im Norden parallel zum Betrieb des Regierungsflughafens vom Interimsstandorts sowie zum Neubau des Regierungsterminals zu ermöglichen, wurden die Flugbetriebsflächen am Flughafen Schönefeld ergänzt. Das Volumen der Gesamtbaumaßnahme über drei Jahre liegt bei 40 Millionen Euro. Insgesamt wurde 23.000 Quadratmeter Vorfeldfläche in Betonbauweise sowie 100.000 Quadratmeter Rollwege und Betriebsstraßen in Asphaltbauweise errichtet. Die neuen Rollwege K5 und K6 ermöglichen ein schnelles und paralleles Auf- und Abrollen, der Rollweg G stellt die Verbindung zur Ramp 1 und damit dem Regierungsstandort sicher. Zusätzlich wurden mit dem neuen Vorfeld 3b Stellplätze für weitere fünf Luftfahrzeuge geschaffen.

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de

Taxi + Flughäfen: TXL: Die Trauer der Taxifahrer um den Flughafen Tegel, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article230228542/Die-Trauer-der-Taxifahrer-um-den-Flughafen-Tegel.html

Sie kennen sich seit Jahren, schätzen #Tegel und erinnern sich gern an ihre Erlebnisse. Auf den #BER blicken sie mit großer Sorge.

Raus aus der Maschine, den Koffer vom Gepäckband geholt und dann mit dem #Taxi ab in die Innenstadt. Das ging für Passagiere kaum einfacher als vom City-Flughafen Tegel (#TXL) aus. Bei gutem Verkehr schaffte man es in nur 15 Minuten zum Kurfürstendamm und in einer halben Stunde an den Alexanderplatz. „Viele Fahrer haben sehr gern am #Flughafen gestanden“, sagt Rolf #Feja von der #Taxi-Innung Berlin wehmütig, „ich habe zum Beispiel einen Kollegen, der hasst es, ins Zentrum zu fahren. Wenn der das Gewusel in Kreuzberg gesehen hat, ist der sofort wieder umgedreht, um in Tegel locker auf Kundschaft zu warten.“

Und dieses Warten lohnte sich. Zu Spitzenzeiten landeten nämlich täglich bis zu 75.000 Passagiere am TXL. Eine Fahrt in die City brachte den Fahrern dann mindestens 25 Euro, ein Abstecher weiter raus entsprechend mehr. Vier bis fünf solcher Fahrten am Tag waren nicht unrealistisch. Das reichte allemal, um über die Runden zu kommen.

Kein Wunder also, dass die #Taxi-Kutscher Tegel-Wartezeiten von im Schnitt 40 Minuten und länger gern in Kauf nahmen. „Die Kollegen sind auch deswegen sehr traurig und melancholisch, dass der Flughafen schließen …

Flughäfen: Wurst aus Eberswalde und Whisky aus dem Spreewald am BER, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article230230190/Wurst-aus-Eberswalde-und-Whisky-aus-dem-Spreewald-am-BER.html

Harald Grunert atmet erleichtert auf. Wenn alles nach Plan läuft, kann er am 31. Oktober, am Tag der #Flughafeneröffnung des #BER, nach reichlich Verzögerung den neuen Standort der #Kultkneipe #Ständige Vertretung aufmachen. „Alles ist fertig und #abnahmebereit“, sagte der Gründer am Freitag auf einem Rundgang mit Pressevertretern durch das Terminal T1 auf dem Flughafengelände des BER.

In der Mitte des sogenannten Marktplatzes steht noch ein Baugerüst, an dem einmal Werbeplakate hängen sollen. Ein paar Handwerker machen mit ihren Sägen und Bohrern ordentlich Lärm. Zum angekündigten Eröffnungstermin am 31. Oktober soll dann alles fertig sein. Die meisten Geschäfte hingegen, die sich rundherum befinden, seien das bereits seit mehr als zwei Wochen, jedenfalls #ladenbautechnisch, erklärt Jörg Rösemeier am Freitag zum aktuellen Stand der Geschäfte und Gastronomie. Er ist Geschäftsführer der Wöllhaf Gruppe, die künftig auch am BER mehrere Shops und gastronomische Einrichtungen betreiben wird.

Der #Marktplatz als Herzstück
In den meisten Läden stehen die Möbel bereits an ihrem Platz, nur die Ware muss einsortiert werden. Gut zehn Wochen dauert es noch, bis Ende Oktober hier die ersten Duty-Free-Shops, Souvenir-Läden und Gastronomiestände …

Flughafen BER: Vor der Eröffnung kommt der große Sicherheits-Check, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article230230168/Der-grosse-Sicherheits-Check-am-BER.html

Vor der Eröffnung: Mit Spürhunden, Spiegeln und Wärmebildkameras suchen Experten nach Sprengstoff am neuen Flughafen.

Auf den fast menschenleeren Gängen eines Terminals am #BER ist das Tapsen von Hundepfoten zu hören. Morris, ein vier Jahre alter belgischer Schäferhundmischling ist auf dem Weg zu einem Einsatz. „Sogar der Hund ist vom #Luftfahrtbundesamt zertifiziert“, sagt Hundebesitzerin Jaqueline Dos Santos Guarascio. „Er kann 15 verschiedene Sprengstoffe erkennen.“ Sie führt den Hund an Gepäckförderbänder heran und erteilt entsprechende Befehle.

Mit der Hand zeigt die #Hundeführerin der #Flughafensicherheit auf verschiedene Flächen und Winkel, Morris fängt sofort an zu schnuppern. Anschließend wird er mit kleinen Hundekuchen belohnt. „Ich nutze den Spieltrieb des Hundes aus und belohne ihn regelmäßig. Das muss sein, sonst verliert er die Freude.“ Nach etwa 20 Minuten im Einsatz machen die Besitzerin und ihr Hund eine Pause. „Wir haben drei Hunde der Flughafensicherheit und neun Hunde der #Bundespolizei im Einsatz“, sagt Oliver Braun, Leiter der #Flughafensicherheit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Die trainierten Vierbeiner unterstützten seit dem 4. August mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafensicherheit sowie die Bundespolizei, #Landespolizei und #Feuerwehr beim „#Cleaning“ am #Hauptstadtflughafen BER. Dieser außerordentlich intensive Sicherheitscheck musste gemacht werden, damit der Luftsicherheitsbereich …

Flughäfen: Architektur des Berliner Flughafens So überraschend elegant sieht der BER von innen aus, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/kultur/architektur-des-berliner-flughafens-so-ueberraschend-elegant-sieht-der-ber-von-innen-aus/26111604.html

In zehn Wochen soll der #Flughafen #BER eröffnet werden. Wir haben mit den Architekten einen Blick ins Innere geworfen. Er ist ein Bauwerk für Jahrzehnte.

Für #Vielflieger ab Schönefeld war der neue Flughafen Berlin-Brandenburg BER schon zu einem vertrauten Anblick geworden. Starts und Landungen erfolgen meist gegen Westen, so dass man das neue #Terminalgebäude seit Jahren, genauer seit 2012, beim Start linkerhand in seinen Umrissen erkennen konnte, als ein rechtwinkliges, scharfkantiges Gebilde.

Dieser Anblick ist beinahe schon in Vergessenheit geraten, seit der #Flugverkehr durch Corona zum Erliegen kam; und wer jetzt startet, konzentriert sich auf anderes als den flüchtigen Blick auf ein Gebäude, das der neue Flughafen werden soll.

Doch so sehr Corona auch Abläufe verzögert und Termine verschoben hat, dieser eine Termin rückt tatsächlich nah und näher. Weniger als zehn Wochen sind es bis zur Eröffnung, die diesmal nicht gerissen, nicht mit erst fadenscheinigen und anschließend umso katastrophischeren Begründungen vertagt wird.

Dafür steht Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup, der es sich nehmen lässt, einen ganzen Nachmittag lang durchs Terminalgebäude zu führen und …

Flughafen: Diskussionsrunde am Hauptstadtflughafen Für die Verkehrsplaner bleibt der BER eine Baustelle, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/diskussionsrunde-am-hauptstadtflughafen-fuer-die-verkehrsplaner-bleibt-der-ber-eine-baustelle/26103242.html

Erfahrenere Berlin-Touristen und Einheimische, die per #Flugzeug die deutsche Hauptstadt ansteuern, wissen bereits, dass eine Fahrt in die Innenstadtbezirke zum Ende ihrer Reise nochmal viele Nerven kosten kann: Staus im Flughafentunnel in #Tegel, unwürdiges Gedränge an der Haltestelle um #Expressbus #TXL. In #Schönefeld lästiges Umsteigen vom Bus in die #U7 oder langes Schlangestehen vor einem der Fahrkartenautomaten.

Die Inbetriebnahme des #BER, die nach Jahren der Pannen nun für den 31. Oktober angesetzt ist, wäre die große Chance, den bald einzigen #Airport vernünftig an Berlin und die wichtigsten Kleinstädte im Umland anzubinden – und zwar Klima- wie nervenschonend mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (#ÖPNV). Immerhin: Die Grundvoraussetzung dafür – ein Bahnhof direkt unter dem Hauptterminal 1 – ist erfüllt. Für Verkehrsexperten gibt es dennoch noch viel zu tun in den kommenden Jahren. Das wurde bei einer Diskussionsrunde am BER, die live im Internet übertragen wurde, am Montagabend deutlich.

Laut Gastgeber Engelbert Lütke #Daldrup, dem Chef der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, geht es nicht nur darum, Berlin und Umland gut anzubinden und die Quote der Reisenden, die mit Öffis zum Flughafen kommen, von aktuell 60 Prozent im Schnitt auf 66 Prozent im Jahr 2025 und sogar 70 Prozent in 2030 zu steigern. Dann sei man in Deutschland führend …